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Aktuell - Veranstaltungen - Kultur - Musik

 

„Was habst Du in die Sack“ – Lieder zur Kölner Stadtgeschichte 
Bläck Fööss & Fründe

 

Moderation: Reinold Louis – Wolfgang Oelsner – Carl Dietmar
im Großen Saal 
der Flora Köln (Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln)

 

Samstag, 30. September 2017, 19:00 Uhr, und
Sonntag, 1. Oktober 2017, 18:00 Uhr

Zusatztermin: Montag, 2. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Aufgrund der hohen Nachfrage wird es einen Zusatztermin für den Liederabend mit den Bläck Fööss & Fründe in der Flora geben: Montag, 2. Oktober 2017, 19:00 Uhr.

Eintrittskarten für den Liederabend am Montag, 2. Oktober 2017 sowie Restkarten für die beiden anderen Tage gibt es an allen KölnTicket-Vorverkaufsstellen oder unter 0221-2801 für EUR 39,90 bis EUR 49,90 inkl. VVK-Gebühr.

Die Bläck Fööss & Fründe laden ein zu einer musikalischen Zeitreise durch die Jahrhunderte der Kölner Stadtgeschichte: von Stadtmutter Agrippina bis zu Oberbürgermeister Adenauer. Dazwischen Franken und Karolinger, drei heilige Könige und ein frühmittelalterliches Bekenntnis: „Mer losse d´r Dom en Kölle“. Erzbischof und Bürger zanken, Zünfte rangeln. Die Stadt erlebt Blüte- und Pestzeiten, auch aberwitzigen Hexenwahn. Zwanzig Jahre Franzosenzeit bescheren uns als Wortgemölsch den Titel: Was habst du in die Sack? Preußen kommen, die Stadtmauer fällt, die Industrie revolutioniert alles - und mittendrin immer Lück wie ich un Do. Schließlich überrascht noch ein Ostermann, der im Ersten Weltkrieg so gar nicht als „unser lieber Willi“ rüberkommen will.

Durch den Abend führen das bewährte Moderatoren-Duo Reinold Louis und Wolfgang Oelsner sowie der Historiker Dr. Carl Dietmar, Autor u. a. von „Die Chronik Kölns“ und „Köln – Die große Stadtgeschichte“. Gäste und Filmeinspielungen machen die musikalische Zeitreise zu unterhaltsamen Geschichtsstunden.

 

 

Köln - 24. Mai 2017

Linus’ Talentprobe 

Freitag, 2. Juni 2017, 19.30 Uhr

Am Freitag in einer Woche ist es wieder soweit: Moderator und „Jubilar“ Linus, unterstützt (und gefeiert) von seinen ‘Talent-Experten‘ und Laudatoren Bastian Ebel und Lukas Wachten, läutet zu Fanfarenklängen aus dem Film „Rocky“ die nächste Runde der Jubiläums-Talentprobe ein. Auf der Tanzbrunnen-Bühne dabei sind

am       Freitag, den 2. Juni 2017

ab       19.30 Uhr

am      Tanzbrunnen Köln (Rheinparkweg 1, 50679 Köln)

die Talentproben-Showband unter der bewährten Leitung von Stephan Schleiner, die Profi-Tänzer Verena und Michael, die Köbine Nicky und der eine oder andere Überraschungsgast, den Linus aus Anlaß seines 25-jährigen Talentproben-Jubiläums begrüßen kann.

Natürlich bleiben die zehn Talente die eigentlichen Helden der Linus‘ Talentprobe. Nicht alle sind begnadete Sänger, "viele machen aber dennoch mordsmäßig viel Show", findet Linus, und das wird auch in diesem Sommer wieder für ausgelassene Party-Stimmung sorgen.

Ein besonderes Highlight ist die anschließende After Show Party, bei der feierwütige Akteure und Publikum bis zum Morgengrauen im Theater am Tanzbrunnen abrocken können.

 

 

Köln - 18. Mai 2017

Nachwuchs im Madagaskarhaus: Großer Bambuslemur geboren

Zwei große Kulleraugen, winzige Hände, weiße Öhrchen: Der Nachwuchs bei den Großen Bambuslemuren im Kölner Zoo hat eindeutig das Zeug zum Publikumsliebling. Das Jungtier wurde Ende April geboren. Mutter „Izy“ ist gebürtige Kölnerin. Sie trägt den Nachwuchs aktuell noch rund um die Uhr am Bauch. Vater „Woody“ kam vor einigen Jahren aus dem Zoo in Besancon an den Rhein. Gemeinsam haben sie bereits mehrfach Nachwuchs aufgezogen.

Die Zoo-Tierpfleger konnten das Geschlecht des kleinen Lemuren bisher noch nicht bestimmen. Das ist Absicht, denn sie wollen die am Anfang so wichtige Mutter-Kind-Beziehung nicht stören. Dementsprechend ist das Jungtier auch noch namenlos. In ein paar Wochen wird sich das Kleine vom Bauch von Mutter „Izy“ lösen und anfangen, selbstständig auf Bäume und Äste im Madagaskarhaus zu klettern.

Bambuslemuren erreichen eine Kopfrumpflänge von 40 bis 42 Zentimetern. Ihr Schwanz ist mit 45 bis 48 Zentimetern etwas länger als der Rumpf. Das Gewicht beträgt 2 bis 2,5 Kilogramm. Die Hinterbeine sind als Anpassung an die springende Fortbewegung leicht verlängert. Das Fell ist relativ unauffällig in Braun- oder Grautönen gefärbt. Der Kopf ist rundlich, die Ohren sind klein und abgerundet.

Die Primaten leben ausschließlich in zwei kleinen Regenwaldgebieten mit Bambusbestand im Norden und Osten Madagaskars. Sie sind dämmerungsaktiv, leben zumeist in Bäumen, können aber auch auf den Boden kommen. Bambuslemuren leben in Gruppen von drei bis fünf Tieren. Zu den Familienverbänden zählen ein Männchen, ein bis zwei Weibchen und die dazugehörigen Jungtiere.

Ihre Hauptnahrung ist der namensgebende Bambus. Nach 150-tägiger Tragzeit bringt das Weibchen zwischen Oktober und November meist nur ein Jungtier zur Welt. Dieses wird mit rund acht Monaten (wenn das Nahrungsangebot am größten ist) entwöhnt. Bambuslemuren sind mit zwei Jahren geschlechtsreif.

Durch die Zerstörung ihrer Lebensräume sind die Großen Bambuslemuren auf nur noch wenige 100 Tiere zusammengeschrumpft. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered) ein. In Deutschland ist der Kölner Zoo der einzige Zoo, der diese Art hält und erfolgreich züchtet. Insgesamt leben derzeit nur 24 Tiere in sieben europäischen Zoos. (Quelle: Zoo Köln)

Fotos: (c)G.Weiden

 

 

 

Köln – 16. Mai 2017

Die Kölner Event Werkstatt präsentierte:

JP Weber mit seinem neuen Programm „Irjendeiner fingk et schön“

In der Kölner Musikszene ist er nicht mehr weg zu denken, „JP Weber“ der meist als Solokünstler in Köln und Umland aktiv ist. Längst hat er sich in die Herzen der Musikliebhaber gespielt. Seiner Devise: „Alles was man hört, sieht man auch!“, bleibt Weber stets treu. Ob auf CD oder auf der Bühne, alles ist live - ohne elektronischen Schnick-Schnack oder Midifiles, bei JP Weber gibt es echte handgemachte Musik.

Sein neues Programm stellte er mit dem JP Weber Trio, auf der Volksbühne am Rudolfplatz, vor. Weber (Gesang, Gitarre und Flitsch) Ralf Müller mit seinem minimalistischen Thekenschlagzeug und Andreas Steinmeyer am Kontrabass. Mit diesen Musikern wurden auch das Debüt- Album „DÄ!“ (2015) und das aktuelle Album „Dat wüsst ich“, in den Boecker-Studios produziert.

Weber der an kein spezielles Musikgenre gebunden ist, obwohl Blues und Jazz vordergründig sind, bot seinem Publikum einen musikalischen Spaziergang von Blues über Rock bis hin zum Walzer. Texte die unter die Haut gehen ohne schnulzig zu sein, sowie humorvolle Geschichte als Krätzchen vorgetragen, gehören zu den Markenzeichen Weber´s, sowie die Mandoline (Flitsch) die er von Hans Süper verehrt bekam.

Neben dem Titel „Irjendeiner fing et schön“ wurden auch die Songs der letzten Jahre vorgetragen. Ein besonderes Schmankerl war ein unveröffentlicher Titel von Jupp Schmitz. „Im Wartesaal“ wurde auch in Schmitz-Manier zum Besten gegeben, also Hochdeutsch, was übrigens der einzige Titel in hochdeutsch war.

Als Gäste begrüßte das Trio die Band Kasalla und Stefan Knittler. Mit kleinen Anekdoten seiner persönlichen „Fettnäpfchen“, in die er ab und an tritt, lockte Weber dem Publikum so manches brüllendes Gelächter heraus.

Dieser musikalische Spaziergang war der krönende Abschluss des Muttertags der anwesenden Damen (und deren Begleitung) im Publikum.

Im Rahmen des Krätzchen-Festes am 09.Oktober 2017 präsentiert Weber sein neues Album. Wir freuen uns schon darauf.

Weitere Infos:

www.jp-weber.de

www.koelner-event-werkstatt.de

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

 

©G.Weiden 

 

 

 

Köln – 14. Mai 2017

Die Kölner Event Werkstatt präsentierte:

F!ASKO unplugged in der Volksbühne am Rudolfplatz

Ein großer Traum erfüllte sich für die vier dynamischen Musiker Daniel Müller (Frontsänger), Henning Becker (E-Gitarre), René Jungbluth (Drums) und Dirk Fussel (Bass) kurz F!ASKO.

 

Gleich mehrere Premieren gab es am Samstagabend im altehrwürdigen „Millowitsch“, der heutigen Volksbühne am Rudolfplatz.Das erste „große“ Unplugged-Konzert, neue noch unveröffentliche Songs und bekannte Songs im neuen Gewand.

 

Unterstützt wurden Fiasko dabei von musikalischen Gästen wie Björn Heuser, Rapper Mo-Torres und Jörg Weber. Die Gäste spielten auch ihren eigenen Lieder, natürlich in spezieller Fiasko-Version. So erhielt der Fiasko-Titel „Ov et wigger jeiht“ durch Mo-Torres einen neuen Rap-Part. Als Überraschungsgast betrat Till Quitmann die Bühne, sang einfach mit und gab Tanzeinlagen, sehr zur Freude des Publikums.

 

Auf das Publikum im fast ausverkauftem Haus wartete ein zweistündiges Konzert, das die gesamte musikalische Vielfältigkeit von Fiasko beinhaltete. Mal rockig, mal balladesk, Rap und Reggae, alles wurde abgedeckt. Die Texte der Fiasko-Songs sind gefühlvoll und ehrlich, sie erzählen von Kindheitserinnerungen, der erste große Liebe und natürlich von der Verbundenheit zu Köln. Die Musiker zeigten sich nachdenklich, rockig und sehr humorvoll. Die neuen, noch unveröffentlichen Titel „Sorjelos“ und „Wo bes do?“ wurden vom begeisterten Publikum sofort angenommen, sowie die Reggae-Version des Titels „Jetz Jöh“.

Aufgelockert wurde der musikalische Abend durch Ken Reise alias Julie Voyage. Als Putzfrau des Hauses hatte sie einiges mitzuteilen und zu reinigen, eben auch die Musiker. Bei ihren Beiträgen, die sich wie ein roter Faden durch das Programm zogen, blieb wirklich kein Auge trocken. Ken Reise, ein befreundeter Künstler der Kölner Event Werkstatt ist seit 2015 in seiner Rolle als Julie Voyage als Travestie-Künstler in Köln und im Umland im Einsatz.

Musikalische Begleitung erhielten Fiasko durch Christian „Kocki“ Kock am Flügel und Gunther Windhuis am Saxophon.

Nach etwas mehr als zwei Stunden nahm der Abend ein Ende. Leider! Man hätte noch länger bei Fiasko verweilen können. Ein begeistertes und zufriedenes Publikum versammelte sich im Foyer der Volksbühne und wartet geduldig auf Autogramme und kurze Gespräche mit den Künstlern. Alle sind sich einig: „Es war ein wundervoller Abend und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen“. Die vier jungen Musiker waren total geflasht von der Begeisterung ihres Publikums. „Das überschreitet alle Erwartungen“, so Daniel Müller.

Die Mehrfach-Premiere war ein voller Erfolg für die Band F!ASKO! Da kann man nur sagen. „Herzlichen Glückwunsch, Jungs. Macht weiter so!“

©G.Weiden 

 

 

 

Köln - 11. Mai 2017

Ringelschwanzmungo im Zoo geboren:

Tiere konnten erstmals in Köln erfolgreich nachgezüchtet werden

Große Freude im Kölner Zoo: In der 2008 neu eröffneten Anlage für Ringelschwanzmungos hat sich erstmals Nachwuchs eingestellt. Das Jungtier wurde Mitte Februar geboren. Mutter ist die 4-jährige „Tiffi“. Sie kam 2013 aus dem Zoo Saarbrücken an den Rhein. Vater „Boka“ ist 9 Jahre alt. Der gebürtige Berliner lebt seit Eröffnung der Anlage im Jahr 2008 in Köln. Das Geschlecht des Jungtiers ist noch unbestimmt, um die anfangs so wichtige Mutter-Kind-Beziehung nicht zu stören.

 

Ringelschwanzmungos stammen aus Madagaskar. Die kleinen Raubtiere sind strikt tagaktiv und ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren, die sie durch flinkes Klettern erjagen, Insekten, Schnecken und Eiern. Auch Früchte stehen hin und wieder auf dem Speiseplan. Da sie gern Nektar trinken, übernehmen Ringelschwanzmungos in Madagaskar auch die Funktion des Bestäubens. Die Tiere sind an ihrem geringelten Schwanz und der rot-braunen Fellfärbung zu erkennen. Bei der Wahl des Lebensraums sind Ringelschwanzmungos flexibel. Sie kommen sowohl in bewaldeten wie auch auf felsigen Flächen vor.

Die Weibchen bringen in der Regel einmal pro Jahr ein Jungtier zur Welt. Ringelschwanzmungos leben in kleinen Familienverbänden, aus denen sich der Nachwuchs nach Eintritt der Geschlechtsreife mit etwa zwei bis drei Jahren dauerhaft löst.

Ringelschwanzmungos sind noch relativ unerforscht. Der Bestand ist wie bei allen waldbewohnenden Arten auf Madagaskar bedroht, da Bäume zur Ressourcengewinnung gerodet und die Tiere für die Ernährung der bitterarmen Bevölkerung massiv gejagt werden. In den vergangenen 12 Monaten gab es nur drei Geburten bei den 24 weltweit in menschlicher Obhut gehaltenen Ringelschwanzmungos. Neben dem Kölner Zoo halten in Deutschland auch die Zoologischen Gärten in Berlin, Heidelberg und Saarbrücken diese aktiven und bei den Besuchern sehr beliebten Raubtiere. (Quelle: Zoo Köln)

 

Fotos: Gudrun Weiden

 

 

Köln - 09 Mai 2017

JP WEBER präsentiert am 14. Mai sein neues Jahresprogramm „Irjendeiner fingk et schön“.

Mit seinem JP Weber Trio geht´s in die Volksbühne am Rudolfplatz. Kasalla als Support dabei. JP Weber ist bekannt für seine besonderen Fähigkeiten an der Mandoline. Vorwiegend als Solokünstler aktiv, hat sich Weber in den letzten Jahren in die Herzen der Kölner Musikliebhaber gespielt.

Neben seinem erfolgreichen Soloprogramm, ist Weber auch mit dem gleichnamigen Trio unterwegs. Hier werden kölsche Lieder – von Krätzcher über Blues bis hin zu Walzer – in einer auf das Wesentliche reduzierten Form serviert. Zur Seite stehen Weber dabei: Ralf Müller mit seinem minimalistischen Thekenschlagzeug und Andreas Steinmeyer am Kontrabass. In den Boecker-Studios in Köln nahmen sie im August 2015 das Debütalbum mit dem Titel „DÄ!" auf.

Mit ihrem aktuellen Album „Dat wüsst’ ich“ sind die Drei in den letzten Monaten auf Kölner Bühnen im Einsatz gewesen. Beim Konzert in der Volksbühne stellt JP Weber mit „Irjendeiner fingk et schön“ sein neues Jahresprogramm und den Titel für die kommende Karnevalssession vor. Natürlich haben auch Webers Hits und Klassiker aus seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Songwriter, Produzent und Mitmusiker von verschiedenen Projekten Platz im Programm.

Als Gast ist die Band Kasalla dabei.

Das JP WEBER TRIO wird präsentiert von der Kölner Event Werkstatt.

 

 

Köln - 09.Mai

  MEHRFACH-Premiere für F!ASKO:

Mit ihrem ersten großen Unplugged-Konzert in der Volksbühne am Rudolfplatz präsentiert die Kölner Nachwuchsband auch bisher unveröffentlichte Songs. Die vier Jungs von F!ASKO freuen sich, bei ihrer Premiere in der Volksbühne am Rudolfplatz ihre Songs in speziellen Unplugged-Versionen vorstellen zu dürfen. Daniel Müller (33) am Front-Gesang und der Gitarre, René Jungbluth (23) am Schlagzeug, Dirk Fussel (36) am Bass und Henning Becker (26) an der E-Gitarre bekommen dabei Unterstützung von Björn Heuser, JP Weber und Rapper Mo-Torres. Die drei Musiker spielen auf der traditionsreichen Bühne im ehemaligen Millowitsch-Theater jeweils zwei eigene Songs in speziellen F!ASKO-Versionen. So wird F!ASKO-Frontmann Daniel Müller beispielsweise auch mal zum Rapper. In ihrem ca. 2-stündigen Programm, spielen F!ASKO neben bekannten Songs der Band, auch bisher unveröffentlichte Titel. Dabei stellen sich Daniel, Henning, Dirk und René, die sich 2009 in ihrer Heimat Meckenheim kennenlernten, ihrem Kölner Publikum musikalisch vor: Sie schlagen eine Brücke von Erlebnissen aus ihrer Kindheit, über die mächtigen Gefühle der ersten große Liebe, hin zu ihrer starken Verbundenheit zur Stadt Köln und ihren Menschen. Genauso ehrlich und unkonventionell betonen F!ASKO auch die Nähe zu ihren Familien und die große Bedeutung von Freundschaften. In ihrem Konzert werden F!ASKO neben nachdenklichen Tönen und gefühlvollen Songs auch ihre rockigen und sehr humorvollen Seiten zeigen.

Durch das Programm führt Ken Reise als Julie Voyage. Reise ist ein befreundeter Künstler der Kölner Event Werkstatt. Seit 2015 ist er jedes Wochenende in seiner Rolle als Julie Voyage als Travestie-Künstler in Köln und im Kölner Umland im Einsatz.

Christian Kock begleitet F!ASKO am Klavier, Gunther Windhuis am Saxophon.

Das Konzert am 13. Mai wird präsentiert von der Kölner Event Werkstatt. Agenturchef Markus Wallpott macht darauf aufmerksam, dass das Konzert - eine Stunde früher als ursprünglich geplant - bereits um 19.00 Uhr startet.

Rest-Tickets gibt es bei Kölnticket.

 

 

Köln - 08. Mai 2015

Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ offiziell am KlimaTag im Zoo verkündet

Am KlimaTag im Kölner Zoo am vergangenen Sonntag wurde der Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ offiziell verkündet. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes nahm die Beitrittsurkunde von Vorstandsmitglied Volker Rothenburger entgegen. Dieser stellte in seinen Grußworten Maßnahmen der Stadt Frankfurt vor, die mit zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses gehört.

 

Betina Küchenhoff vom Umweltamt der Stadt Köln stellte die bisherigen Aktivitäten der Stadt Köln zur Biodiversität wie u.a. den Projekten zum Schutz von Spatzen und Wildbienen vor. Das Bündnis soll u.a. dazu beitragen, dass sich die Kommunen stärker austauschen und gegenseitig inspirieren.

Um den Wildbienenschutz ging es auch am gemeinsamen Stand von Stadt und Nabu am KlimaTag. Weitere Themen waren nachhaltige Mobilität, Urban Gardening, nachhaltiger Umgang mit Energie und Wasser. 20 Akteure aus dem Bereich der Klimaschutzbildung präsentierten ihre Ideen und Initiativen, die von den Besuchern mit einem Stempelpass abgelaufen werden konnten.

 

Fotos: Werner Scheurer

 

 

 

Köln - 04. Mai 2017

Vorstandswahlen bei den Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. - Ehrengarde des Flughafen Köln/Bonn

Porz. Bei der Jahreshauptversammlung der Blau-Wiesse Funke Wahn (BWF) wurde in diesem Jahr der Vorstand neu gewählt.
Die gute Arbeit und die hervorragenden Ergebnisse in den vergangenen Jahre machten es den Mitgliedern leicht, die Positionen des Vorsitzenden mit Peter Krieger, Präsident Detlev Hamer, Kommandant Peter Voosen und der Kassiererin Renate Beckmann erneut in den Vorstand zu berufen. Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind Literatin Corinna Kranz und Geschäftsführerin Carmen Punzet. Bei ihnen bedanke sich die Jubiläumsgesellschaft für die hervorragend geleistete Vorstandsarbeit.

Neu in den Vorstand wurde als Literat- & Veranstaltungsplaner Stephan Jost und als Geschäftsführer Christian Scheuten gewählt.

Der Vorstand der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. freut sich riesig über das große Vertrauen welches Ihm ausgesprochen wurde, um die zukünftigen Projekte der BFW weiter zu gestalten und umzusetzen.

 

Reihe hinten vl. Peter Voosen, Renate Beckmann, Peter Krieger. Reihe vorne vl. Detlev Hamer Stephan Jost, Christian Scheuten.

Foto: (c) Berghausen

 

 

 

Köln – 04. Mai 2017

Bläck Fööss & Fründe präsentieren Lieder zur Kölner Stadtgeschichte

„Was habst du in die Sack“

Schon seit ewigen Zeiten wird Geschichte der Regionen besungen. Diese Lieder spiegeln die Gefühle und Erfahrungen der Menschen in ihrer Zeit wider. Doch mehr noch als Fakten spielt das Wunschdenken eine große Rolle, so würde man heutzutage einige der Lieder als „Fake News“ bezeichnen. Wichtig war (und ist es heute noch) die Verhältnisse musikalisch darzustellen, denn wer die Verhältnisse besingt, macht sich nicht zu deren Spielball.

2015 führten Bläck Fööss & Fründe an sieben ausverkauften Flora-Abenden in die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Unter den Titel „Usjebomb un Opjebaut“ zeugten Lieder vom Aufbauwillen einer am Boden liegenden Gesellschaft. Mit der neuen Zeitreise blättert die Gruppe musikalisch nun die Jahrhunderte davor auf.

Schon kurz nach den „Usjebomb un Opjebaut „ Konzerten stand für die Fööss fest in dieser Richtung mehr zu machen. Die große, positive Resonanz sprach dafür, dass das Publikum solche Konzerte liebte und die gesungene Stadtgeschichte regelrecht in sich aufsaugte. So bedankte sich z.B. ein Konzertbesucher, per Mail an die Fööss, mit den Worten: „Vielen Dank für das Konzert. Natürlich kenne ich die Nachkriegszeit-Erzählungen, doch richtig verstanden habe ich sie jetzt“!

„Was habst du in die Sack“ an zwei Flora-Abenden (30.09 u. 01.10.2017) führt die Besucher durch die Kölner Stadtgeschichte von Stadtbegründerin „Agrippina“ bis zu Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Dazwischen Franken und Karolinger, drei heilige Könige und dem Bekenntnis „Mer losse d´r Dom en Kölle“, Erzbischof und Bürger zanken, Zünfte rangeln, Blüte- und Pestzeiten und der aberwitzige Hexenwahn des Mittelalters.

Neben altem Liedgut werden Bläck Fööss & Fründe auch ihre eigenen Lieder zu diesen Zeiten spielen. Lieder die von Anpassung und Aufbegehren zeugen und manchmal auch nur zur Gegenwehr geraten.

Durch den Abend führen drei Moderatoren: Reinhold Lous – Wolfgang Oelsner und Carl Dietmar. Der Historiker Dietmar bezeichnete sich und die beiden Moderatoren-Kollegen augenzwinkernd als die „Spaßbremsen“, denn sie werden u.a. die beschönigten Lieder der Geschichte aufklären und so manches wird in einem anderen Licht erscheinen.

Das Liedgut, die Erzählungen, Gäste und Filmeinspielungen machen die musikalische Zeitreise zu unterhaltsamen Geschichtsstunden!

„Was habst du in die Sack“ – Lieder zur Kölner Stadtgeschichte Bläck Fööss & Fründe

Samstag, 30. September 2017 - 19:00 Uhr

Sonntag, 01. Oktober 2017 - 18:00 Uhr

Im Großen Saal der Flora – am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln

Tickets: 39,90 € bis 49,90 € inkl. VVK_Gebühr Erhältlich an allen KölnTicket – Vorverkaufsstellen oder unter 0221/2801

 

©G.Weiden

 

 

 

 

 

 

Köln - 27. April 2017

Kleine Affenbande: Drei Varis im Kölner Zoo geboren

Drunter und drüber geht’s aktuell im Madagaskarhaus des Kölner Zoos. Grund sind die drei jüngst geborenen Vari-Jungtier, die die Affentruppe kräftig auf Trab halten. Gleich einen doppelten „Aprilscherz“ gab es just zu Monatsbeginn bei den Gürtelvaris, einer Unterart der Schwarzweißen Varis. Eltern sind die 5-jährige „Yhoda“, die vor vier Jahren aus dem Belfast Zoo nach Köln kam, und „Bari“. Er wurde 2012 in Köln geboren. In den Zoologischen Gärten Europas gibt es nur eine kleine Population von Gürtelvaris, die alle recht nah verwandt sind. Bei „Yhoda“ und „Bari“ ist der Verwandtschaftsgrad nur sehr gering. Daher sind ihre Jungtiere genetisch sehr wichtig für das bestehende EEP-Zuchtprogramm bei diesen stark vom Aussterben bedrohten Primaten.
 
Bei den Roten Varis kam am 31. März ein Jungtier zur Welt. Mutter ist die 20-jährige „Tahina“, die ebenfalls im Kölner Zoo geboren wurde. Der 18-jährige Vater „Octave“ kam aus dem Zoo im französischen Mulhouse an den Rhein. „Tahina“ und „Octave“ sind erfahrene Eltern. Gemeinsam haben sie in den vergangenen Jahren bereits mehrere Jungtiere erfolgreich großgezogen.
 
Bei allen Vari-Arten haben die Weibchen die „Hosen an“. Männchen dagegen spielen nur die zweite Geige. So lassen Vari-Mütter bis etwa vier Wochen nach der Geburt weder ihr Männchen noch den Nachwuchs des vergangenen Jahres in die Nähe der neuen Jungtiere. Erst Wochen später, wenn das Weibchen an der Scheibe zum Nachbargehege anzeigt, dass es nicht mehr aggressiv zum Rest ihrer Familie ist, wird die Familie wieder zusammengeführt. Dann dürfen die Väter ihren Nachwuchs endlich kennenlernen.
 
Varis gehören zu den wenigen Primaten, die ihre Jungtiere nicht ständig am Körper tragen. Stattdessen legen sie die Neugeborenen während der ersten Lebenswochen in Nestern oder Baumhöhlen ab. Vermutlich wollen sie auf diese Weise Energie sparen. Im Alter von vier Wochen beginnt der Nachwuchs langsam mit dem Klettern.
 
Auffangnetzte verhindern im Zoo, dass die Kleinen unkontrolliert zu Boden fallen, da sie noch nicht über die Kletterfähigkeiten ihrer Eltern verfügen. Die beiden Gürtelvaris sind wahrscheinlich männlich. Beim Roten Vari konnte das Geschlecht noch nicht sicher bestimmt werden, da die enge Mutter-Kind-Beziehung nicht gestört werden soll.

 

Hintergrund Rote Varis

Rote Varis gehören zu den Lemuren und haben ihr Verbreitungsgebiet im Nordosten Madagaskars. Sie bewohnen Tieflandregenwälder und ernähren sich vor allem von Früchten, die sie manchmal kopfüberhängend „ernten”. Varis leben in flexiblen Gruppen, deren Größe und Zusammensetzung sich in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot verändern kann. Für die Kommunikation spielen neben dem Geruchssinn auch Lautäußerungen eine wichtige Rolle. Gruppenmitglieder rufen oft „im Chor” – und zwar in einer beeindruckenden Lautstärke. Der Kölner Zoo war der erste europäische Zoo, der die seltenen Roten Varis züchtete. Dem ersten Jungtier folgten inzwischen über 70 weitere. Der Zoo konnte damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer europäischen Population leisten.

 

Hintergrund Gürtelvaris

Der Gürtelvari ist eine seltene Unterart des Schwarzweißen Varis. Er ist – wie viele der Lemuren auf Madagaskar – stark vom Aussterben bedroht. Den namensgebenden weißen „Gürtel“ trägt er auf dem Rücken. Beheimatet ist diese Unterart im östlichen Madagaskar. Hier bewohnt sie in Familiengruppen Regenwaldgebiete des Hoch- und Tieflandes. Ihre Nahrung besteht aus Samen, Blättern, Nektar und Früchten. Diese Lemurenart wird bis zu 3,5 Kilogramm schwer.Nach einer Tragzeit von 102 Tagen bringt das Weibchen meist Zwillinge zur Welt. (Quelle: Zoo Köln)
 
 
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln - 20. April 2017

Seltener Nachwuchs bei den Marabus im Kölner Zoo

Jungtiere bei den Marabus im Kölner Zoo – am 23. März ist bei dieser imposanten Vogelart ein Jungtier geschlüpft. Am Osterwochenende erblickten zwei weitere Küken das Licht der Welt. Der Kölner Zoo hält derzeit drei Paare Marabus, von denen zwei Paare in diesem Winter Brutaktivitäten zeigten. Seit Anfang des Jahres kam es bereits zu mehreren Eiablagen, doch waren die ersten Eier leider unbefruchtet.

Der Marabu gehört zu den Storchenvögeln und kommt aus Afrika. Dort ernährt er sich u.a. von Fischen, Fröschen und kleinen Wirbeltieren. Zudem gehört er zur Gesundheitspolizei und beteiligt sich, ähnlich wie die Geier, an der Aufnahme von Aas, also toten Tieren. Hierbei ist ihm sein langer, kräftiger Schnabel, der bis zu ca. 40 cm lang werden kann, und der nur spärlich befiederte Kopf- und Halsbereich hilfreich.

In Afrika brüten die Marabus in Kolonien, die bis zu tausend Vögel umfassen. Ihr Nest ist storchentypisch aus groben Reisern errichtet und hat einen Durchmesser von ca. 1 Meter. Es werden im Durchschnitt zwei bis vier Eier gelegt. Die Brutzeit beträgt etwa 30 Tage.

Bislang werden Marabus nur in wenigen Zoologischen Gärten regelmäßig gezüchtet. Im Kölner Zoo ist dies nun schon wiederholt gelungen. Beim Schlupf haben die Jungvögel ein Gewicht von etwa 110 Gramm. Als Altvögel können diese stattlichen Tiere bis zu 9 Kilogramm schwer und 140 Zentimeter groß werden. Ihre Flügelspannweite beträgt ca. 300 Zentimeter.

Quelle: Zoo Köln

Fotos:(c)G.Weiden

 

 

  Köln - 18.April 2017

„Das Gesicht“ der Wiener Steffie feiert einen besonderen Geburtstag:

"Hansi" Scherer vom Aushilfskellner zum Geschäftsführer des Kölner Kultlokals:

Es gibt sie noch: Die Geschichten vom grandiosen beruflichen Aufstieg

Er ist das Gesicht der Wiener Steffie! Und er ist wohl der Einzige, der alle Höhen und Tiefen der Kölner Kultlokal in der Altstadt mitgemacht und überstanden hat. Die Rede ist von Johann Scherer, von allen seinen Freunden seit Jahrzehnten liebevoll „Hansi“ genannt. Seit dem 1. Oktober 2016 ist „Hansi“ Scherer Geschäftsführer des Kölner Kultlokals Wiener Steffie. Am heutigen Donnerstag, feiert er seinen 60. Geburtstag. Dieser wird am kommenden Samstag, 22. April 2017 ab 20.00 Uhr groß in der Wiener Steffie gefeiert.

Die berufliche Karriere des sympathischen Kaufmanns Johann Scherer liest sich wie ein modernes Bilderbuch. Vor fast 30 Jahren begann seine Laufbahn beim Wiener Steffie Gründer und Erfinder Klaus Pracht als Aushilfskellner. Dieser erkannte schnell die Qualitäten des „Hans Dampf in allen Gassen“ und beförderte ihn über die Jahre hinweg zum Oberkellner seines Lokals.

 

2008 übernahm Markus Zehnpfennig (MZ) von Klaus Pracht die Wiener Steffie und damit auch Johann Scherer. Unter „MZ“ machte „Hansi“ einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter und wurde Betriebsleiter des weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannten Lokals. Er koordinierte dabei unter anderem den Warenbedarf, plante und lenkte das Personal und war Ideengeber für unzählige Events. Kaufmännisch lag das Unternehmen in den Händen von Markus Zehnpfennig.

Als es im vergangenen Jahr zur Insolvenz kam, wurde Johann Scherer vom Insolvenzverwalter nun auch mit zahlreichen kaufmännischen Aufgaben betraut und löste diese mit Bravur. Dabei steuerte er das Wiener Steffie Schiff mit bescheidenen finanziellen Mitteln durch einen erfolgreichen Sommer 2016.

Es war somit nur die logische Folge, dass bei der Geschäftsübernahme im vergangenen Herbst, Investor Marco Obladen, gemeinsam mit seinem Vater Michael, den heutigen Jubilar mit in das neue Unternehmen nahm. „Dabei stand für uns von Anfang an fest, dass „Hansi“ unsere Vertrauensperson Nummer 1 ist und somit zum Geschäftsführer unseres Unternehmens bestellt wird“, erinnert sich Marco Obladen.

Das neue Wiener Steffie „Dreigestirn“ nahm nach der Übernahme umfangreiche Renovierungsarbeiten vor. Dabei wurde immer so agiert, dass das Lokal seinen besonderen und einzigartigen Charme nicht verlor. Die Toiletten sind jetzt hell und freundlich gestaltet. Die Tontechnik wurde komplett neu konzipiert und der Eingangsbereich ist umfangreich umgebaut.

Gastronomisch setzt Hansi Scherer mit seinem Team auf Premiumqualität. So war es für ihn und seine Gesellschafter die logische Konsequenz mit FRÜH Kölsch, ein echtes Topprodukt in das Kultlokal am Quatermarkt zu holen.

Mit Hansi Scherer als Geschäftsführer ist die Wiener Steffie nun wieder im ruhigen Fahrwasser und erfreut sich Woche für Woche steigender Besucherzahlen. Bemerkenswert dabei: Gäste die einmal in der „NEUEN WIENER STEFFIE“ waren, kommen gerne wieder. „Das letzte Jahr hatte es in sich. Ich bin sehr froh, dass jetzt alles so ist wie es ist. Zeit zum Ausruhen haben wir dennoch nicht. Wir haben viele Dinge auf der Agenda stehen, um den Erfolg der Wiener Steffie langfristig sicher zu stellen“, gönnt sich der Jubilar auch nach den hektischen Monaten keine Ruhepause.

Am kommenden Samstag, 22. April 2017 wird der 60. Geburtstag des Jubilars Johann Scherer groß in der Wiener Steffie gefeiert. Familie, Freunde und viele, viele Weggefährten der vergangenen Jahre werden sich in die Reihe der Gratulanten einreihen. Mit dabei sind zahlreiche Künstler, denen Hansi in den vergangenen Jahren immer wieder eine Plattform gegeben hat. Partystart ist am Samstag, um 20.00 Uhr. Alle Infos rund und über die Wiener Steffie auch im Internet unter www.wienersteffie. com.

Fotos: (c)Marcel Stuhlmann 

 

 

Köln - 13.April 2017

13 Ferkel im Zoo geboren – Osterdorf Lampeshausen öffnet

Drei, drei, drei – große Schweinerei: Wer dieses Sprichwort nicht kennt, sollte an den Ostertagen einen Besuch auf dem Clemenshof im Kölner Zoo ins Auge fassen. Dort lernen die Besucher, dass Schweine exakt drei Monate, drei Wochen und drei Tage benötigen, bis sie ihre Ferkel zur Welt bringen. So ist es auch bei den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen im Zoo. Sage und schreibe 13 Ferkel umfasst der jüngste Wurf vom 01. April.

Das ist nicht die einzige Attraktion auf dem Clemenshof. Denn pünktlich zu den Feiertagen öffnet das traditionsreiche Osterdorf Lampeshausen mit hoppelnden Tieren zwischen frühlingsfrischem Blumenschmuck und liebevoll geschreinerten Miniatur-Fachwerkhäuser. Zoo-Mitarbeiter verschenken dort ab Ostersamstag gefärbte Bioeier. Am Ostersonntag startet um 11 Uhr ab Haupteingang die Eier-Matinee. Der Rundgang führt zu eierlegenden Tieren und informiert über diese.

Die Schwäbisch-Hällischen Schweine sind eine alte Nutztierrasse. Charakteristisch stechen ihre schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine hervor. Aufgrund des fetten Fleischs waren sie früher sehr beliebt. Seitdem die Verbraucher es magerer mögen, gehen die Haltungszahlen zurück. Heute ist die traditionsreiche Rasse vom Aussterben bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht dem Erhalt dieser intelligenten Tiere. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über den vielfachen Ferkel-Nachwuchs.

Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.

Der Zoo hat über die gesamten Ostertage von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Fotos:(c)Werner Scheurer

 

 

Köln - 06. April 2017

Wie funktioniert die Elefantenhaltung im Kölner Zoo

„Moma“, „Marlar“ & Co. bestaunen beim Elefantentag am kommenden Sonntag 

15 Elefanten leben momentan im Kölner Elefantenpark. Mit mehr als 2 Hektar ist die 2004 komplett neu eröffnete Anlage eine der größten ihrer Art in ganz Europa. Unter Führung der 3.700 Kilogramm schweren Leitkuh „Kreemblamduan“ leben die Tiere in ihrem natürlichen Herden- und Sozialverband. 22 von 24 Stunden haben die Dickhäuter freien Auslauf und können unter den verschiedenen Gehege-Bereichen ihren Lieblingsplatz wählen.

Die verbleibenden zwei Stunden nutzt das fünfköpfige Tierpfleger-Team, um das sogenannte Target-Training durchzuführen. Dazu werden die Tiere allmorgendlich in ihre Boxen geholt. Wichtigstes Werkzeug ist das Target. Der einfache Bambusstab ist letztendlich der verlängerte Arm des Pflegers. Durch positive Verstärkung – ein Pfiff und Belohnung mit Futter – werden die Tiere dazu gebracht, Fuß, Kopf, Ohr oder Hinterteil auf das Target auszurichten. Auf diese Weise können die Pfleger die aufwendige Fußpflege durchführen, Blut abnehmen oder Salben und Infusionen verabreichen.

 

Der Kölner Zoo setzt bei seiner Elefantenhaltung auf die sogenannte Protected Contact-Methode. Die Pfleger haben dabei keinen direkten Kontakt zu den Tieren. Beim Target-Training sind sie durch Boxen und Gitterstäbe von den Elefanten getrennt. Auf der in mehrere Bereiche unterteilten Anlage – von Innen- und Außenanlage über Wasserlauf bis Bullenseparee – sollen sich die Tiere in ihrer natürlichen Organisation zusammenfinden. Die Pfleger überwachen dies in einem Kontrollraum per Video. Von dort können sie auch die Tore individuell per Knopfdruck öffnen und schließen.

Der Kölner Zoo praktiziert die moderne Protected Contact-Methode, auf die immer mehr Zoos umstellen, bereits seit 2004 und hat damit gute Erfahrungen gesammelt. Dies belegen die vielen Geburten. Neun Jungtiere sind im Kölner Elefantenpark inzwischen zur Welt gekommen. Jüngster Nachwuchs sind die in diesem Jahr geborenen „Jung Bul Kne“ (26.1., Mutter „Maha Kumari“) und „Moma“ (20.3., Mutter „Marlar“).

Elefantentag am kommenden Sonntag mit zahlreichen Extra-Aktionen rund um die Dickhäuter-Herde

Besucher, die alles rund um „Moma“, „Marlar“, „Jung Bul Kne“ & Co. wissen wollen, sind auf dem Elefantentag am kommenden Sonntag, 9. April, 9 bis 18 Uhr, im Zoo genau am richtigen Platz. Programm-Highlights sind die halbstündlichen Führungen durch den Elefantenpark – Start am Eingang des Elefantenparks – und die Elefanten-Matinee, die ab 11 Uhr vom Giraffen- und Antilopenhaus direkt zu den Dickhäutern führt. Die Matinee startet am Haupteingang. Um 11.30 und 14.30 Uhr können kleine und große Elefantenforscher die Tierpfleger-Sprechstunde nutzen, um auf alle Fragen rund um die grauen Riesen die richtige Antwort zu erhalten. Bastelstation, Schminkstand und Infostände zu Biologie, Sozialleben und der Haltung von Elefanten runden den Aktionstag ab. (Quelle: Zoo Köln)

 

Fotos: (c) G.Weiden

 

 

Köln - 04. April 2017

Gürzenich Köln:

Seit 1. April 2017 sorgt die KölnKongress Gastronomie GmbH für kulinarische Genüsse in historischem Umfeld

Die im September letzten Jahres gegründete KölnKongress Gastronomie GmbH übernahm zum 1. April 2017 den gastronomischen Betrieb des Gürzenich Köln vom bisherigen Betreiber Blatzheim-Betriebe und sorgt so für einen reibungslosen Übergang – Kontinuität und Innovation inklusive.
 
Die langjährige Erfahrung im Veranstaltungs-geschäft hat KölnKongress dazu bewogen, den Gastronomiebetrieb im Gürzenich selbst zu übernehmen. „Durch die strategische Partner-schaft mit der Koelnmesse haben wir einen starken Partner an unserer Seite, um das neue Geschäftsfeld zu bearbeiten“, so Bernhard Conin, Geschäftsführer der KölnKongress GmbH und der KölnKongress Gastronomie GmbH – der sich selbst als „Gastgeber für Gastgeber“ versteht. Zahlreiche Synergien zwischen Veranstaltungsvermarktung und der Gastronomie werden sich positiv auf die Kunden und Gäste im Gürzenich auswirken. Gesellschafter der neu gegründeten GmbH sind zu 51 % die KölnKongress GmbH und zu 49 % die Koelnmesse GmbH.
 
Die Umsetzung des Gastronomiekonzepts verantwortet Stephan Förster (39). In seiner Funktion als Geschäftsbereichsleiter ist er der Ansprechpartner für Kundenanfragen rund um das gastronomische Serviceangebot. Der gelernte Koch und Diplom-Kaufmann verfügt über 15 Jahre operative Erfahrungen in Küche, Service und Management, sein Studium absolvierte er an der Universität zu Köln. Als Senior Consultant war er zuletzt in der auf Gastronomie spezialisierten Unternehmensberatung K&P für Messen, Kongresszentren, internationale Konzerne und gastronomische Betriebe tätig.
 
Unterstützt wird Herr Förster von Philippe Gruwez, der als langjähriger Betriebsleiter der Blatzheim-Betriebe KölnKongress weiterhin zur Verfügung steht. Er ist bereits seit Jahrzehnten für die Gürzenich Gastronomie tätig und ist mit den Gegebenheiten und Abläufen des Hauses vertraut wie kein anderer.
 
Küchenchef Axel König verwöhnt die Gäste mit traditioneller rheinischer Küche und klassischen Rezepturen, die fester Bestandteil im Speisenangebot bleiben. „Auf einige Überraschungen darf man aber zukünftig gespannt sein“, so Bernhard Conin, „die Gastronomie im Gürzenich soll behutsam weiterentwickelt und das Getränkeangebot entsprechend angepasst werden.“ Das Gastronomiekonzept soll dem Gürzenich-Motto „Tradition trifft Moderne“ folgen. Es basiert auf regionalen und saisonalen Produkten – Kreativität, Nachhaltigkeit und Trends bilden eine Symbiose mit bewährter hoher Qualität.
Durch den Betriebsübergang bleibt das erfahrene Personal dem Gürzenich treu, alle Mitarbeiter werden übernommen und sorgen auch zukünftig für den gewohnt hohen Küchen- und Service-Standard.
 
Weitere Informationen finden Sie zukünftig unter www.koelnkongress-gastronomie.de.

 

 

 

Köln – 01. April 2017

Freistaat Bayern trifft NRW…

Neuzugang aus dem Bayrischen Wald im Kölner Zoo

Ganz Köln steht Kopf! Dank eines Försters im Bayrischen Wald, kann der Zoo Köln seinen Besuchern den vom Aussterben bedrohten WOLPERTINGER präsentieren.

Förster Alois Z. entschied sich für den Kölner Zoo, weil dieser auch bei anderen bedrohten Tierarten große Zuchterfolge erzielt. Die Spezies „Wolpertinger“ ist sehr stark bedroht, da die scheuen Tiere durch den Tourismus im Bayrischen Wald in ihrem Lebensraum bedroht und verdrängt werden.

 

Ein gesondertes Gehege zu bauen war nicht nötig. Da die possierlichen Wolpertinger sich ihren Lebensraum im Bayrischen Wald mit den dort verwilderten Waschbären teilen, lassen sie sich auch in Köln sehr gut mit diesen Vergesellschaften.

Die dämmerungsaktiven neuen Zoobewohner verlangen den Zoobesuchern jedoch einiges an Geduld ab. Ein Beobachten der possierlichen, aber sehr scheuen Tierchen, ist wohl eher dem Zufall zu überlassen. Wer sich jedoch die Zeit nimmt am Gehege auszuharren kann zu den Glücklichen zählen.

©G.Weiden 

 

 

 

Köln - 30. März 2017

Drei Lämmer auf dem Clemenshof 2017 geboren 

Der Kölner Zoo freut sich sehr den Besuchern drei in Köln geborenen Moorschnucken-Lämmer vorzustellen. Am 25.3.17, also am letzten Samstag wurde ein kleiner Schafbock und am Sonntag den 26.3.17 dann ein Weibchen und ein kleiner Bock in einer Zwillingsgeburt geboren. Ihre Mütter sind beide 4-Jahre-alt. Vater aller drei Lämmer ist der 5-Jahre-alte Bock „Klaus“.

 

Die Elterntiere wurden am im Juni 2014 direkt von den Moorwiesen im Landkreis Diepholz, Niedersachsen, wo sie die Magerwiesen beweideten, in den Kölner Zoo geholt.

Die Moorschnucke, auch Weiße Hornlose Heidschnucke, ist eine sehr kleine Landschafsrasse und gehört zu den Heidschnucken. Sie wird seit Jahrhunderten in den Moorgebieten Norddeutschlands gehalten. Gezüchtet wird die Moorschnucke heutzutage vornehmlich in der Diepholzer Moorniederung und die Diepholzer Moorschnucke ist als regionaler Begriff geschützt und in die Liste der geschützten Ursprungsbezeichnungen der Europäischen Union aufgenommen. Sie ist hervorragend an das Leben in Moorlandschaften angepasst und schafft es z. B. sogar eigenständig, sich aus Moorlöchern zu befreien. Sie ist sehr genügsam und durchschreitet auch knietiefes Wasser. Sie ist bestens für Naturschutz, Landschaftspflege und Beweidung von Moor- und Feuchtgebieten geeignet. Das Fleisch der Moorschnucke gilt als sehr schmackhaft.

Die Moorschnucke gehört zu den gefährdeten Haustierrassen, Kategorie III der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen). Durch vereinte Kräfte seitens Naturschützern, BUND und Züchtern konnte der Bestand seit 1974 auf rund 5.000 Moorschnucken wachsen. (Quelle: Zoo Köln)

 

 

Köln - 23.März 2017

Frühlingserwachen auf dem Clemenshof: Kälbchen „Lotte“ geboren

Eine flotte Lotte für den Kölner Zoo: Ende Februar wurde auf dem Clemenshof Kälbchen „Lotte“ geboren. Sie zählt zur Rasse der Schwarzbunten Niederungsrinder. Mutter „Lenchen“ stammt aus dem Tierpark Görlitz. Vater „Kalle“ ist aus der Nähe von Köln. Schwarzbunte Niederungsrinder wurden jahrhundertelang von der Norddeutschen Tiefebene bis in die Mittelgebirge gehalten. Sie sind gutmütig, leicht kalbend und verwerten auch nährstoffarme Pflanzen optimal. Seit Ende des 2. Weltkriegs wurden die Rinder zunehmend von der mehr Milch gebenden Rasse „Holstein Friesian“ verdrängt. Das Schwarzbunte Niederungsrind ist deshalb heute in seinem Bestand bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich seinem Erhalt.

Auch weitere Tiergeburten sorgen auf dem Clemenshof für großes Frühlingserwachen: Es krabbelt, tobt und spielt in allen Ecken und Enden des Zoo-Streichelbauernhofs. Geboren wurden auch: eine etwa 10 Tage alte Diepholzer Gans, fünf knapp eine Woche alte Pommern-Enten, sechs eine Woche alte Bergische Schlotterkammküken, fünf wenige Tage alte Riesen-Meerschweinchen und vier Meißner Widder-Kaninchen.

Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben elf verschiedene Haustierarten – insbesondere solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Beliebt ist auch der jeden Nachmittag von 13 bis 17 Uhr geöffnete Streichelzoo-Bereich im Clemenshof.

 

 

 

Köln - 21. März 2017

„Marlars“ Sohn heißt „Moma“

Kölns jüngster Elefantenbulle ist wohlauf und gut durch die erste Nacht gekommen

Ganz Köln freut sich: „Marlar“, der erste jemals im Kölner Zoo geborene Elefant, hat gestern Nacht ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Der kleine Bulle hat die erste Nacht gut überstanden und ist putzmunter. Erstaunlich sicher erkundet er auf seinen vier Beinchen bereits alle Ecken seines neuen Reviers. „Marlars“ Sohn hört auf den Namen „Moma“ und ist ab sofort Patenkind des gleichnamigen ARD-Morgenmagazins.

„Wir freuen uns sehr, dass der WDR mit dem ARD-Morgenmagazin die Patenschaft übernimmt. Es geht uns darum, bundesweit und kontinuierlich dafür zu sensibilisieren, dass Elefanten in freier Wildbahn massiv vom Aussterben bedroht sind. Gehen Wilderei und Lebensraumzerstörung so weiter wie heute, wird es in 25 Jahren keine wildlebenden Elefanten mehr geben“, sagt Zoodirektor und Elefantenkurator Prof. Theo B. Pagel.

„Elefanten sind wie das ‚moma‘: Sie sind Frühaufsteher und Teamplayer, haben ein dickes Fell, aber viel Feingefühl. Und: Sie sind sehr neugierig, wie unsere Zuschauer. Der kleine ‚moma‘-Elefant wird für uns immer wieder Anlass bieten, nachhaltig über diese bedrohte Tierart zu berichten“, sagt Martin Hövel, Leiter des ARD-Morgenmagazins.

„Moma“ ist der mittlerweile neunte Elefant, der im Kölner Zoo zur Welt gekommen ist. Er wiegt rund 100 Kilogramm. Sein „Halbbruder“, der Ende Januar geborene „Jung Bul Kne“ hat gestern bereits stürmisch-liebevoll Kontakt zu seinem neuen Spielgefährten aufgenommen. „Marlar“ beruhigte mit immer wieder mit sanften „Rüsseleinheiten“ das wilde Toben der beiden. Schließlich braucht „Moma“ noch ein bisschen Ruhe. Auch die restliche Herde hat den Neuankömmling bestens  aufgenommen. „Momas“ Tanten kümmern sich zusammen mit „Marlar“ routiniert und zuverlässig um den kleinen Bullen.

Elefanten-Fans können das Geschehen im Kölner Elefantenpark rund um die Uhr auf einem Livestream verfolgen:

http://koelnerzoo.de/index.php/tiere#elefantenpark

Der Elefantenpark ist geöffnet. Die Elefanten dürfen die gesamte Anlage benutzen. Der Kölner Zoo hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Köln - 20. März 2017

Elefantennachwuchs in Köln:

„Marlars“ Jungtier, ein Bulle, ist da

Zoo bietet unter www.koelnerzoo.de komplett neue Website an mit „Marlar und Jungtier“-Cam: Live-Stream aus Elefantenpark

Nachwuchs in der Dickhäuter-Herde im Kölner Zoo. Die elfjährige Elefantenkuh „Marlar“ hat heute Nacht einen kleinen Bullen zur Welt gebracht. Er durchstreift bereits gut sichtbar an der Seite der Mutter sein neues Revier in Riehl. Vater des Jungtiers ist der 1999 im Zoo von Singapur geborene „Sang Raja“. Er ist der jüngere der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen.

Mutter „Marlar“ ist in Köln ein echter „Star“. Sie ist der erste Elefant, der am Rhein zur Welt gekommen ist. Viele Kölner wissen noch, wie zum Jahreswechsel 2005/2006 die ganze Stadt auf das Jungtier wartete. Am 30. März 2006 war es dann soweit – und alle freuten sich. Auch jetzt können die Kölner ganz nah dabei sein: Auf der komplett neu überarbeiteten Website des Kölner Zoos ist auf der Startseite unter www.koelnerzoo.de der Link zu einem Live-Stream geschaltet, der ganz besondere Einblicke in das Leben der Kölner Dickhäuter-Herde samt wuseligem Nachwuchs ermöglicht.

Die Geburt des Bullen erfolgte in der Nacht von Sonntag auf Montag inmitten des Gruppenverbands. Möglich ist dies, da die Tiere in der mit 20.000 Quadratmetern besonders großzügigen Kölner Elefantenparkanlage in ihrem natürlichen Sozialverband gehalten werden und die Elefantenkühe so in der Herde die Möglichkeit haben zu sehen, wie geboren wird und wie man Jungtiere aufzieht. Mutter und Jungtier werden dadurch von den erfahrenen „Tanten“ unterstützt.

Für „Marlar“ war diese Unterstützung 2006 lebenswichtig. Denn bereits sechs Monate nach ihrer Geburt musste „Khaing Lwin Htoo“, „Marlars“ Mutter, aufgrund einer bei Elefanten nicht behandelbaren, schweren Blasenerkrankung von ihrem Leid erlöst und eingeschläfert werden. Dennoch gelang dem Kölner Zoo die Aufzucht der  jungen Elefantendame zu einer prächtigen Kuh. „Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung von ,Marlar‘. Ihre Tanten waren ein vorbildlicher Mutterersatz. ,Marlar‘ ist, auch wenn sie ein Teilwaisenkind war, eine sehr gute Mutter. Sie hat dies im Herdenverband gelernt“, so Elefantenkurator und Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.

Zwei weitere Kölner Elefantenkühe sind noch trächtig und werden 2017 gebären: „Kreeblamduan“ (34 Jahre) und „Tong Koon“ (30 Jahre)“. Bereits im Januar hatte zudem die 2007 ebenfalls im Zoo geborene „Maha Kumari“ einen kleinen Bullen geboren. Mit ihr ging der Zoo erstmals in die zweite Zuchtgeneration und ist auf einem guten Weg zu einer gewachsenen Herde.

„Eine Herde mit so vielen Jungtieren ist außergewöhnlich. Es wird viel gespielt, viel unterstützt, viel kommuniziert. Unsere Besucher werden viel Spaß haben, das alles zu beobachten“, sagt Theo B. Pagel, der sich noch gut an „Marlars“ Geburt erinnert: „Wir hielten wochenlang Nachtwache. So auch am 30. März 2006. Da sich immer noch nichts tat, fuhren der damalige Direktor Prof. Nogge und ich vom Elefantenpark aus auf die Morgenrunde. Wenige Minuten, nachdem wir die Elefanten verlassen hatten, kam ,Marlar‘ zur Welt.“

Mit dieser Geburt ist Kölns Dickhäuterherde auf nun 15 Tiere angewachsen. Es ist schon die neunte Geburt im Kölner Zoo seit Eröffnung der neuen Elefantenparkanlage im Jahr 2004. Die Asiatischen Elefanten im Kölner Zoo werden im sog. geschützten Kontakt gehalten. Die Herde ist quasi außerhalb der Trainingszeiten rd. 22 h, also Tag und Nacht, zusammen. „Marlars“ Jungtier wiegt rund 100 Kilogramm. Wie bei anderen „Elefantensäuglingen“ besteht sein Speiseplan ausschließlich aus Muttermilch, die er bei seiner Mutter säugt. Ein Jungtier trinkt etwa 10 Liter pro Tag, um groß und stark zu werden.

Der Elefantenpark ist bereits geöffnet, die Elefanten dürfen die gesamte Anlage benutzen.

Der Kölner Zoo hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Köln – 20. März 2015

  VERSTÄRKUNG GESUCHT!

Casting am 26. März im Pullman Hotel Köln

Seit fast 20 Jahren begeistern die Cheerleader des 1. FC Köln nicht nur bei den Heimspielen des Geißbock-Clubs, auch bei zahlreichen Auftritten auf den Bühnen des Rheinlandes – sowohl im Karneval als auch im gesamten Jahr und sogar bei Cheerleading-Meisterschaften zeigen sie ihr Können.

Beim jährlichen Try-Out, das in diesem Jahr am 26. März im Kölner Pullman-Hotel stattfindet, wird das neue Team für die kommende Bundesligasaison zusammengestellt. Jetzt erhalten neue Bewerberinnen die Chance, dieses erfolgreiche Team, das gut 150 Auftritte im Jahr absolviert, zu verstärken.

WER KANN TEILNEHMEN?

Gesucht wird Verstärkung für das Senior Team, die FC-Damen (ab 17 Jahren).

Zur Vorbereitung auf das Casting werden zwei Trainingseinheiten (Dienstag 21.03. und Freitag 24.03., jeweils von 19:00 – 21:00 Uhr in den Hallen am RheinEnergieStadion) angeboten.

Am Tag des Castings wird die einstudierte Choreographie einer Jury, bestehend aus Cheerleader-Trainern und prominenten Gästen wie Paveier-Sänger Sven Welter, Tenor Norbert Conrads, oder FC-Stadionsprecher Michael Trippel, vorgetanzt und von dieser bewertet. Nach dem Casting steht dann das Team fest, dass den FC in der kommenden Bundesligasaison unterstützen wird.

Weitere Infos, FAQ´s und vieles mehr gibt es hier:

http://www.fc-cheerleader.de

Anmeldung direkt: casting@fc-cheerleader.de

CHEERLEADER DES 1. FC KÖLN 

 

 

Köln - 17. März 2017

Geburt einer Sitatunga-Antilope im Kölner Zoo

Ende Februar hat sich die Antilopen-Herde im Kölner Zoo vergrößert. Kalb „Jala“ ist zur Welt gekommen. „Jala“ ist Swahili und bedeutet „die Besondere“. Das Weibchen ist das zweite Kalb der dreijährigen „Suri“, die im Dezember 2014 aus der Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen nach Köln gekommen ist. Vater ist der im vergangenen Oktober gestorbene Bock „Buddy“, der im Zoo Prag geboren wurde. „Jala“ ist bereits die 44. Nachzucht der Sitatungas im Kölner Zoo, wo mit der Haltung dieser Art 1983 begonnen wurde. Das letzte Sitatunga-Kalb, das Männchen „Togo“, wurde 2016 in Köln geboren.

 

 

Sitatungas, auch als Wasserkudu, Sumpfbock oder Sumpfantilope bekannt, sind Paarhufer. Sie zählen zur Familie der Hornträger (Bovidae). Der Lebensraum dieser Antilopenart erstreckt sich entlang der Flüsse und Seen des westlichen, zentralen Afrikas. Die südlichsten Vertreter kommen im Okavango-Delta des nördlichen Botswana vor. Die Weibchen dieser Art sind leuchtend rotbraun bis kastanienbraun und tragen an der Seite und an den Flanken weiße Querstreifen und Sprenkel. Ausgewachsene Männchen sind zottelig grau- bis schokoladenbraun und tragen ein Gehörn, das eine Länge von annähernd einem Meter erreichen kann. Mit 50 bis 100 Kilogramm Körpergewicht und einer Schulterhöhe von 80 bis 100 Zentimetern haben sie als Erwachsene eine recht imposante Erscheinung.

Zumeist leben die Tiere in Haremsgruppen mit mehreren Weibchen und einem Bock. Sitatungas werden mit weniger als einem Jahr geschlechtsreif. Weibchen können alle neun Monate ein Jungtier gebären. Die Tragzeit beträgt im Mittel 250 Tage. Beide Geschlechter haben besonders lange und weit spreizbare Hufe. Diese sind perfekt auf ihren sumpfigen Lebensraum abgestimmt, um ein Einsinken zu verhindern. Die Sitatungas verbringen ihr Leben in den Papyrus-Dickichten rund um Sümpfe, Seen und Flüsse. Sie sind gute Schwimmer und können sogar tauchen. Nahrung sind Schilf und alle Arten von Wasserpflanzen. Zu den Fressfeinden gehören Großkatzen, Krokodile und Riesenschlangen. Momentan werden Sitatungas, die in vier Unterarten eingeteilt werden, zwar von der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) als „nicht bedroht“ geführt, aber die Populationen in freier Wildbahn nehmen durch Bejagung und Lebensraumzerstörung stetig ab. Die Populationen in Togo und Niger sind wahrscheinlich bereits ausgerottet.

Die in den Zoologischen Gärten Europas gehaltenen Tiere gehören alle der westlichen Unterart an, die bereits in einigen Teilen ihres Verbreitungsgebiets ausgerottet wurde. Das Europäische Zuchtbuch (ESB) für diese Unterart wird vom Kölner Zoo geführt. Derzeit sind etwa 600 der ausgesprochen grazilen Tiere in über 60 Zoos in Europa verzeichnet. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie man durch enge Kooperation zwischen den Zoos einen gesunden Bestand aufrechterhalten kann.

 

 

Köln - 16. März 2017

250.000 Euro für Sanierung des Südamerikahauses im Kölner Zoo

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt auf Anregung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. die künftige Sanierung des Historischen Südamerikahauses im Kölner Zoo mit einem Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro.

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, übergab heute stellvertretend die schriftliche Förderzusage an die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Mit diesem Betrag kommen wir einen Schritt voran auf dem Weg der Instandsetzung dieses für Köln einzigartigen Gebäudes“, betonten die Zoovorstände.

Das Geld fließt in die grundlegende Sanierung des denkmalgeschützten Südamerikahauses. Es wurde 1899 im Stil einer russisch-orthodoxen Kirche erbaut und ist mit seiner Architektur einmalig im gesamten Rheinland. Bei der Fassadengestaltung steht der Denkmalschutz im Vordergrund. Das Hauptaugenmerk für die Innennutzung liegt auf den Themen Besucherattraktivität und Energieeffizienz.

Theo Pagel: „Nach Sanierung und Umbau wollen wir unseren Gästen eine attraktive Regenwaldlandschaft präsentieren, in der sich Affen, Vögel und andere Tiere Mittel- und Südamerikas frei bewegen können.“ Christopher Landsberg: „Wir danken der NRW-Stiftung und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Ohne Partner wie diese wäre die Verwirklichung unserer ehrgeizigen Pläne nur sehr schwer möglich.“ Im Zuge des Jubiläumsjahres „Danke Berlin – 200 Jahre Preußen am Rhein“ hatten der Rheinische Verein und der Kölner Zoo 2015 eine Kooperation vereinbart, um gemeinsam für das bedeutende Kulturerbe der Zoo-Bauten aktiv zu werden.

Das Südamerikahaus zählt neben den Schweizer Blockhäusern, dem Alten Elefantenhaus im maurischen Stil und der klassizistischen Direktorenvilla zu den ältesten Bauten des Kölner Zoos.

Wer das Projekt unterstützen will und sich für die Sanierung des Historischen Südamerikahauses stark machen will, kann dies mit einer Spende an den Kölner Zoo tun unter:

Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn

Konto-Nr.: 1372200

BLZ: 370 501 98

IBAN DE91 3705 0198 0001 3722 00

BIC COLSDE33

Verwendungszweck: „Sanierung Südamerikahaus“

Zeichnung: danpearlman

 

 

Köln - 10. März 2017

Hennes feierte seinen zehnten Geburtstag...

Sonnenschein, Musik, Geschenke und hoher Besuch

Bei strahlendem Sonnenschein empfing Geißbock Hennes VIII seine Gratulanten. Seine Residenz im Zoo dem Anlass entsprechend geschmückt und als Hintergrundmusik die FC-Hymne schafften das richtige Ambiente.

FC-Vizepräsident Harald "Toni" Schumacher überraschte den berühmtesten Geißbock der Welt mit einem Geschenk der besonderen Art – einer aus leckeren Kohlrabiblättern und knackfrischen Möhren geformten Zehn passend zum runden Jubiläum.

Hennes verbringt den Ehrentag auf seiner gewohnten Anlage im Clemenshof des Kölner Zoos. Dort lebt er seit 2014. An seiner Seite sind die anderen Ziegen, die hier gehalten werden. Dennoch mischt sich auch ein Wermutstropfen in die Feierlichkeiten: Hennes-Gefährtin „Anneliese“, die seit 2014 gemeinsam mit dem Bock im Zoo lebte, ist kürzlich nach einer Fehlgeburt verstorben.

„Hennes wird in absehbarer Zeit eine neue Partnerin erhalten. Bei der Nachfolgesuche besteht kein Zeitdruck, da er ja hier im Zoo immer wieder mit den Ziegen aus den Nachbargehegen zusammenkommt und dadurch seine sozialen Kontakte pflegen kann“, so Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Wir machen das mit Ruhe und Sorgfalt und suchen ihm wie schon bei ,Anneliese‘ ein besonders hübsches Tier aus“, erklärt Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. 

 

 

 

 

Köln - 09. März 2017

„Anneliese“ gestorben

„Anneliese“, die im Kölner Zoo zusammen mit Geißbock Hennes VIII. lebende Afrikanische Zwergziege, ist Ende Januar im Zoo verstorben. Grund war eine vorangegangene Fehlgeburt mit anschließender massiver Verschlechterung des Allgemeinzustands. Der Zoo hat das Tier daraufhin eingeschläfert und anschließend – wie vom Gesetzgeber in diesen Fällen vorgesehen – bei einer unabhängigen veterinärmedizinischen Untersuchungsanstalt obduzieren lassen. Dieser bei einer heimischen Zwergziege mehrere Wochen dauernde Prozess ist nun abgeschlossen.
 
„Anneliese“ lebte seit 2014 auf dem Clemenshof des Kölner Zoos. Die gebürtige Westfälin kam aus dem Zoo Dortmund an den Rhein. Die Afrikanische Zwergziege brachte insgesamt zwei Würfe mit Zicklein zur Welt. „Anneliese“ war ausgesprochen ausgeglichen und vertrug sich sehr gut mit Hennes VIII.. Charakteristisch waren die weißen Zeichnungen auf ihrem braunen Fell. Als Leibspeise bevorzugte sie Möhren, Heu und spezielles Kraftfutter.
 
Foto: Werner Scheurer

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Orang-Utan-Weibchen „Tilda“ im Kölner Zoo gestorben

Köln, 6. März 2017.
„Tilda“, ein Orang-Utan aus dem Kölner Zoo, ist am Wochenende verstorben. Zoo-Tierpfleger hatten zuletzt festgestellt, dass das rund 50 Jahre alte Weibchen immer seltener aufstand und Schmerzen zu haben schien. Bei einer Untersuchung, zu der sich Zootierärztin Dr. Sandra Langer eigens zwei spezialisierte Kolleginnen aus anderen Zoos dazu geholt hatte, stellte man eine massive Nierenerkrankung fest. Da die Erfolgsaussichten einer Operation mit Entfernung der abgestorbenen Niere aufgrund des ungewöhnlich hohen Alters von „Tilda“ sehr schlecht waren, entschlossen sich die Verantwortlichen des Zoos für das Einschläfern des Tieres. „Tilda“ wurde anschließend obduziert. Dies geschah im Rahmen der Kooperation des Kölner Zoos mit dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Köln. Der Befund des Kölner Zoos wurde dabei durch die Rechtsmediziner bestätigt.
 
 
 
 
„Tilda“ kam vor ungefähr 50 Jahren in Kalimantan im indonesischen Teil von Borneo zur Welt. Nach Stationen in einem Zirkus und in verschiedenen Tierparks bot ihr der Kölner Zoo ab März 2008 einen verhaltensgerechten Alterssitz – anfangs in einer Art „Alters-WG“ mit der 2010 gestorbenen Artgenossin „Lotti“.
Zurzeit leben sechs Orang-Utans im Urwaldhaus für Menschenaffen des Kölner Zoos. Der Zoo hält diese in freier Wildbahn hochbedrohte Menschenaffenart seit mehr als 100 Jahren. In diese Zeit fielen 22 erfolgreiche Nachzuchten. Die erste war „Lotti“ im Jahr 1971. Jüngster Neuzugang ist „Ciri“. Sie kam im Februar 2014 zur Welt.
Fotos: Rolf Schlosser

 

 

Köln – 06. März 2017

Tanzbrunnen-Saisoneröffnung 2017: Cat-Ballou-Konzert ausverkauft!

Traditionell startet die neue Saison am Tanzbrunnen Köln Anfang Mai mit einem großartigen Konzert-Highlight und dem anschließenden, im weiten Umfeld sichtbaren musiksynchronen Höhenfeuerwerk.

Die Tanzbrunnen-Saison 2017 wird am 6. Mai 2017 eröffnet von der jungen, coolen Kölner Rockband Cat Ballou, die ihr generationenübergreifendes Publikum am Tanzbrunnen begeistern und mit einbinden wird, die mit ihrer authentischen Art ihren Fans den Spaß an der Musik und das Lebensgefühl der jungen Generation näher bringt. Dieses sehr kölsche und besondere Konzert ist jetzt bereits ausverkauft!

Und hier noch ein Veranstaltungshinweis:

Wer keine Karten für das Tanzbrunnen-Konzert mehr bekommen hat, kann Cat Ballou auch im September im Kölner E-Werk sehen. Tickets gibt es unter https://www.koelnticket.de/cat-ballou/details/…

 

 

Köln - 02. März 2017

Internationaler Tag des Artenschutzes:

Kölner Zoo unterstützt Projekte in aller Welt

Zoo hat seit 2009 mehr als 1,2 Millionen Euro für Schutz der Biodiversität zur Verfügung gestellt

 Morgen ist Internationaler Tag des Artenschutzes. Der Kölner Zoo blickt auf viele verschiedene Artenschutzprojekte, die von ihm in aller Welt unterstützt werden. Mehr als 1,2 Millionen Euro hat der Zoo allein in den vergangenen acht Jahren für diese Arbeit ausgegeben. Seine Biologen unterstützen in allen Erdteilen Maßnahmen und beraten Regierungen zu der Frage, wie sich Tier-, Natur- und Umweltschutz vorantreiben lässt. „Wissenschaftlich geführte Zoos sind heute weit mehr als eine Amüsiermeile für Großstädter. Sie sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die natürliche Vielfalt für kommende Generationen zu erhalten. Rund 350 Millionen US-Dollar geben Zoos in aller Welt Jahr für Jahr für Artenschutz aus. Wir in Köln sind sehr stolz darauf, wesentlich dazu beizutragen“, so der Kölner Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.

Aktiv für den Artenschutz

Exakt 2.184 Wirbeltiergeburten konnte der Zoo allein 2015 verzeichnen. Darunter waren so spektakuläre wie der dreifache Nachwuchs bei den überaus seltenen Mindoro-Krokodilen oder die vier Jung-Balistare. Diese Vogelart wird in ihrer indonesischen Heimat gnadenlos bejagt. Herausragend sind auch das Geschwisterpaar bei den Persischen Leoparden, der Nachwuchs im Schneeleopardengehege oder bei den Okapis. Alle Zuchterfolge haben international ein großes Echo erzeugt. Denn mit ihnen sind Zoologen weltweit ihrem Ziel ein Stück näher gekommen, bei diesen stark gefährdeten Arten für genetisch variable und überlebensfähige Populationen in Menschenhand zu sorgen.

Teil des Artenschutzengagements des Kölner Zoos ist darüber hinaus das Sammeln biologischer Forschungsdaten zu vom Aussterben bedrohten Tierarten. Dieses Wissen ist unerlässlich, will man Tiere in freier Wildbahn wirkungsvoll schützen. Beispielhaft dafür steht die Melinh-Station für Biodiversität im Norden Vietnams. Hier werden seltene Amphibien und Reptilien, die bei Wilderern konfisziert wurden, aufgenommen, erforscht und nachgezüchtet. Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Hanoi hat der Kölner Zoo wichtige Starthilfe beim Auf- und Ausbau dieser Station geleistet. Regelmäßig schickt der Zoo ein Experten-Team um Kurator Prof. Dr. Thomas Ziegler in das südostasiatische Land. Dort führen sie unter anderem Weiterbildungstrainings für die Pfleger durch und helfen bei der Planung einer neuen Anlage zur Unterbringung konfiszierter Krokodilschwanzechsen.

Weltweit im Einsatz – von Übersee bis Köln

Engagiert ist der Kölner Zoo bei rund 20 weiteren Projekten weltweit: in Brasilien, wo Biologen mit kontinuierlicher finanzieller und fachlicher Unterstützung aus Köln erforschen, mit welchen Schutzmaßnahmen der Bestand des Großen Ameisenbären gesichert werden kann; in Südafrika, wo Zoo-Kurator Dr. Alexander Sliwa weltweit federführend die Erforschung der seltenen Schwarzfußkatze vorantreibt oder vor der eigenen Haustüre in Köln beim Schutz der bedrohten Wechselkröte.

Foto: Kölner Zoo/Rolf Schlosser

 

 

Köln - 01. März 2017

Motto der Session 2017/2018

„NE RUNDE SPASS, POORZ JITT JAAS!“

Ideologie zum Motto des FAS:

50 Jahre FAS / Jubiläen / Party & Spaß

„wir haben gemeinsam mit anderen Gesellschaften und Institutionen innerhalb und außerhalb des Karnevals ein 2017/2018 Jubiläen vor uns. Das ist ein Grund zum feiern!“ (u.a. 60 Jahre Luftwaffenkaserne Wahn, 200 Jahre militärische Nutzung der Wahner Heide, 750 Jahre Ortsring Eil, 90 Jahre Garde Korps, 70 Jahre BWF)

Zusammenhalt / Gemeinschaft / Wir-Gefühl / Visionen

„nur zusammen ist man stark und in einer starken RUNDE kann man Vieles bewirken, Visionen umsetzen“

50 Jahre FAS / Zukunft / Blick nach vorne / Visionen

„der FAS wird „zwar“ 50 Jahre alt, aber es gibt noch zahlreiche Ideen, die auf Ihre Umsetzung warten. Ein eigener Förderverein für das Pänz-Projekt, diverse neue Veranstaltungsformate, Stärkung der Jugendarbeit und letztlich das Haus des Porzer Karnevals - alles Visionen, die uns motivieren, „Gas zu geben und nicht aufzuhören"

Zukunft / Blick nach vorne / Zusammenhalt / Gemeinschaft / Visionen

„Porz steht vor großen Aufgaben, die Innenstadt muss komplett neu gestaltet werden. Schon die letzten Monate haben gezeigt, dass ohne den Zusammenhalt in der Gemeinschaft eine zeitnahe schöne und realistische Umsetzung schwierig wird.“

Gemeinschaft / Wir-Gefühl / Party & Spaß

„die Porzer zeigen seit Jahren, dass sie es lieben, das ganze Jahr über GEMEINSAM in kleinen und großen RUNDEN zu feiern und Spaß miteinander zu haben“.

Quelle: FAS Porz

 

 

Köln - 01. März 2017

Resümee zum Porzer Rosensonntagszug 2017

Der Festausschuss Porzer Karneval hatte am vergangenen Sonntag über 65 Gruppen mit insgesamt über 2.100 Teilnehmern (davon fast 500 Kinder unter 14 Jahren) nach Porz eingeladen um mit ihnen den Rosensonntagszug durchzuführen.

Die Gemeinschaftsgrundschule Porz Hauptstraße, die in diesem Jahr durch das FAS-Projekt „Karneval macht Schule“ begleitet wurde, durfte an der Spitze des Zuges gehen. Teilnahme, Kostüme, Bagagewagen und Wurfmaterial wurden durch das Projekt finanziert und so konnte allen Viertklässlern die Teilnahme ermöglicht werden. Die tollen Kostüme wurden in Eigenarbeit durch Lehrer, Eltern und Kinder angefertigt. Der Festwagen des FAS folgte dann mit den sonnenbebrillten Vorstandsmitgliedern, die sich so für das tolle Wetter beim Porz freundlichen Petrus bedankten. Über 20 Gruppen / Vereine begehen in diesem Jahr ein Jubiläum. So feiert beispielsweise die KG Fidele Elsdorfer e.V. seit 70 Jahren und die KG Urbacher Räuber e.V. auch schon 20 Jahre mit uns den familiären Karneval in Porz. Diese Jubiläen fanden selbstverständlich auch in den Fest- und Bagagewagen ihre Darstellung. Einige Gruppen hatten auch das FAS-Motto „En Schull und Famillich et Brauchtum liere, zosamme Fastelovend fiere“ an ihren Kostümen sowie Fest- und Bagagewagen umgesetzt.

Für die Teilnehmer ist es immer wieder schön an dem herrlichen Rheinpanorama auf der einen Seite und den vielen Jecken Besuchern am Rathaus und an der Tribüne entlang zu fahren oder zu gehen. Aber auch die Einfahrt von der Bahnhofstraße auf die mit sehr vielen Jecken gefüllte Hauptstraße ist immer wieder atemberaubend für alle Teilnehmer. Bei frühlingshaften Bedingungen haben über ca. 100.000 Zuschauer den Weg nach Porz gefunden und machten damit, für die rund 1800 Zugteilnehmer, das Zugerlebnis zu einem unvergleichlichen Bad in einer Menschenmenge. Gegen 17:30 Uhr kamen dann nach fünfeinhalb Stunden buntem Rosensonntagszug die Porzer Dreigestirne in der Zugauflösung an. Prinz Alim, Bauer Manuel und Jungfrau Lea des Kinderdreigestirns sowie Prinz Helmut I., Bauer Hans und Jungfrau Melanie des FAS-Dreigestirns fanden hier einen glücklichen und teils tränenreichen Abschluss einer tollen Session.

Die Straßen der Porzer Innenstadt konnten anlässlich der gut laufenden Aufräumarbeiten streckenweise nach und nach wieder frei gegeben werden und um 21:00 Uhr war dann auch der letzte Arbeitstag des Zugleiters Harald Allmich zu Ende. Er wird aus beruflichen Gründen im Sommer nach Berlin ziehen und somit künftig seine Aufgabe nach nun 7 Zügen nicht mehr wahrnehmen können.

Quelle:FAS Porz

 

 

Köln - 27. Februar 2017

Ausverkauftes Haus bei Tärää

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag im Tanzbrunnen angesagt.

Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde – vor ausverkauftem Hause - durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Charlie, Karl-Heinz Brandt Leadsänger von de Räuber war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967 e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, Geschäftsführer Stammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen.

Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten u.a. Paveier, Räuber, Klüngelköpp, Höhner, Cat Ballou und Domstürmer mit Ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, dass die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

(c)Jutta Frey

 

 

Köln - 24. Februar 2017

Jecke Zeiten im Aquarium des Kölner Zoos:

„Clowns“, „Reitercorps“ und „Ringelsocken“ in der Meerwasser-Nachzuchtstation zu bewundern

 Zur 5. Jahreszeit präsentiert der Kölner Zoo aktuelle Nachzuchten aus der Meerwasseraquaristik: Clownfische, Seepferdchen-Reitercorps und Sulu-Seenadeln im karnevalistischen Ringelsocken-Look. Besonders stolz ist der Zoo auf die Nachzucht der Sulu-Seenadeln, denn diese ist in Köln das erste Mal geglückt.

 

Die sogenannten „Falschen Clownfische“ (Amphiprion ocellaris) werden bereits seit über 40 Jahren im Aquarium des Kölner Zoos gehalten und regelmäßig nachgezogen. Derzeit sind an Nachzuchttieren getreu dem Motto „Jeder Jeck ist anders“ sowohl die schwarz, als auch die orange gefärbte Farbvariante zu sehen. Gerade die Clownfische sind ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit in der Aquaristik ist. Durch den allgemeinen „Hype“ um „Nemo“ konnte die erhöhte Nachfrage an Clownfischen durch angebotene Nachzuchten aufgefangen und die Zahl der Wildfänge minimiert werden.

 

Das eigentliche Karnevals-Highlight ist aber die erstmals im Kölner Zoo geglückte Nachzucht der Sulu-Seenadel (Doryrhamphus pessuliferus). Ihre auffällige und farbenprächtige Musterung erinnert an die zu Karneval sehr beliebten Ringelsocken. Bei den Nadeln ist übrigens der Mann für das Ausbrüten der Eier zuständig, nachdem ihm die Eier vom Weibchen an die Bauchseite geheftet wurden. Der Kölner Zoo freut sich ganz besonders über diese Nachzucht, nicht nur weil sie farblich bestens zum Karneval passt, sondern insbesondere auch weil Nachzuchten von noch nicht oder erst selten in Menschenhand vermehrten Aquarienfischen im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig sind: Nachzuchten können nachfolgend an andere Zoos abgegeben und zudem Haltungserfahrungen weitergegeben werden, sodass die Nachzucht auch in Zukunft sichergestellt ist – was in Zeiten abnehmender Wildbestände ganz besonders wichtig ist.

Den Karnevalstrupp komplett macht abschließend unser Reitercorps – die Seepferdchen. Auch hier brütet das Männchen die Eier aus, die ihm das Weibchen in seine Bruttasche übergibt. Die Jungfische sind anfangs einheitlich schwarz gefärbt. Derzeit kann man sehen, dass die Umfärbung der ausgestellten Nachzuchten gerade beginnt. Sie sind sozusagen wahre Verkleidungskünstler und durch ihre Färbung, die der Umgebung angepasst wird, stets perfekt getarnt. (Quelle: Zoo Köln)

Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln – 22. Februar 2017

VIVA COLONIA!

Volles Haus am Südstadion

Das gab`s noch nie: 3x ausverkauft melden die Veranstalter von VIVA COLONIA, dem runderneuerten Kölsch-Fest am Südstadion für die „tollen Tage“.

Insgesamt rund 15.000 Besucher werden dort an Weiberfastnacht, Karnevalsfreitag und Karnevalssamstag echt kölschen Karneval feiern.

 

An Weiberfastnacht öffnet „Deutschlands größtes und schönstes Karnevalszelt“ bereits um 10 Uhr seine Tore. Insgesamt 14 Stunden Non-Stop bieten die beiden Präsidenten Robert Greven und „Bärchen“ Sester ein Top-Programm live auf der großen Mittelbühne: Miljö, Boore, Rabaue, Junge Trompeter, Domhätzjer, Big Maggas, die Cheerleader des 1. FC Köln, Schlagerstar Olaf Henning und viele mehr werden das VIVA COLONIA-Zelt rocken.

 

Am Freitag, und am Samstag startet das Programm um 18 Uhr, Einlass ist jeweils bereits um 16 Uhr.

Die Sicherheitsvorkehrungen in und um das Zelt wurden von den Veranstaltern erweitert. Deshalb dürfen keine Rücksäcke, größere Taschen und auch keine Spielzeugwaffen mitgebracht werden.

Die Zahl der Security-Mitarbeiter wurde erhöht und es wurde eine Überwachungsanlage mit 36 Kameras in und um das Zelt installiert.

120 Kellnerinnen und Kellner unter der Führung von Gerhard Reimholz werden die Gäste zügig mit feinherbem Gaffel Kölsch aus den typischen Kölsch-Fest-Säulen versorgen, der neue Caterer, Kölns Meisterkoch Ernst Vleer (Präsident des Colonia Kochkunst-Vereins) mit seinem Progast-Team, wird an den drei Tagen rund 15.000 Schinkenkrustenbraten mit leckeren Bratkartoffeln anrichten.

Im Reservierungsbüro neben dem Zelt am Südstadion werden an den Veranstaltungstagen noch Stehplatztickets und Rückläufer angeboten. 

 

 

Köln - 21. Februar 2017

Kostümsitzung der Fidele Zunftbrüder von 1919 e. V.

Cantz zum Ehrenschusterjungen gekürt

Nach einer witzig-spritzigen Rede wollte sich Guido Cantz gerade vom Publikum und vom Sitzungspräsident Reinhard Müller auf der Kostümsitzung der Fidelen Zunftbrüder im Maritim verabschieden, als ein ganzer Tross an Fidelen Zunftbrüdern zu ihm auf die Bühne kam. Präsident Theo Schäfges ergriff das Wort und bedankte sich bei Cantz für 25 Jahre Spaß und Freud op de Bühn. Dies müsste honoriert werden, meinte Schäfges und ernannte den überraschten Cantz zum Ehrenschusterjungen der Gesellschaft. Dazu gab es nicht nur eine Urkunde, sondern das komplette Kostüm, das natürlich – zur Freude des Publikums - auf der Bühne angezogen werden musste. Man musste schließlich wissen, ob es denn passt, konstatierte Schäfges. Schließllich nahm Schäfges Cantz noch das Versprechen ab, dieses Kostüm bei der Rosenmontagsmoderation zu tragen.

Ein weiteres Highlight dieser überaus stimmungsvollen Sitzung war der sehr emotionale Abschied des Tanzpaares Sabrina Holweg und Marcel Rostalski, die nach 5 Jahren bei den Zunft-Müüs ihre Tanzschuhe nun endgültig an den Nagel hängen werden. Für Ihre Verdienste um die Tanzgruppe übergab Thomas Faßbender, Kommandant der Zunft-Müüs den Beiden ein Fotobuch mit den schönsten Momenten bei den Müüs und vom geschäftsführenden Vorstand erhielten die Beiden eine Torte und die Tanzmarie einen Blumenstrauß. Das Paar bedankte sich – sichtlich um Fassung ringend – für die tolle Zeit bei den Müüs.

Gleich zu Beginn der Sitzung musste Reinhard Müller, Sitzungsleiter und Schatzmeister der Gesellschaft ein bisschen Sport betreiben. Die Roten Funken baten Ihn auf die Bühne und so stellte Müller sein sportliches Talent beim Wibbeln und Tanzen unter Beweis.

Direkt danach rockten die Paveier den Saal und die bunt kostümierten Jecken tanzten und schunkelten kräftig mit. Da war es gut, dass Bernd Stelter dem Publikum eine Pause gönnte bevor Querbeat und Höhner den Saal in eine Sauna verwandelten.

Die Domstürmer eröffneten die zweite Abteilung und das Publikum raste, die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Das Dreigestirn gönnte dann den verschwitzten und außer Atem geratenen Jecken im Saal eine kleine Pause. Mit Ihrem bunten Reigen an Kölschen Liedern begeisterten sie das Publikum. Bevor sie von der Bühne entlassen wurden erhielten sie aus der Hand von Theo Schäfges, Präsident der Gesellschaft und Ingo Pohlkötter, Vizepräsident je eine überdimensionale Prinzenrolle.

Klaus und Willi und Marc Metzger sorgten dann dafür, dass die Lachmuskeln der Narren nicht aus dem Training kamen, bevor die Klüngelköpp den Saal noch einmal so richtig in Schwung brachten und einen gelungenen Abschluss einer wirklich tollen Veranstaltung bildeten.

 

Text u. Fotos:(c)Jutta Frey

 

 

Köln – 18. Februar 2017

 

Karnevals-Talentprobe 2017

Der Auftakt zur Talentproben-Saison am Karnevalsfreitag ist Kult

Photo: Daniela Decker; v.l.n.r.: Lukas Wachten, Linus und Bastian Ebel

 

 

Traditionell findet die erste Linus' Talentprobe am Karnevals-Freitag, in diesem Jahr also am 24. Februar 2017 im Theater am Tanzbrunnen statt und ist im Veranstaltungskalender nicht nur kölscher Jecken immer dick markiert.

 

In einer guten Woche ist es wieder soweit: Moderator Linus, auch in diesem Jahr unterstützt von seinen Talent-Experten Bastian Ebel und Lukas Wachten, läutet zu Fanfarenklängen aus dem Film Rocky die nächste Runde der Talentprobe ein.

 

Auf der Bühne dabei sind die Talentproben-Showband unter der bewährten Leitung von Stephan Schleiner, Profi-Tänzer Verena und Michael und auch wieder Köbine Nicky.

Natürlich bleiben die zehn Talente die eigentlichen Helden jeder Linus‘ Talentprobe. Das einmalige und gefürchtete Publikum pfeift die hoffnungsvollen Stars und Sternchen entweder gnadenlos aus, oder es feiert sie (und sich selbst) mit Ausdauer und Begeisterung.

Und Moderator Linus hat das Partyvolk im Griff, begleitet aber auch die Talente mit Lob, Tadel und oft genug auch mit Trost – und er wird sicherlich jede Gelegenheit nutzen, richtig karnevalistischen Blödsinn zu machen und das ganze Theater Kopf stehen zu lassen.

 

Ein besonderes Highlight des Abends ist die anschließende, alljährliche Karnevalsparty:
reges Treiben, tolle Stimmung, ausgelassen feiern die Jecken im Theater am Tanzbrunnen.
DJ Pop Syndicat legt aktuelle Dance-Charts, die beste Karnevalsmusik und die größten Party-Hits auf und bringt damit den Dancefloor bis spät in die Nacht zum Beben – oder zum Schunkeln …

 

 

Linus‘ Talentprobe am Karnevalsfreitag, 24. Februar 2017


Eintritt ab 18 Jahren

Beginn: 20:00 Uhr, Einlaß: 18:30 Uhr

Eintritt: 23,- € inkl. VVK-Gebühren

Tickets an allen KölnTicket-Vorverkaufsstellen oder unter 0221-2801

Abendkasse: 27,- €
 

 

 

Insgesamt wird es 2017 wieder sechs Shows und ein großes Finale geben.
Und nach jeder Veranstaltung werden alle Akteure mit dem Publikum ab 22:00 Uhr
bei der After Show Party im Theater am Tanzbrunnen ausgelassen feiern können.

 

Linus’ Talentprobe - weitere Termine 2017


Tanzbrunnen Open Air, immer 20:00 Uhr;
After-Show-Party ab 22:00 Uhr im Theater am Tanzbrunnen

 

-        Freitag, 5. Mai 2017

-        Freitag, 2. Juni 2017

-        Freitag, 7. Juli 2017

-        Freitag, 4. August 2017 in White

-        Freitag, 15. September 2017

-        Freitag, 29. September 2017, das Große Finale im Theater am Tanzbrunnen,
inkl. After-Show-Party

 

Infos zur Linus’ Talentprobe: linus-talentprobe.de

 

 

Köln – 15. Februar 2017

Helme für die Domstürmer

Da staunten Micky Nauber und seine Mannen nicht schlecht, als Sitzungsleiter und Schatzmeister der Fidelen Zunftbrüder Reinhard Müller bei der Frack-trifft- Kostümsitzung im Maritim die Domstürmer zum jecken 11. Jubiläum mit Seil, Karabinerhaken und Sicherheitshelmen ausstattete. Auch einen Erlaubnisschein zur Domdachbesteigung hatte er im Gepäck und erklärte dem völlig perplexen Leadsänger dass man die Band zu einer Domdachführung einladen wolle. Micky bedankte sich herzlich und dann durften die Fünf endlich die vom Publikum geforderte Zugabe spielen.

 

Die Nippeser Bürgerwehr und die Klüngelköpp heizten dem gut gefüllten Saal schon zu Beginn ein und brachten ihn in Hochstimmung. Guido Cantz mit seiner humorvollhintergründigen Rede und die jungen Trompeter schlugen eher die leiseren Töne an, bevor das Dreigestirn - das als Zweigestirn kam - wieder Stimmung in den Saal brachte. Da Prinz Stefan erkrankt war, erbot sich Sitzungsleiter Müller seinen Platz einzunehmen.

Wolfgang Bosbach, der direkt aus Berlin von der Wahl des Bundespräsidenten eingeflogen war, wurde dann auf die Bühne gebeten und dort durch Theo Schäfges, Präsident der Gesellschaft und Ingo Pohlkötter, Vizepräsident der Gesellschaft zum Ehrenzunftbruder ernannt. Bosbach, der in Begleitung seiner Tochter war, bedankte sich und erklärte, dass es für einen Jungen aus dem Bergischen Land eine große Ehre sei, solch eine Auszeichnung zu bekommen. Er gab den Narren im Saal noch mit auf den Weg dass sie nur Politiker wählen sollten die auch herzlich lachen können.

Danach rissen die Rabaue den Saal von den Stühlen bevor es dann in die wohlverdiente Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Abteilung brachten Prinz Almklausi I. und Prinzessin Maritta I. von der Gesellschaft Möbelwagen e.V. seit 1897, die mit einer Delegation aus Stuttgart angereist waren, den Saal in Stimmung. Besonders Prinz Almklausi, der in Mallorca als Sänger bekannt ist, heizte den Jecken so richtig ein, bevor Querbeat den Saal auf links drehte.

Die Zunft-Müüs versetzten dann das Publikum in Staunen, mit ihren ausgefeilten Tanzschritten, Hebungen und gewagten Würfen eroberten sie die Herzen der Narren im Sturm. Die mit viel Tanzleidenschaft und Elan gezeigten Tänze verlangten einfach nach einer Zugabe, die die fast 40 Tänzerinnen und Tänzer gerne zeigten. Die Truppe wurde dann mit viel Beifall von der Bühne verabschiedet. Dä Tuppes vum Land und Bernd Stelter erforderten dann nochmal die ganze Aufmerksamkeit des Publikums bevor die Höhner mit Ihren mitreisenden Melodien den Saal nochmal zum Kochen brachten und den Abend abrundeten.

Text u. Fotos: ©Jutta Frey 

 

 

 

 

Köln – 13. Februar 2017

Miljöh-Sitzung Flittard

Wo der Waldgeist mit dem Paradiesvogel feiert

Eminenzen schunkeln mit Clowns, Untote halten Elfen im Arm und Caesar tanzt mit Marylin. Was für eine Gaudi im Schützenhaus in Flittard. Bunt und einfallsreich wie die Kostümierungen der jecken Gäste war auch das Programm, das der Literat Ricardo Welter, der Flittarder KG von 1934 e. V. auf die Beine gestellt hatte.

Schon der Einmarsch des Elferrates der Miljöh-Sitzung sorgte für Furore, den sie enterten die Bühne mit dem Flittarder Schüler-Dreigestirn und den Pänz des „Kindertanzcorps Echte Fründe“. Im nachfolgenden Programm ging es Schlag auf Schlag.

Kuhl un de Gäng hatten als Opener nicht die geringsten Schwierigkeiten das gutgelaunte Publikum in Hochstimmung zu versetzen. Kurze Verschnaufpause und zuhören bei Klaus und Willi, abrocken mit Cat Ballou und Querbeat. Marc Metzgers Rede aufmerksam folgen um dann die Tanzgruppe „Echte Fründe“ zu bejubeln.

Der Besuch der beiden Kölner Dreigestirne, Kinder und Erwachsene, war nur eines der Highlights des Nachmittags. Die Trifolien wurden mit kleinen Glücks-Heinz, kleine Kunstwerke von Anton Fuchs und Heike Haupt, beschenkt und die Großen bekamen für ihr Spielplatz Projekt noch einen Scheck über 333.- € überreicht. Bernd Stelter, Kasalla und Paveier brachten die Narren im Saal zum Schwitzen. Krönender Abschluss war das Kindertanzcorps Echte Fründe, die das Publikum mit ihrem Charme und vor allem ihren Tänzen in Begeisterung versetzte.

Eine wunderbare Veranstaltung die ein ausverkauftes Haus garantiert, denn die Gäste haben sich schon jetzt die Karten für die Miljöh-Sitzung 2018 gesichert.

©G.Weiden 

 

 

Köln - 08. Februar 2017

Kölner Kinderdreigestirn zu Besuch

Köln – 09. Februar 2017

FAS Porz – Karneval macht Schule

Ein Prinz, zwei Fööss und zweihundert Pänz

Im Rahmen der Initiative „Karneval macht Schule“ besuchten Günther „Bömmel“ Lückerath und Hartmut Priess die Grundschule Porz-Hauptstr. Im Empfang der Schule standen schon der Schulchor mit ihrem Lehrer Joachim Milkowski bereit.

Zum warmsingen gaben die Kinder „Kayjass Nr. Null“ und den Fööss-Titel „Achterbahn“ zum Besten. Lückerath gab zu den einzelnen Titeln Erklärungen an die Kinder weiter. Um sich Gehör zu verschaffen, denn sobald die Pänz nicht mehr sangen plapperten sie wild durcheinander, rief er: „ Ruhe bitte, wenn der Bömmel spricht, spricht sonst niemand“, und Zack - Ruhe war und alle hörten zu.

Interessiert hörten sie zu und waren erstaunt dass es die Schule Kaygasse und den Lehrer Welsch wirklich gegeben hatte. Mit kleinen Tipps zu Mimik und Gestik zeigte Bömmel den Kindern wie man ein Lied effektvoll untermalt. Die zwei Fööss hatten sichtlich Spaß an den Pänz und schnell wurde wieder gesungen. Brings „Kölsche Jung“ und Kasallas „Pirate“ , war das eine Gaudi. Besonders als sich während der Darbietungen der rund 20 kleinen Sänger/innen, eine Klassentür nach der anderen öffnete und immer mehr Schüler sich dazu gesellten um mit zu singen.

Dieser „alle Pänz singen kölsche Lieder – Flashmob“ ließ die Schule wackeln. Rund 200 Schüler/innen nahmen nun teil. Zu Gast war, der amtierende Prinz Karneval von Porz, Helmut Engeln. Mit freudig strahlenden Augen ging er mit den Pänz auf Augenhöhe indem er sich in die Mitte des Gesangkreises hockte und seine Porz-Hymne „wenn du us Pooz bes“ zu singen. Fast andächtig hörten die Kinder zu und fielen beim Refrain in den Gesang ein. Gänsehaut! Die hatte auch Prinz Helmut I. „Das die Kinder so auf eine Ballade reagieren hätte ich nicht gedacht“, sprach er und freute sich riesig darüber.

Der letzte Titel der gesungen wurde war – wie sollte es anders sein – der „Stammbaum“. Die Kinder sangen aus vollem Herzen und zeigten gleichzeitig das es funktioniert, das multi-kulturelle Zusammenleben.

Leider geht auch die „Karneval macht Schule“ Stunde irgendwann vorbei. Doch bald geht es für die Schüler der GGS Porz-Hauptstr. Weiter. Nächster Baustein des Projektes ist: Wie funktioniert eine Sitzung? Bald schon geht es dem Ende dieser besonderen Schulstunden zu auf die sich die Schüler immer freuen. Doch das Beste kommt ja bekanntlich am Schluss. Zur Belohnung dürfen die Kinder der Schule am großen Sonntagszug teilnehmen.

©G.Weiden 

 

 

Vorstellung Zoo-Neuerungen 2017: Spielplatzergänzung und neue Anlage für Asiatische Wildrinder

Da woren de Pänz vun de Söck: Der Kölner Zoo hat heute seine Pläne für die neue Wildrinder-Anlage und die Vergrößerung des Spielplatzes vorgestellt. Die Präsentation des Architekten-Modells fand unter den neugierigen Blicken des amtierenden Kinderdreigestirns statt. Sie machten dem Zoo heute ihre Aufwartung. „Wir begrüßen sehr herzlich die Kinder-Tollitäten hier bei uns und freuen uns, dass ihnen unsere Pläne für Spielplatzergänzung und Wildrinder-Anlage gut gefallen. Schließlich ist es eines unserer Hauptanliegen, den Pänz immer wieder neue spannende Attraktionen zu bieten“, erklärte Christopher Landsberg, Kaufmännischer Vorstand Kölner Zoo.

 

Die Eröffnung der beiden in direkter Nachbarschaft gelegenen Attraktionen ist im Sommer. Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt, sind in freier Wildbahn bedroht. Der Zoo hat sich deshalb entschieden, die Tiere wieder in seinen Bestand aufzunehmen. Bereits in den Anfangszeiten des 1860 gegründeten Zoos waren Vorgänger der imposanten Bantengs Bewohner von Köln. Zwischenzeitlich hatte der Zoo die Tiere abgegeben, um Platz für den Elefantenpark zu schaffen. Die neue Anlage wird durch Wassergraben und Holzpalisaden besonders naturnah und für die Besucher gut einsehbar gestaltet. Sie liegt zwischen Elefanten-Außenanlage und Spielplatz. Letzterer wird im Zuge der Umgestaltung um eine Spielwand ergänzt – für noch mehr Möglichkeiten zum Toben und Spielen.

Das architektonisch anspruchsvolle Gesamtkonzept umfasst auch die Erweiterung des Café Almira. Es erhält eine überdachte Terrasse mit zusätzlichen Sitz- und Verzehrmöglichkeiten. Eltern können dort bei Heißgetränken und kleinen Snacks sowohl den spielenden Nachwuchs wie auch Wildrinder und Elefanten im Auge behalten. Christopher Landsberg: „Wir investieren erneut in attraktive Angebote für unsere Besucher und in die konsequente Umsetzung unseres ehrgeizigen 2/2 Masterplans. Wir machen den Zoo damit an einer weiteren Stelle fit für eine erfolgreiche Zukunft.“

 

Kostümball des Kölner Zoos Der Besuch des Kinderdreigestirns ist auch ein Vorgeschmack auf den Kostümball des Zoos. Er findet am 15. Februar unter dem Motto „Tierisch von de Söck – Zoo Zappelei“ im Pullman Hotel statt. Auf der Bühne stehen u.a. Marc Metzger, Brings, Cat Ballou, Querbeat und die Klüngelköpp. Der Reinerlös kommt dem Zoo zugute.

Karten im Vorverkauf sind beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel.: 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.

 

Fotos: Kölner Zoo/Dr. A. Sliwa

 

 

Köln - 07. Februar 2017

VIVA COLONIA SPECIAL für DAT KÖLSCHE HÄTZ

FC-Trainer Peter Stöger übernimmt Schirmherrschaft für einen guten Zweck

„Feiern und dabei Gutes tun“. In den dreieinhalb Jahren, die er jetzt in Köln lebt, hat der Wiener Peter Stöger den tieferen Sinn des Kölner Karnevals erkannt. „Feiern – und dabei diejenigen nicht vergessen, die unsere Hilfe brauchen. Da mache ich gerne mit.“ Deshalb wird der karnevalsbegeisterte Erfolgscoach des 1. FC Köln erstmals die Schirmherrschaft über die Veranstaltung VIVA COLONIA SPECIAL für „dat kölsche Hätz“ am 10.2. in der Festhalle am Südstadion übernehmen.

Ohne zu zögern hat der in Köln gefeierte Wiener jetzt die Schirmherrschaft über die kölsche Benefiz-Party am Südstadion übernommen. „VIVA COLONIA für dat kölsche Hätz“ heißt es am 10. Februar im neuen, knapp 5.000 Gäste fassenden Holz-Zelt am Südstadion. Gemeinsam mit den Veranstaltern Albert und Christoph Damaschke will der FC-Coach einen ansehnlichen fünfstelligen Betrag für den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln erwirtschaften. Denn fünf Euro von jedem verkauften Ticket überweisen die Veranstalter ohne jeden Abzug an „dat kölsche Hätz“ und damit an den Förderverein der Kinderklinik Amsterdamer Straße.

Zahlreiche Top-Bands stehen beim VIVA COLONIA SPECIAL auf der Bühne: Kasalla ist dabei, die Paveier, die Domstürmer, Querbeat, Björn Heuser, die Bajaasch und viele, viele mehr. Die Moderatoren Robert Greven und „Bärchen“ Sester präsentieren insgesamt sechs Stunden beste „kölsche Tön“ im größten und schönsten Karnevalszelt Deutschlands.

Die Organisation „Dat Kölsche Hätz“ engagiert sich unter der Führung von Robert Greven seit 2001 unermüdlich für den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln. Mehr als 2,8 Millionen Euro wurden seitdem u.a. für das „Elternhaus“ gespendet, das es fürsorglichen Eltern ermöglicht, bei ihren kranken Kindern zu wohnen.

Tickets sind an der Abendkasse erhältlich

Quelle: Presseinfo

Foto. (c) D.Decker

 

 

Köln – 07. Februar 2017

 

Bilder für die Equipe

Beim Kleinen Prinzenessen der Fidelen Zunftbrüder im Saal Belvedere in der

Hofburg überreichte Theo Schäfges, Präsident der Fidelen Zunftbrüder den

scheidenden Mitgliedern aus der Equipe Manfred Block, Chef der Prinzenequipe und

Karl-Theo Franken, Adjutant der Jungfrau als kleine Anerkennung für die Arbeit in

der Equipe und als Zeichen der Verbundenheit mit den Fidelen Zunftbrüdern je ein

Bild aus der Zunfttrilogie von Gerda Laufenberg.

 

Wie jedes Jahr feierte man hoch über den Dächern von Köln mit Blick auf den

staatse Dom im kleinen Kreis mit ehemaligen Dreigestirnen und dem aktuellen

Trifolium einen gemütlichen – abseits der Hektik des Karnevals – Abend.

Und getreu dem diesjährigen Motto: Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck,

eröffnete den Abend die Geschwister in der Bütt, Lena und Niklas Milewicz mit einer

tollen Rede. Die Beiden sind seit 2009 auf den Bühnen unterwegs und haben schon

einige Auszeichnungen und Preise erhalten. Das aktuelle Dreigestirn mit dem

Prinzen Stefan Jung, dem Bauern Andreas Bulich und der Jungfrau Stefanie, Stefan

Knepper sind alle drei Familienväter und sehen das Sessionsmotto als ihr

persönliches Lebensmotto an.

 

Einen Kindheitstraum erfüllte Theo Schäfges dem amtierenden Prinzen aus

Gerolstein. Vor einigen Tagen hatte Präsident Theo Schäfges, zufällig bei einem

Prinzentreffen in Rheinland-Pfalz von dem Eifelprinz vernommen, das es seit seiner

Kindheit ein Traum ist, einmal mit dem Kölner Dreigestirn zusammen zu kommen.

Daraufhin lud der Präsident der Fidelen Zunftbrüder den Prinz René mit seinem

Gefolge zum Kleinen Prinzenessen ein. Alle Anwesenden konnten sehen und spüren

wie dem angereisten Prinzen dieser Moment wichtig war. Da der Prinz

Konditormeister ist, ließ er es sich nicht nehmen dem aktuellen Kölner Trifolium eine

Torte mit Ihrem Bild zu überreichen. Aber auch für den Präsidenten der Gesellschaft

hatte der Zuckerbäcker eine Torte als Dankeschön für die „Zusammenführung“ im

Gepäck.

Der Parodist Michael Birkenfeld– von der Presse liebevoll als „Vielstimmen-Waffe“ -

er beherrscht derzeit die Stimmen von 83 prominenten Persönlichkeiten - bezeichnet,

rundete diesen gelungenen Abend mit seinem Auftritt ab.

 

Text: ©Jutta Frey

Fotos: ©J.Badura

 

 

 

Köln – 04. Februar 2017

Der Festausschuss Porzer Karneval präsentierte…

4. Auflage von „Pänz – Dance“

Pänz-Dance ist eine Initiative die von Bürgeramtsleiter Norbert Becker und Bürgermeister Henk van Benthem vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde. Man hatte sich Gedanken gemacht, wie sich die Kinder am besten präsentieren könnten, denn bekannter weise haben die Kindertanzgruppen nur sehr wenige Auftritte während der Session. Mit einem Nachmittag nur für diese Tanzgruppen haben die Pänz Gelegenheit auch ihren Familien und Freunden ihr Können zu zeigen und beweisen dass sich das wöchentliche Training gelohnt hat. Unter den Zuschauern befanden sich auch viele Mitglieder anderer Tanzgruppen, die ihren Kolleginnen und Kollegen zu jubelten.

Begrüßt wurden die Gäste von Lukas Weinandy, dieser übergab das Micro an Dominik Voosen der den herrlichen Nachmittag moderierte.

Insgesamt waren acht Gruppen zu sehen. Die „Dancing Diamonds“ aus Niederkassel-Lülsdorf, hatten das Glück eine Wildcard zu ergattern, sie gehören nicht dem Festausschuss an und durften als  Opener die Bühne erstürmen.

Die Pänz der „Funke Blau-Wieß“ aus Wahn waren der nächste Akt. Die Pänz im Alter von 6 – 16 J. wirbelten über die Bühne.

Mit den „Prinzen-Fünkchen“ zog das Porzer Kinderdreigestirn ein. Prinz Alim I., Bauer Manuel und Jungfrau Lea hatten sichtlichen Spaß mit den Fünkchen Stippeföttche zu tanzen, bevor sie die Bühne ganz den Tänzer/innen überließen.

Die „Wahner Wibbelstetze un Wibbelstetzjer“ bevölkerten die Bühne direkt danach. Mit 52 Tänzerinnen und 2 Tänzern sind sie die größte Kindertanzgruppe Kölns. Die beiden Jungs in der Gruppe werden von den Mädels natürlich auf Händen getragen. Gestern noch in der Lachenden LanxessArena zu sehen und heute im Porzer Rathaussaal. Von Energieverlust keine Spur.

Das große Dreigestirn hatte es sich nicht nehmen lassen die Porzer „Dance Pänz“ zu besuchen und zogen mit „Ronja´s Räuberhorde“, Kindertanzgruppe der KG Urbacher Räuber,  ein. Doch bevor diese ihre Tänze präsentierten wurde mit Prinz Helmut I. gesungen und getanzt. Bei den Brings Titeln „sulang mer noch am lääve sin“ und „Halleluja“ rockte das Dreigestirn die Bühne und den Saal.

Die Kindertanzgruppen der „Großen Porzer KG Rot-Weiss“, das Kindertanzcorps „Grön-Wieße Rezag“ und die „Pänz vum Laurentius“ zeigten nacheinander ihre flotten Darbietungen.

Ein wunderschöner Nachmittag, an dem nicht nur die Pänz ihren Spaß hatten, neigte sich dem Ende zu. Im Foyer hörte und sah man die Kinder, wie sie sich mit freudestrahlenden Augen über ihre Auftritte unterhielten.

Sehr schön an dieser Veranstaltung ist, dass es keine Bewertungen den Kindern gegenüber gibt, denn alle Kids geben ihr Bestes und alle machen ihre Sache hervorragend gut. Kein Wettbewerb heißt aber auch kein Konkurrenzdenken, sondern stärkt das „Zusammen sind wir stark“ Gefühl. Als Belohnung gab es für alle Tanzgruppen eine Urkunde, ein schönes Gruppenbild und ganz wichtig…eine Menge Wurfmaterial für den großen Porzer Sonntagszug.

©G.Weiden

 

 

Köln – 03. Februar 2017

Jeck es jeil -  KAJUJA Kostümsitzung die Erste 2017

Hüftschwingender Elferrat und ein Konfettimeer

Wenn an einem Donnerstagabend Anfang Februar hunderte von bunt kostümierten Menschen durch Deutz in Richtung Rhein ziehen bedeutet das nicht dass ein „Veedelszoch“ unterwegs ist, sondern das die KAJUJA zu einer ihrer Kostümsitzungen geladen hat. Ziel des närrischen Volkes ist das Theater am Tanzbrunnen. Alljährlich feiern sie dort unter dem Motto „Jeck es jeil“ den Karneval. Für beste Unterhaltung sorgten an diesem Abend: die Dillendöppcher – der Knubbelich vum Klingelpötz – Filue – der Tuppes vom Land – Paveier – die Rheinmatrosen – Frau Kühne – Kasalla – Miljö – Lupo und Cat Ballou. Ein Programm das sich sehen lassen kann. Sven Behnke kam erstmalig seiner neuen Aufgabe als Präsident nach und führte das Publikum locker durch den Abend.

Pünktlich um 19:45 Uhr zog der Elferrat mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Dillendöppcher“ in den proppevollen Saal ein. Die Dillendöppcher (Altstädter Pänz) erfreuten die Gäste mit ihren flotten Tanzdarbietungen und bevor es dann mit Redner Ralf Knoblich weiter ging, wurde Lukas Wachten auf die Bühne gebeten. Wachten, der im letzten Jahr sein Amt als Sitzungsleiter an Behnke abgegeben hatte, folgte erstaunt dieser Bitte. Damit hatte er nicht gerechnet, er wurde zum Ehrenpräsidenten der Vereinigung ernannt. Freudig überrascht nahm er die Urkunde und das Ehrenpräsidenten-Krätzchen (Mütze) entgegen.

 

Doch bevor er sich bedankte gab er noch ein Anekdötchen zum Besten. „Als Präsident habe ich jahrelang eine Mütze getragen, auf deren Köln Wappen nur zehn Flammen sind und niemandem ist es aufgefallen. Jetzt fühle ich mich vollständig!“, so Wachten und bedankte sich herzlich.

Was nun folgte war ein Abend voller Power, denn die Künstler gaben sich die Klinke in die Hand. Den größten Teil der Veranstaltung verbrachten die „jecken“ Gäste auf den Stühlen. Es wurde getanzt, geschunkelt und mit gesungen. Kleine Ruhepausen gab es bei den Rednern, die alle mit Standing Ovations verabschiedet wurden.

 

Zu später Stunde gab es die nächste Überraschung. Der Förderpreis der KAJUJA wurde übergeben. Dieser „Nachwuchspreis“ ging in diesem Jahr an die Band LUPO. Dankbar und glücklich strahlend nahmen die Jungs den Scheck über 250,- € entgegen. Das Publikum jubelte ihnen zu und waren sich einig: Das hat LUPO verdient, denn mit harter Arbeit steigert sich die Formation immer mehr zur Spitzenband im Kölner Karneval.

 

Nach gut fünf Stunden nahm der Abend ein fröhliches Ende. Wer noch nicht müde oder allzu verschwitzt war feierte im Foyer des Theaters am Tanzbrunnen, bei der After Show Party, einfach weiter.

Am Donnerstag den 16. Februar 2017 heißt es dann „Jeck es jeil – die 2te“, auch diese Veranstaltung ist ausverkauft. Interessenten an dieser KAJUJA – Sitzung sei angeraten sich frühzeitig Karten für 2018 zu besorgen. Für Erstbesucher sei gesagt: „Fastelovend fiere – kannste bei d´r KAJUJA liehre“.

©G.Weiden

 

 

Köln - 02. Februar 2017

Kölner Zoo zeigt hochbedrohte Schildkröten

Kölner Zoo unterstützt die Behörden beim Bestimmen und Auffangen geschmuggelter Schildkröten

 Im Kölner Zoo wurde jüngst eine neue Anlage für eine besonders seltene und hochbedrohte Schildkrötenart eröffnet: die Burmesische Sternschildkröte. Die im Aquarium des Kölner Zoos gehaltenen Tiere stammen aus einer im Dezember 2011 durchgeführten Beschlagnahmung von illegal nach Europa eingeführten Tieren. Damals wurden in zwei Koffern 570 Reptilien, Amphibien und Wirbellose geschmuggelt und in Köln von den Behörden sichergestellt. Der Kölner Zoo leistete den Behörden Amtshilfe bei der Bestimmung der beschlagnahmten Tiere und richtete eine Notquarantäne für die Erstaufnahme ein. Einige Tiere konnten nachfolgend an andere Institutionen weitervermittelt werden, einige Arten blieben in Köln für den Aufbau von Zucht- bzw. Erhaltungszuchtprogrammen. Viele der beschlagnahmten Tiere starben damals allerdings infolge des illegalen Transportes (ungeeignete Transportbedingungen, Ausbruch multipler Infektionen durch Stress).
Die Burmesischen Sternschildkröten hatten allerdings Glück. Für die erst einmal hinter den Kulissen des Kölner Aquariums gehaltenen und aufgezogenen Schildkröten wurde nun eine Schauanlage gestaltet, damit auch die Besucher diese Art bewundern können. Doch ging die damalige Beschlagnahmung nicht nur für die Burmesischen Sternschildkröten gut aus, sondern auch für die Zackenerdschildkröten, die sich im Sommer vergangenen Jahres sogar erstmals im Kölner Zoo vermehrt haben. Anlässlich der Eröffnung der neuen Schauanlage für die Burmesischen Sternschildkröten stellen wir der Presse zusätzlich den gerade einmal ein halbes Jahr alten Nachwuchs der beschlagnahmten Zackenerdschildkröten vor.
Burmesische Sternschildkröte: Bedroht durch illegalen Tiehandel
Die Burmesische Sternschildkröte (Geochelone platynota) gehört zu den streng geschützten Tierarten. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gilt sie
als „vom Aussterben bedroht“ („Critically Endangered“). Mittlerweile gilt die Art als funktional ausgestorben („functionally extinct“), da die letzten Vorkommen gravierend zusammengeschrumpft sind. Die hübsche Schildkröte lebt nur in der Trockenzone Zentral-Myanmars (das ehemalige Burma). Es ist nur wenig über Biologie und Verhalten freilebender Exemplare bekannt. Hauptproblem für diese Schildkrötenart ist seit den 1990er Jahren der illegale internationale Tierhandel, der immer weiter expandiert. In den vergangenen Jahren konnten in Zuchtzentren in Myanmar Reservepopulationen aufgebaut werden und Nachzuchten daraus zurück in die wenigen bestehenden Naturschutzreservate überführt werden. Auch den nun im Kölner Zoo gehaltenen Tieren kommt eine wichtige Bedeutung beim Ausbau der Reservepopulation in Menschenhand zu.
Zackenerdschildkröte: Kleinschildkröte aus den Bergregenwäldern Südostasiens.
 
Die Zackenerdschildkröte (Geoemyda spengleri) wird von der Weltnaturschutzunion als „stark gefährdet“ („Endangered“) eingestuft. Sie gehört zu den kleinsten Schildkrötenarten. Die einzelgängerischen Zackenerdschildkröten kommen vornehmlich in Bergregenwäldern Südostchinas und Nordvietnams vor. Auch für sie besteht die Bedrohung neben dem Lebensraumverlust im Abfang für die Traditionelle Chinesische Medizin sowie den internationalen Tierhandel. So ist es nicht nur besonders erfreulich, dass die beschlagnahmte Art im Kölner Zoo aufgefangen und eine Dauerhaltung aufgebaut werden konnte, sondern auch, dass im Juni 2016 erstmals die Vermehrung im Kölner Zoo gelungen ist. Die Aufzucht junger Zackenerdschildkröten gilt als heikel. Inzwischen ist das Jungtier aber stabil genug, um es der Presse vorstellen zu können.
Quelle: Zoo Köln
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln - 1. Februar 2017

Feiern und Gutes tun

31. karnevalistische Benefiz-Veranstaltung des KrK

Der Kreis rheinischer Karnevalisten veranstaltet traditionell ihre Benefizveranstaltung zu Gunsten von Zartbitter e. V. und dem Kinderkrankenhaus Köln-Porz. Für die Unterhaltung sorgt ein Programm dass sich sehen lassen kann:

Musikkorps Schwarz Rot
Tuppes vom Land
Ne Frechdachs
Prinz Beukelar
Tommy Watzke
Dreigestirn
Rumpelstilche
Domstadtbande
Kölschraum
Altreucher
Luka Kniep
 
Alle Künstler verzichten für den guten Zweck auf ihre Gage!
 
wann:  19. 02. 2017
um:     10:50 Uhr - 16:00 Uhr
wo:      Zoch´s Bistro, Wiener Platz 2a, 51065 Köln
 
Karten für 15.- € sind erhältlich unter Tel.:  0221 695312 oder buero@krk-koeln.de

 

 

Köln - 31.Januar 2017

Alles für den Nachwuchs:

Dreigestirn tauft Elefantenjungtier und unterstützt Spielplatzerweiterung im Kölner Zoo

 
 
 
Hoher Besuch im Zoo: Kölns Dreigestirn gab heute sein Stelldichein. Die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg begrüßten die Tollitäten im Elefantenpark. Prinz Stefan I. (Jung), Bauer Andreas (Bulich) und Jungfrau Stefanie (Knepper) hatten dort die Ehre, Kölns am vergangenen Donnerstag neugeborenen Elefantenbullen auf den Namen „Jung Bul Kne“ zu taufen. „Das ist an die Nachnamen des diesjährigen Dreigestirns angelehnt. Gleichzeitig passt es klanglich zu unserer Tradition, den in Köln geborenen Elefanten Namen aus ihrem burmesischen Kulturkreis zu geben“, erklärte Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.
 
Der Zoo bedankt sich damit für das Engagement des amtierenden Dreigestirns. Prinz, Bauer und Jungfrau sammeln aktuell Spendengelder für die Erweiterung des Spielplatzes im Zoo. Die Vergrößerung erfolgt im Zuge des Baus der neuen Anlage für Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt. Die Eröffnung ist für Sommer 2017 geplant. „Wir sind sehr froh, dass das amtierende Dreigestirn das von ihm gesammelte Geld bei uns gut anlegen wird. Kölns Pänz werden viele Jahre Spaß an der Spielplatzerweiterung haben“, sagte Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos.
Dreigestirn auch Gast des Zoo Kostümballs.
 
Am 15. Februar begrüßt der Zoo das Dreigestirn erneut. Unter dem Motto „Tierisch von de Söck – Zoo Zappelei“ findet dann wieder der Kölner Zoo Kostümball im Pullman Hotel statt. Auf der Bühne stehen neben den Tollitäten u.a. Marc Metzger, Brings, Cat Ballou und die Klüngelköpp. Der Reinerlös kommt dem Zoo zugute. Karten im Vorverkauf sind beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel.: 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.
 
(c) Text u. Foto: Zoo Köln

 

 

Köln - 31. Januar 2017

Cluberöffnung mit kölscher Afterwork – Party: Mit Miljö, Björn Heuser und Hanak wollen junge Clubbesitzer eine neue kölsche Partyreihe mitten in der Altstadt etablieren.

Mitten in der Altstadt eröffnet Gerrit Löwer mit seinen Mitgründern am 1. Februar den neuen Club „Degree°“. Das Gründer-Trio hat es nach nur vier Wochen Umbauzeit geschafft, den alten Club „Flora“ in ein neues, schickes Gewand zu tauchen. In dem 400 Personen fassenden Raum wird ab Donnerstag vor allem Elektro-Musik gespielt. Vorher starten die Besitzer jedoch erst mal mit einer neuen Partyreihe, die besonders gut in die jecke Jahreszeit passt: Die Cluberöffnung und der Startschuss für die neue kölsche Afterwork Partyreihe fällt am 1. Februar, 19.00 Uhr, mit der Band Hanak. Weiter geht es am 8. Februar mit dem kölschen Singer & Songwriter Björn Heuser und am 15. Februar mit den Senkrechtstartern Miljö.

„Wir wollen Bands eine Bühne geben, die sie sonst so nicht bekommen. Wir sind kein Festzelt oder der Gürzenich. Das Degree° ist ein schicker Club, in dem unsere Gäste jeden Mittwoch kölsche Bands live spielen hören können. Danach wird zu kölscher Musik bis spät in die Nacht weiter gefeiert“, erklärt Löwer.

Erreichen will der 24-Jährige Clubbesitzer damit vor allem Studenten und die junge, feierfreudige Zielgruppe, die gerne in geschmackvoller Atmosphäre ihre Nächte verbringt. Zum Auftakt der neuen kölschen Partyreihe wird kein Eintrittsgeld verlangt. Danach kostet die Karte fünf Euro. „Wir halten den Ticketpreis bewusst so niedrig“, so Löwer weiter: „damit es sich jeder leisten kann, unsere Bands live zu hören.“ Karten gibt es an der Abendkasse, Einlass ist ab 19.00 Uhr. Adresse: Degree°, Alter Markt 36-42. Weitere Infos auch auf der Facebook-Seite des Clubs: https://www.facebook.com/degreeclubkoeln/

Gewinnspiel: Zu den ersten drei Terminen (1., 8. und 15. Februar) der neuen kölschen Partyreihe bietet Ihnen Degree°-Geschäftsführer Gerrit Löwer 5 VIP-Pakete für eine Verlosung an. Das VIP-Paket enthält: 5 Liter Gaffel-Kölsch, 10 Tickets und die Teilnahme in einen abgesperrten Bereich mit Blick auf die Bühne. (Bei Interesse am Gewinnspiel bitte um kurze Rücksprache mit dem Geschäftsführer Gerrit Löwer unter Tel.: Tel. 0172 7444586)

(Presseinformation)

 

Köln – 30. Januar 2017

Kinderkostümsitzung der Fidelen Zunftbrüder

Eine Socke als Orden

Wenn sich in der Aula des Gymnasiums in Rodenkirchen rund 400 kleine Prinzessinnen, Clown, Ritter, Drachen und Elfen tummeln, ist wieder die traditionelle Kinderkostümsitzung der „Fidelen Zunftbrüder“ angesagt.

Die „jecken Pänz“ amüsierten sich schon vor Sitzungsbeginn mit der WDR-Maus. Moderator Philipp Bolz erklärte und übte mit den kleinen Narren wie man eine Rakete im Karneval startet und wie die La-Ola-Welle richtig gemacht wird. Schließlich wollen und sollen auch die „Pänz“ die Künstler entsprechend honorieren. Von den „Fidelen Zunftbrüdern“ bekamen die Bühnengäste ganz spezielle Orden. In Anlehnung an das aktuelle Sessions- Motto „ Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ gab es gestrickte Socken am Band, mit Süßigkeiten gefüllt, in den Farben der Zunft: weiß-rot-grün.

Die „Kölsche Ströppcher“ eröffneten die Sitzung. Die Kindertanzgruppe zeigte schwungvolle Tänze, mit kleinen Hebefiguren und einer Menge Spaß auf der Bühne. Dass die Kinder im Saal auch ihren Spaß an der Darbietung hatten, zeigten sie an dem zuvor Erlernten und belohnten die Tänzer/innen mit einer Rakete.

Clown „Olli“ bezog die Bühne, doch zuerst hatte er die Kinder und die Bühne vom Staub befreit. Bei seinem Jonglieren stand so manches Mündchen offen und bei seinem Mitmach-Programm ging es durch den ganzen Saal. Die kleinen Gäste zeigten ihre Begeisterung und verabschiedeten Olli neben viel Applaus mit einer lauten Rakete.

Danach ging es dann musikalisch mit der Kölschen Nachwuchsband „King Lui“ weiter und man schunkelte so langsam der Pause entgegen.

 

Ein weitere Höhepunkt dieses bunten Nachmittages war der Auftritt der Zunft-Müüs. Mit großen Augen und offenen Mündern verfolgten die kleinen Narren direkt vor der Bühne die exakt ausgeführten choreografischen Schrittfolgen, die gewagten Hebungen und Würfe, die ihnen von fast 40 Tänzerinnen und Tänzern geboten wurden. Die Tanzgruppe der Fidelen Zunftbrüder wurde mit tosendem Beifall, einer Rakete und einer La-Ola-Welle verabschiedet.

 

Zum Abschluss zog das Kinder-Dreigestirn, Prinz Conrad I., Bauer Jonas und Jungfrau Clara, mitsamt ihrem Gefolge in den Saal ein und rundeten den tollen Nachmittag, der nicht nur den Kindern sondern auch deren erwachsenen Begleitern viel Spaß und Freude bereitete, ab.

Weitere Infos:

www.fidelezunftbrueder.de

Fotos: ©Jutta Frey

 

 

Köln – 16. Januar 2017

Mädchensitzung der KKG Fidele Zunftbrüder von1919 e. V.

1100 fidele Mädels und das Satory stand Kopf

Zum ersten Mal waltete Reinhard Müller, Senatsmitglied und Schatzmeister der Fidelen Zunftbrüder, seines Amtes als Sitzungsleiter. Die anfängliche Nervosität verflog sehr schnell und er führte die feierwütigen Damen souverän und locker durch das erstklassige Sitzungsprogramm.

 

 

Schon bei der ersten Darbietung gab es kein Halten mehr. Marita Köllner betrat die Bühne und die Mädels standen auf den Stühlen. „Da wollte ich den Eisbrecher spielen und brauch es gar nicht. Mädels ihr seid der Wahnsinn!“, so Marita. Mit Marita sangen und schunkelten die „jecken Wiever“ von Altenahr bis Mallorca. Die Stimmung kochte. Überrascht wurde Marita Köllner aber nicht nur von dem ausgelassenen Publikum, sondern auch von den Fidelen Zunftbrüdern. Zu Ehren ihres 50jährigen Bühnenjubiläums erhielt sie als erste Dame den diesjährigen „Damenorden“ der Gesellschaft. Ein Designer-Schmuckstück, das man auch als Brosche tragen kann. Zudem gab es für sie einen riesengroßen Strauß Rosen, 50 an der Zahl, ein Traum in „Rut un Wiess“. Da flossen Tränen der Rührung aus Maritas Augen, die bei der Zugabe dann noch mehr leuchteten als sonst.

Mit den Worten „Ihr dürft euch ruhig setzen“, begrüßte Marc Metzger die 1100 Mädels. „Das ist doch ne Sitzung. Doch wenn ich sehe wie das Programm weitergeht…Sitzung?“. So aufgedreht die Damen auch waren, sie folgten Marcs Rede aufmerksam und er erntet viele Lacher und noch mehr Applaus.

Mit „Schokolädchen für die Mädchen“ zogen die Höhner auf die Bühne. Gitarrist Jens Streifling warf Schokoladentafeln ins Publikum, die mit lauten Gejohle von den buntkostümierten „Wievern“ gefangen wurde. Schon standen sie alle wieder. Textsicher wurde mitgesungen  bei älteren wie neuen Titeln der Höhner. Der aktuelle Hit „Sing met mir“ saß nach kurzer Zeit, sehr zur Freude der Musiker, und wurde lauthals mit gesungen. Die Stimmung im Saal des Satory´s schien auf dem Höhepunkt angelangt zu sein.

 

Doch es ging noch mehr bei den Mädels. Cat Ballou konnte diese Stimmung aufnehmen, doch mit den Jungs von Kasalla kochte es über. Bis zur Straße konnte man die Besucherinnen johlen hören und wenn die Tische nicht Getränken vollgestellt gewesen wären, hätten die Mädchen wohl darauf getanzt.

Die Fidelen Zunftbrüder machen gerne Geschenke. So wurde auch das Dreigestirn mit solchen bedacht. Gemäß ihrer Hobbies erhielten: Prinz Stefan I. eine Weltkugel weil er so gerne durch die Welt reist. Bauer Andreas bekam eine Schürze und Grillbesteck, er kocht und grillt sehr gerne. Für Jungfrau Stefanie gab es Schüppchen und Harke für seine geliebte Gartenarbeit.

Nach einer kurzen Stärkungspause waren alle wieder pünktlich im Saal, den niemand wollte die „Stattgarde Colonia Ahoj“ verpassen. Mit Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzgruppe füllten gut 100 Leute die Bühne. Die Damen hatten Spaß ohne Ende, besonders bei der Tanzgruppe der Stattgarde. Hier kann man getrost behaupten. Sie flippten regelrecht aus! Immer mehr wollten die Mädels von dem tänzerischen Können und Men-Power sehen. Zum Abschluss gab es für die Akteure auf der Bühne die erste und einzige Rakete des Nachmittags.

Trotz der aufgepeitschten Stimmung setzte sich Guido Cantz durch und die Besucherinnen hörten ruhig zu, denn Mädels wissen ganz genau zum Feiern gehört auch viel Lachen und das konnten sie bei Guidos Rede ausgiebig.

Nach dieser körperlichen Verschnaufpause hatten die Frauen mit den Räuber auf der Bühne wieder Lust auf singen, tanzen und schunkeln.Alle standen wieder(also doch ´ne Stehung). Auch hier gab es zum Ende des Auftritts ein Geschenk. Frontmann Charlie (Karl Heinz Brand) Mitbegründer der Räuber, der nach der Session den Abschied vom Bühnenleben nimmt, erhielt für seine Verdienste von den Fidelen Zunftbrüdern eine Räuber-Marionette ( sie sieht Räuber Hotzenplotz verdammt ähnlich). Mit Erstaunen und einem breiten Lächeln nahm Charlie diese gerne an, ob er im Ruhestand das Puppenspiel erlernen wird wurde nicht beantwortet.

 

Martin Schopps ließ mit seiner musikalischen Rede die Mädels noch einmal kurz ausruhen und viel und herzhaft lachen.

Die Tanzgruppe Zunft-Müüs hatte sich wieder einmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Weil die Frauen der Gruppe besonders Taff sind zogen sie als Supergirls auf die Bühne und zeigten nebenher auch gleich dass sie auch ohne männliche Unterstützung „fliegen“ können. Danach zogen, nein elfengleich schwebten die ein. Zu Tschaikowskis Melodie der „Zuckerfee“ tänzelten sie leichtfüßig durch den Saal zur Bühne hin und das im Feen-Kostüm. Bei der Darbietung ihres feengleichen Tanzes grölten die Damen vor Vergnügen.

In diesen Kostümierungen boten die Zunft-Müüs ihre diesjährigen Tänze mit viel Akrobatik und Würfen. Man konnte mitunter gleich drei Supergirls fliegen sehen, eine wirkliche Augenweide den Jungs und Mädels zuzusehen.

Einen rauschenden und rockigen Abschluss der Damensitzung gab es mit Brings. Der Saal brodelte zum letzten Mal an diesem Tag bei den Klängen vom „Kölsche Jung“ bis hin zum neuesten Titel „Besoffe vör Jlöck“!

Weiter Infos zur KKG und Kartenvorbestellung:

www.fidelezunftbrueder.de

©GudrunWeiden

 

 

Köln – 26. Januar 2017

 

Dicke Freude: Elefantennachwuchs im Kölner Zoo

Drei weitere Geburten stehen an

 

Nachwuchs in der Dickhäuterherde im Kölner Zoo. Elefantenkuh „Maha Kumari“ hat heute Nacht ein Jungtier zur Welt gebracht. Der noch namenlose und etwa 100 Kilogramm schwere Bulle durchstreift bereits gut sichtbar und auf eigenen Beinen sein neues Revier in Riehl.

„Maha Kumari“ gebar inmitten des Gruppenverbands. Möglich ist dies, da die Tiere in der mit 20.000 Quadratmetern besonders großzügigen Elefantenparkanlage immer in ihrem natürlichen Sozialverband bleiben und die Muttertiere nicht vom restlichen Herdenverband abgetrennt werden. Mutter und Jungtier können dadurch von den erfahrenen „Tanten“ unterstützt werden.

Vater des Jungtiers ist „Sang Raja“. Er ist einer der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen. „Maha Kumari“ kam 2007 in Köln zur Welt. Damit geht der Zoo erstmals in die zweite Zuchtgeneration und ist auf einem guten Weg zu einer gewachsenen Herde.

Noch drei weitere Elefantenkühe sind trächtig: „Marlar“ (11 Jahre), „Kreeblamduan“ (34 Jahre) und „Tong Koon“ (30 Jahre). Der zuständige Kurator für die Elefanten, Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel, freut sich: „Dieses war der erste Streich. Bei drei weiteren Elefantenkühen erwarten wir in den nächsten Monaten eine Geburt. Mit der Zucht dieser hochbedrohten Tierart – es gibt nur noch rund 35.000 Asiatische Elefanten – leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Arterhaltung“. Arno Schulz, Reviertierpfleger bei den Elefanten, ergänzt: „Nachwuchs bedeutet für uns auch immer mehr Aktivität in der Gruppe, mehr Interaktion und einen stärkeren Gruppenzusammenhalt, denn die sog. Tanten kümmern sich mit um die Jungen.“

Mit dieser Geburt ist Kölns Dickhäuterherde auf nun 14 Tiere angewachsen. Es ist schon die achte Geburt im Kölner Zoo seit Eröffnung der neuen Elefantenparkanlage im Jahr 2004. Die Asiatischen Elefanten im Kölner Zoo werden im sog. geschützten Kontakt gehalten. Die Herde ist quasi außerhalb der Trainingszeiten rd. 22 h, also Tag und Nacht, zusammen.

Quelle: Zoo Köln

Fotos:G.Weiden

 

 

Köln - 24. Januar 2017

Traditionelle „Hüsjesitzung“ der Lyskircher Junge im Dom im Stapelhaus

In Anlehnung ihrer Gründung 1930, im Haus Lyskirchen, feiern die Lyskircher Junge den Karneval bei ihrer Hüsjesitzung wie in alten Zeiten. Eine gemütliche, man kann fast sagen familiäre Veranstaltung, an der in diesem Jahr rund 250 Gäste teilnahmen.

Nachdem der Präsident Ralf Jaskula die Gäste aufs herzlichste begrüßt hatte zog die Kapelle Odenthal, mit Quetsch (Akkordeon), Schellenbaum, Gitarre, decke Trumm und Zimmdeckel (Becken) auf die Bühne. Sie unterhielten das närrische Publikum mit alten kölschen Liedern, gerade so wie es auch in den 30er Jahren war. Da waren schunkeln und mitsingen eine Leichtigkeit.

Hannes Blum begeisterte mit seinen Songs, wobei auch das ein oder andere „Hahn- und Hühner“ Lied nicht fehlte. Besonderen Applaus heimste er für seine klassische Version über das Federvieh ein. Zum Abschluss gab es stehende Ovationen des Publikums als Dank und Bananen vom Präsidenten. Bananen? Ja, so war es damals in den Dreißigern, als Bananen eine echte Rarität hierzulande waren. Es gab anstatt Orden ein „Klau“ (handvoll) Bananen. Den Orden der Gesellschaft gibt es heute natürlich auch.

Mit Tommy Watzke wurde zu Walzermelodien geschunkelt und gesungen, die Stimmung im Dom im Stapelhaus wurde immer ausgelassener. Das Duo „Knubbelefutz un Schmalbedaach“ hielt die Gäste mit Krätzjen und Anekdötchen in Bann. Herausragend ihr Lied „Jotschingbonchanson“ für alle Kölner die chinesisch (oder auch nicht) können, hierbei blieb wirklich kein Auge trocken.

Trotz später Stunde und einiger Glas Kölsch hatten die Redner, Peter Raddatz „der Mann mem Höötche“ und „Et Rumpelstilzje“ Fritz Schopps, ein sehr aufmerksames Publikum. Bis in den letzten Winkel hätte man die berühmte Stecknadel fallen gehört. Raddatz der mehr auf lustige Geschichten, wie man sie täglich erleben kann, sein Augenmerk in seiner Rede setzt kommt ohne Zugabe nicht von der Bühne. Schopps, politisch sehr aktuell, wurde im wahrsten Sinne des Wortes bejubelt. Er bewies mit dieser Rede, dass man sich in Köln nicht den Mund verbieten lässt. Chapeau, Herr Schopps!

Ein gelungener und gemütlicher Abend neigte sich dem Ende zu. Der ein oder andere Gast ließ sich noch ein Kölsch schmecken, um dann fröhlich den Heimweg anzutreten. In einem aber waren sich alle einig: „He jommer nächs Johr widder hin!“

Weiter Veranstaltungen der Lyskircher Junge:

Lyskircher Naach:

am:  28. Januar 2017

um:  20 Uhr

Ort:  Wolkenburg

Lyskircher Mädchensitzung

am:  07. Februar 2017

um: 16 Uhr

Ort: Gürzenich

Lyskircher Prunk- & Kostümsitzung

am: 21. Februar 2017

um: 19:45 Uhr

Ort: Gürzenich

Für die Veranstaltungen sind noch einige Restkarten an der Abendkasse erhältlich!

oder unter: http://www.lyskircher-junge.de/

 

©G.Weiden

Fotos (c)Weiden/Hielscher

 

 

Köln - 22. Januar 2017

KKG Fidele Zunftbrüder von1919 e. V.

 

8. Ausgabe der legendären Kneipensitzung

 

Gut gelaunt begrüßte Senatspräsident Bruno Grimbach am Freitag den bis zum

Bersten gefüllten Saal im Haus Schnackertz in Nippes zur diesjährigen 8. Ausgabe

der Kneipensitzung Selvs Jemaat. Die löstigen Knalltüten Kalli und Peter

übernahmen danach Kommando und Moderation und kündigten die

MüProGriBüSch-Mösche an. Diese sorgten im Laufe des Abends immer wieder dafür

dass sich die Jecken in den Alaaf-Modus sangen und schunkelten.

In welche Schwierigkeiten man geraten kann, wenn man für den Nachhauseweg den

falschen Bus erwischt erzählte dann sehr anschaulich Ne Schützejung und das Trio

Haargenau und Schnittig sorgte mit seinem emotions- und bewegungslos

gesungenen A Capella Gesang, dass das Publikum aufmerksam zuhörte. Die drei

Sahneschnittchen wurden erst nach einer Zugabe verabschiedet.

Die folgende Pantomime eines russischen Gewichthebers strapazierte die

Lachmuskeln der bunt kostümierten Jecken ganz erheblich und die Turbobienen

eroberten mit Ihren Parodien auf bekannte Schlager wie z.B. „Wie mein Name an der

Tür“, „Kölsche Jung“ oder „Dancing Queen“ den Saal im Handumdrehen und alle

schmetterten die Texte mit. Kalli und Peter fanden, dass dies die erste Rakete des

Abends wert war. Die löstijen Knalltüten von 1719 e.V. erarbeiteten – unter viel

Gelächter - gemeinsam mit den bunt kostümierten Jecken im Saal eine Satzung für

Ihren Verein.

Eine Gemeinschaftsbadewanne in einem Mehrparteienhaus und das Vertauschen

der Badetermine sorgte für einige Verwirrung zwischen einem überaus korrekten

Deutschen und einem türkischen Mitbewohner. Der sich entspannende Dialog

machte weder vor dem Terroristen als Beruf der Zukunft noch vor politischen

Feinheiten bzw. kulturellen Unterschieden halt, erinnerte entfernt an Loriot und

sorgte für die zweite Rakete des Abends. Bevor Mr. Trump das Auditorium in die

Pause schickte, brachte das Amazonenkorps reichlich Schwung und Elan auf die

Bühne und das Publikum honorierte dies mit tosendem Beifall.

Direkt danach heizte die schon legendäre Zunft-Garde Auwei dem Publikum so

richtig ein und hier war dann die dritte Rakete des Abends fällig.

Ne Wengkbüggel verschaffte dem den Jecken mit seinen Anektoden aus dem

Leben eine kleine Verschnaufpause bevor Marie-Luise Nikuta mit Ihrem

überschäumenden Temperament die Narren im Saal von den Bänken riss.

Feinsinnig diskutierten 3 Bräute, die sich auf dem Standesamt trafen, ob sie denn

nun heiraten sollten oder nicht . Die Antwort gab ein Zwiegespräch unter Eheleuten,

denn eine schrecklich glamouröse Familie gab Einblicke in Ihr Privatleben und

mehrfach erschallte der Ruf „Roobeeert“ durch den Saal. Mitmach-Yoga der anderen

Art zeigte die Lachma-Klatschma Gruppe, die im Hare Krishna-Fieber der 60ziger

Jahre steckengeblieben war.

Zwei in die Jahre gekommene Mariechen hatten dann so Ihre Schwierigkeiten mit

ihren Kostümen und die ulitmativ letzte Nummer des Abends, die Jecke Föös, rissen

mit einem Feuerwerk an bekannten Liedern der Bläack Föös, die Zuschauer von den

Bänken. Es wurde fleißig gesungen und geschunkelt. Ein wirklich toller Abend neigte

sich dem Ende entgegen.

©J.Frey

 

 

Köln – 22. Januar 2017

Prunk- und Kostümsitzung der Flittarder KG von 1934 e. V.

Der „Jözenich“ der Schäl Sick wurde auf links gedreht

Ausverkauftes Haus hieß es am Samstag als die Flittarder KG ihre Prunk- und Kostümsitzung startete. Über 1000 bunt kostümierte „Jecke“ füllten die Mülheimer Statdthalle, die in Köln liebevoll „Jözenich d´r Schäl Sick“ genannt wird.

Begrüßt wurden die Gäste von einem singenden Elferrat der von Sitzungspräsident Holger Kirsch an der Mundharmonika begleitet wurde. Gleich darauf wurde der „amtliche“ Teil der KG absolviert. Der ganze Senat erschien auf der Bühne um Berthold Utsch für seine 25 jährige Tätigkeit zum Ehrensenator zu ernennen. Sichtlich gerührt folgte Utsch der herzlichen Lobrede, gehalten von Präsident Henry Jahn, an ihn. Bei der Übergabe der Ehrenurkunde war er fast sprachlos, denn damit hatte er nicht gerechnet.

 

 

Mit etwas Verspätung wurde die offizielle Sitzung mit den Paveier gestartet und schon stand der Saal Kopf. Nur mit Zugabe durften die Musiker die Bühne verlassen. Trotz der ausgelassenen Stimmung folgte das Publikum den Vorträgen von Martin Schopps, Bernd Stelter und Marc Metzger sehr aufmerksam. Räuber, Kasalla und Domstürmer brachten die kostümierten Jecken ganz schön ins Schwitzen. Da wurde auf den Stühlen getanzt. Abräumer des Nachmittags waren die „Stattgarde Ahoi“, die mit kompletter Besetzung die Bühne stürmten. Bei den Tänzen der „Stattgarde Ahoi“ brach wahrer Jubel in der Stadthalle aus. Laut wurden Zugaben gefordert und auch gewährt. Den rauschenden Abschluss machten die Tanzgruppen „Echte Fründe“ die Kleinen wie die Großen.

Die Flittarder KG  von 1934 e. V. ist seit je her ein traditionsbewusster Familien-Verein, die immer schon die „Pänz“ mit einbezogen hat. So war es auch nicht verwunderlich, dass die 6 jährige Vicky sich zu ihrer Lieblingsband Kasalla auf die Bühne begab, den Bassisten Sebi am Arm schnappte um mit der Band zu schunkeln. Schunkeln geht am Besten in Augenhöhe und so ging Sebi auf die Knie. Mit ihm die ganze Band und….der gesamte Elferrat der sich mit auf die Bühne gesellt hatte. Das hat Köln noch nicht gesehen, einen Elferrat auf Knien schunkelnd um einem kleinen Mädchen eine Freude zu bereiten. Genau solche Aktionen macht die Flittarder KG aus.

Die „Pänz“ werden bei den Flittardern immer vordergründig gehalten. So gab es in diesem Jahr für die Künstler keinen Orden, sondern eine Flasche des KG eigenen Zaubertranks „Flittosil“. „Die Orden sind in diesem Jahr alle für die Kinder“, so Holger Kirsch.

Mehr Infos zur Flittarder KG

http://www.flittarderkg.de/

©G.Weiden

 

 

KÖLN – 22. Januar 2017

80 Jahre KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937

Jubiläums-Prunksitzung: feiern bis der Saal bebt

In festliche Abendgarderobe gekleidet, strömten rund 1500 Gäste (genau 1488) am Freitagabend in den Kristallsaal, um mit der KKG „Stromlose Ader“ ihr 80 jähriges Bestehen zu feiern und in die Session zu starten. Zu Ehren der KKG zogen zu Beginn die „Plaggeköpp“ ein, gefolgt vom Kölner Trifolium nebst Equipe. Dann ging es Schlag auf Schlag.

Jupp Menth „ne kölsche Schutzmann“, erntete für seine authentische Rede stehende Ovationen. Ausgelassen tanzten und schumkrltrm die Gäste zu den Vorträgen der Höhner und der Bläck Fööss. Niemand saß mehr auf seinem Stuhl, lieber ließ man zu heißen Samba-Rythmen die Hüften schwingen. Nach einer kurzen Pause folgte das närrische Publikum aufmerksam den reden von Guido Cantz und Marc Metzger. Bis zum letzten Platz hielten die beiden Redner ihr Publikum in Bann. Verabschiedet wurden sie mit Standing Ovations.

Die Paveier sorgten für ein Lichtermeer im Saal, bei ihrem Hit „Heimat“ ließen die Gäste Leuchtstäbe funkeln. Ein Bild das dem Betrachter eine Gänsehaut verschaffte. Martin Schopps mit seiner musikalischen Rede ließ das Publikum noch einmal aufatmen. Trotz später Stunde war auch hier das Publikum sehr Aufmerksam. Kasalla und Brings sorgten mit ihren Flotten Liedern für den krönenden Abschluss. Zum letzten Mal an diesem Abend hieß es: Höppe, Danze, Springe bis der Saal wackelt.

Ein großes Lob gebührt dem Präsidenten und Literaten der Gesellschaft Hans-Peter Houben. Er weiß was die Gäste wünschen und stellte ein Programm der Spitzenklasse zusammen. Dies bemerkte man auffälliger Weise am leeren Foyer und dem vollem Saal während der gesamten Veranstaltung.

Unter den Gästen befanden sich u. A.: Markus Ritterbach, der (noch) Präsident des Festkomittees Kölner Karneval, Henry Jahn Präsident der Flittarder KG und Frank Klever Präsident der KG Blau-Rot und das Kölner Dreigestirn von 2016.

Zur Jubiläums-Prunksitzung angereist waren: das Düsseldorfer Prinzenpaar von 2016, der Öcher Prinz von 2016 und die amtierenden Prinzenpaare aus Hillesheim und Kottenheim samt ihrem Gefolge.

Weitere Infos:

www.stromlose-ader.de

hier kann man auch Karten zur Prunksitzung 2018 verbindlich vorbestellen!

©G.Weiden

 

 

Köln – 21. Januar 2017

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße

Traditionelles Aufwiegen des Kölner Dreigestirns

Ein karnevalistisches Highlight ist das Aufwiegen des Kölner Trifoliums, d.h. der beiden Dreigestirne denn das Kinder-Dreigestirn wird gleich mitgewogen.So begrüßte Petula Schepers neben Prinz Stefan I., Bauer Andreas und Jungfrau Stefanie auch die kleinen Gegenstücke mit Prinz Konrad I. Bauer Jonas und Jungfrau Clara. Beide Dreigestirne wurden auf die Waage gebeten und los ging es. Bei 350 Kilo waren alle Sandsäcke als Gegengewicht aufgebraucht und die Waage hatte sich noch kein bisschen bewegt. Da hatte doch nicht jemand aus der Equipe seinen Fuß dazu benutzt die Waagschale unten zu halten? Sicherlich nicht, denn es wird ja nicht gemogelt. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht verkündete Frau Schepers: „Da das Gewicht nicht genau feststellbar ist, runden wir einfach mal auf 550 Kilo auf!“.  Das freute insbesondere Karin Fürhaupter, 1. Vorsitzende der Kölner Tafel e.V.. Denn nun gehen 550 Kilo Lebensmittel, bestehend aus Obst, Gemüse, Molkereiprodukten und Grundnahrungsmittel, an die Kölner Tafel. Von dort aus gehen die Lebensmittel an 32 verschiedene Jugendzentren in sozialen Brennpunkten.

 „Zwischen der Kölner Tafel und der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße besteht seit vielen Jahren eine enge Kooperation, und es ist uns eine Herzensangelegenheit bedürftigen zu helfen“, so Petula Schepers.

(c)G.Weiden

 

 

Köln - 19. Januar 2017

Neues Zuhause im Zoo: Sibirischer Tigerkater „Sergan“

Neuzugang im Kölner Zoo: Der Sibirische Tigerkater „Sergan“ lebt seit Anfang Dezember am Rhein. Er stammt aus dem Zoo Hodonin in der Tschechischen Republik. Seit etwa zwei Wochen ist er regelmäßig vormittags auf der Außenanlage zu sehen.

„Sergan“ wurde im Mai 2015 in Hodonin geboren. Dort lebte er mit seinem Wurfbruder und den Eltern zusammen, bevor er nach Köln kam. Er hat sich erstaunlich schnell eingelebt und kommt auf Zuruf der Pfleger verlässlich von der Außenanlage in seinen Stall. Momentan hat er noch großen Respekt vor seiner Mitbewohnerin, der 12-jährigen Tigerkatze „Hanya“. Der Zoo hält die beiden daher noch voneinander getrennt. „Hanya“ hat bereits zwei Würfe in Köln aufgezogen. Sie darf gemäß den Regeln des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nicht mehr züchten, da ihre Blutlinie im Programm sonst überrepräsentiert wäre. Der Kölner Zoo  wird deshalb Verhütungsmittel anwenden, um sie gemeinsam mit „Sergan“ auf der Außenanlage laufen lassen zu können. Später soll „Sergan“ mit einer neuen Partnerin züchten dürfen

Der Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, kommt im Amur- und Ussuri-Gebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen Rückgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch etwa 50 Tiere im Jahr 1940 haben sich die freilebenden Bestände durch konsequente Schutzmaßnahmen durch die russische Regierung wieder auf rund 400 erhöht. Auch im angrenzenden Nordostchina erholen sich dadurch die Bestände des Amur-Tigers langsam. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerstörung, Bejagung ihrer natürlichen Beute und – vor allem – der Wilderei zur Verwendung in der traditionellen chinesischen Heilmedizin. In letzterer wird jedem Körperteil des Tigers heilende Wirkung zugesprochen.

Inzwischen schätzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch etwa 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien mittlerweile über 850.000 Menschen.

Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme. Dazu zählt zum Beispiel das seit 1985 ins Leben gerufene Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). In ihm werden momentan 280 Amur-Tiger in 90 Haltungen koordiniert. Auch durch die Aufklärung der weltweit jährlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden in Höhe von jährlich rund 6 Millionen US-Dollar und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen. Wir hoffen, dass der Kölner Zoo später mit „Sergan“ wieder an seine Zuchterfolge anknüpfen kann.

Mitmachen & Unterstützter werden: die „Team Tiger Köln“-Initiativ

Amur-Tiger sind Publikumsmagneten im Kölner Zoo und gehören zu den Lieblingstieren der Besucher. Der Kölner Zoo hat vergangenen April eine Initiative gestartet, um das Großgehege noch naturnaher zu gestalten – und gleichzeitig Schutzprojekte für die letzten rund 550 in freier Wildbahn lebenden Amur-Tiger zu fördern. Der Kölner Zoo hat dafür mit dem WWF eine in dieser Form neuartige Artenschutzkooperation vereinbart.

Herzstück ist das „Team Tiger Köln“. Mitglied werden kann jeder, dem das Wohl der majestätischen Großkatzen am Herzen liegt. Der monatliche Mitgliedsbeitrag ab 15 Euro kommt der konkreten Projektarbeit von WWF und Zoo zugute: In Köln soll die Tigeranlage modernisiert werden. Parallel dazu werden Schutzmaßnahmen für Amur-Tiger im chinesisch-russischen Grenzgebiet unterstützt. Alle weiteren Informationen unter:

https://www.wwf.de/spenden-helfen/team-tiger-koeln/

Quelle: Zoo Köln

Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln – 18.Januar 2017

„Karneval macht Schule“ des Festausschuss Porzer Karneval e.V.

Guido´s kleine Rednerschule

Im Rahmen des Projektes vom Festausschuss Porzer Karneval „Karneval macht Schule“, hat Guido Cantz die Klassen der 4.Stufe von der GGS Porz Hauptstraße, in  Köln-Porz besucht. Auf dem Lehrplan der Schüler standen: Witze erzählen, Körpersprache, Bühnenauftritt und dem Ganzen Ausdruck verleihen. Die Schüler hatten die Aufgabe bekommen Witze vorzutragen und nach anfänglichem Lampenfieber klappte es auch ganz gut. Guido Cantz beobachtete die Kinder dabei ganz genau, erklärte dass man bei einem Bühnenauftritt niemals die Hände in den Hosentaschen verstecken sollte. Auch die geschlossene Körperhaltung, wie verschränkte Beine, sei ein NO GO denn wenn man so dasteht dann ist man ziemlich wackelig, also leichte Grätsche und munter drauf losgeplappert. Die „Pänz“ nahmen die Tipps des Fachmannes sofort auf und setzten diese auch um.

Da Kinder die nervös sind ziemlich schnell reden gab es von Guido gute Ratschläge zur deutlichen und langsameren Aussprache und natürlich zur Pointen-Setzung. Da die Kinder mit Eifer dabei waren, klappte es immer besser. Einige der vorgetragenen Witze wurden auseinander gepflückt um den Grund herauszufinden wieso man diesen lustig fand. Die Schüler staunten nicht schlecht, dass die größten Lacher im Überraschungsmoment liegen und lernten eine gute Pointe ist immer die, wo das Publikum nicht mit rechnet.

Viele der Kinder, insgesamt waren es 60 Schüler aufgeteilt in 2 Stunden, verloren schnell die Scheu und so mancher kleine Auftritt war schon Bühnenreif.

 

„Karneval macht Schule“, eine Initiative des Festausschuss Porzer Karneval, wurde im letzten Jahr ins Leben gerufen. Beginnend mit einer Eiler Grundschule wird in jedem Jahr ein anderes Viertel in den Genuss kommen, dass eine ihrer Schulen besucht wird. Für das nächste Jahr steht Ensen auf dem Plan. Der „karnevalistische Unterricht“ dauert ca. 3 Monate.

Der Festausschuss Porzer Karneval hat in diesem Schuljahr schon zahlreiche Gast-Dozenten mitgebracht, die den Schülerinnen und Schülern das Brauchtum „Karneval“ von Grund auf beigebracht haben. Das Projekt läuft noch bis zum Aschermittwoch. Schon jetzt fiebern die Kinder dem Höhepunkt des Projektes zu. Sie werden an der Spitze des Porzer Rosensonntagszuges mitgehen und auf diesem Weg einen Karnevalszug aus einer ungewohnten Perspektive erleben. Für diese Teilnahme werden die Kinder in den kommenden Wochen eigene Kostüme gestalten und anfertigen. Im Fokus steht dabei das Porzer Karnevalsmotto der Session 2017: „En Schull und Famillich et Brauchtum liere, zosamme Fastelovend fiere“.

 

Ziele des „Karneval macht Schule“ Projekts:

Erlebbare Integration in Köln-Porz - Kinder, egal welcher Herkunft,
wird der Ursprung, der Sinn und das Brauchtum des Karnevals näher gebracht.

Bei dem Projekt hat sich der Festausschuss Porzer Karneval e.V. vorgenommen, Kindern, egal welcher Herkunft, den Ursprung, den Sinn und das Brauchtum des Karnevals näher zu bringen. "Wir möchten damit ein wenig "Saat" ausbringen, um Kinder für den Karneval und für ein Engagement im Ehrenamt und im Verein zu begeistern. Kinder und Jugendliche erleben immer weniger gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch soziale Netzwerke, Computerspiele und "Handy-Sucht" tritt der Wunsch nach Gruppengefühl und gemeinsamen persönlichen Erlebnissen innerhalb von Freundeskreisen immer weiter in den Hintergrund." so der Präsident Stephan Demmer des Vereins FAS. Weiter sagt er: " Wir möchten den Kindern schon im Grundschulalter deutlich machen, dass sich durch gemeinsame Aktivitäten, die in Brauchtumsvereinen unternommen werden, Freundeskreise bilden können und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird[...] Der Begriff "Integration" wird nicht nur versprochen, sondern sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell erlebbar gemacht."

Als Projektstätten wurde Porzer Grundschulen ausgewählt, in denen den Schülern in einzelnen Modulen der Karneval näher gebracht wird. Unterstützend stehen hierfür diverse, zum Teil auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Gastdozenten, u.a. Guido Cantz, ehrenamtlich zur Verfügung, jedoch fallen Kosten für die Unterrichtsmaterialien oder Veranstaltungen an.


Förderung
Die Mittel für das Projekt, wie z.B. Wurfmaterial, Materialtransport, Lehrmittel, usw. sollen den Kindern kostenlos zugänglich gemacht werden. Fahrzeuge zu Transportzwecken, sowie für den Karnevalsumzug stehen zur Verfügung. Weiterhin sind diverse Ausflüge wie z.B. zur Wagenbauhalle des Porzer Dreigestirnswagens geplant und zusätzlich müssen Lehrmittel und Bücher angeschafft werden.


Besonderheiten
Das Projekt begleitet eine Porzer Grundschule direkt in Ihrer Nachbarschaft. Diese Schule wird bis zum Aschermittwoch 2017 begleitet. Anschließend wird eine neue Schule ausgewählt, an der das Projekt umgesetzt werden soll. So soll Jahr für Jahr eine andere Schule begleitet werden und somit in den kommenden Jahren vielen hundert Kindern das Brauchtum „Karneval“ gelehrt werden, um somit dieses in die Porzer Gesellschaft zu bringen.

Denn Karneval bedeutet nicht nur Feiern, sondern auch Brauchtum.

 

 

Köln – 17. Januar 2017

DOPPELPREMIERE für Pläsier und die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH

Vergnügen bereiten, froh und heiter stimmen, Spaß und Stimmung, all das steht für
Pläsier. Genau deshalb haben sich Eva Soujon, Sabi Offergeld, Julia Soujon, Gregor
Sitarski, Manuel Brüssel und Tobi für den Bandnamen „PLÄSIER“ entschieden.
Ihren Spaß und ihr Vergnügen am Musizieren springt auf das Publikum über wie
ein glühender Funke. Mit ‘Kölle stand op’, landeten sie ihren ersten großen Hit und
„Pläsier“ erhielt hierfür den Nachwuchspreis der „Kajuja“. Der neueste Pläsier-Hit ‘Dat
hööt nit op’ entstand unter Mitwirken von Björn Heuser und beschreibt die Liebe der
Musiker zu ihrer Stadt. Jetzt nach drei Jahren Bandgeschichte darf Pläsier zum ersten
Mal die Bühne der Lanxess Arena bespielen.
Zum Auftritt:
Zum ersten Mal veranstaltet die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH am 15.01.2017
in der Lanxess Arena eine riesengroße Party für die ganz Kleinen: die 1. Lachende
PÄNZarena - eine tolle Sause, die für jede Menge Spaß für alle Kinder garantiert.
Nicht nur eine Premiere für das Hofner Team, sondern auch für die KölschPopRocker
von Pläsier.
Die Sechs haben keinerlei Berührungsängste und holen die Kinder kurzerhand auf die
Bühne, um dort mit ihnen zu singen, zu tanzen und zu schunkeln. Die Kinder haben
ganz offensichtlich ihren Spaß und sind bis zum letzten Ton nicht mehr von der Bühne
herunterzuholen.
Sängerin Sabi ist sichtlich gerührt, als sie bei der Ballade ‚Nemm mich en d’r Ärm‘ die
passenden Worte ‚‘Momente wie fotojrafeet - Momente för de Iwigkeit - Momente,
die do nit verjiss, för kein Jeld vun d’r Welt do mieh kriss.’ singt.
Pläsier sind stolz nach 3 Jahren Bandbestehen, auf der Premiere der 1. Lachenden
PÄNZarena spielen zu dürfen. Das hätten wir uns so schnell nicht erträumen lassen –
eine Ehre für uns!‘ so Gitarrist Manu.
Der Termin für die zweite PÄNZarena wurde auch bereits bekannt gegeben. Groß und
Klein sollten sich den 27.01.2018 schon mal im Kalender markieren - Karten dafür
gibt es ab dem 24. April 2017.
Am 01. Februar 2017 spielen Pläsier wieder für ihre kleinsten Fans und lassen Kinderherzen
höher schlagen. Die Kita Blumenallee, in welcher bereits das designierte
Dreigestirn und Kasalla zu Gast waren, hat die Sechs eingeladen und freut sich bereits
seit Wochen auf den Auftritt.
Pläsier sind in ihrer dritten Session gefragt wie nie und bespielen zahlreiche Bühnen
von den Sartory-Sälen angefangen, über den Kristallsaal, bis hin zum Theater am
Tanzbrunnen.
Alle Informationen über weitere Termine erhalten Sie unter www.pläsier/termine.
Weitere Fotos und Videos unter:
https://www.facebook.com/lachendekoelnarena/videos/1803299776589124/,
https://www.facebook.com/sabrina.offergeld/videos/10154842945778745/

 

Veranstalter: Konzert-Hofner / www.konzert-hofner.com
(c)Vera Drewke

 

 

Köln - 16. Januar 2017

Probetraining des Kindertanzcorps der Blau Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V.

Wir laden alle tanzbegeisterten Mädchen und Jungen zwischen 6 und 15 Jahren zum Probetraining ein.

Wo, in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule (Sportplatzstrasse in Wahn/Wahnheide)
Wann, am 17.03.2017, 24.03.2017 und 31.03.2017 treffen wir uns um 17:15H in der Halle
Trainingsdauer: von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Es müssen alle drei Termine wahrgenommen werden!

Also auf geht es, wir freuen uns auf Euch!
Es erwartet Euch eine tolles Kindertanzcorps mit viel Spaß

Kontakt: Petra Huben Kindertanzcorpsleitung
petra.huben@bwf-wahn.de
Tel.: 02203-66919 oder 0162680980

 

Köln - 12. Januar 2017

Vorfreude XXL im Kölner Zoo:

Vierfacher Elefantennachwuchs kündigt sich an

Besucher des Kölner Zoos können 2017 gleich mehrfach ihr „graues Wunder“ erleben. Vier Kühe der Elefantenherde erwarten im Laufe des Jahres Jungtiere. „Dass sich so viel Nachwuchs auf einmal ankündigt, ist eine tolle Bestätigung für unser Haltungskonzept“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Dank der Größe des 2004 komplett neu gebauten Elefantenparks können die Tiere bei uns in ihrem natürlichen Herden- und Sozialverband leben. Der menschliche Kontakt ist auf ein Minimum reduziert. Das gilt auch für die Geburten. Die Jungtiere werden ganz natürlich und ohne unsere Einflussnahme geboren, so wie es auch in der Natur passiert“, so Prof. Pagel.
 
Für alle Kölner besonders schön: Auch „Marlar“ ist trächtig. Sie war 2006 das erste Jungtier, das im kurz zuvor eröffneten, 20.000 Quadratmeter großen Elefantenpark zur Welt gekommen ist. Auch das zweite „kölsche Mädsche“, die 2007 im Zoo geborene „Maha Kumari“, sowie die aus Thailand stammenden Elefantenkühe „Kreeblamduan“ und „Tong Koon“ sind tragend. Vater aller vier Jungtiere wird „Sang Raja“. Er ist der jüngere der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen.
 
Die Kölner Elefantenherde umfasst heute 13 Mitglieder. Jüngster Zugang ist „La Min Kyaw“. Er wurde Mitte März 2016 von Mutter „Shu Tu Zar“ im Zoo geboren. Der sehr temperamentvolle und neugierige Bulle wird von den Pflegern „Speedy“ genannt. Denn der kleine „Wibbelstetz“ schafft es nur ausgesprochen selten, Beine und Rüssel still zu halten.
 
Fotos: (c)Werner Scheurer

 

 

Köln – 12. Januar 2017

Flittarder KG von 1934 e.V. – Seniorensitzung

120 närrische Senioren trafen sich zum 11. „Mettwochsnohmeddachsfastelovendskaffeeklatsch“

 

Nach dreijähriger Zwangspause fand am Mittwoch, den 11. Januar 2017, endlich wieder die Seniorensitzung der Pfarrgemeinde St. Hubertus in Flittard statt. 120 bunt köstümierte Flittarder „Jecke“, im gehobenen Mittelalter, strömten um 14:00 Uhr in den Saal des Pfarrheims um sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und anschließend abzufeiern. Musikalisch untermalt wurde das Kaffeekränzchen von Andreas Konrads, der die Gäste mit kölschen Melodien unterhielt. Pünktlich um 15:00 Uhr begrüßte Henry Jahn, Präsident der Flittarder KG, die Gäste und übergab sein Mikro im Anschluss an Holger Kirsch (Prinz 2015). Locker und souverän führte Holger durch das Programm.

 

Das Schüler-Dreigestirn der Grundschule am Feldrain erorberte die Bühne. Natürlich mit ihrer Equipe, allen voran der Fahnenträger Yannick Bergreen.

Jungfrau – Elfi Atali, Prinz – Erik Heister und Bauer – Sebastian Braun schritten hoheitsvoll durch den Saal gefolgt von ihrem Zeitmesser (Prinzenführer) Matthias Siebel. Ihre Tanzmarie – Mathilda Decker folgte Kusshändchen werfend dem ganzen „Schmölzje“. Die zweite Tanzmarie – Aysin Kaya, war leider verhindert. Damit das Kinder-Dreigestirn bei den Auftritten seiner Aufgabe gerecht wird, wurden sie teilweise von Ex-Prinz und –Bauer, H. Kirsch und M. Müller, ausstaffiert. Auch wenn das Lampenfieber noch vordergründig ist, werden diese jungen Menschen ihres Amtes sehr gerecht. Wie ihre großen Vorbilder sind sie auf der Bühne locker und reden frei von der Leber weg. Mit lautem Applaus wurden sie von der Bühne entlassen.

Danach erfreuten die „Pänz“ der Tanzgruppe ECHTE FRÜNDE das Publikum mit ihren Tänzen zu kölschen Hits. Gar nicht so einfach bei 49 quirligen Akteuren auf einer eigentlich zu kleinen Bühne, doch wer tanzen kann dem macht das nichts. Dass sie dies können bewiesen die Echte Fründe-Pänz wieder einmal, selbst die kleinsten Echten Fründe sind mit Feuereifer dabei und machen bei Hebefiguren und Bilddarstellungen mit. Die Tänzer/innen wurden erst nach Zugaben von der Bühne gelassen. Die Pänz der Echte Fründe feiern in diesem Jahr ihr 10 jähriges Jubiläum, die großen Fründe ihr 20. Jähriges Bestehen. Diese zwei „Geburtstage“ wurden im Sessionsorden der Flittarder KG festgehalten.

Nächster Höhepunkt im Programm „Paul Posthorn“ (Heinz Pohl) der mit seiner vergnüglichen rede Lachtränen in die Gesichter der Besucher zauberte. Besonders die in seiner Rede vorkommenden, lästige Schwiegermutter hatte es dem Publikum angetan. Auch er wurde nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Begeistert war das närrische Publikum von dem 16 jährigen Timo Schwarzendahl alias „ne Frechdachs“. Souverän wie ein „alter Hase“ überspielte er eine kleine Technische Störung mit seinen lockeren Sprüchen, wie es sich für einen Frechdachs gehört. Mit seine „One-Man-Show“ unterhielt er sein Publikum über eine halbe Stunde lang, zunächst mit ruhigen Liedern zum Schunkeln, doch das die Flittarder Senioren (auch wenn die 70+ erreicht haben) noch richtig feiern können zeigte sich bei Titel wie „Kölsche Jung“ von Brings oder „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Da blieb fast niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen. Begeistert sangen, tanzten und klatschten die junggebliebenen Alten mit. Dank an den jungen Künstler: Standing Ovations!

Letzter Punkt im Programm waren die Altreucher und die Domhätzjer, die gemeinsam auf der Bühne standen um die ausgelassenen Besucher mit einem Ostermann-Medley zu unterhalten. Sie spielten auch ihre eigenen, meist ruhigeren Song. Doch zu ruhig ist auch nix für Senioren. Bei dem flotten Titel der Domhätzjer „Mädche us d´r eetzte Reih“, zeigten die Flittarder, dass auch die älteren Mädchen immer noch in der ersten Reihe zu finden sind, wenn es heißt: Fründe treffe un fiere!

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch ein kleines „Schmankerl“. Holger Kirsch holte seine Mundharmonika vor und spielte zu Ehren der Senioren, dem Wunsch nach einer Zugabe folgte er selbstverständlich auch.

Ein herrlicher Nachmittag ging vorrüber, mit lächelnden und glücklichen Gesichtern verließen die Besucher die Veranstaltung, einige nahmen ihre Rollatoren (die waren im Flur geparkt) wieder in Besitz oder ließen sich abholen. Aber eins ist sicher, sie haben ein paar Stunden all ihre Alltagssorgen und Wehwehchen vergessen und nur Spaß an d´r Freud gehabt. Da gilt es ein dickes Lob an die Flittarder KG zu richten, die so auf ihre älteren Mitmenschen bedacht sind.

Die Flitterder KG bedankt sich insbesonder bei der kath. Frauengemeinschaft, hrem "Feldhillije" Pfarrer Michael Cziba und der Pfarrgeinde St. Hubertus als Veranstalter, ohne die dieses schöne Fest nicht hätte stattfinden Können.

Infos zu  der Flittarder KG:

http://www.flittarderkg.de/

 

©G.Weiden

 

 

Köln – 11. Januar 2017

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße stellt Bühnenbild im Kölner Gürzenich vor

Seit über 50 Jahren verwandelt die GALERIA Kaufhof GmbH den Gürzenich mit passender Dekoration zum jeweiligen Sessions-Motto. Petula Schepers, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, Bernhard Conin, Geschäftsführer von KölnKongress und Markus Ritterbach, Präsident des Kölner Festkomitees stellten das neue Bühnenbild passend zum Motto 2017 „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ vor.

 

 

 

In Abstimmung mit dem Festkomitee sind auch in diesem Jahr viele Ideen realisiert worden. Die deutlichste Veränderung ist die mittig integrierte große LED-Wand. Während der Veranstaltungen werden auf dieser Wand Einspieler gezeigt, die auf das Sessions-Motto und die einzelnen Gesellschaften eingehen. Der Rahmen zeigt weiterhin die die Kölner Stadt-Silhouette. Die großen Kronleuchter im Saal tragen an den Ringen das Sessions-Motto. Die Säulen der Fahnenmaste wurden mit bunten Folien verziert, so dass der Saal durch die extra Farbgebung mehr optische Tiefe erhält.

Die Rückseite des Bühnenbildes und die Unterkonstruktion, für die über 20 Meter lange und 10 Meter tiefe Bühne, wurden auch in diesem Jahr modernisiert. So wurde mehr Raum für die Unterbringung von Technik und Equipment während der Session geschaffen.

„Trotz aller Moderne, die dieses Bühnenbild im Sessions-Motto vereint, haben wir nicht nur die neueste Technik und Verarbeitungsmethoden verwendet, sondern auch die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigt“, erläuterte Petula Schepers. Es konnten teilweise  Stoffe, Fahnen und andere Materialien wieder verwendet werden. Weiterhin wurden recyclebare Materialen eingesetzt. Insgesamt wurden 1,4 km Stoff und 1 km Baulatten verarbeitet.

Der Architekt Roberto Campione und 3 Firmen und rund 20 Mitarbeitern haben in nur sechs Wochen

Ihr Können unter Beweis gestellt und ein XXL Mottobild geschaffen das mit der neuesten Technik ausgestattet ist.

 

(c)G.Weiden

 

 

Köln - 10. Januar 2017

KVB und Paveier präsentieren neue Bahn

 
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und die Paveier haben am Dienstag auf dem Neumarkt gemeinsam eine neue Stadtbahn präsentiert. Der Wagen ist im Stil eines Airstreamers, eines silberfarbenen amerikanischen Großraumwohnwagens, gestaltet und zeigt die sechs Mitglieder der kölschen Band. Die vom Grafiker Werner Horn gestaltete Bahn wird zunächst ein Jahr lang im Niederflurnetz (Linien 1, 7, 9, 12 und 15) eingesetzt.
 
„Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach Bahnen mit traditionsreichen Sängern und Bands gestaltet“, sagte KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske und erinnerte an die Wagen mit Tommy Engel, Wolfgang Niedecken und Brings.
„Und da die Paveier im vergangenen Jahr ihr 33-jähriges Bestehen und damit ein kölsches Jubiläum gefeiert haben, war das für uns ein guter Anlass für eine Kooperation.“
 
 
 
 
„Wir sind stolz auf die neue Paveier-Bahn“, sagte Schlagzeuger Johannes Gokus im Namen der Band. „Als wir den Entwurf gesehen haben, bekamen wir eine Gänsehaut.“ Dass die Bahn jetzt über Monate durch Köln fahre, sei „etwas ganz Außergewöhnliches“. Die Idee, die Bahn in eine Art Airstreamer zu verwandeln, sei der Band nach entsprechenden Fotoaufnahmen mit dem Kölner Fotografen Manfred Esser gekommen.
(Quelle: KVB)
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln – 09. Januar 2017

Sessionsauftakt der KG Blau-Rot 1969 e.V. Köln

Grandiose Mädchensitzung im Kristallsaal

Am Samstagnachmittag, den 08.Januar, war es endlich wieder soweit. Die Session wurde bei der KG Blau-Rot mit ihrer traditionellen Mädchensitzung eingeleitet. Rund 1100 jecke „Wiever“ strömten in den Kristallsaal um zu feiern.

Pünktlich um 15:00 Uhr startete das Bühnenprogramm mit dem Dellbröcker Buure Schnäuzerballett. Angeheizt von der flotten Musik zu den männlich-eleganten Tänzen wurde anschließend Guido Cantz freudig begrüßt. Seiner Rede folgten die Damen gebannt und es gab bei der ein oder anderen Lachtränen zu sehen. Doch dann ging es, im wahrsten Sinne des Wortes, die Post ab. Die Paveier betraten den Saal und die Mädels stürmten zur Bühne. Jetzt wurde gesungen, geschunkelt und getanzt, der Kristallsaal brodelte. Nach einer halben Stunde verließ die Band die Bühne und die Mädels konnten körperlich ausruhen und der Rede von Marc Metzger lauschen. Es ist schon erstaunlich wie er mit einer Rede die, nach eigener Aussage von Marc, eigentlich ja gar keine ist, nicht nur sein Publikum sondern auch den gesamten Elferrat in Bann hält. Mit Marita Köllner und den Räubern ging es weiter im Programm. Singen, tanzen, schunkeln, schwitzen! Wie gut das man sich in der Pause bei einem oder zwei lecker Kölsch etwas beruhigen konnte.

Der zweite Teil der Veranstaltung wurde von den Blauen Funken eingeleitet. Mit ihren blitzenden „Zabeln“ (Säbel), dem „Stippeföttche-Danz“ und ihrem wunderbaren Tanzpaar, hielten sie die feierwütigen Mädels bei Laune. Dann  hieß es „Jetz jitt et Kasalla“ und die breite Bühne schien nicht breit genug bei all dem Damen die in der ersten Reihe stehen wollten um ganz nah bei ihrer Band zu stehen. Es gab kein Halten mehr, niemand saß mehr auf seinem Platz sondern stand darauf. Eigentlich saß keine der Mädchen mehr bei dem restlichen Programm. Die Klüngelköpp, das Thorrer Schnäuzer Ballett und die Micky Brühl Band gaben sich die Klinke in die Hand. Kein Wunder das die Damen direkt dort stehen blieben wo sie waren, vor der Bühne oder auf den Stühlen.

Rundherum ein herrlicher Abend für die Damen, mit Programm der Güteklasse A , mit Wohlfühl-Garantie und einer Menge Spaß an d´r Freud. Wie immer war die Mädchensitzung schnell ausverkauft. Wer sich also für nächstes Jahr eine Karte besorgen möchte, sollte dieses möglichst bald tun.

Weitere Veranstaltungen der KG Blau-Rot 1969 e.V. Köln

Am 21. Januar 2017 der „Herrenschoppen“ – bis es dämmert. Mit dabei sind die Micky Brühl Band, die Filue, Cat Ballou, Schäng und ein Augen- und Ohrenschmaus die Funky Marys.

Veranstaltungsort: Marriott Hotel Köln

Beginn: 17:17 Uhr

Entree: 30,30 €

Es sind noch Restkarten zu haben!

Am 25. Februar die "Kostümsitzung mir viel Prunk". Diese Sitzung wird von der Kg Blau-Rot und der KKG Stromlose Ader gemeinsam präsentiert. An diesem Abend werden die närrischen Gäste von Kasalla, Paveier, Marc Metzger, Domstädter, dem Dreigestirn, Martin Schopps, den Domstürmern, Bernd Stelter und Fritz Schopps unterhalten.

Ort: Kongress-Saal Kölnmesse

Beginn: 18:00 Uhr

Entree: 37,00 €

Auch hier gibt es noch einige Restkarten!

Kartenverkauf unter: 0221/360 1256 oder 0221/ 68 88 45 oder 02204/ 767 226

Weitere Infos unter:

www.kg-blau-rot.de

 

©G.Weiden

 

 

 

Ordensabend der Großen Mülheimer KG e.V. 1903

Die GMKG hatte zum geselligen Ordensabend geladen. Zahlreiche Gäste folgten dieser Einladung, darunter die Vorstände befreundeten Gesellschaften sowie eine bemerkenswerte Abordnung der Medienklaafer  und der Stammtisch der Pressesprecher im Kölner Karneval. Hier konnten sich die Karnevalisten und die anderen Gäste untereinander austauschen bei einem lecker Kölsch und Kölschem Buffet. Ein gemütlicher Abend mit Ehrungen, der Vorführung  der „Rheinmatrosen“ und „Minis“ mit ihren neuen Tänzen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte , mit Keyboard und Gesang, Andreas Jurek. Eine Spende in Höhe von 2.000 €  wurde an den Don Bosco Club, zur Unterstützung der Jugendarbeit in Mülheim, gereicht.

Die Orden

Entworfen wurde der Sessions- sowie der Damenorden von Dekorationsmeister Egon Becker.

Der Sessions-Orden ist ein Blick auf die Bühne und zeigt den Elferrat und die tanzenden Rheinmatrosen.

Der Damenorden ist ein wahres Schmuckstück das jede Dame ziert. Eine stilvolle Blüte in Steinchen gefasst zieht alle Blicke auf sich.

 

 

Die Ehrungen

Mark Doppelfeld,Dr, Achim Schumacher und Martin Zobel wurden zum Senator ernannt und erhielten die entsprechende Mütze neben der Beurkundung.

Hans Mehren wurde zum Ratsherren benannt.

Für ihre langjährigen Verdienste  in der GMKG erhielten die Ratsherren, Fritz Bolz und Walter Kau, die höchste Ehrung der Gesellschaft: Das goldene Steuerrad mit Brillanten. Walter Kau ist derzeit ebenfalls Senatspräsident der GMKG.

Das Amt des Herolds wird ab dieser Session von Uli Sowade übernommen.

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  Köln – 08. Januar 2017

Konzert zu Gunsten der Aidshilfe Köln

Krageknöpp „unplugged“ und in großer Besetzung

Zum 6. Mal in Folge fand das Neujahrs-Konzert der Krageknöpp im Brauhaus Sion statt. Der musikalische Abend stand ganz unter dem Motto:

„NULL TOLERANZ FÜR INTOLERANZ GEGENÜBER MENSCHEN MIT HIV“

Elfi Scho-Antwerpes, MdB und Bürgermeisterin der Stadt Köln, übernahm die Schirmherrschaft des besonderen Konzertes. Um dem Thema gerecht zu werden haben sich die Knöpp ganz bewusst für die ruhigere Konzert-Variante im unplugged Sound entschieden. Ganz besonders freuten sich die Musiker über die musikalische Unterstützung namhafter Kollegen die sie für sich gewinnen konnten. Mit Heiko Braun(u.a. Tommy Engel Band) an den Percussions, dem Saxophonisten David Brück (ex Kuhl un de Gäng) und dem Gitarristen Björn Dittrich( ehemals Kribbelköpp) gab es einen ganz neuen und speziellen  Sound zu hören.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Kollegen für das Konzert gewinnen konnten. Für uns waren das spezielle Momente. Das werden wir sicher nicht vergessen“, so Keyboarder Thomas Mosbach nach dem Konzert. Gitarrist Guido Braun ergänzte: „Wäre doch schöndies zu wiederholen“.

Das meinte auch das Publikum in der gut gefüllten alten Braustube im Sion. Bei dem abwechslungsreichen Programm war für jeden etwas dabei. Alte, lange nicht gespielte Songs in neuem Gewand, zu Herzen gehende Balladen und ihre neusten Hits hatten die Krageknöpp in ihrem Gepäck. Es fehlte auch nicht an verschiedenen Coverversionen, die immer wieder vom Publikum gefordert werden, wie z.B. „Halleluja“, das eigentlich nur zu Weihnachtskonzerten gespielt wird. Hierbei wurde ganz deutlich das Frontsänger Sven Ohrem keineswegs Verstärker braucht um mit seiner Stimme auch den letzten Zuhörer im Saal zu erreichen.

Fazit des Abends: Krageknöpp Deluxe, viele neue Songs und ältere im neuen Sound, neue Bühne im Sion, so hat man die Knöpp noch nicht gesehen und gehört. Absolut empfehlenswert!

Ein ganz besonderer Dank an die Technik, ohne die der Sound und die Lichteffekte nicht so hervorragend zum Tragen gekommen wären.

Weitere Infos zur Band:

www.krageknoepp.de

Infos zur Aids-Hilfe Köln:

www.aidshilfe-koeln.de

©G.Weiden

 

 

Köln - 06. Januar 2017

Ehemaligen-Treffen der Porzer Dreigestirne

Es ist eine schöne Tradition, dass sich jeweils am Donnerstag nach der Prinzenproklamation die

ehemaligen Porzer Dreigestirne treffen. Somit laden wir herzlich ein zum:

34. Treffen der Ehemaligen Porzer Dreigestirne

am Donnerstag, dem 12. Januar 2017 um 19.30 Uhr

im Restaurant Groov Terrasse in Zündorf

Wie in den vergangenen Jahren bewährt, so möchten wir auch in 2017 den Abend wieder mit

eigenen Beiträgen aus den eigenen Reihen gestalten. Musikalisch wird uns Mister Musik, Jürgen Vorrath unterhalten.

Wir wollen einen netten Abend verbringen und das Dreigestirn der vergangenen Session mit der

erprobten Zeremonie in unseren Kreis aufnehmen.

Die Aufnahme des Porzer Dreigestirn 2016 findet gegen 21:30 Uhr statt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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