Aktuelles - Kultur Jedöns Kölle

 

Köln - 22. Oktober 2020                                                                Kölner Zoo / Fotos: W. Scheurer

Prevost-Hörnchen im Kölner Zoo Tropenhaus geboren


 Wir freuen uns, dass unsere ersten Prevost-Hörnchen Jungtiere im Tropenhaus nun immer häufiger zu sehen sind. Sie wurden am 29. August 2020 in einer Baumhöhle hoch oben im Gehege im Tropenhaus geboren und von den Eltern versorgt. Inzwischen sehen sie aus wie Miniatur Versionen der schönen Elterntiere. Der 3-jährige Vater „Balimo“ kam bereits im März 2019 aus dem englischen Chester Zoo zu uns während die erst 10-Monate alte Mutter „Sajah“ erst ein Jahr später, im März 2020 aus dem Tierpark Dessau folgte. Nach einer Tragzeit von 42-48 Tagen kamen zwei fast nackte und mit geschlossenen Augenspalten, etwa 16 g schwere Junge zur Welt, die während 8-9 Wochen gesäugt werden. Die Hauptaktivitätszeit der tagaktiven Hörnchen liegt am frühen Morgen sowie am späten Nachmittag. Zum Schlafen benutzen sie Baumhöhlen oder selbstgebaute Nester aus Blättern und Zweigen. 






Die prächtig gefärbte Art aus der Gattung der Echten Schönhörnchen von der Tropeninsel Sumatra ist auch im Südlichen Thailand, auf der Malaiischen Halbinsel, und der großen Sunda-Insel Borneo verbreitet. Sie haben eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 24 Zentimetern, einen ebenso langen buschigen Schwanz und ein Gewicht von 350 bis 400 Gramm. Die Unterart, die wir im Kölner Zoo zeigen ist besonders prächtig gefärbt, mit einem schwarzen Rücken und einem kastanienbraunen Bauch. Von der Schulter zieht sich ein helles cremefarbenes Band zu den Hüften, das nach hinten breiter wird. Die Wangen sind grau mit einem weißen Fleck seitlich der Nase. 



Prevost-Hörnchen sind Bewohner immergrüner tropischer Wälder. Sie besiedeln auch Sekundärwälder und gehen in Obstplantagen. Die Tiere sind geschickte Kletterer und können mühelos mit dem Kopf voran stammabwärts steigen. Die Orientierung im Geäst erfolgt hauptsächlich mit ihrem ausgesprochen guten Gesichtssinn. Anders als unsere heimischen Eichhörnchen haben Schönhörnchen keine jahreszeitlich reduzierten Aktivitäten und sammeln auch keine Vorräte, tragen aber das Futter zum Fressen jeweils zu einem geschützten Ort. Dadurch verbreiten sie Baumsamen innerhalb des Waldes. Sie verbringen die meiste Zeit in den mittleren und oberen Baumregionen in Höhen zwischen 6 und fast 40 Metern. Sie ernähren sich vor allem von Pflanzen, insbesondere Samen und Früchten, sowie Rinden und Baumharz, Blättern und Knospen, sowie Blüten. Hinzu kommen Insekten, etwa Termiten und Käferlarven, die sie aus Totholz herausholen. Unter den Früchten favorisieren sie süße und ölig-fleischige Früchte. Gelegentlich transportieren die Tiere Früchte und Samen von einem Baum an eine andere, häufig geschütztere Stelle und fressen diese dort, oder nutzen sie, um Jungtiere zu füttern. In einigen Plantagen, vor allem in Palmöl- und Kokosnussplantagen werden die Tiere als Schädlinge betrachtet. 


Bisher ist die Art aufgrund ihrer weiten Verbreitung und gewissen Anpassungsfähigkeit an Lebensraumveränderungen nicht vom Aussterben bedroht. Als potenzielle Bestandsbedrohungen gelten allerdings in den Flachlandgebieten der Holzeinschlag und die Umwandlung von Waldflächen in Plantagen. In einigen Teilen ihres Verbreitungsgebietes, wird sie für den Haustierhandel stark bejagt.#


 Nach dem Neubeginn unserer Haltung im Jahr 2018 freuen wir uns über die erste Nachzucht. 







Köln - 21. Oktober 2020                                                                                      Kölner Zoo


Wir brauchen Zoos und Aquarien

 Weltzooverband (WAZA) hielt seine erste virtuelle Jahreskonferenz ab


 Vom 12.-15. Oktober 2020 hielt der Weltzooverband (WAZA) seine 75. Jahreskonferenz ab. Über 700 Teilnehmer aus 48 Ländern/Regionen rund um den Globus waren dabei. Die Konferenz unter der Leitung von Prof. Theo B. Pagel, dem amtierenden WAZA-Präsidenten und Direktor des Kölner Zoos, lief diesmal rein virtuell ab. Eigentlich hätten sich die Konferenzteilnehmer in San Diego (USA) treffen wollen, doch Corona hatte dies verhindert. Inhalte der Konferenz waren u. a. Naturschutz, Nachhaltigkeit und Krisenmanagement.

WAZA-Präsident Prof. Theo B. Pagel / Kölner Zoo-Direktor



 Allein die Liste der Festredner machte deutlich, welch hohen Stellenwert wissenschaftlich geleitete Zoologische Gärten heute im Naturschutz haben. Wie wichtig diese Einrichtungen sind, wurde von allen Rednern deutlich betont. 


Eröffnungsredner Sahil Merchant, Partner bei der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company, hielt einen inspirierenden Vortrag über das Führen in einer komplexen Welt. Er forderte dazu auf, nicht mehr zu tun, sondern Dinge anders zu tun. 


James Gomme, Direktor des Weltwirtschaftsrates für Nachhaltige Entwicklung erörterte die Bedeutung von Zoos und Aquarien zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung. Hier haben Zoos ein großes Potential. 


Elizabeth Maruma Mrema, Exekutivsekretärin der Biodiversitätskonvention (CBD), lobte die wertvolle Rolle von Zoos und Aquarien im Naturschutz und in der Naturschutzbildung sowie deren Beitrag zu den Zielen der CBD. Sie erläuterte, wie Zoos dazu beitragen können, das globale Rahmenwerk für die biologische Vielfalt nach 2020 zu unterstützen. Sie unterstrich zudem die Bedeutung und die langfristige Zusammenarbeit von Zoos und Aquarien. 


Ivonne Higuero, Generalsekretärin von CITES, dem Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen, erläuterte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Zoos und Aquarien mit CITES und wie sie sich weiter mit CITES und deren Ausschüssen auseinandersetzen können. Higuero forderte die WAZA-Mitgliedszoos und - aquarien auf, sich noch stärker an der Bereitstellung ihres wissenschaftlichen Fachwissens für CITES-Aktivitäten zu beteiligen. Seit Jahren gibt es eine Absichtserklärung, ein sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU), zwischen CITES und WAZA. 


Während der viertägigen Konferenz gab es eine Vielzahl fantastischer Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu unterschiedlichen Themen. Auf einer globalen Podiumsdiskussion zu COVID-19 tauschten sich die Diskussionsteilnehmer über ihre unterschiedlichen Ansätze zur Überwindung und Bewältigung der Krisen aus, die die Pandemie in ihren jeweiligen Ländern darstellt. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Wege zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in Zoos und Aquarien“ befasste sich mit den Themen Dekarbonisierung, Entwaldung und Wiederaufforstung anhand von Beispielen der Wildlife Conservation Society (WCS), des Zoos Helsinki und des Taronga Zoos. Vorgestellt wurden auch die Aktualisierungen der Reverse the RedKampagne - eine soziale Bewegung zur Umkehrung der negativen Trends des Artensterbens, die zu strategischem Handeln und kooperativen Partnerschaften aufruft. Corina Newsome hielt einen zum Nachdenken anregenden Vortrag über die Störung der Homogenität und darüber, wie Zoos und Aquarien Integration und Gleichberechtigung fördern und erreichen können. 


Darüber hinaus wurden Updates über die WAZA-Aktivitäten der letzten 12 Monate ausgetauscht, darunter die Fortschritte bei der Erreichung des WAZATierschutzziels 2023, die kürzlich eingeführten WAZA-Interaktionsrichtlinien für Tierbesucher, Expedias Tierschutzrichtlinie und die Arbeit der WAZA mit der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung (IATA). Es wurde über Fortschritte bei den WAZA-Nachhaltigkeitsverpflichtungen mit dem Forest Stewardship Council (FSC) und dem Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) sowie mehr über die WAZA-Kurzbroschüre zum Thema Einwegplastik berichtet. 


Neue Strategien 

Zwei neue Strategien wurden vorgestellt. Karen Fifield, Mitglied des WAZA Council und Vorsitzende des Ethik- und Tierschutzausschusses, stellte die Strategie „Unseren Planeten schützen - die WAZA-Nachhaltigkeitsstrategie“ vor. Dr. Sarah Thomas vom Auckland Zoo stellte die neue Strategie „Sozialer Wandel zur Erhaltung – Die Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“ vor. Die Strategie ist eine Gemeinschaftsarbeit der WAZA und des Verbands internationaler Zoopädagogen (IZE) und die erste einheitliche globale Strategie zur Bildung im Naturschutz. 


WAZA Ehrungen 

Die WAZA gab anlässlich der Konferenz auch die Gewinner der WAZA Awards 2020 bekannt. Die höchste Auszeichnung des Jahres, der Heini Hediger Award, wurde Prof. Dr. Jörg Junhold, Direktor im Zoo Leipzig, in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste und seines Engagements für die Zoogemeinschaft verliehen. 


Die Detroit Zoological Society wurde am zweiten Tag der WAZA-Jahreskonferenz mit dem WAZA-Preis für ökologische Nachhaltigkeit und damit für ihre nachhaltigen Anstrengungen zur Verringerung der ökologischen Auswirkungen durch ihr Programm einschließlich klarer und erreichbarer Ziele zur Abfallreduzierung und -vermeidung ausgezeichnet. 


Der WAZA-Naturschutzpreis wurde dem Georgia Aquarium (USA) für seinen ganzheitlichen Ansatz zum Schutz des Walhais verliehen, der ein Gleichgewicht zwischen wissenschaftlichem Lernen, Habitatschutz, Bildung, Kapazitätsaufbau und Fürsprachearbeit zur Verbesserung der Ergebnisse für diese charismatische Art seit 2004 herstellt. 


Resumee 

Die Konferenz ging am Donnerstagabend mit der Jahreshauptversammlung zu Ende. WAZA-Präsident Prof. Theo B. Pagel berichtete ausführlich über die letzten 12 Monate der WAZA und das Budget für das nächste Jahr wurde beschlossen. Unterm Strich war es wieder beeindruckend, was der Weltzooverband auf die Beine gestellt hat. Prof. Pagel sagt: „Jetzt gibt es neben der Welt-Zoo-und-Aquarium-Naturschutzstrategie und der WAZA Tierschutzstrategie auch eine über Nachhaltigkeit und über Naturschutz-Biologie – das kann sie sehen lassen. Es verdeutlicht, dass die Mitgliedzoos ihre Aufgabe ernst nehmen und einen wesentlichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz, aber auch in der Bildung erfüllen. Moderne Zoologische Gärten und Aquarien sind wichtiger denn je.“ 





Köln - 21. Oktober 2020          Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln / (c) Matthias Deml


 Domschatzkammer Sehen heißt Vergleichen ‒ Handschriften aus der Kölner Dombibliothek



 Vom 21. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021 ist in der Kölner Domschatzkammer eine Ausstellung zu Gegenständen des liturgischen Gebrauchs und der Andacht sowie ihrer Darstellung in der mittelalterlichen Buchmalerei zu sehen.


In der Ausstellung werden liturgische Geräte und Gegenstände der Andacht in Beziehung mit Buchmalereien aus liturgischen Handschriften der Dombibliothek gesetzt, welche entsprechende Gegenstände visualisieren. Die Ausstellung macht für den Besucher gewissermaßen historische Beziehungen erfahrbar, denn auch in der Liturgie standen die Objekte und entsprechende Buchmalereien oft in unmittelbaren Zusammenhang, da die liturgischen Handschriften gewöhnlich neben den Altargeräten auf dem Altar lagen. 


 Besonderes Augenmerkt legt die Ausstellung auf die Art und Weise wie die Gegenstände in der Buchmalerei dargestellt und hervorgehoben werden, etwa durch Vergoldung, farbliche Hervorhebung oder Kompositionen welche sie in das Zentrum der Buchmalerei rücken. Durch das Ausstellen der Geräte und ihrer gemalten Darstellungen wird der Besucher dazu eingeladen, durch vergleichendes Sehen selbst einen Bezug von Bild und Objekt herzustellen. 


Mit der Kölner Dombibliothek hat sich eine der ältesten und größten Kathedralbibliotheken aus mittelalterlicher Zeit erhalten. Der erste Katalog dieser einzigartigen Sammlung, die noch heute fast 300 wertvolle Handschriften umfasst, wurde bereits unter Erzbischof Hildebold (gest. 818) erstellt. Die Domschatzkammer zeigt in ihrer nunmehr 13. Ausstellung sechs liturgische Handschriften des 11. bis 16. Jahrhunderts. Ihnen gegenübergestellt werden Altargeräte wie Kerzenleuchter, Leuchterengel, eine Monstranz, Kelch und Patene sowie eine Hostienpyxis aus den Beständen der Domschatzkammer. 


Der in Köln entstandenen Makkabäer-Handschrift des Helias Mertz von 1525, die als Gegenstand privater Andacht unter anderem einen naturalistisch und in Originalgröße dargestellten Kreuzanhänger präsentiert, kann ein äußerst ähnlich gestalteter, etwa aus der gleichen Zeit stammender Anhänger aus den Beständen des Kölner Museums für Angewandte Kunst gegenübergestellt werden. Bemerkenswert ist auch die Gegenüberstellung zweier eine gotische Monstranz flankierenden Leuchterengel und der um 1520 im Kölner Kreuzherrenkloster entstandenen Miniatur aus dem Antiphonar aus der Stiftung des Brictius Eberauer, die zwei Engel zeigt, die eine Monstranz mit dem Allerheiligsten in den Händen tragen. 


Der Beginn der Ausstellung wurde bewusst auf den 21. Oktober 2020 gelegt, da sich an diesem Tag die Neueröffnung der Domschatzkammer in den neuen Räumlichkeiten zum 20. Mal jährt. 


Die Domschatzkammer ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weiterhin gilt aufgrund von Covid-19 die Verpflichtung für alle Besucherinnen und Besucher einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, wenn sie die Räumlichkeiten betreten. Maximal dürfen sich 46 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig in der Domschatzkammer aufhalten. 


Donnerstags um 15:00 Uhr und samstags um 14:00 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten. Die Teilnahmegebühr hierfür beträgt einschließlich des Schatzkammereintrittes 8,- €. Gruppenführungen sind über www.domfuehrungenkoeln.de/Schatzkammer buchbar. Die maximale Gruppengröße liegt zurzeit bei acht Personen.




Köln - 15. Oktober 2020                                             Kölner Zoo / GAG / Fotos: W.Scheurer

 „Tiere, wie Du sie noch nie gesehen hast“

 GAG und Zoo prämieren die Gewinner des Malwettbewerbs  

 Die GAG Immobilien AG hat im Frühjahr den Kölner Zoo mit einer Spende in Höhe von 11.111 Euro unterstützt und unter dem Motto „Tiere, wie Du sie noch nie gesehen hast“ einen gemeinsamen Malwettbewerb ausgerufen. Annähernd 100 kreative Bilder von Kindern zwischen vier und zwölf Jahren sind daraufhin eingegangen. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von GAG und Zoo hat die Kunstwerke mit Lieblingstieren oder Tieren, die die Kinder im Zoo am liebsten besuchen, gesichtet und die Gewinnerinnen und Gewinner gekürt. 

1. Preis von li : Rosalie Steinhoff, Mila Köllmann, Yannick Wagner


Prämiert wurden Siegerbilder in drei Altersgruppen – vier bis fünf Jahre, 

sechs bis acht Jahre und neun bis zwölf Jahre. Die Siegerbilder werden das Motiv einer Anzeigenkampagne, dazu erhalten die drei Gewinnerinnen und Gewinner jeweils eine Familien-Jahreskarte für den Zoo. Unter allen Einsendungen werden außerdem 33 Familieneintrittskarten für den Kölner Zoo verlost. Die GAG zeigt die eingesandten Bilder darüber hinaus in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite ihrer Kulturkirche Ost – https://kulturkirche-ost.de/zoo-malwettbewerb-2020/ 


2. Preis von li: Mila Mieslinger , Isabella Noh , Felix Flack 

„Es ist schon beeindruckend, welche kreativen Ergebnisse dieser Wettbewerb gebracht hat. Das zeigt, wie wichtig der Kölner Zoo gerade für die Kinder ist“, zeigt sich der GAG-Vorstandsvorsitzende Uwe Eichner begeistert von den WettbewerbsErgebnissen. „Wir danken der GAG für die Unterstützung und den gemeinsamen Aufruf zum Malwettbewerb. Es ist eine tolle Sache, die Zootiere auf ganz besondere Art durch Kinderaugen neu zu sehen“, so Zoo-Vorstand Prof. Theo B. Pagel. 


3. Preis von li: Sofie Flack , Alva Janssen

Mit dieser Aktion unterstützt die GAG bereits zum dritten Mal den Kölner Zoo. Schon in ihrem Jubiläumsjahr 2013 stellte sie einen stattlichen Betrag für den Neubau des Spielplatzes „Almira“ auf dem Zoo-Gelände zur Verfügung. Vier Jahre später finanzierte sie die Erweiterung dieses Spielplatzes.                            








Köln, 14. Oktober 2020                                                                         Kölner Haie

 Auf Leihbasis: Moritz Müller bis Saisonstart zu den Kassel Huskies 

Moritz Müller wird ab sofort bei den Kassel Huskies in der DEL2 am Trainings- und Vorbereitungsbetrieb teilnehmen. Die Haie leihen den 33-Jährigen nach Nordhessen aus, wo er bis 2001 für den Nachwuchs auflief. Sobald der offizielle Trainingsbetrieb der Kölner Haie startet, wird Moritz Müller nach Köln zurückkehren. „Ich danke den Kassel Huskies für die Möglichkeit, mich für den Saisonstart in Köln sowie den Deutschland Cup fit zu halten. Ich danke auch den Kölner Haien, dass sie mir diese Option ermöglicht haben. Ich habe in Kassel viele Freunde und Familie, deswegen ist es schön, dass ich hier Eishockey spielen und mich auf die Saison in Köln vorbereiten kann. Die Haie sind mein Verein und meine Liebe und ich freue mich schon, hoffentlich bald wieder das KEC-Trikot tragen zu können,“ sagt der 864-fache DEL-Veteran Moritz Müller. 



Köln - 10. Oktober 2020                                                                                                     K. Hielscher

Spontanes Hofkonzert in der Hofstaße am 10.10.2020



Animiert durch Nachbarn hat sich Jens Bütte, alias "die Rotznas", in 111 Minuten entschlossen, in der Hofstraße in Köln-Stammheim ein kleines spontanes Konzert mit ein paar Liedern zu spielen. 

Gesagt, getan, Verstärker in den Hof, Gitarre umgeschnallt und los ging es. 

Ein paar kölsche Klassiker, wo jeder Zaungast mitsingen konnte, sowie sein eigenes Lied: "Kniesbüggel" erfreut die Zuschauer. 




Als musikalischer Gast gesellte sich dann auch noch Tommy Watzke dazu und die Beiden sangen zusammen den Hit "Rut sin de Ruse". 

Es war eine schöne Aktion, ein bisschen mitsingen und schunkeln, natürlich alles mit Sicherheits-Abstand. Die Zeit verging wie im Flug und alle waren sich einig, das muss unbedingt wiederholt werden. Vielleicht ergibt es sich ja bald mal wieder, damit auch in der jetzigen schweren Zeit wieder ein bisschen Normalität und Freude Einzug erhält.