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Köln – 18. Februar 2017

 

Karnevals-Talentprobe 2017

Der Auftakt zur Talentproben-Saison am Karnevalsfreitag ist Kult

Photo: Daniela Decker; v.l.n.r.: Lukas Wachten, Linus und Bastian Ebel

 

 

Traditionell findet die erste Linus' Talentprobe am Karnevals-Freitag, in diesem Jahr also am 24. Februar 2017 im Theater am Tanzbrunnen statt und ist im Veranstaltungskalender nicht nur kölscher Jecken immer dick markiert.

 

In einer guten Woche ist es wieder soweit: Moderator Linus, auch in diesem Jahr unterstützt von seinen Talent-Experten Bastian Ebel und Lukas Wachten, läutet zu Fanfarenklängen aus dem Film Rocky die nächste Runde der Talentprobe ein.

 

Auf der Bühne dabei sind die Talentproben-Showband unter der bewährten Leitung von Stephan Schleiner, Profi-Tänzer Verena und Michael und auch wieder Köbine Nicky.

Natürlich bleiben die zehn Talente die eigentlichen Helden jeder Linus‘ Talentprobe. Das einmalige und gefürchtete Publikum pfeift die hoffnungsvollen Stars und Sternchen entweder gnadenlos aus, oder es feiert sie (und sich selbst) mit Ausdauer und Begeisterung.

Und Moderator Linus hat das Partyvolk im Griff, begleitet aber auch die Talente mit Lob, Tadel und oft genug auch mit Trost – und er wird sicherlich jede Gelegenheit nutzen, richtig karnevalistischen Blödsinn zu machen und das ganze Theater Kopf stehen zu lassen.

 

Ein besonderes Highlight des Abends ist die anschließende, alljährliche Karnevalsparty:
reges Treiben, tolle Stimmung, ausgelassen feiern die Jecken im Theater am Tanzbrunnen.
DJ Pop Syndicat legt aktuelle Dance-Charts, die beste Karnevalsmusik und die größten Party-Hits auf und bringt damit den Dancefloor bis spät in die Nacht zum Beben – oder zum Schunkeln …

 

 

Linus‘ Talentprobe am Karnevalsfreitag, 24. Februar 2017


Eintritt ab 18 Jahren

Beginn: 20:00 Uhr, Einlaß: 18:30 Uhr

Eintritt: 23,- € inkl. VVK-Gebühren

Tickets an allen KölnTicket-Vorverkaufsstellen oder unter 0221-2801

Abendkasse: 27,- €
 

 

 

Insgesamt wird es 2017 wieder sechs Shows und ein großes Finale geben.
Und nach jeder Veranstaltung werden alle Akteure mit dem Publikum ab 22:00 Uhr
bei der After Show Party im Theater am Tanzbrunnen ausgelassen feiern können.

 

Linus’ Talentprobe - weitere Termine 2017


Tanzbrunnen Open Air, immer 20:00 Uhr;
After-Show-Party ab 22:00 Uhr im Theater am Tanzbrunnen

 

-        Freitag, 5. Mai 2017

-        Freitag, 2. Juni 2017

-        Freitag, 7. Juli 2017

-        Freitag, 4. August 2017 in White

-        Freitag, 15. September 2017

-        Freitag, 29. September 2017, das Große Finale im Theater am Tanzbrunnen,
inkl. After-Show-Party

 

Infos zur Linus’ Talentprobe: linus-talentprobe.de

 

 

Köln – 15. Februar 2017

Helme für die Domstürmer

Da staunten Micky Nauber und seine Mannen nicht schlecht, als Sitzungsleiter und Schatzmeister der Fidelen Zunftbrüder Reinhard Müller bei der Frack-trifft- Kostümsitzung im Maritim die Domstürmer zum jecken 11. Jubiläum mit Seil, Karabinerhaken und Sicherheitshelmen ausstattete. Auch einen Erlaubnisschein zur Domdachbesteigung hatte er im Gepäck und erklärte dem völlig perplexen Leadsänger dass man die Band zu einer Domdachführung einladen wolle. Micky bedankte sich herzlich und dann durften die Fünf endlich die vom Publikum geforderte Zugabe spielen.

 

Die Nippeser Bürgerwehr und die Klüngelköpp heizten dem gut gefüllten Saal schon zu Beginn ein und brachten ihn in Hochstimmung. Guido Cantz mit seiner humorvollhintergründigen Rede und die jungen Trompeter schlugen eher die leiseren Töne an, bevor das Dreigestirn - das als Zweigestirn kam - wieder Stimmung in den Saal brachte. Da Prinz Stefan erkrankt war, erbot sich Sitzungsleiter Müller seinen Platz einzunehmen.

Wolfgang Bosbach, der direkt aus Berlin von der Wahl des Bundespräsidenten eingeflogen war, wurde dann auf die Bühne gebeten und dort durch Theo Schäfges, Präsident der Gesellschaft und Ingo Pohlkötter, Vizepräsident der Gesellschaft zum Ehrenzunftbruder ernannt. Bosbach, der in Begleitung seiner Tochter war, bedankte sich und erklärte, dass es für einen Jungen aus dem Bergischen Land eine große Ehre sei, solch eine Auszeichnung zu bekommen. Er gab den Narren im Saal noch mit auf den Weg dass sie nur Politiker wählen sollten die auch herzlich lachen können.

Danach rissen die Rabaue den Saal von den Stühlen bevor es dann in die wohlverdiente Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Abteilung brachten Prinz Almklausi I. und Prinzessin Maritta I. von der Gesellschaft Möbelwagen e.V. seit 1897, die mit einer Delegation aus Stuttgart angereist waren, den Saal in Stimmung. Besonders Prinz Almklausi, der in Mallorca als Sänger bekannt ist, heizte den Jecken so richtig ein, bevor Querbeat den Saal auf links drehte.

Die Zunft-Müüs versetzten dann das Publikum in Staunen, mit ihren ausgefeilten Tanzschritten, Hebungen und gewagten Würfen eroberten sie die Herzen der Narren im Sturm. Die mit viel Tanzleidenschaft und Elan gezeigten Tänze verlangten einfach nach einer Zugabe, die die fast 40 Tänzerinnen und Tänzer gerne zeigten. Die Truppe wurde dann mit viel Beifall von der Bühne verabschiedet. Dä Tuppes vum Land und Bernd Stelter erforderten dann nochmal die ganze Aufmerksamkeit des Publikums bevor die Höhner mit Ihren mitreisenden Melodien den Saal nochmal zum Kochen brachten und den Abend abrundeten.

Text u. Fotos: ©Jutta Frey 

 

 

 

 

Köln – 13. Februar 2017

Miljöh-Sitzung Flittard

Wo der Waldgeist mit dem Paradiesvogel feiert

Eminenzen schunkeln mit Clowns, Untote halten Elfen im Arm und Caesar tanzt mit Marylin. Was für eine Gaudi im Schützenhaus in Flittard. Bunt und einfallsreich wie die Kostümierungen der jecken Gäste war auch das Programm, das der Literat Ricardo Welter, der Flittarder KG von 1934 e. V. auf die Beine gestellt hatte.

Schon der Einmarsch des Elferrates der Miljöh-Sitzung sorgte für Furore, den sie enterten die Bühne mit dem Flittarder Schüler-Dreigestirn und den Pänz des „Kindertanzcorps Echte Fründe“. Im nachfolgenden Programm ging es Schlag auf Schlag.

Kuhl un de Gäng hatten als Opener nicht die geringsten Schwierigkeiten das gutgelaunte Publikum in Hochstimmung zu versetzen. Kurze Verschnaufpause und zuhören bei Klaus und Willi, abrocken mit Cat Ballou und Querbeat. Marc Metzgers Rede aufmerksam folgen um dann die Tanzgruppe „Echte Fründe“ zu bejubeln.

Der Besuch der beiden Kölner Dreigestirne, Kinder und Erwachsene, war nur eines der Highlights des Nachmittags. Die Trifolien wurden mit kleinen Glücks-Heinz, kleine Kunstwerke von Anton Fuchs und Heike Haupt, beschenkt und die Großen bekamen für ihr Spielplatz Projekt noch einen Scheck über 333.- € überreicht. Bernd Stelter, Kasalla und Paveier brachten die Narren im Saal zum Schwitzen. Krönender Abschluss war das Kindertanzcorps Echte Fründe, die das Publikum mit ihrem Charme und vor allem ihren Tänzen in Begeisterung versetzte.

Eine wunderbare Veranstaltung die ein ausverkauftes Haus garantiert, denn die Gäste haben sich schon jetzt die Karten für die Miljöh-Sitzung 2018 gesichert.

©G.Weiden 

 

 

Köln - 08. Februar 2017

Kölner Kinderdreigestirn zu Besuch

Köln – 09. Februar 2017

FAS Porz – Karneval macht Schule

Ein Prinz, zwei Fööss und zweihundert Pänz

Im Rahmen der Initiative „Karneval macht Schule“ besuchten Günther „Bömmel“ Lückerath und Hartmut Priess die Grundschule Porz-Hauptstr. Im Empfang der Schule standen schon der Schulchor mit ihrem Lehrer Joachim Milkowski bereit.

Zum warmsingen gaben die Kinder „Kayjass Nr. Null“ und den Fööss-Titel „Achterbahn“ zum Besten. Lückerath gab zu den einzelnen Titeln Erklärungen an die Kinder weiter. Um sich Gehör zu verschaffen, denn sobald die Pänz nicht mehr sangen plapperten sie wild durcheinander, rief er: „ Ruhe bitte, wenn der Bömmel spricht, spricht sonst niemand“, und Zack - Ruhe war und alle hörten zu.

Interessiert hörten sie zu und waren erstaunt dass es die Schule Kaygasse und den Lehrer Welsch wirklich gegeben hatte. Mit kleinen Tipps zu Mimik und Gestik zeigte Bömmel den Kindern wie man ein Lied effektvoll untermalt. Die zwei Fööss hatten sichtlich Spaß an den Pänz und schnell wurde wieder gesungen. Brings „Kölsche Jung“ und Kasallas „Pirate“ , war das eine Gaudi. Besonders als sich während der Darbietungen der rund 20 kleinen Sänger/innen, eine Klassentür nach der anderen öffnete und immer mehr Schüler sich dazu gesellten um mit zu singen.

Dieser „alle Pänz singen kölsche Lieder – Flashmob“ ließ die Schule wackeln. Rund 200 Schüler/innen nahmen nun teil. Zu Gast war, der amtierende Prinz Karneval von Porz, Helmut Engeln. Mit freudig strahlenden Augen ging er mit den Pänz auf Augenhöhe indem er sich in die Mitte des Gesangkreises hockte und seine Porz-Hymne „wenn du us Pooz bes“ zu singen. Fast andächtig hörten die Kinder zu und fielen beim Refrain in den Gesang ein. Gänsehaut! Die hatte auch Prinz Helmut I. „Das die Kinder so auf eine Ballade reagieren hätte ich nicht gedacht“, sprach er und freute sich riesig darüber.

Der letzte Titel der gesungen wurde war – wie sollte es anders sein – der „Stammbaum“. Die Kinder sangen aus vollem Herzen und zeigten gleichzeitig das es funktioniert, das multi-kulturelle Zusammenleben.

Leider geht auch die „Karneval macht Schule“ Stunde irgendwann vorbei. Doch bald geht es für die Schüler der GGS Porz-Hauptstr. Weiter. Nächster Baustein des Projektes ist: Wie funktioniert eine Sitzung? Bald schon geht es dem Ende dieser besonderen Schulstunden zu auf die sich die Schüler immer freuen. Doch das Beste kommt ja bekanntlich am Schluss. Zur Belohnung dürfen die Kinder der Schule am großen Sonntagszug teilnehmen.

©G.Weiden 

 

 

Vorstellung Zoo-Neuerungen 2017: Spielplatzergänzung und neue Anlage für Asiatische Wildrinder

Da woren de Pänz vun de Söck: Der Kölner Zoo hat heute seine Pläne für die neue Wildrinder-Anlage und die Vergrößerung des Spielplatzes vorgestellt. Die Präsentation des Architekten-Modells fand unter den neugierigen Blicken des amtierenden Kinderdreigestirns statt. Sie machten dem Zoo heute ihre Aufwartung. „Wir begrüßen sehr herzlich die Kinder-Tollitäten hier bei uns und freuen uns, dass ihnen unsere Pläne für Spielplatzergänzung und Wildrinder-Anlage gut gefallen. Schließlich ist es eines unserer Hauptanliegen, den Pänz immer wieder neue spannende Attraktionen zu bieten“, erklärte Christopher Landsberg, Kaufmännischer Vorstand Kölner Zoo.

 

Die Eröffnung der beiden in direkter Nachbarschaft gelegenen Attraktionen ist im Sommer. Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt, sind in freier Wildbahn bedroht. Der Zoo hat sich deshalb entschieden, die Tiere wieder in seinen Bestand aufzunehmen. Bereits in den Anfangszeiten des 1860 gegründeten Zoos waren Vorgänger der imposanten Bantengs Bewohner von Köln. Zwischenzeitlich hatte der Zoo die Tiere abgegeben, um Platz für den Elefantenpark zu schaffen. Die neue Anlage wird durch Wassergraben und Holzpalisaden besonders naturnah und für die Besucher gut einsehbar gestaltet. Sie liegt zwischen Elefanten-Außenanlage und Spielplatz. Letzterer wird im Zuge der Umgestaltung um eine Spielwand ergänzt – für noch mehr Möglichkeiten zum Toben und Spielen.

Das architektonisch anspruchsvolle Gesamtkonzept umfasst auch die Erweiterung des Café Almira. Es erhält eine überdachte Terrasse mit zusätzlichen Sitz- und Verzehrmöglichkeiten. Eltern können dort bei Heißgetränken und kleinen Snacks sowohl den spielenden Nachwuchs wie auch Wildrinder und Elefanten im Auge behalten. Christopher Landsberg: „Wir investieren erneut in attraktive Angebote für unsere Besucher und in die konsequente Umsetzung unseres ehrgeizigen 2/2 Masterplans. Wir machen den Zoo damit an einer weiteren Stelle fit für eine erfolgreiche Zukunft.“

 

Kostümball des Kölner Zoos Der Besuch des Kinderdreigestirns ist auch ein Vorgeschmack auf den Kostümball des Zoos. Er findet am 15. Februar unter dem Motto „Tierisch von de Söck – Zoo Zappelei“ im Pullman Hotel statt. Auf der Bühne stehen u.a. Marc Metzger, Brings, Cat Ballou, Querbeat und die Klüngelköpp. Der Reinerlös kommt dem Zoo zugute.

Karten im Vorverkauf sind beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel.: 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.

 

Fotos: Kölner Zoo/Dr. A. Sliwa

 

 

Köln - 07. Februar 2017

VIVA COLONIA SPECIAL für DAT KÖLSCHE HÄTZ

FC-Trainer Peter Stöger übernimmt Schirmherrschaft für einen guten Zweck

„Feiern und dabei Gutes tun“. In den dreieinhalb Jahren, die er jetzt in Köln lebt, hat der Wiener Peter Stöger den tieferen Sinn des Kölner Karnevals erkannt. „Feiern – und dabei diejenigen nicht vergessen, die unsere Hilfe brauchen. Da mache ich gerne mit.“ Deshalb wird der karnevalsbegeisterte Erfolgscoach des 1. FC Köln erstmals die Schirmherrschaft über die Veranstaltung VIVA COLONIA SPECIAL für „dat kölsche Hätz“ am 10.2. in der Festhalle am Südstadion übernehmen.

Ohne zu zögern hat der in Köln gefeierte Wiener jetzt die Schirmherrschaft über die kölsche Benefiz-Party am Südstadion übernommen. „VIVA COLONIA für dat kölsche Hätz“ heißt es am 10. Februar im neuen, knapp 5.000 Gäste fassenden Holz-Zelt am Südstadion. Gemeinsam mit den Veranstaltern Albert und Christoph Damaschke will der FC-Coach einen ansehnlichen fünfstelligen Betrag für den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln erwirtschaften. Denn fünf Euro von jedem verkauften Ticket überweisen die Veranstalter ohne jeden Abzug an „dat kölsche Hätz“ und damit an den Förderverein der Kinderklinik Amsterdamer Straße.

Zahlreiche Top-Bands stehen beim VIVA COLONIA SPECIAL auf der Bühne: Kasalla ist dabei, die Paveier, die Domstürmer, Querbeat, Björn Heuser, die Bajaasch und viele, viele mehr. Die Moderatoren Robert Greven und „Bärchen“ Sester präsentieren insgesamt sechs Stunden beste „kölsche Tön“ im größten und schönsten Karnevalszelt Deutschlands.

Die Organisation „Dat Kölsche Hätz“ engagiert sich unter der Führung von Robert Greven seit 2001 unermüdlich für den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln. Mehr als 2,8 Millionen Euro wurden seitdem u.a. für das „Elternhaus“ gespendet, das es fürsorglichen Eltern ermöglicht, bei ihren kranken Kindern zu wohnen.

Tickets sind an der Abendkasse erhältlich

Quelle: Presseinfo

Foto. (c) D.Decker

 

 

Köln – 07. Februar 2017

 

Bilder für die Equipe

Beim Kleinen Prinzenessen der Fidelen Zunftbrüder im Saal Belvedere in der

Hofburg überreichte Theo Schäfges, Präsident der Fidelen Zunftbrüder den

scheidenden Mitgliedern aus der Equipe Manfred Block, Chef der Prinzenequipe und

Karl-Theo Franken, Adjutant der Jungfrau als kleine Anerkennung für die Arbeit in

der Equipe und als Zeichen der Verbundenheit mit den Fidelen Zunftbrüdern je ein

Bild aus der Zunfttrilogie von Gerda Laufenberg.

 

Wie jedes Jahr feierte man hoch über den Dächern von Köln mit Blick auf den

staatse Dom im kleinen Kreis mit ehemaligen Dreigestirnen und dem aktuellen

Trifolium einen gemütlichen – abseits der Hektik des Karnevals – Abend.

Und getreu dem diesjährigen Motto: Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck,

eröffnete den Abend die Geschwister in der Bütt, Lena und Niklas Milewicz mit einer

tollen Rede. Die Beiden sind seit 2009 auf den Bühnen unterwegs und haben schon

einige Auszeichnungen und Preise erhalten. Das aktuelle Dreigestirn mit dem

Prinzen Stefan Jung, dem Bauern Andreas Bulich und der Jungfrau Stefanie, Stefan

Knepper sind alle drei Familienväter und sehen das Sessionsmotto als ihr

persönliches Lebensmotto an.

 

Einen Kindheitstraum erfüllte Theo Schäfges dem amtierenden Prinzen aus

Gerolstein. Vor einigen Tagen hatte Präsident Theo Schäfges, zufällig bei einem

Prinzentreffen in Rheinland-Pfalz von dem Eifelprinz vernommen, das es seit seiner

Kindheit ein Traum ist, einmal mit dem Kölner Dreigestirn zusammen zu kommen.

Daraufhin lud der Präsident der Fidelen Zunftbrüder den Prinz René mit seinem

Gefolge zum Kleinen Prinzenessen ein. Alle Anwesenden konnten sehen und spüren

wie dem angereisten Prinzen dieser Moment wichtig war. Da der Prinz

Konditormeister ist, ließ er es sich nicht nehmen dem aktuellen Kölner Trifolium eine

Torte mit Ihrem Bild zu überreichen. Aber auch für den Präsidenten der Gesellschaft

hatte der Zuckerbäcker eine Torte als Dankeschön für die „Zusammenführung“ im

Gepäck.

Der Parodist Michael Birkenfeld– von der Presse liebevoll als „Vielstimmen-Waffe“ -

er beherrscht derzeit die Stimmen von 83 prominenten Persönlichkeiten - bezeichnet,

rundete diesen gelungenen Abend mit seinem Auftritt ab.

 

Text: ©Jutta Frey

Fotos: ©J.Badura

 

 

 

Köln – 04. Februar 2017

Der Festausschuss Porzer Karneval präsentierte…

4. Auflage von „Pänz – Dance“

Pänz-Dance ist eine Initiative die von Bürgeramtsleiter Norbert Becker und Bürgermeister Henk van Benthem vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde. Man hatte sich Gedanken gemacht, wie sich die Kinder am besten präsentieren könnten, denn bekannter weise haben die Kindertanzgruppen nur sehr wenige Auftritte während der Session. Mit einem Nachmittag nur für diese Tanzgruppen haben die Pänz Gelegenheit auch ihren Familien und Freunden ihr Können zu zeigen und beweisen dass sich das wöchentliche Training gelohnt hat. Unter den Zuschauern befanden sich auch viele Mitglieder anderer Tanzgruppen, die ihren Kolleginnen und Kollegen zu jubelten.

Begrüßt wurden die Gäste von Lukas Weinandy, dieser übergab das Micro an Dominik Voosen der den herrlichen Nachmittag moderierte.

Insgesamt waren acht Gruppen zu sehen. Die „Dancing Diamonds“ aus Niederkassel-Lülsdorf, hatten das Glück eine Wildcard zu ergattern, sie gehören nicht dem Festausschuss an und durften als  Opener die Bühne erstürmen.

Die Pänz der „Funke Blau-Wieß“ aus Wahn waren der nächste Akt. Die Pänz im Alter von 6 – 16 J. wirbelten über die Bühne.

Mit den „Prinzen-Fünkchen“ zog das Porzer Kinderdreigestirn ein. Prinz Alim I., Bauer Manuel und Jungfrau Lea hatten sichtlichen Spaß mit den Fünkchen Stippeföttche zu tanzen, bevor sie die Bühne ganz den Tänzer/innen überließen.

Die „Wahner Wibbelstetze un Wibbelstetzjer“ bevölkerten die Bühne direkt danach. Mit 52 Tänzerinnen und 2 Tänzern sind sie die größte Kindertanzgruppe Kölns. Die beiden Jungs in der Gruppe werden von den Mädels natürlich auf Händen getragen. Gestern noch in der Lachenden LanxessArena zu sehen und heute im Porzer Rathaussaal. Von Energieverlust keine Spur.

Das große Dreigestirn hatte es sich nicht nehmen lassen die Porzer „Dance Pänz“ zu besuchen und zogen mit „Ronja´s Räuberhorde“, Kindertanzgruppe der KG Urbacher Räuber,  ein. Doch bevor diese ihre Tänze präsentierten wurde mit Prinz Helmut I. gesungen und getanzt. Bei den Brings Titeln „sulang mer noch am lääve sin“ und „Halleluja“ rockte das Dreigestirn die Bühne und den Saal.

Die Kindertanzgruppen der „Großen Porzer KG Rot-Weiss“, das Kindertanzcorps „Grön-Wieße Rezag“ und die „Pänz vum Laurentius“ zeigten nacheinander ihre flotten Darbietungen.

Ein wunderschöner Nachmittag, an dem nicht nur die Pänz ihren Spaß hatten, neigte sich dem Ende zu. Im Foyer hörte und sah man die Kinder, wie sie sich mit freudestrahlenden Augen über ihre Auftritte unterhielten.

Sehr schön an dieser Veranstaltung ist, dass es keine Bewertungen den Kindern gegenüber gibt, denn alle Kids geben ihr Bestes und alle machen ihre Sache hervorragend gut. Kein Wettbewerb heißt aber auch kein Konkurrenzdenken, sondern stärkt das „Zusammen sind wir stark“ Gefühl. Als Belohnung gab es für alle Tanzgruppen eine Urkunde, ein schönes Gruppenbild und ganz wichtig…eine Menge Wurfmaterial für den großen Porzer Sonntagszug.

©G.Weiden

 

 

Köln – 03. Februar 2017

Jeck es jeil -  KAJUJA Kostümsitzung die Erste 2017

Hüftschwingender Elferrat und ein Konfettimeer

Wenn an einem Donnerstagabend Anfang Februar hunderte von bunt kostümierten Menschen durch Deutz in Richtung Rhein ziehen bedeutet das nicht dass ein „Veedelszoch“ unterwegs ist, sondern das die KAJUJA zu einer ihrer Kostümsitzungen geladen hat. Ziel des närrischen Volkes ist das Theater am Tanzbrunnen. Alljährlich feiern sie dort unter dem Motto „Jeck es jeil“ den Karneval. Für beste Unterhaltung sorgten an diesem Abend: die Dillendöppcher – der Knubbelich vum Klingelpötz – Filue – der Tuppes vom Land – Paveier – die Rheinmatrosen – Frau Kühne – Kasalla – Miljö – Lupo und Cat Ballou. Ein Programm das sich sehen lassen kann. Sven Behnke kam erstmalig seiner neuen Aufgabe als Präsident nach und führte das Publikum locker durch den Abend.

Pünktlich um 19:45 Uhr zog der Elferrat mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Dillendöppcher“ in den proppevollen Saal ein. Die Dillendöppcher (Altstädter Pänz) erfreuten die Gäste mit ihren flotten Tanzdarbietungen und bevor es dann mit Redner Ralf Knoblich weiter ging, wurde Lukas Wachten auf die Bühne gebeten. Wachten, der im letzten Jahr sein Amt als Sitzungsleiter an Behnke abgegeben hatte, folgte erstaunt dieser Bitte. Damit hatte er nicht gerechnet, er wurde zum Ehrenpräsidenten der Vereinigung ernannt. Freudig überrascht nahm er die Urkunde und das Ehrenpräsidenten-Krätzchen (Mütze) entgegen.

 

Doch bevor er sich bedankte gab er noch ein Anekdötchen zum Besten. „Als Präsident habe ich jahrelang eine Mütze getragen, auf deren Köln Wappen nur zehn Flammen sind und niemandem ist es aufgefallen. Jetzt fühle ich mich vollständig!“, so Wachten und bedankte sich herzlich.

Was nun folgte war ein Abend voller Power, denn die Künstler gaben sich die Klinke in die Hand. Den größten Teil der Veranstaltung verbrachten die „jecken“ Gäste auf den Stühlen. Es wurde getanzt, geschunkelt und mit gesungen. Kleine Ruhepausen gab es bei den Rednern, die alle mit Standing Ovations verabschiedet wurden.

 

Zu später Stunde gab es die nächste Überraschung. Der Förderpreis der KAJUJA wurde übergeben. Dieser „Nachwuchspreis“ ging in diesem Jahr an die Band LUPO. Dankbar und glücklich strahlend nahmen die Jungs den Scheck über 250,- € entgegen. Das Publikum jubelte ihnen zu und waren sich einig: Das hat LUPO verdient, denn mit harter Arbeit steigert sich die Formation immer mehr zur Spitzenband im Kölner Karneval.

 

Nach gut fünf Stunden nahm der Abend ein fröhliches Ende. Wer noch nicht müde oder allzu verschwitzt war feierte im Foyer des Theaters am Tanzbrunnen, bei der After Show Party, einfach weiter.

Am Donnerstag den 16. Februar 2017 heißt es dann „Jeck es jeil – die 2te“, auch diese Veranstaltung ist ausverkauft. Interessenten an dieser KAJUJA – Sitzung sei angeraten sich frühzeitig Karten für 2018 zu besorgen. Für Erstbesucher sei gesagt: „Fastelovend fiere – kannste bei d´r KAJUJA liehre“.

©G.Weiden

 

 

Köln - 02. Februar 2017

Kölner Zoo zeigt hochbedrohte Schildkröten

Kölner Zoo unterstützt die Behörden beim Bestimmen und Auffangen geschmuggelter Schildkröten

 Im Kölner Zoo wurde jüngst eine neue Anlage für eine besonders seltene und hochbedrohte Schildkrötenart eröffnet: die Burmesische Sternschildkröte. Die im Aquarium des Kölner Zoos gehaltenen Tiere stammen aus einer im Dezember 2011 durchgeführten Beschlagnahmung von illegal nach Europa eingeführten Tieren. Damals wurden in zwei Koffern 570 Reptilien, Amphibien und Wirbellose geschmuggelt und in Köln von den Behörden sichergestellt. Der Kölner Zoo leistete den Behörden Amtshilfe bei der Bestimmung der beschlagnahmten Tiere und richtete eine Notquarantäne für die Erstaufnahme ein. Einige Tiere konnten nachfolgend an andere Institutionen weitervermittelt werden, einige Arten blieben in Köln für den Aufbau von Zucht- bzw. Erhaltungszuchtprogrammen. Viele der beschlagnahmten Tiere starben damals allerdings infolge des illegalen Transportes (ungeeignete Transportbedingungen, Ausbruch multipler Infektionen durch Stress).
Die Burmesischen Sternschildkröten hatten allerdings Glück. Für die erst einmal hinter den Kulissen des Kölner Aquariums gehaltenen und aufgezogenen Schildkröten wurde nun eine Schauanlage gestaltet, damit auch die Besucher diese Art bewundern können. Doch ging die damalige Beschlagnahmung nicht nur für die Burmesischen Sternschildkröten gut aus, sondern auch für die Zackenerdschildkröten, die sich im Sommer vergangenen Jahres sogar erstmals im Kölner Zoo vermehrt haben. Anlässlich der Eröffnung der neuen Schauanlage für die Burmesischen Sternschildkröten stellen wir der Presse zusätzlich den gerade einmal ein halbes Jahr alten Nachwuchs der beschlagnahmten Zackenerdschildkröten vor.
Burmesische Sternschildkröte: Bedroht durch illegalen Tiehandel
Die Burmesische Sternschildkröte (Geochelone platynota) gehört zu den streng geschützten Tierarten. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gilt sie
als „vom Aussterben bedroht“ („Critically Endangered“). Mittlerweile gilt die Art als funktional ausgestorben („functionally extinct“), da die letzten Vorkommen gravierend zusammengeschrumpft sind. Die hübsche Schildkröte lebt nur in der Trockenzone Zentral-Myanmars (das ehemalige Burma). Es ist nur wenig über Biologie und Verhalten freilebender Exemplare bekannt. Hauptproblem für diese Schildkrötenart ist seit den 1990er Jahren der illegale internationale Tierhandel, der immer weiter expandiert. In den vergangenen Jahren konnten in Zuchtzentren in Myanmar Reservepopulationen aufgebaut werden und Nachzuchten daraus zurück in die wenigen bestehenden Naturschutzreservate überführt werden. Auch den nun im Kölner Zoo gehaltenen Tieren kommt eine wichtige Bedeutung beim Ausbau der Reservepopulation in Menschenhand zu.
Zackenerdschildkröte: Kleinschildkröte aus den Bergregenwäldern Südostasiens.
 
Die Zackenerdschildkröte (Geoemyda spengleri) wird von der Weltnaturschutzunion als „stark gefährdet“ („Endangered“) eingestuft. Sie gehört zu den kleinsten Schildkrötenarten. Die einzelgängerischen Zackenerdschildkröten kommen vornehmlich in Bergregenwäldern Südostchinas und Nordvietnams vor. Auch für sie besteht die Bedrohung neben dem Lebensraumverlust im Abfang für die Traditionelle Chinesische Medizin sowie den internationalen Tierhandel. So ist es nicht nur besonders erfreulich, dass die beschlagnahmte Art im Kölner Zoo aufgefangen und eine Dauerhaltung aufgebaut werden konnte, sondern auch, dass im Juni 2016 erstmals die Vermehrung im Kölner Zoo gelungen ist. Die Aufzucht junger Zackenerdschildkröten gilt als heikel. Inzwischen ist das Jungtier aber stabil genug, um es der Presse vorstellen zu können.
Quelle: Zoo Köln
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln - 1. Februar 2017

Feiern und Gutes tun

31. karnevalistische Benefiz-Veranstaltung des KrK

Der Kreis rheinischer Karnevalisten veranstaltet traditionell ihre Benefizveranstaltung zu Gunsten von Zartbitter e. V. und dem Kinderkrankenhaus Köln-Porz. Für die Unterhaltung sorgt ein Programm dass sich sehen lassen kann:

Musikkorps Schwarz Rot
Tuppes vom Land
Ne Frechdachs
Prinz Beukelar
Tommy Watzke
Dreigestirn
Rumpelstilche
Domstadtbande
Kölschraum
Altreucher
Luka Kniep
 
Alle Künstler verzichten für den guten Zweck auf ihre Gage!
 
wann:  19. 02. 2017
um:     10:50 Uhr - 16:00 Uhr
wo:      Zoch´s Bistro, Wiener Platz 2a, 51065 Köln
 
Karten für 15.- € sind erhältlich unter Tel.:  0221 695312 oder buero@krk-koeln.de

 

 

Köln - 31.Januar 2017

Alles für den Nachwuchs:

Dreigestirn tauft Elefantenjungtier und unterstützt Spielplatzerweiterung im Kölner Zoo

 
 
 
Hoher Besuch im Zoo: Kölns Dreigestirn gab heute sein Stelldichein. Die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg begrüßten die Tollitäten im Elefantenpark. Prinz Stefan I. (Jung), Bauer Andreas (Bulich) und Jungfrau Stefanie (Knepper) hatten dort die Ehre, Kölns am vergangenen Donnerstag neugeborenen Elefantenbullen auf den Namen „Jung Bul Kne“ zu taufen. „Das ist an die Nachnamen des diesjährigen Dreigestirns angelehnt. Gleichzeitig passt es klanglich zu unserer Tradition, den in Köln geborenen Elefanten Namen aus ihrem burmesischen Kulturkreis zu geben“, erklärte Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.
 
Der Zoo bedankt sich damit für das Engagement des amtierenden Dreigestirns. Prinz, Bauer und Jungfrau sammeln aktuell Spendengelder für die Erweiterung des Spielplatzes im Zoo. Die Vergrößerung erfolgt im Zuge des Baus der neuen Anlage für Asiatische Wildrinder, auch Bantengs genannt. Die Eröffnung ist für Sommer 2017 geplant. „Wir sind sehr froh, dass das amtierende Dreigestirn das von ihm gesammelte Geld bei uns gut anlegen wird. Kölns Pänz werden viele Jahre Spaß an der Spielplatzerweiterung haben“, sagte Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos.
Dreigestirn auch Gast des Zoo Kostümballs.
 
Am 15. Februar begrüßt der Zoo das Dreigestirn erneut. Unter dem Motto „Tierisch von de Söck – Zoo Zappelei“ findet dann wieder der Kölner Zoo Kostümball im Pullman Hotel statt. Auf der Bühne stehen neben den Tollitäten u.a. Marc Metzger, Brings, Cat Ballou und die Klüngelköpp. Der Reinerlös kommt dem Zoo zugute. Karten im Vorverkauf sind beim Besucherservice des Kölner Zoos oder bei der Geschäftsstelle der Altstädter Köln 1922 e.V. unter Tel.: 0221 / 3100628 und info@altstaedter.de erhältlich.
 
(c) Text u. Foto: Zoo Köln

 

 

Köln - 31. Januar 2017

Cluberöffnung mit kölscher Afterwork – Party: Mit Miljö, Björn Heuser und Hanak wollen junge Clubbesitzer eine neue kölsche Partyreihe mitten in der Altstadt etablieren.

Mitten in der Altstadt eröffnet Gerrit Löwer mit seinen Mitgründern am 1. Februar den neuen Club „Degree°“. Das Gründer-Trio hat es nach nur vier Wochen Umbauzeit geschafft, den alten Club „Flora“ in ein neues, schickes Gewand zu tauchen. In dem 400 Personen fassenden Raum wird ab Donnerstag vor allem Elektro-Musik gespielt. Vorher starten die Besitzer jedoch erst mal mit einer neuen Partyreihe, die besonders gut in die jecke Jahreszeit passt: Die Cluberöffnung und der Startschuss für die neue kölsche Afterwork Partyreihe fällt am 1. Februar, 19.00 Uhr, mit der Band Hanak. Weiter geht es am 8. Februar mit dem kölschen Singer & Songwriter Björn Heuser und am 15. Februar mit den Senkrechtstartern Miljö.

„Wir wollen Bands eine Bühne geben, die sie sonst so nicht bekommen. Wir sind kein Festzelt oder der Gürzenich. Das Degree° ist ein schicker Club, in dem unsere Gäste jeden Mittwoch kölsche Bands live spielen hören können. Danach wird zu kölscher Musik bis spät in die Nacht weiter gefeiert“, erklärt Löwer.

Erreichen will der 24-Jährige Clubbesitzer damit vor allem Studenten und die junge, feierfreudige Zielgruppe, die gerne in geschmackvoller Atmosphäre ihre Nächte verbringt. Zum Auftakt der neuen kölschen Partyreihe wird kein Eintrittsgeld verlangt. Danach kostet die Karte fünf Euro. „Wir halten den Ticketpreis bewusst so niedrig“, so Löwer weiter: „damit es sich jeder leisten kann, unsere Bands live zu hören.“ Karten gibt es an der Abendkasse, Einlass ist ab 19.00 Uhr. Adresse: Degree°, Alter Markt 36-42. Weitere Infos auch auf der Facebook-Seite des Clubs: https://www.facebook.com/degreeclubkoeln/

Gewinnspiel: Zu den ersten drei Terminen (1., 8. und 15. Februar) der neuen kölschen Partyreihe bietet Ihnen Degree°-Geschäftsführer Gerrit Löwer 5 VIP-Pakete für eine Verlosung an. Das VIP-Paket enthält: 5 Liter Gaffel-Kölsch, 10 Tickets und die Teilnahme in einen abgesperrten Bereich mit Blick auf die Bühne. (Bei Interesse am Gewinnspiel bitte um kurze Rücksprache mit dem Geschäftsführer Gerrit Löwer unter Tel.: Tel. 0172 7444586)

(Presseinformation)

 

Köln – 30. Januar 2017

Kinderkostümsitzung der Fidelen Zunftbrüder

Eine Socke als Orden

Wenn sich in der Aula des Gymnasiums in Rodenkirchen rund 400 kleine Prinzessinnen, Clown, Ritter, Drachen und Elfen tummeln, ist wieder die traditionelle Kinderkostümsitzung der „Fidelen Zunftbrüder“ angesagt.

Die „jecken Pänz“ amüsierten sich schon vor Sitzungsbeginn mit der WDR-Maus. Moderator Philipp Bolz erklärte und übte mit den kleinen Narren wie man eine Rakete im Karneval startet und wie die La-Ola-Welle richtig gemacht wird. Schließlich wollen und sollen auch die „Pänz“ die Künstler entsprechend honorieren. Von den „Fidelen Zunftbrüdern“ bekamen die Bühnengäste ganz spezielle Orden. In Anlehnung an das aktuelle Sessions- Motto „ Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ gab es gestrickte Socken am Band, mit Süßigkeiten gefüllt, in den Farben der Zunft: weiß-rot-grün.

Die „Kölsche Ströppcher“ eröffneten die Sitzung. Die Kindertanzgruppe zeigte schwungvolle Tänze, mit kleinen Hebefiguren und einer Menge Spaß auf der Bühne. Dass die Kinder im Saal auch ihren Spaß an der Darbietung hatten, zeigten sie an dem zuvor Erlernten und belohnten die Tänzer/innen mit einer Rakete.

Clown „Olli“ bezog die Bühne, doch zuerst hatte er die Kinder und die Bühne vom Staub befreit. Bei seinem Jonglieren stand so manches Mündchen offen und bei seinem Mitmach-Programm ging es durch den ganzen Saal. Die kleinen Gäste zeigten ihre Begeisterung und verabschiedeten Olli neben viel Applaus mit einer lauten Rakete.

Danach ging es dann musikalisch mit der Kölschen Nachwuchsband „King Lui“ weiter und man schunkelte so langsam der Pause entgegen.

 

Ein weitere Höhepunkt dieses bunten Nachmittages war der Auftritt der Zunft-Müüs. Mit großen Augen und offenen Mündern verfolgten die kleinen Narren direkt vor der Bühne die exakt ausgeführten choreografischen Schrittfolgen, die gewagten Hebungen und Würfe, die ihnen von fast 40 Tänzerinnen und Tänzern geboten wurden. Die Tanzgruppe der Fidelen Zunftbrüder wurde mit tosendem Beifall, einer Rakete und einer La-Ola-Welle verabschiedet.

 

Zum Abschluss zog das Kinder-Dreigestirn, Prinz Conrad I., Bauer Jonas und Jungfrau Clara, mitsamt ihrem Gefolge in den Saal ein und rundeten den tollen Nachmittag, der nicht nur den Kindern sondern auch deren erwachsenen Begleitern viel Spaß und Freude bereitete, ab.

Weitere Infos:

www.fidelezunftbrueder.de

Fotos: ©Jutta Frey

 

 

Köln – 16. Januar 2017

Mädchensitzung der KKG Fidele Zunftbrüder von1919 e. V.

1100 fidele Mädels und das Satory stand Kopf

Zum ersten Mal waltete Reinhard Müller, Senatsmitglied und Schatzmeister der Fidelen Zunftbrüder, seines Amtes als Sitzungsleiter. Die anfängliche Nervosität verflog sehr schnell und er führte die feierwütigen Damen souverän und locker durch das erstklassige Sitzungsprogramm.

 

 

Schon bei der ersten Darbietung gab es kein Halten mehr. Marita Köllner betrat die Bühne und die Mädels standen auf den Stühlen. „Da wollte ich den Eisbrecher spielen und brauch es gar nicht. Mädels ihr seid der Wahnsinn!“, so Marita. Mit Marita sangen und schunkelten die „jecken Wiever“ von Altenahr bis Mallorca. Die Stimmung kochte. Überrascht wurde Marita Köllner aber nicht nur von dem ausgelassenen Publikum, sondern auch von den Fidelen Zunftbrüdern. Zu Ehren ihres 50jährigen Bühnenjubiläums erhielt sie als erste Dame den diesjährigen „Damenorden“ der Gesellschaft. Ein Designer-Schmuckstück, das man auch als Brosche tragen kann. Zudem gab es für sie einen riesengroßen Strauß Rosen, 50 an der Zahl, ein Traum in „Rut un Wiess“. Da flossen Tränen der Rührung aus Maritas Augen, die bei der Zugabe dann noch mehr leuchteten als sonst.

Mit den Worten „Ihr dürft euch ruhig setzen“, begrüßte Marc Metzger die 1100 Mädels. „Das ist doch ne Sitzung. Doch wenn ich sehe wie das Programm weitergeht…Sitzung?“. So aufgedreht die Damen auch waren, sie folgten Marcs Rede aufmerksam und er erntet viele Lacher und noch mehr Applaus.

Mit „Schokolädchen für die Mädchen“ zogen die Höhner auf die Bühne. Gitarrist Jens Streifling warf Schokoladentafeln ins Publikum, die mit lauten Gejohle von den buntkostümierten „Wievern“ gefangen wurde. Schon standen sie alle wieder. Textsicher wurde mitgesungen  bei älteren wie neuen Titeln der Höhner. Der aktuelle Hit „Sing met mir“ saß nach kurzer Zeit, sehr zur Freude der Musiker, und wurde lauthals mit gesungen. Die Stimmung im Saal des Satory´s schien auf dem Höhepunkt angelangt zu sein.

 

Doch es ging noch mehr bei den Mädels. Cat Ballou konnte diese Stimmung aufnehmen, doch mit den Jungs von Kasalla kochte es über. Bis zur Straße konnte man die Besucherinnen johlen hören und wenn die Tische nicht Getränken vollgestellt gewesen wären, hätten die Mädchen wohl darauf getanzt.

Die Fidelen Zunftbrüder machen gerne Geschenke. So wurde auch das Dreigestirn mit solchen bedacht. Gemäß ihrer Hobbies erhielten: Prinz Stefan I. eine Weltkugel weil er so gerne durch die Welt reist. Bauer Andreas bekam eine Schürze und Grillbesteck, er kocht und grillt sehr gerne. Für Jungfrau Stefanie gab es Schüppchen und Harke für seine geliebte Gartenarbeit.

Nach einer kurzen Stärkungspause waren alle wieder pünktlich im Saal, den niemand wollte die „Stattgarde Colonia Ahoj“ verpassen. Mit Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzgruppe füllten gut 100 Leute die Bühne. Die Damen hatten Spaß ohne Ende, besonders bei der Tanzgruppe der Stattgarde. Hier kann man getrost behaupten. Sie flippten regelrecht aus! Immer mehr wollten die Mädels von dem tänzerischen Können und Men-Power sehen. Zum Abschluss gab es für die Akteure auf der Bühne die erste und einzige Rakete des Nachmittags.

Trotz der aufgepeitschten Stimmung setzte sich Guido Cantz durch und die Besucherinnen hörten ruhig zu, denn Mädels wissen ganz genau zum Feiern gehört auch viel Lachen und das konnten sie bei Guidos Rede ausgiebig.

Nach dieser körperlichen Verschnaufpause hatten die Frauen mit den Räuber auf der Bühne wieder Lust auf singen, tanzen und schunkeln.Alle standen wieder(also doch ´ne Stehung). Auch hier gab es zum Ende des Auftritts ein Geschenk. Frontmann Charlie (Karl Heinz Brand) Mitbegründer der Räuber, der nach der Session den Abschied vom Bühnenleben nimmt, erhielt für seine Verdienste von den Fidelen Zunftbrüdern eine Räuber-Marionette ( sie sieht Räuber Hotzenplotz verdammt ähnlich). Mit Erstaunen und einem breiten Lächeln nahm Charlie diese gerne an, ob er im Ruhestand das Puppenspiel erlernen wird wurde nicht beantwortet.

 

Martin Schopps ließ mit seiner musikalischen Rede die Mädels noch einmal kurz ausruhen und viel und herzhaft lachen.

Die Tanzgruppe Zunft-Müüs hatte sich wieder einmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Weil die Frauen der Gruppe besonders Taff sind zogen sie als Supergirls auf die Bühne und zeigten nebenher auch gleich dass sie auch ohne männliche Unterstützung „fliegen“ können. Danach zogen, nein elfengleich schwebten die ein. Zu Tschaikowskis Melodie der „Zuckerfee“ tänzelten sie leichtfüßig durch den Saal zur Bühne hin und das im Feen-Kostüm. Bei der Darbietung ihres feengleichen Tanzes grölten die Damen vor Vergnügen.

In diesen Kostümierungen boten die Zunft-Müüs ihre diesjährigen Tänze mit viel Akrobatik und Würfen. Man konnte mitunter gleich drei Supergirls fliegen sehen, eine wirkliche Augenweide den Jungs und Mädels zuzusehen.

Einen rauschenden und rockigen Abschluss der Damensitzung gab es mit Brings. Der Saal brodelte zum letzten Mal an diesem Tag bei den Klängen vom „Kölsche Jung“ bis hin zum neuesten Titel „Besoffe vör Jlöck“!

Weiter Infos zur KKG und Kartenvorbestellung:

www.fidelezunftbrueder.de

©GudrunWeiden

 

 

Köln – 26. Januar 2017

 

Dicke Freude: Elefantennachwuchs im Kölner Zoo

Drei weitere Geburten stehen an

 

Nachwuchs in der Dickhäuterherde im Kölner Zoo. Elefantenkuh „Maha Kumari“ hat heute Nacht ein Jungtier zur Welt gebracht. Der noch namenlose und etwa 100 Kilogramm schwere Bulle durchstreift bereits gut sichtbar und auf eigenen Beinen sein neues Revier in Riehl.

„Maha Kumari“ gebar inmitten des Gruppenverbands. Möglich ist dies, da die Tiere in der mit 20.000 Quadratmetern besonders großzügigen Elefantenparkanlage immer in ihrem natürlichen Sozialverband bleiben und die Muttertiere nicht vom restlichen Herdenverband abgetrennt werden. Mutter und Jungtier können dadurch von den erfahrenen „Tanten“ unterstützt werden.

Vater des Jungtiers ist „Sang Raja“. Er ist einer der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen. „Maha Kumari“ kam 2007 in Köln zur Welt. Damit geht der Zoo erstmals in die zweite Zuchtgeneration und ist auf einem guten Weg zu einer gewachsenen Herde.

Noch drei weitere Elefantenkühe sind trächtig: „Marlar“ (11 Jahre), „Kreeblamduan“ (34 Jahre) und „Tong Koon“ (30 Jahre). Der zuständige Kurator für die Elefanten, Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel, freut sich: „Dieses war der erste Streich. Bei drei weiteren Elefantenkühen erwarten wir in den nächsten Monaten eine Geburt. Mit der Zucht dieser hochbedrohten Tierart – es gibt nur noch rund 35.000 Asiatische Elefanten – leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Arterhaltung“. Arno Schulz, Reviertierpfleger bei den Elefanten, ergänzt: „Nachwuchs bedeutet für uns auch immer mehr Aktivität in der Gruppe, mehr Interaktion und einen stärkeren Gruppenzusammenhalt, denn die sog. Tanten kümmern sich mit um die Jungen.“

Mit dieser Geburt ist Kölns Dickhäuterherde auf nun 14 Tiere angewachsen. Es ist schon die achte Geburt im Kölner Zoo seit Eröffnung der neuen Elefantenparkanlage im Jahr 2004. Die Asiatischen Elefanten im Kölner Zoo werden im sog. geschützten Kontakt gehalten. Die Herde ist quasi außerhalb der Trainingszeiten rd. 22 h, also Tag und Nacht, zusammen.

Quelle: Zoo Köln

Fotos:G.Weiden

 

 

Köln - 24. Januar 2017

Traditionelle „Hüsjesitzung“ der Lyskircher Junge im Dom im Stapelhaus

In Anlehnung ihrer Gründung 1930, im Haus Lyskirchen, feiern die Lyskircher Junge den Karneval bei ihrer Hüsjesitzung wie in alten Zeiten. Eine gemütliche, man kann fast sagen familiäre Veranstaltung, an der in diesem Jahr rund 250 Gäste teilnahmen.

Nachdem der Präsident Ralf Jaskula die Gäste aufs herzlichste begrüßt hatte zog die Kapelle Odenthal, mit Quetsch (Akkordeon), Schellenbaum, Gitarre, decke Trumm und Zimmdeckel (Becken) auf die Bühne. Sie unterhielten das närrische Publikum mit alten kölschen Liedern, gerade so wie es auch in den 30er Jahren war. Da waren schunkeln und mitsingen eine Leichtigkeit.

Hannes Blum begeisterte mit seinen Songs, wobei auch das ein oder andere „Hahn- und Hühner“ Lied nicht fehlte. Besonderen Applaus heimste er für seine klassische Version über das Federvieh ein. Zum Abschluss gab es stehende Ovationen des Publikums als Dank und Bananen vom Präsidenten. Bananen? Ja, so war es damals in den Dreißigern, als Bananen eine echte Rarität hierzulande waren. Es gab anstatt Orden ein „Klau“ (handvoll) Bananen. Den Orden der Gesellschaft gibt es heute natürlich auch.

Mit Tommy Watzke wurde zu Walzermelodien geschunkelt und gesungen, die Stimmung im Dom im Stapelhaus wurde immer ausgelassener. Das Duo „Knubbelefutz un Schmalbedaach“ hielt die Gäste mit Krätzjen und Anekdötchen in Bann. Herausragend ihr Lied „Jotschingbonchanson“ für alle Kölner die chinesisch (oder auch nicht) können, hierbei blieb wirklich kein Auge trocken.

Trotz später Stunde und einiger Glas Kölsch hatten die Redner, Peter Raddatz „der Mann mem Höötche“ und „Et Rumpelstilzje“ Fritz Schopps, ein sehr aufmerksames Publikum. Bis in den letzten Winkel hätte man die berühmte Stecknadel fallen gehört. Raddatz der mehr auf lustige Geschichten, wie man sie täglich erleben kann, sein Augenmerk in seiner Rede setzt kommt ohne Zugabe nicht von der Bühne. Schopps, politisch sehr aktuell, wurde im wahrsten Sinne des Wortes bejubelt. Er bewies mit dieser Rede, dass man sich in Köln nicht den Mund verbieten lässt. Chapeau, Herr Schopps!

Ein gelungener und gemütlicher Abend neigte sich dem Ende zu. Der ein oder andere Gast ließ sich noch ein Kölsch schmecken, um dann fröhlich den Heimweg anzutreten. In einem aber waren sich alle einig: „He jommer nächs Johr widder hin!“

Weiter Veranstaltungen der Lyskircher Junge:

Lyskircher Naach:

am:  28. Januar 2017

um:  20 Uhr

Ort:  Wolkenburg

Lyskircher Mädchensitzung

am:  07. Februar 2017

um: 16 Uhr

Ort: Gürzenich

Lyskircher Prunk- & Kostümsitzung

am: 21. Februar 2017

um: 19:45 Uhr

Ort: Gürzenich

Für die Veranstaltungen sind noch einige Restkarten an der Abendkasse erhältlich!

oder unter: http://www.lyskircher-junge.de/

 

©G.Weiden

Fotos (c)Weiden/Hielscher

 

 

Köln - 22. Januar 2017

KKG Fidele Zunftbrüder von1919 e. V.

 

8. Ausgabe der legendären Kneipensitzung

 

Gut gelaunt begrüßte Senatspräsident Bruno Grimbach am Freitag den bis zum

Bersten gefüllten Saal im Haus Schnackertz in Nippes zur diesjährigen 8. Ausgabe

der Kneipensitzung Selvs Jemaat. Die löstigen Knalltüten Kalli und Peter

übernahmen danach Kommando und Moderation und kündigten die

MüProGriBüSch-Mösche an. Diese sorgten im Laufe des Abends immer wieder dafür

dass sich die Jecken in den Alaaf-Modus sangen und schunkelten.

In welche Schwierigkeiten man geraten kann, wenn man für den Nachhauseweg den

falschen Bus erwischt erzählte dann sehr anschaulich Ne Schützejung und das Trio

Haargenau und Schnittig sorgte mit seinem emotions- und bewegungslos

gesungenen A Capella Gesang, dass das Publikum aufmerksam zuhörte. Die drei

Sahneschnittchen wurden erst nach einer Zugabe verabschiedet.

Die folgende Pantomime eines russischen Gewichthebers strapazierte die

Lachmuskeln der bunt kostümierten Jecken ganz erheblich und die Turbobienen

eroberten mit Ihren Parodien auf bekannte Schlager wie z.B. „Wie mein Name an der

Tür“, „Kölsche Jung“ oder „Dancing Queen“ den Saal im Handumdrehen und alle

schmetterten die Texte mit. Kalli und Peter fanden, dass dies die erste Rakete des

Abends wert war. Die löstijen Knalltüten von 1719 e.V. erarbeiteten – unter viel

Gelächter - gemeinsam mit den bunt kostümierten Jecken im Saal eine Satzung für

Ihren Verein.

Eine Gemeinschaftsbadewanne in einem Mehrparteienhaus und das Vertauschen

der Badetermine sorgte für einige Verwirrung zwischen einem überaus korrekten

Deutschen und einem türkischen Mitbewohner. Der sich entspannende Dialog

machte weder vor dem Terroristen als Beruf der Zukunft noch vor politischen

Feinheiten bzw. kulturellen Unterschieden halt, erinnerte entfernt an Loriot und

sorgte für die zweite Rakete des Abends. Bevor Mr. Trump das Auditorium in die

Pause schickte, brachte das Amazonenkorps reichlich Schwung und Elan auf die

Bühne und das Publikum honorierte dies mit tosendem Beifall.

Direkt danach heizte die schon legendäre Zunft-Garde Auwei dem Publikum so

richtig ein und hier war dann die dritte Rakete des Abends fällig.

Ne Wengkbüggel verschaffte dem den Jecken mit seinen Anektoden aus dem

Leben eine kleine Verschnaufpause bevor Marie-Luise Nikuta mit Ihrem

überschäumenden Temperament die Narren im Saal von den Bänken riss.

Feinsinnig diskutierten 3 Bräute, die sich auf dem Standesamt trafen, ob sie denn

nun heiraten sollten oder nicht . Die Antwort gab ein Zwiegespräch unter Eheleuten,

denn eine schrecklich glamouröse Familie gab Einblicke in Ihr Privatleben und

mehrfach erschallte der Ruf „Roobeeert“ durch den Saal. Mitmach-Yoga der anderen

Art zeigte die Lachma-Klatschma Gruppe, die im Hare Krishna-Fieber der 60ziger

Jahre steckengeblieben war.

Zwei in die Jahre gekommene Mariechen hatten dann so Ihre Schwierigkeiten mit

ihren Kostümen und die ulitmativ letzte Nummer des Abends, die Jecke Föös, rissen

mit einem Feuerwerk an bekannten Liedern der Bläack Föös, die Zuschauer von den

Bänken. Es wurde fleißig gesungen und geschunkelt. Ein wirklich toller Abend neigte

sich dem Ende entgegen.

©J.Frey

 

 

Köln – 22. Januar 2017

Prunk- und Kostümsitzung der Flittarder KG von 1934 e. V.

Der „Jözenich“ der Schäl Sick wurde auf links gedreht

Ausverkauftes Haus hieß es am Samstag als die Flittarder KG ihre Prunk- und Kostümsitzung startete. Über 1000 bunt kostümierte „Jecke“ füllten die Mülheimer Statdthalle, die in Köln liebevoll „Jözenich d´r Schäl Sick“ genannt wird.

Begrüßt wurden die Gäste von einem singenden Elferrat der von Sitzungspräsident Holger Kirsch an der Mundharmonika begleitet wurde. Gleich darauf wurde der „amtliche“ Teil der KG absolviert. Der ganze Senat erschien auf der Bühne um Berthold Utsch für seine 25 jährige Tätigkeit zum Ehrensenator zu ernennen. Sichtlich gerührt folgte Utsch der herzlichen Lobrede, gehalten von Präsident Henry Jahn, an ihn. Bei der Übergabe der Ehrenurkunde war er fast sprachlos, denn damit hatte er nicht gerechnet.

 

 

Mit etwas Verspätung wurde die offizielle Sitzung mit den Paveier gestartet und schon stand der Saal Kopf. Nur mit Zugabe durften die Musiker die Bühne verlassen. Trotz der ausgelassenen Stimmung folgte das Publikum den Vorträgen von Martin Schopps, Bernd Stelter und Marc Metzger sehr aufmerksam. Räuber, Kasalla und Domstürmer brachten die kostümierten Jecken ganz schön ins Schwitzen. Da wurde auf den Stühlen getanzt. Abräumer des Nachmittags waren die „Stattgarde Ahoi“, die mit kompletter Besetzung die Bühne stürmten. Bei den Tänzen der „Stattgarde Ahoi“ brach wahrer Jubel in der Stadthalle aus. Laut wurden Zugaben gefordert und auch gewährt. Den rauschenden Abschluss machten die Tanzgruppen „Echte Fründe“ die Kleinen wie die Großen.

Die Flittarder KG  von 1934 e. V. ist seit je her ein traditionsbewusster Familien-Verein, die immer schon die „Pänz“ mit einbezogen hat. So war es auch nicht verwunderlich, dass die 6 jährige Vicky sich zu ihrer Lieblingsband Kasalla auf die Bühne begab, den Bassisten Sebi am Arm schnappte um mit der Band zu schunkeln. Schunkeln geht am Besten in Augenhöhe und so ging Sebi auf die Knie. Mit ihm die ganze Band und….der gesamte Elferrat der sich mit auf die Bühne gesellt hatte. Das hat Köln noch nicht gesehen, einen Elferrat auf Knien schunkelnd um einem kleinen Mädchen eine Freude zu bereiten. Genau solche Aktionen macht die Flittarder KG aus.

Die „Pänz“ werden bei den Flittardern immer vordergründig gehalten. So gab es in diesem Jahr für die Künstler keinen Orden, sondern eine Flasche des KG eigenen Zaubertranks „Flittosil“. „Die Orden sind in diesem Jahr alle für die Kinder“, so Holger Kirsch.

Mehr Infos zur Flittarder KG

http://www.flittarderkg.de/

©G.Weiden

 

 

KÖLN – 22. Januar 2017

80 Jahre KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937

Jubiläums-Prunksitzung: feiern bis der Saal bebt

In festliche Abendgarderobe gekleidet, strömten rund 1500 Gäste (genau 1488) am Freitagabend in den Kristallsaal, um mit der KKG „Stromlose Ader“ ihr 80 jähriges Bestehen zu feiern und in die Session zu starten. Zu Ehren der KKG zogen zu Beginn die „Plaggeköpp“ ein, gefolgt vom Kölner Trifolium nebst Equipe. Dann ging es Schlag auf Schlag.

Jupp Menth „ne kölsche Schutzmann“, erntete für seine authentische Rede stehende Ovationen. Ausgelassen tanzten und schumkrltrm die Gäste zu den Vorträgen der Höhner und der Bläck Fööss. Niemand saß mehr auf seinem Stuhl, lieber ließ man zu heißen Samba-Rythmen die Hüften schwingen. Nach einer kurzen Pause folgte das närrische Publikum aufmerksam den reden von Guido Cantz und Marc Metzger. Bis zum letzten Platz hielten die beiden Redner ihr Publikum in Bann. Verabschiedet wurden sie mit Standing Ovations.

Die Paveier sorgten für ein Lichtermeer im Saal, bei ihrem Hit „Heimat“ ließen die Gäste Leuchtstäbe funkeln. Ein Bild das dem Betrachter eine Gänsehaut verschaffte. Martin Schopps mit seiner musikalischen Rede ließ das Publikum noch einmal aufatmen. Trotz später Stunde war auch hier das Publikum sehr Aufmerksam. Kasalla und Brings sorgten mit ihren Flotten Liedern für den krönenden Abschluss. Zum letzten Mal an diesem Abend hieß es: Höppe, Danze, Springe bis der Saal wackelt.

Ein großes Lob gebührt dem Präsidenten und Literaten der Gesellschaft Hans-Peter Houben. Er weiß was die Gäste wünschen und stellte ein Programm der Spitzenklasse zusammen. Dies bemerkte man auffälliger Weise am leeren Foyer und dem vollem Saal während der gesamten Veranstaltung.

Unter den Gästen befanden sich u. A.: Markus Ritterbach, der (noch) Präsident des Festkomittees Kölner Karneval, Henry Jahn Präsident der Flittarder KG und Frank Klever Präsident der KG Blau-Rot und das Kölner Dreigestirn von 2016.

Zur Jubiläums-Prunksitzung angereist waren: das Düsseldorfer Prinzenpaar von 2016, der Öcher Prinz von 2016 und die amtierenden Prinzenpaare aus Hillesheim und Kottenheim samt ihrem Gefolge.

Weitere Infos:

www.stromlose-ader.de

hier kann man auch Karten zur Prunksitzung 2018 verbindlich vorbestellen!

©G.Weiden

 

 

Köln – 21. Januar 2017

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße

Traditionelles Aufwiegen des Kölner Dreigestirns

Ein karnevalistisches Highlight ist das Aufwiegen des Kölner Trifoliums, d.h. der beiden Dreigestirne denn das Kinder-Dreigestirn wird gleich mitgewogen.So begrüßte Petula Schepers neben Prinz Stefan I., Bauer Andreas und Jungfrau Stefanie auch die kleinen Gegenstücke mit Prinz Konrad I. Bauer Jonas und Jungfrau Clara. Beide Dreigestirne wurden auf die Waage gebeten und los ging es. Bei 350 Kilo waren alle Sandsäcke als Gegengewicht aufgebraucht und die Waage hatte sich noch kein bisschen bewegt. Da hatte doch nicht jemand aus der Equipe seinen Fuß dazu benutzt die Waagschale unten zu halten? Sicherlich nicht, denn es wird ja nicht gemogelt. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht verkündete Frau Schepers: „Da das Gewicht nicht genau feststellbar ist, runden wir einfach mal auf 550 Kilo auf!“.  Das freute insbesondere Karin Fürhaupter, 1. Vorsitzende der Kölner Tafel e.V.. Denn nun gehen 550 Kilo Lebensmittel, bestehend aus Obst, Gemüse, Molkereiprodukten und Grundnahrungsmittel, an die Kölner Tafel. Von dort aus gehen die Lebensmittel an 32 verschiedene Jugendzentren in sozialen Brennpunkten.

 „Zwischen der Kölner Tafel und der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße besteht seit vielen Jahren eine enge Kooperation, und es ist uns eine Herzensangelegenheit bedürftigen zu helfen“, so Petula Schepers.

(c)G.Weiden

 

 

Köln - 19. Januar 2017

Neues Zuhause im Zoo: Sibirischer Tigerkater „Sergan“

Neuzugang im Kölner Zoo: Der Sibirische Tigerkater „Sergan“ lebt seit Anfang Dezember am Rhein. Er stammt aus dem Zoo Hodonin in der Tschechischen Republik. Seit etwa zwei Wochen ist er regelmäßig vormittags auf der Außenanlage zu sehen.

„Sergan“ wurde im Mai 2015 in Hodonin geboren. Dort lebte er mit seinem Wurfbruder und den Eltern zusammen, bevor er nach Köln kam. Er hat sich erstaunlich schnell eingelebt und kommt auf Zuruf der Pfleger verlässlich von der Außenanlage in seinen Stall. Momentan hat er noch großen Respekt vor seiner Mitbewohnerin, der 12-jährigen Tigerkatze „Hanya“. Der Zoo hält die beiden daher noch voneinander getrennt. „Hanya“ hat bereits zwei Würfe in Köln aufgezogen. Sie darf gemäß den Regeln des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nicht mehr züchten, da ihre Blutlinie im Programm sonst überrepräsentiert wäre. Der Kölner Zoo  wird deshalb Verhütungsmittel anwenden, um sie gemeinsam mit „Sergan“ auf der Außenanlage laufen lassen zu können. Später soll „Sergan“ mit einer neuen Partnerin züchten dürfen

Der Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, kommt im Amur- und Ussuri-Gebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen Rückgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch etwa 50 Tiere im Jahr 1940 haben sich die freilebenden Bestände durch konsequente Schutzmaßnahmen durch die russische Regierung wieder auf rund 400 erhöht. Auch im angrenzenden Nordostchina erholen sich dadurch die Bestände des Amur-Tigers langsam. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerstörung, Bejagung ihrer natürlichen Beute und – vor allem – der Wilderei zur Verwendung in der traditionellen chinesischen Heilmedizin. In letzterer wird jedem Körperteil des Tigers heilende Wirkung zugesprochen.

Inzwischen schätzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch etwa 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien mittlerweile über 850.000 Menschen.

Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme. Dazu zählt zum Beispiel das seit 1985 ins Leben gerufene Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). In ihm werden momentan 280 Amur-Tiger in 90 Haltungen koordiniert. Auch durch die Aufklärung der weltweit jährlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden in Höhe von jährlich rund 6 Millionen US-Dollar und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen. Wir hoffen, dass der Kölner Zoo später mit „Sergan“ wieder an seine Zuchterfolge anknüpfen kann.

Mitmachen & Unterstützter werden: die „Team Tiger Köln“-Initiativ

Amur-Tiger sind Publikumsmagneten im Kölner Zoo und gehören zu den Lieblingstieren der Besucher. Der Kölner Zoo hat vergangenen April eine Initiative gestartet, um das Großgehege noch naturnaher zu gestalten – und gleichzeitig Schutzprojekte für die letzten rund 550 in freier Wildbahn lebenden Amur-Tiger zu fördern. Der Kölner Zoo hat dafür mit dem WWF eine in dieser Form neuartige Artenschutzkooperation vereinbart.

Herzstück ist das „Team Tiger Köln“. Mitglied werden kann jeder, dem das Wohl der majestätischen Großkatzen am Herzen liegt. Der monatliche Mitgliedsbeitrag ab 15 Euro kommt der konkreten Projektarbeit von WWF und Zoo zugute: In Köln soll die Tigeranlage modernisiert werden. Parallel dazu werden Schutzmaßnahmen für Amur-Tiger im chinesisch-russischen Grenzgebiet unterstützt. Alle weiteren Informationen unter:

https://www.wwf.de/spenden-helfen/team-tiger-koeln/

Quelle: Zoo Köln

Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln – 18.Januar 2017

„Karneval macht Schule“ des Festausschuss Porzer Karneval e.V.

Guido´s kleine Rednerschule

Im Rahmen des Projektes vom Festausschuss Porzer Karneval „Karneval macht Schule“, hat Guido Cantz die Klassen der 4.Stufe von der GGS Porz Hauptstraße, in  Köln-Porz besucht. Auf dem Lehrplan der Schüler standen: Witze erzählen, Körpersprache, Bühnenauftritt und dem Ganzen Ausdruck verleihen. Die Schüler hatten die Aufgabe bekommen Witze vorzutragen und nach anfänglichem Lampenfieber klappte es auch ganz gut. Guido Cantz beobachtete die Kinder dabei ganz genau, erklärte dass man bei einem Bühnenauftritt niemals die Hände in den Hosentaschen verstecken sollte. Auch die geschlossene Körperhaltung, wie verschränkte Beine, sei ein NO GO denn wenn man so dasteht dann ist man ziemlich wackelig, also leichte Grätsche und munter drauf losgeplappert. Die „Pänz“ nahmen die Tipps des Fachmannes sofort auf und setzten diese auch um.

Da Kinder die nervös sind ziemlich schnell reden gab es von Guido gute Ratschläge zur deutlichen und langsameren Aussprache und natürlich zur Pointen-Setzung. Da die Kinder mit Eifer dabei waren, klappte es immer besser. Einige der vorgetragenen Witze wurden auseinander gepflückt um den Grund herauszufinden wieso man diesen lustig fand. Die Schüler staunten nicht schlecht, dass die größten Lacher im Überraschungsmoment liegen und lernten eine gute Pointe ist immer die, wo das Publikum nicht mit rechnet.

Viele der Kinder, insgesamt waren es 60 Schüler aufgeteilt in 2 Stunden, verloren schnell die Scheu und so mancher kleine Auftritt war schon Bühnenreif.

 

„Karneval macht Schule“, eine Initiative des Festausschuss Porzer Karneval, wurde im letzten Jahr ins Leben gerufen. Beginnend mit einer Eiler Grundschule wird in jedem Jahr ein anderes Viertel in den Genuss kommen, dass eine ihrer Schulen besucht wird. Für das nächste Jahr steht Ensen auf dem Plan. Der „karnevalistische Unterricht“ dauert ca. 3 Monate.

Der Festausschuss Porzer Karneval hat in diesem Schuljahr schon zahlreiche Gast-Dozenten mitgebracht, die den Schülerinnen und Schülern das Brauchtum „Karneval“ von Grund auf beigebracht haben. Das Projekt läuft noch bis zum Aschermittwoch. Schon jetzt fiebern die Kinder dem Höhepunkt des Projektes zu. Sie werden an der Spitze des Porzer Rosensonntagszuges mitgehen und auf diesem Weg einen Karnevalszug aus einer ungewohnten Perspektive erleben. Für diese Teilnahme werden die Kinder in den kommenden Wochen eigene Kostüme gestalten und anfertigen. Im Fokus steht dabei das Porzer Karnevalsmotto der Session 2017: „En Schull und Famillich et Brauchtum liere, zosamme Fastelovend fiere“.

 

Ziele des „Karneval macht Schule“ Projekts:

Erlebbare Integration in Köln-Porz - Kinder, egal welcher Herkunft,
wird der Ursprung, der Sinn und das Brauchtum des Karnevals näher gebracht.

Bei dem Projekt hat sich der Festausschuss Porzer Karneval e.V. vorgenommen, Kindern, egal welcher Herkunft, den Ursprung, den Sinn und das Brauchtum des Karnevals näher zu bringen. "Wir möchten damit ein wenig "Saat" ausbringen, um Kinder für den Karneval und für ein Engagement im Ehrenamt und im Verein zu begeistern. Kinder und Jugendliche erleben immer weniger gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch soziale Netzwerke, Computerspiele und "Handy-Sucht" tritt der Wunsch nach Gruppengefühl und gemeinsamen persönlichen Erlebnissen innerhalb von Freundeskreisen immer weiter in den Hintergrund." so der Präsident Stephan Demmer des Vereins FAS. Weiter sagt er: " Wir möchten den Kindern schon im Grundschulalter deutlich machen, dass sich durch gemeinsame Aktivitäten, die in Brauchtumsvereinen unternommen werden, Freundeskreise bilden können und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird[...] Der Begriff "Integration" wird nicht nur versprochen, sondern sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell erlebbar gemacht."

Als Projektstätten wurde Porzer Grundschulen ausgewählt, in denen den Schülern in einzelnen Modulen der Karneval näher gebracht wird. Unterstützend stehen hierfür diverse, zum Teil auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Gastdozenten, u.a. Guido Cantz, ehrenamtlich zur Verfügung, jedoch fallen Kosten für die Unterrichtsmaterialien oder Veranstaltungen an.


Förderung
Die Mittel für das Projekt, wie z.B. Wurfmaterial, Materialtransport, Lehrmittel, usw. sollen den Kindern kostenlos zugänglich gemacht werden. Fahrzeuge zu Transportzwecken, sowie für den Karnevalsumzug stehen zur Verfügung. Weiterhin sind diverse Ausflüge wie z.B. zur Wagenbauhalle des Porzer Dreigestirnswagens geplant und zusätzlich müssen Lehrmittel und Bücher angeschafft werden.


Besonderheiten
Das Projekt begleitet eine Porzer Grundschule direkt in Ihrer Nachbarschaft. Diese Schule wird bis zum Aschermittwoch 2017 begleitet. Anschließend wird eine neue Schule ausgewählt, an der das Projekt umgesetzt werden soll. So soll Jahr für Jahr eine andere Schule begleitet werden und somit in den kommenden Jahren vielen hundert Kindern das Brauchtum „Karneval“ gelehrt werden, um somit dieses in die Porzer Gesellschaft zu bringen.

Denn Karneval bedeutet nicht nur Feiern, sondern auch Brauchtum.

 

 

Köln – 17. Januar 2017

DOPPELPREMIERE für Pläsier und die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH

Vergnügen bereiten, froh und heiter stimmen, Spaß und Stimmung, all das steht für
Pläsier. Genau deshalb haben sich Eva Soujon, Sabi Offergeld, Julia Soujon, Gregor
Sitarski, Manuel Brüssel und Tobi für den Bandnamen „PLÄSIER“ entschieden.
Ihren Spaß und ihr Vergnügen am Musizieren springt auf das Publikum über wie
ein glühender Funke. Mit ‘Kölle stand op’, landeten sie ihren ersten großen Hit und
„Pläsier“ erhielt hierfür den Nachwuchspreis der „Kajuja“. Der neueste Pläsier-Hit ‘Dat
hööt nit op’ entstand unter Mitwirken von Björn Heuser und beschreibt die Liebe der
Musiker zu ihrer Stadt. Jetzt nach drei Jahren Bandgeschichte darf Pläsier zum ersten
Mal die Bühne der Lanxess Arena bespielen.
Zum Auftritt:
Zum ersten Mal veranstaltet die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH am 15.01.2017
in der Lanxess Arena eine riesengroße Party für die ganz Kleinen: die 1. Lachende
PÄNZarena - eine tolle Sause, die für jede Menge Spaß für alle Kinder garantiert.
Nicht nur eine Premiere für das Hofner Team, sondern auch für die KölschPopRocker
von Pläsier.
Die Sechs haben keinerlei Berührungsängste und holen die Kinder kurzerhand auf die
Bühne, um dort mit ihnen zu singen, zu tanzen und zu schunkeln. Die Kinder haben
ganz offensichtlich ihren Spaß und sind bis zum letzten Ton nicht mehr von der Bühne
herunterzuholen.
Sängerin Sabi ist sichtlich gerührt, als sie bei der Ballade ‚Nemm mich en d’r Ärm‘ die
passenden Worte ‚‘Momente wie fotojrafeet - Momente för de Iwigkeit - Momente,
die do nit verjiss, för kein Jeld vun d’r Welt do mieh kriss.’ singt.
Pläsier sind stolz nach 3 Jahren Bandbestehen, auf der Premiere der 1. Lachenden
PÄNZarena spielen zu dürfen. Das hätten wir uns so schnell nicht erträumen lassen –
eine Ehre für uns!‘ so Gitarrist Manu.
Der Termin für die zweite PÄNZarena wurde auch bereits bekannt gegeben. Groß und
Klein sollten sich den 27.01.2018 schon mal im Kalender markieren - Karten dafür
gibt es ab dem 24. April 2017.
Am 01. Februar 2017 spielen Pläsier wieder für ihre kleinsten Fans und lassen Kinderherzen
höher schlagen. Die Kita Blumenallee, in welcher bereits das designierte
Dreigestirn und Kasalla zu Gast waren, hat die Sechs eingeladen und freut sich bereits
seit Wochen auf den Auftritt.
Pläsier sind in ihrer dritten Session gefragt wie nie und bespielen zahlreiche Bühnen
von den Sartory-Sälen angefangen, über den Kristallsaal, bis hin zum Theater am
Tanzbrunnen.
Alle Informationen über weitere Termine erhalten Sie unter www.pläsier/termine.
Weitere Fotos und Videos unter:
https://www.facebook.com/lachendekoelnarena/videos/1803299776589124/,
https://www.facebook.com/sabrina.offergeld/videos/10154842945778745/

 

Veranstalter: Konzert-Hofner / www.konzert-hofner.com
(c)Vera Drewke

 

 

Köln - 16. Januar 2017

Probetraining des Kindertanzcorps der Blau Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V.

Wir laden alle tanzbegeisterten Mädchen und Jungen zwischen 6 und 15 Jahren zum Probetraining ein.

Wo, in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule (Sportplatzstrasse in Wahn/Wahnheide)
Wann, am 17.03.2017, 24.03.2017 und 31.03.2017 treffen wir uns um 17:15H in der Halle
Trainingsdauer: von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Es müssen alle drei Termine wahrgenommen werden!

Also auf geht es, wir freuen uns auf Euch!
Es erwartet Euch eine tolles Kindertanzcorps mit viel Spaß

Kontakt: Petra Huben Kindertanzcorpsleitung
petra.huben@bwf-wahn.de
Tel.: 02203-66919 oder 0162680980

 

Köln - 12. Januar 2017

Vorfreude XXL im Kölner Zoo:

Vierfacher Elefantennachwuchs kündigt sich an

Besucher des Kölner Zoos können 2017 gleich mehrfach ihr „graues Wunder“ erleben. Vier Kühe der Elefantenherde erwarten im Laufe des Jahres Jungtiere. „Dass sich so viel Nachwuchs auf einmal ankündigt, ist eine tolle Bestätigung für unser Haltungskonzept“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Dank der Größe des 2004 komplett neu gebauten Elefantenparks können die Tiere bei uns in ihrem natürlichen Herden- und Sozialverband leben. Der menschliche Kontakt ist auf ein Minimum reduziert. Das gilt auch für die Geburten. Die Jungtiere werden ganz natürlich und ohne unsere Einflussnahme geboren, so wie es auch in der Natur passiert“, so Prof. Pagel.
 
Für alle Kölner besonders schön: Auch „Marlar“ ist trächtig. Sie war 2006 das erste Jungtier, das im kurz zuvor eröffneten, 20.000 Quadratmeter großen Elefantenpark zur Welt gekommen ist. Auch das zweite „kölsche Mädsche“, die 2007 im Zoo geborene „Maha Kumari“, sowie die aus Thailand stammenden Elefantenkühe „Kreeblamduan“ und „Tong Koon“ sind tragend. Vater aller vier Jungtiere wird „Sang Raja“. Er ist der jüngere der beiden im Zoo lebenden Zuchtbullen.
 
Die Kölner Elefantenherde umfasst heute 13 Mitglieder. Jüngster Zugang ist „La Min Kyaw“. Er wurde Mitte März 2016 von Mutter „Shu Tu Zar“ im Zoo geboren. Der sehr temperamentvolle und neugierige Bulle wird von den Pflegern „Speedy“ genannt. Denn der kleine „Wibbelstetz“ schafft es nur ausgesprochen selten, Beine und Rüssel still zu halten.
 
Fotos: (c)Werner Scheurer

 

 

Köln – 12. Januar 2017

Flittarder KG von 1934 e.V. – Seniorensitzung

120 närrische Senioren trafen sich zum 11. „Mettwochsnohmeddachsfastelovendskaffeeklatsch“

 

Nach dreijähriger Zwangspause fand am Mittwoch, den 11. Januar 2017, endlich wieder die Seniorensitzung der Pfarrgemeinde St. Hubertus in Flittard statt. 120 bunt köstümierte Flittarder „Jecke“, im gehobenen Mittelalter, strömten um 14:00 Uhr in den Saal des Pfarrheims um sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und anschließend abzufeiern. Musikalisch untermalt wurde das Kaffeekränzchen von Andreas Konrads, der die Gäste mit kölschen Melodien unterhielt. Pünktlich um 15:00 Uhr begrüßte Henry Jahn, Präsident der Flittarder KG, die Gäste und übergab sein Mikro im Anschluss an Holger Kirsch (Prinz 2015). Locker und souverän führte Holger durch das Programm.

 

Das Schüler-Dreigestirn der Grundschule am Feldrain erorberte die Bühne. Natürlich mit ihrer Equipe, allen voran der Fahnenträger Yannick Bergreen.

Jungfrau – Elfi Atali, Prinz – Erik Heister und Bauer – Sebastian Braun schritten hoheitsvoll durch den Saal gefolgt von ihrem Zeitmesser (Prinzenführer) Matthias Siebel. Ihre Tanzmarie – Mathilda Decker folgte Kusshändchen werfend dem ganzen „Schmölzje“. Die zweite Tanzmarie – Aysin Kaya, war leider verhindert. Damit das Kinder-Dreigestirn bei den Auftritten seiner Aufgabe gerecht wird, wurden sie teilweise von Ex-Prinz und –Bauer, H. Kirsch und M. Müller, ausstaffiert. Auch wenn das Lampenfieber noch vordergründig ist, werden diese jungen Menschen ihres Amtes sehr gerecht. Wie ihre großen Vorbilder sind sie auf der Bühne locker und reden frei von der Leber weg. Mit lautem Applaus wurden sie von der Bühne entlassen.

Danach erfreuten die „Pänz“ der Tanzgruppe ECHTE FRÜNDE das Publikum mit ihren Tänzen zu kölschen Hits. Gar nicht so einfach bei 49 quirligen Akteuren auf einer eigentlich zu kleinen Bühne, doch wer tanzen kann dem macht das nichts. Dass sie dies können bewiesen die Echte Fründe-Pänz wieder einmal, selbst die kleinsten Echten Fründe sind mit Feuereifer dabei und machen bei Hebefiguren und Bilddarstellungen mit. Die Tänzer/innen wurden erst nach Zugaben von der Bühne gelassen. Die Pänz der Echte Fründe feiern in diesem Jahr ihr 10 jähriges Jubiläum, die großen Fründe ihr 20. Jähriges Bestehen. Diese zwei „Geburtstage“ wurden im Sessionsorden der Flittarder KG festgehalten.

Nächster Höhepunkt im Programm „Paul Posthorn“ (Heinz Pohl) der mit seiner vergnüglichen rede Lachtränen in die Gesichter der Besucher zauberte. Besonders die in seiner Rede vorkommenden, lästige Schwiegermutter hatte es dem Publikum angetan. Auch er wurde nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

Begeistert war das närrische Publikum von dem 16 jährigen Timo Schwarzendahl alias „ne Frechdachs“. Souverän wie ein „alter Hase“ überspielte er eine kleine Technische Störung mit seinen lockeren Sprüchen, wie es sich für einen Frechdachs gehört. Mit seine „One-Man-Show“ unterhielt er sein Publikum über eine halbe Stunde lang, zunächst mit ruhigen Liedern zum Schunkeln, doch das die Flittarder Senioren (auch wenn die 70+ erreicht haben) noch richtig feiern können zeigte sich bei Titel wie „Kölsche Jung“ von Brings oder „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Da blieb fast niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen. Begeistert sangen, tanzten und klatschten die junggebliebenen Alten mit. Dank an den jungen Künstler: Standing Ovations!

Letzter Punkt im Programm waren die Altreucher und die Domhätzjer, die gemeinsam auf der Bühne standen um die ausgelassenen Besucher mit einem Ostermann-Medley zu unterhalten. Sie spielten auch ihre eigenen, meist ruhigeren Song. Doch zu ruhig ist auch nix für Senioren. Bei dem flotten Titel der Domhätzjer „Mädche us d´r eetzte Reih“, zeigten die Flittarder, dass auch die älteren Mädchen immer noch in der ersten Reihe zu finden sind, wenn es heißt: Fründe treffe un fiere!

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch ein kleines „Schmankerl“. Holger Kirsch holte seine Mundharmonika vor und spielte zu Ehren der Senioren, dem Wunsch nach einer Zugabe folgte er selbstverständlich auch.

Ein herrlicher Nachmittag ging vorrüber, mit lächelnden und glücklichen Gesichtern verließen die Besucher die Veranstaltung, einige nahmen ihre Rollatoren (die waren im Flur geparkt) wieder in Besitz oder ließen sich abholen. Aber eins ist sicher, sie haben ein paar Stunden all ihre Alltagssorgen und Wehwehchen vergessen und nur Spaß an d´r Freud gehabt. Da gilt es ein dickes Lob an die Flittarder KG zu richten, die so auf ihre älteren Mitmenschen bedacht sind.

Die Flitterder KG bedankt sich insbesonder bei der kath. Frauengemeinschaft, hrem "Feldhillije" Pfarrer Michael Cziba und der Pfarrgeinde St. Hubertus als Veranstalter, ohne die dieses schöne Fest nicht hätte stattfinden Können.

Infos zu  der Flittarder KG:

http://www.flittarderkg.de/

 

©G.Weiden

 

 

Köln – 11. Januar 2017

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße stellt Bühnenbild im Kölner Gürzenich vor

Seit über 50 Jahren verwandelt die GALERIA Kaufhof GmbH den Gürzenich mit passender Dekoration zum jeweiligen Sessions-Motto. Petula Schepers, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, Bernhard Conin, Geschäftsführer von KölnKongress und Markus Ritterbach, Präsident des Kölner Festkomitees stellten das neue Bühnenbild passend zum Motto 2017 „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ vor.

 

 

 

In Abstimmung mit dem Festkomitee sind auch in diesem Jahr viele Ideen realisiert worden. Die deutlichste Veränderung ist die mittig integrierte große LED-Wand. Während der Veranstaltungen werden auf dieser Wand Einspieler gezeigt, die auf das Sessions-Motto und die einzelnen Gesellschaften eingehen. Der Rahmen zeigt weiterhin die die Kölner Stadt-Silhouette. Die großen Kronleuchter im Saal tragen an den Ringen das Sessions-Motto. Die Säulen der Fahnenmaste wurden mit bunten Folien verziert, so dass der Saal durch die extra Farbgebung mehr optische Tiefe erhält.

Die Rückseite des Bühnenbildes und die Unterkonstruktion, für die über 20 Meter lange und 10 Meter tiefe Bühne, wurden auch in diesem Jahr modernisiert. So wurde mehr Raum für die Unterbringung von Technik und Equipment während der Session geschaffen.

„Trotz aller Moderne, die dieses Bühnenbild im Sessions-Motto vereint, haben wir nicht nur die neueste Technik und Verarbeitungsmethoden verwendet, sondern auch die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigt“, erläuterte Petula Schepers. Es konnten teilweise  Stoffe, Fahnen und andere Materialien wieder verwendet werden. Weiterhin wurden recyclebare Materialen eingesetzt. Insgesamt wurden 1,4 km Stoff und 1 km Baulatten verarbeitet.

Der Architekt Roberto Campione und 3 Firmen und rund 20 Mitarbeitern haben in nur sechs Wochen

Ihr Können unter Beweis gestellt und ein XXL Mottobild geschaffen das mit der neuesten Technik ausgestattet ist.

 

(c)G.Weiden

 

 

Köln - 10. Januar 2017

KVB und Paveier präsentieren neue Bahn

 
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und die Paveier haben am Dienstag auf dem Neumarkt gemeinsam eine neue Stadtbahn präsentiert. Der Wagen ist im Stil eines Airstreamers, eines silberfarbenen amerikanischen Großraumwohnwagens, gestaltet und zeigt die sechs Mitglieder der kölschen Band. Die vom Grafiker Werner Horn gestaltete Bahn wird zunächst ein Jahr lang im Niederflurnetz (Linien 1, 7, 9, 12 und 15) eingesetzt.
 
„Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach Bahnen mit traditionsreichen Sängern und Bands gestaltet“, sagte KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske und erinnerte an die Wagen mit Tommy Engel, Wolfgang Niedecken und Brings.
„Und da die Paveier im vergangenen Jahr ihr 33-jähriges Bestehen und damit ein kölsches Jubiläum gefeiert haben, war das für uns ein guter Anlass für eine Kooperation.“
 
 
 
 
„Wir sind stolz auf die neue Paveier-Bahn“, sagte Schlagzeuger Johannes Gokus im Namen der Band. „Als wir den Entwurf gesehen haben, bekamen wir eine Gänsehaut.“ Dass die Bahn jetzt über Monate durch Köln fahre, sei „etwas ganz Außergewöhnliches“. Die Idee, die Bahn in eine Art Airstreamer zu verwandeln, sei der Band nach entsprechenden Fotoaufnahmen mit dem Kölner Fotografen Manfred Esser gekommen.
(Quelle: KVB)
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Köln – 09. Januar 2017

Sessionsauftakt der KG Blau-Rot 1969 e.V. Köln

Grandiose Mädchensitzung im Kristallsaal

Am Samstagnachmittag, den 08.Januar, war es endlich wieder soweit. Die Session wurde bei der KG Blau-Rot mit ihrer traditionellen Mädchensitzung eingeleitet. Rund 1100 jecke „Wiever“ strömten in den Kristallsaal um zu feiern.

Pünktlich um 15:00 Uhr startete das Bühnenprogramm mit dem Dellbröcker Buure Schnäuzerballett. Angeheizt von der flotten Musik zu den männlich-eleganten Tänzen wurde anschließend Guido Cantz freudig begrüßt. Seiner Rede folgten die Damen gebannt und es gab bei der ein oder anderen Lachtränen zu sehen. Doch dann ging es, im wahrsten Sinne des Wortes, die Post ab. Die Paveier betraten den Saal und die Mädels stürmten zur Bühne. Jetzt wurde gesungen, geschunkelt und getanzt, der Kristallsaal brodelte. Nach einer halben Stunde verließ die Band die Bühne und die Mädels konnten körperlich ausruhen und der Rede von Marc Metzger lauschen. Es ist schon erstaunlich wie er mit einer Rede die, nach eigener Aussage von Marc, eigentlich ja gar keine ist, nicht nur sein Publikum sondern auch den gesamten Elferrat in Bann hält. Mit Marita Köllner und den Räubern ging es weiter im Programm. Singen, tanzen, schunkeln, schwitzen! Wie gut das man sich in der Pause bei einem oder zwei lecker Kölsch etwas beruhigen konnte.

Der zweite Teil der Veranstaltung wurde von den Blauen Funken eingeleitet. Mit ihren blitzenden „Zabeln“ (Säbel), dem „Stippeföttche-Danz“ und ihrem wunderbaren Tanzpaar, hielten sie die feierwütigen Mädels bei Laune. Dann  hieß es „Jetz jitt et Kasalla“ und die breite Bühne schien nicht breit genug bei all dem Damen die in der ersten Reihe stehen wollten um ganz nah bei ihrer Band zu stehen. Es gab kein Halten mehr, niemand saß mehr auf seinem Platz sondern stand darauf. Eigentlich saß keine der Mädchen mehr bei dem restlichen Programm. Die Klüngelköpp, das Thorrer Schnäuzer Ballett und die Micky Brühl Band gaben sich die Klinke in die Hand. Kein Wunder das die Damen direkt dort stehen blieben wo sie waren, vor der Bühne oder auf den Stühlen.

Rundherum ein herrlicher Abend für die Damen, mit Programm der Güteklasse A , mit Wohlfühl-Garantie und einer Menge Spaß an d´r Freud. Wie immer war die Mädchensitzung schnell ausverkauft. Wer sich also für nächstes Jahr eine Karte besorgen möchte, sollte dieses möglichst bald tun.

Weitere Veranstaltungen der KG Blau-Rot 1969 e.V. Köln

Am 21. Januar 2017 der „Herrenschoppen“ – bis es dämmert. Mit dabei sind die Micky Brühl Band, die Filue, Cat Ballou, Schäng und ein Augen- und Ohrenschmaus die Funky Marys.

Veranstaltungsort: Marriott Hotel Köln

Beginn: 17:17 Uhr

Entree: 30,30 €

Es sind noch Restkarten zu haben!

Am 25. Februar die "Kostümsitzung mir viel Prunk". Diese Sitzung wird von der Kg Blau-Rot und der KKG Stromlose Ader gemeinsam präsentiert. An diesem Abend werden die närrischen Gäste von Kasalla, Paveier, Marc Metzger, Domstädter, dem Dreigestirn, Martin Schopps, den Domstürmern, Bernd Stelter und Fritz Schopps unterhalten.

Ort: Kongress-Saal Kölnmesse

Beginn: 18:00 Uhr

Entree: 37,00 €

Auch hier gibt es noch einige Restkarten!

Kartenverkauf unter: 0221/360 1256 oder 0221/ 68 88 45 oder 02204/ 767 226

Weitere Infos unter:

www.kg-blau-rot.de

 

©G.Weiden

 

 

 

Ordensabend der Großen Mülheimer KG e.V. 1903

Die GMKG hatte zum geselligen Ordensabend geladen. Zahlreiche Gäste folgten dieser Einladung, darunter die Vorstände befreundeten Gesellschaften sowie eine bemerkenswerte Abordnung der Medienklaafer  und der Stammtisch der Pressesprecher im Kölner Karneval. Hier konnten sich die Karnevalisten und die anderen Gäste untereinander austauschen bei einem lecker Kölsch und Kölschem Buffet. Ein gemütlicher Abend mit Ehrungen, der Vorführung  der „Rheinmatrosen“ und „Minis“ mit ihren neuen Tänzen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte , mit Keyboard und Gesang, Andreas Jurek. Eine Spende in Höhe von 2.000 €  wurde an den Don Bosco Club, zur Unterstützung der Jugendarbeit in Mülheim, gereicht.

Die Orden

Entworfen wurde der Sessions- sowie der Damenorden von Dekorationsmeister Egon Becker.

Der Sessions-Orden ist ein Blick auf die Bühne und zeigt den Elferrat und die tanzenden Rheinmatrosen.

Der Damenorden ist ein wahres Schmuckstück das jede Dame ziert. Eine stilvolle Blüte in Steinchen gefasst zieht alle Blicke auf sich.

 

 

Die Ehrungen

Mark Doppelfeld,Dr, Achim Schumacher und Martin Zobel wurden zum Senator ernannt und erhielten die entsprechende Mütze neben der Beurkundung.

Hans Mehren wurde zum Ratsherren benannt.

Für ihre langjährigen Verdienste  in der GMKG erhielten die Ratsherren, Fritz Bolz und Walter Kau, die höchste Ehrung der Gesellschaft: Das goldene Steuerrad mit Brillanten. Walter Kau ist derzeit ebenfalls Senatspräsident der GMKG.

Das Amt des Herolds wird ab dieser Session von Uli Sowade übernommen.

©G.Weiden

 

 

  Köln – 08. Januar 2017

Konzert zu Gunsten der Aidshilfe Köln

Krageknöpp „unplugged“ und in großer Besetzung

Zum 6. Mal in Folge fand das Neujahrs-Konzert der Krageknöpp im Brauhaus Sion statt. Der musikalische Abend stand ganz unter dem Motto:

„NULL TOLERANZ FÜR INTOLERANZ GEGENÜBER MENSCHEN MIT HIV“

Elfi Scho-Antwerpes, MdB und Bürgermeisterin der Stadt Köln, übernahm die Schirmherrschaft des besonderen Konzertes. Um dem Thema gerecht zu werden haben sich die Knöpp ganz bewusst für die ruhigere Konzert-Variante im unplugged Sound entschieden. Ganz besonders freuten sich die Musiker über die musikalische Unterstützung namhafter Kollegen die sie für sich gewinnen konnten. Mit Heiko Braun(u.a. Tommy Engel Band) an den Percussions, dem Saxophonisten David Brück (ex Kuhl un de Gäng) und dem Gitarristen Björn Dittrich( ehemals Kribbelköpp) gab es einen ganz neuen und speziellen  Sound zu hören.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Kollegen für das Konzert gewinnen konnten. Für uns waren das spezielle Momente. Das werden wir sicher nicht vergessen“, so Keyboarder Thomas Mosbach nach dem Konzert. Gitarrist Guido Braun ergänzte: „Wäre doch schöndies zu wiederholen“.

Das meinte auch das Publikum in der gut gefüllten alten Braustube im Sion. Bei dem abwechslungsreichen Programm war für jeden etwas dabei. Alte, lange nicht gespielte Songs in neuem Gewand, zu Herzen gehende Balladen und ihre neusten Hits hatten die Krageknöpp in ihrem Gepäck. Es fehlte auch nicht an verschiedenen Coverversionen, die immer wieder vom Publikum gefordert werden, wie z.B. „Halleluja“, das eigentlich nur zu Weihnachtskonzerten gespielt wird. Hierbei wurde ganz deutlich das Frontsänger Sven Ohrem keineswegs Verstärker braucht um mit seiner Stimme auch den letzten Zuhörer im Saal zu erreichen.

Fazit des Abends: Krageknöpp Deluxe, viele neue Songs und ältere im neuen Sound, neue Bühne im Sion, so hat man die Knöpp noch nicht gesehen und gehört. Absolut empfehlenswert!

Ein ganz besonderer Dank an die Technik, ohne die der Sound und die Lichteffekte nicht so hervorragend zum Tragen gekommen wären.

Weitere Infos zur Band:

www.krageknoepp.de

Infos zur Aids-Hilfe Köln:

www.aidshilfe-koeln.de

©G.Weiden

 

 

Köln - 06. Januar 2017

Ehemaligen-Treffen der Porzer Dreigestirne

Es ist eine schöne Tradition, dass sich jeweils am Donnerstag nach der Prinzenproklamation die

ehemaligen Porzer Dreigestirne treffen. Somit laden wir herzlich ein zum:

34. Treffen der Ehemaligen Porzer Dreigestirne

am Donnerstag, dem 12. Januar 2017 um 19.30 Uhr

im Restaurant Groov Terrasse in Zündorf

Wie in den vergangenen Jahren bewährt, so möchten wir auch in 2017 den Abend wieder mit

eigenen Beiträgen aus den eigenen Reihen gestalten. Musikalisch wird uns Mister Musik, Jürgen Vorrath unterhalten.

Wir wollen einen netten Abend verbringen und das Dreigestirn der vergangenen Session mit der

erprobten Zeremonie in unseren Kreis aufnehmen.

Die Aufnahme des Porzer Dreigestirn 2016 findet gegen 21:30 Uhr statt.

 

 

 

Allen Besuchern dieser Seite ein gesundes 2017

Foto: (c) KVB -Köln

 

 

 

Köln – 29. Dezember 2016

Neuzugang bei den Trampeltieren

Die hübsche Charlotte soll den Nachwuchs sichern

Die am 3. Mai 2015 im Dortmunder Zoo geborene Stute „Charlotte“ ist am 13. Dezember in den Kölner Zoo gezogen. Sie hat sich gut hier eingelebt und wurde schnell von den drei anderen akzeptiert. Die 13- jährige Lea ist die älteste Stute, die  2-jährige Nelly kam im Frühjahr in die Gruppe und der 6 jährige Hengst Ivan lebt seit über einem Jahr hier. Trampeltiere sind Haustiere. Ob sie von den derzeit (noch) lebenden Wildkamelen direkt abstammen ist unklar. Ihre Wolle, Fleisch und Milch werden im Iran, in Afghanistan, Pakistan, Kasachstan, der Mongolei und in China genutzt. Zudem dienen sie als Reit- und Lasttiere. In den Jurten der Nomaden wird ihr Dung nach wie vor als Brennmaterial verwandt.

 

 

Zoologisch gehören Trampeltiere, die auch als Hauskamele bezeichnet werden, und ihre nächsten Verwandten die Wildkamele zu den Paarhufern und hier zu den Schwielensohlern, genau wie das einhöckrige Dromedar. Die beiden Zehen liegen einem bindegewebigen Polster auf, das von einer dicken Hornsohle umgeben ist. Kamele bewegen sich im Paßgang, d.h. die Beine einer Seite werden gleichzeitig angehoben und aufgesetzt.

Die Stuten bringen meist nur alle zwei Jahre Fohlen zur Welt. Dies gilt auf jeden Fall für Wildkamele. Deren niedrige natürliche Geburtenrate macht den Aufbau einer Zuchtpopulation in der Mongolei schwierig. Diese ist aber unbedingt notwendig, denn ihr Bestand in den wenigen weit auseinander liegenden Rückzugsgebieten in Nordwest-China und im Süden der Mongolei  wird auf nur noch etwas mehr als 900 Individuen geschätzt. Wildkamele gehören zu den Tierarten, die als kritisch gefährdet eingestuft werden. Man geht davon aus, dass ihr Bestand in den nächsten 50 Jahren um 80% zurückgeht, wenn die Bedrohungsursachen nicht deutlich reduziert werden. Konkurrenz mit Haustieren an den wenigen verbliebenen Oasen führt nicht nur zur Verdrängung sondern auch zu Wilderei, um den Haustieren Platz zu verschaffen. Sie werden aber auch wegen ihres Fleischs gejagt. Zunehmende Erschließung der letzten Lebensräume und illegaler Abbau von Bodenschätzen bedrohen den Fortbestand der Art zusätzlich. Wildkamele sind weniger wuchtig als Trampeltiere. Im Vergleich wirken sie fast zierlich mit ihren kleinen, weiter auseinanderstehenden Höckern. Beiden ist die genügsame Lebensweise gemeinsam. Sie leben von spärlicher Vegetation aus harten Gräsern, Kräutern und Sträuchern, die wiedergekaut und im Pansen von Mikroben aufgeschlossen wird.  Auch im Zoo darf die Nahrung nicht zu reichhaltig sein, da ansonsten Verdauungsstörungen auftreten können. Wild- und Hauskamele sind in der Lage bis zu 14 Tage ohne Wasser auszukommen. Während dieser Phasen kommt es zu Gewichtsverlusten von bis zu 25%, die sie bei Zugang zum Wasser innerhalb eines Tages ausgleichen können.

Während Wildkamele in keinem Zoo zu betrachten sind, halten viele Zoos Trampeltiere. Wir hoffen mit Hilfe des Neuzugangs in den nächsten Jahren zu deren Bestandserweiterung beizutragen. (Quelle: Zoo Köln)

Fotos: © G.Weiden

 

 

Köln – 22. Dezember 2016

Neues aus dem Affenhaus…

Bonobo-Gruppe hat Zuwachs aus Berlin

Seit dem 1. Dezember hat die Bonobo-Gruppe im Kölner Zoo Zuwachs aus Berlin. Die 36 jährige „Yala“ mit ihren Jungtieren „Kivu“ (9 Jahre, männl.) und „Batia“ (2 Jahre weibl.) und der 21 jährige Zuchtmann  „Limbuko“ haben sich gut in die Kölner Gruppe eingelebt. Limbuko ist mit den anderen Berliner Tieren nicht verwandt und  kommt so für alle Weibchen als Zuchtmann in Frage. „Binti“ und ihre Töchter „Bikita“ und „Bina“  haben die vier Berliner nach kurzer Zeit akzeptiert.

Der Transport der Tiere wurde von Zookurator Dr. Alexander Sliwa (Köln) und dem Tierpfleger Ruben Gralki (Berlin) durchgeführt.

Wenn man die Gruppe genau beobachtet merkt man schnell, dass sich die Tiere zwar gegenseitig akzeptieren aber doch einigen Abstand halten. Die beiden Kleinen „Bina“ und „Batia“ zeigen den Großen jedoch wie Integration am besten funktioniert. Sie spielen nicht nur nachlaufen und fangen, sondern helfen sich auch gegenseitig z. B. bei schwierigen Kletteraktionen. Sie nehmen sich in die Arme und kuscheln. Also Friede, Freude , Eierkuchen…wenn da nicht die ungestüme „Bikita“ wäre. „Ich bin die Königin im Affenstall“ denkt sie wohl und mobbt „Limbuko“ wo es nur geht. Mit ihren sechseinhalb Jahren noch nicht ganz erwachsen, versucht sie den 21 jährigen Zuchtmann zu dominieren. Er ist fast dreimal so groß wie Bikita und geht in die Defensive. Er flüchtet schreiend vor ihr, was sie nicht abhält ihm immer wieder aufzulauern. „Eigentlich könnte er sie mal packen und richtig durchschütteln“, so ein Tierpfleger, „ aber er macht es ja nicht. Dass er so extrem friedfertig ist könnte an der Handaufzucht liegen die er genossen hat.“  Doch wer weiß, vielleicht wird daraus ja noch die große Liebe, sobald „Bikita“ die Flegeljahre hinter sich gelassen hat.

Der Kölner Zoo hat, vor dem Einzug der Berliner Bonobos, sein Zuchtweibchen „Bonnie“ samt ihrem Sohn „Kindu“ an den  Niederländischen „Zoo Apenheul“ in Apeldoorn abgegeben. Dort fand „Bonnie“ ihren langjährigen Partner „Bolombo“ wieder, mit dem sie bereits vorher Nachwuchs hatte.

©G.Weiden

 

 

 

Köln - 15. Dezember 2016

Kölner Zoo: Dr. Sandra Langer ist neue Tierärztin

Nachwuchs auf dem Clemenshof: Kälbchen „Annabelle“ geboren

Gleich zwei Neuzugänge hat der Kölner Zoo heute vorgestellt. Dr. Sandra Langer ist die neue Zootierärztin. Zudem wurde Kälbchen „Annabelle“ präsentiert.

Dr. Sandra Langer leitet seit 1. November den veterinärmedizinischen Bereich im Kölner Zoo. Die 31-jährige arbeitete zuvor als Tierärztin für den Zoo Duisburg. Sie studierte Tiermedizin in Gießen und absolvierte verschiedene internationale Forschungsaufenthalte – unter anderem in Madagaskar. Mit Antritt der neuen Stelle wird für die gebürtige Kölnerin ein Traum wahr. „Schon als kleines Mädchen war ich immer hier. Jetzt als Tierärztin in meinen Heimatzoo zurückzukehren, ist natürlich wahnsinnig schön“, so Langer. „Der Kölner Zoo hat einen sehr spannenden Tierbestand und führt überaus ehrgeizige Zucht- und Artenschutzprogramme durch. Er genießt daher einen exzellenten Ruf. Das macht die Aufgabe für mich doppelt reizvoll“, ergänzt Langer. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Sandra Langer eine ambitionierte junge Kollegin für uns gewonnen zu haben. In ihre noch junge Amtszeit hier bei uns fallen bereits erfolgreich verlaufene Giraffen-, Schweine- und Rindergeburten. Da hat sie sich bereits sehr gut bewährt“, betonten die Zooverstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg bei der Vorstellung der neuen Tierärztin auf dem Clemenshof.

Dort präsentierte der Kölner Zoo gleich den nächsten Neuzugang: Kälbchen „Annabelle“. Das Schwarzbunte Niederungsrind kam diese Woche Dienstag zur Welt. Mutter „Anne“ stammt aus Ostfriesland. Vater Kalle ist aus der Nähe von Köln. Schwarzbunte Niederungsrinder wurden jahrhundertelang von der Norddeutschen Tiefebene bis in die Mittelgebirge gehalten. Sie sind gutmütig, leicht kalbend und verwerten auch nährstoffarme Pflanzen optimal. Seit Ende des 2. Weltkriegs wurden die Rinder zunehmend von der mehr Milch gebenden Rasse „Holstein Friesian“ verdrängt. Das Schwarzbunte Niederungsrind ist deshalb heute in seinem Bestand bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich seinem Erhalt.

Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – insbesondere solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.

Fotos: Werner Scheurer

 

 

 

 

Köln - 14. Dezember 2016

 

Zoo, Du fröhliche! Kinder bis 12 Jahre haben an Heiligabend freien Eintritt im Kölner Zoo

Ihr Kinderlein, kommet – denn der Kölner Zoo macht das perfekte Weihnachtsgeschenk: Kinder bis 12 Jahre können an Heiligabend (Öffnungszeit 9 bis 14 Uhr) in Begleitung eines Erwachsenen gratis in den Zoo. Das ist ideal für alle Eltern, die angesichts der nahenden Bescherung zuhause den „Löwenbändiger“ spielen müssen – und dem Nachwuchs die Stunden bis zum Geschenkeauspacken verkürzen wollen. Denn in Gesellschaft von Ameisenbär, Zebra & Co. vergeht die Wartezeit aufs Christkind garantiert ganz schnell!
Auch nach Heiligabend ist der Zoo der richtige Ort für alle, die bei Bewegung und frischer Luft schöne Stunden mit der Familie verbringen wollen. Ein Besuch in den tropisch warmen Tierhäusern sorgt außerdem für wohlig-warme Stimmung an kalten Wintertagen. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, „Zwischen den Jahren“ und Neujahr ist der Zoo regulär geöffnet (9 bis 17 Uhr). An Sylvester schließt er wie an Heiligabend um 14 Uhr.
Zoo verschenken – und „tierisch“ viel Freude bereiten
Der Geschenk-Tipp: Wer noch nach dem richtigen Weihnachtspräsent für Groß und Klein sucht: Zoo-Jahreskarten sorgen an 365 Tagen für „tierisch“ viel Spaß. Sie sind schon ab 50 Euro erhältlich.
Die genauen Zoo-Öffnungszeiten an den Feiertagen:
 Heiligabend und Silvester: 9-14 Uhr; letzter Einlass und Kassenschluss um 13:30 Uhr; Tierhäuser schließen um 13:45 Uhr
 Alle anderen Tage (auch 1. und 2. Weihnachtstag sowie Neujahr): 9 - 17 Uhr; letzter Einlass und Kassenschluss um 16.30 Uhr; Tierhäuser schließen um 16.45 Uhr

 

 

Köln – 08. Dezember 2016

Netzgiraffenkuh „Sala“ im Kölner Zoo geboren

Gerade mal 11 Tage alt und stolz wie eine erwachsene Giraffe stolziert sie durchs Gehege. Majestätisch liegt sie im Stroh und ihre großen dunklen Augen blicken neugierig zu den anwesenden Pressevertretern, ja sie weiß schon jetzt sich richtig in Szene zu setzen, die kleine „Sala“. Sie ist der 7, Wurf von Mutter „Koobi“, die sich hervorragend um ihr Kind kümmert.  Der Name „Sala“ wurde ihr, zu Ehren der neuen Tierärztin des Kölner Zoos gegeben. Sandra Langer, seit November im Dienst des Zoos, hatte an dem Wochenende der Geburt (Sala ist ein Sonntagskind) Dienst und half Koobi, ganz ohne weitere Hilfe, ihr Junges gesund zur Welt zu bringen.

Doch Vorsicht, denn wenn man Zoodirektor Prof. Dr. Theo Pagel, nach der Herkunft des Namen fragt bekommt man unter Umständen die Antwort dass der Name „Sala“ Suaheli sei und in der Übersetzung „Tierärztin“ heiße. Ja, er hat dabei den Schalk im Nacken.

©G.Weiden

 

Wildlebende Giraffenbestände nehmen dramatisch ab – Rückgang um 40 Prozent in den vergangenen 30 Jahren

Buchstäblich große Freude herrscht im Kölner Zoo über die Geburt einer kleinen Netzgiraffe: Sie kam am 27. November 2016 zur Welt. Es ist das siebte Jungtier von Mutter „Koobi“, die selbst vor 13 Jahren im Kölner Zoo geboren wurde. Der 15-jährige Vater „Maru“ stammt aus dem Zoo in Kopenhagen.

Für die kleine Giraffenkuh ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant. Sonst ernähren sich Giraffen von Blättern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den Ästen zupfen. Trinken müssen sie selten. Flüssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Im Zoo erhalten Giraffen als Ersatz Luzerneheu, dazu etwas Obst und Gemüse und ein pelletiertes Kraftfutter, das aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien besteht. Bei Giraffen tragen sowohl Männchen als auch Weibchen zapfenförmige Hörner auf dem Kopf. Diese setzen die männlichen Tiere im Kampf ein. Gefürchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene und gesunde Giraffen haben nur wenige natürliche Feinde. Dazu zählen z.B. Löwen oder Tüpfelhyänen, die besonders Jungtiere oder alte und kranke Tiere erbeuten. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes bringen es Giraffen im Galopp auf bis zu 50 km/h.

Weltnaturschutzunion stuft Bestände erstmals als „bedroht“ ein

Kaum ein anderes Tier ist so typisch für Afrika wie die Giraffe. Doch das größte Landsäugetier der Erde ist vom Aussterben bedroht. Die Weltnaturschutzunion IUCN hat den Status der Giraffe auf der Roten Liste für gefährdete Tier- und Pflanzenarten 2016 von „ungefährdet“ (least concern) auf „bedroht“ (vulnerable) hochgestuft. Damit droht eine der bekanntesten Tierarten des afrikanischen Kontinents in Zukunft in der Natur auszusterben. Hintergrund ist eine dramatische Abnahme der Giraffenbestände um bis zu 40 Prozent in den vergangenen 30 Jahren. Den Giraffen droht das gleiche Schicksal wie schon Elefanten und Nashörnern. Wunderdoktoren versprechen, aus dem Knochenmark Aids-Medizin zu brauen. Es ist traurig, dass ein für den afrikanischen Kontinent ikonisches Tier von der Ausrottung durch den Menschen bedroht ist. Laut Schätzung aus dem Jahr 2012  leben weniger als 80.000 Giraffen in ganz Afrika. Von der Netzgiraffe gibt es in ihrem Verbreitungsgebiet, dem Nordosten Kenias, den angrenzenden Teilen Süd-Somalias und möglicherweise dem Süden-Äthiopien, noch weniger als 4.700 Tiere.

Zoos engagieren sich für den Erhalt von Giraffen

Durch die Teilnahme an internationalen Zuchtprogrammen engagieren sich wissenschaftlich geführte Zoos wie der in Köln unmittelbar für das Überleben der Giraffen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) tauschen Zoos Nachzuchten untereinander, um einen möglichst vielfältigen Genpool sicherzustellen. Das EEP für Giraffen wird aktuell von der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geführt. Allein die im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) zusammengeschlossenen Zoos nehmen mit über 100 Giraffen am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teil. Im Jahr 2014 gelangen im EEP 129 Nachzuchten. Durch den Erhalt von gesunden Giraffenpopulationen in Menschenobhut und die  Förderung von Feldprojekten in der Wildnis tragen VdZ-Mitgliederzoos aktiv zum Schutz der Giraffen bei.

Quelle: Zoo Köln

Fotos: ©G.Weiden

 

 

 

Köln – 07. Dezember 2016

 „Die kleine Meerjungfrau - das Musical“ gastiert in Köln

Sprechende Fische, singende Krabben, gemeine Tintenfische und natürlich ein gutmütiger Meereskönig – sie alle bevölkern die fantastische Welt der kleinen Meerjungfrau. Seit nun mehr fast 30 Jahren begeistert Disneys Version „Arielle“ von Hans Christian Andersens Märchen über die spannende Unterwasserwelt der kleinen Meerjungfrau Generationen! Pünktlich zum Ende der Winterferien ist die Geschichte von der Begegnung zweier fremder Welten als fantasievolles Familien-Musical im Theater am Tanzbrunnen in Köln zu erleben. Der Vorhang für die Erfolgsproduktion der Theatermacher aus Bochum hebt sich am Dienstag, den 3. Januar 2017 um 16:00 Uhr!

In der märchenhaften Tiefe des klaren, blauen Ozeans lebt die kleine Meerjungfrau gemeinsam mit ihrem Vater, dem mächtigen Meerkönig, und genießt ihr Unterwasserleben. Doch wie alle heranwachsenden, jungen Menschen sehnt sich Nixe danach, die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Besonders die ihr unbekannte Welt über dem Meer hat es ihr angetan: die Welt der Menschen. Bei einem Streifzug an die Wasseroberfläche rettet sie den Prinzen Peer vor dem Ertrinken und verliebt sich in ihn. Von nun an hat sie nur noch einen Wunsch: selbst ein Mensch zu sein. Diesen Wunsch macht sich die böse Meerhexe zu Nutze und bietet der Meerjungfrau einen Handel an. Um Peer wiederzusehen, lässt sie sich auf den Pakt ein und bezahlt die Meerhexe für den Zauber mit ihrer wunderschönen Stimme - das Einzige an das sich Peer noch erinnert. Ganz ohne Worte muss sie von nun an dafür sorgen, dass der Prinz sich in sie verliebt... das Abenteuer beginnt! Ein Glück kann die kleine Meerjungfrau einmal mehr auf die Hilfe ihres besten Freundes zählen: die treue Krabbe!

„Die kleine Meerjungfrau – das Musical“ ist eine Geschichte über die Kraft der Liebe und den Mut, an seine Überzeugungen zu glauben. In dem mitreißenden Musical wird gleichzeitig die Wichtigkeit von Familie und Freundschaft sowie die Suche nach der eigenen Identität verdeutlicht. Das Streben der kleinen Meerjungfrau nach dem wahren Glück ist ein faszinierender Bühnenspaß und ein Musical-Abenteuer für Kinder ab vier Jahren und für alle, die das Kind in sich wieder einmal zum Leben erwecken wollen!

Das innovative Bühnenbild, die gewohnt hitverdächtige Songs der Musiker Christoph Kloppenburg und Christian Becker, gepaart mit der kreativen Inszenierung von Helge Fedder, machen die Unterwasser-Illusion perfekt. Das Kölner Publikum erwartet eine Geschichte über das Abenteuer der Liebe, traumhaft gespielt und gesungen von Loraine Ziemke in der Rolle der Meerjungfrau.

Kinder und Kindgebliebene sollten daher dieses spannende Musical-Abenteuer nicht verpassen: Knapp eine Million zufriedene und wiederkehrende Zuschauer der intelligenten Märchen-Musical-Produktionen des Theater Liberi sprechen für sich. Sichern Sie sich also Ihre Tickets rechtzeitig zum Preis von 24,- / 22,- / 19,- Euro für Erwachsene und 22,- / 20,- / 17,-Euro für Kinder von 3 bis 14 Jahren je nach Kategorie im Vorverkauf bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter der Ticket-Hotline 01805 - 600 311. Tageskassenpreise zuzüglich 2,- Euro.

 

 

Köln – 05. Dezember 2016

PLÄSIER feiern mit rund 200 Gästen ihr erstes Jahresabschluss-Konzert

Vergnügen bereiten, froh und heiter stimmen, Spaß und Stimmung, all dies steht für Pläsier. Genau deshalb haben sich Eva, Julia, Sabi, Gregor, Manu und Tobi sich für den Bandnamen „PLÄSIER“ entschieden. Ihren Spaß und ihr Vergnügen am Musizieren springt auf das Publikum über wie ein glühender Funke.

Mit „Kölle stand op“, landeten sie ihren ersten großen Hit und „Pläsier“ erhielt hierfür den Nachwuchspreis der „Kajuja“. Der neueste Pläsier-Hit „Dat hööt nit op“ entstand unter der Mithilfe von Björn Heuser und beschreibt das Lebensgefühl eines jeden Kölners. Jetzt nach drei Jahren Bandgeschichte gaben Pläsier ihr erstes Jahresabschluss-Konzert in der Alteburg.

 

Zum Konzert

Angeheizt wurden die Besucher von Liedermacher Helmut A. Wiemer und Michael „Knippi“ Knipprath. Wiemers kölsche Songs, begleitet von Knippis Mandoline, regten das Publikum sofort zum Mitmachen an.

Ein Video-Trailer zeigte einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre. Ein sehr emotionaler Moment. Gefolgt von einem Countdown, mit einem lauten Knall erscheint eine Krone auf der Leinwand, die den ganzen Abend das Bühnenbild ziert.

 

Dann hieß es „Power on“ und die Kölsch Pop-Rocker betraten die Bühne. Mit den Titeln „Wiggerjon“,

Jode Dach“ und „Nor met dir“ präsentierten die sechs Musiker/innen gleich zu Beginn einen Einblick in ihr breitgefächertes musikalisches Repertoire. Die Konzertbesucher lassen sich mitreißen und singen fleißig mit. Überwältigt zeigten sich „Pläsier“ bei ihrem Titel „Kölle stand op“, ein 200stimmiger Chor schallte ihnen entgegen und die jungen Musiker hatten offensichtlichen Spaß daran, auch wenn sie dreimal ansetzen mussten, um diesen Song zu spielen. Die Stimmung wurde immer ausgelassener und so verwunderte es niemanden, dass die Band, neben ihrem normalen Programm, ein Ständchen zu einem 40jährigen Geburtstag brachten. So ist das: Wer mir Pläsier feiert, der wird gefeiert. Mit kölschem Rap&HipHop gab Crazy Lauermann ein Stelldichein bei Pläsier mit Ihrem Song „Ich will Kölsch un Flönz“. Dieser Titel spricht manchem Kölner aus dem Herzen angesichts der kulinarischen Vielfalt in den Gasthäusern und Braustuben Kölns. Rockröhre Nici Kempermann (Kempes Feinest) performte gemeinsam mit Pläsier „Wenn do nit danze kanns“ und „hee un jetz“. Das begeisterte Publikum war kaum zu halten. Die Alteburg bebte bis zum Ende des Konzertes, als es hieß „Maach et jot“ wurde laut Zugabe gefordert. Diesen Wünschen wurde natürlich nachgekommen. „Aanjekumme“ war dann nach zweieinhalb Stunden Programm der letzte gespielte Titel. Aanjekumme sind Pläsier nach diesem Abschluss-Konzert zum 3jährigen Bestehen im 4. Jahr ihrer erfolgreichen Bandgeschichte.

 

Fazit:

Pläsier überzeugt, auch fernab des Karnevals, mit guter handgemachter Musik, tiefgründigen Texten und nicht enden wollenden Gitarren-Solis. Musik die generationenübergreifend ist. So war es auch am Samstagabend mit einer guten Mischung aus Besuchern jeden Alters. Sehr schön zu sehen wie die Band sich begeistern kann über ihr Publikum.

Erleichterung der sechs Musiker/innen dass alles so wundervoll gelaufen ist und der Vorbereitungsstress sich gelohnt hat.

Danke an Wurm Licht & Ton (Ingmar und Gregor) und die Kölner Event Werkstatt GmbH, ohne deren Mitarbeit und -hilfe hätte dieses außergewöhnliche Konzert nicht stattfinden können.

 

Text: ©G.Weiden/V.Drewke

Fotos: Vera Drewke

 

 

Köln - 01. Dezember 2016

Doktor-Palettenfisch „Dorie“: Hollywood-Filmstar live im Zoo-Aquarium zu bewundern

Sie sind schillernd-bunt, ziehen elegant ihre Kreise – und sind echte Filmstars: Doktor-Palettenfische kommen aktuell groß raus. Kleine und große Kinofans lieben sie aufgrund des „Findet Dorie“-Films, der momentan schwer angesagt ist. Film- und Fischliebhaber können die eindrucksvollen Meerwassertiere im Aquarium des Kölner Zoos live und in all ihrer natürlichen Schönheit bewundern.

Paletten-Doktorfische kommen im Indopazifik vor. Sie leben in küstennahen Riffen bis 40 Meter Tiefe. Ihre Verbreitung erstreckt sich von Ostafrika bis Samoa. Paletten-Doktorfische können bis zu 20 Jahre alt werden. Sie erreichen eine Länge von bis 30 Zentimetern. Für die Freizeit-Aquaristik sind die Fische aufgrund dieser Größe ungeeignet. Charakteristisch sind die langen Rücken- und Afterflossen und die steil abfallende Stirn. Der Körper ist dunkelblau. Die Fische haben eine auffällige, schwarze Zeichnung. Typisch ist auch die gelbe Schwanzflosse. Die großen Augen lassen darauf schließen, dass sie  auch an dunklen und trüben Orten sehr gut sehen können.

Paletten-Doktorfische ernähren sich vorwiegend von Algen und kleinen Garnelen. Am Schwanzstiel haben sie einen scharfen, skalpellartigen Dorn, dem die Tiere ihren Namen verdanken. Aufgerichtet dient der Dorn der Feindabwehr. Die Fische sind mit zwei Jahren geschlechtsreif. Jungfische leben in kleinen Gruppen und verstecken sich vor Fressfeinden wie zum Beispiel Haien zwischen Korallen.

Im Aquarium des Kölner Zoos leben sechs dieser anmutigen Tiere. Ihr Becken fasst 20.000 Liter und ist mit bunten Korallen besetzt. Das Meerwasser muss einmal im Monat gewechselt werden. Die anspruchsvollen, krankheitsanfälligen Fische brauchen mehrfach am Tag neues Futter. Hobby-Aquarianer sollten von der Haltung dieser Art absehen.

(Quelle: Zoo Köln)

 

 

 

 

Köln, 29.11.2016 

Kölsch-Poprocker Pläsier krönen erfolgreiches Jahr mit dem ersten eigenen Abschlusskonzert in der Alteburg

 'Pläsier‘ – das bedeutet so viel wie Vergnügen, Freude oder Spaß. Und genau das kommt auf der brandneuen Vier-Track-Platte und dem Video der Powertruppe Pläsier zum neuen Sessionstitel 'Dat hööt nit op' auch rüber. Es ist ein Lied über das Lebensgefühl in Köln für alle Kölner, aber auch jeden, der sich in der Domstadt zu Hause fühlt. Das Lied entstand in Zusammenarbeit mit Björn Heuser. Die neuen Titel sind frisch, abwechslungsreich und rockig. Von gefühlvoller Ballade bis hin zum Partysong ist für jeden Geschmack etwas dabei. „Unsere Lieder klingen heute anders, vielleicht erwachsener“, erklärt Frontfrau Sabi Offergeld: „Wir sind jetzt drei Jahre am Start und haben uns musikalisch und als Band gefunden und das spiegelt sich in unseren neuen Songs wieder“. Neue Outfits, neue Songs und eine energiegeladene Bühnenperformance - 2016 war ein gutes Jahr für Pläsier: „Wir haben das Gefühl, angekommen zu sein und haben tierisch viel Spaß zusammen“, ergänzt Sabi.

Erste Erfolge feierte Pläsier mit „Kölle, stand op!“ beim Radio Köln Wettbewerb „Top Jeck“ in der letzten Session. Die Künstlervereinigung „Kajuja“ honorierte die Leistung von Pläsier sogar mit dem Nachwuchspreis. Ganz aktuell feiert die Band ihr 3-Jähriges Bestehen mit einem großen Konzert in der Alteburg am 03. Dezember um 20 Uhr.

Mit auf der Bühne werden sein: Nici Kempermann von Kempes Feinest, Kölsch Kultur (Helmut A. Wiemer) und Crazy Kokolores. 

 

 

Köln/Fukuoka – 27.11.2016

Kölsche Weihnacht in Japan

„La Mäng“ verzaubern die Menschen in Fukuoka

Kölsche Weihnacht in Japan – geht das? Jawohl! Die Kölner Mädels-Band „La Mäng“ folgten der Einladung des Veranstalters des „Christmas Market“ und reisten in die achtgrößte Stadt Japans – Fukuoka. Alina Rudolph und Julia Höger (Irina Ehlenbeck  konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen) verzaubern an elf Tagen mit insgesamt 33 Auftritten die Menschen der Millionen-Stadt. Neben internationalen Weihnachtsliedern haben sie auch ihren eigenen kölschen Weihnachtssong „Dezembernaach“ im Gepäck. „La Mäng“ begeistern nicht nur Fukuokaner, sondern sind selbst auch begeistert vom Anklang den sie bei den Menschen finden.

 „Es ist ein wahnsinniges Abenteuer. Die Japaner sind total von den Socken, wenn sie uns hören. Sie versuchen sogar mitzusingen und ein kleiner japanischer Fanclub, die „La Mäng-Gäng“, hat sich auch schon gebildet“, berichtet Julia Höger aus Japan.

Wer die Mädels in Köln live erleben will, hat am 6. Dezember (18.30 Uhr) und 17. Dezember (16.30 Uhr) auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom die Gelegenheit hierzu. Außerdem spielen die Mädels am 11. Dezember im Refrather Winterdorf (18.00 Uhr) ihr Weihnachtsprogramm. Für ihre neue Brauhaus-Hymne „Et Köbes-Leed“ wird in zwei Wochen im Brauhaus Sion das Video gedreht. 

Irina Ehlenbeck ist an der Seite von Comedy-Queen Carolin Kebekus auch Teil des Trios Beer-Bitches. La Mäng haben sich vor elf Jahren als Solistinnen im Jugendchor St. Stephan kennengelernt. Sie standen schon zusammen im Background bei Kasalla und haben sich 2014 als La Mäng mit ihrer Debütsinge „Mir rocke de Veedel“ selbst auf die Bühnen der Stadt gewagt.

Weitere Infos zu La Mäng:

http://www.lamaeng-musik.de/

http://www.koelner-event-werkstatt.de/

 

 

Köln – 25. November 2016

Helmut A. Wiemer & Friends im Volkstheater

Kölsch pur mit „Kölsch Kultur“

Muss et denn immer so laut sein? – Nein, muss es nicht. Dass die Kölner Konzertbesucher auch die leiseren Töne lieben, zeigte sich am vergangenen Donnerstag im Millowitsch, der heutigen Volksbühne am Rudolfplatz. Liedermacher Helmut A. Wiemer und Band spielten erstmalig auf dieser Bühne. Mit Michael Kuhl an der Trompete, Ziehharmonika, Gitarre und Piano, Jörg P. Weber an der Flitsch und E-Gitarre, Ulf Stricker an den Drums, Thomas Hoedtke am Bass, Frank Buohler am Keyboard und Alex De Maccedo an der E- und Akustik Gitarre, scharte sich eine Band der Superlative um den Sänger/Songschreiber Wiemer. Gastmusiker Peter Millowitsch überzeugte mit seinem Mundharmonikaspiel. Weitere Gäste waren derTexter und Komponist Dieter Siemes, Frank Reudenbach u. Robert Kowalak von den Klüngelköpp, Mischa Hirsch mit seiner Band Hanak, Kuhl un de Gäng sowie die Tanzgruppe Dancing  little Mouse & Tweeties.

Der Liedermacher Helmut A. Wiemer überzeugt mit gehaltvollen Texten die, die Seele der Kölner widerspiegelt. Die Kölner, die nicht nur lachen und springen und die Hände zum Himmel strecken, sondern die auch Nachdenklich und Tiefgründig sind. Mit seinen Songs wie: „Wo mer Dräum levve kann“, „Wenn se laach““ oder „Met dir fleeje“ trifft er den Nerv des Publikums, man kann sich damit identifizieren.  Leise aber dennoch kraftvolle Töne, die zum mitsingen und schunkeln anregen, vor allem aber zum zuhören. Die Musik einmal balladesk, mal satter Blues geht unter die Haut.

Doch er kann auch anders. Wenn Wiemer in die Rolle von „Pitter“ aus dem Waschsalon schlüpft, bleibt kein Auge trocken. Wenn es dann heißt „Mahlzeit“ und  „Ich muss ens op d´r Klo“ wird es musikalisch etwas kerniger und ein klein wenig lauter.

Natürlich hatte der Vollblutmusiker auch karnevalistisches im Gepäck. Mit seinem Lied „Wenn mer uns Pänz sin“ präsentierte er eine Hommage an all die „Pänz“ der Welt. Der Sessionshit für 2018 steht, nach eigener Aussage, auch schon fest (…und damit könnte er recht behalten) „Susanna“ – dieser Titel wurde von den Gästen im Saal bejubelt und es wurde kräftig mit gesungen. Susanna ist ein Ohrwurm den man so schnell nicht wieder los wird.

Fazit des Abend ist: ein niveauvolles Konzert das nach Wiederholung schreit. Denn in der heutigen Zeit bekommt man zu selten etwas „Janz höösch je op die Zwöllef“, und das in feinstem Kölsch. Zurecht wurde Wiemer und seine Band Kölsch Kultur mit stehenden Ovationen von der Bühne verabschiedet.

Einen besonderen Applaus hat die Kölner Event Werkstatt und Geschäftsführer Markus Wallpott verdient, die diesen wunderbaren Abend möglich machte.

 

 Ein weiter Dank gilt den Technikern Sayhan Krämer und Achim Helmrich von asc Event Technik die für den guten Ton sorgten und alles ins rechte Licht rückten.

Weiter Infos:

www.koelner-event-werkstatt.de

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

www.helmut-a-wiemer.de

©G. Weiden

 

 

Köln - 24.November 2016

In Köln sind aller guten Dinge elf: Großer Ferkel-Wurf auf dem Clemenshof im Kölner Zoo

Drei, drei, drei – große Schweinerei: Wer dieses Sprichwort nicht kennt, sollte in nächster Zeit einen Besuch auf dem Clemenshof im Kölner Zoo ins Auge fassen. Dort lernen die Besucher, dass Schweine exakt drei Monate, drei Wochen und drei Tage benötigen, bis sie ihre Ferkel zur Welt bringen. So ist es auch bei den Schwäbisch-Hällischen Landschweinen im Zoo. Sage und schreibe elf Ferkel umfasst der jüngste Wurf von vergangenem Sonntag dem 20. November.
 
Die Schwäbisch-Hällischen sind eine alte Nutztierrasse. Charakteristisch stechen ihre schwarzen Köpfe, Hälse und Hinterbeine hervor. Aufgrund des fetten Fleischs waren sie früher sehr beliebt. Seitdem die Verbraucher es magerer mögen, gehen die Haltungszahlen zurück. Heute ist die traditionsreiche Rasse vom Aussterben bedroht. Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht dem Erhalt dieser intelligenten Tiere. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über den elffachen Ferkel-Nachwuchs.
 
Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. (Quelle: Kölner Zoo)
 
Fotos: (c) G.Weiden

 

 

Köln – 23. November 2016

Kölsch es Trumpf – Hillich Ovend Alaaf……

Standing Ovations zur grandiosen Premiere

Ausverkauftes Haus hieß es am Dienstagabend in der Volksbühne am Rudolfplatz. Cirka 500 Besucher strömten in den Saal um der Premiere von „Hillich Ovend Alaaf“, der Weihnachtsshow des Kölsch es Trumpf-Teams, beizuwohnen. Die Erwartungen des Publikums wurden mehr als erfüllt und die Künstler wurden mit Standing Ovations von der Bühne verabschiedet.

Zur Show:

Familie Kääzmann ist voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit den Vorbereitungen dazu beschäftigt. Die Kääzmann´s das sind: die Schwestern Zilla (Gigi Herr) und Billa (Natascha Balzat), Besteva* Kääzmann (King Size Dick), Billa´s Tochter (Katja Baum) und Sophie Russel(herself), dazu noch der Quoteneinwanderer, den die Kääzmann´s aufgenommen haben, Enrico laDanza (Markus Dietz).

Bei den Vorbereitungen zum „Hillich Ovend“ nähern sich die Schwestern, die sonst eher zynisch miteinander umgehen, fast liebevoll an. Besonders Billa´s Kaffee mit Cognac hat es Zilla angetan, vor allem der ohne Kaffee. So sieht man die Beiden wie sie resümieren und an all die Menschen denken, die nicht mehr an diesem Weihnachtsfest teilhaben können. Beim Verpacken der Geschenke stellen sie fest was die wirklichen Geschenke sind, friedliches Zusammensein, respektvoller Umgang, Zeit füreinander zu haben und Liebe. Billa´s Tochter klagt ihrem Opa das Leid ihrer verlorenen Milchzähne und wünscht sie sich sehnlichst zurück. Natürlich verspricht der Besteva* dass sie diese bald schon bekäme.

Sophie versucht Enrico kölsches Sprachgut beizubringen, mit erotischen Worten wie „Fisternöllche“* oder „Poppeköchekäppesje“*. Man sieht Enrico an, dass er nicht wirklich weiß was er davon halten soll. Bei so viel Sinnlichkeit, die Sophie versprüht, ist an Sprachgebrauch wirklich nicht zu denken.

Die ganze Geschichte wird mit weihnachtlichen Liedern und Showeinlagen untermalt. Mal besinnlich, mal heiter. So liest Gigi Herr weihnachtliche Geschichten wobei man Gänsehaut vor Ergriffenheit bekommt, oder aber auch morbid-heiter, wo kein Auge trocken bleibt.

Musikalische Gäste sind die „Drei Liköre“, die mit ihren kölschen Balladen und Weihnachtsliedern das Publikum zum Mitsingen bringen. Die „Zwei Schlawiner“ bringen die Frohe Botschaft mit in den Saal und so erfahren die Besucher die wirklich wahre Geschichte um Christi Geburt. Diese ist zum Brüllen komisch und das „Millowitsch“ bebte unter all dem Gelächter. De „Weidenpescher  Boore Pänz“, eine neue Kindertanzgruppe (seit rund 2 Monaten) zeigen ihr Können bei einer Showeinlage von Sophie Russel. Hier kann man nur sagen – wow, was ihr schon alles könnt! Weiter so!

Der Abend auf der Bühne endet in einer besinnlich-heiteren Weihnachtsparty, bei der alle Künstler teilnehmen.

Fazit des Abends:

Eine sehr gut arrangierte Weihnachtsshow die keine Wünsche offen lässt. Die meisten Besucher sind geflasht von den Gefühlen die die Show ihnen vermittelt hat. Der Spagat zwischen Besinnlich- und Heiterkeit ist dem Regisseur gelungen. Auch nach drei Stunden Show will man einfach mehr davon. Eine Show, man kann fast sagen: ein Musical wie es auch dem unvergessenen Wally Bockmayer gefallen hätte.

Weitere „Hillich Ovend Alaaf“  Vorstellungen gibt es:

Am 19. 12. und 21.12.2016

Um 20 Uhr

In der Volksbühne (Millowitsch) am Rudolfplatz

Karten: 24,50 €

Wer die Show auf der „schäl Sick“ besuchen möchte hat hier die Möglichkeit:

Am 06.12. und 12.12.2016

Im Gaffel im Bock

Konrad-Adenauer-Platz 2
51465 Bergisch Gladbach
Telefon:     02202 94098-0

Anmerkung der Redaktion:

Besteva – Großvater

Fisternöllche – Liebschaft

Poppeköchekäppesje - Rosenkohl

 

(c) G.Weiden

 

 

Köln - 18. November 2016

Der Zoo(ch) kütt: KVB und Kölner Zoo präsentieren neue Zoobahn

Wer demnächst mit seinem Auto in Köln im Stau steht und wilde Tiere an sich vorbeiziehen sieht, muss sich keinesfalls Sorgen um seine Zurechnungsfähigkeit machen. Elefant, Giraffe, Flusspferd & Co. sind weder Fata Morgana noch Einbildung, sondern Branding-Motive der neuen KVB-Zoobahn. Sie rollt ab heute durch Köln. Jörn Schwarze, Mitglied des Vorstands der KVB, präsentierte Kölns exotischsten Schienenflitzer heute gemeinsam mit den Zoovorständen Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg auf dem Neumarkt.
 
 
„Zoo und KVB sind zwei kölsche Institutionen. Sie zählen zu den Gesichtern der Stadt. Da ist es nur logisch, dass wir mit unseren Tieren auch einer der KVB-Bahnen ein unverwechselbares Gesicht geben“, sagte Prof. Theo B. Pagel bei der Vorstellung. „Die bunte Auswahl der abgebildeten Tiere steht stellvertretend für die große biologische Vielfalt, die wir unseren Besuchern bieten. Der Schriftzug ,Unser Zoo‘ unterstreicht zudem, dass wir seit über 150 Jahren eine Institution in Köln sind“, erklärte Christopher Landsberg. Jörn Schwarze: „Der Zoo wie auch die KVB bringen die Menschen zusammen. Wir freuen uns daher über die Partnerschaft und die überaus gelungen gestaltete Bahn. Sie ist ein besonderer Hingucker im Stadtbild.“
 
Die Bahn wird auf den KVB-Linien 1, 7, 9, 12 und 15 eingesetzt. Bislang war sie mit dem schwarz-goldenen Jubiläums-Schriftzug des Zoos versehen. Er kam 2010 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Kölner Zoos auf das Niederflurfahrzeug. Damals hatte der Zoo erstmals eine eigene Bahn auf die Gleise gesetzt. (Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

Passend zur „Langen Nacht im Aquarium“: Seltener Nachwuchs bei den Sulu-Seenadeln

Infostationen, Führungen hinter die Kulissen und spannende Kurzvorträge bei der Veranstaltung im Aquarium

 
Köln, 17. November 2016
Tropische Temperaturen statt Herbstkälte und „tierisch“ bunte Vielfalt statt Grau in Grau: Die „Lange Nacht“ im Aquarium des Kölner Zoos (diesen Samstag, 18 bis 23 Uhr) bringt Wärme und Farbe ins trübe Herbsteinerlei. Pünktlich dazu ist den Biologen im Zoo jetzt erstmals die Nachzucht der seltenen Sulu-Seenadeln gelungen. Seenadeln haben die Menschen immer schon fasziniert – allen voran die Seepferdchen. Mit ihrer röhrenförmigen Gestalt, mit der sie sich geschickt durch das Wasser manövrieren, und ihrer einzigartigen Brutbiologie stellen sie eine eigene Familie der Meereslebewesen dar.
 
Sulu-Seenadeln sind sonst auf dem gleichnamigen philippinischen Archipel beheimatet. Wie bei allen Seenadeln hat das Männchen nach aufwändiger Balz die Eier vom Weibchen übernommen und sich an den Bauch angeheftet. Dort wurden sie befruchtet und ausgebrütet. Die Kunst der Aufzucht besteht jetzt darin, den verschiedenen Größenstadien der Jungnadeln entsprechende Futtertiere anzubieten. Mitarbeiter des Aquariums haben hier nicht nur viel Pflegearbeit investiert, sondern die verschiedenen Aufzuchtstadien auch im bewegten Bild festgehalten. Vielleicht können zur „Langen Nacht“ dann auch schon die Jungtiere in der Schau bestaunt werden. Sie werden derzeit noch in der Nachzuchtstation hinter den Kulissen aufgezogen
.
Ein weiterer Vertreter der philippinischen Fauna ist unser Philippinenkrokodilpärchen, das im letzten Jahr bereits zum zweiten Mal erfolgreich nachgezüchtet hat. Zur „Langen Nacht“ wird das Target-Training gezeigt, eine Technik, mit der die innerartlich aggressiven Krokodile trainiert und zur Paarungszeit gefahrlos zusammengebracht werden können.
 
Sulu-Seenadel wie Philippinenkrokodil sind Botschafter für ihre Heimatregion. Auf den Philippinen ist es nach dem schweren Taifun im Oktober dieses Jahres zu schweren Schäden gekommen. Der Kölner Zoo sammelt daher zur „Langen Nacht“ Spenden für die Wiederaufbauarbeit der Mabuwaya-Stiftung, die sich dem Krokodilschutz vor Ort widmet.
 
Fotos: Marion Pfeiffer

 

 

Köln – 15. November 2016

Der „Große“ Kölsche Countdown

11.111 friedlich feiernde Fastelovends-Fründe am Tanzbrunnen

Pünktlich um 11 Uhr 11 fiel der Startschuss in die Session 2016/17 am Tanzbrunnen, der besten Location auf der „schäl Sick“. Präsident der „Großen von 1823-KG“, Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller zählte gemeinsam mit OB Henriette Reker, Festkomittee-Präsident Markus Ritterbach und Moderator Linus den Countdown runter und ein 11.000faches „Alaaf“ wurde ihnen entgegengeschmettert. Die Stimmung war, trotz des kalten, feuchten Wetters, sehr gut. Davon angesteckt meinte H. Reker: „ Mer blieve noch jet he!“.

Die vierte Auflage des „Großen“ Kölschen Countdowns war ausverkauft und die ersten Besucher standen schon eine Stunde vor Beginn am Eingang um einen Platz direkt an Bühne zu ergattern. Damit niemand etwas von dem tollen verpasste waren zwei große Video-Leinwände aufgebaut, so dass jeder Gast dem Programm auch visuell folgen konnte.

Das „who is who“ der Kölner Karnevals-Szene gab sich auf der Bühne die Klinke in die Hand. Von Bläck Fööss bis Querbeat waren alle angesagten Gruppen zu sehen und hören. Die Cöllner servierten ein Extra-Schmankerl indem sie von Uli Krieger und Norbert Conrads musikalisch unterstützt wurden.

Wieder einmal ist der „Großen von 1823“ gelungen, eine Feier ohne harte Getränke erfolgreich auf die Beine zu stellen. Friedlich und fröhlich feierten die „Jecken“ mit Familie und Freunden den Karneval. Gäste aus ganz Deutschland, sogar aus den anderen Hochburgen des Karnevals, kamen an den Tanzbrunnen um  zu schunkeln, tanzen und mitsingen. Für die „Pänz“ gab es eine große Hüpfburg, die von den anwesenden Rettungskräften beobachtet wurde (sonst hatten sie nix zu tun). Für Feuerwehr und Sanitäter ein ruhiger Job am Tanzbrunnen, um den sie von den Einsatzkräften in der Stadt sicherlich beneidet wurden.

Von 10 Uhr bis 18 Uhr ging die Veranstaltung, die ohne besondere Vorfälle endete. So fröhlich und friedlich wie die Gäste morgens erschienen waren machten sie sich auf den Heimweg.

Dank gilt nicht nur den 11.111 Gästen, sondern auch den auftretenden Künstlern, die auf einen großen Teil der Gage verzichteten und den Sponsoren/Partnern die dieses Event unterstützen. So das wieder eine beträchtliche Summe der Institution „wir helfen“ zu Gute kommen wird. Die Gelder werden für bedürftige Pänz in Kölle gebraucht – ganz im Sinne des diesjährigen Mottos.  

Wer jetzt neugierig geworden ist auf den „Großen“ Kölschen Countdown 2017, sollte sich frühzeitig um Karten bemühen. Karten sind ab sofort erhältlich unter:

www.koelnticket.de

 

 

Köln - 15. November 2016

„Wä sök, dä fingk“

Hörbuch- Neuerscheinung von Katharina Petzold

Aus der Reihe „Kölsch aus erster Hand“

 

Die Mundartautorin und Kolumnistin Katharina Petzold kann schon auf so einige

Veröffentlichungen zurückblicken.  Mit „Wä sök, dä fingk“ erscheint nun in der Reihe „Kölsch aus erster Hand“ ihr erstes Hörbuch. Unterstützt von Manfred Ehrhardt, liest Petzold darauf die schönsten kölschen Geschichten aus Ihrer Feder. Die Hörbuch-CD erscheint in Kooperation mit der „Akademie för uns kölsche Sproch“ und präsentiert von „Ich han mi Kölle gään“ bis „E gelunge

Chressfess“ 17 hörenswerte Kölsch-Episoden. Wir wünschen viel Spaß bei

„Wä sök, dä fingk“!

 

Titel: Wä sök, dä fingk

EAN: 4016124233626

VÖ: 04.11.2016

UVP: 12,99 €

erschienen unter dem Label Dabbelju

 

 

Köln - 15. November 2016

Kölner Zoo bringt gemeinsam mit Partnerorganisationen bedrohte Echsen in das Washingtoner Artenschutzabkommen

Großer internationaler Erfolg für den Kölner Zoo und seine Projektpartner in Vietnam: Seine deutsch-vietnamesische Forschergruppe hat mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass zwei vom Aussterben bedrohte Reptilien – die urtümliche Krokodilschwanzechse und der farbenprächtige Psychedelische Felsengecko – jüngst auf Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) gelistet wurden. Der Psychedelische Felsengecko kommt nur auf einer kleinen, Südvietnam vorgelagerten Inselgruppe vor. Die Krokodilschwanzechse ist nur noch in vereinzelten Waldrelikten im Norden Vietnams und in Südchina zu finden. Beide Arten sind durch Lebensraumzerstörung und Wilderei für den Tierhandel ernsthaft in ihrer Existenz bedroht. In Vietnam hat der Kölner Zoo mit seinen Langzeitpartnern vor Ort bereits Aufzuchtstationen für diese bedrohten Echsen mitaufgebaut. Das Bundesumweltministerium hat die Arbeit des Zoo Köln unterstützt und auf Basis dieser Forschung die Einreichung und Abstimmung von Listungsanträgen mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union vorangetrieben und bei der CITES Vertragsstaatenkonferenz verhandelt.
Es ist weltweit das bislang erste Mal, dass ein Zoo ein Projekt dieser Art von Anfang bis Ende maßgeblich gesteuert hat. So hat der Kölner Aquariumsleiter Dr. Thomas Ziegler mit seinen vietnamesischen Forscherkollegen die zuvor nur aus China bekannte Krokodilschwanzechse 2003 erstmals für Vietnam nachweisen können. Im Anschluss hat seine Kölner Doktorandin Mona van Schingen die Lebensweise und Vorkommensdichte erforscht und auf die Bedrohung der Echsenart aufmerksam gemacht. Kürzlich konnte das deutsch-vietnamesische Team sogar herausfinden, dass sich die kaum mehr 200 wildlebenden vietnamesischen Krokodilschwanzechsen von den chinesischen, noch knapp 1000 Tiere umfassenden Vorkommen unterscheiden und daher noch schutzbedürftiger sind.
 
Großer Erfolg für den langjährigen Forschungseinsatz: Anfang Oktober entschied die 17. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) im südafrikanischen Johannesburg, die von Deutschland initiierten und durch die EU gemeinsam mit Vietnam und China eingereichten Anträgen anzunehmen und sowohl den Psychedelischen Felsengeckos als auch den Krokodilschwanzechsen den höchsten internationalen Schutzstatus zukommen zu lassen. Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos: „Das ist eine herausragende Bestätigung für den wissenschaftlichen Artenschutz, den wir hier in Köln betreiben. Der Erhalt der natürlichen Vielfalt ist mittlerweile eine der wichtigsten Aufgaben, die Zoos haben. Sei es durch von Zoos aufgebaute Erhaltungszuchtprojekte oder durch Einsatz direkt vor Ort, also im natürlichen Lebensraum der Art. Zoos in aller Welt unternehmen dafür große Anstrengungen.“
Dr. Truong Quang Nguyen, Kooperationspartner des Kölner Zoos vom Institut für Ökologie und Biologische Ressourcen (IEBR) in Hanoi, freut sich: „Vietnam ist sehr glücklich darüber, dass weitere Vertreter seiner teils einzigartigen Artenvielfalt nun internationalen Schutz erfahren haben.“ Dr. Thomas Ziegler: „Dies ist ein schönes Beispiel dafür, dass Zoos durch Forschung, ihre zoobiologische Expertise und internationale Netzwerke den Schutz bedrohter Arten maßgeblich vorantreiben können. Es zeigt, welche Rolle moderne, wissenschaftlich geführte Zoos im internationalen Artenschutz spielen können.“(Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: Dr. Thomas Ziegler

 

 

Köln – 07. November 2016

Gestaltung des Schaufensters der Geschäftsstelle "KG Lyskircher Junge"

 

Am Samstag, 5. November 2016, war es wieder soweit. Das neu gestaltete Schaufenster der Geschäftsstelle „Lyskircher Junge“, wurde im Rahmen einer kleinen Feier der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Gewinnerentwurf der Absolventen des Fachbereichs visuelles Marketing des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs wurde umgesetzt. Sowohl das aktuelle Sessions-Motto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“, als auch der Bezug zur KG Lyskircher Junge, finden sich hierin wieder und werben somit wieder ein Jahr für den Kölner Karneval.

Christoph Kuckelkorn, vom Festkomitee Kölner Karneval, hat die Jury in diesem Jahr bei der Auswahl des Siegerentwurfs unterstützt, und hat den Gewinnern persönlich die Einladung des Festkomitees überbracht, in diesem Jahr bei der Endfertigung eines Rosenmontagswagens mit Hand anlegen zu dürfen. Außerdem hat er für alle Teilnehmer des Wettbewerbs eine Besichtigung der Wagenbauhalle in Aussicht gestellt. Dies ist ein ganz besonderer Beitrag im Rahmen der Berufsausbildung. Der Dank an dieser Stelle gilt dem Festkomitee und Christoph Kuckelkorn für diese Unterstützung. 

 

 

Köln – 26. Oktober 2016

Konzerttour durch NRW….

Paveier im Weihnachtsfieber

Die Paveier-Weihnachts-Tour führt die Band, in diesem Jahr, zu vierundzwanzig (plus ein Zusatzkonzert) in dreizehn Städten. Es geht von Köln über Bergisch Gladbach, Kommern, Radevormwald, Hürth, Bad Honnef bis nach Alfter, Elsdorf, Bad Neuenahr, Thür (Eifel) und Wenden (Sauerland). Zum ersten Mal werden die Paveier auch in Düsseldorf-Benrath Station machen.

Zwölfmal ist die Band in Köln zu sehen, davon siebenmal im großen Sendesaal des WDR. Diese Konzerte sind ausverkauft, sowie das Konzert in der Christus-Kirche in Dellbrück. Weiter geht es mit Longerich (Immanuel Kirche), Rath (Erlöserkirche) und neu dabei Neubrück (St. Adelheid).

Zu allen Konzerten sind musikalische Freunde eingeladen, dazu gehören u. A.: Gerd Köster, Frank Hocker, Elke Schlimbach, Michael Hehn, der Gospelchor Na Moulema, die Sopranistin Yana Kris Molina und der Kinderchorder Kath. HS Großer Griechenmarkt dowie die Streicher des WDR Funkhausorchesters. Bei den verschiedenen Konzerten variieren die Gäste.  Bei den Spielorten außerhalb Kölns werden Kinder- und Gospelchöre aus der Umgebung dabei sein.

Das Highlight: St. Aposteln

„Wir sind im Weihnachtsrausch“, so Klaus Lückerath, „ fünfundzwanzig Konzerte - das ist der Wahnsinn. Doch vor allem freuen wir uns, dass wir zum fünften Mal in St. Aposteln spielen dürfen. Die alte romanische Kirche mit ihrem sehr sakralen Ambiente  - das macht schon Gänsehaut!“.  In St. Aposteln werden die Paveier die Sopranistin Yana Kris Molina, die Dombläser, den Kinderchor der HS Großer Griechenmarkt und das WDR Streichorchester dabei haben. Gemeinsam mit Yana Kris Molina singen sie „Amazing Grace“ (mit kölschem Text) und „Oh holy night – do sin jo su vill Engel“ spielen.

 

Karten hierzu gibt es im Pfarrbüro St. Aposteln, Neumarkt 30, Köln

Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 Uhr und Mo – Di – Do von 15 bis 17 Uhr

Und an der Theaterkasse Neumarkt (U-Bahn)

Preis 23 €, zzgl. VVK Gebühren

Weitere Infos unter:

http://www.paveier.de/

Im 33. Jahr gleich zwei Alben

Die Nachfrage nach den Weihnachtslieder „zum Mitnehmen“ ist sehr groß. So haben sich die Paveier entschlossen ihre erste Paveier Weihnachts- CD zu veröffentlichen. Das Album enthält 17 Titel und spiegelt die Konzert Atmosphäre wider. Genau das richtige um auch zu Hause eine „Kölsche Weihnacht“ zu feiern. Fast zeitgleich (Anfang November) wird das Jubiläumsalbum „Leev Marie“ veröffentlicht. Beide Alben kann man natürlich auch unter den Weihnachtsbaum legen und verschenkt so doppelt Freude.

 

 

Köln – 24. Oktober 2016

Linus´ Talentprobe: Die Open-Airs sind vorbei, jetzt geht´s „Indoor“ weiter:

Schaurig-schönes Finale an Halloween

Am 31. Oktober steigt das schaurig-schöne Finale der Linus´ Talentprobe im Theater am Tanzbrunnen. Die Sieger der diesjährigen Shows treten gegeneinander an um den Titel des Jahressiegers „der Mutter aller Castingshows“ zu gewinnen.

Moderator Linus präsentiert gemeinsam mit seinen Talent-Experten Bastian Ebel (Express) und Lukas Wachten (Radio Köln) die Sieger und Siegerinnen 2016: David Posor, Sam Schlabs, Susanne Floß, Inga Leske, Peggy Sue und Joana Kwoka. In den Vorrunden konnten sie das Publikum überzeugen, wer aber beim Finale das Rennen macht, bleibt abzuwarten.

Kostüme erwünscht und Kürbisse statt Eintrittsgeld

Linus freut sich auf das große Finale: „Das Grauen kehrt zurück, wie in jedem Jahr. Wir sind gespannt auf die schrägen Kostüme, es ist keine Pflicht sich zu kostümieren, aber durchaus erwünscht. Das schrillste Kostüm bekommt als Preis ein Abo-Ticket für die Linus´ Talentprobe 2017“.

Bernhard Conin, Geschäftsführer des KölnKongress: „ ….und die ersten 111 Besucher, die mit einem großen Kürbis ankommen, haben freien Eintritt zum Finale an Halloween. Die Kürbisse sollten mindestens so groß wie ein Fußball sein, gerne auch viel größer. Diese Kürbisse geben wir an den Kalker Mittagstisch!“. Da werden die Pänz sich auf verschiedene Kürbis-Gerichte freuen.

Ganz spontan entschieden Lukas Wachten und Linus: „Wir Moderatoren, also Lukas, Bastian und Linus, werden dann zum Kürbis schälen und schneiden den Kindern hilfreich zur Seite stehen!“. Ob die Drei dann noch ein Süppchen kochen? – wer weiß.

 

 

Nach der Final-Show geht es natürlich weiter im Theater am Tanzbrunnen. Die Halloween-After-Show-Party beginnt um 22:00 Uhr und es kann ausgiebig gefeiert und getanzt werden.

FINALE am Montag, 31. Oktober 2016

Theater am Tanzbrunnen

Einlass: 18:00 Uhr – Beginn: 20:00 Uhr

Tickets: 18.- € inkl. Aller VVK-Gebühren

Abendkasse 21.-€ (falls noch verfügbar)

After –Show-Tickets: 12.- €

Eintritt ab 18 Jahren!!!

Weiter Infos:

http://www.linus-talentprobe.de/

 

 

Köln – 23.Oktober 2016

Präsentationsabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e. V.

Dies war der letzte Präsentationsabend 2017 in diesem Jahr. Im fast ausverkauften Festsaal des Maritim-Hotels war die Stimmung unter den Gästen gut.

Es gab gleich einen feurigen Beginn des Abends. Baas Bruno Praß begrüßte die anwesenden Gäste mit einem alten kölschen Lied und aus allen Ecken schwirrten die Tänzer/innen aller Kindertanzgruppen des Stammtischs zur Bühne. Flashmob op Kölsch – ein wunderbares Bühnenbild waren die „Pänz“ rund um den Baas.

 

Die Jugend-und Kindertanzgruppen des Stammtischs standen im Focus des Abends. „De Höppemötzjer“, „Die Pänz der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen“ und die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ zeigten ihr ganzes Können. Die perfekt ausgeführten Tänze und darin enthaltene Hebefiguren wurden vom Publikum mit großem Applaus belohnt.

Musikalisch präsentierten sich: STEFAN DAHM – RÄUBER – SÖSTERHÄTZ (neu im Stammtisch) – KÖLSCHRAUM –NORBERT CONRADS (neu im Stammtisch) – DE BLÖMCHER -5 JRAAD (neu im Stammtisch) und ALTREUCHER.

Den „Räuber“ wurde nach der Vorstellung ihrer Lieder eine Ehrung zuteil. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Stammtisch und zum Bühnenjubiläum gab es eine Urkunde, überreicht durch Baas Bruno Praß und Moderator Manfred Schweinheim.

Die Neulinge 5 Jraad konnten das Publikum überzeugen, vor allem mit dem Titel „Ahl un Jrau“ punkteten sie. Bei Kölschraum trieb es einige Gäste von den Stühlen um zur „Samba Colonge“ zu tanzen und ihr Sessionstitel „Vun Kopp bis Fooß op Kölle enjestellt“ ließ die Menschen im Mitsingen und –klatschen. Altreucher schloss an den Erfolg des Vorjahres an und im Saal wurde geschunkelt und gesungen. Ihr Titel „Rut-Wieß- Bunt“ traf genau den Geschmack der anwesenden Karnevalsfreunden. Herausragend bei den Musik-Acts war Tenor Norbert Conrads. Neben den Liedern „Fastelleer“ und „Am Dom zu Kölle“ (1948 von August Schnorrenberg geschrieben) sang er die Hymne des 1.FC Köln, hierzu gesellten sich die Cheerleader des FC, und Conrads erntete für seine Vorstellung Standing Ovations.  De Blömcher, die nach der Session 2016/17 zu Dritt auf der Bühne stehen werden, ernteten für ihren Vortrag lauten Applaus und Zugaberufe. Bei Hannes Blum als Mireille Matthieu und seinem Sohn Oly, der über sein Leid als „Sohn eines Vaters der Frauenkleider trägt“ klagte, blieben die Lacher nicht aus. Teilweise verabschiedeten die Gäste „De Blömcher“ stehend von der Bühne.

Die „Goldene Maske 2016“ ging an Gerd Rück „Weltenbummler). Neben Karl-Heinz Jansen, Wicky Junggeburth, Fritz Schopps, Bernd Stelter und Ludwig Sebus, ist Rück ein weiterer Träger dieser

Auszeichnung. Sie wird vom Stammtisch an die Menschen verliehen die sich im Fastelovend verdient gemacht und besonders durch ihre kollegiale und vorbildliche Haltung hervorgetan haben. Rück bedankte sich mit einer kleinen Rede, bei der kein Auge trocken blieb.

Die Redner: NE HAUSMANN (Jürgen Beckers) – DE HUSSMEISTER VUM BUNDESDAACH (Axel Foppen u. Frank Fander) – NE KOMISCHE HELLIJE (Peter Kolb) und SCHLABBER & LATZ (Bernd Horbach u. Dieter Baumann)

Hier gehörte Jürgen Beckers zu den Abräumern des Abends. Er nimmt die heutige Zeit in der Computerisierung im Vordergrund steht tüchtig auf die Schippe und nicht nur dies, auch der damit sich veränderte Sprachgebrauch bekommt sein Fett weg. Sätze wie. „Früher bekam man Aufträge – heute wird man gebrieft“ oder: „Ein Redner wie der Weltenbummler könnte sich heute gar nicht mehr so nennen – heute würde er beschirmter Globalisierungs-Experte heißen“, regten das Publikum zum brüllenden Lachen an. Politisch auch voll aktuell, ließ er sich auch über Donald Trump aus. Er verglich den Präsidentschafts-Kandidaten mit Büttenrednern „ der steht auf der Bühne und redet Blödsinn“ um dann aber seine Kollegen wieder in rechte Licht zu rücken: „Büttenredner jedoch stellen sich nur doof!“ Er bekam für seine Rede viel Applaus.

Die Tanzgruppe „Rheinveilchen“ rundete den gelungenen Abend ab. Die Präsentation ihrer Tänze und akrobatischen Einlagen wurde neben Zwischenapplaus mit vielen „aah´s“ und „ooh´s“ begleitet.

Eine Tanzvorführung der Spitzenklasse die zurecht mit heftigem Beifall honoriert wurde.

 

 

 

Ein furioses Finale zum Abschluss! Alle Akteure des Abends kamen auf die Bühne um gemeinsam mit allen aktiven Mitgliedern des Stammtisch Kölner Karnevalisten das, von RUDI GIES und FRED ZINGSHEIM komponierte neue Stammtischlied zu singen. Musikalisch begleitet wurden sie von der Formation ALTREUCHER.

Mehr über den Stammtisch erfährt man hier:

http://www.st-kk.de/

 

©G.Weiden

 

 

Köln – 20. Oktober 2016

Kölsch ist Trumpf: Schlag den King – die letzte Runde

King Size Dick vs. Gigi Herr

Am Mittwochabend war es soweit, die letzte Vorstellung der „Kölsch ist Trumpf“ Sommerstaffel, wurde im ausverkauften „Millowitsch“ gegeben. Die rasante Show hatte wieder einiges zu bieten: Showtanz, Gesang und Akrobatik hielten das Publikum in Atem.

Doch im Mittelpunkt stand GIGI HERR, die im Spiel „rund um Köln“ gegen den „King“ angetreten war.

 

Nach der Begrüßung, natürlich in feinsten Kölsch, durften die beiden Kontrahenten auch sofort loslegen. Moderator Jörg Draeger stellte die Aufgaben, die mitunter recht schwierig waren, wie z.B.: kölsche Lieder rückwärts abgespielt zu erkennen. Sieben Spielrunden waren zu überstehen und jeder der Beiden wollte diese Runden für sich entscheiden. Es war ein Kopf an Kopf rennen während der ganzen Show. Erholen von diesem rasanten Speilablauf konnten sich das Publikum und die Künstler bei den Showblöcken. Gigi Herr und King Size Dick hatten in ihren eigenen kurzen Showblöcken die Möglichkeit den Gästen das zu präsentieren was sie, außer gegeneinander zu spielen, sonst auf den Bühne zeigen. King Size Dick trug zwei seiner neuen Songs vor und Gigi zeigte neben ihrem schauspielerischen Können, dass sie auch gesanglich so einiges zu bieten hat. Bei ihrer Interpretation des Zarah Leander Songs „Nur nicht aus Liebe weinen“ waren die Besucher mucksmäuschenstill, desto heftiger war der Applaus den sie für diesen Vortrag erhielt.  Laut jubelnd und kräftig klatschend bedankte sich das Publikum dafür. Eine bessere Sängerin für Leander-Songs kann man sich nicht wünschen – Chapeau, Frau Herr!

Die Spielrunden wurden zum Ende gebracht, bei dem herrlichen Chaos was auf der Bühne dabei herrschte, konnte man leicht den Überblick verlieren, wer denn jetzt wirklich den Spielpunkt für sich entschieden hatte. Als am Schluss, bei dem „King“ ein Spielball ( den erhielten die Beiden für eine gewonnene Runde) mehr lag, schubste er diesen zu Gigi hinüber. Tat es und sagte: „Ein King braucht auch eine Queen!“. Gigi zierte sich etwas, bevor sie den Thron bestieg, um sich dort vom King krönen zu lassen.

Schade dass die Sommerstaffel von „Kölsch ist Trumpf“ vorbei ist, es waren vier wunderbare, kurzweilige Abende, so richtig für das „Kölsche Hätz“. Doch nun denken die Akteure erst mal daran, die Adventszeit zu beleben und laden zu „Kölsch ist Trumpf – Hillich Ovend Alaaf“, an fünf Spieltagen ein. Mit dabei sind: Sophie Russel, Natascha Balzat, Katja Baum, Markus Dietz und ihre Weihnachtsgäste King Size Dick, Gigi Herr, Die drei Liköre sowie die zwei Schlawiner.

 

WEIHNACHTSSPECIAL: „HILLIG OVEND ALAAF“

TERMINE:

22.u.23 November, 19., 20. u. 21. Dezember 2016

BEGINN:

20.00 Uhr

KARTEN:

Vorverkauf: 29,50 € zzgl. VVK-Gebühren; Gruppenrabatt ab 6 Personen: 25,00 € pro Person zzgl. VVK-Gebühren, Abendkasse: 36,00 €; Gruppenrabatt ab 6 Personen: 30,00 € pro Person

Tickets gibt es bei der Volksbühne am Rudolfplatz (Millowitsch)

Und an allen bekannten VVK-Stellen

Viel Spaß und gute Unterhaltung sind garantiert.

 

Text: ©G.Weiden

Fotos: ©VeraDrewke 

 

 

 

Köln - 20.Oktober 2016

Zweifarbiges Alpaka im Kölner Zoo geboren

 Lockiger Nachwuchs bei der Alpaka-Herde im Kölner Zoo:

Vergangene Woche Dienstag kam Hengst „Brinco“ zur Welt. Vater ist der seit 2015
im Zoo lebende „Caniche“. Die Mutter heißt „Mira“. Sie bekam zum ersten Mal
Nachwuchs.
 
Alpakas sind südamerikanische Haustiere, die vor rund 6.000 Jahren im Hochland
der Anden aus den feingliedrigen, zierlichen Vikunjas gezüchtet wurden. Alpakas
spielten bei den Andenbewohnern eine ähnliche Rolle wie bei uns das Hausschaf.
 
Ihr weiches, lang gewelltes Fell bietet Wolle von ausgezeichneter Qualität. Sie wird
zu Teppichen, Mänteln oder Decken verarbeitet. Die Schur findet alle zwei Jahre
statt. Alpakas treten in vielen Farbschattierungen auf. In der Herde des Kölner Zoos
sind schwarze, braune, grau-weiße sowie isabellfarbene Tiere vertreten. Mit „Brinco“
gibt es nun auch ein zweifarbiges Alpaka. Er hat braune „Hosen“, braune Nase und
braungesprenkelten Ohren auf weißem Grund.
 
In ihrem Ursprungsgebiet werden die Alpakas in den baumlosen alpinen
Landschaften von Bolivien, Ecuador und Peru in Höhen von bis zu 4000 Metern halbwild
gehalten. Die genügsamen Tiere ernähren sich von dem spärlichen Gras- und
Kräuterbewuchs. Sie sind sehr gesellig. Es kommt selten zu Auseinandersetzungen.
Werden sie bedrängt oder in Konkurrenzsituationen verschaffen sie sich durch
Spucken und Treten Raum – auch dem Menschen gegenüber.
 
Alpakas leben in kleinen Familienverbänden, bestehend aus einem erwachsenen
Hengst und 4 bis 10 Stuten mit deren Jungtieren. Die Fohlen werden nach einer
Tragzeit von 11 bis 12 Monaten geboren. Das durchschnittliche Geburtsgewicht liegt
bei 7 Kilogramm. Nach der Geburt kommen sie schnell auf die Beine, um nach der
Milchquelle zu suchen. Die Mutter stellt durch Beschnuppern und Laute den Kontakt
zum Fohlen her, was wir auch bei „Mira“ und „Brinco“ feststellen konnten.
 
Im Zoo erhalten sie neben etwas Kraftfutter und Möhren im Sommer Gras und im Winter Heu. Auch Laub von Pappeln und Weiden sowie deren Rinde nehmen Alpakas gern an.
(Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: (c)G.Weiden

 

 

 

„Shona-Art“-Ausstellung im Kölner Zoo geht zu Ende

20 Prozent Nachlass auf Bildhauer-Exponate am kommenden Wochenende im Zoo

Köln, 19. Oktober 2016
 
Ende einer ganz besonderen Ausstellung in Köln: Am kommenden Wochenende endet „Shona-Art“ im Zoo. Seit Frühjahr 2014 wurden im Rahmen der Dauerausstellung mehr als 30 großformatige Bildhauer-Exponate mit Tiermotiven aus feinstem Sepentinstein im Zoo gezeigt und zum Kauf angeboten.
„Das war eine tolle Bereicherung unserer Angebote. Die große Elefantenstatue, die seit Juni am Eingang zu unserem Elefantenpark steht, ist eine wunderbare Erinnerung an die Ausstellung“, sagt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. „Die Schau war ursprünglich auf ein Jahr konzipiert. Durch den großen Erfolg konnten wir sie bis Oktober 2016 verlängern“, erklärt Bastian Müller-Mühlinghaus, Geschäftsführer von Shona-Art.
 
 
Die meisten der Skulpturen wurden eigens für die Ausstellung von Zimbabwe nach Köln verschifft. Sie stammen von namhaften Bildhauern wie Bernard Matemera, Dominic Benhura, Sydney Majengwa oder Witness Bonjisi. Herz der Ausstellung ist der belebte Workshop-Platz gegenüber dem Alten Südamerikahaus. Mehr als zehn zimbabwische Künstler haben hier während der Ausstellungszeit Steinbildhauerkurse gegeben. Gleichzeitig konnten sie den Zoo-Besuchern die Kunst und Kultur Zimbabwes näher bringen.
Die Ausstellung endet am letzten Herbstferienwochenende (22./2
 
3. Oktober). „Shona-Art“ gewährt an diesen beiden Tagen am Steinbildhauerplatz gegenüber dem Alten Südamerikahaus 20 Prozent Rabatt auf alle ausgestellten Exponate (ausgenommen sind kleine Objekte unter 100 Euro). Impressionen der Groß-Exponate sind unter www.shona-art.com zu sehen. Die Einnahmen kommen wohltätigen Projekten in Zimbabwe zugute.
 
 
 
Fotos: Kölner Zoo, Werner Scheurer

 

 

Köln - 18. Oktober 2016

KÖLNER HÜTTENGAUDI 2017

Gipfeltreffen der Party-Könige

 
Am 4. und 11. Februar steigt die siebte Auflage der ORIGINAL KÖLNER HÜTTENGAUDI - in diesem Jahr erstmals in der neuen Festhalle am Südstadion. Und das mit einem Programm, das wieder einmal alles Vorherige toppt und einige Neuerungen bereithält: Neben den Party-Stars Jürgen Drews, Mickie Krause, Peter Wackel, Lorenz Büffel und Frauenschwarm Norman Langen werden die kernigen Burschen von voXXclub, Geri der Klostertaler, Anna Maria Zimmermann, Marc Pircher und die Zillertaler Mander das Hüttengaudi-Zelt rocken. Erstmals dabei sind auch die Chartstürmer von Feuerherz sowie TV-Star Ross Antony.
 
Auch in 2017 wird die Mega-Party an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen stattfinden. „Wesentlich entspannter für unsere Gäste,“ wie die Hüttengaudi-Macher wissen. „Samstag ist und bleibt der Partytag Nummer 1.“
„Das Programm ist kaum zu übertreffen,“ freut sich Gaudi-Gastgeberin Ulrike Kriegler. Die österreichische Schauspielerin und Lebensgefährtin von FC-Erfolgstrainer Peter Stöger präsentiert auch 2017 wieder die KÖLNER HÜTTENGAUDI gemeinsam mit dem legendären DJ Mox aus dem Tuxertal. „Diesmal freue ich mich besonders auf die Boy-Groups, voXXclub und Feuerherz“ gesteht die charmante Uli. „Und natürlich auf die vollzählig antretenden Party-Könige Jürgen Drews, Peter Wackel, Mickie Krause und erstmals auch auf Lorenz Büffel, der mit seinem Mega-Sommerhit „Johnny Däpp“ nach Mallorca jetzt auch die Skihütten und die Hüttengaudi begeistern wird.“
 
 
 
 
Hüttengaudi-Premiere feiert auch TV-Star Ross Antony. Der in Deutschland lebende Brite, eines der bekanntesten „Fernseh-Gesichter“ der Nation, hat sich seit einigen Jahren mit großem Erfolg dem deutschen Schlager verschrieben. „Ross ist auf den ganz großen Bühnen zuhause und hat eine enorme Bühnenpräsenz und Ausstrahlung. Wir sind stolz, dass wir ihn für die Gaudi gewinnen konnten“, freuen sich die HÜTTENGAUDI-Macher.
 
Pro Veranstaltungstag finden rund 5.000 Gäste in Tracht und Pisten-Outfit beim größten Après-Ski-Event nördlich der Alpen in der neuen Festhalle am Südstadion Platz.
Der Erfolg der KÖLNER HÜTTENGAUDI hat sich bis tief ins Alpenland herumgesprochen. Der Tourismusverband „Tux.at“ (mit dem Hintertuxer Gletscher) hat mit den kölschen „Ski-Jecken“ eine langfristige Partnerschaft abgeschlossen. „Die Kölner und die Rheinländer sind für uns unverzichtbar,“ erklärt Hermann Erler, Chef des Tourismusverbandes Tux-Finkenberg. „Auf der Piste und beim Aprés Ski!“
 
„Der Vorverkauf ist bereits sehr stark angelaufen,“ freut sich Christoph Damaschke vom Veranstalter „3D-stars+events“ aus Brühl. „Wir haben mittlerweile unzählige Stammkunden, die gerne jedes Jahr wiederkommen und immer mehr Freunde mitbringen.“ Das spricht natürlich für die großartige Qualität der Kölner Hüttengaudi – beim Bühnenprogramm, bei der Stimmung und beim tollen Ambiente im Oktoberfest-erprobten Holz-Zelt.

Daten und Fakten:

Ort der Veranstaltung:
Festplatz am Südstadion, Vorgebirgstraße, Köln
Zeltgröße:
Ca. 4.500 m²
Anzahl Plätze:
Gesamt bis zu 5.000 pro Veranstaltungstag
Boxen:
Fast 900 Plätze in den begehrten Boxen
Termine 2016:
4. und 11. Februar 2017
 
Vorverkaufs-Info
Tickets ab 26,50 Euro gibt es direkt per Saalplan-Buchung über die Homepage www.koelner-huettengaudi.de
 
per Email huettengaudi@3d-cologne.de oder im Veranstalterbüro unter der Telefon-Hotline
02232 1508-18.
Hier gibt’s auch alle Informationen zu den exklusiven Logen-Paketen.
 
Gegen einen geringen Aufpreis erhalten Sie bei unserem Partner Köln-Ticket auch Eintrittskarten inklusive Fahrausweis für das gesamte Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und inklusive einer Ticket-Versicherung. www.koelnticket.de

Foto: Lorenz Büffel - Norman Langen - Peter Wackel - Ulrike Kriegler (c)Thomas Schmidt

 

 

Köln – 17. Oktober 2016

Gala und Präsentationsabend des Klub Kölner Karnevalisten

Mit 66 ist noch lange nicht Schluss

 

Ausverkauftes Haus, gutgelaunte Gäste, ein Spitzenprogramm und viele Überraschungen, was kann man sich mehr wünschen zum 66. Bestehen des Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V.!

Gleich nach der Begrüßungsansprache an die Gäste übergab Robert Greven, 1. Vorsitzende des KKK, sein Amt als Moderator an Marc Metzger. Dieser lief an diesem Abend zu Hochformen auf und sorgte für viel Unterhaltung auch in den Umbaupausen. Zu seiner und des Publikums Überraschung trat sein Doppelgänger (Tino Selbach) auf die Bühne, mit diesem war Marc allerdings gar nicht einverstanden und tat dies auch kund. In den Umbaupausen wurde er von Frau Kühne und Achnes Kasulke zur Schnecke gemacht, er ließ sich von der Tanzgruppe „die Schlebuscher“ in die Luft werfen, was er mit: „Ist das Geil“ kommentierte. Man sah ihn im Bademantel, in Anlehnung an den Udo Jürgens Song „mit 66 Jahren“, oder als Vorderteil des Pferdes vom Schnäuzerballett. Egal was Marc Metzger an diesem Abend zum Besten gab, er hatte die volle Aufmerksamkeit des Publikums.

Die Tanzgruppen des Abends: die Schlebuscher, Colonia Ruut Wieß und das Dellbröcker Boore Schnäuzerballett überzeugten die Gäste mit sehr gut ausgeführter Performance und Akrobatik, die „Schnäuzer“ eher mit Eleganz und Anmut.

Die Redner/innen: Geschwister in der Bütt,  Achnes Kasulke, der Landmetzger, die Beckendorfer Knallköpp, Frau Kühne und Harry & Achim. Hier punkteten beim aufmerksamen Publikum die Damen. Bei den spritzigen Reden von Achnes Kasulke (Anette Eßer) und Frau Kühne (Ingrid Kühne) blieb kein Auge trocken. Frau Kühne jedoch war der Abräumer unter den Rednern und wurde von den Gästen mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Die musikalischen Vorstellungen: Druckluft, Domstürmer, die 3 Colonias, Rockemariechen, Filue, Hanak, Rabaue und die Jungen Trompeter.

Standing Ovations gab es für die Domstürmer, die nicht nur mit ihrem Medley bekannter Songs sondern auch mit ihren neuen Liedern punkteten. Passend zum Rahmen einer Gala-Veranstaltungen hatten sie ihr Outfit wie das Medley angepasst. Mit den Titeln „Janz schön Kölle“ und „He jeiht et aff“ haben die „Stürmer“ gleich zwei neue Hits präsentiert, die das Publikum förmlich von den Stühlen riss.

 

Die Rabaue ernteten für ihr Medley aus bekannten Disney-Filmmelodien, dass sie eigens für das diesjährige Sessions-Motto “wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ arrangiert haben, jubelnden Zwischenapplaus. Mit diesem Medley erreichen sie Jung und Alt, denn auch die kleinsten Jecken kennen die Lieder und singen fleißig mit „Hakuna Matada“, „Ich bin der König im Affenstall“ oder „Versuchs mal mit Gemütlichkeit“, dem Medley, das nicht nur das Sessions-Motto, sondern auch die „Pänz“ direkt mit einbezieht. „Josie“,  einer der neuen Songs der Rabaue, animierte die Gäste zum Schunkeln und Mitsingen. Ein Song der so manchen Saal zum Wackeln bringen wird.

Nach dem Gala- und Präsentationsabend wurde dann im Foyer des Festsaales im Maritim tüchtig weitergefeiert. Die Formationen „Kolibris“ und „Schäng“ unterhielten die feierwütigen Gäste bis in die frühen Morgenstunden.

Text:   ©G.Weiden

Fotos: ©K.Hielscher u. G.Weiden

 

 

Köln – 14. Oktober 2016

Swist Event und Vringsbröck Records präsentieren:

5 Jraad im Upper Club im Rheinzeit

Im Rahmen der Vorstellung einer neuen CD von 5 Jraad, gaben die jungen Musiker ein Konzert im Upper Club in der Rheinzeit. Nach der Single „Die janze Welt steiht Kopp“ und dem Album „5 Jraad üvver Null“ ist es der dritte Silberling der veröffentlicht wurde. Mit der Maxi-CD „Einer vun uns“, erschienen unter dem Label Vringsbröck Records, haben 5 Jraad wieder einmal vier musikalische Treffer gelandet. Die ganze Vielseitigkeit der Formation zeigt sich in Titeln wie „Einer vun uns“, „Colonia“, “Ahl un Jrau“ und „Die janze Welt steiht Kopp“!

Als sich 5 Jraad 2012 als Band zusammen taten, dachten sie noch lange nicht an einen Erfolg in der Kölner Musikszene. Zu Beginn coverten sie nationale, internationale und kölsche Songs. Dann kam die Idee, dass sie ihrem Publikum doch endlich mal ihre eigenen Lieder präsentieren könnten. Dieses Vorhaben setzten sie um und wurden immer erfolgreicher. Ihre fetzige Musik und die authentischen Texte kamen gut an. Nach vier Jahren harter Arbeit, Höhen und Tiefen, haben sie es geschafft und mischen, nicht nur im Karneval, tüchtig mit.

Auch das Konzert im Upper Club war sehr erfolgreich. Vor ausverkauftem Saal boten Daniel Basalla (Frontmann), Katrin Schäfer (Kölns einzige E-Bassistin), Joel Mayer (Kölns Antwort auf Carlos Santana), Patric Sobieralski (der Tastenfeger der Band) und Felix Hasenberg (das Tier an den Drums) mit ihrem Repertoire die ganze Bandbreite ihres Könnens. Es gab zu Herzen gehende Balladen, fetten Kölsch-Rock, Schunkelwalzer und karnevalstaugliche Polka. Als musikalische Gäste kamen Michael „Knippi“ Knipprath und Fabian Krumbach mit auf die Bühne. Das begeisterte Publikum sang und schunkelte kräftig mit. Nach einem zweistündigen Auftritt verließen die Musiker, erst nach mehreren Zugaben, die Bühne um sich unter das jubelnde Publikum zu mischen.

Weiter Infos:

www.5jraad.de

www.karnevalsagentur.de

www.parrat-koeln.de/Vringsbroeck-Records/

© G.Weiden Foto: (c)K.Hielscher und Cover

 

 

Köln - 13.Oktober 2016

Das richtige Beschäftigungsprogramm für abenteuerlustige Kinder:

In den Herbstferien auf zum Kölner Zoo 

Keine Schule, umso mehr Tatendrang – und jede Menge freie Zeit: Der Unternehmungsgeist des Nachwuchses stellt in der Herbstferienzeit viele Eltern vor spannende Herausforderungen. Ein Besuch im Kölner Zoo ist das beste „Beschäftigungsprogramm“ für abenteuerlustige Kids. Zwischen Clemenshof und Elefantenpark, Hippodom und Spielplatz gibt es Tag für Tag viel zu erleben und zu entdecken.

 
Die kleinen Zoobesucher sind dabei in bester Gesellschaft. Denn auch die Tiere im Zoo werden ausgiebig und verhaltensgerecht beschäftigt. Die Gruppe der Erdmännchen erhält zur Herbstzeit zum Beispiel regelmäßig halbausgehöhlte Kürbisse, in die sie zum Scharren reinkriechen können. Den Malaien-Bären wird ab und an Honig und Apfelmus zwischen die Steinritzen ihres Geheges geschmiert. Das schult den Riechinstinkt und animiert sie zum Klettern.
 
Auf die Anlage von Tigerdame „Hanya“ streuen die Tierpfleger häufiger Gewürze. Das animiert den Geruchssinn. Außerdem legen sie Bälle und Säcke mit Stroh aus, die „Hanya“ mit Elan belauert und nach dem „Fang“ bearbeitet. Die aus Südamerika stammenden Affen stochern gern in Flaschen. Außerdem lieben sie es, Kartons mit Futter selbst aufzureißen. Die afrikanischen und asiatischen Menschenaffen erhalten Futterhölzer oder eine Streufütterung direkt ins Stroh.
 
Für die Elefantenherde rund um den kleinen Nachwuchsbullen „La Min Kyaw“ stehen Bierfässer mit Futterpellets bereit. Die Tiere sind hochkonzentriert, wenn sie diese aus den Fässern „rüsseln“ müssen. Im zwei Hektar großen Elefantenpark gibt es außerdem an verschiedenen Stellen spezielle Löcher, hinter denen Heu oder Möhren zum Aufspüren verborgen sind.
 
Der Kölner Zoo ist in den Herbstferien wie gewohnt täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Da haben kleine und große Entdecker viel Zeit für die perfekte Herbstferienbeschäftigung.
Das Video, in dem sich unsere Erdmännchen auf die ausgehöhlten Kürbisse stürzen, finden Sie auf der Kölner Zoo Facebook-Seite:
 
https://www.facebook.com/zoo.koeln/?ref=aymt_homepage_panel
 
Quelle: Zoo Köln - Fotos: G.Weiden

 

 

Köln – 11. Oktober 2016

70 Jahre Kreis rheinischer Karnevalisten

Im Mittelpunkt ihres Präsentations-Nachmittags in der Wolkenburg stand das 70 jährige Jubiläum des Verbandes. Baas Albert Terfloth und Ehrenmitglied Jürgen Scheidt erinnerten an den Beginn des Karnevals nach dem zweiten Weltkrieg. Der Eintritt zur Sitzung kostete damals sechs Reichsmark, 10 g Fett, 50 g Fleischware und 100 g Nährmittel. Der Gegenwert waren, außer dem Spaß am Programm, fünf Marken für alkoholische Getränke, ein Liter erstklassige Erbsensuppe und für die Damen zwei Tassen Bohnenkaffee.

Drei Stunden unterhielten Tanzgruppen, Büttenredner und Musiker die Gäste. Der Schwerpunkt liegt beim KrK auf den Tanzgruppen. Hierbei zeigten sich als außerordentlich herausragend die „Blaue Jungs“, das Aushängeschild des KrK, und die Neumitglieder „Höppebeenche“. Die Garde- und Showtanzgruppe ist eine reine Damenriege und überzeugte durch ihre flotten Tänze, die sehr präzise ausgeführt sind. Hier fingen nicht nur Männeraugen an zu leuchten. Ausgezeichnete Tanzperformance boten such das Tanzcorps Original Kölsche Domputzer und die Steinebrücker Schiffermädchen, die Minis wie die Großen.

Die Redner: Die zwei Jeflappte (Neumitglied) – Prinz Beukelar (Neumitglied) – Ne Kistedüvel (Neumitglied) und Paul Posthorn hatten es schon schwerer. Von den Neuzugängen konnte sich Prinz Beukelar – den Prinz den man mieten kann – durchsetzen und Paul Posthorn konnte mit seiner heiteren politischen Rede an seinen Erfolg des letzten Jahres anknüpfen.

Die Musik: Holger Quast alias "ne joode Jung" – Domstadtbande und die Jodesberger Junge. Hier überzeugte Ne joode Jung, an seinem roten Klavier das den Namen MARIE trägt, mit sanften Tönen.

Schade, dass er nur einen Song darbot, von ihm hätte man gerne noch mehr gehört. Dafür hatte er die Spendenschecks im Gepäck die an Zartbitter e.V. und die Porzer Kinderklinik überreicht wurden. Die Benefizveranstaltung des KrK brachte jeder Institution 1250.- Euro ein.

 

 

 

©G.Weiden – Foto Scheckübergabe ©K.Hielscher

 

 

Köln – 10.Oktober 2016

Cöllner hautnah im Söckchen

Am vergangenen Donnerstagabend war das Altstadttheater im Söckchen prall gefüllt. Aus gutem Grund, denn die Cöllner hatten zu einem kleinen, aber feinem Konzert geladen. Die Stimmung unter den Gästen und den Musikern war bei Beginn schon kaum zu toppen. Zu den Cöllner-Hits wie  „die Winzerin vom Rhein“, „10 Meter geh´n“ oder „dann jon de Lampe ahn“ (und vielen mehr) wurde geschunkelt, getanzt und mitgesungen. Auch die neuen Lieder der Cöllner  - Kumm mer driehe – Zwoa Herzen und dem Mottolied  - wenn mer uns Pänz sinn – fanden großen Anklang bei den Gästen. Zum Titel „Zwoa Herzen“ muss gesagt werden das dieser eigentlich im Duett gesungen wird. Doch Ulrike Kriegler, die Gesangspartnerin von Frontmann Sepp Ferner, konnte an diesem Abend leider nicht dabei sein. So musste Sepp auch den Damenpart singen, was er auf sehr witzige Weise mit Bravour absolvierte.

Wer noch nicht ins Schwitzen geraten war hatte Gelegenheit dazu als sich die Überraschungsgäste, die Funky Marys, zu den Cöllnern gesellten. Gemeinsam rockten sie das Söckchen mit den Funky Mary Hits „TAKT“ und „D.A.N.Z.E“ und der Vorzeigedame der Cöllner  „ANGELINA“. Das Lokalschien zu beben bei diesen rasanten Vorträgen. Die Gäste rasten und konnten gar nicht genug bekommen.

Nach über zwei Stunden Programm und mehreren Zugaben verließen die Musiker die Bühne um noch ein Weilchen mit ihren Gästen zu plaudern oder das ein oder andere Kölsch zu trinken.

 

Es war ein einzigartiges Konzert mit familiärem Charakter. Es ist immer wieder schön Künstler zu erleben die sich nicht scheuen den Kontakt zu ihren Fans „hautnah“ zu pflegen.

Das nächste Cöllner –Konzert findet am 29. Oktober 2016 im Gaffel am Dom statt. Dann heißt es „Cöllner unplugged“. Mit dabei ist dann auch Ulrike Kriegler, die dann gemeinsam mit Sepp besingt wie „Zwoa Herzen“ schlagen.

©G.Weiden

Fotos: ©K.Hielscher

 

 

Köln – 10. Oktober 2016

2. Oktoberfest Zugunsten des Kalker-Dienstagszugs

Zünftig wurde gefeiert, denn die IG Kalker-Dienstagszug hatte zum zweiten Mal zum Oktoberfest eingeladen. Das Pfarrheim St. Engelbert in Humbold-Gremberg war ausverkauft. Dies freute besonders Dieter Maaßen, 1. Vorsitzender der IG. Ein ausverkauftes Oktoberfest ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung und Ausführung des Kalker-Dienstagszugs.

Für den kleinen Eintritt von 14,50 € bekamen die feierwütigen Gäste ein Programm der Spitzenklasse geboten. Kölner Größen des Karnevals, wie die Jungen Trompeter, Marita Köllner, Funky Marys, ne Spetzbov&neFrechdachs und die Formation RhingBloot, sorgten für reichlich Stimmung. Es wurde geschunkelt, mitgesungen und gerockt was das Zeug hielt. Da sich die Kölner Künstler sehr um den Erhalt des Brauchtums bemühen, haben sie auf einen Teil ihrer Gage verzichtet und so mit ihren Auftritten zur Ausführung des Dienstagszugs quasi zweimal beigetragen.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, Getränke und „jet zo müffele“ gab es zu zivilen Preisen.

Die Tanzgruppe „Tanzteufel“ waren die Opener des Abends und heizten mit ihren flotten Tänzen zu kölscher Musik dem Publikum tüchtig sein. Die Jungen Trompeter folgten im Programm und absolvierten ihren Auftritt wie meistens auf den Tischen. Von den Gästen saß kaum noch jemand auf dem Stuhl, bei den eindrucksvollen Interpretationen von Kölschen Hits der beiden Bläsern war dies auch nicht möglich, das ging in die Beine. Auf dem Tisch ging es weiter, was bei Marita Köllner schon Programm ist. Sie fühlt sich am Wohlsten wenn sie ihr Publikum so nah wie möglich hat. Man hatte den Eindruck dass sie ihre „Jecken Gäste“ feierte, genau wie Marita von ihnen gefeiert wurde. Ohne Zugabe kam sie nicht weg. Nach diesen rasanten Auftritten kamen die Gäste im Saal bei Spetzbov&Frechdachs etwas zur Ruhe. Mit ihnen sangen und schunkelten sie zu Melodien von Kasalla, Brings, Cat Ballou und vielen mehr. Die Funky Marys ließen nicht nur das Pfarrheim beben, sondern auch manches Männerherz höher schlagen. Zu vorgerückter Stunde wurde mit der neuen Formation (bestehend seit 2015) RhingBloot die Hütte noch einmal tüchtig gerockt, bevor D´r Frank mit seinen Liedern das stimmungsvolle Bühnenprogramm ausklingen ließ.

Das Oktoberfest der IG Kalker-Dienstagszug: eine Veranstaltung die man jedem ans Herz legen kann. Hier zeigt es sich wieder einmal wie schön und vor Allem friedlich in den Vororten Kölns gefeiert wird.

Wer neugierig geworden ist, sollte am Wochende vor dem 11.im 11. „Bei Mello“ in der Esserstraße 75 – 51105 Köln, vorbeischauen. Dort gibt es dann ein Benefizkonzert veranstaltet von der IG und den Tanzteufel. Gegen eine kleine Spende kann jeder der Lust hat teilnehmen. Natürlich fließt auch hier der Erlös in den Kalker-Dienstagszug.

Weitere Infos gibt es hier:

www.dienstagszug.de

 

 

Köln – 10. Oktober 2016

Redner räumen beim KAJUJA Vorstellabend ab

Vor ausverkauftem Haus stellten die Künstler der KAJUJA, im Theater am Tanzbrunnen, ihr neues Programm vor. Doch zunächst wurde der neue Präsident der Vereinigung vorgestellt. Michael Bierther übergab nach über 15 Jahren Amtszeit das Präsidentenamt an Sven Behnke. Behnke leitete zum ersten Mal den Vorstellabend und führte die Gäste souverän durch das vielseitige Programm.

Foto: Klaus Radek u. Sven Behnke /c) D. Decker

Die Musikgruppen: JOT DROP – PIMOCK – F!ASKO – RUMMERHOLIC`S - LUPO und PLÄSIER stellten ihre Sessions-Songs vor und wurden vom Publikum gefeiert. Die Formation PIMOCK, neu unter den Fittichen der KAJUJA, präsentierten drei Songs in verschiedenen Musikrichtungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Das begeisterte Publikum lohnte mit viel Beifall. Bald schon wird man PIMOCK auch in den großen Sälen begrüßen können. Insgesamt gesehen war das musikalische Programm aller Bands sehr gut, und den einen oder anderen Ohrwurm wird den Besuchern so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Einen Augen- und Ohrgenuss boten die DRUMMERHOLIC´S die, unter Schwarzlicht, mit leuchten Sticks trommelten was das Zeug hielt. Eine humorvolle Moderation zu den einzelnen Vorträgen rundete ihr spezielles Programm ab.

Die Redner: DAMIAN – DÄ KNUBBELISCH VUM KLINGELPÖTZ – DER SITZUNGSPRÄSIDENT – HORST FYRGUTH – DER UNGLAUBLICHE HEINZ und MOTOMBO UMBOKKO

Die große Überraschung des Abends war Ralf Knoblich alias „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“! Im Jahr seines 20. jährigen Bühnenjubiläums präsentiert er eine spritzige Rede vom Feinsten. Weg von den Alltagsgeschichten aus dem Knast, Erzählt er vom ach so schweren Daseins eines Ehemannes, Geschichten aus der Stammkneipe und was man mit Freunden alles so erleben kann. Dabei verliert er nicht den Blick zum aktuellen Tagesgeschehen. Die Gäste im Theater am Tanzbrunnen brüllten vor Lachen, egal ob „Knubbelisch“ vom Ärger mit seiner Frau berichtete, den er bekommt wenn er das Duschgel seiner Frau benutzt oder Geschichten aus der Stammkneipe, in die er noch reinkommt ohne Bewerbungsgespräche mit dem Türsteher zu führen und wo ein Bier noch Kölsch heißt und nicht „Weizen-Gerste-Smoothie“. Mit Stolz verkündet er dass seine Frau den geilsten Arsch der Welt hat – nämlich IHN! Eine wirklich geniale Rede für die es zu Recht donnernden Applaus und Standing Ovations gab. Zu dieser Rede und zum 20jährigen Jubiläum wird von hier aus herzlichst gratuliert.

 

„Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger nimmt in diesem Jahr das allzu frühe Weihnachts-Geschäft und Weihnachtsmärkte auf´s Korn. In verschiedenen Supermärkten entdeckte er das Angebot eines Weihnachtsbieres, was einen echten Biertrinker natürlich aufregt. „Ein anständiger Biertrinker würde doch niemals auf die Idee kommen ein Stück Stollen in sein Bier zu tunken“ und fordert lautstark „Stoppt Bierversuche!“. Er berichtet von den verkaufsoffenen Sonntagen in der Adventszeit und kommt zum Schluss zu dem Ergebnis dass die Kölner die Innenstadt dann meiden wie ein Düsseldorfer ein gutes Bier. Bei den Weihnachtsmärkten bekommen vor allem die Mittelalterlichen Märkte ihr Fett weg, denn dort gibt es kein Bier sondern „Met(t)!“ zum Trinken. „Wenn ich Brand hab ist so ein Mett-Igel sehr kontraproduktiv“, so seine Erklärung. Mit Lachtränen in den Augen des Publikums und dessen donnernden Applaus wurde Volker Weininger von der Bühne entlassen.

Ein herausragendes Neumitglied der KAJUJA ist Dave Davis alias MOTOMBO UMBOKKO. Der „Kölsche Jung“ mit afrikanischen Wurzeln bringt die afrikanische Lebensfreude gepaart mit rheinischem Humor unter das Publikum. Augenzwinkernd nennt er sein Publikum „meine Albino-Äffchen“ und es schlägt im des Öfteren seine „afrikanische Pigmentierung“ aus dem Gesicht, wenn er sich ansieht was so alles um ihn herum passiert. Dave Davis spricht in seiner Rolle als „Sanitärfachmann Motombo“ über Frauen und ihren Diätwahn, über Immigranten und den Zufall der geographischen Geburt. Sein Debüt bei einer Karnevals-Veranstaltung wurde vom rasenden Publikum mit stehenden Ovationen und donnerndem Applaus honoriert. „Motombo“ – ein Name den man sich merken sollte, denn an ihm werden die Veranstalter und Literaten nicht vorbei kommen.

Auch in diesem Jahr beweist die KAJUJA wieder einmal ihr „sicheres Händchen“ für den grandiosen Nachwuchs im Kölner Karneval! 

(c) G. Weiden

 

 

Köln – 07. Oktober 2016

Loss mer singe im Domforum….

JP Weber Trio trifft King Size Dick

Schon im Erkennungssong von Loss mer singe heißt es: „Et es doch immer widder schön…“ und noch schöner ist es, wenn sich die sangesfreudigen Fans der LMS Veranstaltungen im Domforum treffen.

Kölsche Lieder am Fuße des Doms zu singen, hat schon etwas ganz besonderes. Entsprechend gute Stimmung unter den Besuchern, im ausverkauften Domforum, erwartete die Künstler. Diesmal hieß es „JP Weber Trio trifft King Size Dick“. Bei dieser wirklich besonderen Veranstaltung ging es jedoch nicht nur alleine um Musik, die Gäste erfuhren auch einiges von King Size Dick und seiner langjährigen Karriere.

Zu Beginn des launigen Abends brachte das JP Weber Trio Lieder zum Mitsingen, meist aus eigener Feder. Laut tönten rund 150 Stimmen bei „ Dä letzte Waage es immer ne Kombi“ (Text u. Musik: Michael Knipprath), ein Ohrwurm der das Leben sowie den Tod beschreibt. Eine Hommage an den Kult-Wirt Elvis (Altstadttheater im Söckchen) „Do kriss ding Bier, wann do dran bes“ brachte das Publikum zum Lachen. Denn jeder, der diesen wirklich echt kölschen und etwas skurrilen Wirt kennt, weiß genau: Treffender geht´s nicht.

Das Trio wurde verstärkt durch M. „Knippi“ Knipprath an den Tasten, als King Size Dick die Bühne betrat. Der Altmeister des Kölsch-Rocks begann mit „Leev Linda Lou“, der Dame die auch vom Publikum ohne Textheft lautstark besungen wurde. Ostermann-Melodien folgten, einige KSD-Hits bis hin zur neuesten Produktion „Summernaach en Kölle“, die in Kürze als CD veröffentlich wird.

Zwischendurch erzählte der „King“ von seinem Werdegang als Musiker, seinem Traumberuf Fernfahrer und seinen zahlreichen musikalischen Wegbegleitern. Mit den meisten dieser Menschen verbindet ihn bis heute eine tiefe Freundschaft, so wie z.B. mit Tommy Engel. Hierzu gibt es eines der wohl schönsten Anekdötchen: King Size Dick stieß zur Band die „Black Beats“ wo der junge Tommy Engel als Drummer fungierte. Ein super Musiker mit einem kleinen Makel – er war zu jung. So das die Bandkollegen ihn bei nächtlichen Polizeikontrollen verstecken mussten. Tommy wurde in der Toilettenanlage „geparkt“ bis die Polizei die Lokalitäten wieder verlassen hatten. Diese wiederum vermieden es tunlichst sich die Toiletten genauer anzuschauen, weil sie genau wussten was sie oder wer sie dort erwartete. Da kann man nur sagen: „Dat es Kölle!“

Mehr Infos zu LMS Veranstaltungen und den Künstlern:

www.lossmersinge.de

www.jp-weber.de

http://kingsizedick.de/

 

©G.Weiden

 

 

 

Przewalski-Pferd im Kölner Zoo geboren

Köln, 6. Oktober 2016

Am Morgen des 4. Oktober konnten die Tierpfleger die Geburt des dritten Fohlens in diesem Jahr vermelden. Der junge Hengst Lovis ist das 6. Fohlen der Stute Lavinia, die 1999 im Kölner Zoo geboren wurde. Noch bleibt er dicht bei der Mutter, aber sein Erkundungsdrang wird in der nächsten Zeit schnell zunehmen. Zusammen mit den Halbschwestern Luna und Lana von August dieses Jahres, wird er dann eine Spielgruppe bilden und mit ihnen über die Anlage galoppieren. Junge Hengste fangen in relativ frühem Alter mit Kampfspielen an, worauf sich Stutfohlen und Mutter nur selten einlassen. Dann wird man beobachten können, wie Lovis den eigenen Vater, das ist Solero aus dem Zoo Hunnebostrand in Schweden, zum Spielen auffordert.

In spätestens zwei Jahren wird Lovis den Kölner Zoo verlassen, um in einer Hengstgruppe das nötige Verhaltensrepertoire zu trainieren, um im Alter von 5 -6 Jahren eine Stutengruppe zusammen zu halten und zu verteidigen. Ob er dann in einem Zoo oder Semi-Reservat im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) oder gar in einer der mittlerweile wieder angesiedelten Wildpferd-Populationen in der Mongolei oder China eingesetzt werden wird, steht noch nicht fest.

Przewalskipferde sind das Paradebeispiel für die Rettung eines Wildtieres, das ohne den Einsatz von Zoos nicht überlebt hätte. Bereits 1969 war diese Art im natürlichen Verbreitungsgebiet den Trockensteppen der Mongolei und Chinas ausgestorben. Seit 1992 existieren Wiederansiedlungsprojekte. In der Mongolei ziehen mittlerweile wieder fast 600 Pferde aufgeteilt auf 3 Populationen durch die Steppen und Halbwüsten. In China sind es fast 150 Individuen. Der größte Teil ist in der Wildbahn geboren. Alle gehen auf in Menschenobhut gezüchtete Tiere zurück, die meisten kamen dabei aus europäischen Zoos, so auch aus Köln, wo seit mehr als 30 Jahren das Erhaltungszuchtprogramm für die Przewalskipferde gemanagt wird. Eine der Aufgaben des Programm-Koordinators ist es geeignete Tiere für solche Projekte auszusuchen.

Die Population der mongolischen Gobi B wurde seit 2012 mit Stuten aus Europa aufgestockt, um Verluste des sehr harten Winters 2009/10 auszugleichen. Derzeit 2/2 haben sich dort 10 Zuchtgruppen, bestehend aus einem Hengst und 2 – 13 erwachsenen Stuten mit Nachwuchs etabliert. Beide Geschlechter verlassen die Geburtsgruppe im Alter von ein bis zwei Jahren. In der Gobi B bilden Junghengste bzw. frühere Haremshengste eine Junggesellengruppe. Aber auch einzeln lebende Hengste kommen vor. Im Alter von fünf bis sieben Jahren versuchen sie eine Stute im Kampf mit Haremshengsten zu übernehmen oder aber mit umherziehenden Jungstuten eine neue Gruppe zu bilden. Die Streifgebiete der Gruppen überlappen sich, es werden keine Territorien verteidigt. Wesentliche Bestandteile dieser Streifgebiete sind ausreichend Grasnahrung und permanente Wasserstellen.

Zuchterfolg im Kölner Zoo: Anfang August kam hier das weibliche Przewalski-Fohlen „Luna“ zur Welt. Es ist bereits die 71. Geburt eines Przewalski-Pferds in Köln. Mutter „Luca“, die 2007 im Kölner Zoo geboren wurde, kümmert sich vorbildlich um das Jungtier. Vater „Solero“ stammt aus dem schwedischen Zoo Hunnebostrand. Er kam vor 1,5 Jahren an den Rhein. Die Kölner Przewalskipferd-Gruppe besteht aus einem Hengst und vier erwachsenen Stuten. In den kommenden Monaten werden zwei weitere Fohlen erwartet. Die Tragzeit bei den Przewalski-Pferden beträgt elf Monate.

 Ein Tipp für das kommende Wochenende: Auch unsere jährliche Erntedank-Führung am Sonntag wird bei den Przewalskipferden haltmachen und einen Sack mit Äpfel und Möhren zur Fütterung übergeben. Der mit Früchten, Ähren, Laub und Nüssen eingedeckte Wagen ist ein Sinnbild dafür, dass auch der Zoo mit seinem Futterbedarf von einer guten Ernte abhängig ist. Weitere Stationen sind die Erdmännchen, Pinselohrschweine, Bisons und Paviane. Start der Führung ist um 11 Uhr am Haupteingang, keine Anmeldung erforderlich, nur Zooeintritt.

Foto: Fohlen Lovis, Stute Lavinia, Kölner Zoo

 

 

Köln – 5. Oktober 2016

Wettbewerb „Schaufenstergestaltung“ der Geschäftsstelle der KG Lyskircher Junge 1930 e.V.:

 Team 7 gewinnt mit - „Vorhang auf und Bühne frei“

Zum dritten Mal hatte die Gesellschaft „Lyskircher Junge“ den Wettbewerb zur Schaufenstergestaltung der Geschäftsstelle aufgerufen. Die teilnehmenden Absolventen des Fachbereichs  „VISUELLES MARKETING“, des Richard-Riemenschmid-Berufskolleg, stellten ihre Entwürfe am Donnerstag, den 29. September, einer unabhängigen Jury vor.

Die Entscheidung der Juroren fiel nicht leicht unter den allesamt sehr guten Entwürfen einen Sieger zu ermitteln. Das Ziel die Gesellschaft und das Sessions-Motto miteinander zu vereinen wurde von den sieben Teams gut umgesetzt. Letztendlich entschied man sich für den Entwurf 7 mit dem Titel: „Vorhang auf und Bühne frei“. An diesem Entwurf beteiligt sind: Celina, Yannick, Fabian und Louis.

Mit viel Liebe zum Detail haben sie das Motto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ und die Bezüge zu der KG Lyskircher Junge  vereint dargestellt. Sie verstanden es die „Pänz“ ins Zentrum des Geschehens zu setzen. In Bezug auf die kommende Session und deren Motto wollen die Lyskircher verstärkt die karnevalistischen Aktivitäten der „Pänz“ in den Mittelpunkt stellen. Das Tanzpaar der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Hellige Pänz“ steht nicht nur für die kölschen Pänz, sondern auch für die Gesellschaft Lyskircher Junge.

Ein besonders herzlicher Dank der Lyskircher geht an Christoph Kuckelkorn, Mitglied des Festkomitees Kölner Karneval und Rosenmontagszug-Leiter, der am Donnerstag nicht nur in der Jury

mitwirkte. Kuckelkorn hat die Teilnehmer des Wettbewerbs und die Lyskircher zur Besichtigung der Wagenhalle eingeladen und als besondere Ehre für das Siegerteam gibt es ein obendrauf noch ein „Leckerchen“: Sie dürfen bei der Endfertigung der Rosenmontagswagen mit Hand anlegen!

Die Lyskircher freuen sich:“ Solche Aktionen sind es, die junge Menschen dazu bringen, sich für den  Karneval zu begeistern!“.

Bis zum 04. November hat das Gewinnerteam Zeit das Schaufenster, der Geschäftsstelle der KG Lyskircher Junge, zu gestalten. Am Samstag, den 05. November wird es dann, im Rahmen einer kleinen Feier, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Infos unter: www.lyskircher-junge.de

 

 

 

Köln - 30. September 2016

Die Wiener Steffie unter neuer Leitung

 
Köln. Es ist die Nachricht in der Kölner Gastronomielandschaft zum Start in den goldenen Oktober! Die Wiener Steffie übersteht nach turbulenten Monaten das Insolvenzverfahren und hat in einem spannenden Bieterverfahren mit Marco Obladen (29) einen finanzstarken Investor gefunden. Insolvenzverwalter Andreas Amelung ist es somit gelungen, das bundesweit bekannte Kölner Traditionslokal zu retten. Der junge und dynamische Investor überzeugte im Bieterverfahren sowohl konzeptionell als auch finanziell. Bereits am heutigen Samstag (Öffnungszeit 20.00 Uhr – 05.00 Uhr) steht Kölns Kultlokal Nummer 1 unter der Leitung des neuen Geschäftsführers Hansi Scherer (59).
 
Investor Marco Obladen, der von seinem Vater bei dem gesamten Projekt beratend unterstützt wird, stehen die Strapazen und Verhandlungen der vergangenen Wochen ins Gesicht geschrieben. „Das Bieterverfahren hat sich über Wochen hingezogen. Uns wurde seitens des Insolvenzverwalters genau auf den Zahn gefühlt. Die vergangenen Tage waren dann von den Verhandlungen mit dem Vermieter geprägt. Auch wenn mir das Immobiliengeschäft nicht fremd ist, war es alles andere als einfach, die mit dem Vertrag verbundenen Auflagen alle kurzfristig zu erfüllen“, zeigt Marco Obladen die vergangenen
Wochen im Schnelldurchlauf auf. Ein Riesenlob vergeben die neuen „Wiener Steffie Macher“ an die Ordnungsbehörden der Stadt Köln, die alle Konzessionsangelegenheiten mit Wohlwollen begleitet haben.
Tief durchatmen in der gesamten Republik können jetzt nicht nur die vielen tausend Gäste und Freunde der Wiener Steffie, sondern auch alle Mitarbeiter. Sie haben mit ihrem neuen Geschäftsführer Hansi Scherer einen Chef, der die Wiener Steffie von der ersten Minute an kennt. Seine berufliche Laufbahn begann als Kellner. Dort erwarb er sich schnell das Vertrauen des damaligen Besitzers Klaus Pracht und stieg zum Oberkellner auf. Mit Übernahme der Wiener Steffie durch Markus Zehnpfennig wurde Hansi Scherer zum Betriebsleiter befördert. In den vergangenen schweren Monaten der Insolvenz genoss er das uneingeschränkte Vertrauen des Insolvenzverwalter Andreas Amelung.
 
Der neue Geschäftsführer wird das Kölner Kultlokal nicht alleine „schmeißen“. „Wir stellen uns breit auf und werden uns für die Zukunft positionieren“, sagt Investor Marco Obladen. Für die gesamte strategische Führung, das Marketing, die Musik- und Werbekonzepte sowie für die gesamte Darstellung der Wiener Steffie wird sich Jens Naujokat mit der Agentur Viva Concepts kümmern. „Meine Familie und ich kennen und schätzen „Naujo“ und sein bundesweites Netzwerk seit Jahren. Er passt genau in unser Konzept und ist dabei ein großer Eckpfeiler in unseren Planungen. Dazu ist er ein hervorragender Teamplayer und versteht es Menschen zu begeistern“, sagt Marco Obladen.
 
„Wir werden nun Umbauten und Renovierungen vornehmen. Der Betrieb läuft in dieser Zeit in gewohnter Art und Weise weiter. Mit dem Beginn der neuen Session am 11.11. um 11.11 Uhr läuten wir offiziell die neue Wiener Steffie Zeitrechnung ein“, hat der junge Investor das Konzept mit einem sechsstelligen Investitionsvolumen stehen.
„Wir lieben Service am Gast! Dabei kehren wir zu den gastronomischen Wurzeln der Wiener Steffie zurück. Dies wird sich auch in der Preisstruktur widerspiegeln. Lecker Kölsch und alkoholfreie Getränke kosten künftig nur noch 1,90 Euro. Diese Preise haben auch an den Karnevalstagen und an Silvester Gültigkeit. Wir werden Wohlfühlatmosphäre schaffen und mit Neuerungen und Überraschungen aufwarten. Auch Künstlerauftritte und Besuche von prominenten Gästen wird es in Zukunft bei uns wieder geben“, hat Hansi Scherer sich das Motto „Feiern unter Freunden zu fairen Preisen“ auf seine Geschäftsführer-Fahne geschrieben.
 
Bei zahlreichen Künstlern die sich seit Jahren mit der Wiener Steffie verbunden fühlen, spricht sich die neue Situation herum wie ein Lauffeuer. Olaf Henning, der im August 2017 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert, freut sich, dass es mit dem Kultlokal weitergeht. „Ich habe in der Wiener Steffie meine ersten Sporen verdient. Mein erster Hit „Die Manege ist leer“ hat ihre Wurzeln in der Wiener Steffie. Die Familie Obladen zählte bereits damals zu den Stammgästen der Wiener Steffie. Ich habe vor Marco, den ich von Kinderbeinen an kenne, Riesenrespekt. Dass es die Wiener Steffie auch in Zukunft gibt ist eine großartige Sache“, sagt der „Lassokönig“ des deutschen Schlagers.
Auch das Kölner Urgestein Willi Herren ist oben auf. „In der Wiener Steffie bin ich nicht nur Künstler, sondern wie mein Vater und mein Bruder Meik gerne Gast. Ich werde die neue Geschäftsleitung wie ein „Patenonkel“ unterstützen.“
 
Marco Kloss, der mit seinem Hit „Du hast gewärmt wie alter Whiskey“, die wahre Kulthymne der Wiener Steffie besingt, hat im Münsterland von der neuen Entwicklung erfahren. „Ich bin begeistert. Vor wenigen Wochen sah es noch so aus, dass die Tage der Wiener Steffie gezählt sind. Nun erwacht sie zu neuem Leben. Wahnsinn!“
 
Ein zufriedenes Fazit zieht auch Insolvenzverwalter Andreas Amelung. Er konnte, nach dem er anfänglich große Bedenken um den Fortbestand der Wiener Steffie hatte, in den Wochen unter seiner Führung schwarze Zahlen schreiben. Ein Investor wurde gefunden, so dass auch die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Für die legendäre Wiener Steffie und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beginnt nach den vielen Wochen und Monaten der Ungewissheit nun eine neue vielversprechende gute Zeit.

 

 

Köln - 30. September 2016

5 Jraad gibt ein Konzert im Upper Club der „Rheinzeit“

Konzert am Mittwoch, 12. Oktober im Upper Club der „Rheinzeit“ (Große Neugasse 42, Köln) +++ Beginn 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr +++ Exklusive Vorabvorstellung der neuen Maxi-CD „Einer vun uns“ +++ Tickets für 11,11 Euro bei KölnTicket
 
Die kölsche Band „5 Jraad“ tritt im Oktober in Konzertlänge auf. Am Mittwoch, den 12. Oktober 2016, laden die fünf Musiker in den Upper Club der „Rheinzeit“ im Herzen der Kölner Altstadt ein (Große Neugasse 42) – Beginn 19:30 Uhr, Einlass ist um 18:30 Uhr. An diesem Abend wird 5 Jraad einen Rundumschlag durch ihr musikalisches Repertoire spielen und im Rahmen des Konzerts die neue Maxi-CD „Einer vun uns“ vorstellen – einen Tag vor dem offiziellen Veröffentlichungsdatum. Musikalische Unterstützung erhält 5 Jraad durch Gastauftritte von Fabian Kronbach – bekannt aus dem Finale des „Kölsche Musik Bänd Kontest 2015“ – sowie Michael „Knippi“ Knipprath von den Vajabunde.
 
 
Die vergangenen Wochen haben sich Daniel Basalla (Gesang), Katrin Schäfer (Bass), Joel Mayer (Leadgitarre), Patric Sobieralski (Keyboard) und Felix Hasenberg (Drums) intensiv auf das Konzert im Oktober vorbereitet. Neben den regelmäßigen Proben war 5 Jraad im Laufe des Sommers auf einigen Bühnen in Köln und dem Rheinland präsent und hat eindrucksvoll demonstriert, dass sie ihr Publikum auch über die Session hinaus begeistern können. Mit dieser Energie wollen die vier Jungs und das Mädel am Bass nun ihre Fans beim Konzert empfangen. „Wir sind stolz, in einer gehobenen Clubatmosphäre unser Konzert präsentieren zu können“, sagt Frontsänger Daniel Basalla. „Wir haben viel an uns und unserer Musik gearbeitet und freuen uns, dies unseren Fans demonstrieren zu können.“ Bassistin Katrin Schäfer hat über das Konzert hinaus schon die kommende Session fest im Blick: „Mit der neuen Maxi-CD und den darauf gepressten Titeln sind wir positiv gewappnet für die neue Session. Unser größter Dank geht an alle, die mit uns gemeinsam ein solches Konzert auf die Beine stellen und uns den Rest des Jahres bei allem tatkräftig unterstützen.“
 
Tickets für das Konzert sind bei KölnTicket für 11,11 Euro erhältlich.
 
Mehr Infos unter www.5jraad.de oder auf Facebook: www.facebook.de/5jraad

 

 

Köln – 29. September 2016

Fazit eines launischen Sommers am Tanzbrunnen Köln

Bernhard Conin, Geschäftsführer von KölnKongress, zieht ein Fazit der Open Air-Saison 2016: „Das vielseitige Tanzbrunnen-Programm zog rund 351.000 Menschen zur schönsten Open Air-Bühne Kölns. Von Schlager bis Rap, von Rock bis Klassik waren in dieser Saison viele spannende Künstler verschiedenster Stilrichtungen am Tanzbrunnen zu Gast – und Top-Acts wie Rea Garvey oder Silbermond sorgten für das richtige Open Air-Feeling, unabhängig vom launischen und wechselhaften Wetter.“

Eine Überlegung von Conin ist es, für das Sommer-Programm den September komplett mit einzubeziehen. In den letzten Jahren kristallisierte sich heraus, dass in unserer Region der Spätsommer immer schöner wird und dies sollte man nutzen. Die Anfragen von Künstlern, am Tanzbrunnen zu spielen wird immer größer, denn wer einmal dort auf der Bühne stand will immer wieder dorthin zurück.

Rückblick auf das Programm

Es gab 53 Open Air Veranstaltungen

 Die am besten besuchten Veranstaltungen waren: Kölner Lichter mit 30.000 Besuchern im Durchlauf – das Amphi-Festival (Tafel an der Wall of Fame) mit 27.500 Besuchern – Fischmärkte mit zu 20.000 Besuchern – Rea Carvey hatte 12.000 Zuhörer und Silbermond wurde von 11.000 Fans besucht.

Bei dem Eröffnungs- und Jubiläumskonzert der Paveier, mit anschließendem Höhenfeuerwerk, feierten 5.000 mit der Band das 33.Jahr Bandbestehen. Im Anschluß daran konnte wer wollte im Theater am Tanzbrunnen in den Mai tanzen.

Köbes Underground hatten Glück mit dem Wetter und feierten zum 11. Mal in Folge am Tanzbrunnen mit 3.500 Gästen. Mit dem Wetter hatten die Bläck Fööss nicht so viel Glück. Man könnte sagen der Himmel weinte zum Abschied von Kafi Biermann. Der tollen Stimmung unter den 5.200 Fans tat dies aber keinen Abbruch.

Die Talentproben mit Linus und seinen Talent-Experten Bastian Ebel und Lukas Wachten trieben insgesamt 15.000 Zuschauer an den Tanzbrunnen. Egal ob Sonne oder Regen, die Besucher bestimmen was Top oder Flop ist.

Musik und Klaaf am Tanzbrunnen mit Moderator Dieter Steudter sorgte bei 3.000 Gästen für viel Spaß und Unterhaltung.

Open Air Hinweis 2016

Am Freitag, den 11. November findet auf dem Open Air-Gelände wieder der „Große Kölsche Countdown“ statt. Zur Sessionseröffnung feiert und spielt wieder alles, was im Kölner Raum Rang und Namen hat, vor erwarteten 11.111 jecken Besuchern.

Tanzbrunnen-Saisoneröffnung 2017

Cat Ballou wird am 06. Mai 2017 aufspielen und mit ihrer Musik das Publikum am Tanzbrunnen begeistern. Das anschließende Höhenfeuerwerk ist erstmals nur einer Band gewidmet: CAT BALLOU

 

 

Köln – 28. September 2016

Die Haie zu Gast bei der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße

Autogrammstunde mit den KEC-Stars:

Dane Byers, Travis Turnbull, Marcel Ohmann, Nico Krämmer, Kai Hospelt und  Shawn Lalonde (Foto von oben links) haben es sich nicht nehmen lassen, zum 125. Jubiliäum der Galeria Kaufhof  ihre Aufwartung zu machen. Am Dienstag, den 27. September, konnten viele Haie-Fans ihre Lieblingsspieler hautnah erleben. Sie freuten sich mit den Haien über die Spielerfolge der letzten Wochen und ließen sich gerne mit ihnen ablichten. Neben Autogrammkarten wurden auch Bücher, Jacken und Trikots signiert. Selbstverständlich standen die KEC-Spieler auch Rede und Antwort gegenüber ihren Fans.

Heinz Michna (Abteilungsleiter Sportwelt) und Michael Lenz (stellvertretender Geschäftsführer) ließen sich freudig  mit den „Haien“ ablichten.

 

Weitere Gäste in der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße:

Am Samstag 01. Oktober  2016 – Sterneköchin Lea Linster von 11:00 bis 18:00 Uhr mit Koch-Show und Autogrammstunde

Am Dienstag  04. Oktober 2016 – zwei Spieler des 1.FC Köln um 17:30 Uhr zur Autogrammstunde

 

Fotos: (c) K.Hielscher

Text: (c) G.Weiden

 

 

Isabell Varell in der „Räuberhöhle“

25 Jahre Räuber - Die schöne Isabel probte mit den Räubern den großen Auftritt

In den heiligen Hallen der legendären Räuber, wo bereits große Titel, wie zuletzt der Sessions-Hit „Dat es Heimat“ entstanden, gingen in den vergangenen Tagen zahlreiche Größen aus dem kölschen und nationalen Showgeschäft ein und aus. Zuletzt begrüßte Räuber-Frontmann Karl-Heinz Brand gemeinsam mit seiner Band nun TV-Star Isabel Varell. Grund dieser zahlreichen Besuche ist das große Jubiläumskonzert der kölschen Kult-Band, welches am kommenden Samstag im altehrwürdigen Palladium in Köln-Mülheim stattfinden wird. „In einer 4 stündigen Konzert-Party werden wir die letzten 25 Jahre Räuber auf die Bühne zaubern“, freut sich auch Kurt Feller, der die RÄUBER damals gemeinsam mit Brand gründete. Zu den musikalischen Gästen werden neben den Domstürmern und den Klüngelköpp auch Kölsch-Barde Björn Heuser und eben die schöne Isabel Varell zählen, verraten die Räuber voller Vorfreude. Klassische Pausen wird es nicht geben. Zwischen den Konzertblöcken wird DJ Fosco von einer Mittelbühne in Mitten des Publikums für Stimmung sorgen. „Ein paar Überraschungen haben wir noch auf Lager. Doch die verraten wir erst am Samstag im Palladium“, so Brand.

Facts:

Wann: Samstag, 01.10.2016 – Einlass 19 Uhr – Beginn 20 Uhr

Wo: Palladium, Schanzenstraße 40, 51063 Köln

Tickets: 22 Euro (Schüler/Studenten 16 Euro)

Tickets bei KölnTicket

Abendkasse geöffnet

 

 

 

Köln - 27. September 2016 

VRS-Kindertage vom 1. bis 3. Oktober 2016 Drei Tage freier Eintritt für alle Kinder bis einschließlich 12 Jahre!

 Die VRS-Kindertage – ein Gemeinschaftsprojekt des Kölner Zoos und des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) – finden in diesem Jahr erneut an drei Tagen statt: Vom 1. bis 3. Oktober ist der Eintritt für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre komplett frei. „Wir freuen uns, mit dieser Aktion gerade Familien anzusprechen, die sich so einen Ausflug nicht einfach so leisten können“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag. Zoovorstand Christopher Landsberg betont: „Ein Besuch des Kölner Zoos sollte mindestens einmal im Jahr für jede Familie möglich sein.“
 
Die Kooperation von Zoo und VRS umfasst aber nicht nur den kostenlosen Eintrittspreis für die Kinder: Zusätzlich bietet der VRS ein attraktives Rahmenprogramm für Kinder mit Rallye, Kletterwand, Gewinnspiel, Fühl-Parcours, Tiger- und Ameisenbär-Infoständen und vielem mehr. Zu gewinnen gibt es außerdem Longboards & Penny-Boards, Jahreskarten für den Kölner Zoo, Tickets für „Wickie - Das Musical“, die Kölner Haie, den 1. FC Köln und die VRS Boom-Boxen. Der VRS ist zudem mit einem eigenen Infostand präsent, an dem sich die Besucher über die Vorteile des ÖPNV informieren können.
 
Der VRS übernimmt darüber hinaus die Patenschaft für die neue Königsgeierfamilie im Kölner Zoo. 2016 konnten Zoos bei dieser seltenen Art sechs Jungtiere züchten. Zwei davon sind im niederländischen Arnhem geschlüpft. Dort wurde die Haltung dieser eindrucksvollen Tiere aufgrund von Umbaumaßnahmen nun aufgegeben. Dank seiner guten Kontakte nach Arnhem konnte der Kölner Zoo vor zwei Wochen ein junges Zuchtpaar samt Jungvogel nach Köln holen. Das Muttertier ist acht Jahre alt. Sie schlüpfte in Chessington in England. Ihr Partner, der genauso alt ist, stammt aus dem Zoo Arnhem. Das erste Jungtier der beiden, ein Männchen, kam im März 2016 zur Welt und wurde von den Eltern perfekt aufgezogen. „Solch ein Zuchtpaar samt Nachwuchs zu
erhalten, ist etwas ganz Besonderes. Für uns ist das sozusagen unser diesjähriger ,Königstransfer‘“, erklärt Zookurator Bernd Marcordes.
 
 
Übrigens: Zoo-Eintrittskarten, die über KölnTicket für den 1., 2. oder 3. Oktober 2016 als "OnlineTicket Kölner Zoo" gekauft werden, berechtigen den Nutzer, ein Kind bis einschließlich 12 Jahre kostenlos im erweiterten VRS-Netz mitzunehmen.
Aufgrund des parallel stattfindenden Marathons bitten VRS und Kölner Zoo, insbesondere am Sonntag, 2. Oktober, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Die Parkmöglichkeiten am Zoo sind durch den Marathon stark eingeschränkt. (Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: (c) Werner Scheurer

 

 

Köln – 27. September 2017

„11. Im 11. – immer wieder kölsche Lieder“ am 12. 11 2016 in der LANXESS arena

Endlich ist es wieder soweit: Die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH und die LANXESS arena präsentieren  „11. Im 11. – Immer wieder Kölsche Lieder“ – die einzigartige Karnevals-Tradition der LANXESS arena.  „Das die erste Mega-Party in die fünfte Jahreszeit diesmal am 12. Im 11. startet, liegt einfach daran dass sich der Samstag wunderbar zum Feiern anbietet“, so Eberhard Bauer-Hofner.

Frei nach dem Sessionsmotto  2017„ wenn mer uns Pänz sinn , sin mer vun de Söck“ sollen die Besucher unvoreingenommen miteinander singen, tanzen, lachen und feiern. „Dies ist auch der Wunsch der Gastspieldirektion und der LANXESS arena!“, so Geschäftsführer Eberhard Bauer-Hofner.  Der Otto Hofner GmbH ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen das „Who is Who“ der Kölner Künstler zu engagieren.

Moderator des Abends ist Marc Metzger der, in seiner unnachahmlichen witzigen Art, das Publikum sowie die Künstler durch die Mega-Party führt.  Zum Mitsingen und –feiern laden BRINGS – BLÄCK FÖÖSS – BERND STELTER – CAT BALLOU – CÖLLNER – DOMSTÜRMER – ET KLIMPERMÄNNCHE – HÖHNER – KASALLA – KLÜNGELKÖPP – KUHL UN DE GÄNG -  MARITA KÖLLNER – PAVEIER – RÄUBER – QUERBEAT sowie die WILLY KETZER BIG BAND ein. Sie alle garantieren für Stimmung und gute Laune. Ein Höhepunkt folgt dem Anderen bei diesem närrischen Live-Konzert. Den Besuchern wird ein Musikalisches Feuerwerk an „Kölschen Tön“ geboten und als „jecke Leckerbissen“ gibt es die beliebten Karnevalshits zum Mitsingen. Hier erlebt man die kölsche Party-Stimmung auf dem Höhepunkt, live und hautnah.

Doch nicht nur die bekannten Kölner Bands und Künstler wird man erleben. Die Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH und die LANXESS arena haben ein Herz für junge, aufstrebende Musiker. So wird als „Warm up“ die Formation „King Loui“  (vormals CROCODILS) ihren Einstand ins "Henkelmännchen" geben. Mit ihren fetzigen Rhythmen und kölschen Texten wird die junge Band dem närrischen Publikum einheizen.

Für das leibliche Wohl sorgt auch in diesem Jahr die exzellente Gastronomie der LANXESS arena mit einer Vielzahl an rheinischer Spezialitäten.

                                  11. im 11. – immer wieder kölsche Lieder

                     Am 12. November 2016 ab 20:00 Uhr in der LANXESS arena

                                        Der Einlass erfolgt ab 18:11 Uh

 Tickets sind erhältlich:

Unter der LANXESS arena – Tickethotline 0221 – 8020

Im LANXESS arena Ticketshop. Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln

weitere Infos: www.lanxess-arena.de

(c) G.Weiden

 

Köln – 26. September 2016

Ein großes Ereignis warf die Schatten voraus….

Cat Ballou : Überraschungskonzert auf dem Tanzbrunnen

Rund 300 Gäste konnten sich gestern, nach dem Pressegespräch zum Tanzbrunnen-Eröffnungskonzert, schon mal einen ersten Eindruck von dem großen Konzert am Tanzbrunnen holen. Extra zu diesem Anlass hatte die Brauerei SION via Facebook eine Verlosung für das Überraschungskonzert gestartet. Cat Ballou, hautnah „auf“ dem Tanzbrunnen und bei schönstem Spätsommerwetter, gaben ein eineinhalb stündiges Konzert.

Mit sichtlich viel Spaß sangen die Gäste fast alle Titel mit. Doch nicht nur Songs wie „et jitt kei Woot“ ,“Hück steiht de Welt still“ oder „immer, immer widder“ sorgten für Furore auf dem Tanzbrunnen. Im Gepäcknetz hatte das Quartett auch ganz neue Lieder und präsentierte diese erstmalig dem Publikum.

„Nit us Zucker“, eine flotte Hip Hop Nummer, geht ins Ohr und die Beine und beim Refrain sangen die Gäste schnell mit. Mit diesem und mit dem zweiten neuen Song „Nit allein“ werden Cat Ballou in die Karnevals-Session starten und die „Jecken“ in den Sälen von den Stühlen treiben. Katzen mäßig geile Songs!

Die eineinhalb Stunden gingen viel zu schnell vorbei aber bis Mai 2017 ist es ja nicht mehr allzu lange. Also schnell die Tickets besorgen, denn die ersten 500 verkauften Karten berechtigen zum „Fröhe Entrett“ am Tanzbrunnen (eine halbe Stunde vor offiziellem Einlass). So bekommen die schnellsten Kartenkäufer die Möglichkeit auch dort wieder „hautnah“ dabei zu sein.

Karten über: www.koelnticket.de

 

© G.Weiden

 

 

 

 

Köln – 26. September

Tanzbrunnen Open Air-Saison 2017 beginnt am 06. Mai

Cat Ballou eröffnen die sommerliche Konzert-Reihe

Nachdem Cat Ballou (Oliver Niesen, Dominik Schönenborn, Kevin Wittwer, Michael Kraus) 2010 den Wettbewerb „Köln rockt“ gewannen ging ihre Karriere steil nach oben. 2012 standen sie mit Titeln wie „Achterbahn“ und „Pauken und Trompeten“ auf den Sitzungsbühnen und rockten die Säle. 2013 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Neulich“ worauf die ihre Hymne an Köln „Er jitt kei Woot“ nicht fehlte. Heute spielen Cat Ballou in ganz Deutschland vor ausverkauften Sälen. Sie gehören zu den erfolgreichsten und gefragtesten Mundartgruppen im Rheinland.

Erstmals werden Cat Ballou ein eigenes Konzert am Tanzbrunnen geben, nicht nur irgendein Konzert – das Kölner Quartett wird zur Saisoneröffnung am 6. Mai 2017 mit ihrer vielseitigen Musik (Rock – Pop – Ska – Reggae – Hip Hop) das Publikum am Tanzbrunnen begeistern.

Traditionell wird es um 22:00 Uhr ein musiksynchrones Feuerwerk geben, das erstmalig in vollem Umfang der Band gewidmet ist – so wird sich ausschließlich zu Cat Ballou Songs der Kölner Himmel bunt färben.

Nicht nur die Musiker freuen sich auf das bevorstehende große Ereignis, auch KölnKongress- Geschäftsführer Bernhard Conin ist voller Vorfreude: „Sie bringen auf ihre ganz eigene Art ihrem generationen-übergreifendem Publikum das Lebensgefühl junger Rheinländer näher, sie spielen Konzerte für die ganze Familie. Cat Ballou passet wunderbar zum Zanzbrunnen – man könnte auch sagen Cat Ballou zieht am Tanzbrunnen ein! Wir hoffen auf viele Jahre Tanzbrunnen-Konzerte!“

Der Vorverkauf startet am Montag, den 26. September2016 um 9:00 Uhr. Die ersten 500 gekauften Eintrittskarten berechtigen zum vorzeitigen Einlass, eine halbe Stunde vor dem offiziellen Einlass.

Tanzbrunnen-Saisoneröffnung 2017:

Am  Samstag, den 06. Mai 2017

Einlass ab 17:30 Uhr

Beginn um 19:00 Uhr

Tickets 24,90 € inkl. VVK-Gebühren, an der Abendkasse 29,90 €

Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt zum Konzert

Tickets: www.koelnticket.de

 

 

©G.Weiden

 

 

 

 

Köln - 22. September 2016

Jahr der Jungtiere: 2016 außergewöhnlich viel Nachwuchs im Kölner Zoo

„Zootag“ an diesem Sonntag: spannende Sonderführungen mit Einblicken hinter die Kulissen

Im Kölner Zoo gibt es in diesem Jahr ungewöhnlich viele Jungtiere zu bestaunen. In nahezu allen Revieren freuen sich Pfleger und Verantwortliche über tierischen Nachwuchs. Zusammen mit dem sonnigen Spätsommerwetter sind das beste Voraussetzungen für einen perfekten „Zootag“, dem jährlichen Tag der offenen Tür mit Blick hinter die Kulissen. Der Zootag findet an diesem Sonntag von 9 bis 18 Uhr statt. Er bietet Extraführungen und Infostände rund um die Zooarbeit. „Wer wissen will, wie ein Zoo funktioniert und gleichzeitig viele kleine Jungtiere bestaunen will, ist Sonntag hier bei uns genau richtig“, erklärt Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos.

 

Jede Menge Tiergeburten

Den Auftakt im Jahr der Jungtiere machte die Große Ameisenbärin „Guapa“. Sie brachte im Februar den kleinen „Falin“ zur Welt. Anfangs klammerte er sich im Fell der Mutter fest. Heute nutzt er eigenständig die volle Breite seines Geheges. Mitte März wurde „La Min „Kyaw“ geboren. Der verspielte Bulle ist überaus aktiv und kann seine vier Beine nur selten still halten. Daher haben ihm die Tierpfleger den Spitznamen „Speedy“ gegeben. Ebenfalls im März kam Gorilla-Männchen „Kiano“ zu Welt. Er wiegt rund 3 Kilogramm und beginnt mit den ersten Rutsch- und Kletterpartien im Urwaldhaus für Menschenaffen. Auch die ersten Zähnchen sind schon da.
 
Im Frühling folgte Nachwuchs bei Afrikanischen Zwergziegen und Schwarzbunten Niederungsrindern. In den Sommermonaten kamen Jungtiere bei Impalas, Bucharahirschen, Kurzkrallenottern, Onagern, Przewalskipferden und den Paradieskranichen hinzu. Besonders bemerkenswert ist die Geburt von Okapi-
 
Weibchen „Jamili“. Es war die erste Kölner Okapi-Geburt nach neun Jahren Zuchtpause. Die Tragzeit betrug 450 Tage. „Jamili“ bedeutet auf Swahili so viel wie „liebenswert“. Auch im Herbst setzt sich der „tierische“ Geburtenreigen im Kölner Zoo munter fort. Kürzlich wurden Netzgiraffe „Zawadi“ und Poitou-Esel „Jacques“ geboren.

 

Beim Zootag einen spannenden Blick hinter die Kulissen erhaschen

Der Kölner Zoo bietet an diesem Sonntag Sonderrundgänge hinter die Kulissen von Hippodom, Tropenhaus und Elefantenpark. Hier erhalten Besucher gegen einen Aufpreis von 10 Euro* Einblicke in Futterküchen und Technikräume. An Ständen informieren Zoomitarbeiter zudem über die Biologie der Tiere, die tägliche Zooarbeit und die zahlreichen Forschungs- und Artenschutzprojekte. Besucher erfahren zum Beispiel, wie anhand der Urinprobe einer Elefantenkuh der Zyklus bestimmt werden kann und welche Auswirkungen dies auf das tägliche Tier-Management hat. Außerdem erklärt der Zoo, wie Zuchtprogramme für bedrohte Arten funktionieren.

* Der Erlös fließt in die Artenschutzprojekte des Kölner Zoos. (Quelle: Zoo Köln)

 

 

 

 

Köln – 21. September 2016

Tradition und Zukunft…..

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße feiert 125. Jubiläum

Vor genau 125 Jahren eröffnete Firmengründer Leonhard Tietz seine erste Niederlassung in Köln. Bis heute prägt das Warenhaus an der Hohe Straße den Einzelhandel in der Domstadt maßgeblich mit. Deshalb feiert die Kaufhof Galeria Köln Hohe Straße das historische Jubiläum vom 21. September bis zum 8. Oktober 2016 mit vielen großartigen Angeboten und spannenden Events für die Kunden.

Unter anderem hat sich Prominenz angesagt „Sterneköchin“ Lea Linster (am 1. 10. Von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr), zwei Spieler des 1. FC Köln sowie Spieler des KEC werden zur Autogrammstunde bitten. Diese findet am 27. September statt. KEC Spieler von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr und die Spieler des 1. FC ab 17:00 Uhr.

Besuch aus der Zukunft ist angesagt

Zum besonderen Jubiläum bietet die Galeria Kaufhof ihren Kunden und Besuchern ein spannendes und Buntes Programm. Einer der Höhepunkte ist sicherlich der Besuch der „German Garrison“ am 24. September 2016, bei dem die legendären Figuren aus den berühmten Star Wars Filmen hautnah in der Filiale zu erleben sein werden. An diesem Samstag lädt das Warenhaus auch zum ausgiebigen Bummel bis 22:00 Uhr ein. „Es wird Gewinnspiele, attraktive Aktionen rund um unser Sortiment, sowie tolle Angebote für Kinder geben“, verspricht Geschäftsführerin Petula Schepers.

Veränderung und Innovation

Leonhard Tietz, Geschäftsmann, Visionär und immer innovativ. So ließ er in seinem Warenhaus in Köln, am 11. Juli 1925, die erste Rolltreppe Deutschlands montieren (die zweite auf dem europäischen Festland). Auch in der heutigen Zeit setzt man weiterhin auf Innovation. Ab Ende September werden im Erdgeschoss , mit der Neugestaltung des Atriums und neuer Möblierung, neue Akzente gesetzt. Außerdem erwartet die Kunden ein erweitertes Marken-Portfolio: Im Trend-Fashion-Bereich für Damen und Herren findet sich dann die internationale Marke Calvin Klein, und in der Beauty-Welt erweitert die internationale Make up Artist-Marke Urban Decay das Sortiment. Die Damenschuh-Welt wird von Marken wie Melvin&Hamilton, Armani Jeans Cafe Noir und Vince Carmuto ergänzt. Außerdem erwartet die Kunden eine große Auswahl an internationalen Damen-Handtaschen mit neuen Marken wie Liebeskind und LXR mit Vintage Taschen.

Petula Schepers kündigt weitere Modernisierungen in den kommenden Jahren an. Ein großer Umbau ist ab 2018 geplant und wird, bei laufendem Betrieb, wahrscheinlich bis zu zweieinhalb Jahre dauern.

 

 

 

 

Köln - 15. September 2016

Kleiner Poitou-Esel im Kölner Zoo geboren

Genau eine Woche alt ist der kleine Poitou-Esel „Jacques“, der auf dem Clemenshof im Kölner Zoo geboren wurde. Mit ihren fransigen Ponyfrisuren und dem zotteligen Fell zählen die Großesel zu den Besuchermagneten im Zoo. Mutter „Jeanette“ ist sechs Jahre alt. Sie kam aus dem Zoo Heidelberg nach Köln. Vater „Michel“ ist drei Jahre alt. Er stammt aus der Wilhelma in Stuttgart. Gemeinsam zogen sie im Juni 2014 in den damals neu eröffneten Clemenshof.
 
Der Poitou-Esel ist eine gefährdete Großeselrasse. Er ist nach dem gleichnamigen Gebiet Poitou in der französischen Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes benannt. Die Rasse war früher in ganz Südwestfrankreich verbreitet. Heute existieren jedoch nur noch wenige Reinzuchten.
 
Hengste erreichen ein Stockmaß von 140 bis 150 cm. Stuten sind 135 bis 145 cm groß. Poitou-Esel haben eine robuste Statur und können bis zu 450 Kilogramm auf die Waage bringen. Damit sind sie die schwerste Eselart der Welt. Sie haben in der Regel ein langes, zottiges Fell, das meist dunkelbraun ist. Maul, Augenränder und Bauch sind weißgrau gezeichnet. Ihr Kopf ist auffällig groß und langgezogen. Die Ohren werden bis zu 40 cm lang und sind durch das üppige Fell vor Wind und Kälte geschützt.
 
Der Clemenshof im Kölner Zoo ist ein Bauernhof nach bergischem Vorbild. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.
 
Jungtier „Jacques“ und alle anderen Zoobewohner können täglich von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden. Am Zootag – Sonntag, 25. September 2016 – gibt es viele zusätzliche Führungen und spannende Blicke hinter die Kulissen. (Quelle: Zoo Köln)

 

Fotos: (c) Werner Scheurer

 

 

 

 

Köln – 04. September 2016

5 Jahre Domhätzjer – Konzertabend in der Gleueler Festhalle

Zum fünfjährigen Band-Geburtstag erfüllten sich die Domhätzjer, Nadine Fiegen und Chantal Kursch, den Herzenswunsch eines eigenen Konzerts. Eingeladen hatten sie in die Gleueler Festhalle, die zum Bersten voll war als es losging. Neben den Fans und Freunden der Domhätzjer waren auch viele Musiker-Kollegen unter den Gästen zu sehen. Die Förderer und Paten, Hans Süper und Marita Köllner, konnten aus privaten Gründen leider nicht anwesend sein. Hans Süper übermittelte seine Glückwünsche per Videobotschaft, in der er beteuerte das er und Marita den beiden Mädels weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

 

Orchester für die „Mädcher made en Kölle“

Moderiert wurde der Konzertabend von Gerd „Bärchen“ Sester, der wie immer souverän durch das Programm führte und den Gästen einiges über die Domhätzjer zu erzählen hatte.

Unterstützt bei ihren Darbietungen, die alle live waren, wurden die Beiden von einem Blas-Orchester das kurzerhand zum „Domhätzjer-Orchester“ umbenannt wurde. Weiter Bühnengäste waren: Peter Kerscher mit seiner Kuh Dolly (Bauchredner), King Size Dick, der Altmeister des Kölschrock, Altreucher und die Micky Brühl Band.

Während des Konzerts bewiesen Nadine und Chantal ihre Vielseitigkeit. Nicht nur die Kostüme sind immer anders gewählt, besonders musikalisch haben die Domhätzjer weit mehr zu bieten als Karneval.

Bei den stimmgewaltigen Interpretationen ihrer Lieblingssongs „Simply the best“ (Chantal) und dem Trude Herr Titel „Manchmol“ (Nadine) wurde es mucksmäuschenstill in der Halle und die Mädels erhielten frenetischen Applaus. Gemeinsam sangen sie den Leonard Cohen Titel „Halleluja“ und erzeugten damit bei ihren Gästen Gänsehaut.

Peter Kerscher und Dolly waren die ersten Bühnengäste. Peter ließ Dolly eine kleine Hommage auf 5 Jahre Domhätzjer singen und die Mädels waren sichtlich gerührt. King Size Dick rockte den Festsaal mit „Linda Lou“ wie in früheren Zeiten. Stimmgewaltig wie eh und je präsentierte er dem Gleueler Publikum seinen neuen Song „Heimat“, der sehr schnell ins Ohr geht und zum mit singen einlädt.

In der zweiten Konzerthälfte gab es viel Neues bei den Domhätzjer. Beginnend beim Outfit: weg vom Schicki-Micki-Look mit Glitzerkleidchen und hochhackigen Pumps hin zur etwas rustikalen Kleidung. In Dirndl, Lederhosen und derben Wanderschuhen präsentierten Nadine und Chantal ihre neuen Songs. Erstmals sangen sie „Mir sin die Mädche (en d´r eezte Reih)“ vor Publikum. Autor Reiner Hömig scheint diesen Titel den Beiden auf den Leib geschrieben zu haben. Ein Ohrwurm der in jedem Sitzungssaal die Gäste auf die Stühle treiben wird. Doch auch der etwas musikalisch abgewandelte Titel der Räuber „Gucke darfste immer“ kam bei den Gästen sehr gut an. Bei „Je länger der Ovend, desto schöner die Männer“ hatten vor allem die Damen im Publikum ihren Spaß.

Nachdem die Domhätzjer mit den Altreucher gemeinsam die Bühne rockten stellte die Band um Volker Dahmen ihren neuen Sessionshit „Fröher oder spääder“ vor. Auch ein Ohrwurm den man so schnell nicht wieder loswird.

Das kann man auch von der Neuvorstellung der Micky Brühl Band sagen. Ihr Titel „Ein Hoch auf die Liebe“ gehört zu den Songs der die Säle entern wird. Rockig und flott – so richtig zum Tanzen und Feiern gemacht.

Leider nimmt auch der schönste Abend mal ein Ende. So auch der erste Konzertabend der Domhätzjer, auch wenn man die ganze Nacht hätte durchfeiern und singen und schunkeln können.

Herzlichen Glückwunsch an Nadine und Chantal für fünf Jahre Bandbestehen und ihr erstes Konzert. „Dat wor ne schöne Ovend, maht wigger su!“

 

Fotos u. Text: © G.Weiden

 

 

 

 

Köln - 01. September 2016

 

Kölns schnellste Neubürger: Geparden-Brüderpaar aus Wien lebt jetzt im Zoo

Porsche Zentrum Köln übernimmt Patenschaft für elegante Raubkatze und ermöglicht innovative Geparden-Laufanlage

Köln, 1. September 2016. Sie können in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Mindestens ebenso schnell haben sie sich in ihrem neuen Gehege eingelebt: „Duma“ und „Kito“, das im Frühjahr aus Wien in den Kölner Zoo gezogene, zweijährige Geparden-Brüderpaar, ist rasch am Rhein heimisch geworden.
 
Das Porsche Zentrum Köln übernimmt die Patenschaft für „Duma“. „Elegant, schnell, geradlinig und mit imposanter Beschleunigung: Es gibt einige Gemeinsamkeiten bei Geparden und unseren Porsche Modellen. Da lag es für uns nahe, die Patenschaft für dieses eindrucksvolle Tier zu übernehmen“, so Markus Kemp, Geschäftsführer des Porsche Zentrums Köln. „Mit der Patenschaft wollen wir auch unser Engagement als familienfreundliches Kölner Unternehmen weiter ausbauen. Unser gesamtes Porsche Köln Team freut sich jetzt schon drauf, unser Patenkind bald im Zoo zu besuchen.“
 
 
 
Foto: M. Kemp (li), C.Landsdorf (re)
 
Teil des Engagements des Porsche Zentrums für die Kölner Geparden ist außerdem die Finanzierung einer innovativen Laufanlage. Sie wird voraussichtlich 2017 installiert. Dabei wird mit Hilfe von Seilscheiben und Umlenk-Rollen ein Kurs abgesteckt und ein Köder – z.B. ein Stück Stoff – an einem Seil über die Anlage bewegt. Der angeschlossene Motor erlaubt Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen. „Duma“ und „Kito“ werden dadurch zum Jagen animiert. Am Ende erhalten sie als Belohnung ein Stück Fleisch. „Die Geparden bei dieser ,Sprinteinheit‘ zu beobachten, ist spektakulär. Das Porsche Zentrum ermöglicht mit der Laufanlage die naturnahe Optimierung der Geparden-Anlage und schenkt unseren Besuchern eine weitere Attraktion“, sagt Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos.
 
Geparden sind die schnellsten Läufer unter den Säugetieren. Ihr ganzer Körperbau, mit der tiefen Brust, der Wespentaille und der nach oben und unten höchst biegsamen Wirbelsäule, ist auf kurze, enorm schnelle Sprints ausgelegt. Als Höchstgeschwindigkeit wurden 102 km/h gemessen. Diese können sie über 300 bis 350 Meter halten.

 

Verbreitung und Biologie

Der Bestand wildlebender Geparden ist stark dezimiert. Waren sie in Asien früher bis Indien verbreitet, leben sie heute nur noch im Iran. Die dortige Population wird auf 80 erwachsene Tiere geschätzt. Auch in Afrika ist das Verbreitungsgebiet stark zurückgegangen. Grobe Schätzungen gehen hier von 6.700 Individuen aus. Sie leben in rund 90 Populationen in Savannen, im Buschland und in wüstenartigen Regionen. Hauptgründe für den Rückgang sind die Jagd auf Geparden selbst und deren Beutetiere – kleinere Antilopen und Gazellen. Hinzu kommt der Verlust von Lebensraum durch menschliche Nutzung.

 

Die einzelgängerisch lebenden Weibchen werfen bis zu acht Jungtiere, meist aber nur vier. Nur ein geringer Prozentsatz überlebt. Jungtiere verlassen im Alter von 13 bis 18 Monaten die Mutter. Schwestern ziehen noch mehrere Monate gemeinsam umher, bevor sie sich trennen und sich in einem Gebiet niederlassen. Männliche Geparden sind sehr viel sozialer. Meist bleiben Brüder zusammen, so wie es bei „Duma“ und „Kito“ der Fall ist. Der Kölner Zoo hält nur männliche Tiere als Botschafter ihrer bedrohten Artgenossen im natürlichen Lebensraum. (Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: (c) Werner Scheurer

 

 

 

 

Köln - 01. September 2016

Köbes Underground rockt den Tanzbrunnen im Spätsommer

Samstag, 10. September 2016, 19.00 Uhr

 

Seit insgesamt siebzehn Jahren steht Köbes Underground, die über die Grenzen Kölns hinaus bekannte legendäre Haus-Band der Kölner „Stunksitzung“, schon auf der Tanzbrunnen-Bühne. Ihre Spezialität sind Cover-Versionen bekannter Pop- und Rockmelodien mit neuen Texten, die Bezug auf Köln nehmen und zum Teil auch auf Kölsch sind. Dabei verkleiden sich die Musiker für die einzelnen Nummern – alleine Sänger Ecki Pieper schlüpft an dem Abend in 15 verschiedene Kostüme – und parodieren respektlos Stars des Showgeschäftes oder Karnevalsgrößen wie das Kölner Dreigestirn.

Und spätestens, wenn Special Guest Ozan Akhan

            am          Samstag, den 10. September 2016

um         19:00 Uhr

am         Tanzbrunnen Köln (Rheinparkweg 1, 50679 Köln)

 

als hüftschwingender türkischer Schützenkönig auf die Bühne kommt, ist Partytime und es heißt wieder „Affrocke“ mit Köbes Underground. 

Karten gibt es über KölnTicket (0221-28 01) an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

Kinder unter 13 Jahren haben freien Eintritt.

 

 

 

 

Köln - 25. August 2016

 

„Lakota“ ist da: Zugang im Bison-Gehege des Kölner Zoos

Seit dieser Woche Dienstag gibt es Zuwachs bei den Bisons im Kölner Zoo. Die dreijährige Kuh „Lakota“ vergrößert die Gruppe auf nun 4 Tiere. Sie stammt aus dem Serengeti-Park Hodenhagen. Zu ihren neuen Gruppenmitgliedern, die alle aus der Kölner Zucht stammen, nahm „Lakota“ sofort Kontakt auf. Sogar „Cheyenne“, die 22-jährige Leitkuh, duldet ihre Nähe. „Lakota“, was bei den nordamerikanischen Indianern so viel wie „Freundin“ bedeutet, scheint damit ihrem Namen alle Ehre zu machen. Am meisten interessiert sich der ebenfalls dreijährige Bulle „Cherokee“ für den Neuzugang. Das sind gute Aussichten, um mit „Lakota“ die in Köln sehr erfolgreiche Zucht dieser eindrucksvollen Art fortzusetzen.
 
Das Verbreitungsgebiet der Bisons reicht von den trockenen Steppen Nordmexikos über die Prärien des mittleren Westens bis zu den Weiden entlang der Flüsse Alaskas. Bisons werden bis zu einer Tonne schwer. Sie sind damit die größten Landsäuger Nordamerikas. Die Tiere bildeten einst die Lebensgrundlage der nordamerikanischen Indianer, die von und mit den Bisons lebten. Sie töteten nur für den Eigenbedarf und verwerteten die Tiere komplett. Fell, Sehnen und Knochen wurden zur Herstellung von Kleidung, Decken, Sätteln, Zaumzeug, Schilden, Seilen, Leim, Kissenfüllungen, Geschirr, Rasseln, Schmuck, Werkzeugen und Tipis genutzt. Der Büffelmist diente als Brennmaterial.
 
 
Erst mit der Erschließung des Kontinents durch weiße Siedler und Jäger kam es zum Massenschlachten. Die Bisonjagd wurde zum Volkssport. In der kurzen Zeitspanne zwischen 1870 und 1876 wurden die einstmaligen Millionenbestände auf wenige tausend Tiere dezimiert. Dies geschah auf staatliche Anordnung, um den Indianern die Lebensgrundlage zu nehmen. Schutz- und Erhaltungsbemühungen starteten 1905. Mittlerweile leben wieder mehr als eine halbe Million Bisons in Nordamerika, die meisten davon in Farmen. Nur 5 Prozent sind wildlebend. Andere werden zu Erhaltungszuchtzwecken in umzäunten Reservaten gemanagt.
 
In diesem Jahr wurden die Bisons zum „Nationalen Säugetier“ der USA erhoben. Ziel ist es, die Bestände weiter zu vergrößern, ihre kulturelle und auch wirtschaftliche Bedeutung für die Indianer wiederherzustellen und den Bisons die ursprüngliche Rolle im Ökosystem der Steppen wiederzugeben. Bisons sind nicht nur wichtige Beutetiere, sondern auch Landschaftsgestalter. Als Grasfresser verhindern sie die Ausbreitung von Büschen und Bäumen und sorgen für offene Landschaften. Diese bilden wiederum den Lebensraum für viele Pflanzen, Insekten, Vögel und kleinere Säugetiere.
Im Kölner Zoo besteht die Hauptnahrung aus Gras, das im Sommer frisch geschnitten und im Winter getrocknet als Heu angeboten wird. Kraftfutter aus Getreide wird täglich dazugegeben. Im Winter bekommen die Bisons Rüben und gelegentlich Äste zum Beknabbern der Rinde, in der sich viele Mineralien befinden.
Quelle: Zoo Köln

 

 

 

 

 

Köln – 23. August 2016

Ein Vierteljahrhundert Musik – Dat es Heimat

25 Jahre Räuber…. und so wird gefeiert

Am Montagmittag wurde die urige Kult-Kneipe und Treffpunkt Kölner Künstler „Jupp der Schotte“ kurzerhand zur Räuberhöhle ernannt. Denn Karl-Heinz, Kurt, Wolli, Torben, Schrader und Geppie hatten zum Pressegespräch nach Holweide eingeladen. Zu erzählen gab es einiges, doch im Fokus stand die Jubiläumsparty der Räuber, die am 1. Oktober im Palladium steigt.

Große Räuber Geburtstags-Party

Wer kennt sie sie nicht, die Räuber Songs? Schon die kleinsten Jecken singen im Karneval ihre Lieder wie „Wenn et Trömmelche jeiht“ oder „op dem Maat“ . Mit vielen ihrer Songs standen sie mit an der Spitze der Karnevalscharts. Doch mit ihrem aktuellen Hit „Dat es Heimat“ machten sie sich ein eigenes Geburtstagsgeschenk. In ihrem Jubiläumsjahr landeten sie mit diesem Ohrwurm, nicht nur in den Charts der Karnevalslieder – nein, sie stießen die Schlagerkönigin Helene Fischer von ihrem lange gehaltenen Platz 1 der iTunes-Charts.

Ihr Jubiläum möchte die Band um die Gründungs-Räuber Karl-Heinz Brand und Kurt Feller zusammen mit ihren Fans und befreundeten Künstlern feiern. Ungezwungen, bodenständig und authentisch, so wie die Räuber es seit 25 Jahren verkörpern.

Daher laden die Räuber am Samstag, den 1. Oktober 2016 zur großen Geburtstagsparty ins Palladium ein. Auf Sitzplätze wird an diesem Abend verzichtet, um eine richtige Party steigen zu lassen braucht man Stehtische und genug Platz zum Tanzen und Schunkeln.

„Räuber un Fründe“, so das Motto der Party, sagt schon aus, dass die Räuber einige musikalische Gäste haben werden. Mit dabei sind u.a.: Björn Heuser – Domstürmer – Küngelköpp – Marita Köllner – Micky Brühl Band – Isabel Varell und Annette Esser alias „Achnes Kasulke“. Annette Esser wird in ihrer unnachahmlichen Art eine Laudatio auf ihre Lieblingsband halten. Es gibt aber noch den ein oder anderen Überraschungsgast. Die Gastmusiker, allesamt Freunde und musikalische Wegbegleiter der letzten 25 Jahre, werden den Räubern zu Ehren jeweils einen Song der Jubilare spielen. Wer welchen darbietet, bleibt noch ein Geheimnis. Die Party setzt sich aus mehreren Spielblöcken zusammen, so dass die Gastgeber sich zwischendurch ins Publikum mischen können, um mit ihnen zu feiern. In diesen kleinen Spielpausen sorgt DJ Fosco für die richtige Partystimmung. Im Anschluss an die fast 5 stündige Konzert-Party auf der Bühne, steigt im Foyer des Palladium eine große After-Show-Party mit DJ Fosco und der ganzen Räuberbande.

Die Daten zur Party

Wann:           1. Oktober 2016 – Einlass um 19:00 Uhr – Beginn um 20:00 Uhr

Wo:               Palladium Köln, Schanzenstraße 40, 51063 Köln

Tickets:         Eintrittskarten gibt es für 22.- €, Schüler und Studenten zahlen nur 16.- €

Vorverkauf bei KölnTicket unter Tel. 0221/2801

Oder per Mail: www.koelnticket.de

Karl-Heinz Brand gibt seinen Abschied bekannt

Noch in diesem Jahr feiert Räuber-Oberhaupt Karl-Heinz, kurz Charlie genannt, seinen 65. Geburtstag. Alt genug für ein Rentnerdasein und jung genug um die Bühnen Kölns würdig zu verlassen. Nach 49 Jahren Bühnenpräsenz tritt er im Juni 2017 seinen letzten Auftritt an. 1968 stand er erstmalig mit den „Flamingos“ auf Kölns Karnevalsbühnen. 1991 gründete er zusammen mit Kurt Feller die Räuber, und er wird ein Räuber bleiben. Nach eigener Aussage wird er im Hintergrund weiter tätig sein. D.h. er wird weiterhin Texten und komponieren und seinem Sohn Michael im Management der Räuber hilfreich zur Seite stehen. Ansonsten freut er sich vor den Bühnen feiern zu dürfen. Die Musik gibt er auch nicht auf, nur halt nicht mehr in der Öffentlichkeit. Mit strahlendem Lächeln erklärte er, das er mit langjährigen Freunden zusammen „back to the roots“ gehen möchte. Gemeinsam musizieren nur so zum Spaß, so wie früher als man nur mit einer Gitarre bewaffnet, die Songs von Simon und Garfunkel nachspielte.

Sein Abschiedskonzert findet am 11. Juni 2017 im Tanzbrunnen zu Köln statt.

Aktuelle Informationen zum Abschiedskonzert erfolgen zeitnah!

© G. Weiden

 

 

 

 

  Köln - 18. August 2016

Die Galeria Kaufhof, Köln Hohe Straße, bietet die Möglichkeit, bedürftigen Kölner "I-Dötzchen" eine Freude zu machen

Am meisten freuen sich die die Erstklässler auf eine prall gefüllte Schultüte am Tag der Einschulung.

Doch nicht alle Eltern haben die Möglichkeiten, ihren Kindern den Schulstart dersrt zu versüßen. Dann gibt es da auch die Kinder die niemanden haben, dem sie ihre Wünsche nennen können. Damit diese Kinder nicht leer ausgehen und gut ausgerüstet ins erste Schuljahr starten, konnten Kunden und Mitarbeiter in der Kaufhof Galeria Köln Hohe Straße im Zeitraum vom 18. Juli bis zum 13. August 2016 Wünsche zum Schulstart erfüllen.

Diese Wünsche haben Vorschulkinder der Einrichtung "Caritasverband" aufgeschrieben oder gemalt. Kunden und Mitarbeiter hatten dann die Möglichkeit, einen- oder auch gleich mehreren - dieser Wünsche zu erfüllen die Schulsachen in der Filiale zu erwerben. Der erfüllte Wunsch wurde, mit einer persönlichen Nachricht auf der Rückseite des Wunschzettels, an der Kasse abgegeben. Jeder Wunsch hatte einen Wert von 15.- €. Insgesamt konnten 100 Geschenke an die soziale Einrichtung übergeben werden.

Statt einzelne Wünsche zu erfüllen, konnte auch eine bereits fertig gepackte Schultüte im Wert von 26.- €, für 15.- € erworben werden, den restlichen Betrag in Höhe von von 11.- € übernahm die Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße. Hier kamen insgesamt 50 prall gefüllte Schultüten zusammen, die an den Verein "Wir für Pänze. V." übergeben wurden.

Ziel der Kaufhof Galeria Köln Hohe Straße, ist es diese Aktion zu steigern. Um noch mehr Kölner Pänz einen schönen Schulstart im nächsten Jahr zu ermöglichen, haben alle spendenfreudige Kunden die Möglichkeit unterstützend mit zu wirken. In den Sommerferien 2017 findet die Schultüten-Aktion in der Kinder- bzw. Spielwarenabteilung statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Foto: (li) Michaela Winkler, Caritasverband - (re) Petula Schepers, Geschäftsführerin Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße

(c) G. Weiden

 

 

 

Köln - 18. August 2016

Badespaß zum Sommerferienende: Quirliger Nachwuchs bei den Asiatischen Kurzkrallenottern

Quirliges Gewusel im Otter-Gehege des Kölner Zoos: Die vierjährige „Anna“ brachte Ende April nach rund 60 Tagen Tragzeit drei männliche Jungtiere zur Welt. Anfangs noch völlig blind und unselbstständig, erkunden die drei jungen Herren nun nach und nach neugierig ihre Anlage. Vater „Ludo“, der bereits in „erster Ehe“ Nachwuchs hatte und deshalb ein erfahrener Vater ist, hat immer ein wachsames Auge auf die badewütige Combo.
 
„Anna“ kam im Herbst 2013 aus dem Tierpark Cottbus an den Rhein. „Ludo“ wurde 2009 im Kölner Zoo geboren. Der Nachwuchs macht bei den aktuell angenehm warmen Temperaturen genau das, wonach allen Kölner Kindern der Sinn steht: ausgiebig Baden und Schwimmen im „hauseigenen“ Pool.
Asiatische Kurzkrallenotter haben eine Kopf-Rumpf-Länge von knapp 60 Zentimetern und eine Schwanzlänge von etwa 30 Zentimetern. Ihr Gewicht beträgt durchschnittlich 3 bis 4 Kilogramm. Damit sind sie die kleinste Otterart. Das Fell ist an der Oberfläche dunkelbraun bis grau gefärbt. Sie gehören systematisch zu den Marderartigen. Kurzkrallenotter haben stark reduzierte Krallen, die kaum noch einen Nutzen haben. Auch die Schwimmhäute sind zurückgebildet. Dadurch sind die einzelnen Finger sehr beweglich.
 
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Indien, das südliche China, die Malaiische Halbinsel, Borneo, Java und die südlichen Philippinen. Asiatische Kurzkrallenotter bewohnen Gebiete in Gewässernähe mit dichter Vegetation. Das können Flüsse und Flussmündungen wie auch Meeresküsten sein. Kurzkrallenotter sind gesellig und leben in Familiengruppen von bis zu zwölf Tieren. Sie spielen miteinander und kommunizieren mit einer Reihe von Lauten. Das sehr starke Gebiss brauchen sie zum Knacken von Weich- und Krebstierschalen, auf die sie sich als Nahrung
weitgehend spezialisiert haben. Fische spielen auf dem Speiseplan eine untergeordnete Rolle.
(Quelle: Zoo Köln)
 
Fotos: (c) G. Weiden

 

 

 

 

Köln – 11. August 2016

Przewalski-Pferde haben Nachwuchs

„Luna“ strotzt vor Energie und Lebensfreude

Zum 71. Mal kann der Kölner Zoo einen Zuchterfolg bei den Przewalski-Pferden verbuchen. Am 05. August erblickte die kleine „Luna“ das Licht der Welt. Mutter „Luca“, 2007 im Kölner Zoo geboren, kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die ersten 5-7 Tage nach der Geburt steht „Luna“ voll in der Überwachung des Muttertieres und diese hält sich und ihr Junges fern der Herde. Keines der anderen Pferde darf ihnen zu nahe kommen. Doch neugierig wie „Luna“ ist entfernt sie sich schon mal und „Luca“ saust hinterher. Nach der ersten Lebenswoche wird sie die imaginäre Leine lockern und die Kleine langsam in die Herde einführen.

Momentan kassiert selbst Vater „Solero“ reichlich Huftritte wenn er es wagt sich den beiden zu Nähern. Hengst „Solero“ kam im Frühjahr 2015 aus dem schwedischen Zoo Hunnebostrand an den Rhein. Er ist seiner Aufgabe des Zuchthengstes bewusst und kommt ihr gut nach. Bis Ende Oktober werden noch zwei weitere Jungtiere erwartet. Derzeit besteht die Herde aus einem Hengst, vier Stuten und einem Fohlen.

©G.Weiden

 

Der Zoo hat maßgeblich dazu beigetragen, dass heute wieder neue Populationen der seltenen Huftierart in freier Wildbahn leben

 

 Przewalskipferde sind das Paradebeispiel für die Rettung eines Wildtieres, das ohne den Einsatz von Zoos nicht überlebt hätte. Bereits 1969 war diese Art im Freiland ausgestorben. Gründe sind die Lebensraumzerstörung durch menschliche Besiedlung und zunehmende Wilderei. Dank des Engagements Zoologischer Gärten und anderer Zuchtstationen konnte mittlerweile wieder eine Population von rund 500 freilebenden Tieren neu aufgebaut werden.

 

Auch der Kölner Zoo wirkt daran mit. Er engagiert sich u.a. bei einem Wiederansiedlungsprojekt im Nordwesten Chinas. Dort sind Wissenschaftler des Zoos seit 2005 maßgeblich am Aufbau einer Population von Przewalskipferden in der 17.000 Quadratkilometer großen Dsungarischen Gobi im Nordwesten Chinas beteiligt. Der Kölner Zoo organisierte unter anderem den Transport mehrerer Hengste und finanzierte die Besenderung ausgewilderter Pferde. Zudem managt der Zoo seit mehr als 30 Jahren federführend das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die gefährdete Art.

 „Moderne und wissenschaftlich geführte Zoos wie unserer hier in Köln übernehmen vielfältige Aufgaben. Ein immer wichtiger werdender Baustein ist das Artenschutzengagement. Allein der Kölner Zoo hat seit 2010 rund 750.000 Euro für verschiedene Schutzprojekte bereitgestellt. Wir fördern mehr als 20 Vorhaben in aller Welt. Vom Przewalskipferd in Asien über die Schwarzfußkatze in Südafrika bis zur bedrohten Wechselkröte in der Kölner Bucht“, erklärt Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos.

 

Das Przewalskipferd kam ursprünglich in den Steppen und Halbwüsten Zentralasiens vor. Sie sind in Gruppen, bestehend aus einem Hengst und vier bis sechs erwachsenen Stuten mit Jungtieren, organisiert. Der Nachwuchs verlässt die Geburtsgruppe im Alter von ein bis zwei Jahren. Hengste, Junghengste bzw. frühere Haremshengste ziehen in Junggesellengruppen mit wechselnder Besetzung umher. Im Alter von fünf bis sieben Jahren versuchen sie eine Stutengruppe im Kampf mit Haremshengsten zu übernehmen oder aber mit umherziehenden Jungstuten eine neue Gruppe zu bilden. Die Streifgebiete der Gruppen überlappen sich, es werden keine Territorien verteidigt. Wesentliche Bestandteile dieser Streifgebiete sind ausreichend Grasnahrung und permanente Wasserstellen. (Quelle: Zoo Köln)

 

 

 

 

Köln – 04. August 2016

Neuzugang im Terrarium

Reeves Schmetterlingsagame

Auch wenn die Augustsonne in Köln noch auf sich warten lässt – im Terrarium des Kölner Zoos scheint sie das ganze Jahr.

Neu im Kölner Terrarium sind die sonnenanbetenden Schmetterlingsagamen aus Vietnam; diese erstmals in Köln gezeigte, farbenfrohe und tagaktive Echsenart kann man ab sofort beim Umherstreifen und Sonnen in ihrem neu gestalteten, halboffenen Landschaftsterrarium beobachten.

Schmetterlingsagamen leben in Südostasien, wo man sie häufig an Stränden findet. Die heißeste Zeit des Tages verbringen sie in tiefen, selbstgegrabenen Erdlöchern. Sie beobachten aber sehr gerne ihre Umgebung von den Ausgängen ihrer Bauten aus. Den Rest des Tages verbringen sie mit der Jagd nach auf dem Boden lebenden Beutetieren wie z. B. Insekten, auch pflanzliche Kost wird nicht verschmäht.

Es gibt acht Arten der Schmetterlingsagamen, die letzte Entdeckung liegt erst sechs Jahre zurück. Bemerkenswert ist, dass einige Arten parthenogenetisch sind, d.h. sie vermehren sich ohne Männchen – durch die sogenannte „Jungfernzeugung“.

Die in Köln gehaltene Art, „Reeves Schmetterlingsagame“ (Leiolepis reevesi), gehört jedoch zu den sich sexuell vermehrende Arten. Die männlichen Tiere fallen durch ihre rotgefärbten, abspreizbaren Flanken auf. Diese spielen bei der mittelgroßen Echsenart eine Rolle: die Männchen imponieren so den Weibchen und können auch Signale an andere Männchen senden. Die Weibchen, nicht ganz so bunt, schmückt ein gelbes Flankenband und sie sind ein klein wenig größer als die männlichen Tiere.

Diese erst seit kurzem im Kölner Zoo gehaltene Art ist ein weiterer Zoobewohner, der auch in Vietnam lebt – in einem Land, in dem der Kölner Zoo seit Jahrzehnten in Sachen Artenschutz und Forschung aktiv ist.

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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