Aktuelles - Kultur - Jedöns Kölle un dröm eröm




Köln - 12. Februar 2024


  Kostümsitzung der KKG "Stromlose Ader" e. V. von 1937
  87 Jahre alt, aber nicht altbacken "e jot Jeföhl"


Am vergangenen Samstagabend feierte die "KKG Stromlose Ader" e. V. von 1937 ihre traditionelle Kostümsitzung. Zum ersten Mal seit 2009 als alleiniger Veranstalter. Wie in den Vorjahren hieß es auch diesmal: AUSVERKAUFT! Der Kristallsaal der Koelnmesse war zum Bersten gefüllt mit buntkostümierten Jecken, auf die ein hochkarätiges Programm wartete.


                 


Präsident, Sitzungsleiter und Literat Hans-Peter Houben hatte weder Mühe noch Kosten gescheut und das "who is who" des Kölner Karnevals auf die Bühne geholt. Mit den Bands Klüngelköpp - Bläck Fööss - Paveier - Brings und Domstürmer verwandelten die feierwütigen Besucher den Kristallsaal in einen Hexnkessel der guten Laune. Mit dem "Klimpermännche" Thomas Cüpper sang man alte kölsche Lieder und schunkelte dazu.


 


Zur Überraschung der Domstürmer war ein Fanclub eigens aus Berlin angereist.




Die Redner Volker Weininger alias "der Sitzungspräsident", Marc Metzger und Martin Schopps hatten aufmerksame Zuhörer. 


Bejubelt wurden das Tanzcorps "Colonia Rut Wiess" und das Kölner Trifolium. Da Jungfrau Frieda erkrankt war rockten Prinz Sascha und Bauer Werner die Bühne zu zweit.



Das die "Stromlose Ader" keine Bange vor Modernisierung und Neuerungen hat dürfte den Stammgästen sofort aufgefallen sein.
So sah man, das erste Mal in der Vereinsgeschichte, einen gemischtgeschlechtlichen Elferrat. Die Damen im Rat feuerten Künstler und Publikum mit leuchtenden Augen und einer Menge Spaß kräftig an, nachdem sich ihr Lampenfieber gelegt hatte.


Für die Künstler gab es nicht den üblichen Orden, sondern ein "Goodie-Bag" mit lokalen Produkten. Auf der Suche nach einer ressourcenschonenderen Alternative zu im Keller verstaubenden Orden hat sich die Stromlose Ader diese Oscar-verdächtige Aufmerksamkeit einfallen lassen, mit Dingen wie: Gin de Cologne, Rituals-Handcreme, Snacks, Wein, Vegetarisches und Schokolade.


Ach vereinsintern sind einige Veränderungen im Gange: Der Vorstand, der durch neue, junge Mitglieder frischen Wind erfahren durfte, führte zu den Sitzungen eine Gäste- und außerdem eine
Mitgliederbefragung durch. Über die Auswertung der Fragebögen will sich der Verein ein aktuelles Bild
über die immens wichtige Meinung der Gäste und Mitglieder machen und so einen Fahrplan für die Zukunft erstellen.

Es bleibt also weiterhin spannend, wie die KKG Stromlose Ader weiterhin „e jod Jeföhl“ verbreiten wird.


Text: Gudrun Weiden u. Markus Richter

Fotos: Gudrun Weiden




Köln - 28. Januar 2024


                 Fastelovend för Pänz em Hännesche


             


Die Knollendorfer Pänz : Hänneschen, Bärbelchen, Röschen und Köbeschen freuen sich zum 222 Jubiläum des Theaters mit den Erwachsenen das Jubiläum und den Karneval zu feiern. Zu diesem Anlass haben sie extra einen goldenen Jubiläums-Luftballon besorgt.


Röschens Vater "Schäl" hält nichts von der Idee, denn er ist der Meinung das Kinder im Karneval nichts verloren haben. Daraufhin beschliessen die Kinder eine eigene Sitzung abzuhalten. Zu allem Überfluss stibitzt Speimanes Hund "Fiiffi" auch noch den goldenen Ballon.


                     


Auf der Suche nach Fiffi und dem Ballon finden sie die passende Location für ihre Sitzung und treffen auf Speimanes, der auch auf der Suche nach seinem Hund ist. Anders als Schäl zeigt er sich sehr begeistert von der Idee einer Kindersitzung und überlässt den Pänz sogar die "Woosch". So können sie ihre Künstler gebührend belohnen. Auch treffen die Kindr auf die wundersame "Alaaf-Maschine", die nicht nur tuscht, sondern auch einige bekannte Kölner Künstler her zaubert.


Nun steht der Sitzung nichts mehr im Wege!


Für viel Stimmung sorgen nicht nur die Knollendorfer Pänz, mit aktuellen Songs zum mitsingen wird das Theater zum beben gebracht. Natürlich gibt es viel zu Lachen für die keinen und großen Besucher. Ob der Wahlkölner "Schnäuzerkowsi" allerdings der richtige Mann für die Bütt ist erfährt man bis zum 09. 02. Februar jeweils Mittwochs bis Freitags um 16:30 Uhr.


Karten sind erhältlich unter: 0221 221 222 33 (Mi - So 10 bis 14 Uhr) oder per E.mail:

haenneschen@stadt-koeln.de


@ G. Weiden








Köln - 24. November 2023                                                                     G. Weiden


      Premiere des neuen Weihnachtsmärchens im Hänneschen Theater

                          "Die Himmelsfleut"


"Die Himmelsfleut" von Autorin Iris Schlüter ist ein heiteres Familienstück in dem gezeigt wird, dass es an Weihnachten um vieles mehr geht als einen Haufen Geschenke unter dem geschmückten Baum. Es geht vor allem um Freundschaft und Zusammenhalt weit über die Grenzen hinaus. Um ein Geschenk das viel mehr als ist als materieller Wert, ein Geschenk das selbst über Galaxien verbindet.






                                               Zum Inhalt

Jung-Engel Fidelius und sein Stern Estrella sind sich in inniger Freundschaft verbunden. Dies gefällt Oberengel Bonifatius ganz und gar nicht und versetzt Estrella in eine ferne Galaxie. Fidelius Trauer ist sehr groß, so schenkt Estrella ihm eine ganz besondere Flöte. Immer wenn er sie spielt kann er Estrella sehen, ganz egal wo sie sich befindet.

Bei einer Rangelei in der Weihnachtsbäckerei landet die Flöte im Schlitten des "Weihnachtsmann". So bliebt Fidelius nichts anderes übrig: als blinder Passagier 

begleitet er den Heiligen Mann zur Erde und landet mit einer Bruchlandung im Wald von Roggendorf. Immer noch auf der Suche nach seiner Flöte macht er Bekanntschaft mit den Knollendorfen Kindern Hänneschen und Bärbelchen.

Die beiden "Pänz" helfen dem kleinen Engel sofort bei der Suche der Zauberflöte.

Dabei stoßen sie auch auf den geldgierigen Schäl, der im Wald ein großes Geschäft wittert. 

                   


Ihre Suche führt sie nach Knollendorf wo schon alle auf den Weihnachtsmann warten. Friedlich ist es im Dorf, nur Hahn Elvis wird von der Katze Züff geärgert, aber nur weil es ihr total langweilig ist. Am Heiligen Abend dann.......


Hier erfährt der Zuschauer ob Schäl geläutert wurde und ob Fidelius seine Flöte findet und was ist eigentlich mit Estrella?


Aufführungszeiten

vom 24. November 2023 bis 17. Dezember 2023

 Mittwochs bis Sonntags jeweils um 15 Uhr und 17:30 Uhr

Zusatztermin: Montag den 18. Dezember um 15 Uhr und 17:30 Uhr


Es sind noch wenige Tickets erhältlich

Erwachsene:   15.- €

Kinder:          8,50 €

Karten können telefonisch bestellt werden unter: 0221 221 222 33 ( Mi.- So. 10 -14 Uhr)

An der Theaterkasse

 Mittwochs bis Sonntags von 15 - 18 Uhr












Köln - 09. Oktober 2023                                                                               G. Weiden



 Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e. V.  - Künstlerpräsentation 2023

                 "Dä Nubbel" -  Abräumer des Abends


Am Samstag, den 07. Oktober, stellten  die Künstler des StKK ihr neues Programm einem breiten Publikum vor. 


Es nahmen teil:

Tanz: Kinder- und Jugendtanzgruppe "Die Höppemötzjer" - "Rheinveilchen" - "original Kölsch Hänneschen" - "Kammerkätzchen & Kammerdiener"


Musik:  "Domstädter" - "Jeck noh Note" (Harald Voß) - Josephine Ohly - Loss Jonn - Knallblech - Timo Schwarzendahl - Altreucher - Domstadtbande - Pläsier


Rede (und Musik):

"Zwei Hillije" (Rede/Musik- Bernd und Wolfgang Löhr) - "Der Schofför vum Kanzleramt" (Jens Singer) - "De Huusmeister vom Bundesdaach" (Axel Foppen & Frank Fander -  Rede/Musik) - "Dä Nubbel" (Michael Hehn)


 Musik Express Köln unter der Leitung von Manfred Krombach sorgte für die passende musikalische Untermalung.

Moderatoren der Veranstaltung waren Manfred Schweinheim und Stephan Henseler


Die "Autobahn zur Hölle" war es sicherlich nicht für Bruno Praß, den Baas des StKK, der mit den Domstädtern und deren Erkennungsmelodie einmarschierte. Pünktlich um 18 Uhr begrüßte der Baas die anwesenden Gäste und bedauerte sehr dass der Ehrengast Ludwig Sebus aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte.

Nach der Begrüßung eröffneten die Domstädter das Programm des Abends. Für die Blechbläser überhaupt kein Problem als Opener zu fungieren. Mit ihren flotten Melodien und Gesang (Dirk Schnelle) rissen sie die Gäste förmlich von den Stühlen und sorgten für eine ausgelassene Stimmung.


                         


TANZ:

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe "Höppemötzjer" boten eine erstklassige Vorstellung ihrer Tänze und wurden mit frenetischem Applaus belohnt. 

De der Großen Braunsfelder angegliederte Tanzgruppe "Rheinveilchen" überzeugten mit spektakulären Würfen und Akrobatik in Perfektion. 


Die Tänzerinnen und Tänzer der TG "Original Kölsch Hänneschen" setzen auf tänzerisches Können. Eine der wenigen Tanzgruppen die ohne Akrobatik brillieren. Ein Genuss für Augen und Ohren wie sie die Geschichten der vorgetragenen Lieder im Tanz darstellen. Hierfür gab es vom begeisterten Publikum Standing Ovations.


           

                                                                                             (c) K. Hielscher


Umrahmt von den Akteuren der TG Kölsch Hänneschen führte Bruno Praß zwei Ehrungen durch. Geehrt wurde Thomas Cüpper mit der "Goldenen Maske" und Dieter Schmitz wurde zum Ehrenmitglied ernannt, für ihre Dienste im Karneval und dem Stamm Kölner Karnevalisten


REDE:

Sie sind frech, zynisch, sarkastisch und satirisch, die Redner des StKK, aber niemals böse. Alle Redner hatten die volle Aufmerksamkeit der Gäste im großen Sartory-Saal. 


Der "Schofför vum Kanzleramt" (J. Singer) sorgte mit seinen Geschichten für so manchen Schenkelklopfer und viel Gelächter. 

Ebenso "De Huusmeister vom Bundesdaach" (A.Fopen & F.Fander) die das Ganze noch mit musikalischen Einlagen bereichern. Die "Zwei Hillije" (Bernd & Wolfgang Löhr) trumpfen mit Zwiegespräch und Krätzchengesang. Bei den Beiden bleibt kein Auge trocken. Sie Alle bekamen viel und Lauten Applaus.


                     


Der Abräumer des Abends aber war "Dä Nubbel" (M.Hehn). In seiner brillanten Rede hielt er der Stadt- und Landpolitik den Spiegel vor und sprach unverblümt das aus, was die Bevölkerung von so manchen Machenschaften hält. Er erhielt für seinen Vortrag einen nicht enden wollenden Applaus und Standing Ovations.


MUSIK:

Solokünstler haben es schwer in einem Saal das Publikum für sich einzunehmen. Nicht so der "Jeck no Note" (H.Voß), der die Gäste mit seinen Krätzchen sofort in seinen Bann zog. Er erntet für seine Leistung jubelnden Beifall. 


                       


Großer Jubel auch für die beiden blutjungen Sänger/in Josephine Ohly und Timo Schwarzendahl. Josephine präsentierte sich nicht nur als Sängerin, sondern begeisterte die Gäste mit ihrem Violinenspiel. 


Timo Schwarzendahl besitzt soviel Ausstrahlung dass die technischen Schwierigkiten fast nicht mit zu bekommen waren. Das Highlight seines Auftritts "Heimweh noh Kölle (Ostermann) als a capella Gesang. Hierfür gab es lauten Beifall.


Beide jungen Künstler gehen ins Publikum und beziehen die Gäste in ihr Programm ein.

Die Brassband "Knallblech", durch einen DJ bereichert, erreichte eher das jugendliche Publikum. Die Älteren hatten wohl den Sinn von "Move your Body" nicht verstanden und klebten an ihren Stühlen. Jubel gab es von der Jugend im Saal.


Die Formationen "Altreucher" und "Domstadtbande" erreichten leider nicht den Esprit aus den Vorjahren. 


Großen Beifall erhielt auch die Formation "Loss Jonn". Auch hier wird Krätzchenmässig, auch wenn etwas flotter und lauter, der Karneval auf die Schippe genommen. Sie punkteten mit Titeln wie "E Bützje he, e Bützje do" und "Kölle em Hätze drin".


Schlussakt des Abends war der Beitrag von der Band "Pläsier". Mit ihrem Kölsch Pop-Rock und Texten die das Leben schreibt ging es am späten Abend noch einmal in die Vollen. Verabschiedet wurden sie mit viel Applaus.


Zum Abschluss fanden sich alle Künstler noch einmal auf der Bühne ein, damit war der wirklich heiter Abend beendet.


(c) Gudrun Weiden












Köln - 24. September 2023                                                                     G. Weiden


               Brauchtum und Tradition über den Tellerrand hinaus  


                       "GKG echt jeck von 2023" - 

            die neue Karnevalsgesellschaft stellt sich vor 


                                 


Am 21. September stellte sich die, am 06. September gegründete, Karnevalsgesellschaft "GKG  echt jeck", die Karnevalsgesellschaft am Flughafen, der Öffentlichkeit vor.   Zusammen gefunden haben sich hier Vollblutkarnevalisten u.a.: ehemalige Präsidenten und Senatspräsidenten, Jungfrauen, Bauern, Funktionsträger, aber auch Neu-Karnevalisten. Die Mitglieder haben sich aus nah und fern zusammen gefunden um eins wieder in den Vordergrund zu stellen:

Die Freude am Karneval - die Freude am Leben!


Kuttenträger in rot-blau verfolgen internationales Ziel 

 

Das Outfit ist deutlich abgegrenzt. Hier trägt man keine Litevkas sondern Kutten.  Die in den Vereinsfarben rot-blau gehaltenen edlen Kutten werden mit   Patches  versehen. Diese stehen für Vereinsangehörigkeit, Funktionen und Areas. Analog zu den Flugkapitänen werden Schulterklappen getragen. Ein Krätzchen fehlt natürlich auch nicht.

Die "GKG echt jeck" verfolgt ein klares Ziel: Die Hürden klein halten um Menschen aus den Regionen den Zugang zum Karneval zu ermöglichen. Dabei hat der Kölner Karneval für sie eine hohe Strahlkraft. 

Ohne Altlasten menschlich und international neue Wege beschreiten, ohne Zwänge Brauchtum und Traditionen pflegen gehört mit zum Ziel. Neues schaffen über die Region hinaus. Hauptsache ist es für die "GKG echt jeck" Spaß und Freude zu verbreiten.

Erste internationale Areas wurden schon gegründet - in Italien, in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein, sowie regionale Areas im Jülicher Land, Aachen, Düsseldorf , Mainz und natürlich Köln. Weitere Areas werden folgen.


                                     


Home Base: Moxy Hotel am Flughafen


Die Heimat der jungen Gesellschaft befindet sich am Flughafen, das Moxy Hotel. Der Generalmanager des Hotels, Alex Saelzer, übernahm die mit Freude das Amt des "Base-Captains".

In Abstimmung mit der Flughafengesellschaft werden gemeinsame Aktivitäten angestrebt.

Am 11.11 23 startet ab 14:11 Uhr die Sessions- Eröffnungsparty der "GKG echt jeck"  - "JECK ON AIR"!

Mit dem Eintrittspreis von 29.-€ wird auch hier ein Zeichen gesetzt. Die VRS-Gebühren sind im Preis erhalten, so dass man keine Parkgebühren zahlen muss. 

Neben namhaften Bands wie: Eldorado, Bel Air, Jedöns und Kempest Feinest erlebt der Besucher auch den phantastischen Ausblick über das Flughafengelände.

Der DJ der Kölner Hofburg sorgt für weitere Partystimmung.


Mitglied werden bei der "GKG echt jeck"


Du möchtest etwas bewegen? Freude verbreiten und bereiten? Glaubst an die guten Seiten des Karnevals?

Dann bist du bei der jungen "GKG echt jeck" genau richtig!

Auch hier wurden die Hürden niedrig angesetzt vom Finanziellen und vom Zeitaufwand.

 Der Mitgliedsbeitrag beträgt 111,11 €, dieser kann von Schülern und Studenten in monatlichen raten beglichen werden, was im Karneval unüblich ist.

Das Outfit wurde auch in einem bezahlbaren Bereich angesiedelt.

Gerne gesehen werden bei der "GKG echt jeck" auch die Damen. 


                               


Ein langgehegter Wunsch wurde realisiert

Die "GKG echt jeck" bedankt sich bei all ihren Sponsoren und Förderern, die recht namhaft sind, für die Unterstützung bei der Realisierung ihres Wunsches. Sie haben schnell erkannt, dass hier etwas Zukunftsträchtiges entstehen wird. Es gibt auch schon die ersten Senatoren!

Das Motto der Gesellschaft ist "Sei echt jeck- fly jeck", so auch der Name des eigenen Cocktails "FLY JECK", der in Kürze präsentiert wird.


Am Haupteingang des Moxy Hotels wurde am 21. 09.23. das Home-Base-Schild enthüllt und vorgestellt.


Vorstandsmitglieder der "GKG echt jeck"


Geschäftsführender Vorstand:

Rolf B. Pieper / 1. Vorsitzender - Präsident

Pedro Manuell Gonzales / 2. Vorsitzender - Vize-Präsident

Viola Becker / Schatzmeisterin

Karsten Kircher / Baas

Armin Sagorski / Schriftführer


Erweiterter Vorstand:

Manuela Conzen / Mitgliederservice - Social Media

Denis Domm / IT - Öffentlichkeitsarbeit

Christoph Matzerath / Senatspräsident

Marcel Verschaeren / stellv. Senatspräsident - Senatsgeschäftsführer


 (c) Gudrun Weiden

 Fotos: copyright "GKG echt jeck"












Köln - 12. September 2023                                                                     G. Weiden


                                             Stunksitzung Session 23/24

                     Vorverkauf startet am 16. September 2023

Startschuss zum Karten-Vorkauf für die Stunksitzung 23/24 fällt am 16. September um 9:00 Uhr an ausgewählten Vorverkaufsstellen oder telefonisch bei Köln-Ticket unter: 0221 - 2801.

Ab 10:00 Uhr können die begehrten Tickets auch online unter: www.koelnticket.de gebucht werden.

Die Karten gibt es ab 15.- € bis 69.- €.


             

                    Die Stunker freuen sich auf eine tolle, stimmungsvolle Stunk-Session  

       

Die Premiere, der insgesamt 50 Vorstellungen, ist am Mittwoch den 06. Dezember 2023.

Die letzte Stunksitzung der Session gibt es am Dienstag den 13. Februar 2024.

Dienstags bis Freitags beginnt die Sitzung um 19:30 Uhr.

Samstags und Sonntags ist Sitzungsbeginn um 18:00 Uhr.

An den Sonntagen dem 14. Januar 2024 und 28. Januar 2024 gibt es zusätzlich noch eine Frühvorstellung um 11:00 Uhr.

Am 18. und 19. Januar wird fürs TV aufgezeichnet.


Alle Infos zu VVK-Stellen, Terminen und Preisen gibt unter: www.stunksitzung.de 


Für Gruppen oder Firmen gibt es, für den 13. Dezember 2023, die Möglichkeit ihre Weihnachtsfeier mit Buffet im Rahmen der Stunksitzung durchzuführen.

Kontakt für Anfragen: Winni Rau - 0170 7532775 oder per mail: winni.rau@gmx.de 


Obwohl die Proben zu den neuen Stücken Anfang Oktober beginnen, findet seit vielen Wochen schon ein reger Gedanken- und Ideenaustausch unter den Stunkern statt. Eines ist gewiss: sie sind wie immer sehr aktuell mit ihren Themen. 


Ein paar ihrer aufgegriffenen Ideen wurden schon verraten:

" KILL TILL" - Quentin Terentino`s Verfilmung über die Rache am Rammler von Rammstein


Die Stunksitzung enthüllt: "KI ist uninteressant, Köln wir seit vielen Jahren von künstlicher Blödheit (KB) regiert"


Barbie zieht ins Hänneschen-Theater um als "Barbiechen" ein pinkes Matriarchat zu errichten.


Zur großen Klima-Kleber Gala rufen Pattex und Uhu auf.


Die Roten Funken werden von Jorge Gonzales für Let`s Dance trainiert: "Ich kann die Energie in deine Popo spüren" 

                                                                                                 Quelle: Stunksitzung


Lustig wird s auf jeden Fall also nix wie ran an die Karten!


















Köln - 16. März 2023


                    Puppenspieler Gesucht




Im künstlerischen Bereich der Puppenspiele der Stadt Köln ist ab sofort eine Stelle als Puppenspieler (männlich/divers) zu besetzen.


Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen:

Beherrschung der Kölschen Sprache

Wandelbare Sprechstimme

Musikalität

Kreativität

Belastbarkeit

Körperlänge bis 180 cm


Geboten werden:

Eine künstlerische/kreative Teamarbeit

Festanstellung bei der Stadt Köln

39 Stunden Woche. Die Arbeitszeit ist grundsätzlich an die Vorstellungszeiten gebunden (Mittwochs bis Sonntags)

Der Jahresurlaub kann nur in den Theaterferien genommen werden! 


Bewerbungen werden BITTE MIT Stimm- und Gesangsprobe gesendet an:


haenneschen@stadt-koeln.de

und an:

mareikemarx@stadt-koeln.de  (Intendanz)










Köln - 20. Februar 2023


                                       KKG "Stromlose Ader"e. V. von 1937

             85 (+1) Johr - ävver em Hätze jung jeblevve


Vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit, die "KKG Stromlose Ader" und die "KG Blau-Rot Dellbrück" hatten zur gemeinschaftlichen Kostümsitzung mit viel Prunk eingeladen. Mit 1500 jecken Gästen war der Kristallsaal restlos ausverkauft.




Schon beim Einmarsch des Elferrats zusammen mit dem Tanzcorps "Kölner Rheinveilchen gab es kein Halten mehr.


Die beiden Sitzungsleiter Hans-Peter Houben und Hans-Peter Kolvenbach verkündeten, nach der Begrüßung der Gäste, zunächst die traurige Nachricht dass dies die vorerst letzte Gemeinschaftssitzung war. Corona hat bei vielen Gesellschaften Spuren hinterlassen, so auch bei der KG Blau-Rot. Die Vorstände beider KG´s einigten sich darauf, dass die Blau-Roten zunächst mal eine kleine "Erholung" brauchen. Nach dieser Erholungsphase könnte es gut sein, dass die Zusammenarbeit wieder aufgenommen werden kann. 


Präsident Houben (Stromlose Ader) begrüßte ganz besondere Gäste: ein "Knubbel" der GSG 9 befand sich bunt kostümiert unter den Besuchern um zu feiern. "Dies ist heute der sicherste Saal in ganz Köln", so Houben.


           


Nach den akrobatischen Tänzen der Rheinveilchen sorgte der "Sitzunspräsident" Volker Weininger für wahre Lachsalven. Er nahm alles aufs Korn, vom selbstgemachten Eierlikör über Lauterbach bis hin zu den Veganern. Gebannt folgten die "Jecken" im Saal seiner Rede und er erntet viel Zwischenapplaus.


Mit den "Klüngelköpp" ging es auf große "Ballon"-Fahrt. Natürlich nicht ohne sich von den Liebsten mit "Bella ciao" zu verabschieden. Sie reisten bis zu den "Stääne" aber "niemols ohne Alaaf" im Gepäck zu haben. Der Saal kochte denn alle waren ja mit "4711 Jedäuf" und standen auf den Stühlen.


Danach durften die Gäste im Saal eine wohlverdiente Ruhepause einlegen und der Rede von Martin Schopps lauschen. Er sorgte für einige Schenkelklopfer mit seinen Geschichten über die Jugend von heute. Auch die Eltern so mancher über behüteten Kinder bekamen ordentlich ihr Fett weg. Hier flossen Lachtränen und mit Standing Ovations wurde Schopps von der Bühne entlassen.


               


Bei der Ansage waren die Worte "Bläck Fööss" noch nicht ausgesprochen als das Publikum jubelte. Mit diesem Jubel aus 1500 Kehlen wurde die Mutter aller Kölschen Bands empfangen. Bei den Bläck Fööss hieß es: rauf auf die Stühle oder ab vor die Bühne, hautnah wollten die närrischen Gäste ihre "Fööss" erleben. Es wurde geschunkelt, getanzt und mit gesungen. Bei dem neuesten Hit "en d´r Altstadt weed en Bud frei" zeigten sich die Jecken im Saal auch sehr textsicher. Die gewünschte Zugabe war gleichzeitig ein dickes Dankeschön an Drummer "Gus", der seine letzten Auftritte in dieser Session absolvierte: "Bye, bye my love" sangen nicht nur die Musikerkollegen sondern auch die 1500 Menschen im Saal.


                   


Mit den Bläck Fööss im Hintergrund ging es dann an die Ehrung von den beiden Präsidenten H.P. Houben und H.P. Kolvenbach. Erich Ströbel (Mitglied des BDK und FKK) und Christoph Kuckelkorn (Präsident des FKK) überreichten den Beiden den Sonderorden "200 Jahre Kölner Karneval" für ihren Ehrenamtlichen Einsatz in Tradition und Brauchtumspflege.


Nach einer kurzen Pause brachte das amtierende Kölner Trifolium in die richtige Stimmung um weiter zu feiern. Die KG Stromlose Ader unterstützt das Dreigestirn bei den sozialen Projekten "ein Herz für Rentner e. V." & "wünsch dir was" , so konnte der Vorstand der "Stromlosen" bei ihrer Prunksitzung einen Scheck in Höhe von 1.111 € überreichen.


Ein Herz für Rentner e. V. unterstützt bundesweit finanziell Rentner*innen, die sich trotz jahrelanger Arbeit nicht das Nötigste zum Leben leisten können.

Wünsch dir was e. V. erfüllt Herzenswünsche schwer erkrankter Kinder und Jugendlichen.


                   


Im Anschluss hatte der  musikalische Redner  J.P. Weber auch an diesem Abend ein sehr aufmerksames Publikum. Voller Saal und man hätte eine Stecknadel fallen hören können. In Köln funktioniert das sehr gut, allerdings kommt man hier auch nicht auf die Idee einen Redner bei einer Karnevalsparty auf die Bühne zu bitten. Weber, dessen Vorträge immer wieder unterschiedlich sind wurde mit Standing Ovations begrüßt und auch mit Standing Ovations von der Bühne entlassen.


Mit "Brings" wurde der Saal auf links gedreht, 1500 Menschen stellten fest "denn mir sin Kölsche". Stimmt, da die Grenzen Kölns vom Sauerland bis Kerkrade reichen. Besonders heftig tanzten und wibbelten die Gäste bei "su lang mer noch am Lääve sin", so dass man merkte wie froh die Jecken waren die Corona-Wellen überstanden zu haben.


Berns Stelter hatte nach diesem rasanten Auftritt von Brings etwas Mühe das Publikum zu erreichen. Einige Minuten dauerte es bis er die volle Aufmerksamkeit hatte. 


Einen furiosen Abschluss der Veranstaltung gab es mit den Domstädtern. Drums, Blechbläser und Dudelsack - Spieler ließen das Publikum, mit ihren flotten kölschen und internationalen Melodien, noch einmal Vollgas geben.


Freuen kann man sich jetzt auf die Session 2024 wenn Blau-Rot Dellbrück , sowie die Stromlose Ader wieder zu ihren Veranstaltungen einladen:


Veranstaltungsort ist der Kristallsaal der Kölnmesse

am 07. Januar Mädchensitzung, Blau-Rot Dellbrück. Karten gibt es unter:

                                            www.kg-blau-rot.de


Am 12. Januar 2024 Prunksitzung der KG Stromlose Ader

Am 10 Februar 2024 Kostümsitzung Stromlose Ader.....Kartenbestellung unter:

                                          www.stromose-ader.de

                                                                           oder

                                      www.karnevalssitzungen.koeln



(c) Gudrun Weiden







Köln - 29. Januar 2023


                    Hänneschen Kinder-Puppensitzung 2023

Wieder einmal ist es der Autorin und Regisseurin Verena Wessel gelungen eine freudig-lustige und spannende Geschichte, für Kinder von fünf bis zwölf Jahren, zu schreiben. Hierbei stehen die Pänz im Vordergrund, denn auch sie brauchen einmal eine kurze Auszeit aus dem Alltag und können für 90 Minuten in eine Phantasiewelt eintauchen.


Nach "Pänzelovend Alaaf" hat Verena Wessel mit "Pänzelovend Ahoi" ihr zweites Stück geschrieben und inszeniert.


                                Pänzelovend Ahoi

Zu Beginn gibt es eine kleine , aber sehr wichtige , Einleitung zu dem Stück.

Die "Kamelle", die in den Jahren 2021 und 2022 nicht benötigt wurden zeigen sich ängstlich, dass sie auch 2023 nicht bei den Karnevalsumzügen benötigt werden. Noch ein Jahr können sie nicht warten weil sie sonst ungeniessbar werden. Doch mit Hilfe vom Kölner Dom und Vater Rhein gelingt es ihnen eine Lösung zu finden. Luftdicht verpackt , bis zu ihrem Einsatz, nimmt Vater Rhein sie einfach mit in sein großes Bett.


                   


Unterdessen können es die Knollendorfer Pänz Hänneschen, Bärbelchen, Köbeschen und Röschen kaum erwarten dass sie endlich Karneval feiern dürfen. Als Röschen ein Piratenschiff auf dem Rhein entdeckt entwickelt sie sofort einen Plan. Die Kostüme liegen ja schon bereit für die tollen Tage und so ist es keine Schwierigkeit eine eigene Sitzung für Pänz abzuhalten. 

Sie verkleiden sich als Piraten und kreieren einen eigen Schlachtruf. "Pänzelovend Ahoi - harrr". Alle Vier sind Sitzungspräsidenten und stellen "us d´r Lamäng" ein Sitzungsprogramm zusammen, dass nicht nur den Kindern gefällt sondern auch den Erwachsenen. Mit dabei ist der Magische Köllo, ein Papagei den sie gerade kennen gelernt und engagiert haben. Sein Auftritt ist wirklich magisch und überaus lustig. Weiterhin gibt es Redner, viel Musik und Tanz. 


Als Wachtmeister Schnäuzerkowski mit seinem "Kamelle-Spürhund" Chase auf die Kinder trifft, erfahren diese dass es wohl in diesem Jahr keine Kamelle am Zugweg geben wird. Sie wurden alle geklaut. Trotz der Tränchen die bei den Kindern fließen eröffnet sich die Frage: Hat dass  

Piratenschiff eventuell damit zu tun? Und wo ist eigentlich Schäl, Röschens Vater?


                     


Hier kommt der magische Köllo wieder zum Einsatz, denn wenn einer den Schäl findet dann nur er, hat er doch den Überblick von Oben. Schon nach kurzer Zeit findet er ihn und treibt ihn mit barschen Flügelschlägen zu den Kindern. Diese wundern sich dass auch er als Pirat verkleidet ist und Schäl gesteht dass er als Kapitän bei den "Piratten" angeheuert hat.  Jedoch windet er sich bei Frage nach den Kamellen. Die Pänz kitzeln ihm jedoch die Wahrheit regelrecht aus dem Leib und so muss er Farbe bekennen und die Kamelle herausgeben.

Schlussendlich ist die Freude über einen  "Kamelleregen" sehr hoch, bei den Kleinen und den Großen.


@ G. Weiden


Et jitt noch Kaate

Das Ensemble führt das Stück bis zum 17. Februar 2023 immer Mittwochs und Freitags um 16 Uhr auf.

Die Karten kosten für Kinder 8,50€ und für Erwachsene 15.- €










Köln - 28. Januar 2023


                                      "Ov Krüzz oder Quer"

                Müllemer Wiever fiere sich un de Fasteleer


                   

                                      Die Kölner Jungfrau  "Agrippina" ist bei den Mädels besonders beliebt


Scheinbar ausgehungert nach geselligem Beisammen sein, feiern, tanzen und singen standen hunderte buntkostümierte und Jecke Wiever  am Eingang zur Stadthalle Köln. Die Müllemer Junge Alt Mülheim e. V. von 1951 hatten zur Mädchensitzung eingeladen und diese legendäre Veranstaltung op d´r Schäl Sick kann man sich nicht entgehen lassen. So füllte sich der Schang-Jülich-Saal sehr schnell.


                             

                                  eins - zwei - drei -Die Sitzung ist eröffnet / Sitzungsleiter Alex Dick


Nach kurzer und knackiger Begrüßung durch Sitzungsleiter Alexander Dick ging es los. Mit der 

Brass- und Performanceband DRUCKLUFT ging es gleich in die Vollen und die Mädels powerten los. So ging es eigentlich den ganzen Nachmittag und Abend zu, bis auf.....


Hier muss man den Damen ein riesen Lob aussprechen, auch wenn behauptet wird "deren Schnüss steht niemols still", denn egal wie sie durch den Saal fegten bei den Redner war Totenstille. So hatten Guido Cantz, Martin Schopps und Marc Metzger ein sehr aufmerksames Publikum das keine Pointe verpasste.



               Guido Cantz                                       Martin Schopps                                        Marc Metzger


Für die musikalische Unterhaltung sorgten, neben Druckluft, die Klüngelküpp, Planschemalöör, Domstürmer und Cat Ballou. Selbstverständlich wurde auch der Besuch des Dreigestirns bejubelt.


Doch das Highlight der Mädchensitzung war die Tanzgruppe der Müllemer Junge, die "Original Matrosen vum Müllemer Böötche". 




Das Tanzcorps feiert in diesem Jahr sein 70 jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Tanzgruppe am 11.11.1952 und dies aus der Karnevalsgesellschaft heraus. Am gleichen Abend noch war ihr erster Auftritt in Refrath. Zunächst bestand die Tanzgruppe ausschließlich aus Männern. Schnell merkte man dass damals nicht der richtige Zeitpunkt war nur männliche Tänzer auf der Bühne zu sehen. So heuerten die "Matrosen" Mädels an und starteten dann so richtig durch. Da es in der Nachkriegszeit verpönt war moderne Musik zu hören oder sogar dazu zu tanzen bleib ihnen nichts anderes übrig als zu Karnevalsmärschen und Walzerklängen ihr tänzerisches Können zu zeigen. Heute ist dies gottseidank anders und die Akteure können auf der Bühne zu allen Musikrichtungen tanzen. Die "Original Matrosen vum Müllemer Böötche" zeigen sehr vielfältige Tänze mit Hebungen und Würfen. Diese bravouröse Leistung wurde nicht nur mit lautem Jubel, sondern auch mit einer lautstarken Rakete belohnt.


@ Gudrun Weiden


  













Köln - 15. Januar 2023                                                                     G. Weiden


                                        Hänneschen-Sitzung 2023

                                     

Die Premiere der ersten Puppensitzung unter der neuen Intendantin Mareike Marx war ein voller Erfolg. Das begeisterte Publikum tobte und gab frenetischen Applaus.


Bei der Ensembleproduktion führt Udo Müller die Regie.


Das Bühnenbild wurde von dem Kölner Künstler Dirk Schmitt gemalt und zeigt das Rheinpanorama von Deutz aus gesehen, wobei er bewusst die beiden Brücken, die die Schäl Sick mit der Altstadt verbinden,  außer Acht ließ, da die Pfeiler den Blick nur stören würden.





                               Schäl Sick Alaaf

Die Aufführung ist spritziger denn je, Politisch aktuell und verbindet Tradition mit Moderne, wobei mitsingen und schunkeln des Publikums ausdrücklich erwünscht sind.


Sitzungsleiter "Schäng" (Georg Lenzen) begrüßt die anwesenden Gäste Gender-korrekt, eine flotte Begrüßung da sie etwas länger ist aber umso lustiger. Mit seinem Assistenten Speimanes (Stefan Mertens) führte er die Gäste durch das abendliche Programm.


Da gibt Ludwig Sebus sein Stelldichein und ist natürlich fasziniert von diesem Ausblick auf die Stadt. Als Wandersmann macht er sich, fröhlich singend "Lauf ens vun Düx no Kölle",  begibt er sich von Deutz aus auf den "Kölschen Köbeswääch".


Politisch hochaktuell betreten Zänkmanns Kätt und Köbeschen mit ihrer"Ajuja-Demo" die Bühne. Demonstriert wird gegen Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen (hier wird auch die Situation im Iran angespielt und klare Stellung bezogen). Sie demonstrieren für Anerkennung und Gleichstellung aller Menschen, egal welcher Couleur, Glaubens- und Sexualitätsrichtung.

Im Verlauf der Sitzung gibt es noch etliche Spitzen aus der Politik (auch Tagesaktuell) und den Medien, dabei wird das Singen und Schunkeln nicht vergessen. All zuviel sei hier nicht verraten und keine Pointen vorweg genommen werden.


Die Puppen Sitzung 2023 ist restlos ausverkauft! 


Für die Kinderpuppensitzung "Pänzelovend Ahoi" sind noch Karten erhältlich.

Reservierung unter: 0221 - 1201 telefonisch von Mittwoch bis Sonntag von 10 - 14 Uhr,

an der Theaterkasse : Mittwoch bis Sonntag von 15 Uhr bis 18 Uhr.











Köln - 12. Januar 2023                                                         G. Weiden


   Lyskircher Mädchensitzung im Jubiläumsglanz der LHKM


Endlich! Nach zwei Jahren Zwangspause öffneten sich wieder die Türen zur traditionellen Lyskircher Mädchensitzung. Hunderte feierwütige jecke "Wiever" bevölkerten den Saal des altehrwürdigen Satory.


Pünktlich um 16 Uhr ging es los. Einmarsch des Elferrats, dem Präsidenten der Gesellschaft  Karsten Kircher, dem zweiten Vorsitzenden und Pressesprecher Rolf B. Pieper und den Hellige Pänz. Begleitet wurde das ganze Schmölzje von den Plaggeköpp. Jubelnd wurden alle empfangen.


                 


Das "kleine" Aushängeschild der Lyskircher Junge, die "Hellige Pänz" zeigten in drei Tänzen dass sie in nichts den "Großen" nachstehen. Hier ist die Zukunft der Tanzgruppe "Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde" gesichert. Während einer Verschnaufpause zwischen den Tänzen begrüßte Präsident, erster Vorsitzender und Literat Karsten Kircher die Gäste. Der Elferrat wurde von den Tänzerinnen der LHKM gestellt . Bauernschütz "Thomas" mimte den Sitzungspräsidenten und führte souverän durch das Programm.


Redner Martin Schopps, der während seines Vortrags stehende Ovationen bekam, hielt die Damen direkt inr seinem Bann. Bei seinen Geschichten über das Negativwissen so mancher Schüler, Helikoptereltern und merkwürdige Namensgebung der Kids, blieb kein Auge trocken. Er wurde mit verdienten Standing Ovations und lautem Jubel von der Bühne entlassen.


Die Räuber sorgten für ausgelassene Stimmung. Zu ihren flotten Melodien wurde Getanzt und geschunkelt. Für die Damen hieß es hier das erste Mal "Atemlos durch den Nachmittag". 


                               


Vollblut-Karnevalist J.P. Weber hatte ein sehr aufmerksames Publikum. Gebannt lauschten die Mädels seinen Worten und seinem Gesang. Krätzchen zum mitsingen und schunkeln. Als Zugabe gab es ein echtes "Weber-Schmankerl". Er spielte für die Damen "en unserm Veedel" auf der "Flitsch" (Mandoline). Nach einigen Minuten bekam er dann Begleitung. Nein, nicht vom Orchester Helmut Blödgen, sondern von einem über hundertstimmigen Damenchor. Auch für ihn (und seine Flitsch) gab es jubelnden Applaus und Standing Ovations.


BRINGS brachte den Saal, kurz vor der Pause, regelrecht zum Kochen. Ihre Rockigen Melodien ersparte den Mädels ein Power work out im Fitness Studio. Man konnte es auch als "Energiespar-Programm" bezeichnen, denn der Saal heizte sich um gefühlte 2° Celsius auf.


                       


Nach der Pause: Einmarsch der Prinzengarde mit dem amtierenden Trifolium samt Equipe. Jubelnd wurden sie empfangen und nach ihrem Auftritt mit genauso viel Jubel Verabschiedet.

Es war soweit, der Graus eines jeden Literaten, der nächste Programmpunkt fiel aus. Der Künstler steckte irgenwo in einem Stau fest. Für einige Gesellschaften ein großes Problen. Nicht so für die Lskircher Junge. Sitzungsleiter "Thomas" übernahm kurzerhand das Mikro und unterhielt die Mädels, in musikalischer Begleitung des Orchesters H. Blödgen,  mit kölschen Liedern. Auch blieb die Zeit um einige Spenden zu verlesen und vor allen Dingen nutzte Präsident Karsten Kircher die Situation um sich bei allen Helfern im Hintergrund zu bedanken. Ohne die fleißigen und helfenden Hände würde es kaum zu schaffen sein eine solche Sitzung ins Leben zu rufen.


Bei den Höhner ging es dann wieder schweisstreibend zu. Zu alten und neuen Liedern wurde gesungen, getanzt und geschunkelt. 


                         


An diesem Abend lang erwartet war es endlich soweit. Die Jubilare , das Aushängeschild der Lyskircher Junge, die  "LysKircher Hellige Knäächte un Mädge" die ihr 200jähriges Bestehen 2023 feiern dürfen, stellten sich zum Tanz auf. Die Traditions-Tanzgruppe zeigte in hervorragender Weise, wie man kölsche Lieder und deren Geschichte tänzerisch darstellt. Bei der Darstellung "Was passiert wenn der Trainer nicht anwesend ist" machen die LHKM deutlich klar, wie sie den traditionellen Tanz mit dem Modernen verbinden. Auch hier wird deutlich, dass bei dieser Tanzgruppe die Betonung auf TANZ liegt. Ein wundervoller Jubiläumsauftritt der mit Jubel und Standing Ovations belohnt wird.


                       


Eine Garantie für "Lachen bis der Bauch weh tut" hat einen Namen. JULIE VOYAGE (Ken Reise) an diesem Abend Special-Guest auf der Mädchen-Sitzung. Bei ihrem losen Mundwerk bleibt kein Auge trocken und bei den Gesangseinlagen (kölsche Evergreens) scheut sie sich nicht, sich mitten unters Publikum zu begeben um ganz nah am närrischen Saal-Geschehen teilzunehmen.


Zum großen Finale sammelten sich alle Tänzer und Tänzerinnen der beiden Tanzgruppen um Julie Voyage und sorgten für ein schönes Bild zum Abschluss der Veranstaltung.


(c) Gudrun Weiden










Köln - 11. Januar 2023                                                                           G. Weiden / Anna M. Drack


                    Köln um eine Traditionsgesellschaft reicher


                       

                                       copyright: Anna M. Drack


Am Samstag, den 07 Januar, startete die Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft mit ihrem Ordensabend in die Session 2023. Traditionsgemäß trafen sich KG-Mitglieder, Freunde und Förderer, in der "Guten Stube" der sogenannten Schäl Sick, in der Stadthalle Köln. 


Auch in diesem Jahr ging es nicht nur um den Sessionsorden, der Begrüßung der Neumitglieder und Ehrungen. Es war ein gemütlicher Abend unter Freunden der eine große

Überraschung parat hielt. 


                       

                                  copyright: Anna M. Drack


Nachdem die Gäste vom Vorstand begrüßt wurde, stellte die Kinder- und Jugendtanzgruppe "Die Rheinmatrosen Minis" ihre neuen Tänze vor. Im Rahmen dieses Auftritts wurde eine Spende von 1000 Euro an die Stammheimer Schützen-Bruderschaft überreicht, als Dank dafür dass sie ihre Schützenhalle den "Minis" als Trainingsraum zur Verfügung stellen.


Die Zeit für gute Gespräche zu führen, alte Freundschaften zu vertiefen und Neue zu knüpfen, hatten die Gäste im Anschluss bei reichhaltigem, kölschen Buffet , einem lecker Kölsch oder einem guten Wein.


                     

                               copyright: Anna M. Drack


Danach war die voll Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen auf der Bühne gewidmet.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, betrat mit einer Abordnung des Festkomitees die Bühne, und ernannte  Kraft seines Amtes die Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft e.V. 1903 zur Traditions-Gesellschaft.


Anschließend erhielt Paul Esser, langjähriges Mitglied der KG, eine Ehrung durch den Bund Deutscher Karneval.


Musikalisch wurde der Abend von Alleinunterhalter Phillip Godart und der Violinistin Lidia Streifling, die mit ihrer Geige die Stadtalle rockte und das Publikum begeisterte.


Mit dem Auftritt der Tanzgruppe "Rheinmatrosen" endete dieser gemütliche Abend.


(c) Gudrun Weiden










Köln - 30. November 2022                                                                      Festkomitee Kölner Karneval


   

   Närrisch-Europäischer Förderpreis: Besondere Ehrung im EU-Parlament


     Dr. Joachim Wüst mit Närrisch-Europäischem Förderpreis ausgezeichnet


 Der ehemalige Festkomitee-Vizepräsident Dr. Joachim Wüst ist im EU-Parlament in Brüssel mit dem Närrisch-Europäischen Förderpreis ausgezeichnet worden. Damit würdigte die Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG) die deutschen und länderübergreifenden karnevalistischen Aktivitäten des Kölners. Als Dachverband repräsentiert die NEG die Interessen von insgesamt 8,5 Millionen Karnevalisten in ganz Europa. In seinen Funktionen im Festkomitee und als Präsident der Grossen Kölner Karnevalsgesellschaft hielt Wüst über Jahrzehnte hinweg immer engen Kontakt zu internationalen Karnevalsorganisationen – vor allem in den Niederlanden und in Belgien und sogar im brasilianischen Rio de Janeiro.


 (von rechts nach links): Sabine Verheyen (Vorsitzende im EU-Kulturausschuss), Petra Müller (Präsidentin der NEG), Dr. Joachim Wüst (Präsident der Grossen Kölner KG), Christoph Kuckelkorn (FK-Präsident), Marion Wüst 



Dr. Joachim Wüst knüpfte neben seinen Aufgaben im Festkomitee Kölner Karneval intensive Bande unter anderem in die Niederlande und nach Belgien


Die Präsidentin der NEG, Petra Müller, hob in Ihrer Laudatio die internationalen Beziehungen hervor, die Dr. Joachim Wüst neben seinem Wirken im Kölner Karneval immer wieder mit Leben gefüllt habe: „Mit diesem Preis zeigen wir unsere Dankbarkeit für ehrenamtliches Engagement für das Kulturgut Fasching- Fastnacht-Karneval in Europa. Narretei bringt die Menschen zusammen und ist bunt wie Europa selbst. Dafür braucht es Menschen, die sich engagieren, Menschen, wie Joachim Wüst.“ So gibt es zum Beispiel eine enge Verbindung zur Karnevalsgesellschaft „De Marotte Sittard” in den Niederlanden, die bereits 2001 in der Ausstellung „Heiter bis wolkig“ in Bonn und Amsterdam gewürdigt wurde. Die Grosse Kölner hat mit dieser Gesellschaft eine enge Partnerschaft, da sie nach dem 2. Weltkrieg eine der ersten Verbindungen zwischen deutschen und niederländischen Karnevalisten war. Im belgischen Kelmis ist der Sitzungsleiter der Fernsehsitzungen in der ARD ebenfalls eine feste Größe: Er präsentierte beim „Kölschen Ovend” Karnevalskünstler aus seiner Heimatstadt und brachte so ein Stück jeckes kölsches Brauchtum nach Belgien.


FK-Präsident Kuckelkorn: „Tolle Auszeichnung für den gesamten Kölner Karneval”


Sabine Verheyen, Vorsitzende im EU-Kulturausschuss und Schirmherrin der Närrischen Europäischen Gemeinschaft freute sich über diesen regen Austausch über alle innereuropäischen Grenzen hinweg: „Der Karneval ist wichtig für unsere Gesellschaft, weil er Menschen zusammenbringt. Er ist aber auch ein Kontrapunkt für die Macht und für die Politik. Vielen Dank an Dr. Joachim Wüst, der sich in herausragender Weise ehrenamtlich für dieses Brauchtum engagiert.“
Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn freute sich über die Ehrung des langjährigen Festkomitee-Vorstandsmitgliedes: „Joachim Wüst ist ein Karnevalist durch und durch: Deswegen haben wir ihn für diesen Ehrenpreis vorgeschlagen. Neben seinen Tätigkeiten als Vizepräsident und Justiziar des Festkomitees und zeitweise auch als Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH ist er mit Leib und Seele Programmgestalter für die Veranstaltungen des Festkomitees. Hier ist er nicht nur Sitzungsleiter, sondern sorgt immer wieder auch mit Gesangseinlagen für Stimmung. Diese Urfreude am Karneval hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch auf Karnevalisten in anderen Ländern übertragen.”

Bei der Ehrung im EU-Parlament waren neben der Familie von Dr. Joachim Wüst und Vertretern der Grossen Kölner und des Festkomitees auch internationale Karnevalisten vor Ort. Für die musikalische Begleitung sorgte der kölsche Mundart-Künstler J.P. Weber. 


Copyright © Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823. Tanja Holthaus









Düren / Köln - 14. November 2022                                                         (c) Stadt Düren  


            Viele Bützchen, Lacher und ein Eintrag ins Goldene Buch

  

Im roten Frack, bestens gelaunt, mit ein paar netten Begrüßungsworten und einem

Bützchen für jede Anwesende  ganz entspannt zeigte sich Ludwig Sebus vor seinem Auftritt

beim Karnevalistischen Konzert der Cappella Villa Duria und der Närrischen Nord-Dürener

zum Sessionsauftakt im Haus der Stadt. Auf Einladung von Bürgermeister Frank Peter Ullrich

trug sich die Kölner Karnevalslegende ins Goldene Buch der Stadt Düren ein.



Viel Humor auch beim Eintrag ins Goldene Buch: Bürgermeister Frank Peter Ullrich,
Renold Quade (Musikschule Düren), Ludwig Sebus, Johannes Esser (Cappella Villa Duria) und
Lothar Claßen (Närrische Nord-Dürener) (v.l.)
.


„Vom Glanz der alten Duria kam heute ein Strahl auf mich, schrieb der 97-Jährige nach

kurzem Nachdenken schwungvoll auf die für ihn gestaltete Seite. Vor einiger Zeit durfte sich

Sebus schon in das Goldene Buch seiner Heimatstadt Köln eintragen. Dort sogar auf der

Seite nach der englischen Königin Queen Elisabeth II.“, erklärte er anschließend lächelnd.

Der Eintrag hier in Düren ist für mich aber eine sehr große Auszeichnung, über die ich mich

sehr freue, weil ich eine sehr lange und enge Beziehung zu Düren habe. Und hier in Düren

folgt mein Eintrag direkt auf den von Schauspieler Helmut Zierl. Das ist doch auch etwas.



Nach einem kurzen Plausch mit Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Vertreterinnen und

Vertretern der Närrischen Nord-Dürener und der Cappella Villa Duria verabschiedete sich

der Krätzchensänger für die letzten Vorbereitungen auf seinen Auftritt auf der Bühne. Dort

zeigte Ludwig Sebus wenig später, dass mit Humor alles besser geht, wie er selber immer

sagt, und erntete für seine Krätzchen, also mundartliche Lieder, die lustige Begebenheiten

oder Streiche erzählen, viel Applaus und stehende Ovationen.


(c) Stadt Düren - Dirk Zirke 












Köln - 09. November 2022


                   200 Jahre organisierter Kölner Karneval

Die Geschichte der ersten Kölner Traditionsgesellschaft „Die Grosse von 1823 KG e.V. Köln“


Autoren:
Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln (Hg.) 

ISBN 978-3-89445-596-5 



In dem vorliegenden Buch werden die Genese und die Entwicklung des organisierten Karnevals und insbesondere der Karnevalsgesellschaft „Die Grosse von 1823 KG e.V. Köln“ von ihren Anfängen im Jahre 1823 bis zu ihrem 200-jährigen Jubiläum nachvollzogen, wobei vor allem Fragen nach den Erscheinungsformen, den Bedingungen und Auswirkungen des modernen Karnevals im Mittelpunkt stehen. Die Entstehung und die Entwicklung des modernen Karnevals in Köln von 1823 bis 2022 werden auf der Grundlage eines breiten Quellenspektrums nachgezeichnet und verglichen. Dabei bleiben auch die Forschungsergebnisse zur Geschichte des Bürgertums, des Vereinswesens und der politischen sowie der bürgerlichen Festkultur im Blick; zudem greift diese Publikation auf Ergebnisse der volkskundlichen Fastnachtsforschung zurück. Schließlich wird auch der Karneval im Spiegel zeitgenössischer Kritik mit Interviews von Zeitzeugen betrachtet.                     

                                                                                                                              Quelle: Jonas Verlag




Ab heute ist das Buch der "Großen von 1823 " im Buchhandel und auf deren Website erhältlich.

Karneval ist in Köln kein einzelner Tag im Kalender, sondern eine Jahreszeit, fest im Zeitenlauf und den Herzen der Menschen verankert und zugleich das Fundament Kölscher Lebensart. Stöbert und erfahrt Interessantes, Amüsantes und Neues aus 200 Jahren des Kölner Ur- Fastelovends! 


„Die GROSSE von 1823“ startet am 11.11.2022 am Tanzbrunnen mit einer wunderbar kölschen Großveranstaltung für kölsche große und kleine Jecke in diese historische 200. Session. Die Sitzungen mit besonderem Jubiläumsprogramm stehen für die Fastelovendsjecken  bereit.


Fotos: (c) Werner Scheurer













Köln - 08. November 2022                                                                      G. Weiden


     Emotionsgeladene Sessionseröffnung der

             KG Fidele Fortuna vun 1949 e.V.


Am Abend des 5. November2022 gab es die ein oder andere Träne der Freude und Rührung bei der Sessionseröffnung der KG Fidele Fortuna vun 1949 e. V.


                       

                         Offizielle Ernennung zum Präsidenten M. Hergarten (c) N. Ritterbusch


Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, bat Marcel Hergarten zu sich um ihn offiziell zum Präsidenten der KG Fidele Fortuna zu vereidigen. Seit dr Wiederbelebung im Jahr 2021 bekleidet Marcel Hergarten diesen Posten bei der KG, aber durch Corona musste die Vereidigung in dieses Jahr verlegt werden. 


Otto Hoffmann, das älteste  Mitglied der KG Fidele Fortuna, hatte es sich nicht nehmen lassen und die Präsidentenkette, sowie den Sessionsorden zu kreieren. Der 90 jährige Otto Hoffmann tüftelte ein Jahr lang an der Kette und ließ all seine Kreativität einfließen. Das Ergebnis Kette und Orden kann sich durchaus sehen lassen.



 (c) N. Ritterbusch - Herrenorden.....              Damenorden


Seit vielen Jahrzehnten mischt Otto Hoffmann trotz seines hohen Alters im Karneval, insbesondere bei seiner Heimatgesellschaft "Löstije Brücker Müüs e. V. und der Kg Fidele Fortuna vun 1949 e. V., mit. Bei Beiden bekleidet er einen Sitz im Vorstand. 


Große Überraschung war für Otto und auch für die anderen Gesellschaftsmitgliedern die Ehrung die dem 90 jährigen zuteil wurde. Christoph Kuckelkorn ehrte ihn mit der höchsten Auszeichnung des BDK: der Verdienstorden in Gold mit Brillanten!


               

                  Otto Hoffmann mit Verdienstorden in Gold mit Brillanten (c) N. Ritterbusch


Dies war der emotionsgeladene Moment des Abends, und so manchem der 80 Mitglieder Der Kg schossen, wie bei Otto, Tränen der Freude in die Augen.


Ein großartiger Sessionsauftakt für die KG-Mitglieder und deren Freunde!
















Köln - 02. November 2022                                                                          G. Weiden


                               Benefiz - Präsentationsabend

 Starke Tanzgruppen brillieren beim Kreis rheinischer Karnevalisten


Am vergangenen Samstagabend fand zum zweiten Mal der Benefiz - Präsentationsabend des Krk in der Josef-Barten-Halle statt. Es gab zwölf Programmpunkte, davon vier Neuzugänge beim KrK.




Zu Beginn gab es direkt etwas fürs Auge. Die Jugendtanzgruppe "Kölsche Greesberger" zeigten ihr Können. Nach dem ersten Tanz folgte die Begrüßung der Gäste durch den Präsidenten Albert Terfloth. Hierbei wurde noch einmal betont das es sich um eine Benefizveranstaltung handelte, deren Erlös an den Verein "Himmel un Ääd" zugeführt wird.


Nach der zweiten Vorstellung der Jugendtanzgruppe wurde es zunächst weniger karnevalistisch. Das Duo "De Schlofmütze" stehen für Schlager in Kölsch und Hochdeutsch. In die großen Säle Kölns werden sie es wohl nicht schaffen, aber auf Straßenfesten gern gesehene musikalische Gäste sein.


                     


Die Tanzgruppe "Paulinchen" (vormals de Höppebeencher) haben an Esprit und Können nichts verloren. Flotte Tänze zu kölschen Melodien, sehr synchron auch in den Würfen. Eine wahre Augenweide.


Der "Jeck noh Note" überzeugte mit seinen Krätzjen und Schlager-Persiflage. Unter lautem Lachen verfolgte das Publikum seine Präsentation.


Die Tanzgruppe "Stadtgarde Pulheim", einer der Neuzugänge, bot einiges mehr als Gardetanz. Um das Level anderer Tanzgruppen zu erreichen braucht es noch ein bisschen Training.


         


Es war an der Zeit einige Ehrungen vorzunehmen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Jürgen Scheidt und Gerd Groß ausgezeichnet. Für ihren 35 jährigen Einsatz im KrK  bekam das Ehepaar Terfloth eine Auszeichnung.


                                 


Nun War Frauenpower angesagt. "Et leev Alex" gehört zu den Neuen in der KrK-Familie. Die quirlige Sängerin überzeugte mit ihrer phantastischen Stimme das begeisterte Publikum.


Die Tanzgruppe "Blaue Jungs" der Lövenicher-Neustädter müssen nach der pandemiebedingten Zwangspause und einem Trainerwechsel wieder in ihre alte Form finden.


                         


Bei der Formation "Saloon", auch ein Neuzugang, gibt es gleich dreifachen Frauenpower. Hier gibt es kölsche Songs im Country-Style. Überzeugend auch die Gitarrensoli der zwei von drei Herren Musiker. 


"Die Knollis" brachten guten, alten Blues zu Gehör. Kam bei den Gästen gut an.







Als letzte Tanzgruppe des Abends stürmten die "Dürscheider Mellsäck" die Bühne. Bei diesem hervorragenden Neuzugang blieben die Münder offen stehen. Sie lieferten eine brillante Tanzperformance. Hier sah man auch Tänze wie Walzer oder Jive neben dem normalen Beine hoch schmeißen. Bei dieser Tanzgruppe wird der fastelovend getanzt und das in aller Perfektion. Die Darbietung der "Dürscheider Mellsäck" wurde mit Standing Ovations belohnt.


Schlagersänger "Thomas Junggeburth" brachte mit seinen flotten Melodien die Gäste noch einmal zum wibbeln und mitsingen.


Den Abschluss absolvierten die "Ihrefelder Cheyenne". Der Musikzug ließ die Stimmung des Kölner Straßenkarnevals sofort auflodern und auch die Vorfreude darauf.










Köln - 27. Oktober 2022                                                                         G. Weiden / Fotos: K. Hielscher


            Künstlerpräsentation der KAJUJA 2022

Vergangenen Samstag stellten einige Künstler der KAJUJA ihre neuen Programme vor. 

Nach kurzer Begrüßung der rund 1000 anwesenden Gäste im Theater des Tanzbrunnen, durch Klaus Radek und Volker Weininger, ging es direkt los.


KÖLSCHRAUM versetzte  als Opener das Publikum in richtige Karnevalsstimmung. Die musikalische Bandbreite deckt alle Genres ab so war für jeden etwas dabei.


NE SPÄTZÜNDER brachte mit seiner Rede, über Patch-Work Familie und Aufklärung der Kids in der heutige Zeit, die Gäste dazu Tränen zu lachen.


Es folgten die Formation SCHARMÖÖR, Bauchredner GERARD mit seinen Raben und die Band BEL AIR. Bel Air sind einer der Neuzugänge in der Kajuja-Familie und man sollte sie keineswegs außer acht lassen. Da kommt noch einiges auf das jecke Publikum zu.


Die Tanzgruppen RHEINMATROSEN und deren MINIS sowie die KÖLSCHE GREESBERGER brillierten mit Perfektion in Tanz und Akrobatik.




Den echten Fastelovend spürte man bei den ZWEI HILLIJE. Ob im Zwiegespräch oder bei den vorgetragenen Krätzjen, hier blieb kein Auge trocken. Die "eineiigen Kusängs" bekamen für ihren Vortrag stehende Ovationen (die einzigen des Abends).


STADTRAND, eine der Bands die der richtigen kölschen Sprache mächtig sind, sorgte mit ihrem Pop-Rock für ausgelassene Stimmung im Saal.


DÄ KNUBBELICH, nicht mehr als Justizvollzugsbeamter tätig, als Redner jedoch weiterhin in Topform. Seine Geschichten aus der Stammkneipe und die Erlebnisse als Reiter bei  "Jan von Werth" sind wahre Schenkelklopfer. Kleine Pausen während der Rede mussten sein, da das Lachen der Gäste nicht enden wollte.


Mit den Bands BOHEI, KING LUI und PLANSCHEMALÖR ging es weiter im Programm.




Mit MÜLLER & BAND ging es langsam zum Ende des Abends zu. Der Beitrag von MÜLLER & Band war das Highlight der musikalischen Darbietungen. Egal ob Schunkelwalzer, Traditionell oder rockige Töne, das Publikum machte mit. Es wurde gewibbelt und mitgesungen. Die Wenigsten blieben auf ihrem Stuhl sitzen. 


Für einen furiosen Abschluß sorgte die RYTHMUSSPORTGRUPPE.








Köln - 03. Oktober 2022                                                                         G. Weiden


              Brillante Redner beim Präsentationsabend des 

                   Stammtisch Kölner Karnevalisten e. V.


                   


Samstag der 01. Oktober 2022 - volles Haus im großen Saal des Sartory, denn der Stammtisch Kölner Karnevalisten hatte zum Künstler-Präsentationsabend eingeladen. Literaten, Veranstalter und andere Fastelovendsjecke freuten sich auf den Ausblick was die zukünftigen karnevalistischen Events zu bieten haben.


Insgesamt gab es 16 Programmpunkte in Musik, Tanz und Rede. Die Moderatoren des Abends, Manfred Schweinheim und Stephan Henseler, führten souverän durch das Programm. Das Orchester Markus Quodt hatte die musikalische Leitung.

Begrüßt wurden die Gäste von Baas Bruno Praß.


Künstler Musik:

Domstädter Köln e. V. - Knallblech - Räuber - Lutz Kniep - Kappes & Co. - Domstadtbande


                   


Opener war die Big Band Domstädter Köln. Mit "Highway to hell" zogen sie in den Saal, begleitet von Bruno Praß, dem Präsidenten des Stammtisch Kölner Karnevalisten. Wie die Fööss gründeten sich die Domstädter im Jahr 1970, feiern also auch ihr 50 +2 Jubiläum. Kein Wunder dass sie das Publikum überwiegend mit Bläck Fööss Evergreens unterhielten. Man feiert ja nicht gern alleine.  Ihr Musikalischer Leiter, Thomas Sieger, zeigte sich als stimmgewaltig und schmetterte u.a. den "Kölsche Jung" von Brings in den Saal. Die Big Band sorgte gleich für die Stimmung im Saal und wurden mit viel und lautem Applaus belohnt.


"Brass an d´r Freud" hieß es bei Knallblech. Bei den flotten, wenn auch lauten Klängen , blieb kaum jemand auf seinem Stuhl. Egal wie alt die Gäste auch waren, es war "allgemeines wibbeln" angesagt. Auch hierfür gab es kräftigen Beifall.


                       


Lutz Kniep begeisterte mit seinem Trompetensolo und seiner Lasershow, die speziell auf diesen Abend ausgerichtet war.

Mit der Domstadtbande ging es zum Ende nochmals rasant zu. Mit ihrem Mitmachprogramm zogen sie auch die Letzten vom Stuhl. Never ending Applaus.


Tanzgruppen:

Kölsch Hänneschen - Höppemötzjer - Fidele Fordler - Kammerkätzchen und Kammerdiener


Die Tanzgruppen sind ALLE sehr gut. Hier ist für jeden etwas dabei Tanz - Akrobatik - atemberaubende Würfe, jeder Wunsch wird erfüllt. Jede Gruppe für sich hat ihr Augenmerk auf etwas anderes gelegt. Z.B.:  Die TG Kölsch Hänneschen hat sich darauf spezialisiert Geschichten, die normalerweise gesungen werden, tänzerisch darzustellen. Ein wahrer Genuss dabei zu zusehen. Alle Gruppen erhielten ihren verdienten kräftigen Applaus.


                     

                       Fotocredits: Florian Heller


Die "Höppemötzjer" erhielten die Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft. Diese wurde von Baas Bruno Praß freudig überreicht.



Redner:

Ne Bonte Pitter - Ne Schwadlappe - Die Huusmeister vum Bundesdaachg - Dä Nubbel - Willi u. Ernst - Hausmann Jürgen Beckers


Es darf, nein es muss, gelacht werden. Die Redner des Abends waren einfach unschlagbar.

Hervorragende Leistungen erbrachten hier "Dä Nubbel" und "Willi & Ernst".


                         


Dä Nubbel, nicht so frech wie im Vorjahr, aber frech genug um der Politik ordentlich eins aus zu wischen. Unter Anderem wird auch der digitale Wahnsinn der heutigen Zeit von ihm auf sehr lustige Weise aufs Korn genommen. Hier bleibt kein Auge trocken und die Belohnung für seine herausragende Rede waren die ersten Standing Ovation des Abends.


                       


"Willi & Ernst" die ewigen Rentner auf Partnersuche bringen das Publikum dazu Tränen zu lachen. Topaktuelle Themen, wie die Currywurst-Preise im Satory wurden umgehend ins Programm integriert. Glanzleistung: eine Erklärung wie Menschenrecht funktioniert, auch mit Indianern und Mohren. Einfach nur herrlich! Hier gab es zum zweiten mal Standing Ovations.


Fazit:

Mit den Künstlern des Stammtisch Kölner Karnevalisten kann kein Literat oder Event-Veranstalter etwas falsch machen. In allen Genres ist für jedes Event, von Karnevalsparty bis Flüstersitzung, etwas dabei.











Köln - 14. September 2022                                                                           G. Weiden


                           Wisent, Luchs und Co. laden ein:

                               50 Jahre Eifelzoo



 



Am Sonntag, den 18. September, wird im Eifelzoo das 50 jährige Bestehen gefeiert. Neben Speis und Trank wird es auch einige Programmpunkte geben. Welche es sind bleibt eine Überraschung. Laut Wetterkarte wird es trocken bleiben, aber eine Jacke sollte man dabei haben. Der Tierpark befindet sich im schönen Prümer Land:


                                                     Reinigseifen 2


                                                                   54597 Lünebach

                                                 




In der Show gibt es rund 60 Tierarten zu sehen. Bei dem Gebiet von 30 Hektar heißt das: Alle haben genügend Platz und werden ganz natürlich gehalten. Der Rundweg ist behindertengerecht angelegt. Es gibt 2 Spielplätze für die Kleinen wo sie sich austoben können. Am Wegesrand stehen immer wieder Klappstühle, so das man die Tiere auch über längere Zeit, ohne Anstrengung, beobachten kann. 


Am Imbiss gibt es nicht nur Bratwurst und Pommes, sondern einen sehr empfehlenswerten Kuchen und Kaffee. Alle Produkte kommen aus der Region.


                                     mehr Infos gibt es hier:

                                                  https://eifelzoo.info/



     










Köln - 06. September 2022                                                                                            G. Weiden


           Nach "Meisterköch" ein neue Meisterstück


Eine wahrhaft gelungene Premierevorstellung, bei vollem Haus, im "Hänneschen Theater" gab es am vergangenen Sontagnachmittag. Mit "En schäle Biesterei" ging ein weiteres Meisterstück an den Start. Das Abendstück von Silke Essert , geschrieben und inszeniert, begeisterte die Besucher.

 

                                         


Nach einer herzlichen Begrüßung durch Udo Müller an die Gäste ging es pünktlich um 16 Uhr los.


               

                                              Zwischenspiel mit Stefan Martens und Jura Wajden


Bei den Bühneumbau-Pausen wurden die Besucher von den Hänneschen-Musikern sensationell unterhalten.


                                   "En schäle Biesterei"


Unter Mithilfe ausländischer Geldgeber schafft es Schäl zum Bürgermeister von Knollendorf gewählt zu werden. Doch muss er etwas dafür tun, denn "Nix es ömmesöns". So macht er der Knollendorfer Bevölkerung klar, dass die Kassen leer sind und nur die Privatisierung des Wasserwerks sie vor einem Totalbankrott retten würde. Glücklicherweise habe sich der Lebensmitelkonzern "Pestlé" bereit erklärt das Wasserwerk zu kaufen.




Nicht ahnend das es sich um eine "schäle Biesterei" handelt, möchten die Knollendorfer aber verhindern das der Großkonzern ihr Wasserwerk bekommt. Doch wie können sie Schäl finanziell unter die Arme greifen und dieses Geschäft zum platzen bringen?


Speimanes, der im Museum die Aufgabe hat ein wertvolles Exponat zu bewachen erzählt: Dat es die Krun vum Alfons dem viertel vor Zwölften un die es dubbelt esu vill Wert wie unser Wasserwerk".  Da stand der Plan fest: "Die Krun weed jekläut un verklopp. Däm Schäl losse mer dat Jeld dann anonym zo kumme."



Doch der korrupte Bürgermeister Schäl hat mit dem ungeahnten Reichtum besseres zu tun als die Kassen zu füllen. Gut das die Knollendorfer noch Plan B haben: Sie beobachten Schäl im Etablissement der "Fussijen Franzi", wo er bei Wein, Weib und etwas Schnee, das Geschäft mit den Geldgebern in trockene Tücher bringen will. Sie sammeln genug Beweismaterial um kompromittierende Fotos um Schäl zu Fall zu bringen.


Ob Plan B gelingt, was aus dem Geld wird und wer die Krone gekauft hat, erfährt nur wer sich "En schäle Biesterei" anschaut.


Aufführungszeiten "En schäle Biesterei"

Von Mittwoch dem 07. 09.2022 bis Sonntag, den 30. 10 2022

Von Samstag, den 25.2023 bis Freitag, den 16.06.2023

Mittwochs bis Samstags um 19:00 Uhr

Sonntags um 17:00 Uhr

Sonderspielzeiten unter: https://www.haenneschen.de/spillplan.html#2022-09

Die Karten kosten 21.- €


Die Theaterkasse ist ist von Mittwoch bis Sonntag von 10 - 14 Uhr erreichbar:  0221 / 258 12 01

Theaterkasse im Foyer des Theaters: 15 - 18 Uhr

Jederzeit erreichbar per E-mail: haennescheen@stadt-koeln.de

per Fax: 0221 7 221 28488