Aktuelles - Kultur Jedöns Kölle

 

Köln - 22. Juni 2021                                                                                                   G. Weiden


"Tanzende Affen" im Kölner Zoo


"Ziggy" und "Justa", sehr seltene Coquerel-Sifakas, sind die neuen, quirligen Bewohner des Kölner Zoo






Ab sofort können die Besucher die beiden Neuzugänge im Kölner Zoo bestaunen. Das Coquerel-Sifaka Paar kam Ende Mai, aus dem Duke Lemur Center in Durham (USA), an den Rhein.  Parallel dazu gingen weiter Sifakas an den Berliner Tierpark und den Chester Zoo (Großbritannien) und sind so erstmalig in Europa zu sehen.


Coquerel-Sifakas sind in der Haltung sehr Aufwendig und es Bedarf viel biologischer Expertise.


Das Ziel ist nun, Schritt für Schritt, ein zwischen den Zoos eng abgestimmtes europäisches Erhaltungsprogramm bei dieser hochbedrohten Art zu begründen. 


Im vergangenen Jahr kamen neun Jungtiere in den USA zur Welt. Die europäischen Zoos Köln, Berlin und Chester hoffen, dass auch sie in der Zucht erfolgreich sind und schon bald Reserve-Bestände, in menschlicher Obhut, aufzubauen. Mit viel Engagement und Expertise ist diese Art zu retten.


"Ziggy" (der mit dem größeren Kopf) und "Justa" haben in Köln einen großzügigen, von den Tierpflegern liebevoll gestalteten, Bereich im Madagaskarhaus bezogen. Später sollen sie dann in das, umgebaute und restaurierte, Nashornhaus ziehen.





"Ziggy" hat einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter. Weibchen "Justa" ist aktiver. Ungewöhnlich für Primaten ist ihre Fortbewegungsart. Es ist für die Besucher unterhaltsam anzusehen wie sich die Tiere hüpfend und springend durch ihre Anlage bewegen. Durch dieses Verhalten werden sie auch "Tanzende Affen" genannt.


 Zudem wurden auf der Anlage gut einsehbare Trainingswände installiert, auf denen künftig direkt vor Augen der Zoo-Besucher Beschäftigung-Programme und Medical Trainings mit den neugierigen und verspielten Sifakas stattfinden sollen. Dabei lernen sie beispielsweise, auf Kommando sich wiegen oder abtasten zu lassen.




Die in der Haltung anspruchsvollen Sifakas sind wahre Futterspezialisten und fressen fast aussschliesslich Blätter, deshalb frieren die Tierpfleger, schon seit Längerem, die täglichen Rationen an Laub für die Wintermonate ein. Derzeit geben die beiden den Blättern von Hainbuche, Buche, Haselnuss und Roteiche den Vorzug. Das Futter muss nach Vorgaben der US-amerikanischen Kollegen zunächst desinfiziert und portioniert werden.

 

Es werden noch Sponsoren für eine geplante großflächige Sifaka-Außenanlage am Kölner Nashornhaus gesucht!






Köln - 20. Juni 2021                                                                                          Kölner Zoo / Fotos: W. Scheurer


Auf Streife: Neue Grévy-Zebraanlage im Kölner Zoo 

Anlagen-Optimierung durch Fördermittel der Otto-Wolff-Stiftung




Neues Empfangskomitee für Zoobesucher: Wo früher die Asiatischen Wildesel, auch Onager genannt, durch die Schaufenster bereits von der Riehler Straße aus zu sehen waren, stehen nun Grévy-Zebrahengste Spalier. Die ehemalige Esel-Anlage wurde jüngst dafür ertüchtigt, verschönert und an verschiedenen Stellen modernisiert. Neu sind ein Vorgehege, um Tiere z.B. temporär separieren zu können, neue Bodenbeläge und Bepflanzungen sowie eine Innenheizung. Denn Zebras brauchen im Gegensatz zu den Wildeseln im Winter Warmräume. Das Zebra-Haus wurde zudem auch außen teils neu gestaltet. Ein großer Willkommens-Schriftzug begrüßt seit dem Frühjahr die Zoo-Gäste. Möglich wurden diese Optimierungen u.a. durch 20.000 Euro Fördermittel der Otto-WolffStiftung, für die sich der Kölner Zoo sehr herzlich bedankt. 




Seine bisherigen Grévy-Zebras hatte der Zoo vor dem Umzug an andere Haltungen abgegeben. Die ersten beiden neuen Zebrahengste, „Maty“ und „Szilveszter“, zogen im März auf der modernisierten Anlage ein. „Maty“ wurde am 3. August 2019 im Zoo Posznan, Polen, geboren. „Szilveszter“ kam in der Neujahresnacht desselben Jahres im Sosto Zoo, Ungarn, zur Welt. Später sollen hier bis zu vier Zebras Platz finden. Die Onager ihrerseits sind nun auf der ehemaligen Zebra-Anlage zu sehen. Der Umzug erfolgte im Rahmen des Masterplans und der Gliederung des Zoos nach Geozonen.







Köln - 15. Juni 2021                                                           G.Weiden / Fotos: W. Scheurer


Kölner Musiker zum Open-Air Sommer am Tanzbrunnen:

"Endlich wieder die Bühnenbretter unter den Füßen"

Karten sind ab sofort erhältlich!


„Bereits im vergangenen Sommer wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln 

ein umfangreiches Sicherheits-, Hygiene- und Infektionsschutz-Konzept für das Open-Air-Gelände am Tanzbrunnen erarbeitet. Unser wichtigstes Anliegen war und ist es, dass unsere Gäste sich bei uns sicher und wohl fühlen können. Bei sinkenden Inzidenzen zieht dieses Konzept nun zahlreiche Veranstaltungen und Veranstalter an den Tanzbrunnen, täglich kommen neue Anfragen, und viele Open-Air-Konzerte sind bereits fest gebucht“, so Bernhard Conin, Geschäftsführer von Koelncongress.


 


Grundvoraussetzung zum Besuch der Veranstaltungen ist: geimpft, genesen oder getestet. 

So können bis zu 1.500 Gäste am Tanzbrunnen den musikalischen Hghlights folgen.


Besonders freut es B. Conin drei Urgesteine des Kölner Musikerhimmels begrüßen zu dürfen. Tommy Engel & Band, die Bläck Fööss und Köbes Underground, Von Conin liebevoll als "lebendes Inventar des Tanzbrunnens" genannt.





Tommy Engel & Band läuten die offizielle Open-Air Saison am Tanzbrunnen am 03. Juli 2021 ein.

Engel, der die Zwangspause damit verbrachte seine handwerklichen Fähigkeiten aufzufrischen, ist froh wieder die "Bretter" unter seinen Füßen spüren zu dürfen und freut sich darauf seine Fans und Freunde wieder live zu begrüßen. Autokino-Konzerte sind nicht sein Ding, er braucht sein Publikum live vor der Bühne und liebt es dessen Emotionen, die zu ihm auf die Bühne schwingen, zu spüren.




Die Bläck Fööss haben endlich Gelegenheit ihr 50jähriges Jubiläum mit Fans und Freunden in einem größeren Rahmen zu feiern. Dies tun sie am 21. August 2021 in ihrem "Wohnzimmer", auf der Bühne des Tanzbrunnen. Zum 45. mal stehen die Fööss auf dieser Bühne und gehören somit zu den Künstlern mit der meisten Spielzeit.




Mit den Füßen scharren auch die Musiker von Köbes Underground. Die Kultband um Ecki Pieper ist ein Garant für eine rasante Show, gute Laune und Fröhlichkeit. Auch in diesem Jahr darf man wieder gespannt sein auf die Umsetzung neuer Ideen. Sie geben, wie alljährlich, das Abschluss-Konzert am Tanzbrunnen. Dieser Termin fällt auf den 03. September 2021. 


Anders wie in den Vorjahren wird es am Tanzbrunnen keine Stehplätze geben. Es ist eine "Zwillingsbestuhlung" vorhanden, natürlich mit dem benötigten Abstand zu den nächsten Nachbarn. Die Gäste dürfen aber auch an ihrem Platz stehen und feiern. Doch es wird  hier dringend gebeten den Abstand zu anderen Gästen einzuhalten.


weitere Infos:

https://koelncongress.de/locations/tanzbrunnen-koeln/






Köln - 14. Juni 2021                                                                                                 Pressemitteilung Mikail Akar


„Junger deutscher Ausnahmekünstler stellt in Köln aus“


Der  8-jährige  Mikail  Akar  stellt  die  Kunstwelt  auf  den  Kopf.  Mit  seinen  Pop-Art Werken   und   abstrakter   Malerei   hat   sich   der   junge   Künstler   aus   Köln   bereits international einen Namen gemacht.   Vom 18. – 25. Juni präsentiert er in der neuen AAC-Galerie, Eigelstein 23, seine aktuellen Werke.


Bereits im Alter von 4 Jahren fing Mikail an, mit Fingerfarben zu malen und offenbarte sein  außergewöhnliches  Talent.  Knapp  ein  Jahr  später  wurden  seine  Bilder  erstmals ausgestellt. Seither präsentierte er seine Arbeiten vielfach in Deutschland, sowohl auf Ausstellungen  als  auch  bei  namhaften  Charity-Aktionen.  Natürlich  wurden  auch  die internationale Kunstszene und Medienwelt sehr schnell auf ihn aufmerksam. Mikail ist in  den  Printmedien  sowie  auch  im  Fernsehen  an  bedeutenden  Stellen  präsent.  So wurde  er  nicht  nur  in  Deutschland  in  allen  namhaften  Programmen  gefeatured, sondern  auch  international,  unter  anderem  in  den  BBC  News,  Fox  News,  Chanel+ und sogar in Asien. 




Mikail   hat   ein   tiefes   Gefühl   für   Farben   und   Farbkombinationen,   Strukturen, Bildaufteilung  und  für  die  Gesamtkomposition  seiner  Bilder.  Er  malt  mit  fröhlichen Farben  fröhlich  stimmende  Bilder,  die  seine  ganze  kindliche  Freiheit  widerspiegeln. Seine   künstlerische   Entwicklung   ist   explosiv   und   zeigt   eine   enorme Experimentierfreudigkeit.  Und  Mikail  wächst  mit  seinen  Bildern,  allein  schon  in  den Leinwanddimensionen.  Er  ist  inspiriert  von  bekannten  Malern  wie  Jackson  Pollock, Jean-Michel  Basquiat  und  Gerhard  Richter  und  nimmt  ihre  zum  Teil  sehr  speziellen Techniken auf, die er sicher in seinen Bildern umsetzt. 


Wunderkind?   Neuer   Picasso?   Die   Medienwelt   überschlägt   sich   mit   derartigen Prädikaten.   Mikail   aber   will   aus   eigenem   Antrieb   außer   Fußball   spielen   und herumtollen nur eines: Malen.


Dass er das für sein Alter weltweit einzigartig gut kann, zeigt neben dem Werk auch die   vielfältige   Resonanz,   seine   große   Präsenz   in   den   diversen   social   Media Plattformen  und  nicht  zuletzt  die  stetig  weiter  wachsende  Zahl  seiner  Anhänger,  die sich seine Bilder sichern, die derzeit im fünfstelligen Bereich rangieren. 


Mikail’s  Weg  beginnt  gerade.  Klar  ist,  dass  er  alle  Ingredienzien  für  eine  große Zukunft in sich vereint. Wir sind gespannt, wie seine Entwicklung zum Jugendlichen und dann zum Erwachsenen seine Kunst prägen wird. 


Mikail, der weltweit jüngste abstrakte Künstler, so zumindest wird er von der aktiven Kunstszene und seinen vielen Anhängern und Sammlern bezeichnet, freut sich nach der  langen,  durch  Corona  erzwungene  Pause,  mit  kindlicher  Erwartung  auf  die kommende Ausstellung in seiner Heimatstadt.



Ausstellung der Kunstwerke


AAC Galerie, Eigelstein 23 - 50668 Köln (Neben der Unterführung zur Marzellenstraße)


Vernissage: Freitag, 18.6.2021, 18.00 Uhr


Ausstellung: 19. 06. 2021 bis 25. 06. 2021






Köln - 14. Juni 2021                                                                                        M. Damaschke / Fotos: Frederik Löwer


Zurück im Stadion

 

Am 29. Februar 2020 standen die Cheerleader des 1. FC Köln beim 3:0 Heimsieg zum letzten Mal auf dem Rasen – nun ist die Rückkehr ins Stadion in Sicht.



 

Aber nicht beim 1. FC Köln, wie man meinen könnte, sondern bei Kölns neuem Football-Team, den Cologne Centurions, die ab dem kommenden Wochenende in der neu gegründeten European League of Football starten werden. 

 

Mit besten Willkommens-Grüßen und mit Genehmigung des 1. FC Köln dürfen die FC-Cheerleader noch in diesem Sommer einen Ausflug zu einer anderen Sportart machen. 

Seit zwei Wochen sind sie wieder im Training und freuen sich, bei den Spielen der Centurions, endlich wieder vor Publikum auftreten zu dürfen, bevor sie dann Ende August hoffentlich wieder in die Fußball-Bundesliga zurückkehren werden, um den Effzeh nach Kräften zu unterstützen.


Info Centurions:



Am 19. Juni ist Kickoff zur brandneuen European League of Football. 



Kölns Team, die Cologne Centurions, startet mit einem Auswärtsspiel beim polnischen Spitzenteam, den Panthers Wroclaw (Breslau), in die Season. 



Wenn eine Woche später, am 27. Juni um 15 Uhr die Barcelona Dragons im Kölner Südstadion zu Gast sein werden, dann könnte dies seit langem eine der ersten Sport-Großveranstaltungen in Köln vor Zuschauern werden. Der Vorverkauf für das Spiel hat bereits begonnen – sollten die Inzidenzen bis zum Spieltag dauerhaft unter 35 liegen, dann dürfen ca. 2600 Zuschauer dabei sein. Selbstverständlich werden alle zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Regelungen befolgt und intensiv und stetig an Hygiene- und Sicherheitskonzepten gearbeitet, die am Spieltag den aktuellsten Erkenntnissen entsprechen. 

 

Infos: www.europeanleague.football






Köln - 14. Juni 2021                                                                                       Kölner Haie / J.Scholl





Jonas Holøs verstärkt die Haie-Abwehr


Die Kölner Haie haben Jonas Holøs verpflichtet. Der 33-jährige Verteidiger kommt vom HC Linköping und erhält einen Vertrag bis 2022. Bei den Haien läuft Holøs mit der Rückennummer 7 auf. 


Cheftrainer Uwe Krupp: „Mit Jonas Holøs erhalten wir einen stabilen Zwei-Wege-Verteidiger und den langjährigen Kapitän der norwegischen Nationalmannschaft. Jonas weist viel internationale Erfahrung auf und bringt Führungsspieler-Qualitäten mit. Ich freue mich ihn in Köln begrüßen zu dürfen!“ 


Jonas Holøs: „Ich hatte ein sehr gutes Gefühl bei meinen Gesprächen mit Uwe Krupp. Er hat mir sein Konzept erklärt und welche Rolle ich in diesem spielen werde. Ich habe sehr viel Gutes über Köln als Stadt und Eishockey-Standort gehört. Ich freue mich sehr auf meine Zeit bei den Haien!“ 


Meistertitel und Führungsspieler 

Holøs begann seine Karriere bei seinem Heimat-Klub Sparta Sarpsborg. Dort gab der Verteidiger 2003 sein Profi-Debüt und etablierte sich in den darauffolgenden Jahren sowohl im Sparta-Kader als auch in der norwegischen Nationalmannschaft. 2008 ging der Norweger den Schritt nach Schweden. Mit Färjestad BK gewann er gleich in seiner ersten Spielzeit in Schweden die Meisterschaft. 2010 unterschrieb er einen Vertrag bei der Colorado Avalanche, die ihn bereits 2008 im NHL Entry Draft in der sechsten Runde ausgewählt hatten. Für die Colorado Avalanche absolvierte er 39 Spiele (6 Vorlagen) und unterstützte zwischenzeitlich das Farmteam, die Lake Erie Monsters, für 17 Spiele in der AHL. 2011 beendete er sein NHL-Abenteuer und kehrte nach Skandinavien zu den Växjö Lakers zurück. Holøs lief neben der schwedischen Liga später noch in Russland und der Schweiz auf. 


Zuletzt nahm Holøs als Kapitän der norwegischen Nationalmannschaft an seiner bereits 15. Weltmeisterschaft teil. Sowohl 2014 als auch 2018 spielte der Verteidiger im Olympia-Aufgebot der Norweger. Seit 2017 ist er Kapitän seines Heimatlandes.






Köln - 14. Juni 2021                                                                        R. Czakalla / Fotos: FV Hospiz Köln-Porz e.V.


 Open-Air-Konzert am Hospiz:

Eine tolle Erfahrung mit Gänsehaut "Feeling"


Open-Air-Konzert mit dem Gabriel Lobpreis-Team am 2. Juni erfreute die Gäste und deren Angehörige, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes in Urbach und des Fördervereins, mit wunderschönen Klängen.


Die Veranstaltung fand Corona bedingt auf dem Kirchplatz an St. Bartholomäus statt. Seit 1998 gibt das Gabriel Lobpreis-Team ehrenamtliche Konzerte für Hospize, Pflege- u. Altenheime sowie Seniorenzentren. Das Team besteht aus Musikern der Hanbit evangelischen Kirchengemeinde Köln e.V.. Seit vielen Jahren sind die Musiker auch bei uns im Hospiz zu Gast und begeistern uns immer wieder mit ihrer Stimmgewalt und wundervollem Spiel.


Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken und freuen uns auf das nächste Mal, hoffentlich wieder im Wohnzimmer des Hospizes. Die Hanbit Gemeinde besteht überwiegend aus ehemaligen Gastarbeitern, die in den 60ern und 70ern nach Deutschland gekommen sind, um insbesondere als Bergarbeiter oder Krankenschwestern zu arbeiten und ihren in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Kindern. Zu der Kirchengemeinde zählen zudem auch Musiker verschiedener Theater-u. Opernhäuser sowie Studenten aus Korea. Die Hanbit Kirchengemeinde, die seit 1999 besteht, entstand durch den konfessionsübergreifenden Zusammenschluss vier verschiedener koreanischen Kirchengemeinden. Der Hanbit Chor und das Hanbit Orchestra, welche zum größten Teil aus professionellen Musikern besteht, leistet speziell sowohl innerhalb aber auch außerhalb der Gemeinde mit ihrer Musik Missions-u. Sozialarbeit.







Köln - 11. Juni 2021                                                                                                            G.Weiden


Charity-Livepainting im Kölner Zoo





Der internationale Künstler Niko Nikolaidis und Mika Akar, 8-jähriges Kölner Pop Art- und Abstrakt-malendes Wunderkind veranstalteten eine Live-Painting Charity-Aktion im Zoo. 

Das Kunstwerk entstand direkt vor der Elefantenanlage. Vor den Augen der Besucher erschufen die beiden Künstler mit Acrylfarben, Öl und Neon ihr neustes Werk: Inspiriert von der besonderen Atmosphäre im Zoo, Musik und Licht. Zielsetzung der Charity ist einen hohen Erlös zu erzielen, der zu 100% dem Kölner Zoo zu Gute kommt. Der Betrag fließt in den Umbau des Giraffenhauses. Der Wert des Werkes liegt bei € 15.000.


Zu den Künstlern:





NIKO NIKOLAIDIS, griechischer Abstammung, 30 Jahre alt, VISIONÄR, Revoluzzer, Rebell, wild, unangepasst…und doch mit Normen und Werten. In seinem Atelier malt er am Liebsten in der Nacht, inspiriert von Musik und Lichteffekten.

Jedoch wird er eigentlich durch alles in seiner Umgebung inspiriert. Menschen, Umgebung, Natur , Musik u.s.w.

"Alles um uns herum schwingt und ich schwinge einfach mit", so seine Aussage.


NIKO betrachtet seine weltweiten Ausstellungen als Geschenk seiner Liebe zur Kunst, dass er schon in jungen Jahren seine Werke in

Miami - New York - Barcelona -

Shanghai - Beijing - Kumming -

ausstellen konnte….

Seine Werke werden durch wissenschaftliche, eingebunden von der Physik, mathematische Geometrie dargestellt, sprich, der Mensch an sich. Das Potenzial und die Essenz des Universums, Energien und Bezug zu den Göttern, Philosophen und Kriegern. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft werden von NIKO NIKOLAIDIS auf die Leinwand gezaubert.





MIKAIL AKAR,

 8 Jahre alt, ein junger POP ART und ABSTRAKT malender junger Artist aus Köln. Mit knapp fünf Jahren malte er Bilder, die ausgestellt wurden. Seitdem ist MIKAIL in Deutschland vielfach präsentiert worden.

Sehr schnell wurde auch die internationale Kunstszene und Medienwelt sowie TV auf ihn aufmerksam. MIKAIL hat ein enorme Gefühl für Farben und Farbkombinationen, Strukturen, als eine Gesamtkomposition. Seine Werke malt er mit frischen fröhlichen Farben, ist experimentierfreudig, die seine Kindheit widerspiegelt.

Das MIKAIL für sein Alter einzigartig gut ist, zeigt die vielfältige Resonanz der Anfragen seiner Werke. Malerei ist seine Leidenschaft.

Wenn er nicht in seinem Atelier malt, spielt er sehr gerne Fußball und tollt herum mit seinen Freunden oder besucht den Kölner Zoo. Nun haben sich der kleine MIKA und der große NIKO verabredet, im KÖLNER ZOO ein Live Painting zu machen und das Werk zu  Gunsten des Zoo’s versteigern zu lassen….







Köln - 11. Juni 2021                                                                                       Kölner Haie / J. Scholl

Toyota und Kölner Haie verlängern Partnerschaft bis 2024

Automobilhersteller seit über 18 Jahren Hauptsponsor des Traditionsclubs

Toyota weiterhin auf Spielertrikots und bei Heimspielen präsent

50 Fahrzeuge halten Spieler und Offizielle des Vereins mobil


Toyota bleibt dem Eishockey treu: Die in Köln beheimatete deutsche Zentrale des Automobilherstellers unterstützt den Kölner Eishockey Club (KEC) auch in der kommenden Spielzeit als Hauptsponsor. Die Partnerschaft zwischen der Toyota Deutschland GmbH und den Kölner Haien besteht seit 2002. Geplant ist, in der Saison 2022/2023 die 20-jährige Partnerschaft gebührend zu feiern.


Der japanische Automobilhersteller bleibt damit auch in der Saison 2021/2022 bei Heimspielen in der Kölner Lanxess-Arena präsent und ziert mit seinem Logo die Trikots der Spieler und Fans. „Wir freuen uns, diese langjährige Partnerschaft mit den Kölner Haien weiter fortsetzen zu können und sind in diesen unruhigen Zeiten besonders stolz auf so viel Beständigkeit und Vertrauen“, sagt Klaus Kroppa, Direktor Marketing bei Toyota Deutschland. Über die Kölner Toyota Autohäuser Karst und Auto Levy Köln stellt der Automobilhersteller zudem 50 Toyota Fahrzeuge zur Verfügung, die von Spielern und Offiziellen des Vereins genutzt werden. Die langjährige Partnerschaft geht über die Mobilitätsunterstützung und eine Logoplatzierung hinaus: es wurde vereinbart, dass die Partnerschaft im strategischen Sinne von „Start your impossible“ weiter ausgebaut wird und somit Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Innovation und Inklusion hierbei im Fokus stehen.


„Die Partnerschaft zwischen Toyota und den Haien hat bereits eine große Tradition und wir sind sehr stolz, dass sie bald auch ihren 20. Geburtstag feiern wird. Gemeinsam mit Toyota haben wir auf dem Eis viele Höhen und Tiefen durchlebt und auch abseits des Spiels wie beim Trikot-Live-Event vor einem Jahr Meilensteine gesetzt. Wir sind stolz einen so starken und treuen Partner weiter an unserer Seite zu haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie.


Auch Moritz Müller wird weiterhin als Toyota Markenbotschafter unterwegs sein. Der Nationalspieler, der seit 2003 bei den Kölner Haien unter Vertrag steht, spielte in der soeben beendeten WM in Lettland seine neunte Weltmeisterschaft. Sowohl beim Nationalteam alauch beim KEC, wo er Mitte April seinen 900. DEL-Einsatz absolvierte, ist Müller Mannschaftskapitän. 






Köln - 11. Juni 2021                                                                                                                    KoelnKongress


Tanzbrunnen Köln – Saison 2021

Endlich – es geht wieder rund am Tanzbrunnen!

Corona-konforme Open-Air-Konzerte im Sommer wieder möglich!


Veranstaltungen der Tanzbrunnen-Saison 2021


„Bereits im vergangenen Sommer wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln 

ein umfangreiches Sicherheits-, Hygiene- und Infektionsschutz-Konzept für das Open-Air-Gelände am Tanzbrunnen erarbeitet. Unser wichtigstes Anliegen war und ist es, dass unsere Gäste sich bei uns sicher und wohl fühlen können. Bei sinkenden Inzidenzen zieht dieses Konzept nun zahlreiche Veranstaltungen und Veranstalter an den Tanzbrunnen, täglich kommen neue Anfragen, und viele Open-Air-Konzerte sind bereits fest gebucht“, so Bernhard Conin, Geschäftsführer von Koelncongress.






So wird Tommy Engel am 3. Juli seine Fans begeistern. Die beiden deutschen Heavy-Metal-Bands Beyond ,The Black & Kissin‘ Dynamite treten am 9. Juli auf, am 14. Juli spielt das deutsche Rock-Projekt Das Lumpenpack „& der neue Rest der Band“. Am 17. Juli lädt Sängerin LINA alias Lina Larissa Strahl ihre „liebsten Zuhörer und Zuhörerinnen“ nach Köln ein. Popmusikerin Alice Merton gastiert am 30. Juli, und am folgenden Tag sorgt Bülent Ceylan mit seinem Open hAir Special für gute Laune.


Der August startet sanft mit Popsänger Pietro Lombardi. Am 5. August zieht Rapper Alligatoah ein gänzlich anderes Publikum an; und am 6. August stehen bei WiebuschBosseUhlmann die beiden Grand-Hotel-van-Cleef-Chefs mit ihrem Indiepop-Kollegen Axel "Aki" Bosse auf der Bühne. Die Hip-Hop-Szene feiert am 

8. August das Thank you Hip Hop Festival. Am 10. August liest und singt Wolfgang Niedecken Bob Dylan; zum Lachen bringt am 13. August der „gefährlich ehrliche“ Oliver Pocher sein Publikum, und am 14. August spielt Vibraz.

Am 16. August stellen Fortuna Ehrenfeld ihr neues Album vor; Campino präsentiert am 19. August sein Buch „Hope Street – Wie ich einmal englischer Meister wurde“. Am 21. August stehen die Bläck Fööss zu ihrem traditionellem Sommerkonzert in ihrem Wohnzimmer zum 45. Mal auf der Tanzbrunnen-Bühne.

Die Queen Revival Band, die zunächst im Theater am Tanzbrunnen geplant war, rockt am 23. August 

das Open Air. Am 24. August steht die Biergarten-Tour von Markus Krebs auf dem Programm; am 

25. August gibt es deutschen Pop von Wincent Weiss.

„ENDLICH“ kann Dr. Eckart von Hirschhausen am 26. August seine Fans Open Air zum Lachen und Nachdenken bringen, Helge-Schneider-Freunde fiebern dem 28. August und der „Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers“ entgegen. Am 29. August gibt es Unterhaltung für die ganze Familie mit Bibi Blocksberg. Die Comedy-Gruppe Stand Up 44 ist an gleich drei Abenden zu Gast: am 30. und 31. August sowie am 1. September gastieren Felix Lobrecht und die drei Berliner Comedians Kawus Kalantar, Daniel Wolfson und Kinan Al.


Am 3. September wird bei der traditionellen Spätsommer-Party von Köbes Underground gefeiert. Die Künstler des Ensembles Rebell Comedy liefern am 9. September Stand-Up-Comedy, Musik und Poesie 

vom Feinsten. Die australische Singer-Songwriterin Tash Sultana begeistert am 24. September ihr Publikum mit einer Mischung aus Electronic Indie, Folk, Jazz, Reggae, Rock und Soul.


Alle Open-Air-Events werden, so zumindest der Stand heute, bestuhlt stattfinden. Zum Schutz unserer Gäste haben die Sitzreihen den obligatorischen 1,50 Meter Abstand voneinander; die Stühle sind paarweise angeordnet, um der Trennung nach Haushalten Rechnung zu tragen.

Die Tanzbrunnen-Gastronomie wird – selbstverständlich den aktuellen Desinfektions- und Hygiene-Bestimmungen entsprechend – wie gewohnt Snacks und Getränke anbieten.


Bernhard Conin, Geschäftsführer von Koelncongress: „Alle Planungen für die Tanzbrunnen-Open-Air-

Saison 2021 sind Corona-konform, alle Konzerte werden im Freien und mit verringerten Zuschauerzahlen durchgeführt. Wir freuen uns sehr, endlich wieder Events anbieten zu können und den Tanzbrunnen mit Leben zu füllen!“






Köln - 02. Juni 2021                                                                       Kölner Haie / J. Scholl


Touchdown! Kölner Haie starten Kooperation mit Cologne Crocodiles


Die Kölner Haie und das American-Football-Team der Cologne Crocodilesmachen gemeinsame Sache: Die beiden Kölner Sportvereine starten eine vielseitige Kooperation. Von der Zusammenarbeit sollen Kinder und Jugendliche, die Fans beider Vereine und die Klubs selbst profitieren. 

Haie-Geschäftsführer Philipp Walter: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den Crocodiles. Der Austausch wird uns helfen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und die Wahrnehmung der beiden Kölner Sportarten weiter zu erhöhen. Von unseren bevorstehenden gemeinsamen Projekten sollen dann auch unsere Fans profitieren.“

Jan Stecker, 1. Vorsitzender des Crocodiles Vorstand: „Die Partnerschaft zwischen den Cologne Crocodiles und den Kölner Haien ist ein „perfect match“. Wir haben sehr ähnliche Werte und Ziele und können gemeinsamnoch deutlich mehr bewegen. Ein sehr wichtiger Schwerpunkt wird die Förderung des Nachwuchses sein. Wir wollen Kinder und Jugendliche für zwei tolle Sportarten begeistern, die Ihnen vielleicht nicht gleich spontan als Möglichkeit in den Sinn kommen.

"DieZusammenarbeit der Haie und Crocodiles umfasst die Bereiche Marketing, Kommunikation, Nachwuchsarbeit und Partnerships. Auch für die Fans beider Klubs soll es etwas geben. Aktionen mit gegenseitigen Vorteilen sind bereits in Planung.





Köln - 01. Juni 2021                                                           Hohe Domkirche Köln / M. Frädrich


 

Kölner Dom stellt neues Logo vor


 

Um den Kölner Dom und seine Einrichtungen mit einer zentralen, visuellen Klammer zu versehen, hatte das Domkapitel 2019 einen Corporate-Design-Wettbewerb ausgeschrieben. Heute hat Dompropst Msgr. Guido Assmann den neuen visuellen Auftritt des Domes vorgestellt, der aus diesem Wettbewerb und der anschließenden Zusammenarbeit mit der Agentur jäger & jäger aus Überlingen hervorgegangen ist. Er steht künftig offiziell für die Kölner Kathedrale und hält ihre Institutionen und Angebote als starke Einheit zusammen.

 

„Das Domkapitel hat sich vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, um die verschiedenen Aspekte des Domes als Gotteshaus herauszustellen: als Ort des Glaubens, als Ort der Heiligen Drei Könige, als Ort der Kunst und Kultur, insbesondere aber als Ort des Willkommens“, so Dompropst Msgr. Guido Assmann. Dieses Anliegen sei nun in ein aussagekräftiges und prägendes Markenzeichen übersetzt worden. „Ich freue mich, dass es der Agentur jäger & jäger gelungen ist, für uns ein Zusammenhalt stiftendes, unverkennbares Signet zu erarbeiten. Unser neues Logo ist der perfekte Botschafter für die Markenidentität des Domes. Es ist markant, zeitlos und wertig – und mit seiner einfachen, klar memorierbaren Form bestens geeignet, um die öffentliche Wahrnehmung der Marke ‚Kölner Dom‘ zu stärken. Zugleich schafft es einen starken Zusammenhalt zwischen dem Kölner Dom, dem Domkapitel, der Dombauhütte, der Dommusik, der Domseelsorge, der Domrendantur und dem Domshop, die bislang nicht durch eine einheitliche Markenkommunikation verbunden waren.“

„Die Aufgabenstellung, für den Kölner Dom und die dazugehörigen Institutionen eine visuelle Klammer zu finden, gehört mit zu den spannendsten und faszinierendsten Aufgaben überhaupt: Die Schaffung einer visuellen Identität für ein weltweit bekanntes Gotteshaus und Wahrzeichen“, sagt Regina Jäger, Mitinhaberin der Agentur jäger & jäger für Brand Identity, Corporate Design und Corporate Communication. „In der Herangehensweise an das neue Erscheinungsbild haben wir uns dazu entschieden, die weltweit bekannte Grundform der Westfront mit ihren Doppeltürmen und deren kommunikative Kraft nicht außer Acht zu lassen.“

Die Westfassade des Domes setzt sich im neuen Signet aus sieben gleichschenkligen Dreiecken zusammen. Die drei Dreiecke am Boden, die gemeinsam eine Krone bilden, stehen als Fundament des Signets für den Schrein der Heiligen Drei Könige, um den der Dom errichtet wurde. Die oberen beiden Dreiecke bilden die beiden Türme und ihre Spiegelung im Rhein nach. „Wenn man so will, folgt das Signet in seinem Aufbau der Historie des Kölner Domes“, erklärt Olaf Jäger. „Über dem Schatz entsteht (nicht an einem Stück) ein Dom, der in seiner Form deutlich erkennbar ist und gleichzeitig durch sein Facettenspiel Werte wie Beständigkeit, Weltoffenheit, Moderne und Zeitlosigkeit verkörpert.“

 Die dazugehörigen Wortmarken, die den Kölner Dom und seine Institutionen ab heute kennzeichnen, enthalten Bezüge zu Stilmitteln der gotischen Minuskel – und verweisen so auf den Baustil des Domes. Gleichzeitig muten sie eigenständig, klar, offen und modern an.


Das neue Logo soll in der kommenden Zeit sukzessive in den einzelnen Bereichen und Abteilungen des Domes etabliert werden. „Ab heute kommt das neue Signet bereits in unserer Geschäftskommunikation, in unseren digitalen Medien, in ausgewählten Printpublikationen des Domes sowie auf Produkten des Domshops zum Einsatz“, sagt Dompropst Assmann. „Andere Bereiche – wie die Neubeschilderung des Dominnenraums – folgen. Wir möchten das neue konsistente Gestaltungsbild sorgsam und Stück für Stück auf allen Ebenen etablieren. Das schafft Klarheit, erleichtert Besucherinnen und Besuchern die Orientierung und profiliert den Dom, seine Institutionen und seine Angebote als unverkennbare Einheit.“

Über 300 Agenturen aus aller Welt hatten sich im Frühsommer 2019 auf die Ausschreibung des Kölner Domkapitels gemeldet, um ein neues Erscheinungsbild für die Hohe Domkirche und ihre Organe zu konzipieren. Aus dem darauf folgenden Wettbewerb mit ausgewählten Gestaltungsbüros ging im Herbst 2019 die Agentur jäger & jäger aus Überlingen am Bodensee als Sieger hervor. In enger Abstimmung mit dem Domkapitel hat sie seither die neuen Gestaltungsrichtlinien für den Dom und seine Institutionen erarbeitet. Die auf Markenentwicklung spezialisierte Agentur gehört zu den meistausgezeichneten Designagenturen Deutschlands und war 2013 European Design Agency of the Year.









Köln - 27. Mai 2021                                                                                    Kölner Zoo/ Fotos: W. Scheurer


 Zotteliger Blickfang: Zwei Moschusochsen im Kölner Zoo geboren



Doppelter Nachwuchs bei den Moschusochsen, jedoch keine Zwillingsgeburt. Denn das erste männliche Moschusochsen-Jungtier ist am 12.05.2021 geboren und ist nach 2 Jahren nun das 3. Kalb von Mutter „Lya“. Direkt am nächsten Tag wurde dann auch das zweite, ebenfalls männliche, Jungtier geboren. Die Mutter „Lotte“ ist erst 4 Jahre alt und wurde ebenso wie „Lya“ bereits im Kölner Zoo geboren. Der Vater der beiden zotteligen Neuzugänge ist „Odin“, der seit Mai 2019 im Kölner Zoo lebt. Namen haben die beiden Jungtiere noch nicht. Mit den Jungtieren leben momentan 6 Tiere in der Gruppe der Moschusochsen. In den ersten Tagen waren „Odin“ und „Alina“, das letzte Jungtier von „Lya“, zwar noch von den Müttern getrennt, doch seit einigen Tagen ist die Gruppe wieder zusammen auf der Anlage zu sehen. 




Moschusochsen sind Paarhufer. Sie sehen zwar aus wie Rinder, ihre tatsächliche Verwandtschaft ist trotz verschiedener Forschungsarbeiten aber immer noch unklar. Die wissenschaftliche Bezeichnung „Ovibos“ bedeutet so viel wie „Schafochse“. Der namensgebende Moschusgeruch lässt sich lediglich in der Brunstzeit im Hochsommer wahrnehmen, wenn die Bullen mit dem Urin eine nach Moschus riechende Substanz ausscheiden. 


Das ist die Zeit, zu der sie im natürlichen Lebensraum, den niederschlagsarmen Tundren der Arktis, ihre beeindruckenden Kämpfe um die in Herden lebenden kleineren Weibchen austragen. Dabei galoppieren die Männchen frontal aufeinander zu und prallen mit der Stirnpartie heftig zusammen. Die Widersacher stechen einander außerdem in die Seiten, womit sie sich gelegentlich sogar tödlich verletzen. Verlierer verlassen in der Regel die Herde und leben einzelgängerisch oder schließen sich mit anderen männlichen Tieren zusammen. 



Um den arktischen Winter zu überstehen, müssen Moschusochsen während des in der Tundra sehr kurzen Sommers eine ausreichende Fettschicht anlegen. Ihre Nahrung besteht dann aus nährstoffreichen Kräutern, den Blättern der Zwergweiden und jungen Gräsern. Im Winter suchen sie Gebiete mit geringer Schneedecke auf, unter der sie das verbliebene Gras hervorkratzen können. Ist der Boden vereist, weil zu Beginn des Winters der Niederschlag als Regen gefallen ist, ist dieses Winterfutter nicht mehr verfügbar und die Überlebenschancen sind deutlich reduziert. 



Das dichte, lange Fell mit der sehr feinen Unterwolle reduziert Wärmeverluste unter kalten und trockenen Bedingungen sehr wirkungsvoll. Allerdings schützt es nicht gegen Nässe. 






Köln - 25. Mai 2021                                                                          FAS Porzer Karneval / R.Czakalla


2. Update zum Brand im Wagentunnel


Genau vor einer Woche wurde mit Tagesbeginn klar, was passiert war.

Im Tunnel der Deutschen Bahn, der seit vielen Jahren als Abstellmöglichkeit für zahlreiche Karnevalswagen genutzt wird, ist ein Feuer ausgebrochen und es wurden einige Wagen zerstört und einige Wagen beschädigt.

Mit den angelaufenen Spendenaufrufen wurden erste Gelder generiert, die dabei helfen werden, die Materialien für die neuen Wagen anzuschaffen. Zahlreiche Karnevalsgesellschaften haben ihre Mithilfe beim Bau angeboten.

Hier erleben wir eine tolle Solidarität untereinander. 

Bevor der Neubau starten kann, müssen jetzt erst einmal alle Wagen bis zum 31.5. aus dem Tunnel gefahren werden, weil die Deutsche Bahn den Mietvertrag mit dem Mieter des Tunnels fristlos gekündigt hat.

Demnach werden nun kurzfristig Stellplätze für die Wagen benötigt.

Mittelfristig müssen wir eine Halle organisieren, in der die Wagen ganzjährig geparkt und für den nächsten Zug vorbereitet werden können.

Also bitte nicht wundern: In den nächsten Tagen werden viele Karnevalswagen kreuz und quer durch Porz fahren...Das ist kein nachgeholter Rosensonntagszug oder „Sommerkarneval“, sondern leider dem aktuellen Umstand geschuldet.

Um eine grobe Vorstellung über die „Größe“ zu bekommen: Im Porzer Zug fahren jedes Jahr über 80 Wagen mit. Wer schon einmal das besondere Erlebnis mitgemacht hat und am Karnevalssonntag die Zugaufstellung an der Kölner Straße abgegangen ist, kann sich vorstellen, wie viele Wagen unterjährig sicher untergebracht werden müssen.

Das Brauchtum „Karneval“ soll in jedem Fall erhalten bleiben. Viele tausende Menschen sind in den Karnevalsgesellschaften organisiert und bilden eine tolle Gemeinschaft, die in unserer Gesellschaft immer wichtiger wird.

Karneval ist nicht nur die Partyzeit zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch... Karneval ist mehr. Karneval ist viel mehr als, Strüssjer, Kamelle, Alkohol und Party. Wer die Gemeinschaft kennt, der weiß, wie wertvoll sie ist. Und wer diese noch nicht kennt, ist herzlich eingeladen, diese kennenzulernen - das ganze Jahr!

Natürlich freuen sich alle Karnevalisten letztlich auf die „heiße“ Phase...Auf die Veranstaltungen in der Session.

Für Viele dann das sichere Highlight:

Einmal im Jahr präsentieren sich alle Karnevalisten beim Karnevalszug. Viele der Gesellschaften auch mit großen und bunten Karnevalswagen, die zur alten Tradition des Karnevals gehören. Das soll auch immer so bleiben. Deshalb ist es uns jetzt so wichtig, diese Herausforderung zu meistern.

Wir bleiben am Ball und freuen uns über jede Hilfe, um den betroffenen Gesellschaften größtmögliche Unterstützung zu bieten.

Porz Alaaf!






Köln - 23. Mai 2021                                                                                            J. Broniecki / Triathlon Köln


Kölner Triathlon präsentiert Carglass® als Titelpartner


Gute Nachrichten für die Kölner Triathlon-Szene. Mit Carglass® konnte ein Titelsponsor für den neu aufgelegten Triathlon in Köln gefunden werden, der somit ab sofort den Namen „Carglass® Köln Triathlon“ trägt. 


„Es ist bemerkenswert, dass sich Carglass® in der aktuellen Situation zum Carglass® Köln Triathlon bekennt und mit diesem Engagement eine solide Basis für eine zukünftige, gut organisierte Veranstaltung in der Kölner Innenstadt schafft. Das ist ein starkes Zeichen nicht nur für uns, sondern auch für den Triathlon-Sport in Köln“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH. 


Die Entscheidung des deutschlandweit tätigen Unternehmens mit Zentrale in Köln-Godorf ist auch in der Triathlon-Begeisterung seiner Belegschaft begründet, aber nicht nur. Carglass® engagiert sich seit vielen Jahren für gesellschaftliche Themen. Die unternehmenseigene Stiftung GIVING BACK, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, widmet sich vornehmlich der Förderung von Kindern und Jugendlichen. Sie wird der offizielle Charity-Partner des Carglass® Köln Triathlons. In Köln unterstützt die Stiftung das Projekt „Pänzilvänia“ im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, das auch im Rahmen des Triathlons gefördert werden soll. 


„Soziales Engagement und sportliche Begeisterung sind tief in der DNA von Carglass® verankert. Beide sind Teil der Unternehmenskultur“, so Jean-Pierre Filippini, Geschäftsführer von Carglass® Deutschland. „Wir sind davon überzeugt, dass unternehmerischer Erfolg mit der Verpflichtung einhergeht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.“ 


Galina Herzig, Director Sales & Marketing bei Carglass® und Vorsitzende von GIVING BACK: „Die Aktivitäten unserer Stiftung wären ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Carglass® nicht möglich. Um anderen Menschen etwas zurückzugeben, bringen sie sich in ihrer Arbeitszeit, aber auch in ihrer Freizeit mit kreativen Ideen und viel Tatkraft für GIVING BACK ein.“   


Dass der Autoglasspezialist den Triathlonsport mit dem guten Zweck verbindet, kommt nicht von ungefähr: Mutterkonzern Belron richtet jedes Jahr einen Charity-Triathlon zugunsten der südafrikanischen Organisation ‚Afrika Tikkun‘ aus. Bis zu 400 Kolleginnen und Kollegen von Carglass® sind regelmäßig dabei und verbinden mit ihrer Teilnahme die Freude am Sport, am Miteinander und daran, etwas Gutes für andere tun zu können. Seit 2002 wurden durch die Veranstaltung über 11 Mio. Euro Spenden generiert. 


Das Debüt des Carglass® Köln Triathlons ist für den 5. September 2021 geplant. „Mit der Ankündigung heute möchten wir den Sportlern schon jetzt eine Perspektive geben, dass es hoffentlich bald wieder Gelegenheiten geben wird, sich für den Trainingsfleiß im Wettkampf zu belohnen. Gleichzeitig ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Pandemie für uns natürlich selbstverständlich und die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht für uns im Vordergrund. Entsprechend werden wir die Entwicklung und den Impffortschritt sehr genau beobachten, sind aber zuversichtlich, dass das Event unter Einhaltung umfangreicher Hygienemaßnahmen stattfinden kann“, so Markus Frisch. 


Das Debüt des Carglass® Köln Triathlon wird mehrere attraktive Disziplinen umfassen und bereichert so das sportliche Angebot in Köln:

  • eine Mitteldistanz (ca. 1,9 km Schwimmen – ca. 87,2 km Radfahren – ca. 19,5 km Laufen)
  • eine Olympische Distanz (ca. 1,5 km – ca. 46,2 km – ca. 9,9 km) und
  • einen Jedermann-Triathlon (ca. 0,5 km – ca. 25,7 km – ca. 5,1 km) sowie
  • und einen Staffeltriathlon im Jedermann-Triathlon.

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Köln - 14. Mai 2021                                                                                        gamescom 2021/ F.P.Mann



gamescom 2021: Neue Formate für Indies



Indie Arena Booth Online mit interaktiver Spielewelt exklusiv auf gamescom now+++ Teilnehmende Indies haben Chance auf Integration in gamescom: Opening Night Live, gamescom: Awesome Indies und gamescom studio +++ Steam-Event und weitere Aktionen geplant +++ Anmeldung noch bis 27. Mai möglich

Indie-Entwicklerinnen und -Entwickler aufgepasst: Die gamescom 2021 bietet mit der exklusiven Einbindung der weiterentwickelten Indie Arena Booth Online (kurz IAB Online) auf gamescom now sowie der Show gamescom: Awesome Indies starke Möglichkeiten, um unabhängig entwickelte Games der weltweiten Gaming-Community auf interaktive Weise zu präsentieren. Teilnehmenden Studios winkt sogar die Chance, in der prestigeträchtigen Eröffnungsshow gamescom: Opening Night Live gefeatured zu werden.

Zur gamescom 2020 trugen die Macherinnen und Macher der Indie Arena Booth den beliebten Gemeinschaftsstand ins Digitale: In einem interaktiven Browser-Spiel konnten Indie-Fans liebevoll gestaltete, virtuelle Stände hunderter Indie-Studios erkunden und mit den Macherinnen und Machern sowie deren Inhalten direkt interagieren.

Zur gamescom 2021 wird die IAB Online nun exklusiv auf gamescom now ein noch wichtigerer Teil der gamescom. Dafür wurde die IAB-Online-Plattform weiterentwickelt und verbessert. Unter anderem wurden die Standerstellung und -pflege vereinfacht sowie ein Level-System und Sticker-Sammel-Game eingebaut. So wird die Motivation, die gesamte Plattform zu entdecken, zusätzlich erhöht. Die Kuration der gezeigten Titel wurde zudem verstärkt, damit teilnehmende Titel mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Tim Endres, Director gamescom, sagt: „Indie-Games sind seit jeher ein elementarer Bestandteil der gamescom – das gilt auch online. Mit dem weiterentwickelten Indie Arena Booth Online auf dem neuen Hub gamescom now schaffen wir für Indies noch größere Aufmerksamkeit. Damit schaffen wir gemeinsam ein innovatives, interaktives Angebot für die Community, in dem sich die neusten Indie-Games unterhaltsam entdecken lassen. Mit der Anbindung an die devcom, dem Steam-Festival oder den gamescom-Shows, schaffen wir auch in diesem digitalen Jahr einzigartige Möglichkeiten für Indie-Entwicklerinnen und -Entwickler.“

Valentina Birke, Head of Indie Arena Booth, und Wolf Lang, CEO Super Crowd, dazu: „Wir freuen uns sehr in diesem Jahr zum ersten Mal der exklusive Indie-Partner der gamescom zu sein. Mit unserem weiterentwickelten Online-Event-Framework bieten wir der globalen Indie-Developer-Szene noch mehr Möglichkeiten mit einer weltweiten Audience in Kontakt zu treten.“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IAB Online bekommen vom 23. bis. 25. August 2021 in Kooperation mit der devcom weitere exklusive Möglichkeiten geboten: Neben einem kostenfreien devcom-Fachbesucherticket erhalten die Studios die Möglichkeit, mit ausgewählten Business-Kontakten und Medien in Kontakt zu treten, beispielsweise über eine integrierte Video-Call-Funktion. Ab dem 26. August 2021 ist der IAB Online dann auf gamescom now für Alle zugänglich.

Indies in gamescom: Opening Night Live und gamescom: Awesome Indies

Indie-Studios, die Teil der IAB Online sind, erhalten die Chance, in die Show-Formate der gamescom 2021 eingeladen zu werden und so ihre Spiele der weltweiten Gaming-Community zu präsentieren. Die 2020 gestartete Show gamescom: Awesome Indies bietet dafür das perfekte Umfeld, da dort die spannendsten Indie-Titel von den IGN-Indie-Experten gezeigt, gespielt und besprochen werden. Auch besteht die Möglichkeit, in das gamescom studio eingeladen zu werden und hier einen ausführlichen Überblick über den eigenen Titel geben zu können. Besonders attraktiv: Einzelne Studios, die bei der IAB Online dabei sind und vom Team rund um Geoff Keighley ausgewählt werden, erhalten zudem die Chance in die große Eröffnungsshow gamescom: Opening Night Live eingebunden zu werden und so ihre Titel Millionen Spielerinnen und Spieler präsentieren zu können.

Die Anmeldephase für die IAB Online läuft noch bis zum 27. Mai 2021. Verfügbar sind kleine und große, digitale Stände ab 1.000 Euro. Hierin sind zahlreiche Leistungen enthalten wie der Stand im Spiel, das devcom-Ticket, die Teilnahme an Aktionen wie dem Steam-Festival oder die Chance auf Präsentation der eigenen Spiele vor einem Millionen-Publikum in den gamescom-Shows. Interessierte Studios können sich unter folgendem Link bewerben und finden dort weitere Details: https://indiearenabooth.de/apply 

Beteiligungsmöglichkeiten für alle sonstigen Unternehmen gibt es hier:

https://www.gamescom.de/fuer-partner/gamescom-fuer-partner/partner-werden/ 






Köln - 12. Mai 2021                                                                                         Rund um Köln


RUND UM KÖLN: NILS POLITT STARTET BEIM 'VIRTUAL VELODOM'





Vom 5. bis zum 20. Juni können Radsportfans von 'Rund um Köln' beim 'Virtual Velodom' mitfahren und mit etwas Glück einen prominenten Teilnehmer treffen.


Nils Politt, der von der am Sonntag zu Ende gegangenen Algarve-Rundfahrt in seine Heimat Köln-Hürth zurückgekehrt ist, hat heute die Bergwertung nach Rösrath-Lüghausen getestet, für gut befunden und direkt seine Zusage für das 'Virtual Velodom' gegeben: "Solche Anstiege machen die Strecke für jeden Rennfahrer zum Spaß, egal ob Profi oder Jedermann." 


Als nächstes steht für den 27-Jährigen ein Trainingslager auf Mallorca zur Vorbereitung auf das 'Critérium du Dauphiné' oder die 'Tour de Suisse' auf dem Programm. 


"Danach bin ich wieder in der Heimat und werde an den Wertungen der 'Bergischen Challenge' teilnehmen. Das passt perfekt in mein Training für die kommenden großen Rundfahrten. Mal sehen, ob mich jemand schlägt", sagt der für das Team BORA-hansgrohe startende Rennradprofi. 


Beim 'Virtual Velodom' können Interessierte auf ihrer Lieblingsstrecke Distanzen von 30, 70 oder 125 Kilometer fahren und sich zusätzlich für die 'Bergische Challenge' anmelden. Diese besteht aus sechs Bergwertungen an anspruchsvollen Streckenpassagen der originalen Rennstrecke von 'Rund um Köln'. In Bergisch Gladbach – Sand, Odenthal – Scheuren, Overath – Golfclub Der Lüderich, Rösrath – Lüghausen, Wipperfürth – Agathaberg und der neu hinzu gekommenen Wertung in Kürten – Offermannsberg werden Trackboxen installiert, die automatisch die Zeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufzeichnen.





Köln - 30. April 2021                                                                                        Kölner Zoo


Kölner Zoo feiert 50 Jahre Aquarium:

 Seit fünf Jahrzenten vereint das Aquarium Freizeit, Bildung, Forschung und Artenschutz unter einem Dach






Es kribbelt, krabbelt, fiept und faucht – hier gibt es die Schönheit der Natur in allen Farben zu sehen: Der Kölner Zoo feiert 50 Jahre Aquarium. Heute vor exakt fünf Jahrzehnten, also am 29. April 1971, öffnete das Haus erstmals seine Tore. Seitdem ist es ein unverzichtbarer Teil des Kölner Zoos. 




Die Entstehungsgeschichte des Hauses ist „typisch Kölsch“. Schon seit Jahrzehnten gab es den Wunsch, den 1860 in direkter Nachbarschaft zum Rhein gegründeten Zoo der Domstadt um ein Haus für Fische, Wirbellose und Kriechtiere zu erweitern. Es sollte nicht irgendein Haus werden. Wenn schon, denn schon: Großzügig und mit hohem Freizeitwert für die Besucher– und das alles auf Basis neuester Technik: So lauteten die ambitionierten Ansprüche an das zu bauende Aquarium. Die Planungen liefen bereits länger, einzig: Die Finanzierung des Großprojekts machte Probleme. Den gordischen Knoten durchtrennte schließlich Theo Burauen, Kölner Oberbürgermeister von 1956 bis 1973. Er weitete das Gelände der Bundesgartenschau 1971 kurzerhand von der Mühlheimer „Schääl Sick“ einmal quer über den Rhein nach Riehl aus. Dank der dadurch akquirierten Bundesfördermittel konnte das Aquarium, das auch ein Terrarium und Insektarium erhielt, umgesetzt werden. 


n. Die Bauarbeiten begannen 1968. Die Baukosten betrugen rund 7 Mio. DM. Eine ebenso stattliche wie, das zeigen die vergangenen Jahrzehnte, gut angelegte Investition. Die Rendite stimmt. Millionen von Besucher konnten im Aquarium Ruhe und Entspannung finden und buchstäblich in unbekannte Welten „eintauchen“. Hier fand und findet zeitgemäße Wissensvermittlung und Sensibilisierung für die Schönheit der Natur – und deren Bedrohung – statt. Und das ohne erhobenen Zeigefinger. Immer wieder gibt es einprägsame Sonderausstellungen und -aktionen, die z.B. auf die Zerstörung der Lebensräume hochbedrohter Echsen in Südostasien, die Nutzung von Krokodilleder für Taschen, Gürtel und Schuhe oder die Verschmutzung des Rheins und seiner Ufer hier in Köln hinweisen. 


Von Links: Prof. T. Pagel, Dr. Ralf Unna, Dr. T. Ziegler (c) W. Scheurer

Das Aquarium des Kölner Zoos weist nicht nur hin, es agiert auch tatkräftig selbst als Akteur internationaler Forschungen und Artenschutzmaßnahmen. Weit über 100 Arten haben der zuständige Kurator Prof. Dr. Thomas Ziegler und Team bei ihren Feldeinsätzen in aller Welt bereits entdeckt und wissenschaftlich erst beschrieben. Besser kann man das Credo „Man kann nur schützen, was man kennt“, kaum mit Leben füllen. Die Liste der Artenschutz-Erfolge ist groß, www.koelnerzoo.de/artenschutz. 








Köln - 28. April 2021                                                                   Kölner Haie / J.Scholl

Matthias Baldys verstärkt die sportliche Abteilung beim KEC


 • Der Ex-Hai leitet ab Mitte Mai das operative Geschäft im sportlichen Bereich 

• Der 37-jährige kommt vom Kooperationspartner Bad Nauheim




Die Kölner Haie verstärken ihre sportliche Abteilung. Matthias Baldys wird ab Mitte Mai „Leiter Hockey Operations“. 


Der 37-jährige kommt vom EC Bad Nauheim, bei dem er zuletzt für den sportlichen Bereich die Verantwortung trug. Beim KEC wird Baldys für das operative Geschäft im sportlichen Bereich zuständig sein: Kommunikation mit Bad Nauheim und den Junghaien, Spieler-Administration und „Player Care“. Zudem unterstützt Baldys zukünftig das Kompetenz-Team um Chefcoach Uwe Krupp u.a. bei der Kaderplanung. 


„Die Kölner Haie sind ein großartiger Club und Köln eine wunderbare Stadt. Ich freue mich sehr auf alle vor uns liegenden Aufgaben und die neue Herausforderung“, erklärt Baldys. 


Haie-Geschäftsführer Philipp Walter: „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv über diese Position diskutiert und ein Profil entwickelt. Es geht uns darum, den sportlichen Bereich administrativ und inhaltlich zu verstärken und nach den Veränderungen bei uns in den letzten Monaten den organisatorischen Bereich mit „Hockey Know How“ anzureichern. Matthias Baldys erfüllt dieses Profil sehr gut.“ 


Zu Matthias Baldys: Geboren in Kattowitz, aufgewachsen in Wesel, begann Matthias Baldys als Kind beim EHV Wesel mit dem Eishockey. Mit 14 Jahren wechselte er zu den Kölner Haien, durchlief alle Jugendteams bis zur Deutschen Nachwuchs Liga. Er absolvierte sein Diplom der Sportwissenschaften an der Sporthochschule in Köln, aber in den nächsten Jahren konzentrierte er sich auf seine sportliche Laufbahn. Es folgte der Wechsel in die Oberliga nach Grefrath und über Herne, Leipzig und Oberhausen kam der Angreifer 2007 nach Bad Nauheim. Nach sechs Jahren im Trikot der Roten Teufel, gekrönt mit dem Aufstieg im letzten Spiel seiner Karriere, folgte ein kurzes Gastspiel in einem Nachwuchsprojekt bei den Berliner Eisbären. Seit 2012 arbeitete er in verschiedenen Funktionen für den EC Bad Nauheim, zuletzt in der sportlichen Leitung. 






Köln - 24. April 2021                                                                              Kölner Haie / J. Scholl



Blick nach vorne: Veränderungen für die neue Saison

Hinter uns liegt eine wirtschaftlich, sportlich und emotional sehr schwierige Saison. Jetzt geht der Blick nach vorne. Unser klares Ziel ist es, uns im sportlichen Bereich zu verbessern, im Einklang mit einer wirtschaftlich verantwortungsvollen Saisonplanung. Noch immer besteht ein hundertprozentiges Zuschauerverbot. 


Cheftrainer Uwe Krupp: „Wir haben Leistung, Rolle, Einfluss und Wert jeden Spielers für die Mannschaft analysiert und uns für Veränderungen entschieden. Nach zwei Jahren ohne PlayoffTeilnahme müssen wir umdenken und dabei alle Positionen hinterfragen. Timing und Umstände spielen immer eine große Rolle, aber wir werden gewissenhaft daran arbeiten, unseren Kader zu verbessern, um in der nächsten Saison ein Wort mitzureden, wenn es um die Playoff-Plätze geht.“ 


Im Rahmen der Abschlussgespräche mit den Spielern des Kaders 2020/2021 haben wir erste Entscheidungen für die neue Saison getroffen.


 Wir haben die Verträge von Marcel Barinka und Landon Ferraro jeweils bis 2022 verlängert.


 Bei den folgenden Spielern haben wir entschieden, dass sie nicht mehr im Haie-Kader stehen: Simon Gnyp, Dominik Tiffels, Jason Akeson, Hannibal Weitzmann, Mick Köhler, Kevin Gagné. Darüber hinaus hat sich Frederik Tiffels entschieden, ein Angebot der Haie nicht anzunehmen. Er wird einer neuen Herausforderung nachgehen. 


Frederik Tiffels: „Ich möchte mich bei den Haien für die letzten drei Jahre bedanken. Köln ist meine Heimat und so war es mir eine Ehre für die Haie zu spielen. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, die zu Freunden geworden sind und es mir leicht gemacht haben jeden Tag zur Arena zu kommen. Den Fans und den Kölner Haien wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Für mich persönlich ist es an der Zeit etwas Neues auszuprobieren.“ 


Die Kaderplanung der sportlichen Abteilung – bei der es um Ab- und Zugänge sowie die Entwicklung der Förderlizenzspieler geht – ist ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Wir führen weiter Gespräche. 


Wir bedanken uns bei allen Spielern für ihren Einsatz und den großen Gehaltsverzicht in der Saison 2020/2021, um den Eishockey-Standort Köln zu sichern. Wir wünschen allen Spielern, die uns verlassen, alles Gute für ihre weitere Zukunft.






Köln - 21. April 2021                                                                                   Kölner Zoo / Fotos: W. Scheurer


Alt-„Hennes VIII.“ verstorben 

„Hennes VIII.“ war von 2008 bis 2019 als Wappentier des 1. FC Köln im Amt. Dieses Amt musste der Ziegenbock damals schon aus Gesundheitsgründen aufgeben






 „Hennes VIII.“ musste am gestrigen Dienstag leider eingeschläfert werden. Grund war sein sich stark verschlechternder Allgemeinzustand. Die Fachleute des Kölner Zoos wollten ihm Leiden ersparen. Daher haben sich Zoodirektor, die Tierärztinnen, der zuständige Biologe sowie die Verantwortlichen des 1. FC Köln nach sorgfältiger tiermedizinischer Analyse gemeinsam zu diesem schweren Schritt entschieden. 





"Hennes VIII.“ erlebte eine ausgesprochen erfüllte Amtszeit, zu der u.a. mehrere Aufstiege und die Europapokalteilnahme des 1. FC Köln in der Saison 2017/2018 zählten. „Hennes VIII.“ war zudem das erste Wappentier in der langen Ahnengalerie Kölner FC-Geißböcke, das im Zoo zusammen mit anderen Tieren leben durfte.




 Auf dem „Clemenshof“ im Kölner Zoo, einem Bauernhof nach bergischem Vorbild, leben auf mehr als 4.000 Quadratmetern verschiedene seltene Haustierarten und u.a. auch weitere Ziegen. 2019 hatten die Verantwortlichen von Zoo und 1. FC Köln mit der Wahl von „Hennes IX.“, dem es gesundheitlich bestens geht und der bereits mehrfach Vater wurde, rechtzeitig die Nachfolge geregelt. 







Köln - 14. April 2021                                                                                                        PM KÄRCHER                                                                              

Im Rahmen des Kärcher-Kultursponsorings Gründliche Bodenreinigung im Kölner Dom

 Im  Rahmen  seines Kultursponsorings kooperiert Kärcher mit der Dombauhütte des Kölner Domes: Der historische Sandstein- und Mosaikboden in dem UNESCO-Weltkulturerbe erhält jetzt eine umfassende Reinigung. Darüber hinaus stellt Kärcher, ebenfalls kostenfrei, Know-how und Technik für künftige Arbeiten zur Verfügung.


  Mit der restaurarorischen Reinigung des Bodens im ehrwürdigen Kölner Dom können wir einmal mehr einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Schutz  eines  der  bedeutendsten  Kulturdenkmäler  in  Deutschland leisten“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher  SE  &  Co.  KG.  Bereits  2019  hatte  es  bei  der  behutsamen Reinigung  des  mittelalterlichen  Trachytmauerwerks  am  Chor  eine Zusammenarbeit gegeben. Der stellvertretende Dombaumeister Dr. Ing. Albert Distelrath freut sich über  die  erneute  Kooperation:  „Wir  sind  sehr  dankbar  für  die Unterstützung. Zusammen mit Kärcher und der Steinrestaurierung der Dombauhütte haben wir ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Reinigung der Böden im Dom entwickelt, das wir auch in Zukunft weiterführen und weiterentwickeln wollen.“


Grundreinigung sorgt für deutliches Reinigungsergebnis

Nachdem im Dom bislang manuell gereinigt wurde, kommt jetzt erstmals moderne Technik zum Einsatz: Auf den 4.000 m² Sandsteinboden im Kirchenschiff  lösen  die  Kärcher-Experten  mit  einem  Heißwasser-Hochdruckreiniger  in  Verbindung  mit  einem  Flächenreiniger  den Schmutz mit 80 °C heißem Wasser und 1–2 Bar Druck aus den Poren heraus.  Das  Ergebnis  ist  klar  sichtbar:  Der  gereinigte  Sandstein  ist

deutlich heller, die Strukturen des Steins sind wieder erkennbar. Das Schmutzwasser  wird  sofort  aufgenommen.  So  kann  sehr  gezielt gearbeitet werden, ohne Wasser und Dampf zu verteilen. Vorab wurde bei gemeinsamen Tests mit den Steinrestauratoren der Dombauhütte ein gleichermaßen wirksames wie schonendes Verfahren erarbeitet.  


Unterhaltsreinigung mit Scheuersaugmaschinen

Für die dauerhafte Unterhaltsreinigung aller Böden im Dom stellt Kärcher eine Scheuersaugmaschine für die größeren Flächen und eine kleinere Maschine für schwerer zugängliche Bereiche zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter der Dombauhütte in der Anwendung und Wartung der Geräte geschult. So wird auch die Hygiene für die Besucher optimiert:  Verschmutzungen  werden  mit  den  Scheuersaugmaschinen zuverlässig aufgenommen und abtransportiert.


Restauratorische Maßnahmen auf dem Mosaikboden

Ein eigenes Teilprojekt ist die Reinigung und Konservierung des aus den 1880er-  und  1890er-Jahren  stammenden  1.300  m²  großen Mosaikbodens  im  Kirchenchor  durch  die  Restauratoren  der Dombauhütte, Jasper Völkert M. A. und Dipl.-Rest. Sandra Williger. Die über Jahrzehnte aufgetragene Wachs- und Pflegemittelschicht wird mit einer  oszillierenden  Einscheibenmaschine  von  Kärcher  entfernt.  Im Anschluss  führen  die  Restauratoren  Konservierungs-Arbeiten  an  dem Mosaik aus. Abschließend wird eine neu aufgetragene Wachsschicht mit einer Kärcher-Poliermaschine eingepflegt.  


Der Kölner Dom

Nach der Erwerbung der Gebeine der Heiligen Drei Könige im Jahr 1164 wurde der Kölner Dom einer der bedeutendsten Pilgerorte Europas. Die heutige hochgotische Kathedrale wurde – mit einer Unterbrechung von fast  300  Jahren  –  zwischen  1248  und  1880  erbaut.  Zur  Zeit  der Fertigstellung  war  sie  das  höchste  Bauwerk  der  Welt.  Neben  der einzigartigen Architektur zeichnet sie sich durch bedeutende Kunstwerke wie das Gerokreuz (971) und den Dreikönigenschrein (um 1200) sowie Kirchenfenster aus dem 13. bis 21. Jahrhundert aus.   Der Dom wird von bis zu sechs Millionen Besuchern im Jahr besichtigt.


 Fußböden des Kölner Domes 

 Mit einer Fläche von 1.300 m² ist der prächtige Mosaikfußboden in Chor und Vierung das größte Kunstwerk im Kölner Dom. Er entstand erst kurz nach der Vollendung der Kathedrale in den späten 1880er- und 1890er-Jahren. Die Ausführung  wurde der Mettlacher Firma Villeroy &  Boch übertragen.  In  zahlreichen  Mosaikbildern  wird  die  Geschichte  des Erzbistums Köln, die christliche Weltordnung, das menschliche Leben und  der  mittelalterliche  Kosmos  dargestellt.  Der  deutlich  schlichtere Fußboden  aus  Obernkirchener  Sandstein,  dunkelrotem  Granit  und dunkelgrünem Syenit im Lang- und Querhaus stammt ebenfalls aus den 1880er-Jahren. 


Die Dombauhütte

Die  Geburtsstunde  der  ersten  Kölner  Dombauhütte  schlug  mit  dem Baubeginn des gotischen Domes am 15. August 1248. 1823/24 wurde die  Dombauhütte  wiederbegründet.  1842  bis  1880  war  sie  mit  der Vollendung des Domes betraut, seither ist die Bauhütte für die Erhaltung der Kathedrale zuständig. In den ersten Jahrzehnten nach 1945 stand dabei  die  Wiederherstellung  des  im  Zweiten  Weltkrieg  schwer beschädigten  Baus  im  Fokus.  Heute  sind  in  der  Dombauhütte  97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – darunter Handwerker der verschiedensten   Gewerke,   Restauratoren,   Ingenieure   und Geisteswissenschaftler. 


Kärcher-Kultursponsoring

Der  Reinigungsgerätehersteller  Kärcher  hat  im  Rahmen  seines Kultursponsoringprogramms  seit  1980  weltweit  über  150  Denkmäler restauratorisch gereinigt. Dazu zählen die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die über 3.300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore. Die Reinigungen finden  stets  in  enger  Zusammenarbeit  mit  Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.  






Köln - 08. April 2021                                                                        Kölner Zoo / Foto: Dr. A. Sliwa


Ostersonntagsfreude im Kölner Zoo:

Jungtier bei den seltenen Weißnackenmoorantilopen



 

Oster-Antilope statt Osterlamm: Im Kölner Zoo kam am vergangenen Sonntag ein männliches Jungtier bei den seltenen WeißnackenmoorAntilopen zur Welt. Die Eltern, ein dreijähriger Bock und seine vierjährige Kuh, leben auf der mit Gras- und Wasserflächen gestalteten Anlage in der Mitte des Zoos. Der Bock stammt aus dem Zoo Leipzig, die Kuh aus dem Serengeti-Park Hodenhagen. Der Kölner Zoo hält die grazilen Tiere seit 2019. Bereits im Frühjahr 2020 gab es Nachwuchs. 


Männliche Exemplare weisen ein schwarzes Fell auf, das im Nacken weiß gefärbt ist. Daher leitet sich auch der Name dieser Antilopenart ab. Kühe verfügen über ein rötlich-braunes Fell und sind etwas kleiner.




 Weißnacken-Moorantilopen, auch Mrs. Grays Wasserböcke genannt, stammen ursprünglich aus dem Südsudan. Dort bevölkern sie das Delta des Weißen Nils. Sie zählen zu den Sumpfantilopen, die den Rändern von Schwemmgebieten folgen und sich von Sumpfgräsern ernähren.


 Ausgewachsene Tiere sind kräftig und bringen 80 bis 120 Kilogramm auf die Waage. Ihre Schulterhöhe beträgt 80 bis 105 Zentimeter, die Länge variiert zwischen 135 und 165 Zentimetern. Weißnacken-Moorantilopen gelten in freier Wildbahn als bedroht. Grund sind Lebensraumzerstörung und Bejagung. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt sie auf der Roten Liste. Umso mehr freut sich der Kölner Zoo über ein neuerliches Jungtier bei dieser Tierart. In Deutschland halten noch zwei weitere Zoos Weißnackenmoorantilopen. 






Köln - 24. März 2021                                                                                 Kölner Zoo / Fotos. W. Scheurer


Große Ameisenbärin „Ibera“ neu im Kölner Zoo 

Zoo möchte bei dieser Tierart erneut in die Zucht gehen – Große Ameisenbären sind in ihrem Ursprungsland Brasilien gefährdet



 Neuzugang im Kölner Zoo: Seit Ende November lebt hier die Große Ameisenbärin (Myrmecophaga tridactyla) „Ibera“. Sie kam aus dem Gaia Zoo in Kerkrade an den Rhein. Dort wurde sie am 8. Juni 2019 geboren. In Köln teilt sie sich die Anlage mit ihrem männlichen Artgenossen „Yavi“. „Ibera“ hat sich gut eingewöhnt und lernt „Yavi“ zurzeit kennen. Die Tiere sind beide auf der 2012 komplett neu erbauten Ameisenbär-Anlage im Kölner Zoo zu sehen. „Ibera“ ist sehr groß für einen weiblichen Ameisenbären. Sie ist aktiv und bewegt sich viel. Im Vergleich zum nur etwas größeren „Yavin“ hat sie einen schmaleren Kopf, schmalere Schultern und einen kürzer gezogenen Seitenstreifen.



 „Ibera“ zog im Rahmen des Europäischen Erhaltungsprogramms aus den Niederlanden nach Deutschland. Die Zuchtbuchführerin will mit dieser Verpaarung die genetische Vielfalt in der Ameisenbär-Population der europäischen Zoos stärken. Das Zuchtbuch für diese Art wird vom Zoo Dortmund geführt. „Ibera“ soll in Köln gemeinsam mit „Yavi“ für Nachwuchs sorgen. Im Kölner Zoo wurden bislang zwei Ameisenbären geboren. 


"Iberia" am 07. Juli 2019 mit Muttertier im Gaia-Zoo (Foto: G. Weiden )


Große Ameisenbären erhalten u.a. morsches Holz, das sie mit ihrer messerscharfen Riesenkralle zerlegen und nach Fressbarem durchsuchen. Zudem bekommen sie in Zoos einen Brei mit Ballaststoffen, Proteinen und Kohlenhydraten. Sie nehmen sie mit ihrer langen, sichelförmigen Zunge auf. Ab und an erhalten sie als besonderes „Leckerchen“ Avocados. Große Ameisenbären gehören zu den bedrohten Arten. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) listet sie in ihrem südamerikanischen Verbreitungsgebiet als gefährdet ein. In Uruguay und Nordargentinien gilt der Große Ameisenbär bereits als ausgestorben. 


Alle Infos zum Kölner Zoo immer aktuell unter www.koelnerzoo.de 







Köln - 24. März 2021                                                            Köln-Marathon / J. Broniecki


ABSAGE VON 'RUND UM KÖLN'!
 
Der Radklassiker „Rund um Köln" und die dazu gehörigen Jedermann-Rennen werden nicht am 6. Juni 2021 stattfinden.

„Wir haben lange gehofft, "Rund um Köln" starten zu können und waren optimistisch, dass durch die fallenden Inzidenzen und eine zügig voranschreitenden Impfkampagne das älteste Eintages-Rennens Deutschlands tatsächlich stattfinden kann.

Die aktuellen Corona-Regeln einhergehend mit einer sehr holprigen Impfkampagne, steigenden Infektionszahlen und verschiedenen Virusmutationen lassen leider keine andere Entscheidung zu“, erklärt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, die Absage.

Als Grundlagen für die Veranstaltungsorganisation sind verlässliche, dauerhafte und realistische Rahmenbedingungen notwendig. Diese sind allerdings auf absehbare Zeit nicht gegeben, da für den Erhalt einer Genehmigung nicht nur ein Hygienekonzept für Teilnehmer und Helfer notwendig ist, sondern darüber hinaus auch ein Hygienekonzept für die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke inklusive Kontaktnachverfolgung. Dies ist als Veranstalter nicht zu leisten.

„Nachdem wir Ende 2019 „Rund um Köln“ von Artur Tabat und seinem Team übernommen hatten, können wir auch im zweiten Jahr in Folge dieses tollen Event nicht durchführen. Das ist sehr schade, denn wir hatten schon von einigen namhaften Profiteams Anfragen vorliegen. 2022 werden wir dann endlich wieder großen Radsport in Köln bieten“, schaut Berthold Schmitt, 1. Vorsitzender des Kölner Vereins für Marathon e.V. optimistisch in die Zukunft.

Eine Verlegung des Rennens in den Herbst dieses Jahres ist aufgrund der extremen Dichte an Rennen in der zweiten Jahreshälfte nicht geplant.

Alle Angemeldeten erhalten in Kürze eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung der gezahlten Startgelder erklärt werden.

Unter dem Motto „Gemeinsam seit 1908!“ wird es in einem Zeitraum von zwei Wochen um den 6. Juni den „Virtual Velodom“ geben. Bei dieser Veranstaltung kann jeder sein persönliches Rennen - egal ob 30, 70 oder 125 Kilometer - auf seiner Lieblingstrecke in eigener Verantwortung fahren.

Die Anmeldung für „Virtual Velodom“ wird nach Ostern geöffnet.






Köln - 24. März 2021                                                                           Kölner Zoo / Fotos: W. Scheurer


Passender Rahmen für ein architektonisches Schmuckstück des Rheinlands: Zoomauer abschnittsweise neu gestaltet



 Wer mit Auto, Bahn oder per Pedes die Riehler Straße entlangkommt, hat es schon von weitem im Blick: das 1899 erbaute Arnulf-undElizabeth-Reichert-Haus. Es ragt mit seinen charakteristischen vier Türmen im russischen Zuckerbäckerstil als architektonisches Schmuckstück über die den Zoo einfassende Mauer hinaus.


 Die Zooverantwortlichen haben nun, in Vorbereitung der voraussichtlich nach Ostern erfolgenden Öffnung des Hauses, die Zoomauer auf Höhe des Arnulf-und-ElizabethReichert-Hauses durch zwei bekannte Graffiti-Künstler neu gestalten lassen. Die Zoomauer ist durchgehend durch vom Zoo beauftragte Graffiti-Künstler mit knallig bunten Tiermotiven verziert. Diese wurden nun auf Höhe des Arnulf-und-ElizabethReichert-Hauses entfernt und die Mauer weiß grundiert. „Wir wollen diesem beeindruckenden Haus, das ein Highlight jeden Zoobesuchs hier in Köln werden wird, auch von außen deutlich sichtbar einen würdigen Rahmen bieten. Die beste Werbung für das Haus ist das Gebäude selbst. Das haben wir nun nochmal herausgestellt“, so die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg, der die Idee zu dieser Aktion hatte.


 


Thomas Kubig aus Wuppertal (www.kubig.org) und Sebastian Karbowiak (www.kompagnon.org) aus Köln, beides bekannte Graffiti-Künstler, gestalteten den betreffenden, rund 60 Meter umfassenden Bereich der Zoomauer komplett neu. Sie zogen die Gebäudelinien optisch weiter, sodass sich das Gesamtensemble „Reichert-Haus“ mit überraschender Tiefenwirkung bis auf die Zoomauer entfaltet. Kubig und Kompagnon wählten dafür dieselben Farbtöne, die auch bei der denkmalgerechten Sanierung des Tierhauses zum Einsatz kamen. Links und rechts davon gestalteten die Künstler die Mauer zur Einrahmung mit historischen Blumenund Postkartenmotiven aus der ursprünglichen Bauzeit des Arnulf-und-ElizabethReichert-Hauses von 1899. Tipp für alle, die neugierig geworden sind: Das in rund 2,5 Wochen entstandene Kunstwerk kann in der Gesamtperspektive am besten von der gegenüberliegenden Straßenseite aus betrachtet werden. 




Die Zooverantwortlichen haben das Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus in den vergangenen rund zwei Jahren u.a. mit Fördermitteln der NRW-Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz nach strengen Kriterien denkmalgerecht kernsaniert. Entstanden ist Außen die weitestgehend originalgetreue Wiederherstellung der ursprünglichen Fassade. Im Inneren können die Zoo-Besucher bald eine Dschungelerlebnislandschaft mit Faul- und Gürteltieren, freifliegenden Aras und freilaufenden Primaten sowie weiteren Tieren Mittel- und Südamerikas bestaunen. Die fristgerechte Fertigstellung erfolgt in Kürze. Über den Eröffnungstermin informiert der Zoo rechtzeitig.