Drei Neue bei den Humboldtpinguinen

Köln - 06. Januar 2022                                                                                  G.Weiden


Drei Neue bei den Humboldtpinguinen 


Humboldtpinguine leben an der Pazifikküste Südamerikas, ihre Nahrung besteht aus erster Linie aus Fischen, die sie in der fischreichen kalten Humboldtströmung erbeuten. 



 (Spheniscus humboldti) sind eine global vom Aussterben bedrohte Vogelart. Sie werden in der IUCN Redlist in der Kategorie "gefährdet" geführt. Ihr Rückgang im Freiland hängt stark mit der Überfischung des Meeres in ihrem Verbreitungsgebiet zusammen. Die EAZA (Europäische Aquarien- und Zoo Gemeinschaft) koordiniert für diese Art ein EEP (Arterhaltungs-Zuchtprogramm) in dem weit über 1000 Vögel geführt werden, damit ist dieses Programm eines der Erfolgreichsten in der Zoowelt.




Kurz vor Weihnachten trat eine im Rheinland beheimate Stiftung an den Kölner Zoo heran und bat , im Zusammenhang mit dem dort ansäßigen Veterinäramt um "Amtshilfe" für drei junge Humboldtpinguine, die aus einem Nachlass in qualifizierte Hände übergeben werden sollten. 

Nach Rücksprache mit dem zuständigen EEP-Zuchtbuchführer übernahm der Kölner Zoo die Tiere als Zuchtleihe. Kurator B. Marcodes und die Pfleger freuen sich sehr, dass  der Zoo die Pinguingruppe durch diese zwei Weibchen und einem Männchen nun wieder auf insgesamt 13 Paare vergrößern konnte. Die Vergesellschaftung der drei Jungtiere mit der bestehenden Gruppe funktionierte sehr gut und die drei Ankömmlinge lebten sich schnell in die Gruppe ein. 


Quelle: Kölner Zoo