Jecke Mädchen bei der Narrengilde
Köln - 01. Februar 2026
Närrische Wiever bei der Narrengilde
Die Kölsche Narren Gilde von 1967 e.V. öffnete am 29. Januar in der Stadthalle Köln die Tore für ihre traditionelle Mädchensitzung.
Welchen schöneren Einmarsch kann es für einen Elferrat geben, als gemeinsam mit der eigenen Tanzgruppe in den Saal zu ziehen. Die Stäänefleejer Pänz marschierten mit ein und verzauberten anschließend den Saal mit ihrem fantastischen Auftritt. Sie waren der Eisbrecher dieser Sitzung und das ist dieser Tanzgruppe mehr als gelungen. Einfach fantastisch. Ein großer Dank gilt Cassia Kürten Trainerin und Choreografin der beiden Tanzgruppen.
Ebenfalls durfte die Kölsche Narren Gilde das Dreigestirn aus Dabringhausen auf der Bühne willkommen heißen, ein Dreigestirn, wie es seltener vorkommt. Der Dabringhauser Festausschuss e.V. präsentiert für die Session 2025/26 Prinz Iris I., Prinzessin Annette und Bauer Nicole. Ein Damendreigestirn, das voller Stolz durch die Säle zieht und den Menschen Spaß und Freude bringt. Die Kölsche Narren Gilde wünscht den Dreien eine unvergessliche Session.
Martin Schopps erklärte dem Publikum zunächst die neue deutsche Schülersprache und brachte mit seinem Gesang an der Gitarre sowie mit Anekdoten aus dem Alltag eines Lehrers den Saal zum Lachen. Es ist jedes Mal ein Erlebnis, ihm zuzuhören.
Für den nächsten Künstler bedarf es nicht vieler Worte. Torben Klein hat sich längst in die Herzen der Kölschen gesungen. Seine Hits wie „Dat is Heimat“ oder „Oben und unten“ dürfen auf keiner Veranstaltung oder Party fehlen.
Das Foyer füllte sich schnell mit der Equipe des Kölner Dreigestirns. Noch ein schnelles Foto mit Prinz Niklas und Bauer Clemens, bevor es hieß Einmarsch und rauf auf die Bühne.
Das Kölner Dreigestirn der Session 2025/26 wird von der Prinzen Garde Köln 1906 e.V. gestellt. Prinz Niklas I. (Niklas Jüngling), Bauer Clemens (Clemens von Blanckart) und Jungfrau Aenne (Stefan Blatt).Sie werden in Köln gefeiert wie Popstars. Mit voller Begeisterung, viel Herz für Köln und seine Traditionen ziehen sie durch die Säle und begeistern die Menschen der Stadt. Die Kölsche Narren Gilde wünscht ihnen von Herzen viel Spaß und Freude in dieser Session.
Von dem Musikcorps Kölner Husaren grün gelb von 1895/1959 e.V. kann man nie genug kriegen. Die Kölsche Narren Gilde ist stolz, sie als Musikcorps zur „Narren Gilde Familie“ zählen zu dürfen. Mit ihrem schwungvollen Potpourri begeistern sie das Publikum.
„Wenn am Himmel de Stääne danze“, dann ist eine Gruppe nicht mehr wegzudenken, die Klüngelköpp. Eine Wahnsinns Band mit Power und kölschem Hätz. Und wenn zum Schluss alle mit „4711 jedäuf sin“ singen, dann hat diese Band alles richtig gemacht.
Über Guido Cantz Kann man nur eins sagen absolute Spitze. Seine Kommentare und sein Humor sind immer wieder ein Lacher wert. Mit aktuellen Gegebenheiten immer wieder ein Hochgenuss für die Jecken Mädchen.
Die Stattgarde Colonia Ahoj e.V. gehört zu Köln wie der Dom. Eine fantastische Karnevalsgesellschaft mit einem wunderbaren Bühnenprogramm. Ob Tanz, Gesang oder Instrumental, die Stattgarde kann alles und das mit Bravour.
„Baila Baila Kölsch“oder „ein Aperol“ die Kölsche Band Rabaue begeistert das Publikum. Und wenn gemeinsam mit den Jecken im Saal „Ich zähl die Stääne jede Naach“ gesungen wird, dann ist das Kölscher Fastelovend pur.


Fotos: (c) K. Hielscher
Eine Ära geht zu Ende. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. wollte eigentlich nur kurz vorbeischauen, um Adieu zu sagen. Es ist seine letzte Session als Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. Sitzungpräsident Markus Schwarz ließ es sich nicht nehmen, ihn auf die Bühne zu bitten und ihm für seine Arbeit und sein großes Engagement im Kölner Karneval zu danken.


Fotos_ (c) K.Hielscher
Alle guten Dinge sind drei. Die Kölsche Narren Gilde präsentierte das Porzer Dreigestirn mit Prinz Mike Schäfer an der Spitze, er ist Ehrensenator der Kölsche Narren Gilde. Das temperamentvolle Dreigestirn wird vervollständigt mit Bauer Joel (Netzbandt) und Jungfrau Jil (Zaun), ein herrliches amüsantes Dreigestirn und unserer Gesellschaft eng verbunden.
Der Tanzgruppe Kölsche Stäänefleejer gelingt es auch zur späteren Stunde das Publikum im Saal zu begeistern.
Ihr grandioser Auftritt, die Leidenschaft für den Kölner Karneval und den Tanz. Den spürt und sieht man bei jedem.
Die Höhner rissen zum Schluss die Hütte ab. Das Publikum stand auf den Stühlen, die Stimmung hätte nicht besser sein können. Und alle sangen „Kennt hier jemand eine Giesela?“
Es war der Wahnsinn.
Zum traditionellen Ende einer Sitzung der Kölsche Narren Gilde sangen Sitzungpräsident Markus Schwarz und Senatspräsident Quentin Kürten den Evergreen der Bläck Fööss „Bye Bye My Love“. Die Mitglieder der Kölsche Narren Gilde verließen gemeinsam die Bühne und bedankten sich herzlich bei den jecken Mädchen im Saal.
Es gibt ein Wiedersehen in 2027 eine Vielzahl der Mädchen haben schon Karten für 2027 geordert.
Pressteam der Kölsche Narren Gilde.
Julia Albrecht
Julia Albrecht-Godau