Aktuelles - Kultur Jedöns Kölle

 

Köln - 15. Januar 2021                                                                                             Kölner Haie / J. Brockhausen


Kölner Haie & 1. FC Köln: Gemeinsam für Vielfalt 

Heimspiel gegen Bremerhaven am 17.01.2021 (19:30 Uhr) wird zum „Diversity Day“

Einnahmen aus einer Trikotversteigerung und dem Verkauf eines Sonderpucks kommen „anyway“ zugute



 Die Kölner Haie und der 1. FC Köln stellen ihre Heimspiele am kommenden Wochenende unter ein besonderes Motto: „Lebe wie du bist! – Gemeinsam für Vielfalt“. Mit dem „Diversity Day“ setzen der achtmalige Deutsche Eishockeymeister und der dreifache Deutsche Fußballmeister gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung im Sport und in der Gesellschaft. Mit verschiedenen Aktionen rund um die Spieltage werben Haie und FC für eine bunte Gesellschaft.


 „Es liegt in unserer gesellschaftlichen Verantwortung, für Offenheit einzustehen und bei diesem wichtigen Thema Haltung zu zeigen. Es freut mich und ist wichtig, dass wir gemeinsam mit dem FC für eine große Signalwirkung sorgen und uns öffentlich zu dem Thema positionieren. In Zeiten der Corona-Pandemie, die beide Clubs wie alle Teile der Gesellschaft vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellt, hat das gesellschaftliche Engagement einen höheren Stellenwert als je zuvor“, sagt Haie-Geschäftsführer Philipp Walter. 


„Der 1. FC Köln und die Kölner Haie sind die beiden größten Kölner Sportvereine. Diese Strahlkraft nutzen wir gemeinsam, um uns für Diversität stark zu machen. Der 1. FC Köln steht für Vielfalt auf dem Platz und auf den Rängen. Vielfalt hat dabei viele Dimensionen, seien es Herkunft, Weltanschauung, geschlechtliche oder sexuelle Identität. Wir möchten ein kraftvolles Signal setzen, indem wir Flagge zeigen für Akzeptanz und Gleichberechtigung – über die Grenzen unserer Sportarten und Fangruppen hinweg“, sagt Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln. 


Den Anfang machen die Profis des 1. FC Köln: Sie werden am Samstag, 16.01.2021 (15:30 Uhr), beim Heimspiel im RheinEnergieSTADION gegen Hertha BSC in einem Sondertrikot antreten, auf dem die Sponsorenlogos jeweils in Regenborgenfarben gehalten sein werden. 


Die Kölner Haie ziehen bei ihrem Heimspiel in der LANXESS arena gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntag, 17.01.2021 (19:30 Uhr, live auf MagentaSport), nach: Die Mannschaft um Kapitän Moritz Müller wird am „Diversity Day“ in Sondertrikots mit Regenbogennummern und dem bunten Kampagnenlogo auf der Brust auflaufen – und so ein sichtbares Zeichen für Vielfalt setzen. Darüber hinaus wird eine 8x6-Meter große Plane mit dem Motto: „Lebe wie du bist“ im TV-Bild aus der LANXESS arena am PENNY DEL-Spieltag für TV-Präsenz sorgen. 






Köln - 12. Januar 2021                                          Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln, Dombauhütte 

                                                                                                                                        Text: Matthias Deml 


 Kölner Domblatt 2020

 344 Seiten, 185 Abbildungen, Klappenbroschur, fadengeheftet, 17 x 24 cm ISBN 978-3-922442-98-1, 29,90 €


 Zum Ende des vergangenen Jahres ist im Verlag Kölner Dom die 85. Folge des Kölner Domblattes, des Jahrbuches des Zentral-DombauVereins (ZDV), erschienen. Es ist dem Andenken an den ehemaligen Kölner Dombaumeister Arnold Wolff gewidmet, der am 24. Dezember 2019 verstarb. 


Der Präsident des Zentral-Dombau-Vereins Michael Kreuzberg freut sich über die neue Ausgabe des Domblattes: »Wir erleben die Arbeit der Dombauhütte natürlich hautnah und dürfen die Prozesse der Restaurierungsarbeiten begleiten. Die Ergebnisse und Fortschritte dann nochmals im Dombau- und Werkbericht nachlesen zu können, erfüllt mich mit großer Freude. Ich bin dankbar für alle Mitglieder und Freunde, die mit ihren Beiträgen und Spenden diese Arbeit ermöglichen. Dank diverser Beiträge und Berichte wird zudem unser Wissensdurst gestillt. Diese Kombination lässt das Domblatt jährlich zum Bestseller werden. Ich danke allen Mitwirkenden für die hervorragende Arbeit und wünsche allen Domblattlesern viel Vergnügen … damit der Dom uns bleibt!« 


»Ein für uns alle außergewöhnliches Jahr ist zu Ende gegangen«, so Dompropst Msgr. Guido Assmann. »In der 85. Ausgabe des Kölner Domblattes haben die Autoren unter anderem zusammengefasst, welche Auswirkungen die Bekämpfung der CoronaPandemie auf das liturgische und kulturelle Leben der Hohen Domkirche hatte. In so einem Extremjahr wie diesem, in dem plötzlich nichts mehr so ist, wie es mal war, sind alle Konstanten wertvoll. Und so stimmen mich die kontinuierlichen Arbeiten unserer Dombauhütte, die im Jahrbuch dokumentiert werden, und das fortwährende Engagement des Zentral-Dombau-Vereins für den Erhalt unserer Kathedrale zuversichtlich. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich gute Lektüre und ein segensreiches und gesundes neues Jahr.« 


Auch Dombaumeister Peter Füssenich freut sich über das neue Domblatt: »2020 war ein ereignisreiches Jahr, das trotz aller Einschränkungen für die Dombauhütte mit einem hoffnungsfrohen Zeichen ausklang: mit der Anerkennung des Bauhüttenwesens als immateriellem Kulturerbe (Register Guter Praxisbeispiele) durch die UNESCO. Das Erscheinen des Domblattes ist für mich aber auch immer eine Gelegenheit in das kommende Jahr vorauszublicken. Besondere Herausforderungen werden für die Dombauhütte neben den zurzeit fortbestehenden Einschränkungen durch Covid-19 der Abbau des Hängegerüstes am Nordturm, die weiteren Planungen zur historischen Mitte und vor allem die laufenden großen Restaurierungsarbeiten sein, etwa im Strebewerk an der Domsüdseite, am Südquerhaus, an den Chorobergadenfenstern und am Michaelportal. Mit der Restaurierung der mittelalterlichen Trachytbereiche am Chor ist im vergangenen Jahr ein besonders spannendes Projekt begonnen worden, dass uns auf einen langen Zeitraum begleiten wird und uns vor besondere Herausforderungen stellt.«


Zum Inhalt des Domblattes 2020

Wie gewöhnlich steht am Beginn des Domblattes der Dombaubericht von Dombaumeister Peter Füssenich. Die anhaltende Covid-19-Pandemie brachte einen massiven Rückgang der Besucherzahlen im Kölner Dom mit sich, der von der Dombauhütte aber auch als Chance genutzt wurde, ansonsten nur schwer umsetzbare Reinigungs- und Konservierungsmaßnahmen durchzuführen. So wurden während der Schließungszeit der Turmbesteigung im Frühjahr die Treppenstufen ausgebessert und der gesamte Bereich von unzähligen Graffiti gereinigt, die nahezu alle erreichbaren Wandbereiche bedeckten. Gleichzeitig wurde mit der Reinigung und Konservierung der historischen Fußböden in den Chorkapellen und des Mosaikfußbodens im Domchor begonnen. Die umfassenden Restaurierungsarbeiten an der Nordwestecke des Nordturmes konnten abgeschlossen und zwei erneuerte Engelsfiguren in diesem Bereich wieder aufgestellt werden. Das Hängegerüst am Nordturm wird in den kommenden Monaten zurückgebaut und voraussichtlich im Sommer 2021 abgenommen. Weitere Arbeitsschwerpunkte waren, wie in den vergangenen Jahren, die Restaurierung des Michaelportals, der Südquerhausfassade und des Strebewerks am Südquerhaus sowie die Restaurierung der Chorobergadenfenster und die Teilrekonstruktion der Fenster des sogenannten Welterzyklus. Am Domchor wurde mit der Restaurierung der mittelalterlichen Trachytbereiche begonnen.


 Wolfgang Schmid stellt in seinem umfassenden Aufsatz die Quellen zu armenischen Dreikönigenpilgern, die in den Jahrzehnten um 1200 nach Köln kamen, zusammen und wertet die Mirakelgeschichten des Caesarius von Heisterbach hinsichtlich ihrer Informationen zum Kölner Domkapitel an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert aus. 


Dela von Boeselager befasst sich in ihrem Beitrag ein Schreiben des Kölner Kurfürsten Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels an das Kölner Domkapitel von 1761, das jüngst vom Historischen Archiv des Erzbistums Köln auf einer Auktion erworben werden konnte. Der gewählte Erzbischof erbittet in dem Schreiben die Ausleihe der bischöflichen Insignien, Bischofsstab und Kurschwert sowie des erzbischöflichen Ornates, für seine auf den 16. August 1761 festgesetzte Bischofsweihe. Im Vergleich mit anderen Bischofsweihen sowie Wahlen und Krönungen der Kaiser, kann sie darlegen, dass aus diesen Anlässen stets drei Regalien aus der Goldenen Kammer ausgeliehen wurden: Stab, Kurschwert und Mitra pretiosa. 


Bernd Wackers Aufsatz beschäftigt sich erstmals kritisch mit dem in der Forschung bisher wenig beachteten, in den 1960er-Jahren geschaffenen Kinderfenster im Kölner Dom. Anschaulich schildert er zunächst die komplexe Entstehungsgeschichte des Fensters. In seiner anschließenden Analyse entlarvt er das Bildprogramm des Fensters als zeittypisches Zeugnis »ostentativer Ahnungslosigkeit« der frühen Nachkriegsgesellschaft, die kaum oder nicht willens gewesen sei, an die Verbrechen während der NS-Zeit zu erinnern und insbesondere das Schicksal der jüdischen Bevölkerung zu würdigen. In mehreren Darstellungen sowie in der Zusammenstellung der Szenen transportiert das Fenster deutlich erkennbare antijüdische bzw. antisemitische Klischees und Ressentiments. 


In den kleinen Beiträgen beschäftigen sich Georg Hauser mit der Darstellung des Domes auf der Ebstorfer Weltkarte, Johannes Bulitta mit den Grablegen der Kölner Erzbischöfe im Alten Dom, Bruno Klein mit den Unterseiten der Baldachine der Chorpfeilerfiguren, Werner Schäfke mit dem Grabmal des Erzbischofs Philipp von Heinsberg und dem Bau der Kölner Stadtmauer sowie Karl Schmetzer mit den Rosenschliffen der Farbedelsteine an der Prunkmonstranz von Christian Schweling. 


Am Ende des Domblattes stehen, wie in allen Jahren, die Berichte des Zentral-DombauVereins sowie vielfältige Berichte über die Ereignisse des vergangenen Jahres am Kölner Dom. Besondere Akzente liegen dabei in diesem Jahr auf der Emeritierung von Dompropst Gerd Bachner und dem Amtsantritt seines Nachfolgers Msgr. Guido Assmann sowie auf den Folgen von Covid-19 für das liturgische und kulturelle Leben des Domes. 






Köln - 11. Januar 2021                                                           Festausschuss Porzer Karneval/ R. Czakalla


Die Porzer Proklamation 2021

Die Proklamation des Porzer Dreigestirns 2021 im Porzer Rathaussaal am Samstagabend, in Corona Zeiten - geht das? Ja, das geht!

Porzer Dreigestirn, Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller und Präsident Stephan Demmer

Unter Wahrung sämtlicher Regeln und Einhaltung aller Auflagen von Ordnung- und Gesundheitsamt 

konnten am 9.1.2021 das Porzer Dreigestirn 2021 ordentlich proklamiert werden
Für die Mitglieder des Festausschuss Porzer Karneval e.V. (FAS) war es keine Option diese Veranstaltung abzusagen oder zu verschieben. „Wir halten fest am Gedanken unser Brauchtum und unsere Tradition fortzuführen - auch in schwierigen Zeiten. Dabei haben wir stets den Blick darauf gerichtet, was erlaubt ist und was wir alles umsetzen können!“ so FAS-Präsident Stephan Demmer. „Wir haben mutig Ideen und Möglichkeiten entwickelt, um diese Traditionsveranstaltung so unkompliziert wie möglich online und digital in die Wohnzimmer der (Porzer) Jecken zu bringen“ so Demmer weiter. Von positiver Resonanz ermutigt, könnte das Programm der Veranstaltung über den anfänglich geplanten Rahmen weiter ausgebaut werden. 

Ehemalige Tollitäten und Präsidenten der angeschlossenen Mitgliedsgesellschaften haben ebenso mit vorab eingesendeten Clips zum Programm beigetragen, wie der Live-Auftritt des Trios um Markus Galle, Erry Stoklosa und Reiner Axen, die gefühlvoll „Unser Veedel“ zum Besten gaben.

Der Kölner Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn mit dem Kölner Dreigestirn 2021 und dem Kölner Kinderdreigestirn ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, Grußbotschaften einzusenden: „Bei so viel Kreativität kann nichts schiefgehen.“ Ein Lob das der Festausschuss Porzer Karneval gerne entgegennimmt.

Mit einer Video Botschaft von Ministerpräsident Armin Laschet und den besten Wünschen wurde dem FAS eine weitere Ehre zuteil. „Ihr gebt den Menschen über Porz und Köln hinaus die Hoffnung, dass wir eines Tages wieder so feiern können wie früher.“ „Ich freue ich mich darüber, dass Sie liebe Mitglieder des Festausschusses Porzer Karneval die schöne Tradition, der Proklamation des Dreigestirns auch in diesen Zeiten bewahren. Wenn auch klar etwas anders als sonst“! und gab noch ein „Kölle Alaaf“ mit auf den Weg

Im Verlauf des 90minütigen Livestreams durfte FAS-Präsident Stephan Demmer weitere Karnevals-Hochkaräter, im für alle auftretenden Künstler ungewohnt leeren Porzer Rathaussaal, begrüßen: Reiner Axen, Norbert Conrads, die Klüngelköpp und Guido Cantz.

Erst seit wenigen Wochen im Amt bestätigt, bestand Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller ihre Feuertaufe in ungewohnt jecker Rolle, Sie proklamierte in 3 Sequenzen, Prinz Leo II., Jungfrau Venetia und Bauer Gaius zum Porzer Dreigestirn der Session 2021.

Die „Antwort“ der Drei war ein Tanz mit langsamen und schnellen Rhythmen aus der Feder von Nora Sahraoui, Choreografin der Rezag-Girls der KG Fidele Grön-Wiesse Rezag Porzer Ehrengarde e.V.. Einige Trainingseinheiten des Dreigestirns mit der Unterstützung der Rezag Girls Katja Schmidt und Marianna Palma, waren dann schon notwendig bis der Tanz auf der Bühne seine Vollendung fand. In diesem Zusammenhang geht ein weiterer Dank an Anna Demmer, Kommandantin der Girls und Mitglied des FAS-Vorstandes. Sie machte die Zusammenarbeit erst möglich und organisierte kurzerhand das „Schmölzje".

Begleitet wurde die Übertragung der Veranstaltung von einem „Proklamation-special“ der „Hofburg der Tollitäten". Das Hotel & Brauhaus „Akazienhof“ hatte eigens für diesen Abend eine besondere Speisekarte aufgelegt und die vorbestellten Speisen pünktlich zu Beginn der Übertragung an die Jecken ausgelieferten. Ein Service den viele der Besucher im sonst ausverkauften Rathaussaal angenommen haben.







Köln - 08. Januar 2021                                                       Festkomitee Kölner Karneval / Fotos: Costa Belibasakis



Kölner Dreigestirn und Kinderdreigestirn erstmals „op Jöck” proklamiert


 

 Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamierte die zwei Trifolien für die Session 2021 am gleichen Tag

 Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie zeigen sich in Kölner Roadmovie

Tollitäten treffen auf ihrem Weg durch Köln auf prominente Überraschungsgäste



Das Kölner Dreigestirn der Session 2021 ist offiziell proklamiert! 

Traditionell findet die Inthronisierung des Trifoliums üblicherweise im großen Festsaal des Kölner Gürzenich statt. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie wurden Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) in dieser Session auf besondere Art und Weise in ihr Amt eingeführt. Das Trifolium begab sich auf eine Tour quer durch die Kölner Innenstadt von der Hofburg zum leeren Gürzenich, vorbei an leeren Kneipen und Restaurants bis zum Kölner Dom. Proklamiert wurde es schließlich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Hotel The Qvest am Gereonskloster – genau wie das Kölner Kinderdreigestirn, dem erstmals die Ehre zu Teil wurde, am selben Tag in den selben Räumlichkeiten wie das große Trifolium die Insignien zu erhalten.


Bis Aschermittwoch regiert das Dreigestirn nun über die Kölner Jecken. Nach mittlerweile 20 Jahren stellt das Traditionskorps Altstädter Köln 1922 eV wieder Prinz, Bauer und Jungfrau – und das gleich für zwei Sessionen in Folge. „Eine besondere Herausforderung, keine Frage“, so der frisch proklamierte Prinz Sven I., „aber wir sind uns dessen bewusst und sehen es als eine große Ehre an. Jetzt konzentrieren wir uns aber erstmal voll und ganz auf diese Session!“


Oberbürgermeisterin Henriette Reker begleitete die Feierlichkeiten wie in jedem Jahr und hob die Bedeutung des Karnevals für die Kölner auch in schwierigen Zeiten hervor: „Der Karneval ist in Köln das Fest des Zusammenhalts. Dabei betonen wir auch immer wieder unseren guten Draht zum lieben Gott. Und in diesem Jahr könnte man es göttliche Fügung nennen, dass unser Sessionsmotto lautet: Nur zesamme sin mer Fastelovend – das trifft mitten ins Herz und war zu keiner Zeit wichtiger! Nur zusammen – das muss jeder und jedem klar sein – können wir gut durch die Pandemie kommen.“


Getreu dem neuen Sessionsmotto zeigt der Film auch verschiedene Kölner Persönlichkeiten, die im Karneval aktiv sind. Die Tollitäten wurden von prominenten Überraschungsgästen, wie etwa den Rednern Guido Cantz und Martin Schopps sowie der Kultband Brings auf ihrem Weg durch Köln begleitet. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, moderierte die filmische Reise des Dreigestirns. „Eine Prokla op Jöck, das gab‘s so noch nie. Aber das sind besondere Zeiten, in denen wir uns gerade befinden und dann sieht eben auch eine Proklamation ganz besonders aus – im kleinen, aber feinen Rahmen, mit körperlichem Abstand, aber großer menschlicher Nähe.“




So ganz auf Publikum verzichten mussten die sechs Tollitäten dann doch nicht: Sechs Tanzpaare und die Familien der Dreigestirne erwarteten die Prinzen, Bauern und Jungfrauen im Festsaal. „Der Empfang war toll, anders als vorher erwartet. Keine Proklamation, die im großen Rahmen stattgefunden hat, wie wir es aus dem Gürzenich kennen. Aber diese kleine, persönliche Atmosphäre, das hat es für mich zu etwas ganz besonderem gemacht“, schwärmt Bauer Gereon.

Der Akt der Proklamation wurde zum ersten Mal in der Geschichte des kölschen Fastelovends in Form eines Roadmovies durchgeführt. Dabei wurde unter den aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung gedreht, und darüber hinaus wurden alle Akteure täglich getestet. 


‼️Am 17. Januar wird der Film dann für alle Jecken im WDR um 20:15 Uhr zu sehen sein. So erleben die Karnevalisten von Zuhause aus den großen Moment von Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie hautnah mit. ‼️

„Wir sind stolz, in dieser besonderen Session zusammen mit den Großen proklamiert zu werden.“ freut sich Kinderprinz Hanno I. „Das hat noch kein Kinderdreigestirn vor uns erlebt!“  Denn auch die Inthronisierung des Kinderdreigestirns rund um Prinz Hanno I. (Hanno Bilzer), Bauer Leopold (Leopold Enderer) und Jungfrau Catharina (Catharina Laschet) kann in diesem Jahr coronabedingt nicht wie gewohnt im Tanzbrunnen stattfinden.


Die Proklamation stellt das wichtigste karnevalistische Ereignis für das Kölner Dreigestirn dar. Mit der Übergabe der Insignien durch die Oberbürgermeisterin werden die Tollitäten erst offiziell ins Amt gehoben und dürfen ab dem Tag öffentlich im Ornat auftreten. Auch wenn viele Termine in dieser Session nicht stattfinden können, so möchte das Dreigestirn doch möglichst viel Fastelovendsjeföhl zu den Jecken bringen, ob digital oder Open Air.  „Wir freuen uns um so mehr, den Menschen in dieser außergewöhnlichen Session hier und da etwas Freude und Ablenkung schenken zu können,“ betont Jungfrau Gerdemie. „Denn das ist in Zeiten von Lockdown und reduzierten persönlichen Kontakten für die Menschen besonders wichtig.”







Köln - 08. Januar 2021                                                                   Festkomittee Kölner Karneval


Kölner Karneval initiiert Spendenaktion für hilfsbedürftige Künstler und Helfer
„Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”
Karnevalsszene zeigt sich solidarisch: Unterstützung für in Not geratene Bühnenarbeiter, Roadies, Fahrer, Karnevalskünstler, Tanzgruppen und Spielmannszüge
Prominente Unterstützung unter anderem von Cat Ballou, Höhner, Klüngelköpp, Miljö, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter, Volker Weininger
Starkes Signal der Kölner Karnevalsszene: 
Für durch die Corona-Pandemie in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler und ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge wird ein Spendenfonds eingerichtet. Damit soll in Härtefällen unbürokratisch geholfen werden, um die kulturelle Vielfalt des Kölner Karnevals in all ihren Facetten für die Zukunft zu erhalten. Deswegen schlägt der Name der Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” den Bogen vom aktuellen Sessionsmotto zu den Menschen, die durch die Umstände der Pandemie besondere Hilfe benötigen. Prominente Unterstützung erhält die Aktion von namhaften Kölner Künstlern, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen: Unter anderem sind Cat Ballou, Höhner, Klüngelköpp, Miljö, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weininger mit dabei.


„Die Kölner Karnevalskünstler und ihre Mitarbeiter sind durch die Absagen von Karnevalssitzungen, -partys und -bällen finanziell stark getroffen worden. Während die meisten professionellen Musiker und Redner persönlich die Ausfälle noch halbwegs kompensieren konnten, trifft die Krise die Büros und Crews dahinter noch härter“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Ohne diese Helfer würde in Köln keine einzige Sitzung und kein einziges Konzert stattfinden. Viele haben nun wegen der Pandemie seit März 2020 kein Einkommen mehr, staatliche Hilfen reichen leider nicht immer aus. Das ist für viele Menschen existenzbedrohend geworden. Genau bei solchen Härtefällen soll die Aktion ‚Mer looße üch nit allein’ ansetzen – nicht mit der Gießkanne, sondern punktgenau bei denen, die in der aktuellen Situation finanzielle Hilfe am dringendsten benötigen.”


Doch nicht nur Künstler und deren Crews sind von der Krise betroffen, auch manche Tanzgruppen und Spielmannszüge stehen vor dem Aus. Kuckelkorn dazu: „Das Engagement ist hier zwar ehrenamtlich, aber ohne Einnahmen kann es für die Miete des Proberaumes oder die Aufwandsentschädigung für den Trainer schnell knapp werden. Auch hier wollen wir ansetzen und unter die Arme greifen, denn manchmal hängt die Fortsetzung des Trainingsbetriebes an 500 Euro. „Ich verspreche mir von der Aktion schnelle und unbürokratische Hilfe und bin dabei besonders unseren Partnern und Sponsoren Go GmbH und Deiters dankbar, die das Projekt von Anfang an vorangetrieben haben. Ebenso gilt mein Dank der Band Cat Ballou und ihrem Label MiAO Records GmbH, die ihren Song ‚Du bes nit allein’ für diese Kampagne zur Verfügung stellen.”


Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das Spendenkonto DE 74 3705 0198 1935 6438 80 der Akademie för uns kölsche Sproch (Verwendungzweck: ‚Künstlerfonds Kölner Karneval’) nutzen. Über die konkrete und zielgenaue Verwendung der Gelder wird ein Beirat entscheiden, zu dem unter anderem Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) gehören. Prominente Schirmherren der Spendenaktion sind Wolfgang Bosbach, Guido Cantz, Christoph Kuckelkorn und Cat Ballou. Auch eine ganze Reihe von Kölner Karnevalskünstlern und Präsidenten von Karnevalsgesellschaften unterstützt die Aktion – unter anderem durch die Produktion eines gemeinsamen Videos zum Song „Du bes nit allein”.





Köln - 06. Dezember 2020                                                                       G.Weiden/ Fotos: M. Müser   


Jan un Griet 2021 sind proklamiert



Jan un Griet 2020, Jackie und Dirk Kenntner,   - gehen auch 2021 wieder in die Bütt. 

Es folgte am vergangenem Samstag die offizielle Proklamation.


Nicht live  in der Flora, vor Hunderten von Mitgliedern und Freunden des Reiter-Korps "Jan von Werth",  sondern dieses Mal als Virtuelle Premierenveranstaltung von „Jeckstream“, dem ersten Kölschen Karnevals-Portal.

Durchgeführt wurde die Proklamation von Dr. Joachim Wüst (Vizepräsident des Festkomitees Kölner Karneval) und Gabriele Gérard-Post ( Präsidentin der KG Kölsche Madämcher), natürlich alles Corona-Konform. So überreichte Wüst dem "Jan" den Degen mit viel Abstand und Gabriele Gerard-Post warf der "Griet" ihren Apfel aus der Entfernung zu. Der offizielle Teil endete mit dem diesjährigen Motto des Jan un Griet Paares:


Vun hundert op Null

un widder retour,

mer sin widder do,

en voller Montur.

Trotz Maske un Avstand,

em Hätze janz noh,

Mer fiere Fastelovend

op eijene Art.

Laacht met uns

un freut üch su joot et och jeiht.

Dat wünschen üch vun Hätze:

Dä Jan un et Griet!


Lisa Quotschalla und Lars Reinhold, das neue Tanzpaar der Gesllschaft Jan un Griet, war ein weiters Highlight der Veranstaltung. Seit März 2020 konnten die Beiden "nur" trainieren und so freuten sie sich besonders auf diesen, ersten öffentlichen Auftritt. Durch ihren harten Einsatz der letzten Monate und ihrem Trainer Jens Hermes legten sie einen mehr als gelungenen Auftritt hin.




Die erste virtuelle Veranstaltung von Jeckstream und des Reiter-Korps diente nicht nur der offiziellen Amtseinführung des Traditionspaars und des Tanzpaars, sie war gleichzeitig ein Test für Karneval 2021.


Ohne Publikum und ohne das übliche "Fastelovends"-Getümmel drumherum ist die Online-Gestaltung verschiedener Veranstaltungen, an alle Künstler, Techniker und Veranstalter, eine große Herausforderung.


Sowohl die Moderatoren Joachim Wüst und Gaby Gérard-Post, sowie die proklamierten Jan un Griet, Korpskommandant Frank Breuer und Präsident Stefan Kühnapfel waren sichtlich zufrieden mit ihrer Vorreiterveranstaltung.


"Wir sechs haben uns auf der Bühne „mit Abstand“ unseren eigenen Spaß gemacht und damit wissen jetzt alle Kölsche, dat et für alle Jecke ab sofort widder loss jeit mit "Jeck Sache mache" un mit "Vill Spaß an d'r Freud", so das Resümee von Frank Breuer zu der Premiere.


Weiter Programmpunkte waren der "Knubbelisch vum Klingelpötz" mit brillianter Rede und musikalisch hatten die "Rabaue" und die "Filue" einiges zu bieten. Die Künstler kommeen aus den eigenen Reihen des Reiter-Korps oder aber sind ihnen sehr wohlgesonnen.


Nach dieser Veranstaltung dürfte die Karnevals-Session 2021 als eröffnet gelten. Viele Gesellschaften werden virtuelle Veranstaltungen  online stellen und einem breiten Publikum präsentieren. Feiern kann man ja auch mal zu Hause, so mit: "Blootwoosch, Kölsch un nem lecker Mädche".


Die Proklamation steht den Jan von Werthern exklusiv als Online-Stream zur Verfügung.







Köln - 01. Januar 2021                                                                                               Kölner Zoo


Herausforderndes Jahr – hoffnungsvoller Blick in die Zukunft: Kölner Zoo zieht Bilanz 

Der Kölner Zoo feierte 2020 160. Geburtstag. Das abgelaufene Jahr war eines der ungewöhnlichsten der Zoo-Historie. Zoo blickt auf viele Herausforderungen zurück – und bleibt für die Zukunft dennoch optimistisch. 



Faultier "JUMI"


Insgesamt sieben Wochen im Frühjahr, während der ersten Lockdown-Phase, und dann erneut durchgehend seit dem 2. November musste der Kölner Zoo 2020 seine Tore aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz schließen. Die Folgen: Mit rund 700.000 Besuchern durfte der Zoo nur halb so viele Gäste wie 2019 begrüßen – und muss pandemiebedingt Einnahmeverluste von schätzungsweise 3 Millionen Euro verkraften. Sie resultieren mehrheitlich aus ausbleibenden Ticketverkäufen im Tages- und Veranstaltungsgeschäft. Zudem fehlen u.a. auch die Erlöse von ZooGastronomie und ZooShop, die in Zeiten regulären Betriebs rund 600.000 Euro Gewinn pro Jahr an den Zoo abführen. 


Die laufenden Kosten von 54.000 Euro, die der Zoo im Schnitt pro Tag im Unterhalt kostet, musste der Zoo angesichts der Verluste aus Rücklagen decken. Hinzukommen Landes- und Bundeszuschüsse aus Corona-Hilfsfonds. „Ich will ausdrücklich festhalten: Unsere Tiere waren und sind zu jederzeit rundum bestens versorgt“, so Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. „Wir hatten in der letzten Dekade viele erfolgreiche Jahre mit hohem Besucherzuspruch. Auch unsere Event-, Gastronomie- und Merchandising-Angebote, die wir zuletzt in Eigenregie sukzessive ausgebaut haben, fanden eine hohe Besucherakzeptanz und brachten entsprechende Gewinne“, erklärt Landsberg. „Dank dieser selbst erwirtschafteten Mittel aus guten Jahren und der öffentlichen Zuschüsse waren Bestand und Liquidität des Zoos nie in Gefahr. Ewig anhalten kann dieser Zustand aber nicht.“ Der Zoo wird bis Ende Februar 2021 alle anfallenden Unterhaltskosten bestreiten können. Die Zooverantwortlichen setzen darauf, spätestens dann – pünktlich zum Saisonstart – wieder regulär öffnen zu können. 


Unbeirrt von der aktuellen Situation blickt der Zoo optimistisch in die Zukunft. Denn das Jahr 2020 bot auch gute Nachrichten. So war der Besucherzuspruch ab Zeitpunkt der Wiederöffnung Anfang Mai auf konstant hohem Niveau. Das erlaubte Kontingent von max. knapp 5.000 gleichzeitigen Gästen, die sich auf den 33.000 Quadratmeter großen Parkanlagen verteilen konnten, wurde sehr oft ausgeschöpft. „Sobald wir auf hatten, waren die Menschen da. Das zeigt, wie wichtig wir als Naherholungs- und Wohlfühlort sind. Und zwar heute umso mehr“, bilanziert Landsberg. Das Zoo-Hygienekonzept mit Ampelsystemen an den Tierhäusern und kostenloser Online-Reservierung war zielführend und fand breite Akzeptanz. Ebenfalls positiv: Im September stellte der Zoo mit dem „Masterplan 2030“ neue, ehrgeizige Leitlinien für die künftige Weiterentwicklung des Zoos vor. Erste Vorhaben konnten 2020 bereits fertiggestellt werden. So z.B. die für 2 Mio. Euro komplett modernisierte neue Anlage für die Amurtiger oder das „Arnulf-und-ElizabethReichert-Haus“. In diesem denkmalgerecht sanierten architektonischen Schmuckstück von 1899 ist 2020 eine begehbare Dschungellandschaft mit Faul- und Gürteltieren, Salzkatzen, Brüllaffen, Piranhas und vielen weiteren Bewohnern Mittelamerikas entstanden. Eröffnungstermin dieses neuen Highlights ist voraussichtlich im Frühjahr 2021. 


Ehrgeizig blieb der Zoo, Corona zum Trotz, auch bei seiner biologischen Arbeit – mit teils weltweit beachteten Nachzuchten bei bedrohten Tieren. Herausragendes Beispiel ist die 2020 gelungene Rückführung zweier Philippinenkrokodil-Jungtiere, einer der seltensten Panzerechsenarten der Erde, in ihr Ursprungsgebiet. Zudem freut sich der Zoo einmal mehr über Nachwuchs im Elefantenpark. Mit „Leev Ma Rie“ kam hier am 17. Juni eine kleine Kuh zur Welt. Sie ist das insgesamt 11. ElefantenJungtier, das im 2004 eröffneten, 2 Hektar großen Elefantenpark geboren wurde. 


Auch 2021 wird der Zoo ambitionierte Projekte angehen. Im neuen Jahr erfolgt der Startschuss zur denkmalgerechten Sanierung der klassizistischen Direktorenvilla, in der Räumlichkeiten für Events und Tagungen entstehen. Parallel dazu starten 2021 die ersten Arbeiten zur Modernisierung der Giraffenanlage. Highlight im Frühjahr ist wie oben erwähnt die aller Voraussicht nach dann erfolgende Eröffnung des „Arnulfund-Elizabeth-Reichert-Hauses – willkommen bei Faultieren, Piranhas, Brüllaffen & Co. Last but not least: Der Zoo ist guter Hoffnung (wenn es die Corona-Zahlen zulassen), seinen Gästen im Eingangsbereich pünktlich zum Saisonstart zur wärmeren Jahreszeit eine ganz besondere Überraschung bieten zu können.







Köln - 29. Dezember 2020                                                                      Text: R, Czakalla / Foto: FAS - Foto Stephan


Noch 11 Tage, dann ist es endlich soweit!!!!

Das Porzer Dreigestirn 2021 wird festlich proklamiert!  Natürlich Corona konform!

Seid – mit Abstand – live dabei, wenn Prinz Leo II, Bauer Gaius und Jungfrau Venetia ihre Insignien erhalten.



Wann und wo?

Am Samstag, den 9. Januar 2021, ab 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) LIVE aus dem großen Saal des Porzer Rathauses!

Ihr könnt die Proklamation garniert mit einem schönen Rahmenprogramm am Bildschirm live verfolgen!

Über Facebook, YouTube oder einen Internet-Link, den wir noch frühzeitig bekanntgeben werden! 

Ihr braucht keine „virtuellen“ Eintrittskarten, einfach einschalten und etwas Karnevalsluft schnuppern!

Lasst uns das machen, was wir Rheinländer, Kölner & Porzer so lieben – etwas Karneval feiern! 

Mit Abstand, unter Einhaltung aller Regeln oder einfach mit: „Spass an d´r Freud“!!!

 

Informationen auf:

https://porzer-karneval.de/noch-11-tage-dann-ist-es-endlich-soweit/

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Köln - 23. Dezember 2020                                                                  KKG Blomekörfge 1867  e. V.


Überraschung bei der „Mess op Kölsch“


Ende November war eine „Kölsche Messe“ unter Einhaltung aller Corona-Vorgaben noch möglich. Gemeinsam mit der KG Löstige Paulaner und der KG Fidele Zunftbrüder feierte die KKG Blomekörfge 1867 e.V. in St. Paul die 31. "Mess op Kölsch" unter dem Motto: "Sitt nitt bang“.


Singen war aber auch im November nicht mehr erlaubt - beim Halleluja sang Pastor Johannes Quirl vor, die Gemeinde durfte nur nachsummen. Die weitere musikalische Gestaltung erfolgten durch Prof. Wolfgang Haas an der Trompete und Schäng Schuster an der Orgel. 


Überraschung eins:

Unter den Kirchgänger des Blomekörfge waren auch einige Mitglieder, die für ihre langen Mitgliedschaften zu ehren waren. In Absprache mit Pastor Quirl wurden die Ehrungen am Hochaltar durchgeführt:

Schatzmeister Bernhard Schilde für 25 Jahre Mitgliedschaft


Für 20 Jahre Mitgliedschaft Senatspräsidentin und Vorsitzender Uschi und Dietmar Teuber

Maria Stricker, Wolfgang Ricken und Manfred Kuhlmann für 5 Jahre em Blomekörfge

Die Freude und der Stolz der Ehrungen an einem nicht alltäglichen Ort waren trotz den Mundnasenbedeckungen zu erkennen. Präsident Hans Kürten gratulierte allen Geehrten.





Dietmar Teuber u. Tanja Anlauf (Foto Hans-Peter Limburg)



Überraschung zwei

Obwohl nur viel weniger Besucher zur „Mess op Kölsch 2020“ kommen durften, war die Kollekte größer als in den letzten Jahren. In Absprache mit Präsident Thomas Heinen (KG Löstige Paulaner) und Ratspräsident Markus Stoffel (KG Fidele Zunftbrüder) überreichte Dietmar Teuber den Erlös der Kollekte an das Kinder- und Jugendzentrum GOT in der Elsaßstraße. Tanja Anlauf vom GOT war hocherfreut, kommen doch die dringend benötigten Spenden in Zeiten der Pandemie nur sehr spärlich.

Spendenkonto für das GOT Elsaßstraße

Pax-Bank Köln

IBAN: DE25 3706 0193 0033 8190 13

BIC: GENODED1PAX

https://www.foerderverein-got.de/