Aktuelles - Kultur Jedöns Kölle




 Köln - 25. Oktober 2021                                                                                         J. Scholl
  
Europäischer Leadership-Award für Philipp Walter 
  
Besondere internationale Auszeichnung für den Geschäftsführer der Kölner Haie, Philipp Walter: 
Im Rahmen des Business Forum der Alliance of European Hockey Clubs (E.H.C.), welches am 
Wochenende im schweizerischen Zug stattfand und bei dem besondere Leistungen im 
europäischen Eishockey gewürdigt wurden, wurde der 47-jährige mit dem „Infront Leadership 
Award 2021“ ausgezeichnet. 
  
Die Auszeichnung, die gemeinsam vom E.H.C und Infront zum zweiten Mal verliehen wurde, 
„würdigt die herausragende Führung einer Person im europäischen Clubeishockey, basierend auf 
besonderen kommerziellen und sozialen Leistungen in ihrem Club und der damit verbundenen 
Gemeinschaft.“ 
  
Die Jury bestand aus Vertretern von Infront, E.H.C., der Champions Hockey League (CHL) und 
Hockey Europe. 
  
Bruno Marty, Infront Senior Vice President of ProSports, sagte: „Philipp Walter hat gezeigt, dass 
man mit genügend Initiative und Tatkraft alles erreichen kann, sowohl auf kommerzieller als auch 
auf gesellschaftlicher Ebene. Seine kombinierten Bemühungen, die Kölner Haie als Unternehmen 
voranzubringen, trotz der Herausforderungen der letzten 18 Monate Einnahmequellen zu schaffen 
und sicherzustellen, dass der Verein nachhaltiger wird, machen ihn zur perfekten Wahl für diese 
Auszeichnung." 
  
Szymon Szemberg, Geschäftsführer der E.H.C. Alliance: „Die Kölner Haie befinden sich seit einigen 
Jahren auf einem wirtschaftlichen Aufwärtstrend, und es ist kein Zufall, dass Philipp Walter an der 
Spitze steht. Er ist ein kluger Kopf, dem es gelungen ist, die Verbindung zwischen neuen und alten 
Fans zu vertiefen und gleichzeitig das Schiff ökonomisch zu stabilisieren." 
  
Philipp Walter, der seit 2018 Geschäftsführer bei den Kölner Haien ist und zuvor von 2003 bis 
2016 beim KEC im Bereich Medien und Marketing tätig war, sagte: „Ich empfinde es als große 
Ehre, diesen besonderen Award entgegen nehmen zu dürfen. Ich danke der E.H.C, Infront und der 
Jury von Herzen. Mein Dank geht zudem an alle, die unsere Arbeit bei den Haien so großartig 
mitgestalten und unterstützen: Gesellschafter, Spieler, Trainer, Staff, die Geschäftsstelle, Fans und 
Partner. Die Auszeichnung ist auch Verpflichtung für mich  gemeinsam mit unserem CFO Torsten 
Pfennig  weiter Menschen zu beteiligen, den KEC weiterzuentwickeln und erfolgreicher zu 
machen.“












Köln - 25. Oktober 2021                                                                                                G. Weiden


Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V.

Sonntags-Matinee im Kölner Maritim, oder...

Die etwas andere Künstlerpräsentation



Sechshundert Gäste hatten am Sonntagvormittag die Gelegenheit mit dem KKK, unter den Bedingungen der 2G Regel, endlich wieder einmal zusammen zu Feiern. Ein Programm gefüllt mit einer Menge Highlights erwartete die jecken Besucher.

Da die Pandemie verhinderte, dass der KKK im letzten Jahr das 70te Jubiläum gebührend feiern konnte, hatte sich das Hänneschen Theater etwas besonderes einfallen lassen und die Stockpuppen "Tünnes und Schäl" einmal über den Heumarkt zum Maritim gehen lassen. Die beiden Kölner Originale brachten dem Klub Kölner Karnevalisten ein verspätetes Geburtstagsständchen. 


Als Warm up gab es dann eine Runde Kölsche Schlager mit Alexander Barth und Torben Klein, bevor die offizielle Begrüßung statt fand. 


Robert Greven und Heinz-Gert "Bärchen" Sester begrüßten die Gäste und R. Greven betonte, dass der KKK sich über den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der  Menschen sehr freute. So hatte die Benefiz-Veranstaltung, zugunsten der Flutopfer, in Euskirchen ganze 320.000 € eingebracht, davon ca. 250.000 € an Sachspenden.



Opener des Programms war "Feuerwehrmann Kresse" (Klaus Bömeke), der mutig genug war als Redner den Anfang einer Veranstaltung zu mimen. Er brachte die Menschen zum Lachen und wurde  mit lautem Applaus der Gäste für seine unterhaltsame Rede belohnt. 


Kölsche Schlager sind in, das bewies Torben Klein mit seinen Songs "Iwieschkeit", "Südstadtmädche" und "Zosamme". Der smarte Sänger hatte die volle Aufmerksamkeit des Publikums und erntete viel Beifall.




Die Tanzgruppe "Die Schlebuscher" legte, trotz langer Trainingspause, eine perfekte Performience aufs Parkett. Tanz und Akrobatik - ein Genuss für jeden Zuschauer.  Als kleines Zwischenspiel der Veranstaltung gab es eine Wette zwischen Robert Greven und "Bärchen" Sester. Sester wettete 50 €, dass Greven es nicht schaffe mit dem Tanzoffizier der Schlebuscher sechs Kosakensprünge auszuführen. Dieser überraschte dann seinen Wettgegner und die Gäste mit mindestens 10 weiteren Sprüngen. Riesenapplaus und Standing Ovations für die Schlebuscher und Robert Greven.




Jubel erhielt Klaus Rupprecht mit seiner Handpuppe. Als Klaus und Wili sind sie aus den Sälen nicht mehr weg zu denken. Diesmal wurden wieder aktuelle Themen aufgenommen wie z. B. das Gendern. Auch Push-up BH`S, Veganer und Wechseljahre bei Männern sind Thema, wozu sich Willi in all seiner Weisheit zu äußert. Da bleibt wirklich kein Auge trocken.


Die "Jungen Trompeter" Markus und Peter Rey, brachten mit ihre flotten Show die Leute im Saal in Partystimmung. Gefolgt von der Showtanzgruppe "High Energy",  die diese Stimmung aufrecht erhielten. Tanz und Akrobatik per excellence, dazu die Kostüme in schwarz/silbern  gehalten, eine reine Augenweide, nicht nur für die anwesenden Herren. 


Schon nach den ersten Tönen der Formation "Die Dräcksäck" sah man die ersten Gäste wibbeln. Bei ihren Songs "Immer wenn ich danz", "En mingem Kopp mäht et lala" und " Die Mädche vum Rhing" kann man richtig abfeiern. Die fünf jungen Musiker kommen aus dem Kölner Umland und aus dem Rechtsrheinischen und bringen Stimmung in jeden Saal. "Die Drecksäck" einen Namen den man sich merken sollte.


Die Rede von "Harry und Achim" (Harald Quast und Achim Schall) brachte das Publikum zum lauten Lachen. Anfänglich! Auch als sie gegen die Hasstiraden im Sozialen Netzwerk wetterten, hatten sie die Gäste noch bei sich, als jedoch Witze über dicke Menschen dargeboten wurden sank die Stimmung auf den Nullpunkt. Höflicher Applaus für die Beiden war das Ergebnis.


Zu den Abräumern des Tages gehörten einwandfrei die Band "Palaver". Bei  "Fastelove" ein Song zum mitmachen ließen sich die Gäste nicht zweimal bitten. Kaum jemand saß noch auf seinem Stuhl. Palaver bietet feinsten kölschen Pop-Rock und sorgt für ausgelassene Stimmung.


"Tommy Walter", ein Tausendsassa auf der Bühne, eigentlich Musicalsänger, sieht seine Wurzeln in der Kölschen Musik. Dahin zieht es ihn auch immer wieder zurück. Er begeisterte sein Publikum mit mit Kölschen Schlager und Schunkelwalzern. Er ist auch ein Garant, Stimmung in jeden Saal zu bringen.


Chris Koch, Frontmann der "Boore", hat eine tolle Bühnenpräsenz. Mit seiner Dynamik reisst er Jeden mit. Das die "Rut sin de Ruse" Zeit vorbei ist beweisen neue Songs der Boore. "Nichts ist so rut un wieß wie du" entpuppte sich als Endlos-Song beim Publikum, die sofort mitsangen und kein Ende finden wollten. Bei ihrer Homage an die Stadt "Mir sin zo Hus en Kölle am Rhing", zückte jeder im Saal sein Handy (sogar die Saalkapelle) und ließen den Saal im Maritim hell leuchten. Ein grandioser Auftritt der Boore, wie lange nicht mehr.


Alle Tänzerinnen werden bei "Rut-Wieß Colonia", eine Tanzgruppe die mit sage und schreibe 18 Tanzpaaren aufwarten, auf Händen getragen. Sie punkten mit tänzerischer Klasse und beeindruckenden Hebefiguren. Ganz am Rande sei bemerkt: Kein anderer Tanzmajor auf den Bühnen Kölns, trägt  seine Marie während eines Auftritts, solange auf Händen wie Tim Tonat bei Rut-Wieß Colonia.


Bei der  Erkennungsmelodie "Die Hände zum Himmel" weiß jeder die "Kolibris" sind im Anmarsch. Sie machten ihrem Namen alle Ehre und erschienen schrill und bunt auf der Bühne. Musikalisch braucht man nichts mehr zu erwähnen, es ist wie in den letzten Jahren. Sie bieten Samba, Walzer und weitere Schunkelmelodien. 




Der absolute Hammer der Veranstaltung war "Frau Kühne" (Ingrid Kühne), die neben ihrer Rede noch eine Laudatio für Fritz Schopps "Et Rumpelstilzje" hielt. Das trieb nicht nur ihm, sondern auch den Gästen Tränen in die Augen, nicht vor Lachen sondern vor Rührung. Soviel Emotionen hatte niemand erwartet. Fritz Schopps, der nach der kommenden Session seine roten Stiefel an den Nagel hängt, wurde auf die Bühne geholt. Er betonte noch einmal, dass er letztes Jahr schon Abschied von der Bühne nehmen wollte, dies aber durch Corona verhindert wurde. So ganz ohne Abschied von seinem Publikum wollte er nicht abtreten und hat seine "Abschieds-Session" auf diese Session verschoben. Geehrt wurde er auch vom KKK für 40 Jahre Mitgliedschaft und vom Bund Deutscher Karneval erhielt er außerdem die Verdienstmedaille in Gold. Stehende Ovationen für ihn und Frau Kühne. 




Mit Fritz Schopps, der seit 1983 die Leute als "et Rumpelstilzje" sein Publikum, auf hohem Niveau unterhält, geht ein großartiger Redner und Mensch von der Bühne. Von hier aus: Alles Gute für die Zukunft als Rentner lieber Fritz!




Ein gebürtiger Bonner und Wahlkölner hat den Weg als Redner im Karneval angetreten. "J.P. Weber" (eigentlich ein begnadeter Musiker) nimmt in seiner frechen Rede sehr gerne den Karneval, insbesondere einige Gesellschaften und Karnevalisten aufs Korn. Er läßt da auch die Obrigkeiten nicht aus, ob Festkomitee oder Rote Funken, alle bekommen ihr Fett weg. Das begeisterte Publikum dankte ihm mit Standing Ovations.


Mit  großem Applaus empfingen die jecken Gäste die Tanzgruppe "Zunftmüüs". Die Müüs brillierten, so wie man es von ihnen kennt, durch Perfektion in Tanz und Akrobatik. Lauten Zwischenbeifall gab es vor allem bei den Würfen. Wenn drei Tänzerinnen gleichzeitig fliegen, ist dies schon atemberaubend. 



Zum Abschluss der Veranstaltung brachten "Druckluft" das Maritim noch einmal zum Beben.  Ihr Sessionshit "Alaaf" könnte sich zum Ohrwurm entwickeln, den wird man nicht so schnell los. Die Blechbläser*innen bieten eine rasante Show durch den ganzen Saal. Super - noch einmal Partystimmung, so kurz vor dem Heimweg.


Es war eine gelungene Künstler-Präsentation, die nichts zu wünschen übrig ließ. Top Künstler und gute Stimmung - was will man mehr.










Köln - 25. Oktober 2021


Öffnungszeiten der KölnBäder an Allerheiligen  
Wer die KölnBäder besuchen möchte, sollte die Feiertags-Öffnungszeiten beachten.  


Am Montag, 1November 2021, sind die Badelandschaften im Agrippabaund Ossendorfbad a
9:00 Uhr jeweils für zwei Schwimmzeiten geöffnet. ILentpark und Stadionbad sind die 
Hallenbäder jeweils durchgehend von 9:00 bis 21:00 Uhr geöffnet, im Zündorfbad kann in der Zeit 
von 10:00 bis 21:00 Uhr geschwommen werden. Die Badelandschaften im Höhenbergbad und im 
Zollstockbad sind von 9:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls im Angebot. 
 
Die Eisflächen im Lentpark sind für Eisläufer/innen ab 11:00 Uhr für drei Laufzeiten geöffnet. 
 
Die Saunalandschaften im Agrippabad und Ossendorfbad stehen ab 9:00 Uhr für jeweils zwei 
Saunazeiten zur Verfügung  im Zündorfbad sowie im Stadionbad ist das Saunabaden jeweils 
durchgehend in der Zeit von 10:00 bis 21:00 Uhr entspannt möglich. 
 
Die Fitnessbereiche RochusFit und AgrippaFit sind am bevorstehenden Feiertag jeweils von 9:00 
bis 20:00 Uhr für ihre Mitglieder geöffnet. 
 
Die Hallenbäder in Chorweiler, Mülheim, Rodenkirchen und Wahn bleiben 
geschlossen.










Köln - 22. Oktober 2021                                                                            Stephanie Wersig – Presse & Social Media


Und alles hät sing Zick – 

Sessionseröffnung der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V.

Vor zwei Jahren war es soweit: die Große KG Frohsinn feierte nach vielen Jahren das erste mal wieder eine Sessionseröffnung. Die Wiederbelebung der traditionsreichen Gesellschaft war mit neuem Vorstand rund um Präsidentin Tanja Wolters gelungen. Seitdem ist viel passiert im Verein: die Mitgliederzahl ist auf über 450 gestiegen, viele Veranstaltungen (in Präsenz und virtuell) wurden für Mitglieder und Freunde der Gesellschaft durchgeführt. Trotzdem gab es seit der Sessionseröffnung vor zwei Jahren die pandemiedingte Pause, so dass sich alle Frohsinner umso mehr auf ein großes Wiedersehen in Präsenz freuen.


Das Programm auf der Sessionseröffnung kann sich wirklich sehen lassen. Traditionell wird es mit einer Kinder- und Jugendtanzgruppe eröffnet: Die Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., die den Auftritt in 2020 beim Kölschen Nachwuchs-Dänzche gewonnen haben, eröffnen die frohsinnige Veranstaltung.

Danach erwartet das Publikum ein erstklassiges Programm mit fünf musikalischen Top Acts. Den Anfang machen Fiasko und Stadtrand gefolgt von den Domstürmern, Boore und Miljö. Für eine ausgelassene Partystimmung wird zudem der erfahrene DJ Jürgen Bender von 1st Class Entertainment sorgen.

Neben der Sessionseröffnung stehen in diesem Jahr noch die Kostümsitzung im Gürzenich am 9. Januar 2022 sowie die Frohsinnsparty unter dem Motto „Konfetti-Club“ am 28. Januar 2022 im Wartesaal am Dom auf dem Programm der Gesellschaft. Tickets sind online erhältlich unter https://kg-frohsinn.ticket.io/.











Köln - 21. Oktober 2021                                                                                   G. Weiden


                                                      
 Am 13. November 2021 in der LANXESS arena  
Sessionsstart in der LANXESS arena 

Tickets aus dem Vorjahr sind für die Veranstaltunam 13.11.21 gültig 
Veranstalter setzen auf 2G 
 




Im vergangenen Jahr konnte leider kein Sessionsstart stattfinden, aber 2021 sieht das anders aus. Die Menschen dürfen und wollen wieder feiern.  Die Veranstalter der Feier zum 11. im 11. in der Lanxess arena,  die  Gastspieldirektion  Otto  Hofner  und  die  ARENA  Management  GmbH, machen des möglich. Sie bringen die Veranstaltung den „Elften im Elften“ am 13. November 2021 mit Selbstverpflegung wieder auf die  Bühne.


Grundlage sind die 2G Regeln

Zugang zur Feier "Elfter im Elften" wird allen Geimpften und/oder Genesenen gewährt. Der Nachweis muss mittels Impfpass und Personalausweis erbracht werden. Eine Maskenpflicht aSitzplatz wird es nicht geben. Nur unter diesen Maßnahmen ist gewährleistet dass 10.000 Menschen  den Sessionsbeginn unbeschwert feiern können.


Eberhard  Bauer-Hofner,  Chef  der  veranstaltenden  Gastspieldirektion  Otto  Hofner,  hat  die Entscheidung  gemeinsam  mit  seinem  und  dem  Team  der  LANXESS  arena  getroffen Aus zahlreichen  Gesprächen  mit  unseren  treuen  Besuchern  haben  wir  mitgenommen,  dass  die Sehnsucht nach einem stimmungsvollen Sessionsstart sehr, sehr groß ist. Aber nur in einem sicheren  Rahmen Daher  haben  wir  gemeinsam  mit  der  Arena  die  Entscheidung  für  den konsequenten 2G - Ansatz getroffen. 
 
Arena-Geschäftsführer  und  Mit-Veranstalter  Stefan  Löcher  unterstreicht:  Unsere  Aufgabe ist  es  einen  Rahmen  zu  schaffen,  bei  dem  sich  all Besucher  wohl  fühlen  un dabei  die bekannte  und  so  geliebten  Atmosphäre  unserer  Events  sicherzustellen.  Das  verstehen  wir unter neuer Normalität und diese möchten wir beim Elften im Elften in der LANXESS arena zum karnevalistischeLeben erwecken!  



Am  13.11.  mit  dabei:  Bläck  Fööss,  Höhner,  Brings,  Paveier,  Räuber,  Kasalla,  Cat  Ballou, 
Domstürmer,  Klüngelköpp,  Marita  Köllner,  Mo-Torres,  Kuhl  un  de  Gäng,  Kempes  Feinest, 
Planschemalöör, Lupo, Eldorado, Stadtrand, Fiasko und Willy Ketzer Band
.


Jetzt noch Tickets sichern  
im Internewww.lanxess-arena.de 
oder www.facebook.de/lanxessarena 
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.  


(Quelle: ARENA Management GmbH)










 Köln - 21. Oktober 2021                                                                       ©Bundesverband Musikindustrie e.V


 55 Songs am Tag oder Die heilende Wirkung von Musik 




London/Berlin,  – Menschen in Deutschland hören dem „Engaging with Music 2021“-Report zufolge 19,3 Stunden Musik pro Woche. Das entspricht 386 S

Songs à 3 Minuten und rund 55 Songs täglich (2019: 54 Songs). Dies sind Ergebnisse einer Befragung im Auftrag der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), die das Hörverhalten von Menschen in 21 Ländern weltweit untersucht hat. Musik hat demnach im Alltag der Menschen eine unverändert hohe Bedeutung, was auch und gerade während der Zeit der Pandemie zum Tragen gekommen ist: 85 Prozent der für die Studie Befragten hierzulande gaben an, Musik habe in dieser Phase ihr Wohlbefinden gesteigert, drei Viertel (75 %) sagen, sie habe ihnen zu einem Gefühl von Normalität verholfen. Gleichzeitig hat die Nutzung von Kurzvideodiensten einen Schub bekommen: Seit 2019 hat sich die Reichweite der TikTok-App weltweit verzehnfacht, allein in Deutschland gaben 68 Prozent der Studienteilnehmer:innen an, die entsprechende App während der Pandemie heruntergeladen zu haben. Daneben bleiben aber auch herkömmliche Methoden des Musikhörens wichtig wie das Radio (74 % hören nach eigenen Angaben Radio in erster Linie wegen der  Musik), die Schallplatte oder die CD.



 

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „In einer Zeit der musikalischen Ubiquität, der enormen Bandbreite digitaler Nutzungsformen, unterstreicht der Report einmal mehr, dass das von unseren Mitgliedern strategisch entwickelte und unterstützte Miteinander von digital und analog die Beschäftigung und Befassung mit Musik weiter beflügelt. Das Zusammenspiel von Streaming, Radio und physischem Produkt belebt den globalen wie den lokalen Markt, begeistert die Fans und stimuliert gleichzeitig die musikalische Vielfalt.“

 

Der „Engaging with Music“-Report ist eine in regelmäßigen Abständen von IFPI durchgeführte Untersuchung. Für die aktuelle Ausgabe wurden weltweit insgesamt 43.000 Menschen zwischen 16 und 64 Jahren in 21 der weltweit führenden Musikmärkte zu ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die letzte Untersuchung erschien  2019, damals unter dem Titel „Music Listening Report“.










Köln - 21. Oktober 2021                                                                     G.Weiden / Foto. W.Scheurer


Nachwuchs bei den Süd Pudus, den kleinsten Hirschen der Welt




Am 16. September kam ein männliches Jungtier bei einer der kleinsten Hirscharten der Erde zur Welt. Er ist nicht nur süß, er heißt auch so. "Dulce" sein Name, das spanische Wort für süß.


Die Elterntiere sind die dreijährige "Auryn" (im Kölner Zoo geboren) und der zehnjährige "Dursley", er kam 2019 aus Wuppertal nach Köln.


In der Anlage lebt auch der große Bruder von "Dulce". Der 13 Monate alte "Dean" wird den Kölner Zoo aber bald verlassen um in einem anderen Zoo zu züchten.



Pudus zählen zu den Hirschartigen. Es gibt zwei ähnliche Arten – den Südlichen und den Nördlichen Pudu. Süd-Pudus, wie sie der Kölner Zoo hält, leben in den Südbuchenwäldern Chiles. Im Gegensatz zum Nord-Pudu, der in den kargen Hochgebirgslagen der kolumbianischen, ecuadorianischen und peruanischen Anden vorkommt, sind Süd-Pudus reine Waldtiere. Sie sind scheu und überwiegend nachtaktiv. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Rinde, Früchten, Blüten und jungen Baum-Trieben. Süd-Pudus leben im Freiland in der Regel einzelgängerisch und kommen nur zur Paarung zusammen. (Quelle: Kölner Zoo)










Köln - 20. Oktober 2021                                                                                    G. Weiden


Traditionelles Kölner Hundeschwimmen brachte Rekordsumme ein


Mehr Besucher als je zuvor beim Kölner Hundeschwimmen – Rekordspende der KölnBäder an das Tierheim


Bei bestem Spätsommerwetter trafen, am 19. September 2021, 917 Hunde nebst Begleitern*innen im Müngersdorfer Freibad zum 7. Kölner Hundeschwimmen ein.  Es ist mittlerweile zur Tradition geworden dass zum Saisonausklang die Veranstaltung des Hundeschwimmens, wie auch die daraus resultierende Spende an das Konrad Adenauer Tierhein In Zollstock, von der KölnBäder GmbH durchgeführt wird. Gerne auch wurde die diesmalige Rekordsumme von der KölnBäder GmbH aufgerundet.


Foto: v.l.n.r. Auszubildende Melina Eichen mit Bulldogge Emma, KölnBäder-Geschäftsführerin Claudia Heckmann, Tierheimleiterin Petra Gerigk, Verwaltungsangestellte Annelie Koep mit Mischlingshund Felix



1.000 € für die Tiere – Scheckübergabe in Zollstock 

Am 20. Oktober erfolgte die symbolische Scheckübergabe an die Tierheimleitung. Erhalten hat das Tierheim die Summe von 1.000 Euro schon vorher.

Tierheimleiterin Petra Gerigk freut sich über die jährliche Unterstützung, die in diesem Jahr besonders üppig ausgefallen ist: „Wir können immer Geld gebrauchen und freuen uns über jede Spende. Von Tierfutter bis hin zu baulichen Veränderungen zum Wohle der rund 250 Tiere, die momentan hier bei uns leben – es gibt immer viel anzuschaffen und zu tun. Wir danken allen für ihre Unterstützung.“


Sie hofft, den begonnenen Umbau Ende des Jahres fertigzustellen. Momentan gingen in Zollstock zwar einige Futtermittelspenden ein, die Spendenbereitschaft habe ansonsten etwas nachgelassen. "Man muss sich immer wieder ins Bewusstsein der Menschen bringen, auch dafür sind sowohl die Scheckübergabe als auch das Hundeschwimmen gut, wo wir als Aussteller immer gerne mit dabei sind." Ansonsten freut sich Petra Gerigk darauf, den Adventsbasar im Tierheim auszurichten, der im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste. Gerne vormerken: Der Basar ist am Samstag, 20.11.2021 in der Zeit von 14:30 bis 18:00 Uhr.


Eine Wiederholung des Hundeschwimmens ist für das nächste Jahr fest eingeplant – ob die KölnBäder GmbH zum 8. Kölner Hundeschwimmen am Ende der Freibadesaison 2022 im Stadionbad 1.000 Hunde begrüßen dürfen…? Wir werden sehen.

(Quelle: KölnBäder GmbH)










Köln - 20. Oktober 2021                                                                                                  G .Weiden



Ausstellung im MAKK

 "Gamechanger"  Portrait-Fotografien von Philipp Treudt

Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt „Gamchanger“

 

Für die Portraitserie standen rund 50 Menschen vor Philipp Treudt´s Kamera. Menschen die, in ihrem beruflichen Sein, das kulturelle Leben Kölns mitprägen. 

In einer zum Fotostudio umfunktionierten Bar entstand eine 52 Arbeiten umfassende Portraitserie in schwarz - weiß. Die Fotos verknüpfen somit auch in ihrem Entstehungsprozess den Stillstand des kulturellen Lebens im coronabedingten Lockdown mit der Aufforderung zum kreativen Umdenken.


Ausgelöst durch die Handlungsunfähigkeit aktiv und analog Menschen zusammen zu bringen, hat sich Treudt im vergangenen Jahr wieder seiner Leidenschaft der Fotografie zugewandt. So ist das Fotomagazin Thank You For The Music, eine Momentaufnahme der Kölner Clubkultur 2020, entstanden, sowie die kuratorische Mitgestaltung des Fotobuchs „Niemals geht man so ganz“. Nun folgt sein neues Projekt.


Der Fotograf Philipp Treudt ist aktiver Mitgestalter des Kölner Kulturlebens als Betreiber zweier Bars, Vorstandsmitglied der Klubkomm e.V. und der IG Gastro e.V., und als Veranstalter der „Le Tour Belgique“.


MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

An der Rechtschule 7

50667 Köln

makk.de

 

Dienstag – Sonntag 10–18 Uhr

Montag geschlossen

1. Donnerstag im Monat (Langer Donnerstag) 10–22 Uhr

Eintritt frei 










Köln - 18. Oktober 2021                                                                         Kölner Zoo/ Fotos: G.Weiden


Flusspferd-Bulle „Nils“ lebt nun im Zoo Odessa


 

Der 2019 im Kölner Zoo geborene Flusspferd-Bulle „Nils“ ist in den Zoo von Odessa, Ukraine, umgezogen. „Nils“ hat die Kölner Gruppe verlassen, da sich junge Flusspferd-Bullen in Zoos mitunter schon im Alter von etwas mehr als zwei Jahren fortpflanzen können. Der Zoo will dem aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehung von „Nils“ zu Mutter „Jenny“, 31, und Halbschwester „Afro“, 23, vorbeugen. Außerdem soll er nicht in Konkurrenz zu Vater „Albert“, 28, treten. Der Transport verlief reibungslos, „Nils“ kam in guter Verfassung in Odessa an. Er wird sich nun sukzessive an seine neue Umgebung gewöhnen.


 „Nils“ kam Mitte Mai 2019 im Hippodom zur Welt. „Jenny“, „Albert“ und „Afro“ werden weiter im Kölner Zoo zu sehen sein. Ihr Zuhause, der Hippodom, wurde 2010 zum 150-jährigen Zoojubiläum gebaut. Besucher können hier Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen, Erdferkel, exotische Vogelarten und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas unter Wasser, aus der Vogelperspektive oder Auge in Auge beobachten. 



Waren Flusspferde früher weit verbreitet, gelten sie heute als gefährdet. Die Gründe sind vielfältig. Hauptursache ist Lebensraumzerstörung. Es gibt kaum noch natürlich erhaltene Flusslandschaften. Durch die Verbauung der Flüsse sind viele der verbliebenen Populationen voneinander isoliert. In Regionen, wo der Siedlungsbau zu nah an die Lebensräume heranreicht, kommt es zu gravierenden Konflikten. Denn die schwergewichtigen Dickhäuter sind schreckhaft und dann aggressiv. Mitunter kommt es zu tödlichen Attacken auf Menschen. Flusspferde werden zudem für ihr Fleisch und das Elfenbein ihrer Zähne übermäßig bejagt. 


Gemeinsam mit Partner „Big Game Parks“, einer Naturschutzorganisation und vom König beauftragten Wildschutzbehörde von Eswatini (Swasiland), bemüht sich der Kölner Zoo um regionale Lösungen bei solchen Konflikten. So werden z.B. Uferbereiche zum Schutz der menschlichen Bevölkerung eingefriedet oder Tiere, die immer wieder Schäden anrichten oder Menschen gefährden, in geschützte Gebiete umgesiedelt. Durch den Bau oder die Reparatur von Dämmen entstehen neue Stauseen und damit zusätzliche Lebensräume.










Köln / Bonn - 18. Oktober 2021                                        Beethovenfest/ B.Dallheimer

Beethovenfest Bonn 2021 - »Missa solemnis« im Hohen Dom zu Köln


Nach der Corona bedingten Verschiebung erklingt Ludwig van Beethovens »Missa solemnis« op. 123 nun als ein Sonderkonzert zum Beethoven-Jubiläum. Dank der Entscheidung des Aufsichtsrates der Beethoven-Jubiläums GmbH konnten die Förderzeiträume verlängert werden, so dass maßgebliche Teile der im Jubiläumsjahr vorgesehenen Veranstaltungen - wie die »Missa solemnis« im Kölner Dom - in diesem Jahr als Ausklang von BTHVN2020 stattfinden können. Besonders die großzügige Unterstützung der Rau Foundation e.V. und deren Sponsoren haben das Projekt auch im Jahr 2021 möglich gemacht. Zusammen mit der Hohen Domkirche Köln, Concerto Köln, Kent Nagano, den Solisten und dem Vokalensemble Kölner Dom ist die Aufführung im Kölner Dom für Freitag, 29. Oktober 2021 angesetzt.


Beethoven selbst betrachtete die himmelstürmende Messvertonung als sein »größtes Werk«. Die Architektur des Kölner Domes bietet den Raum dafür. Als Besonderheit bei diesem Konzert wird die »Missa solemnis« um den »Gesang der Jünglinge« ergänzt, ein bedeutendes spirituelles Frühwerk des Komponisten Karlheinz Stockhausen, uraufgeführt in Köln 1956. Kostenlose Platzkarten können ab Donnerstag 21.10.2021 (10 Uhr) ausschließlich online unter www.beethovenfest.de sowie über die Ticket-Hotline 0228 / 50 20 1313 gebucht werden. Alle diejenigen, die sich auf unserer Warteliste eingetragen haben, erhalten zum oben genannten Termin die Gelegenheit, unentgeltlich Karten zu erwerben. Wir bitten um Verständnis, dass wegen des Corona bedingt begrenzten Platzangebotes im Kölner Dom nicht alle Kartenwünsche berücksichtigt werden können. Karten nach Verfügbarkeit! Der WDR ist national und international die federführende Rundfunkanstalt im Rahmen des ARD-Beethovenjahrs und zeichnet das Konzert auf. Via ARTE und DW Classical Music überträgt er das Konzert zudem als Live-Stream. 









Köln - 15.Oktober 2021                                                                                          G. Weiden

Hinterm Königsforst geht die "Wilde Welt"  noch weiter


Braunbär, Grauwolf und Co. – Der Wildlife Travel Index von PaulCamper gibt Tipps für Wildtierbeobachtungen




Welcher Naturliebhaber aus Köln und Umgebung hat, im Königsforst, noch nicht Hirsch, Reh, Fuchs oder Wildschwein beobachtet? Kürzlich wurde sogar ein Wolf gesichtet. Die meisten Waldspaziergänger oder Wildtier-Liebhaber hatten schon eine Begenung mit den wilden Tieren unserer Heimat. Viele Naturfreunde fragen sich deshalb: Wo kann ich noch die freilebenden Wildtiere beobachten. Paul Camper hat die Antwort!

Es geht noch viel wilder als Fuchs, Hase oder Reh. Und dafür muss man nicht einmal den Ozean überqueren. Im neuen Wildlife Travel Index von PaulCamper (www.paulcamper.de), basierend auf der Anzahl an Wildtieren, Nationalparks und Schutzgebieten, wurde untersucht, welche europäischen Länder den besten Wildlife-Score haben und somit den spannendsten Urlaub in der freien Natur bieten können.



 Die Europäischen Big Five und ihre Verbreitung

Obwohl also Länder wie Frankreich, Spanien und Italien mit ihrer Artenvielfalt punkten, hat man in Osteuropa die größten Chancen auf die „Big Five”:


Der Braunbär hat sich im Laufe der Jahre in abgelegene, für Menschen wenig zugängliche Gebiete zurückgezogen. In Rumänien leben heute etwa 6.000 Bären, in Schweden rund 3.000 und in Finnland gibt es rund 2.000. Anzutreffen sind Braunbären dort am ehesten im Frühling und im Herbst, denn dann sind sie auf der Suche nach Nahrung und viel unterwegs.


Der Grauwolf kehrt auch in unseren Breitengraden langsam zurück. Die meisten Wölfe streifen allerdings durch die Wälder Polens und Rumäniens, je 2.500 Exemplare leben dort. Aber auch in Spanien wurden zuletzt weit über 2.000 Grauwölfe gezählt. Im Winter, wenn die Tiere auf Partnersuche sind und Rudel bilden, kann man sie am besten beobachten.


Dank zahlreicher Wiederansiedlungsprogramme kommt auch der Luchs in Europa wieder öfter vor. Derzeit gibt es etwa 9.000 Eurasische Luchse in Europa, um die 2.300 in den Karpaten und bis zu 2.200 in Finnland. Gut 1.100 Iberische Luchse leben in Spanien. Der Eurasische Luchs ist vor allem zwischen Oktober und Mai in den Wäldern anzutreffen, der Iberische Luchs wird etwas später aktiv, zwischen Dezember und Mai.


Der europäische Bison, der Wisent, ist in freier Wildbahn seit 1919 eigentlich ausgestorben. Verschiedene Projekte haben es allerdings geschafft, dass es heute in ein paar Ländern wieder mehrere Tausend wild lebende Exemplare gibt. Die größte Konzentration frei lebender Wisente findet sich im Bialowieza-Nationalpark in Polen (ca. 2.000). Auch in den Niederlanden und Rumänien wurden sie wieder angesiedelt, mit etwa 60 Wisenten in Noord-Brabant und der Veluwe und 65 Tieren in den Südkarpaten.


Am wenigsten bekannt von den Big Five ist wohl der Vielfraß, auch Bärenmarder genannt, dem selbst Pumas und Braunbären lieber aus dem Weg gehen. Trotz seiner Stärke und seines Temperaments gibt es allerdings nur noch wenige Vielfraße in Europa. Das bedrohte Tier wird am häufigsten in Schweden (650) und Norwegen (380) gesichtet. Der seltene Vielfraß kann von Mitte Mai bis Juli, wenn es fast den ganzen Tag hell ist, am besten beobachtet werden.


 Tiere beobachten und schützen – Zurückhaltung ist wichtig

Oberstes Gebot bei der Beobachtung von Wildtieren ist übrigens ähnlich wie beim Campen: Nicht in die Natur eingreifen. Die Tiere sollten nicht angefasst, gefüttert oder erschreckt werden. Am besten ist es, die scheuen Tiere aus der Ferne zu beobachten und sich einfach nur an ihrem Anblick zu erfreuen.

Mehr Infos zum PaulCamper Wildlife Travel Index im PaulCamper Magazin.


 Über PaulCamper:

PaulCamper ist die größte und am schnellsten wachsende Vermittlungsplattform für individuelle Campingfahrzeuge in Europa.

Besitzer von Wohnmobilen, Wohnwagen und Campingbussen können ihre Fahrzeuge über das Portal vermieten und damit Outdoor-Fans, die kein eigenes Fahrzeug besitzen, diese besondere Art des Reisens und der persönlichen Freiheit ermöglichen.

2013 von Dirk Fehse mit großer Leidenschaft für das Campen gegründet, zählt PaulCamper mit Sitz in Berlin heute über 10.500 Wohnmobile und Camper zu seiner Flotte in derzeit Deutschland, Österreich, den Niederlanden und seit Mai 2021 auch in Großbritannien. Die Mieter kommen aus aller Welt, es wurden bereits weit über 1 Million Übernachtungen über PaulCamper vermittelt.


Weitere Informationen unter: http://www.paulcamper.de


Quelle: Pressebüro PaulCamper c/o public link











Köln - 15. Oktober 2021                                                                          G.Weiden



Willi Ostermann Gesellschaft kooperiert mit LVR-Initiative „Karneval für alle“ 

Elfter im Elften am Heumarkt:  Karten für gehörlose Menschen 

Nach langen 19 Monaten freuen sich die Menschen endlich wieder feiern zu dürfen.


Damit auch Menschen mit Behinderungen am Karneval teilnehmen können, vergibt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) 20 Karten für die Sessions-Eröffnung in Köln an gehörlose Menschen, die in Gebärdensprache kommunizieren. 




 Foto: LVR 2018 - 11.11. Jecke Öhrcher


Dass die gehörlosen Jecken geimpft oder genesen sind ist Voraussetzung. . Die Willi Ostermann Gesellschaft, die den Elfter im Elften auf dem Heumarkt veranstaltet, stellt hierfür 20 Eintrittskarten zur Verfügung, die über den LVR kostenfrei vergeben werden. Zudem finanziert der LVR die Übersetzung des Bühnenprogramms in Gebärdensprache. 


Dieses inklusive Angebot ist durch eine Kooperation des LVR und der Ostermann Gesellschaft möglich. Die  LVR-Initiative „Karneval für alle“, macht sich bereits seit 2013 dafür  stark , dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können.

Die LVR-Initiative finanziert  in Köln zudem u.a. eine Livebeschreibung des Rosenmontagszuges für blinde Menschen, die Gebärdendolmetscherin an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt und bei den Schull- un Veedelszöch sowie die rollstuhlgerechte LVR-Tribüne auf dem Heumarkt.


Kostenfreie Karten für die Sessions-Eröffnung vergibt der LVR an gehörlose Menschen, solange der Vorrat reicht. Kartenbestellungen können per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de oder per SMS an 0152 0931 7716 gerichtet werden.


Weiterführende Informationen:

www.karneval-fuer-alle.lvr.de

www.willi-ostermann.de











Köln - 14.Oktober 2021                                                                                             G. Weiden


Wellkumme en Kölle, JUMI und PEREZ

Kölner Zoo zeigt erstmals seit über einem halben Jahrhundert Faultiere 


Südamerika am Rhein - das heißt im Tropenwald schlendern und die dort lebenden Tiere in Augenhöhe beobachten. Neben einigen verschiedenen Tropenvögel, Kugelgürteltier und Salzkatze, sind absoluter Publikumsliebling "Jumi" und "Perez", die beiden Zweifinger-Faultiere. Sie eroberten im Sturm die Herzen der Besucher des Kölner Zoos. 




Weibchen „Jumi“ stammt aus dem Tierpark Nordhorn. Sie lebt seit November 2020 in Köln und wurde zunächst im Quarantänebereich des Hippodom gehalten. „Jumi“ ist knapp über zwei Jahre alt und ein sehr aktives Faultier. Besucher können sie oft aus naher Distanz beim Klettern in den verschiedenen Bereichen des Hauses beobachten. „Jumi“ hat in dieser Zeit ihr Gewicht von knapp 4 auf 7,5 kg verdoppelt. Etwas zurückhaltender ist ihr junger männlicher Partner „Perez“, der aus dem Dierenpark Amersfoort in den Niederlanden stammt. Er ist erst seit Anfang Mai 2021 im Kölner Zoo und muss sich – faultiertypisch und normal – erst langsam vom biologischen Rhythmus des dortigen Nachttierhaus auf den Tagbetrieb im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert“-Haus umstellen. „Perez“ ist 20 Monate alt. Er verschläft den Tag meist in einer ruhigen und erhöhten Ecke des Hauses und wird dafür bei Nacht aktiv. Der Zoo hat bisher nur wenige Interaktionen zwischen „Jumi“ und „Perez“ beobachtet, was auch an den unterschiedlichen Biorhythmen liegt. Das sexuelle Interesse aneinander wird sich erst mit der Geschlechtsreife mit drei Jahren bei Weibchen und etwa 4,5 Jahren bei Männchen einstellen. 



 Perez - erkennt man am helleren Fell und breiterem Kopf


Langsame Akrobaten: Kletterkünstler „op jöck“

Beide Faultiere fressen eine Mischung aus frischem Laub, Salat und anderem Gemüse – meist roh, teils aber auch gekocht. Sie teilen sich ihr neues Zuhause im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert“-Haus mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Den meisten Kontakt haben „Jumi“ und „Perez“ mit den dort gehaltenen Affenarten, die sie manchmal aus Neugierde berühren. Auf ihren Wanderschaften durch die Halle mit ihren komplexen Wegen aus Kunstlianen, Totholzbäumen und -ästen sowie Lebendbäumen biegen und brechen sie durch ihr Gewicht die Pflanzen zur Seite. Aufgrund der hohen Beweglichkeit kommen „Jumi“ und „Perez“ mit ihren langsamen, aber oft akrobatischen Kletterbewegungen in jeden Winkel des Hauses: so z.B. in die Affenbereiche, die Außengalerien hin zum Besucherweg und regelmäßig auch zum Boden unterhalb des Besucherstegs, wo sie ihren Kot absetzen.


Einfach mal anders: Laufend kopfüber und Scheitel am Bauch



 Jumi - die eindeutig Aktivere


Faultiere zeichnen sich durch ihre kopfunter im Baum hängende Lebensweise und ihre gemächliche Fortbewegung aus. Dies liegt unter anderem an der energiearmen Blattnahrung, der Hauptnahrung der Faultiere. Sie sind durch lange Gliedmaßen, die in gebogenen Krallen enden, an das Hängen im Baum angepasst. Zweifinger-Faultiere, zu der die in Köln gehaltenen Eigentlichen Zweifingerfaultiere (auch Unau genannt) sowie das Hoffmann-Zweifinger-Faultier zählen, haben an den Vordergliedmaßen zwei, an den Hinterfüßen drei Zehen. Ihr Fell ist am Bauch gescheitelt, damit das Wasser besser abfließen kann. Vor allem in der Regenzeit kann das Fell mit grünen Algen durchsetzt sein, wodurch das Tier besser im Geäst getarnt ist. Zweifingerfaultiere haben zwar ein großes Verbreitungsgebiet in Mittamerika bis zum nördlichen und zentralen Südamerika, doch verlieren sie durch Brandrodung zunehmend ihren Lebensraum.









Köln - 13. Oktober 2021                         G. Weiden / Fotos: Amaara Arts


A NEW DAY - HOLIDAY ON ICE mit neuer Show der Superlative on Tour

Peter O´Keeffe CEO und Produzent

Seit 78 Jahren steht HOLIDAY ON ICE für  Weltklasse-Live-Entertainment und Eiskunstlauf auf höchstem Niveau. 1943 noch eine kleine Hotelproduktion in den USA, entwickelte sich der Publikumsmagnet zu einem global agierenden Eis-Entertainment-Produzenten. Heute ist HOLIDAY ON ICE, mit 330 Millionen Besuchern, die meistbesuchte Eis-Show der Welt. Peter O´Keeffe ist seit 2017 verantwortlicher CEO (Chief Executive Officer). Mit seiner neuen  Produktion "A NEW DAY" geht HOLIDAY ON ICE,  in 23 Städten mit insgesamt 140 Shows, in der Wintersaison 2021/22 auf Deutschlandtournee.


A NEW DAY - die Welt mit anderen Augen sehen

Eine ganz besondere Geschichte erwartet die Zuscher:innen bei der neuen Show. Sie erleben die Wunder des Lebens  unseres Planeten aus dem Blickwinkel der sensiblen "AURORA", die aus einer fernen Welt  unsere Erde besucht. Die Geschichte ist eine Liebeserklärung an das Leben, mit allen menschlichen Emotionen und der Einzigartigkeit und Schönheit aller Dinge.

Kreativdirektor Francisco Negrin: "A NEW DAY öffnet die  Augen für unser einmaliges Geschenk, als Mensch auf dieser bunten  Erde leben zu dürfen. Ich denke , jetzt ist genau die richtige Zeit, uns daran zu erinnern. Es ist wie der Beginn von etwas wunderbarem Neuen".

Eigens für die Show komponierte oder neu interpretierte Musik vervollständigt das Erlebnis für alle Sinne. Von Zeitlosen Klassikern bis zu aktuellen Hits ist alles dabei.




Hauptdarsteller


Soyoun Park - in der Rolle der AURORA

Ein wahres Multitalent. Sie arbeitet als Eisläuferin, Künstlerin und Influencerin, so ganz nebenher studiert  sie on-line an der koreanischen Dankook University. Mit 11 Jahren trat sie in das koreanische Eiskunstlauf-Nationalteam ein. Ihre bisher größte Herausforderung: Als 17 Jährige ihreTeilnahme an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi und der Vertetung ihres Landes.

Die Hauptrolle in HOLIDAY ON ICE "A NEW DAY" ist ihr Debüt bei der erfolgreichsten Eisshow der Welt.


Igor Reznichenko - in der Rolle des "ADAM"

Er begann mit 4 Jahren mit  dem Eislaufen. Bis zum 19. Lebensjahr vertrat er die Ukraine auf internationelen Bühnen. Nach einem Wechsel der Staatsangehörigkeit und trat für Polen an. Sein Show-Talent stellte er schon bei HOT ICE 2019 und HOLIDAY ON ICE "SUPERNOVA" unter Beweis.




Alexandra Goncharuk & Artem Kazakov

Alexandra und Artem sind beide in Moskau geboren.Kennen- und Lieebegelernt haben sich Beiden bei "Cirkus on Ice" in Moskau.

Alexandra stand mit 5 Jahren auf Schlittschuhen und begann mit dem Training. Als Einzel-, Paar- und Synchroneisläuferin erreichte sie schnell ein sehr hohes Niveau. "A NEW DAY" ist die Premiere von Alexandra Gonscharuk bei HOLIDAY ON ICE, die Freude darüber Teil der Produktion zu sein ist riesengroß.

Artem Kazakov begann seine Eislaufkarriere bei - 30° auf einer Außeneisbahn in der Nachbarschaft. Mit 14 Jahren feierte er sein Debüt in einer Eis-Show. Er studierte Ingeneurwissenschaften und bekam während des Studiums eine Rolle bei "Cirkus on Ice" angeboten. Hier lernten Artem seine Frau und Eislaufpartnerin Alexandra kennen. 2016 bekam das Paar die gelegenheit bei bei "Disney on Ice" aufzutreten.


Gaststars:

Cheynne und Valentina Pahde

Die Zwillinge Cheyenne und Valentina freuen sich, nach vier Jahren wieder bei der Eis-Show HOLIDAY ON ICE dabei zu sein.

Vor rund 4 Jahren gaben sie dort ihr Debüt und setzen nun das fort was 2017 begann. In neun Städten präsentieren sich die Multitalente in jeweils zwei Perfomences mit neuer Herausforderung. Gemeinsam mit Joti Polizoakis werden sie das Publikum erstmalig als im Paarlauf begeistern.

Der Vorverkauf für die Shows "A NEW DAY" hat bereits begonnen. HOLIDAY ON ICE Fans können sich die besten Plätze sichern:

Tickets und Infos zur Show unter: www.holidayonice.de

Ticket Hotline: 01805 - 4414 (€ 0.14 Min. aus dem Festnetz / Mobil ma. € 0,42 Min.)

Tickets sind ab € 29,90 erhältlich - für Kinder ab € 22,90

Tourdaten 2021/22 für die neue Show ANEW DAY von HOLIDAY ON ICE

Grefrath               17.11. 2021 - 21. 11.2021   

Dresden               24.11.2021 - 28.11.2021

Rostock                  02.12.2021 - 05.12.2021

Nürnberg               09.12.2021 -  12.12.2021

Kiel                       16.12.2021 - 19.12.2021

Leipzig                   23.12.2021 - 27.12.2021

Münster                 29.12.2021 - 01.01.2022

München                03.01.2022 - 06.01.2022

Frankfurt                08.01.2022 - 15.01.2022

Saarbrücken           19.01.2022 - 20.01.2022

Köln                       22.01.2022 - 23.01.2022

Stuttgart                 26.01.2022 - 30.01.2022

Mannheim               03.02.2022 - 06.02.2022

Hamburg                10.02.2022 - 13.02.2022

Zwickau                  16.02.2022 - 21.02.2022

Bremen                   23.02.2022 - 27.02.2022

Berlin                      02.03.2022 - 13.03.2022

Dortmund                17.03.2022 - 20.03.2022

Freiburg                   24.03.2022 - 27.03.2022

Göttingen                 31.03.2022 - 03.04.2022

Magdburg                 06.04.2022 - 10.04.2022

Erfurt                       14.04.2022 - 18.04.2022

Hannover                  22.04.2022 - 24.04.2022


* Herzlichen Dank an Anna M. Drack - www.amaarasworld.com  - für die Fotos und Informatiosmaterial . 










Köln - 12. Oktober 2021                                                                                  Kölner Haie

Johannes Scholl wird Leiter Medien & Kommunikation

 


Johannes Scholl ist ab sofort offiziell Leiter der Medien & Kommunikationsabteilung bei den Kölner Haien. Der 27-Jährige übte die Position bereits seit Januar 2021 kommissarisch aus. 

 

Scholl arbeitet seit 2018 für die Kölner Haie und war maßgeblich für die digitale Weiterentwicklung des Klubs verantwortlich. Der gebürtige Bergisch Gladbacher studierte an der Macromedia Hochschule in Köln Journalistik sowie Digital Journalism an der National University in San Diego (Kalifornien) und legte seinen Schwerpunkt auf digitale Medien. Scholl war zuvor freier Redakteur für das Fachmagazin Eishockey NEWS, Data Analyse Supplier für EA Sports und arbeitete in der Sport-Redaktion von WDR 2.









Köln - 11. Oktober 2021                                                                                         G. Weiden


Kreis Rheinischer Karnevalisten:

Benefiz an Stelle eines Vorstellabends

Kann man in diesen Zeiten von Unwetterkatastrophe und Pandemie einfach zur karnevalistischen Tagesordnung übergehen?

       

Die Mitglieder des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ denken nein, und haben sich daher entschlossen in diesem Jahr auf den Vorstellabend zu verzichten und stattdessen einen „Rheinischen Abend“ zugunsten der Flutopfer in Hönningen / Ahr zu veranstalten. Von dieser Idee begeistert waren auch die Künstler des KrK und so wurde es ein Abend mit einem sehr engen Programmablauf.


 Moderator Axel Hofel


Albert Terfloth begrüßte die rund 200 Gäste, die sich in der Josef-Barten Halle in Dünnwald, eingefunden hatte "Koot und Spack" (kurz und knackig).  Mit einen kräftigen "Hünge Alaaf" ging ein besonderer Gruß an die Abordnung aus Hönningen, die im Saal mit anwesend waren.



Tanzgruppe Echte Fründe


Bei einem bunten Programm wurde es auch ein bunt-gemischter Rheinische Abend.  Tanzgruppen  wie die "Kölsche Greesberger" und "Echte Fründe", gehören zu den besten Tanzgruppen Kölns, zeigten ihr Können und hatten ein begeistertes Publikum. "De Schlofmötze" präsentierten ihren Mottosong und verbreiteten Partystimmung. Redner Andreas Wolff alias "Ne Schötzejung" unterhielt die Gäste mit seinen Erlebnissen in Wald und Flur. Die Newcomer "KWIEN - die Stäänefleejer vum Rhing" versuchten das Publikum mit Kölsch-Rock zu begeistern. Die Solokünstler "Ne jode Jung", Thomas Junggeburth und  "Jeck noh Note" zeigten sehr viel Empathie den Gästen gegenüber. Diese wollten nach der langen Abstinenz wieder mitsingen und schunkeln. Das griffen alle drei Künstler auf und spielten neben ihren eigenen Songs, alte kölsche Lieder zum mitsingen und schunkeln. 



ne Kölsche Köbes (A. Hofel)


Die "Knollis" ließen Irish Folk in Kölsch in den Saal fließen. Hier hatte es ganz besonders das Violin-Solo von Tommy Pool den jecken Gästen angetan.  Axel Hofel alias "Ne Kölsche Köbes" sorgte für Lachtränen. Bei: "Ich hab das Akkupunktieren an meiner Frau ausprobiert. Was hat die geschrieen. 

Ich weiß doch auch nicht wie weit ich die Nägel mit dem Hammer reinkloppen soll" brüllte der ganze Saal. Die "Domstadtbande" hat sich im letzten Jahr verjüngt, doch die Musik ist die Gleiche geblieben. Da gab es fürs Publikum wieder etwas zum mitsingen und schunkeln.


Die Highlights des Abends waren definitiv die Redner "" Der Een on der Anne" (aus Hönningen / Ahr) und die Band "Palaver". 



 Der Een on der Anne


Bei dem Zwiegespräch von dem Een on dem Anne wackelte die Josef-Barten Halle, so brüllte das Publikum vor Lachen, ohne Zugabe durften sie nicht von der Bühne und es gab Standing Ovations als Dankeschön.



 Palaver


Feiner Kölsch-Rock, mal lauter - mal balladesk, gab es mit Palaver. Zum Abschluß gab es von Palaver noch ein Krätzjen obendrauf "Pitter hat sich köstlich amüsiert" (den Älteren im Publikum dürfte dies Melodie bekannt  sein)

, genauso wie die Gäste dieses gemütlichen Rheinischen Abends.



Die Eintrittsgelder plus Spenden der Gäste gehen in vollem Umfang nach Hönningen an der Ahr. Dank der großen Spendenfreudigkeit können rund 2.500 Euro übergeben werden.









Köln - 09. Oktober 2021                                               KKG   Fidele Zunftbrüder / W. Beilfuß


Jahreshauptversammlung der Fidel Zunftbrüder


Am 6. Oktober 2021 trafen sich die Mitglieder der Zunftbrüder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Pius (Zollstock). 


Die Begeisterung darüber, endlich wieder an einer Präsenzveranstaltung (2G) teilnehmen zu können, war im gesamten Pfarrsaal zu spüren. Es herrschte extremer Redebedarf. So eröffnete Theo Schäfges etwas verspätet die Jahreshauptversammlung um 19:19 Uhr. 


Das Thema Corona Geschäftsjahr 2020/2021 wurde mit dem Ergebnis “stabiler ausgeglichener Haushalt” abgehandelt. Die Fidele Zunftbrüder blicken mit einem finanziellen Polster in die neue Session 2021/22. 




Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen einige Neuwahlen im Vorstand an. Die Mitglieder bedanken sich bei der Schatzmeisterin Johanna Stolz mit einem minutenlangen Applaus für ihre Tätigkeit. 


Zur Neuwahl standen die Ämter: Präsident*, Vizepräsident*, Geschäftsführer*, Schatzmeister* und Literat*. Es wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Theo Schäfges (Präsident), Ingo Pohlkötter (Vizepräsident) und Peter Esser (Geschäftsführer) erhielten eine klare eindeutige Bestätigung für eine weitere Amtszeit. Die Wahl des Schatzmeisters konnte mangels Kandidaten momentan nicht erfolgen wird aber kurzum kommissarisch benannt. Thomas Faßbender setzte sich klar in einer alternativen Abstimmung gegen Alexandra Krings durch. 


Bei der Vorstellung der neuen Mitglieder gehört auch wohl jetzt das jüngste Mitglied (4 Monate alt) zu den Fidel Zunftbrüder. Es folgten weitere Ernennungen zu Senatoren und Ratsmitgliedern. 


Der Gesellschaftstanz-Gruppe Zunft Müüs, die mit vielen aktiven Tänzerinnen und Tänzer vertreten war, wurde eine große Anerkennung für das Trainieren unter Corona Bedingungen ausgesprochen. 


Bei der Bekanntgabe der Sessionstermine gab es ein neues Highlight zu verkünden: ”Karnevals-Party ob dem Zunftböötche” auf der neuen MS RheinGalaxy am 25.2.2022. Zu erwarten sind 2 DJs Flächen zum Tanzen und Feiern sowie Programmpunkte auf der Multimedia Bühne. 


Theo Schäfges schloss mit persönlichen Worten die Jahreshauptversammlung um 20.59 Uhr









Köln - 08.Oktober 2021                                        Festkomitee Kölner Karneval/ Fotos: W. Scheurer  


Kölns jecke Pänz bekommen neue Regenten

 Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 stellt sich vor   

  

 

Festkomitee-Vizepräsidentin Christine Flock hat heute im Kölner Zoo das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2022 präsentiert. Kinderprinz Felix I. (Felix Diederichs), Kinderbauer Robin (Robin Valentin Fischenich) und Kinderjungfrau Helena (Helena Baum) werden in der kommenden Session für ordentlich Stimmung unter den Jecken sorgen. Nachdem in der letzten Session viele Veranstaltungen coronabedingt ausfallen mussten, freut sich das frischgebackene, designierte Kindertrifolium, 2022 mit allen Pänz gemeinsam Karneval zu feiern. Nach der Proklamation der Drei am 16. Januar im Kölner Tanzbrunnen, stehen für Prinz, Bauer und Jungfrau bis Aschermittwoch viele Auftritte in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und natürlich auf den großen und kleinen Fastelovendsbühnen Kölns an.


Professor Pagel überreicht Geschenke an das kleine Trifolium


Ein Heimspiel quasi. Denn alle Drei sind auf den Fastelovendsbühnen groß geworden und haben ihr karnevalistisches Zuhause schon früh in einer Kölner Gesellschaft gefunden. Bei kölschen Tön schlägt ihr Herz höher. Karneval, das ist für sie die schönste Zeit im Jahr, einfach „e joot Jeföhl“ oder aber auch mit einem langen Kindergeburtstag vergleichbar, findet das kleine Trifolium. 2022 sind Prinz, Bauer und Jungfrau auch wieder mit der „Pänz Große Pause Tour“ unterwegs. Dort besucht das Kinderdreigestirn zusammen mit Kölner Karnevalsbands vorher ausgeloste Grundschulen und verbringt mit den Pänz eine karnevalistische Schulstunde. Die Drei freuen sich auf eine tolle und vor allem jecke Zeit und viele unvergessliche Erlebnisse als Kinderregenten. Ganz getreu dem neuen Sessionsmotto „Alles hät sing Zick“.




Designierter Kölner Kinderprinz Felix I.

Der designierte Kinderprinz 2022 konnte bisher schon bei den Tanzmäusen der Bürgergarde „blau-gold“ reichlich Karnevalsluft schnuppern und will jetzt alle Pänz mit dem berühmtberüchtigten Fastelovendsjeföhl anstecken. Tanzen ist seine große Leidenschaft. Ballett zählt zu seinen größten Hobbies, zuhause übt er fleißig den Spagat und hält sich außerdem mit kölscher Musik tänzerisch fit. Wenn er sich dann ausgepowert hat, schnappt sich Felix gerne mal ein Buch oder schaut Harry Potter im Fernsehen beim Zaubern zu.


Designierter Kölner Kinderbauer Robin

Auch der designierte Kinderbauer 2022 ist Karnevalsjeck durch und durch. Als Mitglied der Blauen Funken war er mit der Kindertanzgruppe bereits auf einigen Karnevalsbühnen unterwegs. Zuhause ist Fastelovend auch ein großes Thema: Da wird dann gerne mal die Musik von Querbeat ganz laut aufgedreht. In seiner Freizeit kann man Robin auch öfter mal auf dem Fußballplatz antreffen, wenn er nicht gerade draußen mit anderen Kindern zum Spielen verabredet ist.


Designierte Kölner Kinderjungfrau Helena

Auch für die designierte Kinderjungfrau 2022 ist Fastelovend längst kein Fremdwort mehr. Ob als Mitglied der Großen KG Frohsinn e.V. oder Pagin des Kinderdreigestirns 2020: Helena fühlt sich auf der Bühne zuhause und hat definitiv Fastelovend im Blut. In ihrer Freizeit ist Helena gerne sportlich aktiv. Hockey, Reiten und Schwimmen machen ihr besonders viel Spaß. An einem Filme-Abend fiebert sie am liebsten bei den Kriminalfällen der Kinderdetektive von TKKG mit.    










Köln - 08. Oktober 2021                                                                                   G.Weiden


KölnBäder GmbH präsentierte ihr neues Maskottchen

Pico, der „Pinguin of Cologne“  stahl den Pinguinen im Zoo die Schau



Übergabe der Preise an N. Moers


Der hellblaue Pinguin, neu kreiert aber bisher noch namenlos, wurde gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Wo hätte dies besser sein können als im Kölner Zoo am Pinguingehege. Im Rahmen eines Wettbewerbs "Wie soll unser Maskottchen heißen?" gab es, unter den 50 Einsendungen, besonders zwei Namensvorschläge die, die Jury überzeugten. Die Vorschläge waren sich sehr ähnlich und es kamen somit zwei Gewinnerinnen in Frage. Aus beiden Vorschlägen (Picco und SwiPiCo (Swimming Pinguin of Cologne) zusammen wurde das Maskottchen "Pico" der Pinguin of Cologne getauft. 




Gewinnerin Natalie Moers hat SwiPiCo eingereicht und  stellvertretend für beide Siegerinnen bei der offiziellen Übergabe den Gewinn entgegengenommen von jeweils:


Einer Jahrespatenschaft Pinguin Kölner Zoo und einer Jahreskarte für den Kölner Zoo.


Die KölnBäder wünschen den Gewinnerinnen viel Spaß damit.




..... und Pico, der natürlich auch anwesend war, hatte sofort viele kleine und auch große Fans. Alle Kinder (und auch Erwachsene) freuten sich über ein Fotoshooting mit Pico und anfassen durfte man ihn auch, den lebensgroßen, hellblauen Pinguin. Da rutschen die echten Humboldt-Pinguine für kurze Zeit auf Platz 2 bei den Zoo-Besuchern.


Pico ist inzwischen als Marke der KölnBäder eingetragen und wird im nächsten Jahr öfters durch die Bäder spazieren und die Aufklärungsarbeit zu den Themen Elternaufsicht, Wassergewöhnung und Sonnenschutz unterstützen.










Köln - 07. Oktober 2021                                                           (c) Festkomitee Kölner Karneval


Session 2021/2022 – Trifolium geht in die 2te Runde

Altstädter stellen erneut das Dreigestirn



Und sie machen es noch einmal: Prinz Sven I., Sven Oleff, Bauer Gereon, Gereon Glasemacher, und Jungfrau Gerdemie, Dr. Björn Braun. Das designierte Dreigestirn aus dem Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 eV. geht in die Geschichte des Kölner Karnevals ein. Die drei Freunde aus dem Herzen Kölns werden 2022 zum zweiten Mal regieren. Grund für diese geschichtsträchtige Entscheidung war der coronabedingte Ausfall vieler karnevalistischer Veranstaltungen.


 „Im Festkomitee haben wir uns damals lange beraten. Schnell wurde klar: Eine Session ohne Dreigestirn, das geht nicht – auch nicht zu Corona-Zeiten“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident das Festkomitees Kölner Karneval. „Da in dieser Session aber nicht viel möglich sein würde, haben wir dem Dreigestirn angeboten, zwei Amtszeiten in Folge zu regieren. Und ich muss sagen, die Drei haben uns nicht enttäuscht. Mit ihrem großen Engagement, trotz aller Widrigkeiten ein bisschen Fastelovendsjeföhl zu verbreiten, haben sie gezeigt, was den Karneval wirklich ausmacht: und zwar sein unglaublich sozialer Charakter. Ich bin gespannt, was die Drei nun in ihrer zweiten, ganz normalen Amtszeit noch für uns bereithalten.“ 


Sven Oleff, der designierte Prinz Sven I., verfügt schon über reichlich Bühnenerfahrung im Kölner Karneval. Seit 20 Jahren ist er aktiv im Tanzsport, dem einen oder anderen Jecken dürfte er noch als das Hännes’chen der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen bekannt sein. Der 45-Jährige tanzte auch schon bei den Kölner Rheinveilchen und De Höppemötzjer, seit sechs Jahren ist er zudem Mitglied der Altstädter. Als Meister im Sanitär- und Heizungshandwerk führt er heute seinen eigenen Betrieb. Die Freizeit ist geprägt durch Frau Isabel und Töchterchen Carlotta und durch sportliche Aktivitäten wie Golfen und Radfahren. 


Der designierte Bauer, Gereon Glasemacher, ist schon seit Kindertagen im Fastelovend aktiv. Seine ersten jecken Schritte unternahm er in der Kindergruppe der Blauen Funken, bevor er zu den Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde wechselte. Seit 2013 sind die Altstädter sein neues Zuhause. Mit seiner Frau Ann Katrin teilt er die Leidenschaft für den Karneval, auch sie ist seit vielen Jahren in einer Tanzgruppe aktiv. Der 32-jährige Wirtschaftspsychologe ist aktuell für einen großen Softwarekonzern tätig und hält sich mit Kraftsport fit. 


Komplettiert wird das Trio durch die designierte Jungfrau Gerdemie, Dr. Björn Braun. Schon seit 2003 ist er bei den Altstädtern aktiv, seit 2016 als Schriftführer im Vorstand. Auch bei den Chevaliers von Cöln war Dr. Björn Braun lange aktiv. Als Jurist mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht praktiziert er bei einer Kölner Kanzlei. Der Familienvater hat mit seiner Frau Maike, die ebenfalls Anwältin ist, zwei Söhne: Konstantin und Jonathan. Der außergewöhnliche Name Gerdemie leitet sich von Gerdemie Basseng ab, dem bekanntesten Mariechen der Altstädter, das als erste im Kölner Karneval die Hebefiguren etablierte. Das zukünftige Dreigestirn versteht die Namenswahl als Hommage nicht nur an Gerdemie Basseng, sondern an alle Mariechen und Tänzerinnen im Karneval. 


In ihrer ersten Amtszeit 2021 sind die meisten Termine für das Trifolium Corona bedingt ausgefallen. Trotzdem sind die Drei dankbar für alles Erlebte. „Wir freuen uns, dass in der letzten Session trotzdem viele schöne und vor allem emotionale Momente in kleinem Rahmen möglich waren“, so der designierte Prinz Sven I. „So konnten wir den Jecken in dieser herausfordernden Zeit trotzdem ein bisschen Trost spenden. Jetzt freuen wir uns aber, eine Session zu erleben, wie wir sie alle kennen und endlich gemeinsam mit den Menschen Karneval zu feiern.“ 


Am 7. Januar werden die Drei im Kölner Gürzenich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker inthronisiert. Dann folgen über 400 Auftritte auf Sitzungen, in Krankenhäusern, Altenheimen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Dort wird das Dreigestirn den Jecken wieder ganz nah sein können: Gemeinsam feiern, schunkeln, tanzen, singen und all das nachholen, was in der letzten Session Corona bedingt nicht möglich war. 








 
Köln4Oktober 2021 
 
Spektakulärer Kraneinsatz am Kölner Dom  
Im Juli haben sich die Familienunternehmen Hagedorn und Wasel 
zusammengeschlossen. Gemeinsam meistern sie jetzt ihr erstes Großprojekt 
und heben am Kölner Dom die letzten Elemente des Hängegerüstes vom 
Nordturm. Millimeterarbeit und Fingerspitzengefühl sind gefragt.  
 
Die Sicht auf die Westfassade des Domes, mit den zwei rund 157 Meter 
hohen Türmen, ist bald wieder frei. Der Bergheimer Kranspezialist Wasel 
heben am Kölner Dom die letzten Elemente des Hängegerüstes vom 
NordturmSeit dem Jahr 2011 hängt das zu demontierende Baugerüst an 
der Domfassade. Kriegs- und Sturmschäden wurden restauriert sowie 
Messing- und Eisenteile durch nicht rostende Edelstahlelemente ersetzt
um künftig Brüche und Sprengungen im Stein zu vermeiden. Das Gerüst 
bestand aus drei Teilen und wog in Summe rund 30 Tonnen. 
„Tonnenschwere Lasten millimetergenau zu bewegen, ist unsere 
Kernkompetenz und Alltagsgeschäft. Doch einem Weltkulturerbe so nahe 
zu kommen, passiert nicht jeden Tag und macht den Einsatz zu einem 
besonderen“, sagt Matthias Wasel. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas 
führt er den Bergheimer Betrieb, der seit Juli dieses Jahres Teil der 
Hagedorn Unternehmensgruppe ist.  
Zwölf Stunden Aufbauarbeit  
Es ist das erste Großprojekt seit dem Zusammenschluss mit der Gütersloher 
Gruppe. Schon in der Vergangenheit haben Wasel und Hagedorn eng 
zusammengearbeitet, beispielsweise beim Rückbau von Windkraftanlagen 
sowie des Kraftwerks Lünen.  Zusammen sind die beiden 
Familienunternehmen Deutschlands leistungsstärkster Rundum-
Dienstleister für den Strukturwandel. Das Portfolie reicht von Abbruch, 
Entsorgung und Recycling bis zu Tiefbau, Industriemontage und 
Flächenrevitalisierung. Schwerlastlogistik und Kranserviceergänzen das 
Leistungsspektrum. „Der Zusammenschluss und unsere starke Prozesskette 
erzeugen große Synergien für Kunden aus Industrie, Energie und 
Infrastruktur. Gemeinsam können wir den Strukturwandel gestalten, indem 
wir zum Beispiel aus Industriebrachen neue Gewerbeflächen entstehen 
lassen, beim Ausbau von Windkraft unterstützen und vorhandene 
Ressourcen für den Wiederaufbau nutzen“, sagt Thomas Hagedorn, Inhaber 
der Hagedorn Unternehmensgruppe. 
 
Bei der Umsetzung jedes Projekts stehen Qualität und Sicherheit an 
vorderster Stelle. So auch dieses Mal in Köln. Die Arbeiten an Deutschlands 
Weltkulturerbe erfordern höchste Präzision und vor allem: besondere 
Teamarbeit.  
Schon am Vortag beginnen die Aufbauarbeiten des Liebherr Großkrans. 
Zwölf Stunden braucht das Wasel-Team, um den Kran auf- und die 
Wippspitze anzubauen. Weil die Domplatte den 700-Tonner nicht tragen 
kann, wird die Maschine vor der Domplatte aufgebaut. Besonders 
herausfordernd ist dabei die Enge des Platzes. Taxistände, Durchfahrts- und 
Fluchtwege müssen freigehalten werden, was die Raumkapazitäten 
zusätzlich minimiertDie 65 Meter Entfernung vom Kranstellpatz zum 
Nordturm wird per Ausleger überbrückt.  
Zwischen Dom und Gerüst liegen fünf Zentimeter 
Gegen 7 Uhr beginnt das Team am 5. Oktober mit seiner Arbeit und hebt 
die Gerüstteile vom Dom. Nachdem die Seile und Bolzen, die zum 
Aufhängen des Gerüsts nötig sind, entfernt werden, schwebt die 
Stahlkonstruktion frei in der Luft. Rund fünf Zentimeter beträgt dann der 
Abstand zwischen Baugerüst und Dom. Die Anweisungen für den 
Kranführer kommen von Matthias Wasel und Wolfgang Schmitz, Leiter der 
Gerüstbaukollone der Dombauhütte, und werden per Funk durchgegeben
Das Gerüst hat eine Höhe von 30 Metern, hängt in 104 Metern am Kölner 
Dom und ist mit Kettenzügen am Maßwerkhelm des Turmes verankert. Aus 
der Entfernung von 65 Metern muss der Kran millimetergenau fahren, um 
nichts zu beschädigenDie Stahlkonstruktion legt der Kranführer am Ende 
auf der Domplatte ab. Diese wird nun mit Hilfe eines weiteren Krans auf die 
Seite gekippt, auf spezielle Rollwagen gelegt und in den kommenden 
Wochen zerlegt. Alle im Gerüst verbauten Elemente werden anschließend 
genaustens geprüft und gegebenenfalls für neue Gerüste wiederverwendet.  
Die Wasel-Fahrzeuge werden bei Projekten auf der ganzen Welt eingesetzt, 
doch der Einsatz des Bergheimer Unternehmens am Kölner Dom ist wegen 
seiner historischen Bedeutung für die Region und das Land nach wie vor ein 
besonderer. 2007 und 2013 hatte das Team um Matthias und Thomas 
Wasel bereits Gerüste vom Dom abgebaut. Dieses Jahr sind sie ausgerüstet 
mit einem Neuzugang der Wasel-Flotte: Dem LTM 1650-8.1. Der Liebherr-
Mobilkran mit der wippbaren Gitterspitze von 91 Metern hat eine Traglast 
von 700 Tonnen










Köln - 04. Oktober 2021


Abbau des Hängegerüsts am Nordturm des Kölner Domes

Am morgigen Dienstag, den 5. Oktober 2021, wird – so das Wetter mitspielt – das etwa 30 Meter hohe Hängegerüst, das in 105 Metern Höhe an der Nordwestecke des Nordturms des Kölner Domes hängt, mit einem Hydraulikkran der Firma Wasel GmbH Schwerlastlogistik Turmdrehkrane / Hagedorn Unternehmensgruppe abgenommen. Da die Domplatte aufgrund der Tiefgarage mit schweren Baufahrzeugen nicht zu befahren ist, wird der Kran im Lauf des heutigen Tags am Kardinal-Höffner-Platz vor KölnTourismus aufgebaut. Aufgrund der Kranarbeiten sind von heute, Montag den 5. Oktober, bis Donnerstag neben den bereits seit August gesperrten Bereichen unter dem Turmgerüst die Durchfahrt Burgmauer und Teile des Kardinal-Höffner-Platzes gesperrt. Morgen kommt es zudem zur Sperrung weiter Teile des Bereichs auf der Westseite des Domes und zeitweise auch der Trankgasse. Hiervon ist kurzzeitig auch die Ausfahrt der Tiefgarage am Dom betroffen. Am Mittwoch, den 6. Oktober, wird mithilfe des Krans und eines Fahrkorbs die Westfassade des Domes befahren, um nicht zugängliche Bereiche des Bauwerks im Rahmen des regelmäßigen Monitorings auf Schäden zu untersuchen und ggf. kleinere Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen. Hierfür wird ebenfalls der gesamte Bereich vor der Westfassade abgesperrt. Dem Kraneinsatz sind in den vergangenen Wochen umfassende logistische Planungen vorrausgegangen. Der Rückbau des Hängegerüsts erfolgte in den Sommermonaten durch die Gerüstbauer der Dombauhütte. Dabei wurden bereits mehr als 20 Tonnen Material aus dem Gerüst ausgebaut. Inzwischen ist das aus leichten Aluminium-Elementen zusammengesetzte Gerüst bis auf die beiden großen seitlichen Gerüstpfeiler und die obere Plattform vollständig entkernt. Diese haben zusammen noch immer ein Gewicht von etwa zehn Tonnen. Da deren Abbau vor Ort einen unverhältnismäßig hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten würde, werden diese Teile des Gerüsts in drei Stücken vom Turm abgenommen. In ähnlicher Form ist dies bereits 2006 und 2013 bei den früheren Hängegerüsten vorgenommen worden. Nach der Abnahme wird das Gerüst auf den Roncalliplatz transportiert und dort im Laufe der kommenden Wochen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dombauhütte in seine Einzelteile zerlegt. Bei dem eingesetzten Kran handelt es sich um einen Liebherr LTM 1650-8.1, einen 700 Tonnen schweren Hydraulikkran der Firma Wasel. Er ist mit einem 45 Meter langen Hydraulikausleger, einer 87,5 Meter langen Wippspitze und 155 Tonnen Balast ausgestattet. Er erreicht eine maximale Seite 2 Höhe von etwa 124 Metern und eine Hakenhöhe von 117 Metern sowie eine maximale Ausladung von 66 Metern. Hintergrundinformationen Bei dem Gerüst, mit dessen Aufbau im März 2011 begonnen wurde, handelt es sich um das dritte Hängegerüst am Nordturm. Auslöser für den Beginn der Restaurierungsarbeiten war ein Steinschlag während eines schweren Sturmes am 24. November 1984. Damals war ein 3,25 Meter hohes Element einer Turm-Fiale aus etwa 100 Metern Höhe abgestürzt und hatte schwere Schäden an den Seitenschiffdächern verursacht. Anschließende Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass die Schadensursache in der Verwendung von Messing- und Eisenarmierungen während der Turmvollendung in den 1870er-Jahren lag. Während die Messing-Elemente oft gebrochen sind, führt die Oxidation des Eisens zu Rostsprengungen, die den ansonsten hervorragend erhaltenen Obernkirchener Sandstein zerstören. Die fraglichen Metallelemente finden sich an den vier gewaltigen, etwa 30 Meter hohen Fialaufbauten an den Ecken beider Türme und hier ausschließlich in einem Bereich zwischen 80 und 100 Metern Höhe. Teilweise wurden bereits tonnenschwere Aufbauten durch den Rost um mehre Millimeter angehoben. Die Versetzsteinmetzen der Dombauhütte müssen daher alle Anker und Dübel aus Messing und Eisen ausbauen und durch neue, nicht rostende Elemente aus Edelstahl ersetzen. Die Restaurierungsarbeiten an den Türmen begannen 1996 mit dem Aufbau des ersten Hängegerüsts an der Südwestecke des Nordturms; es hing bis 2006. Das zweite Gerüst befand sich von Frühjahr 2002 bis 2013 an der Südostecke des Turms. In den kommenden Jahren soll die Restaurierung der Nordostecke des Turms erfolgen. Das hierfür benötigte Hängegerüst wird frühestens 2023 aufgebaut, um im Jubiläumsjahr 2022, in dem sich die Weihe des Domchores zum 700ten Mal jährt, die Westfassade des weitgehend gerüstfrei zu halten. Zuvor werden die kriegsbeschädigten Fialen auf der Westseite des Helmumgangs in 100 Metern Höhe restauriert und ergänzt. Hierfür sind kleiner Gerüste notwendig. Neben der Erneuerung der Anker und Dübel wurden in den vergangenen Jahren am nordwestlichen Fialaufbau des Turms ausgewaschenen Fugen geschlossen sowie zahlreiche Sturm- und Kriegsschäden beseitigt. Hierzu wurden knapp 50 neue, teils sehr aufwändige Werkstücke wie Kreuzblumen, Krabben (Blattornamentik), Wimperg- (gotische Ziergiebel) und Fialenelemente unterschiedlicher Größen durch die Steinmetzinnen und Steinmetzen der Dombauhütte neu gefertigt. Oberstes Ziel war es dabei, so viel Originalsubstanz zu erhalten wie möglich und nur zerstörte Elemente zu erneuern. Daneben bedurften auch die vier monumentalen Engelfiguren, welche auf einer Höhe von etwa 75 Metern stehen, einer Restaurierung. In den 1870er-Jahren aus Savonnière-Kalkstein gefertigt, zeigten sie teilweise bedenkliche Verwitterungsspuren. Zwei Engel wurden durch originalgetreue Kopien ersetzt, die beiden anderen nach eingehenden Untersuchungen vor Ort gefestigt und gegen weitere Verwitterung geschützt. Die Restaurierungsarbeiten waren im Sommer 2020 abgeschlossen. Seite 3 Sowohl die Erneuerung der zerstörten Bauelemente als auch der Engel-Skulpturen wurde über ein Patenschaftsprogramm des Zentral-Dombau-Vereins finanziert. Allen Patinnen und Paten sei an dieser Stelle herzlich gedankt!










Köln - 04. Oktober 2021                                                                                     Kölner Haie/ J.Scholl


DEL WINTER GAME meets „Kölle singt“! 


Das RheinEnergieSTADION wird am 01. Januar 2022 zum Austragungsort eines großen EishockeyFestes – dem DEL WINTER GAME 2022. Die Kölner Haie freuen sich mitzuteilen, dass das FreiluftSpiel gegen die Adler Mannheim um eine echte Attraktion reicher wird. „Kölle singt“ wird einen besonderen Teil des Rahmenprogramms einnehmen.


 „Kölle singt“ ist eine Kölner Institution. Bei den großartigen Mitsing-Konzerten in der LANXESS arena begeistert der Künstler Björn Heuser seit vielen Jahren Tausende Menschen. Jetzt wird das kölsche Mitsing-Event Teil des DEL WINTER GAME. 


Haie-Geschäftsführer Philipp Walter: „Es freut uns sehr, dass wir mit „Kölle singt“ eine hochemotionale und starke Kölner Marke beim DEL WINTER GAME mit dabei haben. Die Kölner Musik ist ein großer Bestandteil des kölschen Kulturguts. Die Menschen können am 01. Januar sehr viel erleben und spüren, was Köln ausmacht: Wir treffen uns in der Heimspielstätte des 1. FC Köln, singen gemeinsam kölsche Lieder und erleben dann als Hauptact das Top-Eishockey-Spiel zwischen unseren Haien und den Adlern Mannheim. Das wird ein einzigartiges Erlebnis.“ 


Sänger Björn Heuser: „Ich durfte ja schon mehrfach bei den Haien in der Arena auf dem Eis stehen, aber bei diesem großartigen Ereignis im Stadion dabei zu sein, das toppt noch mal alles. Ich freue mich total auf die Haie-Fans und eine großartige Kulisse. Das wird definitiv ein perfekter Start ins neue Jahr.“ 


Lukas Wachten, Initiator von „Kölle singt“: „Die Kooperation mit den Haien ist für uns ein absoluter Ritterschlag und wir freuen uns riesig auf eins der bedeutendsten Sportereignisse in Deutschland. Wenn Haie und „Kölle singt“ gemeinsam auf dem Eis stehen, dann ist das sicher das ganz große kölsche Gänsehaut-Jeföhl. Das ganze „Kölle singt“-Team wird alles geben, um den Haie-Fans einen unvergleichlichen Tag zu bescheren und natürlich die Mannschaft zum Sieg zu singen.“ 


  Tickets für das DEL WINTER GAME 2022 sind auf www.haie-tickets.de erhältlich. Auf www.delwintergame.de sind Informazionen  rund um das Event erhältlich.










Köln - 04. Oktober 2021


"Umgang mit Krisen" 


Der Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.  möchte Sie herzlich zu unserer Veranstaltung zum Thema: "Umgang mit Krisen" einladen.

Krisen erleben wir alle in unserem Leben immer wieder. Veränderungen, Abschiede und Umbrüche im Leben können schwere Krisen auslösen. Manchmal fällt es uns schwer wieder aus einer Krise herauszufinden, sie zu überleben. Befinden sich andere Menschen in einer Krise, fühlen wir uns häufig ohnmächtig und wissen nicht so genau, wie wir hilfreich unterstützen können. 

Auch die Corona-Pandemie hat Krisen ausgelöst und viele Menschen in Bedrängnis gebracht. Die mit der Pandemie verbundenen, vielfältigen Konsequenzen haben unsere Gesellschaft und den Einzelnen sehr gefordert. 

Der Vortrag der Autorin, Trauerbegleiterin und Therapeutin Stephanie Witt-Loers möchte Möglichkeiten aufzeigen, wie wir bestmöglich durch kleinere und größere Krisenzeiten finden können. Dabei wird es auch um Ressourcen und lösungsorientiertes Denken und Handeln gehen.  Im Anschluss an den Vortrag werden Fragen beantwortet und ein Austausch ist möglich.

 

Referentin: Frau Stephanie Witt-Loers

Datum: 16.11.2021

Uhrzeit: 19 - 21 Uhr

Ort: Pfarrheim St. Bartholomäus

 

Eine Anmeldung ist telefonisch oder per E-Mail erforderlich: 

Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.

Tel: 02203-2039963

E-Mail: info@hospiz-koeln-porz.de

 

Seit vielen Jahren befasst die Therapeutin und Autorin sich mit dem Umgang von Krisen und Trauer.

Stephanie Witt-Loers leitet das Institut Dellanima, ist Initiatorin und Leiterin des Kooperationsprojekts des Instituts Dellanima und des DRK „Leben mit dem Tod - Trauernde Familien begleiten“. 

Sie bietet bundesweit und in Österreich Fortbildungen, hält Vorträge, berät und begleitet Kitas und Schulen in akuten Krisenfällen oder präventiv. Mit ihrer langjährigen Erfahrung arbeitet sie in der ambulanten

Trauertherapie im Auftrag verschiedener Jugendämter und Kinderheime. In ihrer Praxis bietet sie Einzelberatungen und Therapie sowie Gruppenbegleitung für Menschen jeden Alters an.


Wir möchten Sie auch schon einmal darüber informieren, dass Frau Witt-Loers auf unserem 10. Porzer Hospiztag am 14. Mai 2022, als Trauerbegleiterin für Kinder, einen Vortrag mit dem Thema: „Wie kommt Papa in den Himmel, wenn er doch in der Erde liegt?“ halten wird.


Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ehrenamt und Spenden

Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.

Am Leuschhof 25

51145 Köln

Telefon: 02203-2039963

Fax:       02203-2039964

 

Spendenkonto:

Sparkasse Köln Bonn

IBAN: DE07370501981007302803

SWIFT-BIC: COLSDE33XXX 

Besuchen Sie auch unsere Internetseite:

www.hospiz-koeln-porz.de










Köln - 04. Oktober 2021                                                                                    KölnKongress


Tanzbrunnen Köln – Saisonrückblick 2021



Wie schon im Sommer 2020 durften auch 2021 in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln wieder Veranstaltungen am Tanzbrunnen stattfinden.


Auf Grund der Infektionsschutz-Auflagen waren anfangs nur 500 Besucher zugelassen, zuzüglich Geimpfte und Genesene. Für den Großteil der Open-Air-Saison wurden dann 1500 Besucher pro Konzert genehmigt.

So konnten in der Zeit von Anfang Juni bis Anfang September 28 Veranstaltungen mit insgesamt rund 23.500 Gästen im Open Air stattfinden.


Tommy Engel machte den Auftakt, die deutschen Heavy-Metal-Bands Beyond The Black & Kissin‘ Dynamite, das Rock-Projekt Das Lumpenpack, Sängerinnen LINA und Alice Merton, Wincent Weiss und Pietro Lombardi., Rapper Alligatoah oder WiebuschBosseUhlmann – sie alle begeisterten ihre Fans. 


Comedy mit Helge Schneider und der Stand Up 44-Gruppe um Felix Lobrecht war ebenso vertreten wie Literatur: Wolfgang Niedecken und Campino füllten die Reihen mit ihren jeweiligen Lesungen.


Die Bläck Fööss, die zu ihrem traditionellem Sommerkonzert zum 45. Mal auf der Tanzbrunnen-Bühne standen, und die traditionellen Spätsommer-Party von Köbes Underground erwiesen sich als echte Publikumsmagnete – begeistert feierten Bands und Fans die endlich wieder mögliche Nähe und Live-Atmosphäre.


„Die Tanzbrunnen-Open-Air-Saison 2021 konnte Corona-konform stattfinden, alle Konzerte wurden im Freien und mit verringerten Zuschauerzahlen durchgeführt. Flexibilität war angesichts kurzfristigster Buchungen und spontaner Absagen unsere wichtigste Stärke; unser wichtigstes Anliegen war und bleibt, 

den Tanzbrunnen mit Leben zu füllen, wobei sich unsere Gäste bei uns sicher und wohl fühlen können!“, 

so Bernhard Conin, Geschäftsführer von Koelncongress.


Tanzbrunnen-Saisoneröffnung 2022


Der Termin für die Saisoneröffnung steht bereits fest. Am 14. Mai 2022 wird Tommy Engel bereits zum 

12. Mal das Publikum am Tanzbrunnen begeistern – ein zuverlässiger Publikumsmagnet, der in seiner langen Karriere ein unerschöpfliches Repertoire gesammelt und sich stets verändert und weiterentwickelt hat.






Köln - 03. Oktober 2021                                                                         G.Weiden


70 Jahre Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V.

Präsentationsabend beim StKK - ein Highlight jagte das Andere




Bis auf den letzten Platz war der Satory-Saal, am Samstagabend, besetzt. Die gutgelaunten Gäste erwartete ein erstklassiges Programm an dem jeder Literat seine Freude gehabt hatte. Schwerpunkt des Abends waren die Redner, die allesamt gut bis exzellent waren. In den Umbaupausen unterhielten Jongleur und Artist das Publikum. Der "Zirkus STKK" hatte natürlich auch einen Direktor. Diese Rolle hatte Mitmoderator Manfred Schweinheim übernommen. Als Moderator präsentierte sich Stephan Henseler, der Garant für gute Moderation.


Pünktlich um 18:00 Uhr zogen die Domstädter in den Saal, gefolgt vom Stammtisch-Zirkus. Von der Bühne aus sorgten sie für di richtige Stimmung gleich zu Beginn der Veranstaltung. Der Funke sprang sofort über und es wurde mitgesungen und geschunkelt. Die Begrüßung durch Baas Bruno Praß war kurz und knapp, denn das stramme Programm ließ kaum freien Spielraum zu.


DIE REDNER:

Damian - Dä Schofför der Kanzlerin - Dä Tuppes vum Land - Ne komische Hillije - Willi und Ernst - Dä Nubbel - Ne Hausmann


Der Nachwuchsredner Damian (16) hatte es sehr schwer. Da stand er -blutjung, auf großer Bühne vor tausend Menschen mit hoher Erwartungshaltung und hyper-nervös. Obwohl er sich seit dem letzten Vorstellabend schon um einiges gebessert hatte, erreichte er das Publikum nur sehr schwer. Zu lange Pausen zwischen den Gags und vieles wirkte einfach nicht, weil es nicht altersgerecht war. Aber der Junge besitzt noch viel Potenzial und wird es sicherlich in den kommenden Jahren bis auf Kölns Bühnen schaffen.


Jens Singer alias "Dä Schofför der Kanzlerin" hat da ganz andere Probleme. Wer wird in Zukunft sein neuer Chef sein? Beim Autohändler bekommt er schon mal keinen neuen Mercedes für Laschet, denn der Händlr macht keine Tauschgeschäfte. Die Grünen haben mit ihrer Doppelmoral alles "Verbaerbockt". Nach 16 Jahren Merkel gibt es für ihn Fragen über Fragen. Seine Rede ist zwiespältig und geht über flachen Klamauk bis hin zum starken Kabarettisten-Vortrag. Er erntete großen Applaus für seine politische Rede. Jens Singer, seit 20 Jahren Regierungsdirektor im Berliner Parlamentssekretariat, ist immer einen Lacher wert und ein gerngesehener Bühnengast bei den karnevalistischen Veranstaltungen.




"Dä Tuppes vum Land" Jörg Runge, der die flotte Reim-Rede beherrscht wie kein Zweiter, bewies dass er genauso flott im aktualisieren seiner Rede ist. Alles was sich in nur einer Woche neu ergeben hat wurde von ihm in der Rede aufgenommen. Mehrmals musste er seinen Vortrag unterbrechen, weil das Publikum sehr lauten und langen Zwischenbeifall gab. Für seine Top-Rede gab es vom Publikum Standing Ovations und jubelnden Applaus zum Abschied, und von Bruno Praß bekam er die Ehrenurkunde und -nadel in Bronze, für 10 Jahre Mitgliedschaft beim STKK , überreicht.




Willi und Ernst, die Rentner aus Leidenschaft, punkteten mit ihrem spritzigen Schlagabtausch. Bei den Beiden bleibt keine Auge trocken. Brüllendes Lachen als Ernst erklärte er strebe eine eigene Herdenimmunität an und habe sich schon 6 mal impfen lassen, mit allem was der Markt zu bieten hat. Momentaner Schutz: 340%. Auch für ihren Vortrag gab es Standing Ovations, viel Beifall und eine außer-sessionale Rakete.




Michael Hehn alias "Dä Nubbel", ein Redner für das gehobene Publikum. hatte am Samstagabend alle Aufmerksamkeit der im Saal anwesenden Gäste. Seine politische Rede war aktuell, sehr spitzfindig und auch frech. Ob Global, Deutschlandweit oder Köln betreffend, alle Politiker bekommen ihr Fett weg. Da sich in Köln auch in den letzten 2 Jahren rein gar nichts getan hat in puncto Strassen- und Opernbau ect., ist seine Rede in diesem Bereich, der Rede vor zwei Jahren sehr ähnlich. Als Redner ist Hehn, bei Sitzungen ohne Partycharakter, nur zu empfehlen. Auch für ihn gab es großen Beifall.




Letzter Redner des Abends "Ne Hausmann", Jürgen Beckers. Man kennt ihn und lauscht gespannt den neuesten Geschichten aus dem Leben eines Hausmannes. Trotz vorgerückter Stunde hatte er das Publikum schnell auf seiner Seite. Für seine lustigen Erzählungen erhielt er lauten und wohlwollenden Beifall.


MUSIKACTS:

Domstädter - Philipp Oebel - De Blömcher - Domhätzje Nadine - Ratsherren Unkel - Knallblech Brassband - Höhner


Die "Domstädter" sind, wie oben geschrieben, ein Garant die richtige Stimmung in den Saal zu bringen. Als Opener oder nach einer längeren Pause unverzichtbar.


Philipp Oebel, der Mann der leisen Töne, drang lider nicht bis in den letzten Winkel des Saales. Doch in den vorderen Reihen amüsierte er die Gäste mit seinen Krätzjen. Bei ihm hört man auch alte, in Vergessenheit geratene Lieder, da muss man zuhören können. Für solch große Säle sind seine hervorragenden Beiträge nicht geeignet., jedoch bei kleineren Veranstaltungen gut vorstellbar. Höflichen Applaus gab es von den Saalgästen für seinen Beitrag.





Bei "De Blömcher" gab es eine große Überraschung. Da wurde wieder "Blom un de Blömcher" daraus. Oly Blum der durch Abwesenheit glänzte ( wegen Job im Hänneschen Theater) wurde von Vater Hannes Blum vertreten. Hannes wurde mit großem Jubel aus dem Saal empfangen und freudig legte er mit seiner Show los, als sei er niemals weg gewesen. Natürlich gab es auch wieder Persiflagen auf verschiedene Künstler. Hannes als Mireille Matthieu ist schon ein Knaller, aber Mireille mit Merkel-Raute brachte die Gäste im Saal zum Brüllen. Frisch geduscht und im Bademantel kam Oly auf die Bühne und die Show ging ging im Doppelpack weiter. Wie der Vater so der Sohn. Da wurde Hohn un Hahn im neuen Gewand zum Leben erweckt, alte und neue Songs präsentiert. Ein rundherum Wohlfühl-Vortrag für alt und jung. Einfach nur herrlich und Öl für die kölsche Seele. Standing Ovations zum Abschied und für Oly eine Ehrenurkunde und -nadel in Silber für 20 Jahre Mitgliedschaft, überreicht von Bruno Praß.




Hannes Blum, der sein 50tes Bühnenjubiläum feiert, ist an diesem Abend zu den Wurzeln seiner Karriere zurückgekehrt. 1971 hatten er und sein Bruder Jürgen als "Blom un Blömche"  ihren ersten Auftritt, beim Vorstellabend des Stammtisches Kölner Karnevalisten. 

Lieber Hannes, zum 50ten Jubiläum auch von meiner Seite aus: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!




Domhätzje Nadine (Fiegen) steht für Kölsche Schlager und Partystimmung. Leider war die Musik so laut, dass sie stimmlich kaum dagegen halten konnte. Das tat der Stimmung keinen Abbruch und Powerhätzje Nadine fegte über die Bühne und teilweise durch den Saal. Toller Auftritt, Sch....Technik und dadurch nur gemäßigter Beifall für Nadine.


Die "Ratsherren" aus Unkel am Rhein erinnerten schon mit ihrem Outfit an die Zeit der britischen Auswanderer nach Amerika. Mit Zylinder, schwarzem Frack und weißen Manschetten über den Schuhen sah man sich direkt auf die Mayflower versetzt. Die musikalische Darbietung war passend: Zu Beginn die britische Nationalhymne, die sich wie ein roter Faden durch die amerikanische Merch- and Brass- Musik wand. Alles erinnerte an die Gründerzeit. Sehr schönes Bühnenbild, flotte Musik die Stimmung bringt. Passend auch für große Säle.


Knallblech Brassband hatten wir letzte Woche schon beschrieben. Laut, viel Stimmung und viel Bewegung auf der Bühne. Sie werden den Weg zu den Jugendpartys finden.


Zum Schluss der Veranstaltung dann das "Schmankerl". Die Höhner traten auf die Bühne und niemand saß mehr auf seinem Stuhl. Vorzustellen braucht man sie eigentlich nicht, man kennt sie weit über Kölns Grenzen hinaus. Wirklich neue Songs gab es auch nicht, aber egal - Höhnerfans verzeihen alles. Für Hits "Hey Kölle", "Anna Havanna" und " Alles was ich will" gab es großen Jubel.


TANZGRUPPEN

Die Flöhe & Flühcher - Kammerkätzchen und Kammerdiener - De Höppemötzjer - Rheinveilchen  - Kölsch Hänneschen - Kammerkätzchen und -diener (die Großen)


Auch hier möchte ich mich nicht über jede einzelne Gruppe auslassen. Auf iihre Art und Weise ist jede Tanzgruppe einzigartig. Perfekt sind sie alle. Herausragend die Darbietung von der TG "Kölsch Hännes´chen", hier wird auf Akrobatik und halsbrecherische Würfe gänzlich verzichtet, man setzt voll und ganz auf traditionellen Tanz. Alle erhielten ihren wohlverdienten Beifall.


Fazit:

Alles in Allem ein sehr gut gelungener Vorstellabend im Jubiläumjahr, mit Kräften zwischen Gut und Spitzenmäßig. Auch hier dürften die Veranstalter einige Programmpunkte für die kommende Session oder die Session 21/22 gefunden haben. Für alle Veranstaltungsformen war etwas dabei.








Köln - 01. Oktober 2021                                                                                             J. Broniecki7 Generali Köln Marathon


 
 

GENERALI KÖLN MARATHON 2021 VIRTUELL STARTET AM SONNTAG
 

3.500 Teilnehmer werden vom 3. bis 17. Oktober im Rahmen des Generali Köln Marathon 2021 virtuell einen Marathon, Halbmarathon oder 10 Kilometer-Lauf in Angriff nehmen. Über eine Tracking- und Social-App auf dem Smartphone können die Teilnehmer, egal wo sie laufen, ihren Standort auf die echte Köln Marathon-Strecke beamen.

Die Startgebühr in Höhe von 9 Euro beinhaltet die Zusendung einer Print@home-Startnummer, die Nutzung der Tracking- und Social-App, den Finisher-Badge, die digitalen Urkunden sowie den Eintrag in die Finisherliste des gewählten Wettbewerbs.

Einige Gruppen mit starkem Veranstaltungsbezug haben sich verabredet, um gemeinsam in Köln laufen. Zum Beispiel werden die Köln Marathon-Botschafter, die Pacemaker und einige Topathleten starten. Zu letzteren gehören Hendrik Pfeiffer, Teilnehmer an den diesjährigen Olympischen Spielen in Tokio und mehrfacher Köln Marathon-Sieger, sowie Philippe Gillen, dreifacher Kölner Stadtmeister im Marathon. Die beiden nehmen auch an der Sonderwertung: Laufen für die Flutopfer teil und tun laufend Gutes.

Bei dieser Sonderwertung haben Läufer die Möglichkeit, in Köln zu laufen und möglichst viele Kilometer zu sammeln. Drei verschiedene Strecken sind vorbereitet:

  • um die Stadionvorwiese am RheinEnergie-Stadion (1km-Runde)
  • am Decksteiner Weiher (5km-Runde) und
  • am Rheinufer (10km-Runde)

Diese Strecken sind mit einem Mess-System ausgestattet. Das Startgeld beträgt 15 Euro, wovon 10 Euro direkt in den Spendentopf gehen.
Je mehr Kilometer gelaufen werden, umso mehr wird gespendet. Werden insgesamt mehr als 100.000 km auf den drei Strecken gelaufen, wird die Spendensumme vom Köln Marathon auf volle Zehntausend aufgerundet. Die Startnummer mit Transponder wird per Post zugeschickt.

Die Anmeldungen für den Generali Köln Marathon 2021 virtuell und die Sonderwertung sind bis zum 12. Oktober möglich.

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Köln - 30. September 2021                                                                         Kölner Zoo/ Fotos: G. Weiden


Auge in Auge mit Faultieren, Affen und Vögeln – Dschungelerlebniswelt „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ im Kölner Zoo eröffnet


 Denkmalgerechte Sanierung über 28 Monate Zoo dankt der Stadt Köln, der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für ihre Unterstützung


 


Besucher, die unter Palmen mitten durch eine tropische Dschungelwelt wandeln – und Auge in Auge Faultieren, Affen und Vögeln gegenüberstehen. Tierliebhaber, die großschnäblige Tukane bestaunen, den geschmeidigen Bewegungen der Salzkatzen folgen und, in sicherer Entfernung, Piranhas erspähen. Freunde botanischer Kostbarkeiten, die sich an Raritäten wie Kakao- und Breiapfelbaum, Kaffeestrauch und seltenen Bromelien erfreuen. Keine Frage: Die im kernsanierten historischen „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ des Kölner Zoos entstandene begehbare mittel- und südamerikanische Dschungelwelt ist ein echtes Highlight mit hohem Erlebniswert. Das tropische Tierparadies wurde heute eröffnet. Die Zoo-Vorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg begrüßten dazu u.a. Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister der Stadt Köln, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Vizepräsidentin der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, Lutz Heitmüller, Vorstand Deutsche Stiftung Denkmalschutz, und Dr. Ralf Unna, Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender.


 


Dr. Ralf Heinen: „Das ,Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus‘ setzt weit über Köln hinaus Maßstäbe in puncto Zooerlebnis. Das Haus verbindet ein spektakuläres Besuchserlebnis mit optimaler Tierhaltung. Hinzu kommt eine spannende und zeitgemäße Zooedukation, die die Menschen emotional packt und für die Bedrohung exotischer Naturparadiese sensibilisiert. Wir können den Zooverantwortlichen zu diesem Schmuckstück, das plangerecht mit viel Aufwand und Liebe zum Detail fertiggestellt wurde, nur gratulieren.“ 


Foto: Werner Scheurer


Außen 1899 – innen 2021 

Die Kosten für die Kernsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes betrugen rd. 12. Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Stadt Köln, die dem Zoo 2017 einen einmaligen Zuschuss über 19 Mio. Euro für dieses und weitere Bau- und Instandhaltungsprojekte im Rahmen des Denkmalschutzes zugewiesen hat. Hinzukommen Fördermittel der NRW-Stiftung über 250.000 Euro, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über 200.000 Euro und Spendengelder des Zoo-Fördervereins. Der Zoo hat zudem Eigenmittel eingebracht. 


Baubeginn war im April 2019. Die besondere Herausforderung bestand darin, den Charakter des baufälligen Hauses möglichst originalgetreu zu bewahren – und gleichzeitig bei Tierhaltung, Technik und Besuchserlebnis modernsten Anforderungen gerecht zu werden. Die biologische Ausrichtung des Hauses und die Gesamtgestaltung sollten zudem entlang der Masterplan-Gliederung, die für diesen Bereich des Zoos den Südamerikabereich vorsieht, erfolgen. Gänzlich neue Dimensionen ergaben sich durch den Aufbruch der Bodendecke und den Einbau eines Steges in der ersten Baumetage. Bei Innenarchitektur, Strukturierung und Bepflanzung hatte man das ehrgeizige Ziel, die Besucher möglichst nah an die Tiere heranzubringen – ohne diese in ihrem natürlichen Verhalten zu stören. Davon, dass die Aufgaben gemeistert wurden, können sich Zoobesucher ab sofort überzeugen. 




Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg: „Mit der denkmalgerechten Kernsanierung und zukunftsweisenden Neunutzung dieses Hauses können wir heute ein weiteres ambitioniertes Großprojekt der öffentlichen Nutzung übergeben. Möglich ist so etwas immer nur dann, wenn man verlässliche Partner hat. Wir danken daher der Stadt Köln, der NRW-Stiftung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und den Mitgliedern des Zoo-Fördervereins ausdrücklich für ihre Unterstützung.“


 Das 1899 als Vogelhaus erbaute und nach Zerstörung im 2. Weltkrieg später als Heimat für Primaten dienende ehemalige „Südamerikahaus“ ist Generationen von Rheinländern bekannt. Es ist in seinen Formen einer russisch-orthodoxen Kirche nachempfunden. Der in Gelb und Weiß gehaltene Bau besteht aus einem Mittelschiff mit Apsis, zwei Seitenschiffen und vier flankierenden Ecktürmen auf quadratischen Grundrissen. Das Gebäude zählt neben dem Antilopenhaus und der Direktorenvilla zu den ältesten Bauten aus der Gründungszeit des Zoos und ist unverzichtbarer und prägender Bestandteil des Gesamt-Ensembles Kölner Zoo.



 


Gekoppelt an Artenschutzprojekt im Ursprungsgebiet 

Als Teil seines breiten Engagements für den Schutz der Biodiversität hat der Kölner Zoo die Sanierung an die Unterstützung eines Artenschutzprojekts im Ursprungsgebiet der Tiere, die im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ leben, geknüpft. Konkret arbeitet der Zoo mit dem International Tropical Conservation Fund zusammen. Gemeinsam erreichte man in den vergangenen Jahren u.a., dass im mittelamerikanischen Staat Belize ein mehr als 400 Quadratkilometer großes Schutzgebiet aus unterschiedlichen, seltenen und wertvollen Waldtypen – von Trocken- bis Regenwäldern – geschaffen wurde. Gleichzeitig werden Umweltbildungs- und Ökotourismus-Maßnahmen gefördert, siehe auch www.koelnerzoo.de/artenschutz






 HINWEIS: Derzeitige Besucherzahl im „Arnulf-undElizabeth-Reichert-Haus“ durch Corona-Auflagen; kleinere Wartezeiten vor dem Haus müssen leider momentan noch eingeplant werden mit Bitte um Verständnis. 










Köln - 26. September 2021                                                               G. Weiden

Karnevalsverband Rhein-Erft 1957 e.V.

Newcomer und Spitzenkräfte beim Vorstellabend der Session 2021/22


Das Literatengremium; unter der Leitung von Raphael Ohly, der seit dem 1. Juni 2021 das Amt des Referenten für Literatenwesen von seinem Vorgänger Jürgen Sender übernommen hat; hatte sich an vier Auswahlabenden entschieden wer zum Vorstellabend eingeladen wurde. Aus 55 Bewerbern suchten sie die Besten aus in den Kategorien Musik, Tanz und Rede. So hatten die anwesenden Veranstalter und Literaten die Möglichkeit aus 18 Programmpunkten das Richtige für ihre Veranstaltung auszuwählen.


Raphael Ohly mit Tochter Josephine


Ab 17 Uhr unterhielt das Orchester " Kölsch-Tön" die Gäste im Saal mit flotten Melodien, bis um 17:30 Uhr Thomas "TJ" Junggeburth als Anheizer die Bühne betrat. Schnell hatte der Sänger aus Leidenschaft, mit seinen kölschen Schlagern, das Publikum in Stimmung gebracht. Mit guter Stimme und klaren Tönen (er hatte seinen eigenen Tontechniker dabei) die deutlich verständlich waren überzeugte er auf der Bühne und schnell sangen und schunkelten die Gäste mit. 


Punkt 18 Uhr zogen die "Ihrefelder Zigeuner" ein. Der Musikzug sorgte dafür dass die Stimmung nicht abriss. Mit "Trummele un Trööte" wurden alte kölsche Melodien gespielt. Sehr zur Freude der Menschen im Saal. In ihren schönen Kostümen boten sie neben der Musik auch ein sehr schönes Bühnenbild.


Nach deren Auftritt begrüßten Hans Bert Bendermacher und Raphael Ohly die Gäste kurz und knackig, denn das Programm war so dicht gepackt das jede Minute zählte. Jetzt ging es richtig los mit dem Programm.


Der Ton macht die Musik.....

.... war an diesem Abend, im Hans Köster Saal in Pulheim, nicht der Fall. Glücklich schätzen durften sich die Musiker, die mit "kleinem Besteck" (Halbplayback) oder eigenem Tontechniker den Weg nach Pulheim gefunden hatten. Schade für die Musiker, die sich auf den Menschen im Glaskasten oder eine veraltete Anlage des Saales verließen, deren Beiträge teilweise stark verhunzt wurden.( Die Hintergründe wieso der Ton so schlecht war ist nicht bekannt)


Musikacts:

Harald Voß - Josephine Ohly - F.M. Willizil "Dä Hoot" - Klabes - Müller - Joker Colonia - Rootsqueen - Knallblech Brassband


Harald Voß der "Jeck noh Note" bringt mit seinen Krätzjen eigentlich jedes Publikum zum Mitmachen und Lachen. Doch dafür muss man die Texte auch verstehen, mitsingen konnte man hier nur wenn man die Texte schon kannte. Der brillante Krätzjensänger wurde vom eigenen Gitarrenspiel übertönt, sehr, sehr schade.




Ähnlich erging es der jungen Sängerin Josephine Ohly. Auch hier war die Musik so laut dass die Stimme übertönt wurde. Zu ihren gesanglichen Vorträgen wurde geschunkelt und geklatscht, nur mitgesungen wurde nicht. Josephine machte vieles wieder wett mit ihrem Violinensolo. Kölsche Evergreens in klarem Ton versiert gespielt, kamen beim Publikum gut an und Josephine erntete großen Applaus.




F. M. Willizil alias "Dä Hoot" braucht sich eigentlich nicht vorzustellen. Der leidenschaftliche Musiker ist weit über Kölns Grenzen hinaus bestens bekannt. Auch nach über 40 Jahren Bühnenerfahrung bietet er handgemachte Kölsche Musik. Echte Kölsche Tön sind das was dem Publikum gut gefällt und mit seinem breitgefächerten musikalischem Repertoire trifft Willizil jeden Geschmack. Ob Balladen, Walzertöne oder Rockige Melodien, alles ist und bleibt aktuell und die Texte stammen alle aus eigener Feder. "Dä Hoot " ein Highlight für jede kleinere Sitzung.


Das Trio "Klabes" steht für Krätzjen und hatte wie Harald Voß das Problem mit dem "guten Ton". Wer die drei Musiker schon erlebt hat weiß - hier singt ein echter Kölscher Jung. Die Texte regen zum mitmachen an und sind überaus amüsant. Klabes sind eine der wenigen Gruppen die noch waschechte Krätzjen auf der Bühne darbieten und die Gäste bestens unterhalten.




Eines der musikalischen Höhepunkte war die Band "MÜLLER".

Hier bekommt man handgemachte Rock-Pop- und Stimmungsmusik geboten. Die Reibeisenstimme von Frontmann Michael Müller hat absoluten Wiedererkennungswert und die Musik bleibt ohrwurmartig haften. ( hatten den eigenen Tontechniker dabei)  In den Texten geht es hauptsächlich um Heimat und die Menschen in der Stadt. MÜLLER ist ein Name den man sich unbedingt merken sollte ( ist ja im Rheinland keine Schwierigkeit), hier hat man eine Band die jeden Saal zum kochen bringt.


Die Partymacher "Joker Colonia" hatten auch zu später Stunde keine Schwierigkeiten das Publikum mit zu reißen. Flotte Songs animierten die Gäste zum mitmachen und singen. Gut geeignet für After-Show Partys.


"Rootsqueen", ein Quintett das sich dem Reggae verschrieben hat kann man sich gut bei Jugendsitzungen und Karnevalspartys vorstellen.


Nach Querbeat und Druckluft ist die nächste Brassband der Bonner Schule am Start. "Knallblech" nennen sie sich und bringen auch als letzte Nummer des Abends noch einmal ordentlich Stimmung in den Saal.  Bei genügend Platz im saal mischen die Blechbläser unters Publikum und ziehen eine hervorragende Show ab. Knallblech wird auch große Säle zum kochen bringen.


REDNER:

Daniel Sippel - Tuppes vum Land - Hausmeister Bolle - Ne Spätzünder - Ne kölsche Köbes   


Erste Rede des Abends war Bauchredner Daniel Sippel. Ein Bauchredner mit zwei Handpuppen ist wahrlich nicht doppelt so gut wie andere Kollegen. Der verbale Schlagabtausch mit Puppe 1, eine Schildkröte, ginng gezielt gegen einen Kollegen der seinen Weg erfolgreich absolviert hat und das weit unter die Gürtellinie - zum Lachen bringt das niemanden und ist auch nicht amüsant. Die weitere Vorstellung war eher flach und riss das Publikum nicht von den Stühlen. Sippel hätte gut daran getan seine Rede aus den Auswahlabenden vorzutragen, denn mit seinem Vortrag des Abends hätte er diese wohl nicht überstanden. 




Highlight unter den Rednern war definitiv Jörg Runge alias "Dä Tuppes vum Land". Sein Auftritt war eine Rückkehr zu den Wurzeln seines Erfolges. Vor 15 Jahren stand er zum ersten Mal beim Vorstellabends des Karnevalsverband Rhein-Erft 1957 e.V. auf der Bühne und war von da an nicht mehr aufzuhalten. Seit Jahren schon ist er auf den Bühnen Kölns nicht mehr wegzudenken. Der Reimredner ist ein Garant für gute Laune und brüllende Lacher. Schon nach den ersten Sätzen sieht man bei den Besuchern Lachtränen die Wangen herab laufen. Runge wurde als Einziger Künstler des Abends mit Standing Ovations und jubelndem Applaus verabschiedet.


"Hausmeister Bolle", Jörg Burghardt , konnte den Bauchredner noch toppen indem er eine Rede ohne Sinn und Verstand in den Saal drückte. kein Wunder das es eine große Flucht zur Toilette während seines Auftritts gab. Er verband seine Rede mit kleinen Zaubertricks, er hatte wohl einen alten Zauberkasten aus seiner Kindheit wieder entdeckt, denn besser wie die eines kleinen Zauberlehrlings war seine Darbietung nicht.


Frank Frierichs als "Ne Spätzünder" konnte das Publikum bezüglich Rede wieder besänftigen. Nach Runge die beste Rede dea Abends. Er  hatte mit seiner flotten und lustigen Rede alle Aufmerksamkeit der Gäste. 


Axel Höfel alias "Ne kölsche Köbes" ist schon ein altbekannts Faktotum unter den Rednern. Wie in den Vorjahren punktet er mit seinen Brauhausgeschichten beim Publikum. In Sälen wo man zuhören kann ist er immer wieder gern als Bühnengast zu sehen.


TANZGRUPPEN: 

Die Pänz us dem ahle Kölle - KTV Stääneflejer Liblar 2015 e.V.  - 1.Efferener Karnevalsgesellschaft - Rheinisches Tanzcorps Echte Fründe


Tanzgruppe "Echte Fründe" der Flittarder KG


Wollte man die Tanzgruppen im Einzelnen beschreiben, so müsste man sich in diesem Fall vier mal positiv wiederholen. Alle Tänzer/Innen waren einfach nur perfekt. Schritte und Bewegungen im Einklang, gut gewählte musikalische Arrangements und jede Menge Ausstrahlung und Bühnenpräsenz. Erwähnen sollte man jedoch das die Jugendtanzgruppe "Die Pänz us dem ahle Kölle" jedes der Lieder zu denen getanzt wird auch laut singen. So hat der Zuschauer nicht nur eine hervorragende Tanzvorstellung, sonder gleichzeitig auch einen Jugendchor dem man gerne zuhört. Die "Echte Fründe" wiederum brillierten neben den Tänzen mit ihren perfekt ausgeführten Würfen und Akrobatik.


FAZIT:

Ein Abend mit einigen Überraschungen. Für jeden Veranstalter und Literaten war etwas dabei. Sie konnten aus dem Vollen schöpfen, von der Leisen Sitzung bis zur großen Prunksitzung hatte der Karnevalsverband Rhein-Erft 1957 e.V. alles im Angebot.











Köln - 15. September 2021

Gemeinsam für Vielfalt: Kölner Haie und FC feiern den DIVERSITY DAY! 


Die Kölner Haie und der 1. FC Köln stellen ihre Heimspiele gegen die Augsburger Panther und RB Leipzig unter ein besonderes Motto: Die beiden Clubs setzen sich am DIVERSITY DAY-Spieltag am kommenden Wochenende mit der Kampagne „LEBE WIE DU BIST“ für Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung sowie Ausgrenzung ein – im Sport und in der Gesellschaft. Mit verschiedenen Aktionen rund um ihre Spiele werben Haie und FC für eine bunte Gesellschaft. 


Wie schon in den vergangenen Jahren wird der KEC am Sonntag, den 19. September, gegen die Augsburger Panther (19 Uhr, www.haie-tickets.de) in einem Sondertrikot antreten, das ein Zeichen für Vielfalt setzt. So werden die Rückennummern in Regenbogenfarbe sein. 


Haie-Verteidiger Colin Ugbekile berichtet aus eigener Erfahrung: „Vielfalt ist ein mega wichtiges Thema, mit dem ich mich seit meiner Geburt auseinandersetze. Oftmals kann man sich auch im Sport nicht komplett ausleben, wie man möchte, das sollte sich auf jeden Fall ändern und deshalb setze ich mich dafür ein. Der Sport ist dafür eine gute Plattform, weil wir eine große Reichweite haben und Vorbilder für viele Menschen sind.“ 


„Egal, welche Hautfarbe oder welchen Glauben man hat, ob ein Mann einen Mann liebt, eine Frau eine Frau liebt oder sich jemand ganz bunt und schrill anzieht – alle sollen wissen, dass sie beim FC und im RheinEnergieSTADION immer herzlich willkommen sind, weil der Fußball für alle da ist“, sagt FC-Profi Timo Hübers beim Besuch von KEC und FC des Jugend- und Begegnungszentrums „anyway“, einer der wichtigsten Einrichtungen der LGBTQIA+ Community in Köln und Kooperationspartner der Vereine beim Thema Vielfalt. 


Auch Haie-Spielerin Gesa Dinges unterstützt die Initiative: „Es werden noch so viele Leute diskriminiert und davon abgehalten, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten. Ich bin mir sicher, dass wir noch sehr viel mehr miteinander und füreinander tun können, um Akzeptanz und Vielfalt in der Gesellschaft zu stärken.“ 


Die FC-Profis werden einen Tag vor den Haien beim Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig ebenfalls in einem Sondertrikot antreten, dessen Sponsorenlogos in Regenbogenfarbe erscheinen. Die Kölner Sportstätten GmbH, die die Initiative von Beginn an aktiv unterstützt, wird ebenfalls ein weithin sichtbares Zeichen setzen und die Pylonen des RheinEnergieSTADIONs in den Regenbogenfarben leuchten lassen. Fahnen mit dem Kampagnenmotiv schmücken den Oskar-Rehfeldt-Weg in Richtung Stadion. 


„anyway“-Geschäftsführer Jürgen Piger erinnert an die gesellschaftliche Bedeutung des Sports: „Es ist wichtig, zu zeigen, dass Vielfalt etwas Positives ist und wir daraus etwas Neues kreieren können. Ich finde es schön, dass die Kölner Haie und der FC das Thema in die Gesellschaft tragen.“ 


Der 1. FC Köln und die Kölner Haie danken allen Partnern, den Kölner Sportstätten, dem Sportamt, sowie der LANXESS arena für die Unterstützung. Auch die Gastvereine RB Leipzig und Augsburger Panther sind in das Projekt eingebunden und unterstützen dessen Botschaft.








Köln, 07. September 2021                                                                     Kölner Haie / J. Scholl

 

Patrick Sieloff wird ein Hai – Try-Out-Spieler Roach und Bires bleiben




Die Kölner Haie haben Verteidiger Patrick Sieloff verpflichtet. Der 27-Jährige wechselt aus der American Hockey League in die Domstadt. Der US-Amerikaner erhält die Rückennummer 63 und einen Vertrag bis 2022. 


Patrick Sieloff: „Ich freue mich sehr hier zu sein. Ich habe schon einige Leute hier kennengelernt und freue mich auf die Zeit in Köln. Die Jungs in der Kabine, Coaches und Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und machen es mir leicht, hier Fuß zu fassen.“


Cheftrainer Uwe Krupp: „Wir freuen uns, dass wir mit Patrick einen stabilen Verteidiger verpflichten konnten. Er ist ein zweikampfstarker Abwehrspieler mit guten läuferischen Voraussetzungen.“


Zudem erhalten Verteidiger Alex Roach und Stürmer Andrej Bires nach ihrem erfolgreichen Try-Out einen Anschlussvertrag. 


Uwe Krupp: „Mit Patrick Sieloff und den Verpflichtungen der Tryout-Spieler Roach und Bires haben wir einen Schritt gemacht, um die Kadertiefe zu bekommen, die wir für die Saison brauchen.“


Roach und Bires werden wie schon in der Vorbereitung mit der Rückennummer 44 bzw. 81 auflaufen. 


Über Patrick Sieloff


Über die Juniorenligen Amerikas und später einem Jahr in der kanadischen OHL entwickelte sich der in Michigan geborene Verteidiger zu einem Zweitrunden-Draftpick der Calgary Flames. In den folgenden Jahren lief Sieloff hauptsächlich in der AHL auf. 328 Spiele absolvierte der heute 27-Jährige für die Farmteams von Calgary, Ottawa, Tampa Bay, New York und Anaheim. Kurios: In jedem seiner insgesamt zwei NHL-Einsätze traf Sieloff.











Köln - 07. September 2021                                                                               Kölner Zoo


Weltweit wichtigste Umweltkonferenz des Jahres: Expertise aus Köln – Kölner Zoo Mitbegründer von internationalem Artenschutz-Netzwerk „Reverse the Red“




Sie ist die weltweit bedeutendste Umweltschutz-Konferenz seit Beginn der Corona-Pandemie – und Experten aus Köln reden ein gewichtiges Wort mit: Beim derzeit sowohl digital wie auch als corona-konforme Präsenzveranstaltung stattfindenden Gipfel der Weltnaturschutzunion IUCN im französischen Marseille treffen sich Fachleute von Regierungs- und Nichtregierungs-Organisationen aus aller Welt. Ziel ist, wirkungsvolle Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität und für mehr Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Die Eröffnungsrede hielt der französische Staatspräsident Emmanuel Macron. 


Bei der internationalen Konferenz ist die Stimme Kölns deutlich vernehmbar. Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos, repräsentiert in seiner Rolle als Präsident des Weltverbands der Zoos und Aquarien (WAZA) die zahlreihen Artenschutz-Engagements von Zoos aller fünf Kontinente. Um diese künftig noch schlagkräftiger mit der Biodiversitäts-Arbeit von Regierungen, von den Vereinten Nationen und von Forschungseinrichtungen zu verzahnen, gründeten Zoos zusammen mit der Species Survival Commission der IUCN die Initiative „Reverse the Red“. 


Der Name der Plattform bezieht sich auf die von der IUCN veröffentlichte Rote Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, die jährlich neu erhoben wird. Evaluiert werden in der Liste Gefährdungskategorien – von „nicht gefährdet“ über „vom Aussterben bedroht“ und „in der Natur ausgestorben“ bis hin zu „ausgestorben“. Immer mehr Tiere und Pflanzen finden in den kritischen Kategorien der Roten Liste Aufnahme. „Reverse the Red ist eine maßgeblich von Zoos angeschobene Initiative, um diesen Trend umzukehren. Der Kölner Zoo, stimmberechtigtes IUCN-Mitglied, ist Mitbegründer der Kampagne. Die in „Reverse the Red“ gebündelten Maßnahmen umfassen u.a. 


 eine weltweit zwischen den Artenschutz-Akteuren noch intensiver abgestimmte Nachzucht- und Rückführungsarbeit bei bedrohten Tierarten

  noch intensivere Forschung und mehr Austausch darüber, wie natürliche Ökosysteme und die darin vorkommenden Lebewesen zu schützen sind 

- eine aufmerksamkeitsstärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses Thema 

-noch mehr internationale Kooperation, 


Vernetzung und Lobbyarbeit Startschuss von „Reverse the Red“ war die Eröffnung des Kampagnenstands durch Prof. Theo B. Pagel auf dem Kongress in Marseille. Einer der Hingucker am Stand ist der dort gezeigte Video-Clip über „Hulky“ und „Dodong“, zwei in Köln geborene Philippinenkrokodile. Beide genossen zuletzt weltweit Beachtung, da dem Kölner Zoo-Team um Aquariumskurator Prof. Dr. Thomas Ziegler die anspruchsvolle Rückführung der Panzerechsen in ihre südostasiatische Heimatregion glückte. „Hulky“ und „Dodong“ sollen dort nach einer Akklimatisierungsphase die natürlichen Bestände stärken und einen signifikanten Beitrag zum Erhalt dieser Art leisten. Den Experten im Kölner Zoo war vor Jahren europaweit erstmalig die Nachzucht bei Philippinenkrokodilen, die als seltenste Panzerechsen der Erde gelten, gelungen. 




„Dieses Beispiel zeigt auf, was Zoos leisten und wie wir gemeinsam mit anderen Partnern als Tierschutzpraktiker Tag für Tag für den Erhalt der Biodiversität kämpfen“, so Prof. Theo B. Pagel. „Das Thema ist von existenzieller Bedeutung. Und zwar nicht nur für die bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Sondern auch für Homo Sapiens selbst. Denn je mehr Arten verschwinden, desto größere Lücken entstehen im Ökosystem. Die Folgen sind verheerend. Ist das Ökosystem aus der Balance, haben Seuchen wie Corona größere Chancen, nehmen Hungersnöte zu oder fehlen Bausteine für überlebenswichtige Arzneimittel. Um nur einige Beispiele zu nennen. All dies zeigt, wie wichtig es ist, jetzt zu handeln und jetzt Initiativen wie ,Reverse the Red‘ auf den Weg zu bringen.“ 










Köln - 06. September 2021


 

 
TRIATHLON-ORGANISATOREN KREMPELN NACH EVENT-ABSAGE DIE ÄRMEL HOCH!
 

Nach der Absage der für den 5. September 2021 geplanten Premiere des Carglass® Köln Triathlons haben die Organisatoren der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH zusammen mit dem Partner Carglass® Deutschland eine „Charity Edition“ des Events ins Leben gerufen. Triathleten, aber auch alle anderen Aktiven, die sportlich schwimmen, Rad fahren oder laufen, sind eingeladen, ihre Aktivitäten online hochzuladen und mit ihrer Sporteinheit Gutes zu tun.

„Nach der Absage des Triathlon-Events wollten wir die grundlegende Idee unserer Partnerschaft mit Carglass® nicht gleich ad acta legen“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH. „Denn zusammen mit Carglass® war geplant, neben dem Sport die Arbeit der Stiftung GIVING BACK in den Mittelpunkt zu stellen, um Spendengelder für das Projekt Pänzilvania am Kinderkrankenhaus in Köln zu sammeln. Diesen Gedanken greifen wir mit der Charity Edition des Carglass® Köln Triathlons wieder auf.“

Ab dem 5. September, dem ursprünglichen Veranstaltungstag, kann man sich über die Webseite des Triathlons anmelden und dort direkt auch die Aufzeichnungen von Schwimm-, Rad- und/oder Laufaktivitäten hochladen und einen Spendenbetrag angeben. Alle Teilnehmer erhalten eine exklusive Finisher-Medaille aus Holz, die ihnen per Post zugeht. Außerdem werden als weiterer Anreiz unter allen Spendern fünf Freistarts für den Carglass® Köln Triathlon 2022 und fünf nachhaltige Event-T-Shirts aus Holzfasern verlost.

Mit den Spendeneinnahmen wird GIVING BACK, die unternehmenseigene Stiftung von Carglass® Deutschland, eine Schulung für Kinder fördern, die an Rheuma erkrankt sind. Die Maßnahme wird derzeit auf der Station Pänzilvania am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße Köln entwickelt. Pädagogisches Ziel ist es, dass Kinder und Eltern gemeinsam mit dem Pflegepersonal spielerisch das Behandlungsziel des Kindes erarbeiten, was eine wichtige Grundlage für den späteren Therapieerfolg darstellt.

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Köln - 04. September 2021                                                                                                          G.Weiden


Tanzbrunnen Köln:  Saison Abschluss bei herrlichem Sommerwetter




Traditionell gaben "Köbes Underground", am 03. September, vor 1.400 Gästen ihr Konzert zum Open-Air-Saisonabschluss am Tanzbrunnen.


"Wer hätte gedacht dass man sich an einem Septemberabend mit Köbes Underground einen Sonnenbrand holt. Wir sind so froh euch alle hier zu sehen", so begrüßte ein strahlender Ecki Pieper das anwesende Publikum. 




Die rasante Show ließ wieder einmal nichts zu wünschen übrig und begann mit "Et weed widder besser" und "Schunkeln ist Scheiße". Beide Songs passend zur momentanen Lage der Kulturszene, für Künstler wie Publikum.


In der Show bekam alles wieder sein Fett weg, egal ob Mucki-Buden Besucher, Thermomix, Bergwanderer, Heino oder der FC. Das Alles in entsprechenden Kostümen. Das begeisterte Publikum kam aus dem Jubeln nicht mehr raus. Beim Tanzunterricht mit Ecki Pieper saß niemand mehr auf seinem Stuhl sondern machte, mit viel Spaß an der Freude, rege mit.


In verdutzte Gesichter schaute Ozan Akhan als er die Bühne betrat um ein klassisches, deutsches Gedicht  vorzutragen. Seine Fragen ans Publikum: "Gefällt euch das nicht? Soll ich für euch tanzen?", wurde mit frenetischem Beifall bedacht. "Komisch, wenn ich ein deutsches Gedicht präsentiere seid ihr still, aber wenn ich das Becken kreisen lasse dann rastet ihr aus". lachte Ozan. Doch auf die kreisenden Hüften mussten die Gäste noch ein wenig warten.




In der Rollen eines türkischen Gemüsehändlers, der seine Ware musikalisch feil bot  (Queen-Medley) und des türkischen Prinz im Kölner Karneval , war Ozan Akhan bestimmt nicht "Scheiße verkleidet" und wurde für seine Darbietungen mit viel Jubel belohnt. Das kreisende Becken kam bei "Kölle Alla(h)f" zum Einsatz. Sehr zur Freude der Besucher. Nach fast zweieinhalb Jahren war es wahrscheinlich das erste "Alaaf" was man am Kölner Tanzbrunnen zu hören bekam.




"Wegen dem Brauchtum" gab es als Zugabe, bevor sich Köbes Underground mit einem Kniefall von Ihren Fans verabschiedeten.









Köln - 02. September 2021                                                                                   K. Hielscher


BACK TO THE ROOTS endlich wieder live

Am Wochenende durften Ralf Hermanns und Reiner Lützenkirchen als „BACK TO THE ROOTS“ mit ihren beiden Gitarren, endlich wieder vor Publikum auftreten. Das Topos in Leverkusen-Wiesdorf war gut besucht (natürlich wurden die Corona-Regeln eingehalten). 


Die Erwartungen waren groß und sie wurden erfüllt, denn die Folksongs, Traditionals und Balladen kam sehr gut bei den Besuchern an.

Klassiker von Bob Dylan, Bruce Springsteen, Cat Stevens, Pink Floyd, Dire Straits und viele Andere wurden gespielt und die Besucher haben die Lieder gefeiert. 

Etwas ganz Besonderes gab es auch: das Lied „Bella Ciao“, welches von italienischen Partisanen stammt, wurde von Ralf auf Deutsch und von Reiner auf Italienisch gesungen. Das war wirklich sehr berührend. 


Niemand wollte die Musiker von der Bühne gehen lassen und so spielten sie einige Zugaben. 

Für alle stand fest, so ein Abend war entspannend, ließ alle mal vom Alltag abschalten und gab Hoffnung, dass mit schönen alten Songs wenigstens für ein paar Stunden, das Chaos um uns alle rum, vergessen lässt. 

Falls ihr mal die Chance habt das Duo zu sehen, nix wie hin, es lohnt sich wirklich.









Köln - 02. September 2021                                                         Kölner Zoo / Fotos: W. Scheurer


Seltener Ringelschwanzmungo im Kölner Zoo geboren Köln




Auf der Anlage für Ringelschwanzmungos hat sich erneut Nachwuchs eingestellt. Das männliche Jungtier wurde Anfang Februar geboren und trägt den Namen Batemy. Mutter ist die 8-jährige „Tiffi“. Sie kam 2013 aus dem Zoo Saarbrücken an den Rhein. Vater „Ron“ kam 2018 aus Madagaskar, der Heimat dieser kleinen Raubtiere, nach Köln. Es ist bereits das dritte Jungtier dieses Paares, allesamt waren männlich. Der Kölner Zoo freut sich sehr über die Geburt des kleinen Ringelschwanzmungos. 




Ringelschwanzmungos (Galidia elegans) gehören zur Familie der Madagassischen Raubtiere und tragen ihren Namen aufgrund ihres geringelten Schwanzes. Mit bis zu 950 g sind sie wahre Leichtgewichte. Ringelschwanzmungo-Weibchen bringen pro Jahr nach einer 75-tägigen Tragzeit in der Regel ein Jungtier zur Welt. Neben dem Kölner Zoo halten in Deutschland nur die Zoologischen Gärten in Berlin, Heidelberg und Saarbrücken diese bei den Besuchern sehr beliebten Raubtiere, die am Giraffenhaus zu finden sind. Sie sind aufgrund des Klimawandels stark bedroht. Ihr Ursprungsland Madagaskar ist sehr anfällig für die Auswirkungen der Klimaveränderungen. Dürren und Waldbrände einerseits, Monsune und Überschwemmungen andererseits setzen dem bitterarmen Land und seiner einzigartigen Flora und Fauna zunehmend stärker zu. Zahlreiche Tierarten, wie auch die Ringelschwanzmungos, leben ausschließlich auf Madagaskar und sind daher stark vom Aussterben bedroht









Köln - 26. August 2021                                                          Kunst hilft geben


 

Sofort-Hilfsaktion Solidarität für Mädchen und Frauen in Afghanistan

 


Foto: Flüchtlinge / Peter Muck


Drei Benefiz-KUNSTAktionen und Spendenaufruf nach multiplem Organversagen der großen Weltpolitik


Mit der Kraft der Kunst und einem Spendenaufruf will der Kölner Verein Kunst hilft geben konkret, unbürokratisch und solidarisch mit den Mädchen und Frauen in Afghanistan sein: „Wir möchte schnellstmögliche Hilfe im Land nach der Taliban-Machtübernahme leisten,“ so Vorstandsvorsitzende Jutta Gumprich-Kästel, vom Verein Kunst hilft geben e.V.: „Wir müssen nach dem Schock und der Fassungslosigkeit ein Zeichen der Hoffnung setzen. Viele Menschen guten Willens in Köln, Deutschland und Europa haben Euch nicht vergessen in dieser lebensbedrohlichen Tragödie“.

 

Anders als die große Politik der Weltgemeinschaft, die in Afghanistan total versagte, möchten wir schnellstmöglich eine Allianz für humanitäre Hilfe vor Ort bilden und Geld sammeln.

 

Wir möchten die afghanische Mädchen und Frauen nicht im Stich lassen und Ihnen helfen ein modernes, selbstbestimmtes Leben zu führen“, so Gumprich-Kästel.


 

Geplant sind von Kunst hilft geben jetzt drei Benefizaktionen:

1. Sofort-Spendenaufruf.

2. Sofort-Kunstverkauf z.B. von Werken von weltbekannten Künstler*Innen wie Rosemarie Trockel, Gerhard Richter, Markus Lüppertz, Christo, HA Schult. Es stehen über 200 Kunstwerke von 100 bis 55.000 Euro stehen online zur Verfügung

www.kunst-hilft-geben.de

 

3. in Kürze finden drei Online-Benefiz-Kunstausstellungen statt:

 



- Cats are cool: 100 Katzen-Zeichnungen Prominenter z.B. von James Rizzi, Otto Waalkes, Helge Schneider.

Eröffnung: Dienstag, 31. August, 19 Uhr

Galerie an Brüsseler Platz 14, Köln. Ab sofort online.

 

- „Kunst hilft afghanischen Mädchen und Frauen“

Freitag, 03.09.2021 19 Uhr

mit Werken von HA Schult, Oliver Jordan, Harald Naegeli, Gerhard Richter

Pizzeria Milano, Königstraße 68, Bornheim.

 

- HA Schult Open-Air-Benefiz-Kunstausstellung VerlustbringtGewinn

Manege Don-Bosco-Zentrum, Berlin-Marzahn (geplant für September 21)

 

 

Schließlich ist für die Aktion Köln hilft - #Kölnistsolidarisch kurzfristig ein Benefiz-Konzert angedacht und in Planung.

Wir freuen uns über jeden, der bei unserer Solidaritätsaktion mitmacht,

als Spender, Kunstkäufer oder weitere Künstler die mithelfen.

 

 

Die von uns und dem Kölner Flüchtlingsrat ausgewählten Hilfsorganisationen vor Ort werden wie Kunst hilft geben die Kriterien des DZI-Spendensiegels erfüllen: transparent und effektiv mit den anvertrauten Spenden-Geld umgehen, sowie geringe Verwaltungs- und Werbekosten haben.

 

Schluss-Appell

Jetzt ist die Zeit zu handeln!

Wir appellieren an alle Privatleute und Unternehmer:

1. Bitte spenden Sie für die Unterstützung von Mädchen und Frauen in Afghanistan.

2. Oder kaufen Sie Kunst über unseren Verein und helfen Sie, damit Mädchen und Frauen in Afghanistan nicht allein gelassen werden. 

 

www.kunst-hilft-geben.de 

0151-42815196









Köln - 26. August 2021                                                                                  


 

GENERALI KÖLN MARATHON WIEDER VIRTUELL

Vom 3. bis zum 17. Oktober findet die digitale Ausgabe des Generali Köln Marathon statt, bei der man einen 10 Kilometer-Lauf, einen Halbmarathon oder einen Marathon absolvieren kann. Über eine Tracking-App auf dem Smartphone wird nicht nur eine Finisherliste erstellt; die Teilnehmer können ihren Standort - egal wo sie laufen - auf die echte Köln Marathon-Strecke projizieren.

„Damit wollen wir die Motivation unserer Läufer aufrecht halten und zumindest ein bisschen reales Laufgefühl vermitteln, was in letzter Zeit leider deutlich zu kurz gekommen ist,“ sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.

Offenbar kommt der Generali Köln Marathon 2021 virtuell bei den Läufern gut an, denn schon 2.640 haben sich dafür umgemeldet.

„Und um es für sich authentischer zu gestalten, kann man wie im letzten Jahr noch das 'Home-Run-Paket' für 33 Euro dazu buchen, mit der Original-Startnummer, einem Funktionsshirt, einem Kölsch-Glas, einer Medaille, und vielen weiteren schönen Überraschungen unserer Partner,“ so Frisch weiter.

Alle, die sich für den Generali Köln Marathon angemeldet hatten, können sich umsonst auf die virtuelle Variante ummelden und die Distanz frei wählen. Statt des Staffelmarathons wird ein 10-Kilometer-Lauf angeboten.

Wer noch nicht angemeldet ist, kann dies für 9 Euro nachholen. Die Startgebühr beinhaltet die Zusendung einer Print@home-Startnummer, die Nutzung der Tracking App, die digitale Urkunde sowie den Eintrag in die Finisherliste des gewählten Wettbewerbs.

Im Rahmen der digitalen Veranstaltung werden Spenden für The Human Safety Net gesammelt, einer globalen Bewegung des Titelsponsors Generali, zur Unterstützung benachteiligter Menschen. Die Programme widmen sich verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen, haben aber ein Ziel gemeinsam: menschliches Potenzial zu fördern, indem zur Hilfe von Menschen für Menschen inspiriert wird.

100% der diesjährigen Spendensumme gehen an Projekte, die die Familien und Kinder in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten mit Infrastruktur (z. B. Kitas und Spielplätze), Betreuung und Beratung, aber auch psycho-soziale Hilfen unterstützen. Diese Maßnahmen gehen über die Soforthilfe hinaus und sind Teil eines dringend nötigen mittel- und langfristigen Engagements, um beim Wiederaufbau nach dieser Katastrophe zu helfen. Mehr über THSN für Hochwasseropfer in West-Deutschland

Zusätzlich haben Läufer aus der Region die Möglichkeit, aktiv im Rahmen einer Sonderwertung zu spenden. Dazu können sie auf drei verschiedenen Strecken in Köln Kilometer sammeln:
  • um die Stadionvorwiese am RheinEnergie-Stadion (1km-Runde)
  • am Decksteiner Weiher (5km-Runde) und
  • am Rheinufer (10km-Runde)
Diese Strecken sind mit einer Zeitmessung ausgestattet. Die Startnummer mit Transponder wird per Post zugeschickt.
Je mehr Kilometer gelaufen werden, umso mehr wird gespendet. Werden insgesamt mehr als 100.000 km auf den drei Strecken gelaufen, wird die Spendensumme vom Köln Marathon auf volle Zehntausend aufgerundet.

„Das Unwetter hat viele Menschen aus der Region hart getroffen. Nicht wenige davon haben schon mal am Köln Marathon teilgenommen, und wir wollen mit dieser Aktion etwas zurückgeben und Menschen dazu animieren, laufend Gutes zu tun,“ erklärt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.

Das Startgeld für diese Sonderwertung beträgt 15 Euro. Davon gehen 10 Euro direkt in den Spendentopf.

Die Anmeldung für den Generali Köln Marathon 2021 virtuell, das 'Home Run-Paket' und die Sonderwertung ist ab sofort möglich.


MEHR VON DER VIRTUELLEN VERANSTALTUNG ERFAHREN








Köln - 25. August 2021                                                                    Kajuja Köln / Foto: G. Weiden


Er hätt en Mötz un es jetz Präsident


Präsident wird Präsident 

Sonst ist die KAJUJA Köln für die Nachwuchssuche im Kölschen Karneval bekannt, aber bei der Nachbesetzung des Präsidentenamtes setzt sie auf Bewährtes. Denn der neue Präsident der KAJUJA Köln ist eigentlich schon als Präsident bekannt, genauer als „Der Sitzungspräsident“. Der Redner und Kabarettist Volker Weininger übernimmt das Amt von Dr. Sven Behnke.




 Dr. Sven Behnke bleibt KAJUJA-Familich 

Behnke stand seit 2016 als Präsident auf der Bühne der KAJUJA Köln. „Es war eine bunte, herausfordernde, ereignisreiche Zeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. In den letzten zwei Jahren wurde es immer schwieriger meinen beruflichen Werdegang und meine privaten Ziele mit dem Präsidentenamt zu vereinen und allem gerecht zu werden. Deswegen habe ich schweren Herzens entschlossen das Präsidentenamt weiterzugeben.“ Sein jeckes Hätz behält der nun ehemalige Präsident Behnke allerdings. „Ich werde weiterhin aktiv im Vorstand der KAJUJA Köln mitwirken und freue mich, dass Volker mein Nachfolger wird. Ich bleibe KAJUJA-Familich.“ 


„Der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger wird neuer KAJUJA Präsident 

Der Nachfolger von Behnke ist kein Unbekannter auf den Kölner Bühnen. Volker Weininger, vielen bekannt als Redner „Der Sitzungspräsident“, ist der neue Präsident der KAJUJA Köln. „Karneval und KAJUJA sind für mich untrennbar verbunden. Hier habe ich meine ersten Auftritte im Karneval gespielt. Durch die KAJUJA habe ich den Sprung auf die Kölner Bühnen geschafft“, erinnert sich Weininger zurück. Als „Der Sitzungspräsident“ steht er schon seit Jahren bei jeder Session auf der KAJUJA-Bühne im Theater am Tanzbrunnen. Als begehrter Redner im Karneval hat Weininger sonst viele Auftritte am Abend, deswegen freut er sich schon darauf „die ganze Sitzung zu erleben und von der ersten bis zur letzten Minute als Präsident mitwirken zu können - wegen schon langer bestehender Buchungen wird das allerdings erst 2023 klappen.“ 

Eine Unterscheidung ist Weininger wichtig. „Das Amt des KAJUJA-Präsidenten übernehme ich bei unseren Veranstaltungen als Privatperson. Ich denke, da sollte es eine klare Grenze zu meiner Bühnenfigur geben.“ „Abgesehen davon würde ich das Ende einer KAJUJA-Sitzung mit der Schlagzahl des Sitzungspräsidenten auch gar nicht erleben!“, lacht er.


 Jecke Bereicherung für die KAJUJA Köln 

Der Vorstand der KAJUJA Köln freut sich über diese jecke Bereicherung. „Volker hat schon immer auf den Probeabenden seine Erfahrung der Kölschen Bühnen mit den Bewerbern geteilt“ heißt es aus dem Vorstand. „Wir freuen darauf mit ihm als Präsident neue Impulse für unsere Nachwuchsarbeit zu erhalten. Und auch das ein oder andere Kölsch gemeinsam zu genießen.“ 







Köln - 24. August 2021                                                                              Zoo Köln / Fotos: G. Weiden


Erneut Naturbrut bei den vom Aussterben bedrohten Philippinenkrokodilen im Kölner Zoo gelungen

 Weitere Rückführungen von Philippinenkrokodil-Nachwuchs auf die Philippinen zur Wiederauswilderung und zur Stärkung der natürlichen Populationen geplant





Nach der Rückführung zweier Philippinenkrokodil-.Nachzuchten aus dem Kölner Zoo im Dezember 2020 ist erneut die Vermehrung dieser vom Aussterben bedrohten Krokodilart in der Terrarienabteilung des Kölner Aquariums gelungen. 


Nach sechs Jahren die zweite gelungene Naturbrut im Kölner Zoo 

Im Februar 2021 ließen wir das ansonsten separat gehaltene Kölner Philippinenkrokodil-Pärchen Pinoy und Mindo zur Paarung zusammen. Nach der Nestbauphase und intensiven Nestpflege durch das Weibchen kam es am frühen Morgen des 28. März zur Eiablage. Vier Eier entwickelten sich, d.h. sie erwiesen sich als befruchtet. Am 30.6.2021, an Tag 96 nach der Eiablage, fand dann am frühen Nachmittag der erste Schlupf statt. Dies ist die zweite gelungene Naturbrut im Kölner Zoo, nach der ersten erfolgreichen im Jahr 2015, aus der die zuletzt zurück auf die Philippinen geschickten Jungen „Hulky“ und „Dodong“ schlüpften. 





Das erste Jungtier aus der aktuellen Naturbrut stieß zum Schlupf mit seiner Schnauze, auf der sich zu diesem Zeitpunkt ein sogenannter Eizahn zum Durchstoßen der Eierschale befindet, durch das Ei. Das Weibchen half anschließend den Jungen aus dem Nisthügel bzw. trug sie mitsamt Eierschalen in das Wasser, um ihnen dort aus dem Ei zu helfen - der sogenannte Maultransport. Dies wurde bisher noch nicht in freier Wildbahn dokumentiert und zeigt auch, welch wichtige Forschungsarbeit in Zoos geleistet werden kann. 


Derzeit sind die vier Jungen mitsamt Mutter Mindo für die Besucher im Nistbereich der Krokodilanlage zusammen zu sehen, wo sie gemeinsam mit der Mutter aufwachsen können. Das Sozialverhalten, also die Interaktionen zwischen Mutter und den vier Jungen, wird derzeit von Studierenden der Universität zu Köln im Rahmen ethologischer (verhaltenskundlicher) Studien untersucht. 



Zukunftspläne 

In einigen Wochen bis Monaten werden wir die Jungen voraussichtlich trennen müssen, da Philippinenkrokodile einzelgängerisch leben, und sie dann separat hinter den Kulissen aufziehen. 


Auch diese Jungtiere sollen zurück auf die Philippinen, so die Pläne der philippinischen Behörden, gemeinsam mit Vicente P. Mercado und Rainier Manalo von Crocodylus porosus Philippines Inc (CPPI), einer philippinischen NGO, die sich für den Krokodilschutz auf den Philippinen einsetzt und mit der der Kölner Zoo kooperiert. 



Es ist beabsichtigt, die Jungen etwa im Alter von 1,5-2 Jahren auf die Philippinen zur Auswilderung zurückzusenden, um dort die lokalen Populationen weiter aufzustocken. 


Da sie wie die bereits rückgeführten Jungtiere „Hulky“ und „Dodong“ aus einer Naturbrut entstammen, d.h. ihre Eier wurden nach dem Legen im Gehege belassen und die Schlupflinge nach dem Schlupf von der Mutter ins Wasser getragen, sind sie bestens für eine Auswilderung geeignet. Denn sie konnten gemeinsam mit der Mutter aufwachsen. Solch eine natürliche Sozialisierung ist Grundvoraussetzung für ein späteres Auswildern. 




Die im Dezember 2020 rückgeführten „Hulky“ und „Dodong“ bereits kurz vor der Auswilderung

 „Hulky“ und „Dodong“, die beiden im Dezember zurück auf die Philippinen ausgeflogenen Kölner Nachzuchten, warten derzeit in einer geräumigen, naturnahen Halbfreianlage auf den Philippinen, wo sie auf die frei Wildbahn vorbereitet werden, auf ihre Auswilderung im Siargao Schutzgebiet. Dies ist wichtig, um die stark bedrohten, sehr kleinen natürlichen Bestände zu stärken.








Köln - 23. August 2021                                                                         KölnKongress Gastronomie



Geschäftsführerwechsel bei der KölnKongress Gastronomie GmbH



 Zum 1. September 2021 folgt Stephan Förster (rechts) als Geschäftsführer der KölnKongress Gastronomie GmbH auf 

Bernhard Conin.


Die KölnKongress Gastronomie GmbH wurde im September 2016 gegründet, Gesellschafter der GmbH sind zu 51 % die Koelncongress GmbH und zu 49 % die Koelnmesse GmbH. 

Als Geschäftsführer wurde Bernhard Conin eingesetzt. 


Die neu gegründete Gesellschaft übernahm im April 2017 den Gastronomiebetrieb des Gürzenich Köln; das Gastronomiekonzept folgte weiterhin dem Gürzenich-Motto 

Tradition trifft Moderne. Dabei bilden Kreativität, Nachhaltigkeit und Trends eine Symbiose mit altbewährter hoher Qualität.


Seit Mai 2019 ist die KölnKongress Gastronomie GmbH auch am Tanzbrunnen Köln mit Theater am Tanzbrunnen, Rheinterrassen und dem km 689 Cologne Beach Club flexibler und innovativer Ansprechpartner für alle gastronomischen Dienstleistungen Indoor und Outdoor. 


Nun wird Gründungsgeschäftsführer Bernhard Conin (67) die KölnKongress Gastronomie GmbH zum 1. September 2021 verlassen. Als Geschäftsführer der Koelncongress GmbH steht er noch bis Mai 2022 im Dienste des Unternehmens.

Conin, der sich immer schon als „Gastgeber für Gastgeber“ verstand, leitet Koelncongress seit der Unternehmensgründung 1994.


Neuer Geschäftsführer und Nachfolger von Bernhard Conin wird der bisherige Geschäftsbereichsleiter Stephan Förster (43). Der gelernte Koch und Diplom-Kaufmann verfügt über zwanzig Jahre operativer Erfahrungen in Küche, Service und Management, 

sein Studium absolvierte er an der Universität zu Köln. Als Senior Consultant war er in der auf Gastronomie spezialisierten Unternehmensberatung K&P für Messen, Kongresszentren, internationale Konzerne und gastronomische Betriebe tätig; seit Dezember 2016 gehört er zum Team der KölnKongress Gastronomie.

In Stephan Förster wurde durch eine bundesweite Ausschreibung der richtige Mann gefunden, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.


Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH: „Wir danken Bernhard Conin, der mit hohem Engagement und seiner langjährigen Erfahrung im Veranstaltungsgeschäft die Geschicke der KölnKongress Gastronomie GmbH optimal geleitet hat. Sein umfassendes Know-how und die zahlreichen Synergien zwischen Veranstaltungsvermarktung und Gastronomie haben sich positiv auf unsere Kunden und Gäste in Gürzenich und Tanzbrunnen ausgewirkt.“


Frank Höller, leitender Stadtverwaltungsdirektor und Vorsitzender der Gesellschafter-Versammlung der KölnKongress Gastronomie GmbH, ergänzt: „Herrn Förster wünschen wir für die vor ihm liegenden Aufgaben viel Erfolg! Wir sind zuversichtlich, dass unter seiner Leitung den Veranstaltern und Gästen des Gürzenich und des Tanzbrunnens auch zukünftig Kontinuität, Individualität und ein hohes Maß an Professionalität geboten werden.“








Köln - 22. August 2021                                                                                G. Weiden


1200 Fans feierten die Bläck Fööss am Tanzbrunnen



Samstag der 21. August: der Tanzbrunnen von der Sonne angestrahlt, sommerliche Temperaturen und 1200 fröhliche Besucher vor der Bühne. Dieses Bild hatten die Bläck Fööss lange nicht mehr vor Augen.


Wie groß die Freude darüber war, erklärte Erry Stoklosa gleich nach der Begrüßung. "Auto-Kino Konzerte gut und schön, aber der Kontakt zum Publikum, der Blick auf die Gesichter und hören dass die Leute mitsingen und klatschen, fehlt bei diesen Konzerten".  Jubelnder Applaus war die Antwort der anwesenden Gäste.


Das 45te Konzert am Tanzbrunnen, das "Wohnzimmer" (wie es liebevoll genannt wird) der Bläck Fööss war wieder einmal erste Sahne. Ein musikalischer Querschnitt durch 50 Jahre Bandgeschichte, der nichts zu wünschen übrig ließ. Neue Lieger wie „Fröher nur späder“ und „Fierdaach“ wurden schon fleißig mitgesungen und die Fööss stellten ein neues Album in Aussicht. Vielleicht schon im nächsten Jahr, wo auch die drei großen Jubiläums-Konzerte auf dem Roncalli-Platz anstehen.



Braut "Jule" mit ihren 11 Jungfrauen äähm.... Frendinnen waren aus dem Rhein-Sieg Kreis angereist um mit den Fööss  ihren Jungesellinnen-Abschied zu feiern



Sehr zur Freude einer 12 köpfigen Gruppe Mädels, die einen Junggesellinnen-Abschied feierten spielten die Fööss auch "Polterovend en d´r Elsaßstrooß". Neben "Achterbahn", "Katrin" und "Schötzekönning" gab es noch einige andere Klassiker auf die Ohren. Mit einem Medley aus "Bee Gees" und "Hollies" Songs erinnerte die Band an Zeiten  bevor sie sich Bläck Fööss nannten.


Nach 30 verschiedenen Darbietungen plus 4 Zugaben ging der Abend am Tanzbrunnen zu Ende. Ein wirklich musikalisches Erlebnis, mit vielen Emotionen, wurde von den Fans mit nicht enden wollendem Jubel, lautem Applaus und stehenden Ovationen belohnt. Bliebt nur zu sagen: Liebe Bläck Fööss, vielen Dank für das "kleine" Jubiläumskonzert!








Köln - 19. August 2021                                                                                                       Kölner Haie / J. Scholl

9.300 Zuschauer zum Saisonstart am 10. September!


• Tickets für Saisonauftakt gegen Wolfsburg ab Donnerstag erhältlich 

• Generalprobe gegen Krefeld am 04. September in der LANXESS Arena 


Endlich wieder Haie-Eishockey mit Fans! Wir starten mit 9.300 Zuschauern in die Saison 2021/2022! Wir freuen uns riesig darauf unsere Mannschaft mit Euch in der LANXESS Arena zu erleben. 


Der Vorverkauf für das erste Liga-Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg am 10. September (19:30 Uhr) beginnt am Donnerstagmorgen um 10 Uhr auf www.haie-tickets.de 


Haie-Kapitän Moritz Müller freut sich: „Eishockey ohne Fans macht keinen Sinn. Wir alle wollen zurück zur Normalität und mit 9.300 Fans in der LANXESS Arena machen wir einen großen Schritt in die richtige Richtung. Ich kann es kaum erwarten!“ 


Alle Dauerkarten-Fans erhalten per Post rechtzeitig vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg ihre Dauerkarte. 


Wenige Tage vor dem Start in die PENNY DEL-Saison findet am 04. September die Generalprobe für den KEC statt. Im letzten Testspiel treffen die Haie in der LANXESS arena auf die Krefeld Pinguine. Karten für das Vorbereitungsspiel gegen Krefeld werden ebenfalls mit dem Vorverkauf des Saisonauftakts erhältlich sein. Wir freuen uns auf Euch!


Bitte beachtet diese Spielregeln:

• Lasst uns alle rücksichts- und verantwortungsvoll miteinander umgehen 

• Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) 

• Bei getesteten Zuschauern muss ein Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) vorgezeigt werden, der nicht älter als 48 Stunden ist 

• Schülerinnen und Schüler können als Testnachweis ihren gültigen Schülerausweis vorzeigen, da sie in der Schule getestet werden 

• „Schoßkarten“ stehen wie gewohnt zur Verfügung 

• In der Arena gilt Maskenpflicht. Auf dem Platz kann die Maske abgenommen werden 

• Essen und Getränke können auf den Plätzen verzehrt werden 

• Es werden auch alkoholische Getränke ausgeschenkt 

• Zuschauerplätze werden nach „Schachbrettmuster“ angeboten 

• Es wird keine Stehplätze geben 

• Für Fans mit Dauerkarte gilt der neu zugewiesene und bereits mitgeteilte Platz 








Köln - 19. August 2021                                                                           Kölner Zoo / Foto: Duda


Am Sonntag freier Eintritt für alle I-Dötzchen


Kommenden Sonntag freier Eintritt für alle I-Dötzchen in den Kölner 
Zoo. Aufgrund der neu erschienenen Corona-Schutzverordnung des 
Landes NRW ist das Aquarium ab Samstag wieder geöffnet.  



I-Dötzchen, die am kommenden Sonntag, 22.8. 2021, an 
der Zookasse ihren ersten Stundenplan oder einen anderen Erstklässler-Nachweis 
vorlegen, können den Kölner Zoo kostenlos besuchen. Sparkasse KölnBonn und der 
Kölner Zoo laden alle Schulanfänger an diesem Tag in den Kölner Zoo ein*
Zusätzlich gibt es zwischen 10 und 16 kleine Geschenke für alle I-Dötzchen am 
Clemenshof und ein Treffen mit den Sparkassen-Maskottchen Didi und Dodo.


 *Das Angebot ist auf diesen Tag begrenzt; es gilt nur in Begleitung einer 
erwachsenen Aufsichtsperson, Begleitpersonen und Geschwisterkinder müssen 
regulären Eintritt zahlen.   


Aufgrund der neu erschienenen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gelten 
ab Samstag zudem folgende Regelungen im Kölner Zoo: Das Aquarium ist erstmal seit Frühjahr 2020 wieder geöffnet. Alle großen Tierhäuser 
sind  somit  mit  „Ampelsystem“  für  den  Besucher  zugänglich.  Es  gelten  weiterhin  die  
allgemeinen  Hygiene-  und  Abstandsregeln  und  Maskenpflicht  im  Kassenbereich,  in  
den Tierhäusern und anderen geschlossenen Räumlichkeiten.  


Für  den  Zoobesuch  ist  weiterhin  kein  Coronatest-  oder  Immunisierungsnachweis  
erforderlich.  Aufgrund  der  Kapazitätssteuerung  benötigen  die  Tageskartenbesucher  
aber wie bisher eine kostenlose Online-Zutrittsreservierung (gleiches gilt auch für die 
I-Dötzchen diesen Sonntag). Jahreskarteninhaber benötigen keine Reservierung.  








Köln - 16. August 2021                                                                 Seifenkistenfreunde Porz-Elsdorf e.V. 


Porzer Seifenkisten-Rennen erst 2022 wieder

   

Leider wird das geplante Seifenkistenrennen am 11.09.2021 nicht stattfinden können. Neben der kaum abzuschätzenden Entwicklung 

rund um Corona-Pandemie verhindert auch die aktuelle Sperrung der Gilsonstraße in Elsdorf eine Genehmigung eines Renntages, 

da inzwischen die Hermann-Löns-Straße in Elsdorf (Rennstrecke „Elsdorfer Berg“) der einzige Zugang zum Ort geworden ist.

 

Die Vorbereitungen für das nächste Rennen im Jahr 2022 wurden schon begonnen. Es ist angesetzt für den 10.09.2022. 

Es wird mit vollem Einsatz daran gearbeitet wieder dieses Event in Elsdorf durchführen zu können. 

 

Der Dank gilt allen Mitgliedern, Unterstützern und Teilnehmern, die auch 2021 für die Durchführung des Rennens bereitstanden. 

Die Seifenkistenfreude Porz-Elsdorf bleiben allerdings auch in dieser „Rennpause“ aktiv und werden auch in diesem Jahr gemeinsam 

mit der Dorfgemeinschaft Elsdorf wieder auf dem Dorfplatz und am Urbacher Hospiz einen Weihnachtsbaum aufstellen.

 

Vielen Dank und wir freuen uns Sie alle im nächsten Jahr bei dem Seifenkistenrennen 2022 begrüßen zu können.







Köln - 16. August 2021                                                                                   Foto: G. Weiden


Riesenrad darf bis Ende August am Kölner Zoo bleiben




Ein Anwohner in Riehl kann sich nicht mit dem Argument gegen die Erlaubnis für das Riesenrad vor dem Zoo wenden, dass dort nicht genügend Parkplätze für zusätzliche Besucher vorhanden seien. Das hat das Verwaltungsgericht Köln mit Beschluss vom 11. August 2021 entschieden und einen Eilantrag des Anwohners abgelehnt. 


 Das „Europa-Rad“ einer Bonner Firma war letztes Jahr auf dem Privatgelände vor dem Schokoladenmuseum aufgebaut. Da dies dort zuletzt wegen Bodenarbeiten nicht möglich war, beantragte die Betreiberfirma, das Riesenrad auf einer Grünanlage vor dem Kölner Zoo aufstellen zu dürfen. Auf der Grundlage der Kölner Stadtordnung erteilte die Stadt Köln im März eine Genehmigung für den Betrieb des Riesenrades, die bis Ende August verlängert wurde. Schon zuvor hatten Riehler Bürger Bedenken wegen der Verkehrsauswirkungen in dem Wohngebiet geäußert. Diese teilte die Stadt aber nicht, weil sich ausreichend dimensionierte Parkplätze für Besucher unterhalb der Zoobrücke, an der Riehler Straße und im gegenüberliegenden Parkhaus befänden. Außerdem sei die Anbindung an den ÖPNV gesichert.


 Gegen die Genehmigung erhob ein Anwohner, der in etwa 300 m von dem Riesenrad entfernt wohnt, einen Eilantrag bei dem Verwaltungsgericht Köln mit dem Ziel, den Betrieb des Riesenrades auszusetzen. Er hielt den „Parksuchverkehr und Parkdruck“, auch durch Falschparker, vor allem an den Sonntagen in den Sommerferien für nicht mehr zumutbar. 


Das Verwaltungsgericht hat den Eilantrag abgelehnt und zur Begründung ausgeführt: Der Antragsteller könne sich als „Dritter“ nicht gegen die Erteilung der Genehmigung von der Stadt an die Betreiberfirma wenden. Eine Verletzung sogenannter drittschützender Vorschriften sei nicht ersichtlich. Die Rechtsgrundlage in der Kölner Stadtordnung für die erteilte Genehmigung stelle allein darauf ab, ob die jeweilige Nutzung der Fläche, z.B. für Veranstaltungen wie den Riesenradbetrieb, mit öffentlichen Interessen vereinbar sei. Sie diene nicht dazu, die Nachbarschaft vor zusätzlichem Verkehr zu schützen. Es könne auch nicht zulasten der Riesenradbetreiberin eingewandt werden, dass Besucher verkehrswidrig parkten oder ein Verkehrskonzept mit mehr Stellplätzen für den Bereich an Zoo und Flora seit Jahren fehle. Ein etwaiger Anspruch auf Einschreiten der Straßenverkehrsbehörden sei nicht Gegenstand des Verfahrens. 


Gegen den Beschluss können die Beteiligten Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden würde. 


Az.: 14 L 1214/21 



Köln - 12. August 2021                                                                    Kölner Zoo / Fotos: G. Weiden


Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen


 „Picasso“ und „Cassie“, das Pinselohrschwein-Paar im Kölner Zoo, hat erneut Nachwuchs. Sie sind Anfang Juni Eltern von einem quieckfidelen Frischling geworden. Die Pinselohrschweine (Potamochoerus porcus) leben auf der Anlage am Nashornhaus. Eber „Picasso“ zog 2012 aus dem Zoo Landau nach Köln. „Cassie“ kam im August 2017 aus dem britischen Colchester. Beide Tiere harmonierten von Anfang an sehr gut. Bereits 2018 und 2020 hatten sie Jungtiere.




 Das weibliche Jungtier „Abby“ war von Anfang an lebhaft und aktiv. Sie saugt zwar noch regelmäßig an den mütterlichen Zitzen, frisst aber auch schon feste Nahrung. Nach einer Tragzeit von knapp 130 Tagen werfen Pinselohrschweine ein bis vier Jungtiere. Diese werden, wie bei allen Wildschweinen, als Frischlinge bezeichnet. Sie haben in den ersten Lebensmonaten eine helle Färbung mit Längsstreifen. Ab rund sechs Monaten färben sie sich schließlich in das Alterskleid um. 


Pinselohrschweine sind mit ihrem rauhaarigen, rot-bräunlich-schwarzen Fell sehr farbenprächtig. Hinzu kommen die hellen Backenbärte und die namensgebenden „Pinsel" an den Ohren. Sie stammen aus West- und Zentralafrika. Die Tiere bevorzugen Regen- und Feuchtgaleriewälder sowie Berg- und Buschwälder, in denen sie in Rotten leben. 



Die Lebensweise ist der unseres heimischen Wildschweines (Sus scrofa) sehr ähnlich. So durchwühlen sie den Boden beständig nach Fressbarem wie Wurzeln, Knollen, Insektenlarven oder Kleintieren. Wo die Schweine von Löwen, Leoparden oder auch dem Menschen bejagt werden, sind Pinselohrschweine nachtaktiv. Im Zoo kann sie der Besucher auch tagsüber sehr gut beobachten.


Im Unterschied zum Schwarzwild sind Pinselohrschweine wärmebedürftig, da sie keine Unterwolle unter dem Fell haben. Im Kölner Zoo leben die Tiere auf einer schweinegerechten Anlage im Nashornhaus, dem ältesten und geschichtsträchtigsten Haus des Zoologischen Gartens. Es wurde ab 1865 erbaut. 










Köln - 05. August 2021                                                                   KKG  Stromlose Ader e.V./ M. Richter


Alles hät sing Zick - Die Stromlose Ader stellt sich neu auf


Mitgliederversammlung stellt die Weichen für die Zukunft


Corona und die Pandemie, Lockdown,… - Begriffe, die uns alle seit fast zwei Jahren begleiten. Aber, ‚Alles hät sing Zick‘, dachte sich auch der Vorstand der KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 und nutze die letzten Monate, um für die Zeit nach der Pandemie gerüstet zu sein. 


Am letzten Dienstag (27. Juli 2021) konnte die Stromlose Ader ihre Mitglieder endlich wieder einmal zu einer Präsenzveranstaltung einladen. Die in den letzten anderthalb Jahren häufig verschobene Jahreshauptversammlung stand an. 


Im gut gefüllten Saal des Linder Hotel City Plaza konnte der 1. Vorsitzende Fritz Pilgram seit langer Zeit wieder persönlich und von Angesicht zu Angesicht die Mitglieder begrüßen.

„Es tut gut, euch alle wiederzusehen und endlich wieder einmal die Stromlose versammelt zu sehen!“, so Pilgram in seiner Begrüßung. 


Nach Geschäftsbericht und Kassenbericht stand der erste von zwei wichtigen Punkten auf der Tagesordnung: die Abstimmung über die neue Satzung. Nachdem allen Mitglieder im Vorfeld der Jahreshauptversammlung die neue Satzung zugekommen war und es keine weiteren Anträge zur neuen Satzung gab, konnte darüber abgestimmt werden. Einstimmig wurde die Satzung angenommen und der erste Schritt in eine gut aufgestellte Zukunft war gemacht. 


Als nächster Punkt stand die Neuwahl des geänderten Vorstandes auf der Agenda. Fritz Pilgram erklärte den Anwesenden, dass er „schweren Herzens das Amt als 1. Vorsitzender der Stromlosen Ader abgeben möchte“, er „wisse den Verein aber in guten Händen“. Pilgram bedankte sich bei den Anwesenden für viele Jahre der Unterstützung, befand aber auch, dass 28 Jahre eine lange Zeit gewesen seien. „Alles hät sing Zick“, beschloss er mit einem Augenzwinkern seine Verabschiedung. Mit stehenden Ovationen bedankte sich die Versammlung bei Fritz Pilgram für 28 Jahre Vorstandsarbeit als 1. Vorsitzender. 


Das Ergebnis der Vorstandswahlen:





Als geschäftsführender Vorstand wurde von der Versammlung gewählt: 

- Hans-Peter Houben als 1. Vorsitzender und somit Nachfolger von Fritz Pilgram 

- Lothar Becker wurde als 2. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt 

- Andreas Bösebeck darf als Schatzmeister weiterhin die Ausgaben der KKG im Blick haben 

- Ralph Schürmann ist weiterhin Schriftführer der Stromlosen Ader 

- neu in den geschäftsführenden Vorstand aufgerückt ist der Pressesprecher der Gesellschaft, Markus Richter 


In den erweiterten Vorstand wurde wiedergewählt: 

- Jürgen Markgraf als Beisitzer 


Lothar Becker und Hans-Peter Houben gaben noch einen vorsichtigen Ausblick auf bevorstehende Veranstaltungen. Neben einem Besuch im Hänneschen-Theater, der traditionellen 11.11.-Feier, Sitzungen 2022 und Rosenmontag sind dies nur einige Veranstaltungen, die ein wenig Normalität zurückbringen sollen, sofern es die jeweilige Lage zulässt. 


Nach Abschied von Fritz Pilgram und erfolgreicher Neuausrichtung für die Zukunft beschloss der neue 1. Vorsitzende, Hans-Peter Houben, die Versammlung. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen und, so Houben, „blicke ich freut in die Zukunft der Stromlosen Ader und freue mich auf die nächsten Jahre, dat jode Jeföhl weiterleben zu lassen“.








Köln - 05. August 2021                                                                    Kölner Zoo / Fotos: G. Weiden


Die vier Daltons erobern Köln Köln


Seit 28.05.2021 leben vier junge Waschbären-Männer in Köln. Sie haben angelehnt an die Verbrecherbande der Daltons die Namen Joe, William, Jack und Averell erhalten. Ihrem Namen haben sie in den ersten Tagen auf der Waschbären-Anlage alle Ehre gemacht und neue Wege gefunden, die Anlage über die üppige Vegetation zu verlassen. Die vorherigen Bewohner waren alte Weibchen und daher nicht so agil, wie die jungen Männchen.


 Die vier Brüder sind letztes Jahr in Hattingen in der Wildnis geboren. Sie wurden durch eine Auffangstation zunächst aufgenommen und wurden danach an den Kölner Zoo vermittelt.




 Waschbären sind Neozoen in Europa, das heißt ihre natürliche Verbreitung liegt nicht in Europa. Waschbären kommen ursprünglich in Nordamerika vor. Seit 1945 sind sie auch in Europa zu finden. Der Bestand im europäischen Freiland geht auf Ausbrecher aus Pelzfarmen zurück. Da sie hier in Europa ideale Nahrungsgrundlagen finden und keine wirklichen natürlichen Feinde haben, vermehren sie sich sehr gut und gelten als invasive Art. Aufgrund einer EUVerordnung (1143/2014) dürfen Waschbären nicht mehr in den Zoos und in Privathand gezüchtet werden, daher sind unsere vier Männer auch alle kastriert. In Deutschland soll es insgesamt 1,3 Millionen Waschbären geben. 




Ihren Namen tragen Waschbären nicht wegen ihrer Reinlichkeit, sondern aufgrund ihres Verhaltens. Sie „waschen“ und ertasten ihr Futter in kleinen Bächen und Wasserstellen, bevor sie es fressen, daher weist die Kölner Anlage auch einen Bachlauf auf, um dieses natürliche Verhalten zeigen zu können. Sie ernähren sich als Allesfresser von kleinen Wirbeltieren, Fischen, Wirbellosen und Früchten. Dadurch werden sie oftmals auch zu einem Problem für die heimische Fauna, da sie die Nester der Vögel plündern oder seltene Amphibien verspeisen. 







Köln - 04. August 2021                                                           Förderverein Hospiz-Porz e.V. / R. Czakalla


Letzte Hilfe Kurs       „Am Ende wissen, wie es geht.“

 

 

Die letzte Lebensphase von Angehörigen, Freunden und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn das Wissen um die Begleitung in dieser Zeit ist vielfach verloren gegangen. Daher bieten wir Ihnen mit unserem „Letzte Hilfe Kurs“ ein Kurzseminar an. Inhalt des Kurses ist die Vermittlung dieses Grundwissens sowie die Ermutigung, sich genau diesen Menschen zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir am Lebensende alle nötig haben. 

In dem vierstündigen Kurs werden Grundkompetenzen zu Themen erworben wie:

Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern, Abschied nehmen. 

 

Der Kurs wird von drei zertifizierten Letzte-Hilfe Kursleiter*innen durchgeführt und findet statt am:

 

Samstag, den 2. Oktober 2021 von 10:00-14:00 Uhr 

im Pfarrheim St. Bartholomäus, Am Leuschof 19 in 51145 Köln - Urbach. 

 

Der Letzte Hilfe Kurs wird entsprechend den aktuellen Corona Hygieneregeln durchgeführt. 

 

Sollte eine Präsenzveranstaltung nicht möglich sein, findet der Letzte Hilfe Kurs als "Zoom-Online" statt.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

 

Eine Anmeldung ist telefonisch oder per E-Mail bis zum 24.09.2021 erforderlich:  

Tel: 02203-2039963 

E-Mail: info@hospiz-koeln-porz.de


Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ehrenamt und Spenden

Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.

Am Leuschhof 25

51145 Köln

Telefon: 02203-2039963

Fax:       02203-2039964

 

Spendenkonto:

Sparkasse Köln Bonn

IBAN: DE07370501981007302803

SWIFT-BIC: COLSDE33XXX 

Besuchen Sie auch unsere Internetseite:

www.hospiz-koeln-porz.de






Köln - 03. August 2021                                                                                  J. Broniecki


 

GENERALI KÖLN MARATHON WIRD ABGESAGT
 

Der für den 3. Oktober 2021 geplante Generali Köln Marathon wird nicht stattfinden. Grund für die Absage ist die aktuell ansteigende Inzidenz durch die Delta-Variante des Covid-19-Virus.

„Wir haben bis zuletzt gehofft und alle Vorbereitungen für eine sichere Durchführung des Generali Köln Marathon getroffen, aber leider lassen die aktuellen Rahmenbedingungen auch in diesem Jahr nicht zu, dass rund 20.000 Menschen gemeinsam durch unsere Stadt laufen können“, sagt Markus Frisch Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.

„Aber die Grundlage für die Behördliche Genehmigung des Köln Marathon sind die Anforderungen und Regelungen der aktuellen Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW und ein darauf basierendes Hygienekonzept. Die Genehmigung für dieses Konzept gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Inzidenz unter 35 bleibt. Das dies bis zum 3. Oktober so bleibt, ist sehr unwahrscheinlich, da die Delta-Variante in Kombination mit einer schleppenden Entwicklung der Impfquote aktuell für steigende Fallzahlen sorgt,“ erklärt Frisch die erneute Absage.

Berthold Schmitt, 1. Vorsitzender des Kölner Vereins für Marathon e.V. weist auch auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Veranstalter hin. „Wir müssen nicht nur die Risiken von Teilnehmern, Zuschauern und Helfern bewerten, sondern auch mögliche Auswirkungen für die gesamte Kölner Bevölkerung. Nichts wäre so unnötig wie ein Marathon-bedingtes Aufflammen der Infektionszahlen mit Konsequenzen für die Kölner Bevölkerung. 2022 starten wir dann hoffentlich ohne Einschränkungen wieder durch.“

Als Alternative wird wie im Vorjahr ein virtuelles Rennen stattfinden. „Über 9.000 gemeldete Läuferinnen und Läufer haben bis zum Schluss gehofft, dass sie am Köln Marathon in gewohnter Form teilnehmen können und dafür hart trainiert. Das soll nicht umsonst gewesen sein. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr eine digitale Variante anbieten, auch wenn diese sicherlich das reale Lauferlebnis in Köln nicht ersetzen kann“, so Frisch weiter. Jeder bisher angemeldete Teilnehmer kann sich auf den virtuellen Lauf kostenfrei ummelden.

Alle Angemeldeten erhalten in Kürze eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung der gezahlten Startgelder und die Ummeldung auf den virtuellen Lauf erklärt werden.

Der nächste Generali Köln Marathon findet am 2. Oktober 2022 statt.







Köln - 02. August 2021                                                                Kölner Haie / J. Scholl


Die Haie-Trikots 2021/2022 sind da!


• Heimspiele wieder im klassischen Rot 

• 1.400 Dauerkarten-Namen auf dem Auswärtstrikot 

• Blaues 3rd-Jersey mit Ur-Hai 


Pünktlich mit dem Startschuss zur Vorbereitung wurden am Sonntagnachmittag die neuen Haie-Trikots präsentiert. Im Rahmen des Trikot-Live-Events powered by Toyota stellten die drei Haie-Spieler Moritz Müller, Maxi Kammerer und Alex Oblinger die Trikots vor. Wenig später zeigte sich dann das gesamte Team im neuen KEC-Dress. 


Zuhause gehen die Haie wieder im klassischen Rot auf Punktejagd. Nach einem Jahr in „Oxblood“ freut sich Kapitän Moritz Müller wieder auf das Haie-Rot: „Dieser Rot-Ton steht für Köln und die Haie. Mir gefällt der insgesamt sehr saubere und aufgeräumte Look. Ich freue mich mit diesem Trikot wieder vor unseren Fans spielen zu dürfen!“ 


Das Auswärtstrikot hält eine besondere Botschaft parat: Auf dem weißen Jersey stehen die rund 1.400 Namen von den Fans, die im Vorjahr den gesamten Betrag ihrer Dauerkarte gespendet haben. „Man kann den Fans gar nicht genug danken. Ganz Eishockey-Deutschland hat im letzten Jahr zusammengehalten und was die Haie-Fans getan haben, zeigt, welch hohen Stellenwert der Sport hier hat,“ erklärt Neuzugang Maxi Kammerer, der im Sommer von der Düsseldorfer EG in die Domstadt wechselte. 


Das neue Third-Trikot ist ein echter Hingucker! In Anlehnung an das erste Haie-Trikot von 1972 läuft der KEC dieses Jahr in blau auf. Besonders cool: Statt dem bekannten Logo ziert hier der UrHai, damals entworfen von Legende Dieter Horky, die Vorderseite des Ausweichtrikots. „Ich freue mich schon auf die Spiele im blauen Trikot. Die Haie haben eine beeindruckende Vergangenheit und Tradition und ich bin stolz ein Teil des KEC zu sein.“ Neu in diesem Jahr ist der Schnitt der Trikots. Gemeinsam mit Jersey-Partner owayo und unseren Spielern haben wir uns für eine engere Passform und ein leichteres Gewicht entschieden. Helm-Partner STETSON vollendet mit einem klassischen Design und dem Haie-Maul-Motiv auf der Hinterseite des Helms das KEC-Outfit.








 Köln - 01. August 2021                                         Kölner haie / J. Scholl                                                              


 Quinton Howden kommt – James Sheppard verlässt die Haie 


Die Kölner Haie haben Quinton Howden verpflichtet. Der 29-jährige Center erhält beim KEC einen Vertrag bis 2022 und läuft mit der Rückennummer 51 auf. 


Quinton Howden: „Ich freue mich sehr auf Köln und hier dieses Jahr zu spielen. Ich habe einige Freunde, die in der PENNY DEL spielen und sie haben viele gute Dinge über die Liga und die Kölner Haie gesagt. Es heißt, dass die Haie-Fans für eine großartige Stimmung sorgen – ich freue mich schon, dass selbst einmal mitzuerleben. Meine Frau und ich sind im Februar Eltern geworden und wir freuen uns sehr zu dritt die Stadt zu erkunden und hier zu leben. Ich kann’s kaum noch abwarten, das Team, die Trainer und die ganze Organisation kennenzulernen!“ 


Cheftrainer Uwe Krupp: „Mit Quinton ergänzen wir unseren Kader mit einem soliden Zwei-WegeMittelstürmer. Er spielt verantwortungsvoll abseits der Scheibe und kann gleichzeitig offensive Akzente setzen. Er bringt gute läuferische und körperliche Voraussetzungen mit und übernimmt eine wichtige Rolle in unserem Team.“ 


Howden spielte in der vergangenen Saison in der schwedischen SHL für die Malmö Redhawks. Zuvor spielte der Linksschütze drei Jahre lang in der KHL und kam in 173 Einsätzen auf 82 Scorerpunkte (42 Tore, 40 Vorlagen). 


Mit dieser Verpflichtung reagieren wir auf den Abgang von James Sheppard. Dessen Vertrag wurde in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. 


Vor einiger Zeit kam James Sheppard mit der Bitte auf uns zu, aus familiären Gründen nicht nach Köln zurückzukehren. Diesem Wunsch sind wir entgegengekommen. Wir danken ihm für seinen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. 


Zwei Try-Outs und ein Gastspieler 

Zum Trainingsauftakt werden drei weitere neue Gesichter dazustoßen. Alex Roach (28, zuletzt Eisbären Berlin) und Andrej Bires (27, zuletzt Nürnberg Ice Tigers) erhalten zwei Spieler einen Try-Out-Vertrag in Köln. Zudem kommt der 21-jährige Jack Tucker als Gastspieler.    







Köln - 27.Juli 2021                                                                                       Kölner Haie / J. Scholl

DEL-erfahrene Neuzugänge: Haie verpflichten Olver und Pöpperle


Die Kölner Haie haben Stürmer Mark Olver und Torwart Tomas Pöpperle verpflichtet. Beide wechseln aus der PENNY DEL an den Rhein. Der Deutsch-Kanadier Olver erhält in Köln die Rückennummer 21. Der Deutsch-Tscheche Pöpperle läuft beim KEC mit der Nummer 30 auf. Beide erhalten jeweils einen Vertrag bis 2022. 


Mit Mark Olver erhalten die Haie einen Meisterspieler der Vorsaison. Mit den Eisbären Berlin sicherte sich der 33-Jährige die Deutsche Meisterschaft. 


Mark Olver: „Die Kölner Haie sind für mich eine großartige Möglichkeit und ein ausgezeichneter Eishockey-Standort. Ich freue mich, hier mit tollen Menschen zusammenzuarbeiten!“ 


Cheftrainer Uwe Krupp: „Mark ist ein vielseitig einsetzbarer deutscher Mittelstürmer, der uns mit seiner Qualität in verschiedenen Rollen helfen kann. Er ist sich für keine Aufgabe zu schade und dazu ein unangenehmer Gegenspieler.“ 


Tomas Pöpperle geht bei den Haien in seine insgesamt sechste PENNY DEL-Spielzeit. 2020/2021 stoppte der 36-jährige Routinier 92,4 Prozent aller Schüsse auf sein Tor. 


Tomas Pöpperle: „Ich bin stolz ab sofort ein Teil der Kölner Haie zu sein. Ich freue mich auf die Heimspiele vor großartigen Fans!“ 


Uwe Krupp: „Tomas ist seit Jahren ein beständiger Rückhalt für seine Mannschaft. Ich sehe ihn als gute Ergänzung für unsere Torwartposition und freue mich das er sich für Köln entschieden hat. 


Über Mark Olver:

 Mark Olver machte bereits in seiner ersten Saison in der US-amerikanischen Juniorenliga NCAA mit 38 Scorerpunkten in 39 Spielen auf sich aufmerksam. Als Top-Rookie und später auch NCAAAllstar wurde Olver beim NHL Entry Draft 2008 in der fünften Runde von der Colorado Avalanche ausgewählt wurde. Olver spielte fünf Spielzeiten bei dem AHL-Farmteam der Colorado Avalanche, den Lake Erie Monsters, und erzielte in 187 Spielen 126 Scorerpunkte (48 Tore, 74 Assists). In der NHL lief er von 2010 bis 2013 insgesamt 74 Mal auf und verbuchte 22 Scorerpunkte (10 Tore, 12 Assists).






Köln - 22.Juli 2021                                                                                                 KKg Blomekörfge


Spendenaufruf:Famillich hilft – vun Famillich för Famillich! 

Unvorstellbare Wassermassen und noch größeres Leid hat Tief Bernd über NRW und Rheinland-Pfalz gebracht.

 

Neben vielen Hilfsaktionen und Unterstützungen unserer Mitgliederinnen und Mitglieder möchten wir auch als  Familiengesellschaft etwas zur Linderung der Not beitragen..

Natürlich sammeln wir für diesen Zweck auch über den 26. Juli 2021 hinaus

. 






Köln - 21. Juli 2021                                                                                 (c) D. Förger / Medienklaafer


Wer oder was sind eigentlich die Medienklaafer? 




„Medienklaafer“ ist ein Wort, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt: „Medien“ sind jedem  bekannt. „Klaaf“ beschreibt den kölschen „Verzäll“ – also Gerede oder Klatsch. Die Medienklaafer  sind Pressesprecher von Kölner Karnevalsgesellschaften, die sich zu einem Stammtisch  zusammengefunden haben. Diese beschäftigen sich zielgerichtet mit dem Thema Karneval in den  Medien. Besonders wichtig in diesem Freundeskreis ist der Gedankenaustausch. Der Medienklaaf  gibt den angeschlossenen Gesellschaften die Möglichkeit, aus Erfahrungen zu lernen, Ideen zu  entwickeln und Termine zu bündeln.


Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit den Medien gefördert werden. So werden häufiger  Journalisten eingeladen, um Abläufe besser zu verstehen und das Miteinander für beide Seiten zu  optimieren. Außerdem ist es für die Sprecher der angeschlossenen Karnevalsgesellschaften  gemeinsam leichter, wenn sie sich einmal wegen eines wichtigen Themas Gehör verschaffen wollen.  Zurzeit gibt es bei den Medienklaafern 24 „aktive“ Mitglieder - also aktuelle Sprecher von  Karnevalsgesellschaften. Hinzu kommen 22 „Inaktive“. Das sind ehemalige Sprecher, die den  Medienklaafern jedoch als Mitglieder verbunden bleiben und weiterhin an den Treffen teilnehmen.  Wichtigste Veranstaltungen sind die regelmäßigen Stammtische, die monatlich stattfinden. Daneben  gibt es über das Jahr hinweg diverse weitere Termine wie Redaktionsbesuche, gesellschaftliche  Events sowie Besichtigungen interessanter und historischer Stätten in Köln. In der Karnevalszeit  kommt es häufiger zu „Foyertreffen“. Das sind gegenseitige Einladungen der Medienklaafer im  Umfeld der jeweiligen Veranstaltungen, um die anderen Vereine und deren Gepflogenheiten kennen  zu lernen.


Zum ersten Stammtisch trafen sich die Medienklaafer, damals sieben an der Zahl, am 4. Juni 1997 in  der „Schreckenskammer“. An diesem Abend wurden auch der Name und das Logo entwickelt. Bei  diesem ersten Stammtisch gaben die Teilnehmer außerdem das Ziel vor, das bis heute gilt: Der Austausch von Informationen untereinander und ein geschlossenes Auftreten nach außen zum Wohle  der angeschlossenen Gesellschaften.







Köln _ 21. Juli 2021                                                                                    Kölner Zoo / Foto: R. Schlosser


Kölner Zoo hilft Hochwasser-Opfern 


Der Kölner Zoo stellt 2.000 Tagestickets für Menschen zur Verfügung, die in den Hochwasser-Katastrophen-Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hochgradig geschädigt sind. Der Zoo will mit der Aktion denjenigen Menschen helfen, die die Flut mit voller Wucht getroffen hat und Ihnen ein wenig Erholung ermöglichen. Da gerade Schulferien sind, richtet sich das Angebot in erster Linie an Familien mit Kindern, die nun eventuell nicht mehr verreisen können. Den Zoo-Verantwortlichen ist bewusst, dass gerade bei schwer betroffenen Menschen derzeit noch andere Dinge im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund können die Tickets auch bis zum Ende der Herbstferien 2021 eingelöst werden. 


Stefan Bollert, Kids2Go GmbH, Christopher Landsberg, Kölner Zoo, Willi Kipp, Kipp & Sohn KG – von links nach rechts


 


Zoo-Vorstand Christopher Landsberg: „Wir verstehen uns nicht nur als Zoo für Köln, sondern als Zoo für die gesamte Region. Viele unserer Gäste kommen aus den betroffenen Hochwasser-Gebieten. All denen möchten wir mit dieser Aktion ein klein wenig zurückgeben und Ihnen etwas Ablenkung im Zoo ermöglichen.“ 


Unterstützt wird die Aktion zusätzlich von der „Kids2Go GmbH“, die einen Teil der Kosten für die Zoo-Tickets übernimmt. Mit dabei ist auch das Riesenrad am Kölner Zoo, das nochmal die gleiche Anzahl an Freifahrten zur Verfügung stellt. Der Zoo dankt beiden Partnern ausdrücklich dafür für diese großzügige und unbürokratische Unterstützung. 


Tickets können formlos per E-Mail an hochwasserhilfe@koelnerzoo.de oder auch telefonisch unter 0221 77 85 -114 bestellt werden. Weitere Details zu dieser Aktion sowie zum Zoobesuch insgesamt finden Sie immer aktuell unter www.koelnerzoo.de. Wir bitten eindringlich darum, das Freikartenkontingent tatsächlich nur denjenigen Menschen aus dem Katastrophen-Gebieten zu überlassen, deren Haus, Hab und Gut stark unter dem Hochwasser gelitten hat. 







Köln - 20. Juli 2021                                                                                               (c) Dirk Förger / Medienklaafer


Medienklaafer mit neuem Vorstand

 Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften wählt Pass, Knaack und Ziegengeist 




Nach vielen Monaten Covid-Pause trafen sich die Medienklaafer, der Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften (siehe „Info Medienklaafer“), erstmals wieder in großer Runde. Bei dieser von allen herbeigesehnten Zusammenkunft wurde im „Früh em Tattersall“ ein neuer Vorstand gewählt. 


Baas, also Vorsitzende, ist nun die bisherige Schriftführerin Annette Pass (Kölner Karnevalsgesellschaft Mer Blieve Zesamme von 1937 e.V.). In seinem Amt bestätigten die Medienklaafer ihren Schatzmeister Jürgen Knaack (KG Schlenderhaner Lumpe e.V.). Als Schriftführer wurde Jesper Ziegengeist (Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V.) neu in den Vorstand gewählt. Die Amtszeit des Gremiums beträgt vier Jahre. Mit Pass steht erstmals eine Frau an der Spitze des Vorstandes, der gleichzeitig mehrere Generationen der Medienklaafer abdeckt. So gehörte Knaack bereits 1997 zu den Gründungsmitgliedern. Dagegen ist Jesper Ziegengeist erst seit 2018 ein Klaafer. Als Medienkoordinator fungiert künftig Dr. Dirk Förger, der nicht zum Vorstand gehört, aber diesen bei seinen Aufgaben unterstützt. 


Zusammen mit den übrigen Medienklaafern hofft der Vorstand, dass der Fastelovend langsam wieder zur „Normalität“ zurück kehrt. Auf jeden Fall sind für dieses Jahr noch allerlei Aktivitäten geplant. Dazu gehört das schon traditionelle Treffen mit Vertretern des Festkomitees Kölner Karneval. Weitere Veranstaltungen sind beispielsweise die Besuche von Vertretern verschiedener Print- und Online Medien. Auch Udo Beyers, Leiter des Vorsitzenden-Stammtisches im Kölner Karneval, kommt zum Gedankenaustausch in den „Coellner Hof“. 


Zum Abschluss des Abends im Tattersall gab es dann noch eine besondere Überraschung: Als Dank für seine 16jährige unermüdliche Tätigkeit ernannten die anwesenden 30 Mitglieder den scheidenden Baas Georg Steinhausen (GKG Greesberger Köln von 1852 e.V.) zum Ehrenbaas. Diese Ehre wurde bisher nur den beiden Gründungsmitgliedern Jürgen Stelter (Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V.) und Ralf Neuburg (Reiterkorps Jan von Werth von 1925 e.V.) zuteil. Steinhausen konnte für das Amt nicht mehr kandidieren, da er seit 2020 nicht mehr Pressesprecher der Greesberger ist.






Köln - 18. Juli 2021                                                                                                              G.Weiden


"Eltzhof" Gastronomie & Veranstaltung in Cooperation mit der Band "Domstürmer"


Benefiz - Konzert im Innenhof des Eltzhof


Die Domstürmer zeigten sich von ihrer ruhigen Seite


Ist es richtig? - Ist es falsch? Das war die Frage , die sich Marc Harder (Betreiber der Eltzhof- Gastronomie) und Domstürmer Frontmann Micky Nauber sich stellten. Der Konzert-Termin am 17. Juli stand schon lange fest, doch sollte man wirklich daran festhalten oder lieber absagen. Nach mehreren langen Gesprächen waren sie sich einig " Wir machen ein Benefiz-Konzert für die Opfer des Unwetters am 15. Juli". 


Michael C. Kent - der "Barmusiker" 


Der Situation angepasst war es ein eher ruhiges Konzert. Im Vorprogramm unterhielt Michael C. Kent die Gäste mit Blues- und Soulmusik. Die Domstürmer im Anschluss zeigten sich von ihrer ruhigen und empathischen Seite , spielten Balladen und ließen die Party- Musik aus. 


Marc Harder und Micky Nauber verkünden freudig die Spendensumme


Wie im Vorfeld angekündigt, ging während des Konzertabends der "Hut" rum und die Besucher spendeten sehr großzügig. Der Kassensturz ergab über 11.000 Euro an Spenden. Diese stolze Summe geht an Lichtblicke e.V. und werden von dort an die richtigen Stellen weitergeleitet.


Am Schluss blieb nur noch zu sagen "Alles richtig gemacht" und vielen Dank an ein grandioses und spendenfreudiges Publikum.


Wer spenden möchte kann dies hier:

http://www.lichtblicke.de/


weitere Infos zum Eltzhof:

http://www.eltzhof-kulturgut.de/


zu den Künstlern:

https://www.michaelckent.com/

https://www.domstuermer.de/







Köln - 15. Juli 2021                                                                                         Kölner Zoo / Fotos: G. Weiden


Aus der Höhle, fertig, los: 

Quirliger Erdmännchen-Nachwuchs im Kölner Zoo zu sehen

 




Das Wetter soll besser werden. Zeit, die eigene Höhle zu verlassen und den wuseligen Erdmännchen-Nachwuchs im Kölner Zoo zu besuchen. Vier Jungtiere der braunen Kleinsäuger sind hier geboren. Das dominante Weibchen, die Clan-Chefin „Babetje“, brachte die Kleinen am 20. Mai in einer selbst gegrabenen Höhle zur Welt.


 „Babetje“ wirft mehrmals im Jahr zwei bis fünf Jungtiere. Die Tragzeit umfasst 77 Tage. Den Vater wählt die Chef-Erdmännin unter den hochrangigen Männchen der Gruppe aus. „Babetje“ war 2019 zusammen mit zwei weiteren Erdmännchen-Damen aus den Niederlanden nach Köln gekommen und hatte schnell die Führungsrolle erobert. Zur Gruppe zählen nun insgesamt 21 Tiere.


 „Babetje“ war als Zuchtweibchen nur in den ersten Tagen nach der Geburt ständig bei ihren Neugeborenen. Schon bald darauf verließ sie den Bau, um auf Nahrungssuche zu gehen. Eine gute Ernährung ist wichtig für sie, da sie die Jungtiere säugt. In der Zeit ihrer Abwesenheit bleibt immer ein erwachsenes Erdmännchen, der Babysitter, bei den Kleinen. 


Kleine Raubtiere, statt süße Knuddelzwerge: 

die Biologie der Erdmännchen




 

In ihrem natürlichen Lebensraum, den trockenen Steppen und Halbwüsten im südlichen Afrika, suchen Erdmännchen vor allem nach Insekten und Spinnentieren, die ausgegraben werden müssen. Seltener stehen Vogeleier, Kleinsäuger oder saftige Früchte auf dem Speiseplan. Dieses Futter wird auch den Jungen bei Verlassen der Wurfhöhle von den Babysittern angeboten.


 Seit einigen Wochen begleiten die Jungtiere ihre Babysitter auf ihren Streifzügen durch die Anlage im Kölner Zoo. Die erwachsenen Tiere übernehmen das Wärmen und Hüten. Bei feuchtem Wetter kuscheln sie sich in den Tontöpfen und mit Heu gefüllten Körben unter den Wärmelampen aneinander. Die Schirme bieten Schutz vor Regen. Zwar können die Erdmännchen im Kölner Zoo jederzeit ihr Innengehege aufsuchen, jedoch bevorzugen sie den Aufenthalt unter freiem Himmel, den immer    mindestens ein Wächter auf erhöhtem Posten sitzend nach Feinden aus der Luft absucht. 


Dieses Verhalten ist angeboren, ebenso wie das Graben größerer Schlaf- und Wurfhöhlen sowie kleinerer Fluchtburgen, in die sie sich bei Gefahr, angezeigt durch bestimmte Rufe des Wächters, zurückziehen. Anhand der Warnlaute des Wächters können die Erdmännchen erkennen, ob es sich um einen Feind aus der Luft handelt, sie also ganz schnell in die Bauten fliehen müssen, oder um einen Bodenfeind, den man gegebenenfalls durch Zusammenrotten und Mobben vertreiben kann. 




In Menschen-Obhut müssen den Tieren die Requisiten des Lebensraums geboten werden, die Wachen und Graben möglich machen – also erhöhte Ausgucke und einen Untergrund, der das Anlegen von Höhlen erlaubt. Das Futter ist vielfältig und muss den Nährstoffansprüchen und Nahrungsaufnahmeverhalten der Erdmännchen entsprechen. Grillen stehen ebenso auf dem Speiseplan wie gelegentlich Garnelen. An anderen Tagen gibt es Stücke von Muskel- und Herzfleisch, aber auch Hackfleisch, Mäuse oder Obst. Vielfach wird das Futter in Säcken mit Heu oder Rindenmulch angeboten, sodass das Such- und Scharrverhalten stimuliert wird. Darüber hinaus graben die Erdmännchen bei gutem Wetter ausgiebig zwischen den Grasbüscheln und Büschen der Anlage nach Insekten und Würmern.















Köln - 08. Juli 2021                                                                                                    G, Weiden


Sehr selten, außergewöhnlich hübsch: 

Bambuslemuren Izy und Woody präsentieren ihren Nachwuchs





Am 05. 05. 2021 war es soweit, nach 150 Tagen Tragezeit brachte die Bambuslemuren-Dame "Izy" ihr siebtes Jungtier zur Welt. Mutter "Izy" und Vater "Woody" können stolz auf ihren Nachwuchs sein. Mit den großen Kulleraugen und den weißen Öhrchen wird das männliche Jungtier schnell zum Publikumsliebling avancieren.


Der Kleine wurde auf den Namen "Dakari" getauft, was auf Madegassisch soviel wie "Freude" bedeutet. Die Freude im Kölner Zoo ist tatsächlich sehr groß, da die Bambuslemuren sehr stark bedroht sind. In freier Wildbahn leben nur noch ein paar Hundert ihrer Art.

Kölner Zoo ist angesichts des dramatischen Artensterbens in Madagaskar massiv für Erhalt der dortigen Tierwelt aktiv, was die Bambuslemuren betrifft so unterstützen "Izy" und "Woody" den Kölner Zoo, mit vollem Einsatz. 




Noch trägt Muttrer "Izy" den kleinen "Dakari" rund um die Uhr bei sich. Naja, fast rund um die  Uhr. Der aufmerksame und geduldige Besucher kann beobachten wie "Dakari" so langsam den Weg zur Selbstständigkeit beginnt. Ab und zu löst er sich von "Izy" um etwas am Bambus zu kanbbern. Dieser "Abnabelungsprozess" wird in einigen Monaten beendet sein und man sieht "Dakari" in den Bäumen herumklettern um das Futterangebot in vollen Rahmen zu kosten.



In Deutschland ist der Kölner Zoo der einzige Zoo, der diese Art hält und erfolgreich züchtet. Insgesamt leben derzeit nur rund zwanzig Tiere in sechs europäischen Zoos. 


Maßnahmen, um den „Artenschatz Madagaskar“ zu bewahren

Der Kölner Zoo engagiert sich massiv für den Erhalt der einzigarten Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Die Insel hat sich vor etwa 170 Millionen Jahren von Afrika abgespalten. Durch die isolierte Entwicklung ist eine einmalige Flora und Fauna entstanden – ein wahrer Artenschatz. Viele Tiere und Pflanzen kommen nur hier vor. Etliche Arten haben sich so stark spezialisiert, dass sie nur in begrenzten Zonen leben. Umso dramatischer wirkt sich die Zerstörung der Lebensräume durch z.B. Abholzung aus. Vielfach sterben Arten aus, bevor sie überhaupt entdeckt werden. Der Kölner Zoo ist führend verantwortlich für die Gründung der „Madagaskar Fauna & Flora Group“, einem Zusammenschluss internationaler Experten, die ganz konkret Artenschutzprojekte in Madagaskar vorantreiben. Zudem hat der Zoo bewusst jüngst viele seiner neuen Nachzuchtprojekte auf hochbedrohte madagassische Arten konzentriert.


www.madagascarfaunaflora.org/  


www.koelnerzoo.de/artenschutz  






Köln - 05. Juli 2021


Queen-Konzertshow: God save the Queen


Köln Tanzbrunnen am Montag, den 23.08.2021 ab 20 Uhr - Open Air und Corona-konform

 


 
Nach den großartigen Erfolgen im Tanzbrunnen und dem vielfachen Wunsch begeisterter Zuschauer nach einer Wiederholung,  kommt es nun zu einem neuen Termin mit der Queen Revival Band am Montag, den 23.08.2021 Open Air im Kölner Tanzbrunnen. Im Mittelpunkt der Show steht die Queen Revival Band, die als die beste Queen-Cover-Band Europas gilt.


 
Ein entsprechendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit für Besucher, Künstler und Mitarbeiter. Zum Eintritt berechtigt sind Personen mit einem Impfnachweis, Genesenennachweis oder einem negativen Schnelltest. 


 

Die Queen-Konzertshow „GOD SAVE THE QUEEN“ hat sich bereits über mehrere Jahre europaweit als ultimative Queen Live Show etabliert. Die ganze Welt weiß, dass es niemals einen zweiten Freddie Mercury geben wird, dennoch kommt der charismatische Frontmann der Queen Revival Band Harry Rose, mit seiner umwerfenden Freddie-Performance und seiner Stimmgewalt, dem legendären Original sehr nahe.


 

An der Seite von Harry Rose, der während seiner Show immer wieder die Kostüme wechselt, steht zudem mit Stefan Pfeiffer ein Gitarrist, der an den sechs Saiten Brian May nicht nur verdammt ähnlich sieht. Auch er kommt dem berühmten Vorbild musikalisch sehr nahe. Im Verbund mit Christoph Stowasser (Bass), Piid Plötzer (Drums) und Sebastian Stimmlich (Keyboards) liefern sie einen authentischen Bühnenaufbau und eine anspruchsvolle Lichtshow ab.


 
Die Show besticht mit einem authentischen Bühnenaufbau, den gleichen Instrumenten und eigens für diese Show nachgenähten originalgetreuen Kostümen der größten Rockband aller Zeiten. Hier kommen auch die kritischsten Queen-Fans auf ihre Kosten.


 
„Da erinnert einfach alles an die spektakulären Queen-Konzerte, das Licht, der einzigartige Queen-Sound, die Requisiten und über zwei Stunden lang die bekanntesten Songs aus den verschiedenen Epochen dieser legendären Band. Die Queen-Konzertshow wird im Open Air Gelände des Kölner Tanzbrunnens die unvergleichliche Atmosphäre der legendären Queen-Konzerte wieder aufleben lassen. Alle Hits wie „It’s a kind of Magic“, „We will rock you“ oder „We are the Champions” sorgen für eine unvergessliche Rocknacht. „The show must go on! “


 

Tickets gibt es bei allen Vorverkaufsstellen und unter:


 

Ticketservice  www.phono-forum.de  | Telefon 02373-5351







Köln - 05. Juli 2021                                                                                                             Kölner Haie / J. Scholl

Neu terminiert: DEL WINTER GAME Neujahr 2022 in Köln!


PENNY DEL-Klassiker gegen Mannheim am 01.01.2022 im RheinEnergieSTADION

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit


Die Kölner Haie haben einen neuen Termin für das ursprünglich im Januar 2021 angesetzte DEL WINTER GAME erarbeitet. Neues Datum wird der 01. Januar 2022 sein. Mit den Adler Mannheim und dem RheinEnergieSTADION, Heimspielstätte des 1. FC Köln, bleiben Gegner und Austragungsort gleich. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. 


Haie-Geschäftsführer Philipp Walter: „Wir freuen uns sehr, dass wir Hand in Hand einen Termin für das DEL WINTER GAME finden konnten. Der DEL-Klassiker gegen Mannheim an Neujahr in einem verantwortungsvollen Rahmen wird ein tolles Eishockey-Fest sein. Unser Dank gilt der PENNY DEL, der Kölner Sportstätten GmbH, dem 1. FC Köln, der Deutschen Telekom AG und den Adlern Mannheim mit denen wir gemeinsam eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben, um dieses besondere Eishockey-Erlebnis stattfinden lassen zu können."


 „Wir freuen uns, zum zweiten Mal Gastgeber für das DEL WINTER GAME sein zu dürfen. Das gesamte KSS-Team freut sich riesig auf diese ganz besondere Sportveranstaltung und die Fortsetzung der erfolgreichen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Haien. Es wird wieder eine ganz spannende Zeit bis dann am 01.01.2022 die Veranstaltung stattfindet“, so Lutz Wingerath, Geschäftsführer Kölner Sportstätten GmbH.



Tickets sind auf www.haie-tickets.de erhältlich.






Köln - 04. Juli 2021                                                                                                             G. Weiden

Tommy Engel & Band am Tanzbrunnen


Auch ohne anschließendes Höhenfeuerwerk kam zum Schluss der Knaller





"He kütt de Sonn" lautete, trotz des anfänglichen Regens, die Begrüßung von Tommy Engel an die rund 600 Fans , die sich zum Konzert am Tanzbrunnen eingefunden hatten. Er freute sich wieder auf der Bühne zu stehen und Publikum vor sich zu sehen. "Nach so langer Schonzeit fühlt sich das alles wie neu an", meinte Tommy und lobte die Gäste, die sich alle an die Corona-Regeln hielten. "Dä Driss es noch nit vorbei", sagte er und " Es et noch am Rääne?". Leider ja, so folgte der Song "Ich stonn he em Rään" und endlich hatte Petrus ein Einsehen - die Wolkendecke löste sich auf und damit verschwand auch der Regen.


Wie versprochen gab es ein "Rund-um-Wohlfühlkonzert" wobei Tommy Engel, sein musikalischer Leiter Jürgen Fritz und die vierköpfige Band, ihre musikalische bandbreite präsentierten. Von Blues bis hin zu Walzermelodien, war alles dabei was das Herz begehrte. 

"Huusmeister Kaczmarek", die Kultfigur bei den Tommy Engel Konzerten, löste großen Jubel im Publikum aus. Sowie auch einige andere Lieder die Tommy, schon vor Jahren, mit den Bläck Fööss gesungen hat.




Die Akteure auf der Bühne hatten die volle Aufmerksamkeit der Besucher und bei dem Lied "Du bes Kölle" war es fast andächtig still im Publikum. Gänshaut feeling!


Immer wieder schäkerte Tommy, zwischen den musikalischen Vorträgen, mit seinen Gästen, erzählte kleine Anekdoten und brachte so das Publikum sehr zum Lachen.


Die Belohnung der Gäste an Tommy und Band waren jubelnder Applaus, stehende Ovationen und laute, nicht Enden wollende Zugaberufe.


Die Zugabe wurde gewährt und das begeisterte Publikum begrüßte gemeinsam mit Tommy Engel, dessen langjährigen Freund und ehemaligen Band Kollegen bei den Bläck Fööss, Erry Stoklosa. Doch bevor die Beiden "en unserm Veedel" anstimmten, verkündete Erry, mit strahlenden Augen, die Knaller-Nachricht: "Tommy wird bei dem Nachholkonzert 2022 zum 50 jährigen Jubiläum der Bläck Fööss mit dabei sein!"


Dies führte dazu, das die Menschen vor der Bühne noch lauter jubelten als zuvor und 600 Stimmen sangen, gemeinsam mit Tommy und Erry: "En unserm Veedel".





Köln - 02. Juli 2021                                                                                     Kölner Zoo / Foto: G. Weiden           

Förderverein spendet 200.000 Euro für das „Arnulf-und Elizabeth-Reichert-Haus“ im Kölner Zoo


200.000 Euro – so lautet die stolze Spendensumme, die der Förderverein des Kölner Zoos den Zooverantwortlichen in diesem Jahr zur Verfügung stellt. Ein Teil stammt aus den Mitgliedsbeiträgen der im Förderverein zusammengeschlossenen Zoo-Unterstützer. Der andere Teil stammt aus zweckgebundenen Erbschaften, die der Förderverein an den Zoo weiterleiten muss. Der Betrag fließt in die Finanzierung des „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses“, das aller Voraussicht nach in Kürze eröffnen wird. 



Wir unterstützen den Zoo sehr gern bei der Finanzierung dieser neuen Attraktion. Das Haus setzt weit über Köln hinaus neue Maßstäbe in puncto Zooerlebnis“, so Uwe Schöneberg und Dr. Klaus Tiedeken, Vorstände des Zoo-Fördervereins, während der Übergabe des symbolischen Spendenschecks im Zoo. „Wir durften schon mal hinter den Vorhang spinksen. Die Kölnerinnen und Kölner können sich auf die Eröffnung freuen! Wo wandelt man sonst Auge in Auge mit Affen, Faultieren und Vögeln Südamerikas. Gleichzeitig verbindet das Haus optimale Tierhaltung nach neuesten biologischen Erkenntnissen mit moderner Zooedukation, die die Menschen emotional packt. Wir können den Zooverantwortlichen zu diesem Schmuckstück nur gratulieren.“ 



Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“, früher „Historisches Südamerikahaus“ genannt, ist Generationen von Zoobesuchern bekannt. Es zählt neben dem Antilopenhaus und der Direktorenvilla zu den ältesten Bauten aus der Gründungszeit des Zoos und ist unverzichtbarer und prägender Bestandteil des Gesamt-Ensembles Kölner Zoo. 


Das von Bäumen umsäumte Gebäude ist in seinen Formen einer russisch orthodoxen Kirche nachempfunden. Der in Gelb und Weiß gehaltene Bau besteht aus einem Mittelschiff mit Apsis, zwei Seitenschiffen und vier flankierenden Ecktürmen auf quadratischen Grundrissen. Die beiden Nordtürme sind schlanker als die wuchtigeren Südtürme. Kielbogige Blendgiebel leiten zu achteckigen Turmaufbauten über, die im Norden als durchfensterte Tambours und im Süden massiv gestaltet sind. Gestreckte Kuppeln mit Laternen und bekrönenden Zwiebeldächern schließen die Türme ab. Lisenen und Bögen gliedern die Fassaden. Das äußere Erscheinungsbild hat sich weitgehend original erhalten. Der Innenraum und das Hauptdach sind aufgrund von Kriegsschäden in der Nachkriegszeit verändert worden. Die anspruchsvolle Sanierung kostete insgesamt rund 12 Millionen Euro. Beginn der Arbeiten war 2019. 


Neben den Spendern des Fördervereins dankt der Zoo weiteren großzügigen Unterstützern, so der Stadt Köln, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der NRW-Stiftung. Großspender sind zudem Arnulf und Elizabeth Reichert, die der Zoo mit der Namensgebung ehrt. 


Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg, Vorstände des Kölner Zoos: „Mit der denkmalgerechten Kernsanierung und zukunftsweisenden Neunutzung dieses Hauses können wir schon bald ein weiteres ambitioniertes Großprojekt der öffentlichen Nutzung übergeben. Möglich ist so etwas immer nur dann, wenn man verlässliche Partner hat. Wir danken daher dem Förderverein und seinen Mitgliedern, dass sie einmal mehr so zuverlässig an der Seite des Kölner Zoos stehen.“ 


Informationen zum Zoo-Förderverein: www.zoosamme.de. 









Köln - 02. Juli 2021                                                                Triathlon Köln / J. Broniecki


 DER CARGLASS® KÖLN TRIATHLON AM 5. SEPTEMBER
 

Die Premiere des Carglass® Köln Triathlon soll planmäßig am 5. September 2021 stattfinden.

Rund 2.500 Athleten werden über drei verschiedene Distanzen auf den attraktiven und anspruchsvollen Innenstadtkurs gehen.

„Wir sind uns der aktuellen Lage der Pandemie und unserer Verantwortung den Sportlern, Helfern und Zuschauern gegenüber sehr wohl bewusst. Aber durch die konstant niedrige Inzidenz und die gute Entwicklung beim Impfen möchten wir mit dieser Ankündigung ein positives Signal an die Sportler senden und sind optimistisch, dass im September ein Outdoor-Event mit gesunden Sportlern möglich sein wird“, so Markus Frisch Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, die seit 2020 für den Carglass® Köln Triathlon verantwortlich ist.

Die Streckenführung steht nun endgültig fest und bietet allen Sportlern einen tollen Kurs durch die Kölner Innenstadt vorbei an nahezu allen attraktiven Sehenswürdigkeiten der Stadt. Geschwommen wird im Rhein vom Deutzer Hafen bis zum Rheinpark, die Radstrecke verläuft über den östlichen Autobahnzubringer und das Rheinufer, und gelaufen wird auf einer 5-km Runde am Rheinufer und über die Hohenzollernbrücke bis zum Dom. Das Herz der Veranstaltung mit der Wechselzone, der Triathlonmesse und dem Zieleinlauf befindet sich im Tanzbrunnen und im Rheinpark.

Folgende Distanzen werden angeboten:

  • Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 81,2 km Radfahren, 19 km Laufen)
  • Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 43,2 km Radfahren, 9,5 km Laufen)
  • Jedermann Triathlon (500 m Schwimmen, 24,2 km Radfahren, 4,8 km Laufen)


Die Streckenbeschreibungen finden Sie hier:

„Neben der Freigabe der Strecke durch die Behörden sind wir aktuell auch bezüglich des eingereichten Sicherheits- und Hygienekonzeptes in einem sehr guten und konstruktiven Austausch und haben bereits erst positive Signale als Rückmeldung bekommen,“ so Frisch weiter. Für die Durchführung sind die Rahmen allerdings klar gesteckt. Grundlagen werden die Anforderungen der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW sein, und die Inzidenz muss weiterhin unter 35 sein. Teilnehmen kann nur, wer einen Nachweis erbringen kann für eine vollständige Impfung, eine Genesung nach vorheriger Infektion innerhalb der letzten 6 Monate oder einen Antigen-Schnelltest (GGG). Dies gilt ebenso für die Zuschauer im Tanzbrunnen.

GIVING BACK ist der offizielle Charity-Partner des Carglass® Köln Triathlon. Die unternehmenseigene Stiftung von Carglass®, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, widmet sich vornehmlich der Förderung von Kindern und Jugendlichen. In Köln unterstützt die Stiftung das Projekt „Pänzilvänia“ im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, das von dem im Rahmen des Triathlons generierten Spenden gefördert werden soll.

Bisher haben sich insgesamt 1.421 Triathleten angemeldet. Bei der Mitteldistanz sind es 343, bei der Olympischen Distanz 493 und beim Jedermann Triathlon 498. Für die Jedermann Staffel, bei der sich 3 Teilnehmer den Triathlon teilen, sind es 29 Teams.

MEHR VOM CARGLASS KÖLN TRIATHLON ERFAHREN













Köln - 01. Juli 2021                                                                                   Welthungerhilfe : S. Worgitzki / Foto: Ben Wolf


Sportliche Fan-Aktion: Kölner Band Kasalla unterstützt den #ZeroHungerRun Köln

Anmelden, Musik auf die Ohren und mitlaufen. Im virtuellen „Team Kasalla“ können sich Fans für eine Welt ohne Hunger engagieren



 

Unter dem Motto „Zesamme stonn, zesamme laufe“ ruft die Welthungerhilfe vom 8. bis 11. Juli zum dritten #ZeroHungerRun Köln auf. Mit viel „Kölschem Jeföhl“ macht nun auch die Band Kasalla auf den Einsatz gegen den Hunger aufmerksam und bittet ihre Fans für den Benefizlauf in das virtuelle „Team Kasalla“.

Bei der dritten Auflage des Kölner #ZeroHungerRuns dürfen interessierte Läufer*innen wieder gemeinsam auf die Strecke. Vom 8. bis 11. Juli werden täglich Time-Slots für Lauf-Gruppen im Rheinpark vor der Kulisse des Doms angeboten. Mit zeitlichem Abstand und unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen starten die Teilnehmenden dann in ihr Lauferlebnis auf der „Schäl Sick“. Für diesen sportlichen Einsatz gegen den Hunger macht sich nun auch Kasalla stark: 

„In der Corona-Krise darf das Schicksal von fast 700 Millionen Menschen, die Hunger leiden, nicht vergessen werden“, erklärt die Band ihr Engagement. Ein Anliegen, für das sich die Musiker nun auch von ihren Fans rege Beteiligung wünschen: „Bei unseren Konzerten feiern und tanzen wir mit tausenden Menschen. Lasst uns diese einmalige Atmosphäre nun auf die Laufstrecke bringen und virtuell das größte Laufteam der Stadt ins Leben rufen.“

 

Teil dieser musikalisch-sportlichen Community zu werden, ist ganz einfach: Bei der Anmeldung zum #ZeroHungerRun Köln die Option „Team Kasalla“ auswählen und sich so nicht nur zur Lieblingsband bekennen, sondern auch Solidarität mit bedürftigen Menschen zeigen. Die Teilnahme an dieser Aktion kann mit den Hashtags #ZeroHungerRun und #teamkasalla über Social-Media-Kanäle geteilt werden – so kommen die Läufer*innen im Netz zu einer riesigen Fan- und Unterstützer*innen-Gemeinde zusammen. 

Für zusätzliche Motivation aller Läufer*innen sorgt eine Playlist mit Kölscher Musik, die über die Social-Media-Kanäle der Welthungerhilfe downgeloadet werden kann.


Zesamme stonn, zesamme laufe: 

Weitere prominente Kölner*innen animieren zum Mitmachen

Unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker konnte der Benefizlauf weitere prominente Botschafter*innen gewinnen: Leichtathletin Sabrina-Mockenhaupt-Gregor, Kölns Sportbotschafterin und Schauspielerin Liz Baffoe, TV- und Radiomoderator Florian Ambrosius, Schauspielerin Tanja Lanäus, Moderator Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser, Bestseller-Autor Frank Schätzing sowie das Tanzpaar der Altstädter Köln 1922 eV Jeanette Koziol und Jens Käbbe zeigen mit ihrer Unterstützung ihre Liebe zur Mentalität der Stadt und fördern gleichermaßen die Arbeit der Welthungerhilfe. Die freiwilligen Startspenden der Teilnehmenden, die natürlich auch in eigenen Teams oder für sich alleine an den Start gehen können, fließen in Ernährungsprojekte der Organisation im Einsatz gegen den Hunger. Sie bedeuten Hilfe in Regionen, in denen die Not der Menschen derzeit am größten ist, denn die Auswirkungen der Pandemie drohen die bereits erreichten Erfolge bei der Hungerbekämpfung zunichtezumachen.


 

Mit Blick auf dem Dom – Laufstrecke entlang der „Schäl Sick“ 

Die aktuelle vom Deutschen Leichtathletik-Verband vermessene Laufstrecke des #ZeroHungerRun Köln führt vom Startpunkt am Tanzbrunnen durch den Rheinpark, unter der Zoobrücke hindurch, entlang der Deutzer Werft, unter der „Katzenbuckel-Brücke“ hindurch bis zur Spitze der Mülheimer Halbinsel. Der Rückweg verläuft durch den Jugend- und Rheinpark mit Panoramablick auf den Kölner Dom. Der Tanzbrunnen markiert das Ziel oder aber den Start in die zweite Runde. 

Am Donnerstag und Freitag zwischen 18 und 21 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 8.30 und 11.30 Uhr werden im Abstand von 10 Minuten Gruppen mit bis zu 25 Läufer*innen auf den neuen Rundkurs geschickt. Jede*r Teilnehmer*in entscheidet unterwegs, ob Form und Tempo für 5 km oder 10 km (zwei Runden) Distanz reichen. 

Darüber hinaus ermöglicht die Welthungerhilfe, das besondere „Kölsche Jeföhl“ auch außerhalb des Rheinparks an den vier Tagen als virtuelle Lauf-Variante auf der persönlichen Lieblingsstrecke zu erleben. Alle Informationen zu dieser ergänzenden Option sowie die allgemeinen Anmeldebedingungen finden sich unter: www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-koeln-spendenlauf/






Köln - 28. Juni 2021                                                                                         Kölner Zoo


30 Jahre im Einsatz für den Artenschutz:

 Kölns Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel feiert Dienstjubiläum Köln




Begeistert für Tiere! So lautet der Leitspruch des Kölner Zoos. Es ist gleichzeitig auch das Lebensmotto von Prof. Theo B. Pagel. Kölns Zoodirektor feiert am 1. Juli sein 30-jähriges Dienstjubiläum. Ab 1991 arbeitete er zunächst 16 Jahre als Kurator. Seit 2007 ist er Vorstandsvorsitzender des Kölner Zoos. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christopher Landsberg und dem gesamten Zoo-Team hat er in den vergangenen 14 Jahren viele Meilensteine der Zooweiterentwicklung gesetzt. Die bekanntesten Veränderungen sind u.a. der Bau von Hippodom und Clemenshof, Zoorestaurant, ZooShop und Zooschule, der Spielplätze oder zuletzt die Umgestaltung des Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses. Letztgenanntes zeigt beispielhaft, wie in einem denkmalgeschützten Haus moderne Erlebnis- und Freizeitangebote mit hohem Erlebniswert entstehen – und mit spannenden Bildungs- und Edukationselementen für Groß und Klein verknüpft werden können. Das Haus ist zudem mit einem Naturschutzprojekt in Belize, Mittelamerika verbunden – zeitgemäßer kann begeisternde Zooarbeit nicht sein. Weitere Ziele sind im neuen Masterplan „Kölner Zoo 2030“, der im vergangenen Jahr erarbeitet wurde, bereits formuliert. 


Dr. Ralf Unna, Aufsichtsratsvorsitzender der AG Zoologischer Garten Köln: „Wir sind stolz und froh, dass wir in Köln einen solch engagierten, fachkundigen und international anerkannten Zoodirektor haben. Wir wünschen uns, noch viele Jahre mit ihm und Christopher Landsberg gemeinsam den Kölner Zoo und dessen wichtige Artenschutz- und Bildungsarbeit vorantreiben zu können. Der gesamte Aufsichtsrat gratuliert Theo Pagel herzlich zum 30. Dienstjubiläum.“ 


Theo B. Pagel, 1961 in Duisburg geboren, wuchs nur wenige Minuten vom dortigen Zoo entfernt auf. Diesen besuchte er schon als kleiner Junge regelmäßig. Ebenso stark war der Einfluss seines Vaters, der ein Tierliebhaber war. Gemeinsam pflegten und züchteten sie die unterschiedlichsten Arten daheim. Der Wunsch, einmal als Zoodirektor zu arbeiten, war Pagel also „in die Wiege“ gelegt. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Pagel in Duisburg und Düsseldorf Biologie, Geographie und Pädagogik. 1991 begann er seine Tätigkeit als Kurator im Kölner Zoo. Er betreute in dieser Rolle eine große Bandbreite von Tierarten. Als Kurator gelangen ihm wichtige Nachzuchten, so u.a. bei Zwergpinguinen oder der Asiatischen Schmuckpitta. Heute   2/2 ist er zusätzlich zu seinen Aufgaben als Zoodirektor als Kurator für die Kölner Elefanten zuständig.


In Buenos Aires zum amtierenden Weltzoopräsidenten gewählt

Pagel nimmt im Interesse des Kölner Zoos als Netzwerker, Experte und Impulsgeber vielfältige Aufgaben wahr. Er war von 2013 bis 2016 Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ). In Pagels Amtszeit öffnete eine neue Geschäftsstelle, die ihren Sitz im Haus der Berliner Bundespressekonferenz hat. Pagel ist außerdem als Sachverständiger u.a. für das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft tätig. Auch international ist Pagel bestens vernetzt. 2019 wurde er in Buenos Aires zum Präsidenten des Weltzooverbands (WAZA) gewählt. Ehre für ihn – und Auszeichnung für die biologischen Leistungen des Kölner Zoos. Mehr als 700 Mio. Menschen besuchen jährlich die in der WAZA zusammengeschlossenen Zoos. Das sind immerhin 10 Prozent der Erdbevölkerung. Sie bei ihrem Besuch auf ebenso unterhaltsame wie nachhaltige Art für die Schönheit von Flora und Fauna zu begeistern, über ihre Bedrohung zu informieren und für ihren Schutz aufzurufen, das sind einige von Pagels Hauptzielen. 


Funktionieren kann dies nur, wenn man in seinem „Heimatzoo“ als Vorbild agiert. Und das tut es. Schließlich hat der Kölner Zoo mit seinem Bildungs- und Artenschutzengagement schon früh in der Zoowelt eine Vorreiterrolle übernommen. Mehr als 20 Naturschutzprojekte in aller Welt – von Iswatini bis Brasilien, von Vietnam bis Köln-Weidenpesch, unterstützt der Zoo. Schon längst ist Maxime, dass jedes Zoo-Neubauprojekt mit einem Erhaltungsvorhaben im Freiland verknüpft wird. Auch den Bildungsbereich hat der Kölner Zoo in den vergangenen anderthalb Dekaden ausgebaut, mit einer neuen, hochmodernen Zooschule und zukunftsweisenden zoopädagogischen Konzepten, die Tiere buchstäblich auf neue Art „begreifbar“ machen. Theo B. Pagel gibt sein Wissen gern weiter. Er ist Ausbilder in der Zootierpflege und lehrt seit 2007 an der Universität Köln. Pagel ist Autor zahlreicher Fachartikel und mehrerer Bücher. Erst jüngst erschien im emons-Verlag das Buch „111 Geschichten über den Kölner Zoo, die man kennen muss“ – geballtes Zoowissen ebenso anschaulich wie kompakt dargestellt.










 Köln - 23. Juni 2021


Zusätzliche Unterstützung des Landes für die nordrhein-westfälischen Zoos und Tiergärten

Land stellt 8,4 Millionen Euro zur 

 Verfügung, um CoronaFolgen abzumildern. Ministerin Heinen-Esser: „Zoos sind Fixpunkte des Artenschutzes und der Umweltbildung. Ich freue mich, dass wir einen weiteren Beitrag für den Erhalt der Zoos in Nordrhein-Westfalen leisten können.“ 


  Übersicht Kölner ZOO



Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig auf Vorschlag der Landesregierung beschlossen, den nordrhein-westfälischen Zoos und Tiergärten erneut Hilfsgelder in Höhe von 8,417 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen, um die finanziellen Folgen der Schließungen während des zweiten Lockdowns abzumildern. Ministerin Heinen-Esser: "Ich freue mich außerordentlich, dass wir damit einen weiteren Beitrag für den Erhalt der Zoos in NRW leisten und ihnen in diesen schwierigen Zeiten erneut unter die Arme greifen können. Die fehlenden Einnahmen stellen für die Zoos einen erheblichen finanziellen Verlust dar und gefährden die Versorgung der Tiere. Zoos erfüllen durch Erhaltungszuchtprogramme für gefährdete Arten wichtige Aufgaben im Naturschutz und bringen gerade den Menschen in den Ballungsräumen die Tiere und damit ein Stück Natur näher. Sie übernehmen damit wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft und sind Fixpunkte des Artenschutzes und der Umweltbildung. Gerade in Zeiten der Pandemie waren und sind sie wertvolle Orte der Erholung.“ 


 Die Zoos und Tiergärten mussten aufgrund der zur Abwehr der CoronaPandemie veranlassten Maßnahmen durch die Schließung für den Besucherverkehr im Zeitraum vom 2. November 2020 bis 7. März 2021 erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Eintrittsgelder und Verkaufserlöse sind durch die Schließung entfallen. In den Zoos sind keine nennenswerten finanziellen Reserven zur Überbrückung dieser Situation vorhanden. Die Gesamtsituation führt zu erheblichen finanziellen Mehrbelastungen der Zoos, die deren Liquidität gefährdet. 


 Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos und Vorstandsmitglied des Verbands der Zoologischen Gärten e.V. begrüßt die erneute Unterstützung des Landes: „Wir freuen uns über diese Unterstützung. Sie ist notwendig, denn die NRW-Zoos hatten monatelang keine Chance, eigenständig Einnahmen zu generieren. Die Kostenseite blieb demgegenüber konstant hoch, da Tiere versorgt, Anlagen gepflegt und Mitarbeiter bezahlt werden mussten. Das Land NRW trägt dem nun erneut Rechnung. Damit wird gewürdigt, wie wichtig Zoos mit ihren Angeboten für Freizeit, Erholung, Bildung, Forschung und Artenschutz quer über alle Schichten der Bevölkerung sind.“ 


 Bereits während des 1. Lockdowns im Frühjahr 2020 waren die Zoos für die Öffentlichkeit geschlossen worden. Zur Kompensation der ausgefallenden Einnahmen und zur Abwehr drohender Schließungen wurden 5,673 Mio. EUR für öffentliche und private Zoos ausgezahlt. Im Rahmen der November- und Dezemberhilfen konnte ein Antrag auf Ausgleich des Umsatzausfalls beim Bund gestellt werden. Bei der ab Januar 2021 angebotenen finanziellen Unterstützung des Bundes nach der Überbrückungshilfe III sind jedoch öffentliche Unternehmen ausgeschlossen. 


 Daher richtet sich die nun beschlossene Landesunterstützung an den Großteil der nordrhein-westfälischen Zoos, die sich überwiegend in öffentlicher Hand befinden. Die Förderkonditionen sehen eine Zuwendung für unabwendbare Ausgaben (insbesondere Personalkosten, Tierhaltungskosten, Energie, Mieten) abzüglich anzurechnender Einnahmen (wie z.B. anteilige Betriebskostenzuschüsse, Zahlungen Dritter oder eine Bundesförderung) vor. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der bereits für die Förderung im 1. Lockdown angewandten Förderkonditionen. Entsprechende Vordrucke für die Beantragung der Zuwendung, Antragsfrist ist der 30.07.2021, können als PDF unter folgendem Link von der Homepage des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heruntergeladen werden: 

https://url.nrw/zoofoerderung


Das Verfahren ist bewusst einfach gehalten. Bewilligungsbehörden sind die örtlich zuständigen Dezernate 51 (Höhere Naturschutzbehörden) der Bezirksregierungen. Antragsberechtigt sind Zoos und Tiergärten, die eine Zulassung nach § 42 des Bundesnaturschutzgesetzes oder § 11 Absatz 1 Nummer 4 des Tierschutzgesetzes haben. Aufgrund der BeihilfeVorschriften „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020" ist die Förderung auf maximal 1,8 Mio. Euro pro Zuwendungsempfänger beschränkt. 


Hintergrund: 

Zoos und Tiergärten bieten auf rund 200 Hektar in Nordrhein-Westfalen naturnahe Erholungsflächen im urbanen Raum. Von den größeren Zoos und weiteren kleineren Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen werden insgesamt mehr als 40.000 Wirbeltiere, darunter auch hochbedrohte Tierarten, die teils in der Wildbahn als ausgestorben gelten, gehalten. Die Mitgliedszoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) registrieren in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 6,6 Millionen Besucher. Beschäftigt werden rund 1.000 Arbeitskräfte, darüber hinaus sind Saisonkräfte im Gastronomie- und Servicesektor beschäftigt. 







Köln - 22. Juni 2021                                                                                                   G. Weiden


"Tanzende Affen" im Kölner Zoo


"Ziggy" und "Justa", sehr seltene Coquerel-Sifakas, sind die neuen, quirligen Bewohner des Kölner Zoo






Ab sofort können die Besucher die beiden Neuzugänge im Kölner Zoo bestaunen. Das Coquerel-Sifaka Paar kam Ende Mai, aus dem Duke Lemur Center in Durham (USA), an den Rhein.  Parallel dazu gingen weiter Sifakas an den Berliner Tierpark und den Chester Zoo (Großbritannien) und sind so erstmalig in Europa zu sehen.


Coquerel-Sifakas sind in der Haltung sehr Aufwendig und es Bedarf viel biologischer Expertise.


Das Ziel ist nun, Schritt für Schritt, ein zwischen den Zoos eng abgestimmtes europäisches Erhaltungsprogramm bei dieser hochbedrohten Art zu begründen. 


Im vergangenen Jahr kamen neun Jungtiere in den USA zur Welt. Die europäischen Zoos Köln, Berlin und Chester hoffen, dass auch sie in der Zucht erfolgreich sind und schon bald Reserve-Bestände, in menschlicher Obhut, aufzubauen. Mit viel Engagement und Expertise ist diese Art zu retten.


"Ziggy" (der mit dem größeren Kopf) und "Justa" haben in Köln einen großzügigen, von den Tierpflegern liebevoll gestalteten, Bereich im Madagaskarhaus bezogen. Später sollen sie dann in das, umgebaute und restaurierte, Nashornhaus ziehen.





"Ziggy" hat einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter. Weibchen "Justa" ist aktiver. Ungewöhnlich für Primaten ist ihre Fortbewegungsart. Es ist für die Besucher unterhaltsam anzusehen wie sich die Tiere hüpfend und springend durch ihre Anlage bewegen. Durch dieses Verhalten werden sie auch "Tanzende Affen" genannt.


 Zudem wurden auf der Anlage gut einsehbare Trainingswände installiert, auf denen künftig direkt vor Augen der Zoo-Besucher Beschäftigung-Programme und Medical Trainings mit den neugierigen und verspielten Sifakas stattfinden sollen. Dabei lernen sie beispielsweise, auf Kommando sich wiegen oder abtasten zu lassen.




Die in der Haltung anspruchsvollen Sifakas sind wahre Futterspezialisten und fressen fast aussschliesslich Blätter, deshalb frieren die Tierpfleger, schon seit Längerem, die täglichen Rationen an Laub für die Wintermonate ein. Derzeit geben die beiden den Blättern von Hainbuche, Buche, Haselnuss und Roteiche den Vorzug. Das Futter muss nach Vorgaben der US-amerikanischen Kollegen zunächst desinfiziert und portioniert werden.

 

Es werden noch Sponsoren für eine geplante großflächige Sifaka-Außenanlage am Kölner Nashornhaus gesucht!